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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schenker meets Rainbow
Also fleißig ist er schon, der deutsche Meistergitarrist. Kaum ein Jahr vergeht, ohne das Micheal Schenker uns mit einer Studio- oder Livescheibe beglückt.

Auf seine neue CD Bridge The Gap war ich besonders gespannt. Das lag daran das Schenker zu den Aufnahmen der neuen Songs seine Begleitband der letzten 3 Jahre herangezogen hat. In dieser Besetzung...
Vor 10 Monaten von Daufratshofer veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "STUDIO-ALBUM IM NEUEN BAND-LINE-UP"
Erstes Studio-Album des deutschen Gitarren-Hexers von 2013 im neuen Band-Line-Up "Temple of rock", mit der Ex-Scorpions-Rhythmus-Abteilung "Herman Rarebell"(Drums)und "Francis Buchholz"(Bass), "Wayne Findlay"(MSG-Keyboards) und "Doogie White"(Ex-Rainbow/Malmsteen-Vocals), dass anspruchsvollen, energiegeladenen Rock bietet, doch leider zu selten richtig zündet. Der...
Vor 1 Monat von Christian Hadek veröffentlicht


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schenker meets Rainbow, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bridge the Gap - Deluxe Edition (Audio CD)
Also fleißig ist er schon, der deutsche Meistergitarrist. Kaum ein Jahr vergeht, ohne das Micheal Schenker uns mit einer Studio- oder Livescheibe beglückt.

Auf seine neue CD Bridge The Gap war ich besonders gespannt. Das lag daran das Schenker zu den Aufnahmen der neuen Songs seine Begleitband der letzten 3 Jahre herangezogen hat. In dieser Besetzung wurde bereits das tolle Live Album Temple Of Rock - Live In Europe eingespielt und es ist die erste Studio CD, die Schenker seit dem legendären LOVEDRIVE Album der SCORPIONS mit seinen ehemaligen Bandmitgliedern Francis Buchholz am Bass und Herman Rarebell am Schlagzeug eingespielt hat. Dazu gesellt sich wieder Longtime Keyboarder / Gitarrist Wayne Findlay und der Mann am Mikro, mit dem Michael alle Songs des neuen Albums geschrieben hat: Ex-RAINBOW Sänger Doogie White. Und genau Doogie White ist das I-Tüpferl dieser gelungen neuen Veröffentlichung. Ein absolut überzeugender Sänger, der genau den Unterschied zu dem etwas durchschnittlich wirkenden Michael Voss am Gesang von der Temple Of Rock Langrille ausmacht.

Doch jetzt zu den neuen Songs:
Es ist gekommen wie es fast kommen mußte: Mit Doogie White als Sänger hört sich das an, als wenn SCHENKER auf RAINBOW trifft. Typische Schenkerriffs treffen auf mystische Gesangslinien ala RAINBOW. Diese Mischung verträgt sich. Bestes Beispiel Live For The King - Midtempo,typische Schenker Gitarrenarbeit und dazu Doogie Whites, Rainbow -lastiger Gesang - eine Gänsehautnummer. Weitere Highlights sind die schnellen Fetzer "Horizons","Land Of Thunder", die mystischen Songs wie "Temple Of The Holy", oder "Shine On", die tollen Ohrwurmsongs "Bridges We Have Burned" oder "Dance For The Piper".

Alle Songs sind sehr melodiös ausgefallen, Ausfälle gibt es so gut wie keine und selbst durchschnittliche Songs wie "Because You Leed" oder "Lord Of The Lost and Lonely" schmälern den guten Gesamteindruck dieser Scheibe nicht.

Gelungen ist der Bonustrack der Deluxe Editon: "Faith" mit EX-DOKKEN Sänger Don Dokken an den Vocals. Eine Akkustiknummer die Schenker Insidern nicht unbekannt sein wird. Dieser Song wurde schon mal in einer Instrumentalversion unter dem Titel "Positive Forward" auf dem Album Thank You 1993 veröffentlicht.

Fazit: Eine sehr gute Scheibe von Michael Schenker mit einem tollen RAINBOW Touch, verliehen durch Doogie White (ex - Rainbow) am Gesang. Für Schenker Fans besteht absolute Kaufpflicht, Fans von RAINBOW, SCORPIONS, und gut gemachten melodiösen Hardrocks sollten dieser CD unbedingt ein Ohr widmen. Man darf hoffen das Michael Schenker mit dieser Besetzung ein weiteres Album einspielen wird.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Läuft und läuft und läuft, 8. Dezember 2013
Von 
Volker Pinkernelle "pinkyempelde" (Ronnenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bridge The Gap (Audio CD)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Seit über 40 Jahren ist dieser Mann nun schon im Musikgeschäft und ist dabei noch keine 60! Nach dem Scorpions-Debüt "Lonesome Crow" wurde er vor ziemlich genau 40 Jahren Ende 1973 von der britischen Hardrock-Truppe UFO angeheuert und war und ist bis heute Inbegriff der erfolgreichsten Phase der Band bis Ende der 70er Jahre. 1979 kehrte er für das Album "Lovedrive" kurzzeitig zu den Scorpions zurück und traf dort auf die heutigen Mitstreiter Francis Buchholz und Hermann Rarebell.
Damit stimmt es zwar, dass die aktuelle Bandbesetzung aus drei ehemaligen Scorpions besteht, aber das gemeinschaftliche Wirken beschränkt sich letztlich auf einen äußerst kurzen Zeitraum.
Wie dem auch sei, ich finde es persönlich erfreulich, von beiden Ex-Skorpionen mal wieder was zu hören. Ergänzt wird das Line-Up durch den Gitarristen Wayne Findlay und Sänger Doogie White, der auch schon viel erlebt, aber es bislang nicht zu ganz großem Ruhm gebracht hat. Nachhaltig in Erinnerung geblieben ist das kurze Engagement bei Ritchie Blackmore's Rainbow für das Album "Stranger In Us All" und die anschließende Tournee. In seiner Vita stehen außerdem die Zusammenarbeit mit Yngwie Malmsteen und der deutschen Deep Purple-Coverband "Demon's Eye".
Obwohl nicht annähernd mit Ronnie James Dio vergleichbar, hat Whites Stimme diesen gewissen Deep-Purple/Rainbow Touch und auch die von ihm verfassten Songtexte haben im Ansatz die von Dio bekannte mystische Thematik und so geht es in den Songs halt eher um Könige, Donner, Heilige und den schwarzen Mond als um Liebe, schöne Frauen und schnelle Autos!
Herausgekommen sind bei dieser Zusammenarbeit ein 45 Sekunden langes Intro, 11 Songs auf hohem Niveau und das völlig vergurkte "Because You Lied". Die Rhytmustruppe Buchhoz/Rarebell macht einen soliden Job, Schenker spielt immer noch wie ein junger Gott und lässt seine Flying V singen wie eh und je, und Gesang und Songwriting erinnern außer an Rainbow noch am ehesten an die kurze MSG-Phase mit Graham Bonnet, der (Duplizität der Ereignisse) wie White zuvor auch für genau ein Album ("Down To Earth") Sänger bei Rainbow war. Nur in wenigen Momenten, wie etwa bei "Rock'n Roll Symphony", klingt das Ganze wie zu UFO-Zeiten oder beim MSG-Debüt.
Wer mag, legt sich die Deluxe-Edition mit dem Bonustrack "Faith" und Sänger Don Dokken zu - für mich ebesowenig ein zwingendes Must-Have wie der in Japan erhältliche Bonustrack "Rollin'", gesungen von Produzent Michael Voss.
Der gebürtige Sarstedter Schenker hält es also mit dem früheren Motto eines ebenfalls niedersächsischen Automobilherstellers (Läuft und läuft und läuft) und legt ein insgesamt gelungenes Album mit guten alten Bekannten vor. Dass in diesem Genre typischerweise einiges wie schon mal dagewesen klingt und niemand ständig das Rad neu erfinden kann, ist verzeihlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen überwiegend gut, 13. Januar 2014
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bridge The Gap (Audio CD)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Michael Schenkers Projekt "Temple of Rock" geht in die nächste Runde. Nach dem ersten Album 2011, einem All-Star-Projekt und Sammelsurium, das mich nicht richtig abholen konnte, und dem unterhaltsamen Livealbum von 2012 folgte nun kürzlich das zweite Studiowerk, Bridge The Gap. Um es kurz zu machen, dieses Album stellt für mich eine Steigerung dar. Schenker und seine Band servieren ein abwechslungreiches Album aus melodiösen Powerballaden und fetzigen, schnell gespielten Hardrocksongs.

Das Touren hat sich anscheinend hilfreich ausgewirkt. Die Band spielt jetzt schon länger in der Besetzung mit Dougie White, Hermann Rarebell, Francis Buchholz, Wayne Finlay und das Ergebnis kann über weite Strecken überzeugen. Klar, der Nostalgiefaktor ist nicht ganz von der Hand zu weisen, wenn man sich bewusst macht, dass Michael Schenker, Hermann Rarebell und Francis Buchholz hier zum ersten Mal seit über 30 Jahren gemeinsam auf einer Studioproduktion zu hören sind.

Mir gefiel Dougie White bisher am besten auf dem Album der (ehemaligen) Coverband Demons Eye. Auf Schenkers Temple of Rock Livealbum gefiel er mir auch besser als Michael Voss. Und diesmal macht er seine Sache wiederum gut, aber mehr nicht. Seine Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert, aber für meinen Geschmack fehlt ihm insgesamt ein wenig Variabilität.

Und Michael Schenker hat scheinbar die Erwartung, dass seine Hörer die Erwartung haben, dass er in jeden Song irgendein Solo reinquetschen muss. Nicht auf alle Songs passt das immer und nach meinem Empfinden führt es dazu, dass er teilweise so spielt, als würde er neben den Songs auf einer eigenen Spur fahren, ohne so richtig mitzukriegen, was die anderen 4 Leute gerade machen.

Musikalisch gefällt mir das Album sonst gut, wobei ich nicht den Eindruck teile, dass man hier eine Art "Rainbow reloaded" hören würde. Außer der Gesangsstimme finde ich, dass das Songwriting eher wenig an Rainbow erinnert. Textlich gibt es hier übliche Hardrockdurchschnittsware , wenn man böse wäre, könnte man auch Schlagertexte einfügen, ohne dass man einen wesenlichen Unterschied merken würde. Ist bei dieser Musik auch an sich nicht so wichtig, aber persönlich finde ich es schade, dass man sich nicht mal ein bisschen mehr einfallen lässt, als Titel wie Rock'n'Roll Symphony, Land Of Thunder oder Black Moon Rising zu kreieren. Vielleicht erwarte ich da auch zu viel, das kann natürlich auch sein...

Beste Songs aus meiner Sicht: Where The Wild Winds Blow, Lord Of The Lost And Lonely, To Live For The King, Bridges We Have Burned. Einziges richtig verkorkstes Lied: Before You Lied; und darin sind sich offenbar fast alle Rezensenten einig...

Der Sound des Albums und die Produktion, die Michael Schenker gemeinsamt mit Michael Voss übernommen hat, sind sehr ordentlich und so druckvoll wie es sich für diese Musik auch gehört. Trotz meiner kleinen Meckerei hier und da, kriegt Bridge The Gap von mir immer noch ****.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schenker goes over the Rainbow, 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bridge The Gap (Audio CD)
Es ist wirklich etwas dran, mit Doogie White war es auch zu erwarten, dass es zumindest einen Touch von RAINBOW haben wird. Und es ist durchaus positiv zu verstehen. Schon in Schenker`s langer Vergangenheit gab es immer mal wieder barocke / klassische Elemente in seiner Musik, deswegen bin ich auch nicht überrascht. Im Gegenteil. So habe ich mir ungefähr dieses Album vorgestellt und bin durchweg begeistert! Die Songs sind "Classic Rock" und modern produziert. Hier schlägt Michael Schenker die Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart. Ob es ein Klassiker wird, wie die ersten drei MSG Alben wird die Zeit noch zeigen. Doch ist es für mich ein Highlight von 2013. Einzelne Songs hervorzuheben will ich an dieser Stelle gar nicht. Wie so oft bei Michael Schenker muss man die Songs am Stück hören, damit sich auch das letzte Detail offenbart. Seine Soli sind ja meistens selbst ein Song im Song. In dieser Bandkonstillation steckt noch eine Menge Potenzial. Ich hoffe noch ein weiteres Album mit diesem Line Up zu erleben und dann wünsche ich mir, dass auch zumindest Rarebell sich am Songwriting mitbeteiligen kann. Bis dahin wird die Bridge The Gap runtergenudelt und hoffe, die Band wieder live zu sehen. Mit Doogie hat Schenker endlich mal wieder einen Sänger mit Charisma, der die UFO, MSG und Scorpions Songs gleich gut interpretieren kann. In diesem Sinne; Rock Will Never Die!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Band, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Während auf dem Vorgängerwerk Michaels Sologitarren, für meinen Geschmack, im Mix eher zurück lagen, liegen sie hier weit vorne. So wie es sich Gitarrenfans wünschen. 13 stabile, durcharrangierte Songs im Stile Schenkers.
Keine großen Überraschungen in den Songs, aber dafür in der Besetzung. Es wirkt symphatisch, alte Bekannte in die Crew einzubinden. Vor 20 Jahren gefiele mir dieses Werk sicher besser als heute, aber das liegt an meinen eigenen Hörgewohnheiten. Hier hört man Treue zum guten alten Hardrock. 4 Sterne auf jeden Fall.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "STUDIO-ALBUM IM NEUEN BAND-LINE-UP", 24. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bridge the Gap - Deluxe Edition (Audio CD)
Erstes Studio-Album des deutschen Gitarren-Hexers von 2013 im neuen Band-Line-Up "Temple of rock", mit der Ex-Scorpions-Rhythmus-Abteilung "Herman Rarebell"(Drums)und "Francis Buchholz"(Bass), "Wayne Findlay"(MSG-Keyboards) und "Doogie White"(Ex-Rainbow/Malmsteen-Vocals), dass anspruchsvollen, energiegeladenen Rock bietet, doch leider zu selten richtig zündet. Der gewohnt tollen Gitarrenarbeit Schenkers und seiner hochkarätigen Band, stehen leider teilweise mittelmäßige Songs aus der Feder Doogie Whites gegenüber, die das notwendige Gleichgewicht der Tracks nicht herstellen, und so den feinen Unterschied zwischen guten Rock-Songs und epischen Rock-Klassikern ausmachen. Überdurchschnittliche Anspieltips sind hier die dynamischen Opener "Neptune rising+Where the wild winds blow", "To live for the king" und der nur auf der Deluxe-Edition vorhandene Bonus-Track "Faith" gesungen von Don Dokken. Angestellte Vergleiche der vorgelegten Tracks im Gesang und Songwriting mit Rainbow entbehren jeder Grundlage, da Shouter Doogie White in beiden Kategorien viel Platz nach oben hat, und so von einer Rock-Legende wie "Ronnie James Dio" qualitativ meilenweit entfernt ist.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Live for the TEMPLE OF ROCK, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bridge the Gap - Deluxe Edition (Audio CD)
Da ist sie, die neue Scheibe vom Gittarrenhexer,

nachdem das letzte Album wieder in die richtige Richtung tendierte, haut mich dieser Output vom Hocker:

woran liegt`s:
a) kaum ein Ausfall bei den Songs (leichte Abstriche bei 'Because you lied') ansonsten durchgängig hohes Niveau (Killer: To Live for the King)
b) die gesamte Truppe 'Schenker','Rarebell','Buchholz','Findlay','White' harmoniert fantastisch, absolut eingespielt, groovt perfekt
c) die Stimme: Dodgie, bringt die Klasse in die Songs - mystisch, mayestätisch, ehrlich
d) der Gitarrenhexer: überzeugt mit seinen Solis auf hohem Niveau, hält sich bei diesem Output etwas zurück und
setzt genau an den richtigen Stellen seine spielerischen Akzente, absolut super....
e) die Songs: tendieren Richtung Scorpions, Dio, Rainbow
f) die Produktion: klar,trocken auf den Punkt (sehr guter Job von M. Voss)

Insgesamt ist mir die Scheibe 5 fette Punkte wert

'To Live for the TEMPLE OF ROCK'
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen MICHAEL SCHENKER "Bridge the Gap"., 22. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: Bridge The Gap (Audio CD)
Michael Schenker, November 2013. Der gute Michael, animalischer Rockgitarrist der Güteklasse 1 A, baut noch immer an seinem Temple of Rock. Scheinbar ist er doch noch nicht fertig, und legt nach dem Erstlingswerk aus dem Jahre 2011, noch eine Zugabe nach. Seine Marotte, das Personal vergangener Werke für ein neues musikalisches Repertoire nicht zu requirieren; -es gibt kein solches Beispiel diesmal: Wie schon auf der LIVEausgabe seines - Temple of Rock - sind die Mitstreiter Doogie White (Vocals), Wayne Findlay (guitar & keyboards) sowie FRANCIS BUCHHOLZ (exSCORP. am Baß) und HERMAN RAREBELL (ebenfalls exSCORPIONS an den Drums) hier auf seinen kostbaren Pretiosen, auch BRIDGE THE GAP genannt, mitvertreten. Das Gestell seines Rocktempels gibt seiner Reputation eine Arithmetik, wo man(n) bzw. Frau 1 + 1 nicht zusammenzählen muß; es entsteht ein musikalisches Bauwerk, wo die Mitmusiker bzw. der Sänger ein solch burschikoses, ungezwungenes und formloses Verhalten bringen, - es eigentlich NUR gelingen kann. Leider befinden sich die Zeiten der einzelnen Lieder nur in Singleformaten, von weitschweifenden oder langatmigen Titeln wurde Abstand genommen, dafür steht immer der Name ROCK/HARDROCK positiv im Vordergrund, wobei sich der Ökonom dieser musikalischen Landschaft einen Titel wie Because you lied hätte sparen können. Dafür die Texte von Doogie White literarisch etwas mittelalterlich (ob positiv oder negativ gesehen, sei freigestellt), womit der musikalischen Gesamtheit auch ein (Ritchie Blackmore)RAINBOWtouch verliehen wird.
Die Gesamtlänge des Tonträgers (normale Edition) beträgt übrigens 46 Minuten und auch ein gutes Klangbild wird mitgeliefert, produziert von MICHAEL VOSS.
Doch das Wesen hinter diesem musikalischen Projekt ist der Meister selbst: MICHAEL SCHENKER, animalischer Rockgitarrist, der trotz abgedroschener Vergangenheit (ein jedes Kind weiß, Michael hat bei UFO gespielt), sich stets irgendwie immerzu neu entwickelt, trotz Drogenexzessen, ein Stehaufman(n)derl war/ist, wobei ein jeder ROCK/HARDROCKfan mit dem Kauf dieser CD diesem Ausnahmekünstler seine Wertschätzung bringt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schenker rockt wieder - mehr als lange zuvor!, 13. Dezember 2013
Von 
Mattias Röthlein "CD-Sammler und Gitarrenenth... (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bridge The Gap (Audio CD)
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Nachdem Michael Schenker in den 90ern und den 2000ern zunächst durch eine teilweise ausgeprägte Orientierungslosigkeit aufgefallen war und lange mit eher durchschnittlichen Veröffentlichungen um ein Ventil für seine nach wie vor einzigartigen Gitarrenkünste gerungen hatte, ist es ihm nun seit seiner schon sehr gut gelungenen "TEMPLE OF ROCK" (2011) gelungen, noch einmal einen großen Schritt hin zu einem homogenen und emotionalen Hardrock / Metal zu gehen. Offensichtlich besteht die Absicht, nach vielen wechselnden Mitwirkenden in der Vergangenheit nun das Projekt "TEMPLE OF ROCK" zu einer stabilen Band zu formen und in dieser spektakulären Besetzung weiter zu arbeiten. Neben der Drum & Bass Front Rarebell und Buchholz (beide Scorpions) ist es vor allem dem Frontmann Doogie White zu danken, dass Schenker wieder den Weg zu epischen und packenden Kompositionen gefunden hat. Natürlich ist alleine schon durch White und seine prägnante Stimme eine leichte Rainbow-Schlagseite nicht zu leugnen, dies ist aber aus meiner Sicht eher ein Prädikat als ein Manko. Verglichen mit anderen Rainbow-Klonen (wie z. B. A. R. Pell) ist das Spiel von Michael Schenker doch wesentlich variabler und eigenständiger. Man erkennt sofort seine Handschrift - die Band unterstützt zu jeder Zeit sein emotionales und gefühlvolles Spiel mit einem powervollen Soundteppich. In einigen Rezensionen wird die Rainbow-Connection stark thematisiert. Nun könnte man aber mit dieser Sichtweise auch alle DIO-Alben in diese Tonne werfen. Wer will denn ernsthaft in einem Genre auf Originalität pochen, dessen Innovationskraft schon seit langen Jahren stagniert? Mir ist es lieber, eine Band spielt, was sie am besten kann, anstatt richtungslos herum zu experimentieren und oftmals missglückte Selbstfindungstrips zu veröffentlichen. Diese TEMPLE OF ROCK rocken und bedienen den Freund von klassischem Hardrock / Metal mit epischen Elementen mit einer Vollbedienung an gut konstruierten und griffigen Songs, die nie ins Leere gehen.

Nach einigen Durchläufen habe ich immer noch keinen Ausfall verzeichnen können, ich denke mal, dass wird so bleiben. Als archetypischer Anspieltipp ist vielleicht "LORD OF THE LOST AND LONELY" oder "TEMPLE OF THE HOLY" zu empfehlen. Aber alle weiteren Nummern können hier locker mithalten.

Für mich ist "BRIDGE THE GAP" ein wunderbares klassisches Album geworden, welches Lust auf viel viel mehr Alben dieser Band macht. Man darf nur hoffen, dass Michael Schenker dieser Band und seinem Stil künftig die Treue hält und sein unerschöpfliches Potential an großartigen gitarristischen Schmankerln zielführend nutzt.

Wer klassischen Hardrock in der Tradition von Rainbow, Dio, Deep Purple etc. schätzt, der wird dieses Album lieben. Welcome back, Michael!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The music we grew up with, 9. Dezember 2013
Von 
H. Schwoch "hschwoch" - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Bridge The Gap (Audio CD)
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Michael Schenker, das sensible ehemalige 'Wunderkind' an der Front der Magier der Rockgitarre, hat eine sehr wechselvolle Karriere hinter sich gebracht. Bereits mit vierzehn Jahren stieg er 1969 bei der Hannoveraner Band Scorpions um seinen älteren Bruder Rudolf und den Ausnahmesänger Klaus Meine ein. Mit Achtzehn wurde er 1973 von der englischen Band UFO abgeworben und sorgte federführend mit dafür, dass aus der schwerfälligen Spaceboogie-Kapelle ein gleißendes Hardrock-Flaggschiff wurde. Gemobbt und verzweifelt verließ er UFO 1979, um kurzfristig erneut die Scorpions zu verstärken und dann seine eigene Band zu gründen. Viele Jahre später kehrte er noch einmal zu UFO zurück, bevor er sich 2004 endgültig (?) von seiner Hassliebe verabschiedete. Den ganz großen Durchbruch zur Weltkarriere hat er indes nie geschafft.

Geläutert und inzwischen fast 58 Jahre alt, reist er nunmehr seit ein paar Jahren mit seiner aktuellen Formation Temple of Rock durch die Welt. Nach wie vor hat er ganze Heerscharen von Bewunderern, zu denen auch ich gehöre. Niemals werde ich jenen Abend im November 2000 vergessen, als UFO in der Hamburger Fabrik ein fabelhaftes Konzert ablieferten. Hinterher erschien nur ein einziger der Musiker, um Autogramme zu geben und sich mit den Fans zu unterhalten: Michael Schenker. Er unterschrieb auf meinem Konzertplakat und schüttelte mir die Hand. Wow!!

Temple of Rock besteht neben Schenker interessanter Weise aus zwei ehemaligen Scorpions-Mitgliedern, nämlich dem Schlagzeuger Herman ('Ze German') Rarebell (64) und dem Bassisten Francis Buchholz (59), mit denen er 1979 auf dem Album LOVEDRIVE zuletzt zusammen spielte, sowie Sänger Doogie White (53) und dem US-amerikanischen Gitarristen und Keyboarder Wayne Findlay (Alter unbekannt). Das Album BRIDGE THE GAP wurde in den Kidroom Studios in Münster / Westfalen aufgenommen und von Michael Schenker sowie seinem ehemaligen Sänger und Studiobesitzer Michael Voss kraftvoll, aber konservativ produziert. Es enthält dreizehn Songs, deren längster nicht mehr als gut viereinhalb Minuten dauert. Man beschränkt sich hier also auf das Wesentliche, nämlich kurze, knackige und sehr eingängige Nummern mit starken Refrains.

Musikalisch bewegt sich BRIDGE THE GAP irgendwo im Spannungsfeld zwischen klassischem Metal und - überdeutlich - Ritchie Blackmore's Rainbow. Doogie White war bekanntlich Leadsänger der leider recht erfolglosen letzten Inkarnation von Rainbow Mitte der neunziger Jahre, und auch wenn er dem legendären Ronnie James Dio stimmlich nicht das Wasser reichen kann, so bietet er doch ein mehr als akzeptables Surrogat. Die allerbesten Songs dieser Scheibe erinnern dann auch an Rainbow-Alben wie RISING (1976) und LONG LIVE ROCK 'N' ROLL (1978). Titel wie "Horizons", "Lord Of The Lost And Lonely" (wäre Ende der 70er oder Anfang der 80er ein Top-Ten-Hit in England geworden), "To Live For The King", "Temple Of The Holy", "Bridges We Have Burned" und "Black Moon Rising" sorgen bei Nostalgikern für feuchte Augen und ebensolche Höschen.

Natürlich hat diese Scheibe auch ihre Schwächen. So sind Schenkers (zum Glück recht kurze) Soli nicht alle sonderlich inspiriert, und an die große Zeit bei UFO, als er mit Phil Mogg seinen kongenialen Kreativpartner hatte, erinnert hier absolut gar nichts. Außerdem fehlt mir die sanfte und lyrische Seite des Michael Schenker, wenn man einmal von einigen wunderbaren Passagen in "Bridges We Have Burned" absieht. Gleichwohl ist BRIDGE THE GAP ein starkes Album geworden, dem ich seit Tagen mit großem Vergnügen lausche.

'Coz it's the music that we live for, the music we love / The music we grew up with on Top of the Pops / The music that we live for, the music we love / Let's sing together, we can work it out' ("Rock'n'Roll Symphony").
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Bridge The Gap
Bridge The Gap von Michael Schenker Group (Audio CD - 2013)
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