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am 1. März 2014
Die US- Sitcom "The Big Bang Theory" erhöhte nach ihrer Ausstrahlung in Großbritannien die Zahl der Physikstudienanfänger um 17% -- aber auch in Stanford gibt es Enthusiasten, die außerhalb des üblichen akademischen Umfelds, tiefer in die Grundlagen der modernen theoretischen Physik eintauchen wollen. Im Rahmen der 'Stanford Continuing Studies Courses' hält Leonard Susskind hier seit 2007 Vorlesungen für 'Laien', die viel Interesse an Physik und ein wenig mathematische Vorbildung mitbringen. Diese Kurse stehen unter dem Thema "The Theoretical Minimum" - nicht ungewollt mit Bezug auf das zehn bändige Standardwerk von Landau und Lifschitz - sollen doch hier nichts geringeres, als die Voraussetzungen vermittelt werden, moderne Physik tatsächlich Verstehen zu können, das auf möglichst einfachem und direktem Wege, aber exakt.

Der letzte Zyklus dieser Kurse begann 2011 mit Klassischer Mechanik, es folgten Quantenmechanik, Relativitätstheorie, Kosmologie und Statistischer Mechanik, bis zur 'Advanced QM' im Herbst 2013. Die Vorlesungen sind als Videostream auf den Webseiten des Projekts öffentlich zugänglich. Dankenswerter Weise gibt Leonard Susskind, in Kooperation mit seinen Zuhörern, die überarbeiteten Vorlesungsskripts nun auch in Buchform heraus, 2013 erschien bereits der Band zur 'Classical Mechanics', der nun vorliegende zweite Band korrespondiert in etwa mit den zehn Vorlesung zur Quantenmechanik.

Die Einführung in dieses anspruchsvolle Thema ist originär und exzellent, der Autor betont vor allem die Entwicklung der logischen Strukturen der Quantenmechanik – wie er bereits im Vorwort ausführt, dazu diskutiert er in aller Ausführlichkeit zunächst die einfachst möglichen Quantensysteme (Spin, Qubit); in diesem Kontext werden die Begriffe des Quantenzustands, von Observablen, deren Beziehung zu Mess- Apparaten, und die Dynamik von Quantensystemen erläutert. Dabei zeigt der Autor einerseits die Parallelen zur klassischen Mechanik auf, stellt andererseits aber auch die merkwürdigen und seltsamen Aspekte der Quantenmechanik klar heraus, etwa die Tatsache, dass auch ein vollständig bekannter Quantenzustand, die Ergebnisse eines Messprozesses in der Regel nicht vollkommen determiniert.

In diese Entwicklung fließen auch Kurzeinführungen der benötigten Mathematik ein, so werden Vektorräume und Operatoren in Hilberträumen eingeführt; der Autor verwendet dabei die Diracsche Bra- und Ket- Vektor Notation, und führt dem Leser an vielen Beispielen deren kompakte Eleganz vor; später werden auch Funktionsräume und die Fourier Transformation besprochen.

In weiteren Kapiteln werden kombinierte Quantensysteme diskutiert, die ein weiteres verwirrendes Quantenphänomen bereithalten – das der Verschränkung von Zuständen, deren Interpretation schon A. Einstein in seiner berühmten ERP Arbeit beschäftigte; einem Phänomen, das auch mit dem Messprozess verknüpft ist, und das Licht in den dabei auftretenden 'Kollaps' der Wellenfunktionen bringen kann.

Das Buch schließt mit einer Behandlung von Teilchen in einer Dimension, deren Orts und Impuls Darstellung und Unschärfe Relationen, ab; insbesondere wird der Harmonische Oszillator als Beispiel eines vollständig behandelbaren Quantensystem ausführlich ausgeführt.

Ein Anhang enthält eine kleine, nützliche Zusammenstellung von Relationen der Spin Operatoren. Einzig eine Bibliographie und Hinweise auf weiterführende Literatur wird man vermissen.

Zusammenfassend ist Susskinds Büchlein eine der gelungensten Einführungen in die Quantenmechanik, die das Thema grundlegend entwickelt, dabei auf Präzision besteht, aber unnötiges formales 'Beiwerk' vermeidet, um so den Leser auf direktem Wege – gemäß dem Motto 'Theoretical Minimum'– zu den Kernpunkten zu geleiten.

Die Behandlung weiterführender Anwendungen der Quantenmechanik bleiben, zu Gunsten der strukturellen Klarheit, in diesem Band zunächst ausgespart; bleibt zu hoffen, das diese Material in einem weiterem Teil – etwa zum Kurs 'Advanced QM' – ebenfalls bald erscheinen wird.
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am 9. April 2014
Wer das Buch "Quantum Mechanics: The Theoretical Minimum " mit Gewinn lesen will, sollte mit der Quantenmechanik und ihren mathematisch-physikalischen Grundzuegen vertraut sein. Bringt man etwas Grundwissen mit, und sei es auch etwas eingerostet, dann ist das Buch sehr empfehlenswert, weil es haelt was es verspricht: die Eingenartigkeit der Quantenmechanik herauszuarbeiten, ohne die Physik durch mathematische Formalismen dabei in den Hintergrund treten zu lassen. In diesem Sinne ist das Buch sehr gelungen.

Die Physik der Qauntenmechanik wird am einfachsten quantenmechanischen System, dem Elektronenspin, durchdekliniert. Der mathematische Formalismus wird dabei mitentwickelt, was fuer das Verstehen weiterfuehrender Literatur sehr hilfreich ist. Neben dem Spin wird noch auf das EPR Paradoxon (verschraenkte Zustaende) eingegangen, die Zeitentwicklung quantenmechanischer Systeme und der harmonische Oszillator behandelt. Uebungsaufgaben helfen das Erlernte zu vertiefen und Verstaendnisdefizite aufzuspueren.

Insgesamt eine sehr empfehlenswerte, klar geschriebene Wiedereinstiegslektuere zur Quantenmechanik.
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am 30. April 2015
Die US- Sitcom "The Big Bang Theory" erhöhte nach ihrer Ausstrahlung in Großbritannien die Zahl der Physikstudienanfänger um 17% -- aber auch in Stanford gibt es Enthusiasten, die außerhalb des üblichen akademischen Umfelds, tiefer in die Grundlagen der modernen theoretischen Physik eintauchen wollen. Im Rahmen der 'Stanford Continuing Studies Courses' hält Leonard Susskind hier seit 2007 Vorlesungen für 'Laien', die viel Interesse an Physik und ein wenig mathematische Vorbildung mitbringen. Diese Kurse stehen unter dem Thema "The Theoretical Minimum" - nicht ungewollt mit Bezug auf das zehn bändige Standardwerk von Landau und Lifschitz - sollen doch hier nichts geringeres, als die Voraussetzungen vermittelt werden, moderne Physik tatsächlich Verstehen zu können, das auf möglichst einfachem und direktem Wege, aber exakt.

Der letzte Zyklus dieser Kurse begann 2011 mit Klassischer Mechanik, es folgten Quantenmechanik, Relativitätstheorie, Kosmologie und Statistischer Mechanik, bis zur 'Advanced QM' im Herbst 2013. Die Vorlesungen sind als Videostream auf den Webseiten des Projekts öffentlich zugänglich. Dankenswerter Weise gibt Leonard Susskind, in Kooperation mit seinen Zuhörern, die überarbeiteten Vorlesungsskripts nun auch in Buchform heraus, 2013 erschien bereits der Band zur 'Classical Mechanics', der nun vorliegende zweite Band korrespondiert in etwa mit den zehn Vorlesung zur Quantenmechanik.

Die Einführung in dieses anspruchsvolle Thema ist originär und exzellent, der Autor betont vor allem die Entwicklung der logischen Strukturen der Quantenmechanik – wie er bereits im Vorwort ausführt, dazu diskutiert er in aller Ausführlichkeit zunächst die einfachst möglichen Quantensysteme (Spin, Qubit); in diesem Kontext werden die Begriffe des Quantenzustands, von Observablen, deren Beziehung zu Mess- Apparaten, und die Dynamik von Quantensystemen erläutert. Dabei zeigt der Autor einerseits die Parallelen zur klassischen Mechanik auf, stellt andererseits aber auch die merkwürdigen und seltsamen Aspekte der Quantenmechanik klar heraus, etwa die Tatsache, dass auch ein vollständig bekannter Quantenzustand, die Ergebnisse eines Messprozesses in der Regel nicht vollkommen determiniert.

In diese Entwicklung fließen auch Kurzeinführungen der benötigten Mathematik ein, so werden Vektorräume und Operatoren in Hilberträumen eingeführt; der Autor verwendet dabei die Diracsche Bra- und Ket- Vektor Notation, und führt dem Leser an vielen Beispielen deren kompakte Eleganz vor; später werden auch Funktionsräume und die Fourier Transformation besprochen.

In weiteren Kapiteln werden kombinierte Quantensysteme diskutiert, die ein weiteres verwirrendes Quantenphänomen bereithalten – das der Verschränkung von Zuständen, deren Interpretation schon A. Einstein in seiner berühmten ERP Arbeit beschäftigte; einem Phänomen, das auch mit dem Messprozess verknüpft ist, und das Licht in den dabei auftretenden 'Kollaps' der Wellenfunktionen bringen kann.

Das Buch schließt ab mit einer Behandlung von Teilchen in einer Dimension, deren Orts und Impuls Darstellung und Unschärfe Relationen; insbesondere wird der Harmonische Oszillator als Beispiel eines vollständig behandelbaren Quantensystem ausführlich ausgeführt.

Ein Anhang enthält eine kleine, nützliche Zusammenstellung von Relationen der Spin Operatoren. Einzig eine Bibliographie und Hinweise auf weiterführende Literatur wird man vermissen.

Zusammenfassend ist Susskinds Büchlein eine der gelungensten Einführungen in die Quantenmechanik, die das Thema grundlegend entwickelt, dabei auf Präzision besteht, aber unnötiges formales 'Beiwerk' vermeidet, um so den Leser auf direktem Wege – gemäß dem Motto 'Theoretical Minimum'– zu den Kernpunkten zu geleiten.

Im Rahmen diesen schlanken Buches bleiben natürlich vieles unbehandelt, die normalerweise in einen Einführungskurs der QM gehören, etwa die quantenmechanische Behandlung von Drehimpulsen; das alles bleibt ausgespart zu Gunsten der strukturellen Klarheit; und es bleibt zu hoffen, das diese Material in einem weiterem Teil – etwa zum Kurs 'Advanced QM' – ebenfalls bald erscheinen wird.

Die vorliegende Ausgabe wurde von Penguin Books herausgegeben und ist inhaltsgleich mit der von Basics Book Ausgabe (2014), somit sind nun beide bisher erschienen Bände des „Theoretical Minimum “ als Penguin Taschenbuch erhältlich.
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am 8. Mai 2014
Dieses Buch ist eines der ganz wenigen Physikbücher, die ich von der ersten bis zur letzten Seite gelesen habe (der erste Band der Theoretical Minimum Reihe gehört auch dazu). Das Tempo und der mathematische Anspruch sind allerdings deutlich höher als im ersten Band "Classical Mechanics". Wer sich darauf einlässt, wird mit tiefen Einblicken unter anderem in das Wesen der "Verschränkung" quantenmechanischer Systeme belohnt.
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am 14. April 2014
Wer, wie in diesem Buch gezeigt bekommt, wie einfache Grundregeln und gesunder Menschenverstand auch scheinbar sehr "theoretische" physikalische Aussagen verständlich machen, muss einfach begeistert sein. Ein Physikstudium - auch wenn es lange zurückliegt - schadet dabei natürlich nicht und es werden viele Zusammenhänge jetzt klar, die damals wohl nur "gefühlt" verstanden wurden.
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am 24. April 2016
Wer sich ernsthaft mit der Quantenmechanik (QM) auseinandersetzen will, als Einführung oder um eingerostetes Wissen wieder zu beleben (Anti-Alzheimer-Training), dem kann ich dieses Buch und die zugehörige You-Tube-Reihe nur wärmstens empfehlen. Es ist kein Uni-Kurs, sondern im Zuge von Continuing Education für alle Interessierten konzipiert, aber recht anspruchsvoll, so dass es durchaus auch als Primer für Studenten und Einführung in diese sehr unanschauliche Materie dienen kann. Wie Leonard Süsskind dieses Thema in seiner Komplexität langsam entwickelt, und zwar in durchaus anspruchsvolle Höhen, ist didaktisch wirklich gekonnt, lässt aber auch den Anspruch erkennen, den er dann wohl an die Studenten eines Undergraduate-Course oder Graduates stellt. Die Darstellung linearer Operatoren und Vektorräume im Rahmen von Matrixoperationen, die Lösung einfacher Eigenwert- und Eigenvektorprobleme ist für diese angepeilte Zielgruppe didaktisch großartig präsentiert. Es ist wirklich eine Koryphäe am Werk, fähig, an der richtigen Stelle die korrekten Vereinfachungen einzuführen, ohne unpräzise zu werden. Deswegen auch für Dozenten interessant und beispielhaft. Für Interessenten und Physik-Einsteiger uneingeschränkt zu empfehlen. Hoffentlich gibt es bald mehr davon, denn die Reihe wird fortgesetzt!
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am 27. August 2014
... Leute, lest den Meister Lenny. Sehr zu empfehlen auch seine Vorlesungen über theoretische Physik auf You Tube "Stanford Univerity". Einer der wenigen, der nicht nur rechnet, sondern auch noch die mathematischen und philosophischen Gründe beleuchtet.
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am 31. Januar 2015
Einfach gut.
Ein guter Einstieg. Klare Struktur und Vorlage. Zeigt den Momentanen stand der Forschung ohne die sprachliche bzw. fachliche Kompetenz des Lesers zu übersteigen.
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am 12. April 2014
Gleichzeitig einfach und tief, ist das Buch des Meisters Susskind eins von denen, die sollte man sich nicht entgehen lassen.
Nachdem ich die Kindle-Version des Buches gelesen hatte, war ich so begeistert, dass ich die Papier-Version dazu wollte.
In der Tat empfehle ich besonders diese Version: es ist viel einfacher, von einer Formel auf die andere zu springen!
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