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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 27. September 2013
Meine Meinung:
Ich hatte von Fabella vorher schon gehört, dass dies ein ganz tolles Buch sein soll. So war ich natürlich noch neugieriger und habe gespannt auf das Erscheinen gewartet.
Wow, ich kann nur sagen, sie hat mir gegenüber untertrieben, es war genial!
Dieses Buch hat bei mir so viele Emotionen ausgelöst. Gut, dass wir Leser noch nicht von einer Webcam beobachtet werden, in meinem Gesicht hätte man so vieles ablesen können. Ich habe laut gelacht, leise gelächelt, war gefesselt und hatte Tränen in den Augen. Ich bin immer noch ganz hin und weg von diesem Buch und versuche direkt nach dem Auslesen die richtigen Worte zu finden, damit ich meine Empfindungen ausdrücken kann.

Die beiden Hauptpersonen Emily und Noah habe ich sofort ins Herz geschlossen. Emily in ihrer besonderen Art, wie sie tolpatschig immer wieder in verzwickte Situationen gerät und manches Mal redet, ohne großartig nachzudenken. Ich musste öfter über ihre Aussagen und auch Gedankengänge lachen. Noah hatte mein ganz besonderes Mitgefühl, auch wenn er zu Anfang sehr ruppig gegenüber Emily auftrat.
Aber auch die anderen Freunde von Emily mochte ich sehr. Sie hatten alle so liebenswerte Charaktere und wurden von Susanna Ernst so gut beschrieben, dass ich sie wirklich vor Augen hatte. Lucy, wie sie immer vor Freude und Aufregung auf und ab hüpfte und ihrem ruhiger wirkenden Zwillingsbruder Adrian in vielem so ähnlich war. Kathy, die von Anfang an durch ihre Art Emilys beste Freundin wurde und Tom, der mich in einigen Situationen auch zum Lächeln brachte.
Ich möchte hier aber nicht näher auf alle eingehen, weil ich befürchte, dass ich dann zu viel verrate. Ich denke, jeder der dieses Buch liest, wird an den entsprechenden Stellen merken, was ich meine.

Dieses Buch wollte ich eigentlich gar nicht so schnell durchlesen, aber es hat mich so gefesselt und ich war wieder mitten im Leben der Beteiligten. Ich war einfach zu neugierig, wie sich alles entwickelt und deshalb konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Gegen Ende nahm es eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hatte und ich fieberte richtig mit, wie es denn weitergehen wird. Hatte Noah immer gleichmäßiges Herzklopfen, hat es sich bei mir dann doch beschleunigt. Mit Tränen in den Augen habe ich gelesen, erst waren es Tränen, weil ich traurig war und dann weil es doch ein gutes Ende gab. Mit einem großen Seufzer habe ich dann das Buch zur Seite gelegt, ich glaube ich hatte auch einen verklärten Blick.

Fazit:
Eigentlich wird dieses Buch offiziell als Jugendbuch angegeben, aber ich finde auch für ältere Leser ist dieser Lesestoff bestens geeignet. In der Geschichte wird so vieles angesprochen, tragische Schicksale, Hoffnung, Vertrauen und Liebe. Ich selber habe für mich dieses Buch im Bereich Romanze und Fantasie eingeordnet.
Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch weiterempfehlen und ich freue mich auf weitere Bücher von Susanna Ernst, denn bisher haben mir alle sehr gut gefallen
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am 29. Oktober 2013
Ohne den Inhalt wiederzugeben, muss ich gestehen, dieser Roman hat mich über weite Teile sehr gefesselt.

Zu Beginn wirkt die Geschichte recht gewöhnlich. Ich tat mir etwas schwer dran zu bleiben, denn zu oft habe ich ähnliche Stories gelesen. Doch mit einem Mal hat mich der Erzählstil dann gefesselt. Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten sehr liebevoll, sehr authentisch und schafft eine ganz eigene Atmosphäre um ihre Emily und ihren Noah.

Man fühlt sich als Leser als Teil der Geschichte, fiebert mit. Der Schreibstil ist wortreich und zeichnet schöne Bilder. Die Autorin ist sehr viel begabter als die meisten ihrer Kollegen in diesem Genre und überzeugte mich in der Mitte des Romans restlos.

meine einzige Kritik an diesem Roman ist seine Länge. Was in der ersten Hälfte des Buches Seite für Seite einfach ganz schnell weggelesen wird, wird in der zweiten Hälfte etwas zäher - bitte nicht falsch verstehen der Inhalt ist nicht etwa schlecht, für mich jedoch wiederholt sich hier nur zu viel. Wie zum Beispiel Emilys Gedanken, die sich um Noah drehen und irgendwann immer wieder in die gleiche Richtung gehen.

Auch Noahs Geheimnis ist dem Leser längst bekannt, sodass es bis zum wirklich spannenden Ende etwas schneller gehen könnte. Das Ende wiederum fand ich gelungen, wenn auch etwas übertrieben dargestellt.
Die letzten Seiten sind mir auch etwas zu kitschig gewesen. Aber das ist Geschmackssache.

Alles in allem ist dies ein guter, solider und sehr unterhaltender Jugendroman.
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am 12. Februar 2014
Dies wird wieder eine dieser Rezensionen, bei denen ich mich ein wenig zurückhalten muss, damit es nicht so aussieht, als bekäm ich Geld für meine Worte gg.

Viele von euch wissen ja sicher, dass ich von Susanna Ernst ein „Fan der ersten Stunde“ bin, denn seit ich „Deine Seele in mir“ 2011 gelesen habe, bin ich dem wunderschönen Schreibstil der Autorin nahezu verfallen :).
Mit „Blessed“ begab sie sich nun auf neues „Terrain“. Lange vor Erscheinen des Romans hatte sie mir bereits davon erzählt und ich war soooooooooo neugierig. Dass es toll sein würde, davon war ich fest überzeugt, dass es mich begeistern würde, davon bin ich ausgegangen, dass es mich dermaßen aus den Socken haut.... DAS hatte ich gehofft :)

Kennt ihr das. Ihr beendet einen Roman, möchtet ein Neues beginnen ... doch egal welches ihr auch beginnt, alle erscheinen irgendwie „blass“. So erging es mir nach „Blessed“. Ich war von Susanna Ernst und dieser wundervollen Geschichte einfach so unglaublich verwöhnt, dass es mir schwerfiel, mich auf einen neuen Roman wirklich einzulassen.
Was mich so verwöhnt hatte, das möchte ich euch gerne genauer erklären.
Zum einen fand ich in "Blessed" einfach unglaubliche Protagonisten. Es gibt viele tolle Protagonisten, Viele, die wirklich sehr gut ausgearbeitet sind, viele, mit Tiefe und Charakter. Aber – es gibt wenige, die das Herz berühren ... so richtig meine ich. Sie wecken nicht nur Gefühle im Leser, sie wachsen nicht nur ans Herz, sie berühren. Noah und Emily sind genau solche Protagonisten! Es fällt mir so schwer zu beschreiben, was sie ausmacht ... aber glaubt mir, wenn ihr sie kennenlernt, werdet ihr es wissen.
Doch nicht nur die Protagonisten sind toll. Susanna Ernst hat für sie ein Umfeld geschaffen, das einfach stimmig ist und jede Figur des Romans hat „Seele“.

Alleine tolle Figuren machen natürlich keinen Roman aus. In „Blessed“ fand ich aber auch den von mir so geliebten, einfühlsamen und doch eindringlichen Schreibstil der Autorin wieder, der mich schon so oft begeistern und beeindrucken konnte.

Und nun kommen wir zur eigentlichen Story – aber was soll ich da anderes schreiben als „himmlisch“. Emilys und Noahs Geschichte faszinierte mich. Sie nahm mich mit auf eine fantastische Reise und zog mich dermaßen in ihren Bann, dass ich jegliches Zeitgefühl verlor und als ich den Buchdeckel am Ende schloss mit erschrecken feststellen musste, dass schon bald mein Wecker klingeln würde. Es ist nicht nur das, was in diesem Roman geschieht, sondern die Art, wie es passiert. Es sind nicht nur die Dialoge und Ereignisse, sondern die Worte, mit denen sie beschrieben werden.
„Blessed“ ist spannend, humorvoll und romantisch. „Blessed“ ist sanft und stark. „Blessed“ ist einfach – wundervoll und unglaublich vielschichtig! Vor allem aber berührt „Blessed“ und das auf die unterschiedlichsten Arten und sehr intensiv.

Ja, ihr habt wohl recht, wenn ihr sagt, dass die Idee nicht branntneu ist . Sicher, es gibt viele Romane mit dem Konzept, dass ein „unscheinbares“ Mädchen einen „unnahbaren, natürlich gut aussehenden Jungen“ doch noch für sich gewinnt.... und doch hat Susanne Ernst dieser Geschichte eine ganz persönliche Note gegeben. Ich bin nunmal eine hoffnungslose Romantikerin und mein Nerv wurde hier mehr als getroffen!
Über den Verlauf der Geschichte möchte ich euch gar nichts verraten, denn ihr solltet jeden Moment dieses Romans für euch entdecken und genießen.

Wie ganz oben schon erwähnt, ich habe wirklich versucht, mich mit Lobeshymnen zurückzuhalten und ein wenig ist es mir sogar gelungen... ihr könnt euch also vorstellen, WIE begeistert ich bin!

„Blessed". Für dich will ich leben“ ist ein wundervoll romantischer Roman, dem es aber auch ganz sicher nicht an Tiefe fehlt. Hier wurde eine Geschichte erzählt, deren Grundidee vielleicht nicht zu 100 % neu ist – ihre Umsetzung machte diesen Roman für mich aber zu etwas ganz besonderem und hebt sich durch das noch lange anhaltende Gefühl in meinem Herzen von vielen anderen Büchern ab. Erneut hat Susanna Ernst mir nicht nur wundervolle Lesestunden geschenkt, sondern einen Roman, der einen festen Platz in meinem Leseherz hat!

©Nicole Huppertz (the-cinema-in-my-head.blogspot.de)
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am 31. Dezember 2013
Ich bin ja stets ehrlich und so gebe ich ganz offen zu, dass ich bei dem Cover in Verbindung mit dem Namen Noah fest davon überzeugt war, in dem Buch ginge es um Meermenschen oder etwas ähnliches. Das Wasser und die Farbe Türkis, die das Cover beherrscht, brachten mich wahrscheinlich auf diesen Gedanken.
Dass es in diesem Buch um Engel geht, habe ich erst begriffen, als im „Prolog“ ein Erzengel auftauchte. Und dann entdeckte ich auch die versteckten Flügel auf dem Cover. Boing! *mit der Hand gegen die Stirn klatsch*
Aber gut, das Cover (bis auf dieses Missverständnis) gefällt mir wirklich gut. Es sticht sogleich ins Auge. Auch wegen des jungen Mannes auf der Forderseite, der einfach unverschämt gut aussieht (und genau so, wie ich mir Noah vorgestellt habe)!

Kommen wir als nächstes zum viel wichtigeren Teil, dem Inhalt. :)
Sobald Noah seinen Auftritt hatte und Emily sich daran machte diesen unnahbaren Kerl näher zu erkunden und zu versuchen, seine harte Schale zu knacken, war ich wie gefesselt. Ich konnte lachen und schmunzeln, hatte unglaublich viel Spaß bei ihren Versuchen!
Außerdem war es mal eine angenehme Abwechslung, dass den beiden mehr Noahs Vergangenheit im Weg stand, als die Tatsache, dass er eben ein Engel ist.

Beide Charaktere waren mir sehr sympathisch. Auch Noahs „Geschwister“ Lucy und Adrian fand ich toll. Vor allem Adrian hat mir sehr gut gefallen. Er sitzt im Rollstuhl und seine Art, mit der Situation klarzukommen, ist wirklich sehr vorbildlich! Einfach klasse!! Dieses fröhliche Gemüt ist mitreißend!
Wobei ich auch zugeben muss, dass Em mir gegen Mitte des Buches ein kleines wenig auf die Nerven ging, weil sie Noah meiner Meinung nach zu sehr unter Druck setzt. Mal ehrlich, nach einer Woche kann man ja wohl noch nicht verlangen, dass der arme Kerl ihr alles erzählt, oder?
Nach einem Ausraster von Noah hat Em das dann auch endlich eingesehen und gut war's. Zum Glück!

Nachdem Emily mit Noah zusammen war, wurde die Geschichte etwas ruhiger. Ich würde nicht unbedingt von Länge sprechen, aber es ist nicht zu leugnen, dass mich das Buch mit der Beschreibung ihrer Beziehung nicht mehr so fesseln konnte wie zu Beginn.
Aber zum Glück wird es dann gegen Ende noch mal so richtig spannend. Es gab noch einige unvorhergesehene Ereignisse, angenehme und unangenehme Überraschungen und ein sehr schönes Ende.
Die letzten Sätze des Buches waren einfach toll und der perfekte Abschluss.

Zwar gab es ein paar Dinge, die nicht ganz perfekt waren, aber insgesamt konnte mich das Buch fesseln wie schon lange keines mehr. Deswegen vergebe ich 4,5 (oder 4,8^^) Sterne!
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am 20. September 2015
Das Cover

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich finde die weibliche Figur nicht ganz so passend, aber das macht ‚Noah’ ganz gut weg, denn ich unheimlich gut getroffen finde. Die Farben hätten noch ein bisschen mehr leuchten dürfen, aber das sind alles Kleinigkeiten. Das Cover ist etwas Besonderes und gefällt mir wirklich gut. Ganz davon weg, das ich den Titel sehr mag.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Emily zieht mit ihrer Familie von England nach Amerika. Sie ist die typische Außenseiterin und es fällt ihr zunächst schwer Anschluss zu finden. Als die Schule nach den Ferien wieder beginnt, kehren drei Mitschüler an die Schule zurück, die für längere Zeit in Frankreich gewesen sind. Die Zwillinge Adrian und Lucy sind überall beliebt und machen auf Emily einen sehr netten Eindruck. Sie scheinen etwas Besonderes zu sein, aber nicht so besonders wie ihr Bruder Noah. Vor dem scheint sich die gesamte Schule, inklusive der Lehrer jedoch zu fürchten und alle ignorieren den bildhübschen Jungen, von dem Emily nicht die Augen lassen kann. Irgendwas ist da in Noahs Augen und seiner Art, das so geheimnisvoll ist, das Emily ihn unbedingt näher kennenlernen möchte. Doch wird Noah das zulassen?

Schreibstil und Storyverlauf

Ich habe bisher jedes Buch von Susannah Ernst geliebt. Immer wenn ich ein neues Buch von ihr aufschlage, freue ich mich bereits und habe dieses wohlig zufrieden Gefühl im Herz. Allerdings steigt natürlich auch die Erwartungshaltung. Nicht, das ich das beabsichtigte, aber es passiert einfach automatisch. Für mich steht Susanne Ernst für sehr einfühlsame, emotionale Geschichten mit dem gewissen Hauch an Übersinnlichkeit, der die Geschichten zu etwas ganz Außergewöhnlichem werden lässt. Ich hatte sehr gehofft, dass es bei Blessed auch so sein würde und bin nicht enttäuscht worden.
Die Geschichte um Emily und Noah ist wieder sehr einfühlsam und mit wunderschönen Worten erzählt. Man spürt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Die Figuren sind jünger, ihre Gedankenwelt eine ganz andere und auch die Probleme mit denen sie sich beschäftigen. Aber das war erfrischend und hat mir gut gefallen. Zwar war für mich schnell klar, wo das ganze hin will, aber die Spannung der Geschichte lag für mich nicht unbedingt in einem rasanten Showdown, sondern der Entwicklung der vielen tollen Figuren und die war einfach nur großartig und hat mich absolut begeistern können.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Susanna kann einfach Figuren. Ich mochte sie alle!!! Okay, Emilys Bruder kam echt schlecht weg und da habe ich mir ja fast gewünscht, das er noch etwas besser beleuchtet wird und man ihn doch ein wenig näher kennenlernt. Es ist zwar eine typische Geschwisterbeziehung, aber manchmal wirkte Jay aus Emilys Sicht echt ein wenig dumm und gemein. Zum Glück änderte sich das bis zum Ende dann doch noch.

Emily selbst hat mir richtig gut gefallen. Ich mochte sie sehr gerne. Sie denkt viel nach, nimmt ihre Umwelt sehr bewusst war und ist auf ihre Art sehr selbstbewusst. Sie hilft anderen, steht für andere ein und man muss sie einfach lieb gewinnen.
Sie verliebt sich sehr schnell in Noah und allgemein geht das recht fix, aber auf der anderen Seite passt es zu Jugendlichen und die Geschichte verläuft danach sehr ernst und langsam, so dass sich die Gefühle über einen längeren Zeitraum intensivieren und vertiefen. Das wirkte sehr glaubhaft und war zudem einfach romantisch und schön zu lesen.

Noah ist eine der sympathischsten Buchfiguren überhaupt. Er ist alles andere als perfekt und hat viele komplexe, Schwierigkeiten und eine Vergangenheit, die nicht unbedingt rosarot ist. Aber wie gezeichnet er durch diese Dinge ist und wie er mit seiner Vergangenheit umgeht, hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil man es bei Noah nicht mit einem der üblichen Bad Boys zu tun hat, wie man sie in einer Million anderer Jugendbücher findet.

Besonders sympathisch waren mir aber auch die Nebenfiguren, allen voran Adrian. Von ihm und Emilys bester Freundin hätte ich gerne noch mehr gelesen, muss ich gestehen. Die beiden waren so süß und kamen doch beinahe zu kurz in all der Dramatik und dem Gefühlschaos.

Fazit

Ein besonderer Jugendroman, der durch emotionale Tiefe, wunderschöne Sprache und ganz bezaubernde, authentische Figuren besticht. Eine Geschichte, die man gelesen haben sollte und Noah hat einen Platz in jedem Leserherz verdient.
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Emily ist erst vor wenigen Monaten nach Los Angeles gezogen und hofft, dass sie nach den Ferien nicht mehr die Neue in der Schule sein, sondern von anderen Schülern abgelöst wird. Sie hat Glück, denn tatsächlich tauchen am ersten Schultag drei Geschwister auf, die nach einer Auszeit an ihre alte Schule zurückkehren.

Während sich scheinbar jeder über die Rückkehr von Lucy und Adrian freut, wird deren Adoptivbruder Noah jedoch von allen ignoriert. Verständlich, denn er wirkt nicht nur sehr mürrisch, sondern ist auch grob abweisend. Doch das facht Emilys Neugier nur noch mehr an, ebenso wie das seltsame Gefühl, das sie ständig in Noahs Gegenwart hat. Wird sie seine harte Schale knacken und hinter sein Geheimnis kommen können?

Meine Meinung:

Die Geschichte von Noah fand ich sehr ergreifend. Er hat mir so unendlich leidgetan, wegen alldem, das ihm wiederfahren ist. Niemals dürfte ein Kind so etwas erleiden und doch passiert es viel zu oft auf der Welt. Sehr schön beschreibt die Autorin, wie Emily ganz langsam Zugang zu Noah erhält. Sie kämpft mit häufigen Rückschlägen, die jedoch mehr als verständlich sind, aber lässt sich zu keiner Zeit unterkriegen. Das hat mir an ihr auch so gut gefallen und hat mich über die Stellen hinweggetröstet, in denen sie für meinen Geschmack etwas zu sehr mit der Tür ins Haus fällt.

Die Geschwister Lucy und Adrian fand ich persönlich fast zu gut um wahr zu sein. Sie waren einfach zu makellos. Perfektes Aussehen, liebenswerter Charakter... Irgendwie war mir das ab und an ein wenig zuviel - und trotzdem mochte ich die beiden. Ich weiß nicht, wie Susanna Ernst das angestellt hat, aber ich hatte stets das Bedürfnis, weiterzulesen.

Die Autorin schreibt ungeheuer emotional und unterläuft dabei häufig knapp die Grenze, wo es für mich persönlich zuviel wird. Trotzdem hat mich dieses Buch von Anfang an gefesselt und ich konnte es einfach nicht zur Seite legen und das ist genau das, was ich an Romanen so sehr mag. In der zweiten Hälfte gab es zwar eine Phase, in der ich das Gefühl hatte, dass die Handlung auf der Stelle tritt, aber der tolle Schreibstil hat mir auch hierüber schnell hinweggeholfen.

Fazit:

"Blessed - Für dich will ich sein" ist ein schöner Jugendroman mit Fantasyaspekten, in dem die Gefühle ganz klar dominieren. Wer gerne ausgeprägte Liebesromane liest, die bekannte Ideen gut und neu aufgreifen, sollte hier unbedingt zuschlagen.
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TOP 500 REZENSENTam 28. Mai 2014
'Heute beginnt ein neuer, besserer Abschnitt in meinem Leben', dessen ist sich Emily Rossberg sicher, als sie am Morgen nach den Sommerferien erwacht. Erst vor wenigen Monaten ist sie mit ihrer Familie nach L.A. umgezogen und fühlt sich noch immer nicht heimisch in diesem ihr fremden Land. Zumindest wird das anbrechende Schuljahr neue Schüler mit sich bringen, die sie endlich von ihrem Frischlings-Posten ablösen. Diese Hoffnung erfüllt sich auch prompt in den Gestalten dreier Geschwister. Doch während Lucy und Adrian Franklin freudig begrüßt werden, machen Lehrer und Mitschüler einen weiten Bogen um den eigenbrötlerischen und jähzornigen Adoptivbruder der Zwillinge. Nur Emilys Neugier ist schnell geweckt: Was hat es mit diesem Noah auf sich? Warum ist er so verbittert? Welche Geheimnisse birgt Noah und wird Emily sie lösen?

Bei "Blessed" von Susanna Ernst handelt es sich um eine Liebesgeschichte für Mädchen mit fantastischen Elementen, wobei aber die Liebe ganz klar im Vordergrund steht. Emily verliebt sich in den unnahbaren, geheimnisvollen Noah, der von sich selbst sagt, dass er aufgrund seiner grausamen Kindheit ein emotionales Wrack ist. Doch in Emilys Gegenwart scheint Noah dann langsam aufzutauen und seine Schutzmauern abzubauen, bis sich beide ineinander verlieben, es aber nicht dürfen. Man sieht also, dass die Grundidee zu "Blessed" keineswegs neu ist, trotzdem bietet der Roman wirklich gute Unterhaltung. Wie schon erwähnt steht die sich entwickelnde Romanze zwischen Emily und Noah im Vordergrund der Handlung. Dank des Erzählstils von Susanna Ernst erfährt man auch sehr viel über die Gedanken und Gefühle der Protagonisten und kann deshalb mit den beiden mitfiebern. Trotzdem ist der Grat zwischen Romantik und Kitsch sehr dünn, sodass das Buch manchmal sehr übertrieben und kitschig wirkt. Das hat mich persönlich aber nicht gestört, v.a. wenn man beachtet, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, das die erste große Liebe behandelt.

Mit den Charakteren hatte ich manchmal meine Probleme. Emily war mir zwar sympathisch, aber manchmal war sie trotzdem extrem naiv und beschränkt. Trotz sämtlicher (teilweise heftiger) Enthüllungen über Noah hält sie weiterhin eisern zu ihm und hinterfragt nichts bzw. zu wenig. Emily fand ich stellenweise nervig, bis ich mich aber daran erinnert habe, dass man bei der ersten Liebe einfach noch unerfahren ist und deshalb vielleicht auch noch mehr hinnimmt als in späteren Jahren. Somit lässt sich das naive Verhalten Emilys wohl erklären.

Noah war der interessanteste Charakter der Geschichte, obwohl er - oder gerade deswegen? - eine schwierige Vergangenheit hinter sich hat und ein großes Geheimnis hütet. An dieser Stelle werde ich nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern, aber Noah ist ein kleines Highlight.

Die übrigen Nebencharaktere sind meines Erachtens etwas blass und zu flach geraten. Beispielsweise Lucy Franklin, ein kindlich-fröhliches Energiebündel oder auch ihr Zwillingsbruder Adrian, der immer nur freundlich lächelt und unglaublich nett ist. Oder auch die Adoptiveltern von Noah bzw. die leiblichen Eltern von Lucy und Adrian, die mir einfach viel zu freundlich und oberflächlich erschienen.

Sehr gut gefallen hat mir übrigens der Schreibstil der Autorin. Außerdem enthält der Roman dank eines professionellen Lektorats keine Rechtschreib-, Grammatik- oder Logikfehler, sodass er sich sehr flüssig und angenehm lesen lässt.

"Blessed" von Susanna Ernst ist eine unterhaltsame Liebesgeschichte, die die Leserin vom Alltag abschalten lässt. Man kann gut in die Geschichte eintauchen und mit den Protagonisten mitfiebern. Trotzdem richtet sich der Roman meiner Meinung nach v.a. an jüngere Mädchen bis ca. 18 Jahren und weniger an erwachsene Leserinnen, was an der Naivität von Emily und der Thematik der ersten großen Liebe liegt. Für ältere Leserinnen ist der Roman manchmal einfach zu kitschig und das naive Verhalten der Protagonistin zu nervig.

Fazit: Ich wurde einige Stunden sehr gut unterhalten und konnte im Kitsch schwelgen, aber ewig im Gedächtnis bleiben wird mir "Blessed" nicht. Trotzdem gibt es verdiente 4 Sterne von mir!
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am 21. Dezember 2013
Ich habe mir das Buch aufgrund der gute Rzensionen gekauft. Der Klappentext klang zwar interessant, war aber im Grunde nichts Neues. Dennoch war ich gespannt, da ich eine große Liebhaberin guter Fantasyromanzen bin und in diesem Genre auch schon einiges gelesen habe.

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Nach den ersten 10 Seiten lechzte ich nach jeder weiteren Seite und habe Nächte lang gelesen, obwohl ich eigentlich nicht die Zeit dazu hatte (da ich morgens immer sehr früh raus muss und erst abends wieder zu Hause bin). Aber ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Allerdings flaute die Euphorie bei mir ab ca. 1/3 des Buches ab, da es ein wenig auf der Stelle trat. Es war klar, was mit Noa los war und nur eine Frage der Zeit bis das scheinbar unvermeidliche Ereignis eintrat.
Der Showdown am Ende zog sich leider ziemlich hin und ich muss gestehen, dass ich die ein oder andere Zeile nur überflogen habe. Da hätte sich die Autorin wirklich kürzer halten sollen und stattdessen dem Ende ein paar weitere Zeilen schenken können.

Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet, vor allem die beiden Hauptpersonen Noah und Emily.
Die Nebencharaktere hingegen fand ich blieben ein wenig blass. Ich hätte z. B. sehr gerne mehr über Emilys Bruder erfahren.
Ein wenig gestört hat mich mal wieder auch die Tatsache, dass die Menschen scheinbar alle perfekt aussahen und keinen einzigen Makel hatten.

Die Liebesgeschichte dominiert ganz klar in dem Buch, wurde mir aber ab zwei Dritteln ca. zu präsent. Die ersten Annährungsversuche von Emily und Noah hingegen waren wunderschön zu lesen und sehr authentisch. Zum Ende hin wurde es mir dann leider etwas zu viel des Guten und wie so oft hat sich das Pärchen nach relativ kurzer Zeit wieder ewige Liebe geschworen.

Was also grandios Anfang und ganz viel Gefühl vermittelte, endete leider ein wenig 0815, was seeehr schade war, da das Potenzial wirklich groß war.
Alles in allem ist Blessed - für dich will ich leben ein sehr schönes Buch, das viel Gefühl vermittelt und ein MUSS für eingefleischte Romanzenfans ist, zum Ende hin aber leider etwas schwächer wird.
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am 15. Dezember 2013
Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, als ich die Kindle-Leihbibliothek durchstöberte und zum ersten Mal ein eBook ausleihen wollte. Auf Grund des Covers, hätte ich es beinahe übergangen, doch die Kurzbeschreibung weckte meine Neugier und so gab ich diesem Buch eine Chance.

Tollpatschiges Mädchen verliebt sich in abweisenden Kerl

Beim Lesen der Kurzbeschreibung denkt man sich, dass diese Story schon bis aufs Letzte ausgenommen wurde. Wie immer kommt ein Mädchen in eine neue Stadt, fühlt sich unwohl mit der ganzen Aufmerksamkeit, die sie als Neuling erhält, entdeckt den zurückgezogenen Kerl und verliebt sich. So weit so gut. Doch diese Geschichte ist trotz der elendig wiederholten Story anders. Der Schreibstil an sich ist anders. Man fühlt mit den Charakteren. Man lacht und leidet mit ihnen. Man möchte sie nicht alleine lassen. Auch Noahs Geschichte, welche Emily nach und nach entdeckt, berührt einen ungemein. So konnte auch ich das Buch kaum aus der Hand legen und verbrachte jede freie Minute bei Emily und Noah.

Fantasy?

Das Buch ist dem Fantasy-Genre zugeordnet, was mich zunächst sehr überraschte. Da das Buch so wunderschön geschrieben ist, fiel es mir zunächst nicht auf, jedoch fragte ich mich nach einer Zeit, wo denn hier die Fantasy-Elemente geblieben sind. So lasse ich euch wissen: Sie kommen noch früh genug. Doch als Leser wird man überrascht. Wie schon oben erwähnt kennt man diese Story und erwartet deshalb auch einige Ähnlichkeiten zu anderen Büchern (Twilight, Kuss des Dämons, um nur ein paar zu nennen). Jedoch wird man überrascht, denn es kommt nicht so wie man dachte. Und solche Bücher liebe ich. Die, die nicht vorhersehbar sind. Die trotz der Ähnlichkeiten zu anderen Büchern ihren eigenen Weg gehen.

So sei gesagt…

Es ist ein wunderschönes Buch. Sehr viele Liebe und Gefühl wurden hier in die Worte gelegt. Dies schaffen nicht viele Autoren und daher, liebe Frau Ernst, danke ich Ihnen für eine solch wundervolle Geschichte. Ich muss gestehen, als ich das Buch beendet hatte war ich sehr enttäuscht. Nicht enttäuscht vom Buch selbst, sondern darüber, dass es zu Ende war. Man hatte einige Zeit mit Emily und Noah verbracht und sie mittlerweile ins Herz geschlossen. Man mochte Emily. Und war vielleicht sogar selbst ein wenig in Noah verliebt. Nun war ihre Geschichte erzählt und die gemeinsame Zeit mit ihnen vorbei. Doch so sei gesagt: Es war nicht das letzte Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe. Das ist der Vorteil an Büchern. Man kann es immer wieder in die Hand nehmen, und die Geschichte von Emily und Noah kann aufs Neue beginnen.
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am 2. Dezember 2013
Dies war eines der Bücher, auf die ich zuerst nur dank dem wunderschönen Cover aufmerksam geworden bin. Die Überschrift machte mich neugierig, und da ich gerne mal ein Jugendbuch lese, auch wenn ich nicht in die Zielgruppe falle ;), dachte ich, warum nicht? Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es das erste Buch von Susanna Ernst war, das mir in die Hände fiel. Es bleibt aber bestimmt nicht das Letzte.
Zugegeben, die Inhaltsangabe riss mich nicht vom Hocker. Auch bei dem Prolog war ich noch skeptisch. Auf den ersten Blick schien es nur eine weitere Fantasyromanze für Teenager zu sein. Und davon gibt es zurzeit wirklich viele. Aber ich lese sie nun mal gern. Also las ich weiter. Und wurde aufs Angenehmste überrascht. Mit einer wahrhaft gut geschriebenen und erstaunlich tiefgründigen Geschichte.
Die Rahmenhandlung ist an sich nichts Neues. Mädchen und Junge lernen sich in der Schule kennen. Er ist abweisend, sie ist neugierig und findet ihn anziehend. So weit, so gut. Doch davon ausgehend hat die Autorin es geschafft, zwei liebenswerte und detailliert gezeichnete Protagonisten zum Leben zu erwecken. Als Leserin habe ich Emily und Noah ins Herz geschlossen, mit ihnen gefühlt und gebangt. Darüber hinaus kommen auch die Nebencharaktere nicht zu kurz. Sie sind ebenfalls sehr lebendig beschrieben und verleihen der Geschichte ein besonderes Flair. Von den Zwillingen und Emilys Freundin, bis hin zu den Eltern ist jede handelnde Person auch eine eigenständige Persönlichkeit.
Was das Besondere an diesem Buch ist, kommt nach und nach zum Vorschein. Ernste Themen wie Kindesmisshandlung oder Behinderung werden mit Humor und Fantasyelementen vermischt, sodass einerseits eine packende Story, mit dazugehörigem Spannungsaufbau entsteht, man aber andererseits über vieles nachdenken kann. Und es geht um Liebe, Freundschaft und Familie. Themen, die immer aktuell bleiben werden und uns berühren.
Was viel zu meinem Lesevergnügen beigetragen hat, war der Schreibstil von Frau Ernst. Das Buch liest sich angenehm und flüssig, die Sprache passt zu den Charakteren.

Fazit: Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, unbedingt empfehlenswert!
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