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  • No End
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Kundenrezensionen

2,1 von 5 Sternen10
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am 15. November 2013
Ich bewundere die Musik von Keith Jarrett wirklich sehr: seine fantastischen Klavierkonzerte, seine Arbeit mit seinem Standards-Trio, seine Einspielungen klassischer Werke (für die er oft zu Unrecht zu wenig Würdigung erfährt), die grandiosen Platten mit Jan Garbarek und den anderen Nordmännern..., selbst der manchmal schwierige, oft sehr freie Bebop-Jazz mit seinem American Quartet aus den frühen 1970er Jahren sagt mir dann und wann zu, aber als großer Künstler sollte Jarrett nicht dazu übergehen, in der Spätphase seines Schaffens die Qualität seines Gesamtwerks zu verramschen. Diese Gefahr besteht nämlich angesichts der zahlreichen Veröffentlichungen älterer Jarrett-Aufnahmen in diesem Jahr 2013. Sicherlich gibt es noch viele zu bergende Schätze von bislang offiziell unveröffentlichtem Material - ich denke da etwa an die Solo-Piano-Live-Konzerte von Stockholm 1972, Freiburg 1975, Vermont 1977 oder Yokohama 2008, auch an die hochinteressante Klavier-/Percussions-Aufnahme von 1989 mit seinem damals 17-jährigen Sohn Gabriel Jarrett -, aber die Bänder, die nun für "No End" aus dem Privatarchiv von Jarrett geholt wurden, wären besser dort geblieben.
1986, zwischen zwei längeren Tourneen mit seinem Standards-Trio, hat er in seinem Privatstudio in New Jersey mit elektrischen Gitarren, E-Bass, Schlagzeug, Piano und anderen Instrumenten experimentiert, die Spuren schön übereinandergelegt und sicherlich viel Freude an den so, reichlich spontan, entstandenen Songs gehabt. Sein oft geäußertes Verdikt gegen elektronische Musik hat er abgelegt und munter drauf los gespielt. Warum aber musste diese Musik veröffentlicht werden?
In Teilen gibt es durchaus spannende Momente, etwa in den Tracks I oder III. Auch die Tracks XII, XIV, XVI und XIX auf der zweiten CD haben ihre interessanten Züge. Aber die insgesamt 20 Titel wiederholen sich doch stark in ihrer Struktur: Eine Bass-Linie untermalt zusammen mit einem meist gemächlichen Percussions- oder Schlagzeugbeat die Stücke, auf der dann die elektrische Gitarre (mit einer oder zwei Spuren) verschiedene Melodien darüber malt. Manchmal klingt das alles ein wenig amateurhaft, und stünde nicht "Keith Jarrett" drauf, kein größeres Label würde so etwas veröffentlichen. Warum bei ECM nicht wenigstens darauf geachtet wurde, die Tracks "sauber" auszufaden und die Nebengeräusche wegzuschneiden, verstehe ich nicht. Solcherlei Authentizität wirkt eher unpassend.
Es ist sicherlich keineswegs Musik zum Davonlaufen, und Jarrett-Fans werden "No End" auch bestimmt nicht in ihrer Sammlung fehlen lassen. Aber wer Keith Jarrett vor allem als Pianisten liebt, muss diese Scheibe nicht haben.
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am 15. Dezember 2013
Merkwürdig, bzw. grotesk ist das ein Künstler, von dem man gewohnt ist das er zu 80% Top Qualität bietet, auch hinsichtlich der Qualität der Aufnahme nun solch ein Album veröffentlicht. Von ECM war man bisher immer lupenreine, klare Aufnahmen gewohnt. Das ECM nun Homerecordings von Jarrett veröffentlicht ist schon merkwürdig genug, daß jedoch die Musik klingt nach einer Jam Session einer x-beliebigen mittelprächtigen Schülerband mag schon überraschen. Jede Rock/Pop Gruppe hat haufenweise von diesen "Versuchen" auf der heimischen Festplatte. So klingt das ganze auch. Per Overdubbing zusammengefrickelte Tonbandmusik mit mittelprächtigen Improvisationen. Ich kann mir es beim besten Willen nicht erklären warum Manfred Eicher so etwas veröffentlicht. Ich finde Keith Jarrett großartig und mag seine Trioplatten (bspw. Inside Out) außerordentlich... Vielleicht fand Manfred Eicher diese Musik "experimentell", für mich klingt Sie wie 70'er Jahre Probenraum Improvisationen... Diese haben ihre Daseinsberechtigung aber nicht bei ECM und auch nicht von Keith Jarrett. Wenn ich gute Improvisationen hören möchte höre ich mir lieber "Bitches Brew" von Miles Davis an...
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am 26. Januar 2014
Diese CD hat dazu geführt, dass ich meinen Prinzipien untreu werde: Eigentlich wollte ich nie einen Verriss veröffentlichen. Diese Veröffentlichung aber ist dermaßen schwach, dass ich nicht umhin kann, andere Jarrett- und ECM-Fans davor zu warnen. Über das relativ einfallslose Gedudel haben schon meine Vorredner fleißig und völlig zurecht hergezogen; ich möchte hier noch das unerträglich laute Grundrauschen hervorheben, das ich sogar beim Autofahren als immens störend empfunden habe.

Seit über 35 Jahren bin ich begeisterter ECM-Hörer und habe unzählige LPs und Silberlinge dieser wunderbaren Firma in meinem Regal stehen. Manfred Eichers Produktionen begleiten mich seit der Pubertät und haben meine musikalische Einwicklung entscheidend geprägt. Dass unter den ECM-Veröffentlichungen der letzten 5-10 Jahren immer mal wieder ein paar schwächere dabei waren – geschenkt! Doch die Zeiten, in denen man jede ECM-CD blind kaufen und dabei sicher sein konnte, höchst spannende Musik in 1a-Tonqualität zu bekommen, sind mit diesem Machwerk leider endgültig vorbei. Und das ist das eigentlich Schockierende: Wie schlecht muss es einer solch renommierten Firma gehen, dass man sich gezwungen sieht, so etwas zu veröffentlichen?

Ein Sternchen für die überraschende Tatsache, dass Mr. Jarrett E-Gitarren mag … wie gern hätte ich ihn mal gemeinsam mit Rypdal, Abercrombie oder Frisell gehört! Oder mit Jim Hall – R.I.P.!
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am 5. März 2014
Jahrhundertpianist Keith Jarrett, zeigte sich von eh und je als experimentierfreudiger Tausendsassa- egal ob als klassicher Mozart, Bach- und Schostakowitsch- Interpret, als Flöten- und Percussions- Spieler, mit sphäriscvhen Orgelklängen, im klassischen Jazz- Trio oder als Magier der modernen Solo- Improvisationen. Die hier vorliegenden, im Alleingang als Multiinstrumentalist auf der E- Gitarre, E- Bassist, diversen Percussioninstrumenten und dem E- Piano aufgezeichneten musikalischen Notizen haben spontanen Session- Charakter ohne den letzten Schliff der finalen Ausarbeitung. Alles kann, nichts muss; die spontane Idee geht über das kühl kalkulierte perfekte Arrangement im besten Prog- Rock- Still der 60er/ 70er Jahre. etwas befremdend wirkt die Gleichförmigkeit der immer wiederkehrenden Rhythmen von Bass, Gitarre und Schlagzeug, die entfent an Latin- Grooves von santana erinnern, ohne jedoch dessen groovige Power zu erreichen.
Innerhalb des Gesamtwerkes des Meisters eher ein skurriler S(a)itensprung in Jazz- Blues- Rock- Gefilde, mit spontaner Hand hingeworfen.
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am 11. Juni 2015
Wolfgang Sander rezensiert diese CD in seiner neulich erschienen Biografie diese CD und vergleicht Jarret's Gitarrenspiel mit Mark Knopfler und behauptet, sein Bass-spiel würde manchem Rock-Bassisten gut zu Gesicht stehen. Diese Aussagen waren für mich ausschlaggebend, dieses CD trotz der 1-Stern Rezensionen zu kaufen. Ich bin jedoch entsetzt - zum einen, wie Herr Sander zu solchen Aussagen kommen kann, zum zweiten, wie ECM und Keith Jarrett so etwas dilettantisches Veröffentlichen können? Der schlechte Sound sei mal dahingestellt - aber das Bass-Spiel, das Gitarrenspiel und das Schlagzeugspielen ist durchwegs entsetzlich! Ich habe selbst eine klassische Klavierausbildung, habe jahrelang in einem Jazzquintett Standards gespielt und lerne seit 3 Jahren Bass, glaube mir also durchaus eine Meinung "aus erster Hand" bilden zu können.Jede Musikschulbank mit Kindern die seit 2 Jahren Ihre Instrumente lernen musizieren besser! Ich würde mich nicht einmal als Hobbymusiker trauen so etwas zu veröffentlichen.

In sofern schließe ich mich den vorherigen "1-Stern" - Rezenssionen an und möchte aber noch eines hinzufügen: Schuster bleib bei Deinen Leisten! Sollte Jarrett noch mehr solcher Bänder in der Schublade haben - sollte er sie DRINGEND dort lassen!
Jarrett als "Wunderkind-Multi-Instrumentalisten" zu verkaufen ist sowohl Herrn Sander als auch ECM mit dieser Veröffentlichung gründlich missglückt!

Ich finde das diese CD dem Ansehen Keith Jarretts als Künstler insgesamt fundamental schadet. Das ist nicht mehr als die Dokumentation dilettantische Versuche eines begnadeten Pianisten, sich mit Instrumenten zu beschäftigen auf denen er nicht einmal Anfängerniveau hat.
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am 11. März 2014
Wie kann man quasi vergessen, ein ganzes Album im Schrank liegen zu haben?
Andererseits: wenn man - wie Keith Jarrett - mehr sagenumwobene, richtungweisende
und stilbildende Alben in gefühlten 200 Musikrichtungen produziert hat, mag es sein,
dass man mal etwas den Überblick verliert... Umso schöner, wenn sich das Kleinod dann
wiederfindet, der Öffentlichkeit nicht vorenthalten wird und sich dann als etwas so
Schönes, Unterhaltsames, Verspieltes und Köstliches herausstellt wie bei dieser
fantastischen Einspielung. Der verschollene kleine Bruder seines wohl (an Zuhörerwert
gemessen) schönsten Werkes "Spirits" bietet eine Klangwelt voller Überraschungen, Ecken,
Kanten, Wendungen, dass es eine pure Freude ist.
Der Klang ist nicht optimal, und ich stimme mit dem Meister nicht überein, wenn er im Beiheft
schreibt, die 2CD sollte so laut als möglich konsumiert werden, um alle Einzelheiten erlauschen
zu können. Mein optimaler Hörgenuss stellte sich ein, als ich dieses Werk an einem freien
Morgen bei angenehmer Zimmerlautstärke zur gerade aufgehenden Sonne auflegte und mir
dazu ein gemütliches Frühstück bereitete.
Möge jede/r geneigte Hörer/in das Drumherum selbst für sich entscheiden: das Perlen,
Gluckern, Zirpen, Rasseln, Rascheln, Zupfen, Spielen, usw. eignet sich sicher für hunderte
verschiedener Lauschsituationen.

Und ist sicher immer ein unterhaltsamer, belustigender, positiver, aufbauender Ohrenschmaus.
Vielleicht nicht perfekt, aber gerade drum umso menschlicher, wärmer, erhellender.
Sowas möchte ich auch gern mal im Schrank finden!
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am 16. Februar 2014
Merkwürdige Platte, aus der Zeit gefallen aber sehr gut. Eher J. Garcia aber eben ganz anders, ein sanfter Trip der sich nicht an die Fans richtet sondern an JEDEN. Und so sollte jeder der sich für Musik interessiert sich das Ganze anhören. Gerade WEIL hier jegliche Erwartungshaltung durchbrochen enttäuscht wird. Der Sound ist herrlich, kein Kompressor keine Besonderheiten völlig banal und unspektakulär mäandert die Musik durch den Raum und deshalb ensteht ein Sog. Kein Jazz, kein Punkrock, eher P. Handke. Ich höre sonst nie ECM, die Platte ist aber super.
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am 20. April 2014
Wie ist so eine Veröffentlichung möglich? Haben da Künstler und Produzent schlichtweg das Gespür für das bisherige Lebenswerk von Keith Jarrett verloren? Jetzt fehlen nur noch frühe Kindersgeburtstagsfotos des Pianisten aus Tante Elisa`s Fotoalbum, und der Schmarrn ist perfekt. Grauenhaft, grottenschlecht ... und ausserdem ärgerlich. Die Inflation von frühen, nicht nennenswerten Jarrett Musiken nimmt zu. Zeit,jetzt nach 58 gekauften Jarrett Alben aufzuhören.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Dezember 2013
Um es kurz zu machen: Das ist schlechte Musik, schlecht gespielt und ebenso schlecht produziert. Mit gutem Grund wurde das all die Jahre nicht veröffentlicht – warum jetzt?
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am 7. Januar 2014
Nach Herbie H. mit seinem imagine projekt hat es nun auch Keith J. wissen wollen.
Danke auch -
aber Mist ist Mist, auch, wenn den begnadete Musiker produzieren, die
mit Ihren Ideen und Werken Generationen begeisterten und noch begeistern werden.

Nur - wer kauft schon bewusst Mist.

Gut,dass man vorab reinhören kann. ( mp3 )
Früher tat ich das in der Rheinelektra am turntable auch.

Also irgendeine alte Scheibe von Hr. Jarrett drauf, und die Richtung stimmt.
Nur diese sollte es nicht sein.

Mal ehrlich Hr. Eicher, das gefällt Ihnen doch auch nicht!?
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