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am 10. Januar 2014
Wahre Musikkenner mögen keine Sammelsurien, auch nicht, wenn diese nur einem einzigen Komponisten gewidmet sind. Dieses hier hat allerdings zwei Vorzüge: Es bietet einen großzügigen Querschnitt durch das Opernschaffen von Jean-Philippe Rameau, der sich sowohl für Einsteiger zum Kennenlernen als auch für Kenner lohnt. Und es verschafft die beruhigende Gewissheit, dass man sich um den Nachwuchs an lyrischen Sopranstimmen aus dem Lande Rameaus nicht zu sorgen braucht.

Sabine Devieilhe gelingt es bei ihrem Solo-Debutalbum sogleich, beim Hörer spontane Assoziationen an große Vorgängerinnen wie Véronique Gens und Sandrine Piau zu wecken. Ihrem grazilen, aber keineswegs fragilen, jugendlich blühenden Sopran fehlt allenfalls noch etwas die unverwechselbare individuelle Note, was den rein musikalischen Genuss jedoch nicht schmälert. Dass die junge Künstlerin dabei durchgehend auf puren Schöngesang setzt und interpretatorische Exzesse vermeidet, ist hier durchaus wohltuend. Nur in der durchgeknallten Lach-Arie ("Aux langueurs d'Apollon") aus "Platée" hätte sie sich mehr trauen dürfen - immerhin gilt es hier, in der allegorischen Figur von La Folie den personifizierten Wahnsinn zu verkörpern. Was diese Nummer betrifft, bleibt die Darbietung von Jennifer Smith in der Gesamtaufnahme unter Marc Minkowski die Modellinterpretation.

Auch die in recht großer Besetzung - historisch korrekt mit 24 Streicherpulten wie bei den legendären "Quatre-Vingt Violons du Roy" - aufspielenden Musiker des Ensemble Les Ambassadeurs unter dem jungen Alexis Kossenko machen ihrem Namen alle Ehre und erweisen sich mit leicht aufgerautem, aber durchaus sinnlichen, ebenso kompakten wie transparenten Spiel als ausgezeichnete Botschafter dieser Musik. Der Aufnahmetechnik hätte allerdings etwas weniger Hall gutgetan - in "Tristes apprets" aus "Castor et Pollux" (von der Sängerin überzeugend gestaltet) scheint eine ganze Legion von Fagotten das hypnotisch sich wiederholende Drei-Noten-Motiv zu röhren, was dem Stück etwas von seiner sanften elegischen Stimmung raubt.

Die auf den ersten Blick etwas wahllos anmutende Programmreihenfolge versucht, die verschiedenen Stadien der Liebe vom Stande der Unschuld und dem ersten Aufkeimen zarter Regungen bis hin zur Trauer über den Tod des Geliebten und den Sturz in geistige Umnachtung nachzuzeichnen. Egal, ob man diesem imaginären Handlungsfaden folgen mag oder nicht - man wird mitgenommen auf eine spannende Reise, die natürlich nicht alle Landstriche des zwischen den Wendekreisen des Barock und der Klassik gelegenen Kontinentes Rameau berühren kann, aber doch einen deutlichen Eindruck vom Reichtum dieses musikalischen Kosmos gibt. Ein gelungener Auftakt zum Rameau-Jahr 2014, dem hoffentlich weitere Neu- und Wiederentdeckungen folgen werden.
88 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2014
Sehr zu empfehlen, wenn man Rameau kennenlernen möchte. Querschnitt mit sehr guten Interpreten und guter Aufnahme, top!
Gefällt sogar meinen Töchtern, die altersbedingt eher andere Dinge hören.
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am 10. April 2014
Ja, wäre da nicht die Delunsch mit Minkowski,man kann es auch sehen, würde einem diese Darstellung sicher vorbehaltlos gefallen. Aber was die Delunsch aus diedem Stück macht, ist so umwerfend, dass es leider nur die Version dieser "verrückten" Arie geben kann, die vollkommen zusagt!
33 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2015
einmalige, neue Stimme in einer klugen Auswahl von Rameau-Arien. Unbedingt zu empfehlen! Seit 2 Jahren hat Rameau endlich die ihm zustehende musikalische Präsenz erreicht, Bühnen und Stimmen machen weltweit mit.

Charles Ofaire
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am 17. August 2014
Es war wirklich gelungen, ein ganz großes Theater der Liebe, Verzweiflung, Hoffnung. Ein Orchester der feinen Töne ,lebhaft und zurückhaltend.
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