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am 2. Dezember 2013
Grüter versteht es, die gefährlichen wechselseitigen Abhängigkeiten unserer (lebens-)wichtigsten Infrastrukturen verständlich darzustellen. Der totale Zusammenbruch ist ja bis jetzt noch nicht eingetreten, der Autor macht aber anhand regionaler Ereignisse wie dem Abknicken diverser Strommasten im Münsterland im November 2005 deutlich, wie fragil die Systeme bereits sind.

Das Buch setzt die Problematik, die unsere vernetzte Wirklichkeit mit sich bringt auch in einen politischen Zusammenhang, es seien hier nur China und die Seltenen Erden oder die Situation in Nordkorea erwähnt.

Insgesamt läßt einen das Buch sehr nachdenklich werden. Allerdings zeigt Grüter auch Lösungswege auf, sodass man zu dem Schluß kommt, dass es sich beim Untertitel des Buches um eine Provokation mit dem Zweck handelt, sich mit den wechselseitigen Abhängigkeiten unserer künstlich geschaffenen Umwelt auseinanderzusetzen und daraus Konsequenzen abzuleiten.

Absolut empfehlenswert!
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am 2. Dezember 2013
"Offline" beschreibt sehr detailliert wie fragil unsere schöne digitale Welt ist.
Thomas Grüter verdeutlicht anhand zahlreicher Beispiele, wie verwundbar dadurch jeder von uns ist.

Zu Beginn zeigt uns der Autor, wie sehr unser Alltag bereits mit dem Internet verflochten ist - sei es in Schule, Studium und Beruf, aber auch für digitale Zahlungen und sogar im öffentlichen Nahverkehr.

Wie die Quellen- und Literaturangaben zeigen, hat der Autor für dieses Buch gründlich recherchiert. Es ist jedoch keine trockene Wissenschaftslektüre, denn Grüter streut immer wieder kleine Geschichten ein, um seine Thesen zu veranschaulichen.
Er erklärt, welche Infrastruktur nötig ist, damit wir das Internet überhaupt nutzen können und warnt eindringlich davor, die Pflege dieser Infrastruktur nicht zu vernachlässigen. Die Voraussetzungen für ein funktionierendes Netz werden erklärt und in verschiedenen Tabellen wird z.B. die Lebensdauer der technischen Komponenten und Speichermedien gezeigt. In einer Zeit, in der kaum Geld ausgegeben wird, um das Straßennetz gründlich zu sanieren, denkt niemand daran, marode Strommasten zu erneuern oder Netzwerke zu sichern. Was geht das uns an? Wir werden immer abhängiger vom Internet und das Internet selbst ist abhängig von wenigen großen Produzenten von Computerbauteilen. Wenn bald große Teile der Energie- und Wasserversorgung über das Internet geregelt werden und das Internet selbst wiederum von der Stromversorgung abhängt entsteht ein Teufelskreis. Bricht die Stromversorgung zusammen, folgt das Internet und umgekehrt.

Thomas Grüter ist kein Panikmacher. Er zeigt daher nicht nur die Ursachen und Folgen eines Zusammenbruches auf, sondern auch Lösungswege, um es gar nicht dazu kommen zu lassen. Dennoch bleibt ein mulmiges Gefühl und das Bedürfnis nach einem Survial- Kurs zurück.
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Herr Grüter, welch Teufel hat Sie geritten uns Hiobs solche Botschaften zu senden. Denn sind wir nicht (fast) alle Hiobs, die letztlich doch an das Gute in der Zukunft glauben. Der Pessimismus, ja Defätismus, der diesem Buch zugrunde liegt, erreicht nur eine kleine Minderheit von zustimmend nickenden „Kulturpessimisten“, die es ja auch vorher immer schon gewusst haben.

Für die große Mehrheit ist dieses Buch ungeeignet. Weder rüttelt es auf, da – wie Sie ja schon in ihrem Untertitel konstatieren – alles, was Sie schildern uns sowieso unvermeidlich ereilen wird, noch kann es den Einzelnen bewegen, seine Lebensweise zu überdenken. Denn letzteres ist ja nur sinnvoll, wenn man Teil des Problems ist. Doch die von Ihnen beklagte marode Infrastruktur, deren Zerfall uns alle ins Elend ziehen wird und uns dabei alle herrlichen Errungenschaften der Moderne abhanden kommen lässt, liegt so fern in unserer Verantwortung, dass nun niemand ernsthaft in die Hände spuckt, um mal kräftig zu renovieren. Das wäre Ihrer Ansicht nach ja auch nur unbezahlbare Milliarden teure Sisyphos-Arbeit.

Die sicher sehr bedenklichen Zustände in den weit entwickelten Industrieländern werden auch nicht von ökonomisch kurzsichtigen Unternehmen in Angriff genommen werden. Und die Politik hat weder Geld noch den generationenübergreifenden Anspruch, die von Ihnen minutiös und umfassend geschilderten Missstände zu beseitigen. Und – mit Verlaub, Herr Grüter – es kann doch nicht ihr Ernst sein, uns Lesern nach 200 Seiten ausführlich beschriebener technischer Apokalypse vorzuschlagen, wir alle sollten visionärer werden und uns daran machen, Sonnenkraftwerke in die Umlaufbahn zu schicken und bald nach außerterristischen Lebensräumen suchen.

Alles in allem ist dies ein – vielleicht – weises, sehr prophetisches Buch, dass man in einen Bleimantel packen sollte, damit es Ihnen, Herr Grüter, posthum irgendwann die Anerkennung bringt, die es Ihnen heute nicht verschaffen kann: der Mann hat in allem Recht (gehabt). Doch leider auch in Zukunft sowie heute wird es uns nicht helfen.

Dennoch gebe ich gerne 4 Sterne, denn es ist ein ebenso gut recherchiertes wie zu lesendes Aufklärungsbuch. Enttäuscht hat mich einzig der halbherzige Versuch, Lösungen aus dem Dilemma aufzuzeigen.
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am 14. August 2014
Ich habe dieses Buch echt sehr gerne gelesen. Der Schreibstil ist super und der Autor versteht es neue Begriffe und Zusammenhänge gut und verständlich zu erklären. Er schafft es auch in diesem Sachbuch eine Lesespannung zu erzeugen.
Inhaltlich sind viele Punkte genannt, die die Problematik der Erhaltung der Infrastrukturen verdeutlichen wie z.B. Strom- und Wasserversorgung, die Mobilnetze, Verkehrsnetze, Brücken. All die technischen Errungenschaften altern. Auch die Versorgung mit elektronischen Bauteilen und die Haltbarkeit von Datenträgern/Bauteilen wird genau analysiert und die Kreuzwirkungen und Abhängigkeiten präzise dargestellt.
Dabei macht der Autor keine Angst, sondern stellt die Fakten sehr gut dar und weist auf die aktuellen Schwachstellen hin.
Fünf Sterne weil es eine sehr detaillierte Darstellung ist, ein Sachbuch, ohne zu belehren und zu gängeln. Durchaus dafür geeignet sich selber weitere Gedanken zu machen und das Internet / Bedeutung für die Gesellschaft kritischer zu sehen. Dazu der klare, gut lesbare und verständliche Stil. Sehr gut!
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am 22. Juni 2014
Das Buch "Offline" von Thomas Grüter ist für mich ein doch sehr interessantes Buch gewesen, denn es beschreibt die Fragilität der Infrastruktur gerade im Bereich der elektronischen Medien. Es glänzt dabei phasenweise durch einfache Beispiele, sodass auch Laien verstehen sollten, was der Autor aussagen möchte. So schafft es das Buch doch den Leser dazu zu bewegen sich Gedanken zu einem Thema zu machen, welches eigentlich noch keines in der Gesellschaft ist. Das ist für mich ein sehr großer Pluspunkt dieses Werkes.

Leider teile ich die durchweg düsteren Aussichten des Herrn Grüter nicht in allen Bereichen, was auch nicht sonderlich schwer ist, denn dieses Buch verteufelt soziemlich alles und jeden in unserer Gesellschaft. So glaube ich fest daran, dass es Menschen geben wird, die versuchen werden diese Entwicklung aufzuhalten und es wird neue, saubere und kostengünstigere Wege geben die elektronischen Medien zu erhalten und zu optimieren.

Ein Manko dieses Buches ist zudem, dass seine guten Argumente fast gebetsmühlenartig immer wieder auftauchen. Das kann man in einem 1000-Seiter mal machen, aber bei etwas mehr als 200 Seiten fällt das dann schon ein wenig negativ auf.

Alles in allem doch ein schönes Buch, was es geschafft hat mich für Themen rund ums Internet zu sensibilisieren und ich hoffe, dass es auch bei anderen schafft.
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am 29. Dezember 2013
Es geht hier eher um den Strom-Black-Out und in Folge um den Internet-Ausfall. Vor allem der Beginn ist mit sehr naiven Beispielen geschrieben. Die Informationen des Buches wiederholen sich häufig. Die Gesamtaussage, dass wir uns in einer sehr großen Abhängigkeit vom WWW befinden, stimmt natürlich, ist aber nicht wirklich neu. Dass dies von allen Staaten einfach hingenommen wird, ist allerdings wirklich alarmierend.
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am 1. Januar 2014
Ich habe diese Buch in einem Gewinnspiel direkt vom Springerverlag gewonnen. Und das zum Glück, ich würde mich um das Geld ärgern.
In den ersten 6-7 Kapiteln geht es hauptsächlich darum, was passiert wenn der Strom ausfällt?! In ein paar Horrorszenarien wird diese Idee weiter verfeinert und das Ende ist scheinbar immer dasselbe: Die Menschen werden dann sterben.
Und dieses Thema wiederholt sich im Groben recht häufig, nur die Ursache für den Verfall ist ein Anderer. Hauptsächlich wird dargestellt wie angreifbar wir heutzutage dadurch sein sollen, dass alle miteinander vernetzt sind. Diese Szenarien sind allerdings gut recherchiert und an viele wahre Begebenheiten angeknüpft.

Zum Glück beinhaltet das vorletzte Kapitel realistische Lösungsansätze!

Das Buch ist leichtverständlich und eher für Otto Normalverbraucher geschrieben als für Leute vom Fach.
Mir persönlich hat es nicht gefallen, daher nur die zwei Sterne. Ein paar interessante Fakten nehm ich zwar mit, aber das meiste scheint mir zu sehr von den Haaren herbeigezogen zu sein.
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am 20. Januar 2016
Das Kernproblem in dieser Abhandlung von Herrn Grüter ist, dass er das Internet und auch die dazugehörige Technik in keiner Form versteht. Über die Form seiner Ausführungen kann man streiten (man kann meinen dass er hier eine Form wählt die von Dan-Brown- und Landkrimi-Enthusiasten völlig verstanden wird, es ist allerdings ein Graus sich mit einem Stil der für Jugendliche völlig okay ist, einem der komplexen Themen der Gegenwart zu nähern), der Inhalt entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ein Hilfeschrei: "helft mir, ich verstehe das Internet einfach nicht, kein Mensch versteht das Internet, es bringt uns tausende von Gefahren" schreit der Herr Grüter hier. Ja, das Internet mag viele Gefahren bringen, allerdings klingt er in dieser Hinsicht wie die Kulturpessimisten vor ihm, die allesamt meinten das Fernsehen würde den Untergang der Welt bringen. Spoiler alert: sie steht noch. Und ebenfalls ein kleiner Blick in die Zukunft: die Welt wird auch trotz der vielen Gefahren, die da nun auch digital lauern, bestehen bleiben. Kulturhistorisch betrachtet ist noch kein Medium jemals verschwunden und ganz gleich wird es auch mit dem Internet nicht passieren.

Der interessanteste Punkt seiner Ausführungen, ist noch immer die Stromversorgung, die er aber durch eine Kalter-Kriegs-Brille und somit dem Szenario der völligen Vernichtung jeder Menschheit sieht, was aber in jeder Form völlig unwahrscheinlich ist, da sich jeder dadurch die Fähigkeit zur Kommunikation nimmt. Herr Grüter betrachtet hier eine Materie die ganz klar eine dreidimensionale Kugel ist, wie eine flache, zweidimensionale Scheibe.
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am 21. Februar 2016
Wenn die Kombination aus Pessimist, Fortschrittsfeind und Technologiemissversteher Bücher schreibt ...

Der Untergangsprophet Thomas Grüter bemüht in diesem Machwerk bereits lange bekannte Thesen über die zu erwartende technologische und gesellschaftliche Entwicklung und stellt diese in den Kontext, dass das digitale Zeitalter unser aller Untergang sein wird.

Apokalyptische Weltuntergangsszenarien
Jede noch so entfernte Theorie wird hier bemüht um das Internet als das ultimativ Böse Instrument hinzustellen, welches unser aller Niedergang sein wird. Dies versucht der Autor Grüter aus zahlreichen Perspektiven mit wenig haltbaren Behauptungen bis hin zu abwegigsten Konstrukten zu untermauern.

Einige Passagen tauchen wortgleich mehrmals auf, als wolle Grüter den Leser durch Wiederholung dazu bringen an die Richtigkeit seiner abwegigen Darstellungen zu glauben.

Hinzu kommen zahlreiche Rechtschreibfehler sowie fehlende Worte die den Sinn mancher Sätze entstellen.

Fazit:
Diese vor Negativität triefende Schmiererei ist nur schwer zu lesen ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Der Autor hat sich offenkundig mit den Themen nur sehr einseitig auseinander gesetzt und versucht alles nur mögliche um seine Thesen durch absurdeste Geschichtsversatzstücke und abwegigste Zukunftsprognosen zu stützen.

Auch der Versuch dieses Schriftstück als Comedy abzutun scheiterte bei mir leider, da der Autor mit seinem Pessimismus und langweiligem sich dauernd wiederholenden Fazit nach fast jedem Abschnitt „böses Internet macht Welt kaputt“ einfach nur noch nervt.

Dieses Machwerk ist eine Beleidigung jedes auch nur teilintelligenten Lesers.
Ich rate vom Kauf ab. Mich ärgert jeder Cent den ich diesem Menschen durch den Kauf dieses Buches dafür habe zukommen lassen, da es ihn womöglich antreibt weiteren solchen Schmutz zu verbreiten.
Der Schaden den dieses Buch beim Leser produziert ist weit realer als jedes hier beschriebene Horrorszenario!

P.S. Viele Teile des Buches sind bereits durch aktuelle Ereignisse überholt oder vollkommen unzutreffend.
Hier nur zwei Beispiele:

Der Teil über die Geheimdienste: durch die Enthüllungen von Edward Snowden ist dieser Teil fast vollständig überholt und in großen Teilen unvollständig und unkorrekt.

Der Teil über Elektroautos: hier werden moderne Entwicklungen von Beispielsweise Tesla offenbar vorsätzlich nicht berücksichtigt, was die Zahlen die hier bemüht werden als falsch enthüllen.

Bei diesem Beispiel schlägt vor allem dem Fass den Boden aus, als der Autor den Verbrennungsmotor mit dem Elektromotor vergleicht. Nicht nur dass hier aus der Luft gegriffene Zahlen ohne Referenz gegenüber gestellt werden, wer vergleicht denn bitte Äpfel mit Birnen? Allein schon die unterschiedliche Konstruktion der beiden Motoren macht einen direkten Vergleich lächerlich, aber damit nicht genug ...
Es wird beispielsweise vollkommen außer acht gelassen, dass Verbrennungsmotoren über 90% der hier angeführten Energie in Form von Wärme verlieren, damit ungenutzt bleiben, die Energie also sinnlos verpufft.
Abgesehen von dem unberücksichtigten Fakt, dass Elektromotoren eine höhere Effizienz haben was Leistungsaufnahme und Leistungsabgabe angeht, ist der Verbrennungsmotor bereits seit über 50 Jahren überholt.
Anstatt den Verbrennungsmotor gegen den Elektromotor zu verteidigen hätte Herr Grüter auch gleich die flächendeckende Wiedereinführung des Pferdefuhrwerks fordern können, was an manchen Passagen des Buches sogar zum greifen nahe scheint wenn man seiner Argumentation folgen wollte.

Haaresträubend!
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am 21. Dezember 2013
Der Autor verliert sich innerhalb eines viele Seiten betrachtenden Zukunftszenarios teilweise in äußerst fragwürdige und gewagte Spekulationen - fernab einer wiss. Betrachtungsweise, wie sie vom akdem. gebildeten Leser in Anbetracht der Qualifikationen des Autors sowie in Anbetracht der Veröffentlichung bei Springer erwartet wird.
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