Kundenrezensionen


171 Rezensionen
5 Sterne:
 (82)
4 Sterne:
 (28)
3 Sterne:
 (24)
2 Sterne:
 (14)
1 Sterne:
 (23)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben...
Nicht immer läuft alles Rund. Schicksalsschläge prägen das Leben der Autorin,
die uns ihre "Geschichte" erzählt. Eine Geschichte, die durch den Verlust von Bruder und Mutter, und der Diagnose Depression (mit all ihren Tücken) eine ganz besondere ist.
Sie schreibt uns von ihren Panikanfällen, von ihren Ängsten. Sie lässt...
Vor 9 Monaten von Sandra Müller veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen - leider.
Da ich selbst Angehöriger eines psychisch kranken Menschen bin (endogene Depression, Bipolar), habe ich dieses Schreibwerk mit besonderem Interesse gelesen. Tatsache ist, dass in solch einer, ich nenne es einmal, Parallelwelt wie der Psychiatrie, sehr schnell und in gehäuftem Maße Freundschaften oder eben auch Beziehungen entstehen. Was die Erkrankung der...
Vor 5 Monaten von H.L. veröffentlicht


‹ Zurück | 1 218 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben..., 11. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
Nicht immer läuft alles Rund. Schicksalsschläge prägen das Leben der Autorin,
die uns ihre "Geschichte" erzählt. Eine Geschichte, die durch den Verlust von Bruder und Mutter, und der Diagnose Depression (mit all ihren Tücken) eine ganz besondere ist.
Sie schreibt uns von ihren Panikanfällen, von ihren Ängsten. Sie lässt uns an ihrer Achterbahnfahrt der Gefühle teilhaben. Sie trifft Entscheidungen die ich sehr bewundere. Die Entscheidung sich Hilfe zu suchen und dann, als sie merkte das sie so wie bisher nicht weiterleben kann, Konsequenzen zu ziehen. Hut ab!

Als ich das Buch ausgelesen hatte musste ich erst mal durchatmen.
Ich freu mich für sie, dass sie mit der Diagnose Depression zu Leben weiß, UND dass sie den Partner gefunden hat der ihr Leben bereichert.

Es mag sein, dass diese Rezension anders ist als erwartet. Es sind eben meine Worte, mein Eindruck. Ich finde ihr solltet das Buch kaufen und lesen. Es zeigt uns, dass das Leben nach vielen Schicksalsschlägen und einer Diagnose die einem den Boden wegzieht, Lebenswert ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen - leider., 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
Da ich selbst Angehöriger eines psychisch kranken Menschen bin (endogene Depression, Bipolar), habe ich dieses Schreibwerk mit besonderem Interesse gelesen. Tatsache ist, dass in solch einer, ich nenne es einmal, Parallelwelt wie der Psychiatrie, sehr schnell und in gehäuftem Maße Freundschaften oder eben auch Beziehungen entstehen. Was die Erkrankung der Protagonistin betrifft, maße ich mir kein Urteil an. Ich habe mit meinem Angehörigen die Abgründe, die Höhen und Tiefen, die eine seelische Erkrankung mit sich bringt, durchlitten. Ebenfalls sind mir mindestens ein halbes Dutzend Geschichten aus den Kliniken bekannt, in denen sich in relativ kurzer Zeit, Paare "gefunden" haben. Es liegt in der Natur der Sache, dass man sich quasi unter Gleichgestellten, also auch "Wissenden" wähnt - die Patienten projiezieren alle ihre Sehnsüchte und Wünsche auf diesen Menschen, der ja "wissen" muss, wie "es"sich anfühlt. In einer Beziehung zu einem psychisch Kranken, der auch noch ein Abhängigkeitsproblem hat, verschärft sich die Problematik noch einmal. Dies wird in diesem Buch andeutungsweise im Schlusskapitel geschildert. Es liegt wahrscheinlich an meinen eigenen Erfahrungen als Angehöriger, dass mir die Schilderung vor Allem der Erkrankung zu oberflächlich daher kommt. Auch der Schreibstil, bewegt sich irgendwo zwischen Obertertia und Untersekunda. Also durchaus ein Aufsatz der einer 14-15-Jährigen zuzuschreiben wäre. Es mag der Erkrankung geschuldet sein, dass die Ausführung des Textes, keinem literarischen Anspruch genügen kann. Es gibt zwar keine Kaufempfehlung von mir aber einen Stern, für den Mut der Autorin, dieses Schreibwerk zu veröffentlichen. Schreiben ist bekanntlich ein adäquates therapeutisches Mittel.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschreiblich bewegend, 29. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
Ich habe noch nie ein so bewegendes, liebevolles & zugleich tieftrauriges ergreifendes ehrlicheres Buch gelesen als dieses und es wäre so viel mehr wer als 0.99€
Ich kann es nur empfehlen!
Ich wünsche ihr ein erfülltes gesundes und glückliches Leben!
10 Sterne würden bei weitem nicht reichen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe, 28. September 2013
Von 
Mona Frick (Stuttgart, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
wie bewertet man eine Biografie, denn nichts anderes ist das hier schließlich.
Die Geschichte handelt von der Liebe, aber nicht in Form eines Romanes sondern des richtigen Lebens. Ich kann keinen roten Faden, keinen Spannungsaufbau, keine Dialoge, keine Plausibilität oder Logikfehler bewerten, wie üblich bei einem Roman.
Ich kann nur sagen, ob mich Nancys Geschichte bewegt, berührt. Und ich wäre wohl ein Eisklotz, wenn nicht.
Sehr offen, sehr mutig, und sicher auch Kraft und Trost spendend für die von der Krankheit Betroffenen, genauso für Menschen, die in einer ähnlichen Lebenssituation stehen. Es kann nur 5 Sterne geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anfangs recht gut., 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
Sie will u.a. die Gedanken ihrer Mutter verarbeiten, beginnt dies auch sehr vielversprechend, doch dann hört es urplötzlich auf … Mutter mittendrin vergessen???
Sie wiederholt sich dann ständig in ihren Überlegungen, Rechtfertigungen usw. – es wird langatmig und nervig.
Wer mit Menschen zu tun hatte, die an schweren Depressionen leiden oder wer das selbst durch hat weiß, dass die Erkrankung nicht mit oder durch eine neue Liebesbeziehung endet…
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe trotzt Krankheit!, 25. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
Eine autobiographische Geschichte

Nancy Salchow spricht hier ein Thema an,
welches leider auch heute noch ein Tabuthema ist.
Depression!

Sie erzählt beeindruckend über ihre besonders
schweren Schicksalsschläge.
Ihrem Umgang mit einer, heute noch immer nicht
verstandenen, Krankheit.
Denn diese hat immer einen schleichenden und
fast unbemerkbaren Verlauf und wirkt
sich nicht nur auf die Erkrankten aus, sondern hat
auch Auswirkungen auf dessen Umfeld.

Nancy Salchow beschreibt in einer sehr bildlich
gefassten Geschichte diesen langwierigen Prozess
und damit einen Teilabschnitt ihres bewegten Lebens.

Eine sehr emotionale Biographie der ich als Leser
beiwohnen durfte und auch weiterhin dabei sein möchte.

5 Sterne für die außergewöhnliche Collage ihres Lebens!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Puh..., 12. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Taschenbuch)
Wenn es um persönliche Schicksale geht, fällt es mir immer schwer, eine negative Rezension zu verfassen. So auch hier. Frau Salchow hat so viel durchgemacht, dass es für zwei Leben reicht, und hatte den Mut, darüber ein Buch zu verfassen - unter anderem, wie sie in ihrem Schlusswort schrieb, mit dem Ziel, anderen Betroffenen ebenfalls Mut zu machen. Das ist das Positive, dafür gibt es von mir schon mal einen Stern. Den zweiten Stern gibt es für das wunderschöne Cover.
Allerdings muss ich leider sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat. Vielleicht bin ich auch mit den falschen Erwartungen ran gegangen. Ich habe einen autobiografischen Roman erwartet, der richtig in die Tiefe geht, aber was mir präsentiert wurde, war ein Liebesschmöker, der vor Schmalz nur so trieft - die Liebe ihres Lebens hat sie gefunden, von Schicksal spricht sie, von Seelenverwandten. Das ist gut und schön, aber Frau Salchow sucht wohl die Wurzel allen Übels in ihrer unterkühlten Ehe und in der Tatsache, dass sie sich von ihrem Mann missverstanden fühlt. Sobald sie einen neuen Mann kennenlernt, geht es ihr mit einem Mal blendend, so scheint es. Zack!, neuer Mann, keine Depressionen mehr. Natürlich ist das nicht der Fall, allerdings liest es sich so.
Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, war die Tatsache, wie sich Frau Salchow über andere Patienten der Klinik regelrecht lustig macht. Therapien werden grundsätzlich ins Lächerliche gezogen, die braucht anscheinend eh kein Mensch, und geholfen haben sie wahrscheinlich noch nie.
Gegen Ende hat mich vor allem eins die Augen rollen lassen:
Die.
Dauernden.
Absolut.
Unnötigen.
Absätze.
Und.
Jetzt.
Einatmen.
Ausatmen.
Einatmen.
Ausatmen.
Einatmen.
Ausatmen.

Irgendwann dachte ich nur noch: Ja, wir haben es verstanden. Man atmet halt. Sofern man noch unter den Lebenden weilt.
Leider kann ich aus diesen Gründen dem Buch nur zwei Sterne geben, obwohl es mir, wie schon gesagt, schwer fällt. Ich empfinde durchaus Anerkennung für Frau Salchows Bemühungen sowie den Mut, das Buch zu veröffentlichen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachempfindbar, 26. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
Ich habe Nancy Salchow mit dem Buch "Unser sechzehntes Jahr" kennengelernt, das mir sehr gut gefallen hat. Darauf habe ich von ihr "das Leben, Zimmer 18 und Du" auf mein Kindle bestellt und gelesen. Im Gegensatz zum ersten ist dies Buch kein Roman sondern ein autobiographisches Werk im Tagebuchstil geschrieben. Man merkt deutlich, dass sie hier (bewusst) mehr von der Leber weg schreibt als in ihrem Roman. Mir gefällt ihr prägnanter Stil zu schreiben. Sie kann Gefühle und Stimmungen sehr treffend wiedergeben - so fällt es leicht(er) nachzuempfinden. Ihr Schritt mit einer so persönlichen Diagnose an die Öffentlichkeit zu gehen, finde ich mutig und ist sicher für viele Betroffene hilfreich. Ist doch Nancy der Durchbruch als Autorin dennoch oder gerade deshalb gelungen und sie findet einen Partner, der sie versteht, nicht zuletzt, weil für ihn Depression auch kein Fremdwort ist... Für viele Betroffene ist einerseits die berufliche Befriedigung und Anerkennung, aber auch die Beziehungsfähigkeit immer wieder aufs Neue in Frage gestellt... Da ich jahrelang mit Betroffenen zusammenlebte, weiss ich, wie wichtig es manchmal ist, dass Betroffene immer wieder erfahren, dass man dennoch weite Strecken des Lebens geniessen kann... Aber das Buch ist nicht nur für Betroffene empfehlenswert. Ich finde es gelingt Nancy auch recht gut, dass Nichtbetroffene die Situation und das Dilemma eines depressiven Menschen leichter nachempfinden können. Ich hoffe es, denn es gibt hier immer noch sehr viel Informationsbedarf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Liebesgeschichte, viele Tränen, wenig Tiefgang trotz Thema Depression und Panik, 24. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
Puh, ganz schön schwierig das Buch zu rezensieren.
Normalerweise würde ich sagen, dass diese Depression, wie im Buch beschrieben (immerhin mit Klinikaufenthalt), die Krankheit ein wenig besser darstellt als sie ist. Aber es handelt sich bei dieser Geschichte um eine Autobiographie, deswegen gehe ich davon aus, dass das Leben genau so spielen kann.

Ich selbst hatte mit Panikattacken und Depression zu kämpfen, auch nach Krebserkrankungen mit Tod in der Familie und ich finde mich nur an wenigen Stellen im Buch wieder. Aber ich habe zumindest theoretisch in meiner Therapie gelernt, dass nicht jede Depression wie die andere ist. Sogar wenn man selbst nach Heilung erneut erkrankt, wäre die Krankheit anders als beim vorherigen Mal. Aus diesem Grund möchte ich meine Geschichte mit dieser gar nicht vergleichen.

Trotzdem waren meine Erwartungen vor dem Lesen größer. Aber letztlich ist das Buch mehr eine Liebesgeschichte. Keine Erzählung über den Krankheitsverlauf, zwar mit vielen Tränen, aber nicht wirklich mit Tiefgang. Die Autorin lässt den Leser Facebook like an der Oberfläche. Das Tagebuch der Mutter, der Krankheitsverlauf beim Bruder und es gibt noch viel mehr Stellen, die einen zuerst mitnehmen, dann aber plötzlich enden. Das ist auch völlig ok und Sache der Autorin. Für mich bleibt jedoch der Eindruck als Leser ein bisschen mitgenommen und dann vor lauter Liebesglück auf halbem Weg vergessen worden zu sein. Die Aufarbeitung der Vergangenheit fehlt. Die Angst und die Angst vor der Angst und die Angst vor etwas nicht greifbarem, kommen mir in den Beschreibungen zu kurz. Das Ganze ist für mich nicht fühlbar. Alles mit Liebe zu überziehen, ist mir einfach zu kurz und zu abhängig gedacht.
Ich gebe nach einiger Überlegung drei Sterne, im wesentlichen für den Mut und die Offenheit eine Autobiographie über ein Tabuthema zu schreiben. Sorry an die Autorin, bin heute ein wenig streng, denn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt allemal. Ich lese aber auf jeden Fall noch das nächste Buch, denn Potenzial ist da.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leben, Zimmer 18 und du, 27. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Leben, Zimmer 18 und du (Kindle Edition)
Inhalt:
Dieses Buch ist keine fiktive Geschichte, wenn das Cover es auch vermuten lässt – hier handelt es sich um die Autobiographie von Nancy Salchow. In ihr berichtet sie über den langen und oft steinigen Weg gegen die Krankheit Depression, die zwar immer mehr Menschen betrifft, jedoch längst noch nicht gesellschaftlich anerkannt ist. Ihr Kampf, er mag hart sein, doch es sind kleine Lichtblicke, die einen immer wieder zeigen, dass es einen Weg gibt, manchmal an der Hand eines Mannes.

Meine Meinung:
Biografien zu bewerten, es ist kein leichter Akt, wer will sich schon herausnehmen und sagen: dein Leben war spannend, interessant und gut zu lesen. Ich bewerte hier nicht Nancys Leben, aber Eindrücke, die ich während des Lesens gesammelt habe, die kann ich doch niederbringen.

Es gibt verschiedene schweregrade einer Depression und auch wenn es anmaßend klingt, ich denke nicht, dass die von Nancy zu der härteren Form gehört, was jetzt keinesfalls bewerten möchte. Depressionsschweregrad hin oder her, die Betroffenen leiden, aber ich denke, wenn man noch Platz in seinen zerstreuten Gedanken für einen Mann findet, dann glimmt da ganzheitlich noch Hoffnung, die man aber einen gewissen Punkt bei der schweren Depression nicht mehr hat. Nun gut, es handelt sich hier um eine „leichtere“ Form und doch war der Einblick in diese Welt sehr gut beschrieben, machte es einen möglich mitzufühlen. Es ist jetzt nicht die spannendste Geschichte, wohl wahr, manchmal war es langatmig, wenn zum tausendsten Mal wiederholt wird, wie durchdringend und emotionsvoll die Augen des Auserwählten sind, da schüttelte ich kurz den Kopf, dachte mir: jaaaa, ich habe es verstanden, tolle Augen!, aber dann liest man wieder weiter und ist erneut mehr in der Skizzierung der Krankheit angelangt. Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat, das waren die therapeutischen Maßnahmen. Wie waren die Sitzungen, welche Gespräche gab es usw. Mag zu persönlich gewesen sein, weshalb ich es auch nicht als Kritikpunkt ansehe, sondern mehr als Detail was fehlte, um das Ganze abzurunden. Hingegen die medikamentöse Einstellung, die erfährt einen genaueren Hinblick und war deshalb umso gelungen umgesetzt.

Nancy Salchow ging im Februar diesen Jahres in eine psychiatrische Klinik, diese Zeit ist es auch, welche im Buch behandelt wird, jedoch spielen die Auslöser für die Depression auch eine zentrale Rolle. Mutter und Bruder starben beide an einer hässlichen Krankheit, was schon schlimm genug ist, doch lag auch nicht viel Zeit zwischen den beiden Toden, so dass es einfach eine überwältigende Situation war, die die Erkrankung heraufbeschwor. Man liest Tagebuchaufzeichnungen der Mutter, geht mit der Autorin den schmerzhaften Pfad, der beleuchtet wird, wenn man sich mit dem Tod auseinandersetzt.

Hauptgeschichte bleibt jedoch die Liebesgeschichte, die alles wie ein straffes Netz umspannt. Ich muss von mir selbst sagen, kein sonderlich romantischer Mensch zu sein und so war es mir an manchen Punkten einfach zu viel. Die ganzen Liebesbekundungen, Sehnsüchte und Wünsche, sie waren am Beginn noch wohl dosiert, steigerten sich jedoch irgendwann in ein Übermaß, was mir beim Lesen nicht sonderlich viel Freude bereitet hat, ging mir doch ein wenig die Auseinandersetzung mit der Krankheit verloren.

Fazit:
Lesen sollte man das Buch nicht, wenn man einen Erfahrungsbericht über ein Leben mit Depressionen bekommen möchte, dann wird man nämlich sicherlich enttäuscht zurückgelassen. Lesen sollte man das Buch vielleicht, wenn man einer ungewöhnlichen Liebe begegnen möchte, die gegen alle Widrigkeiten Bestand sucht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 218 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Leben, Zimmer 18 und du
Das Leben, Zimmer 18 und du von Nancy Salchow
EUR 0,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen