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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist doch nicht die Vorgeschichte zu "Das Lied von Eis und Feuer"! Hm, naja, aber irgendwie doch...
Wenn man als "Vorgeschichte" versteht, daß die jeweilige Handlung direkt ineinander übergreift, dann ist das bei "Das Urteil der Sieben" natürlich nicht der Fall. Zwischen den beiden Storylines liegen etwa 100 Jahre dazwischen, und so sucht man auch aus dem anderen Zyklus bekannte Charaktere vergeblich. Nur die Örtlichkeiten und Geschlechternamen sind...
Vor 10 Monaten von Steinwolf veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Story top, Rest naja
Nachdem ich dieses Buch nun durchgelesen habe möchte ich auch meine Bewertung abgeben.
Grundsätzlich ist dieses Werk nicht wirklich als einzelne Geschichte zu sehen, sondern viel mehr als drei eigenständige Geschichten mit den zwei gleichen Protagonisten. Zwischen den einzelnen Abenteuern liegt jeweils einiege Zeit, zwischen teil eins und zwei, wenn...
Vor 6 Monaten von Mario veröffentlicht


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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist doch nicht die Vorgeschichte zu "Das Lied von Eis und Feuer"! Hm, naja, aber irgendwie doch..., 18. November 2013
Wenn man als "Vorgeschichte" versteht, daß die jeweilige Handlung direkt ineinander übergreift, dann ist das bei "Das Urteil der Sieben" natürlich nicht der Fall. Zwischen den beiden Storylines liegen etwa 100 Jahre dazwischen, und so sucht man auch aus dem anderen Zyklus bekannte Charaktere vergeblich. Nur die Örtlichkeiten und Geschlechternamen sind ident, aber das macht für mich viel von dem Charme aus, den "Der Heckenritter von Westeros" ausstrahlt. Wenn man bekannte Namen wie Targaryen, Stark, oder Frey liest, weiß man schon, was man von denen zu halten hat, gleichzeitig erfährt man mehr über die Geschichte dieser Häuser.

Man kann "Vorgeschichte" schließlich auch anders verstehen, so waren z.B. die Gallischen Kriege auch lange vor dem Untergang des Römischen Reiches, aber Zusammenhänge und Ursachen für spätere Ereignisse kann man in der Historie immer wieder finden.

Fasziniert haben mich auch hier wieder die Charaktere, allen voran Ser Duncan alias Dunk ("blöd wie eine Burgmauer") und sein Knappe Ei, aber auch Nebenpersonen wie Prinz Baelor, die Rote Witwe, Johan der Fiedler, usw. sind allesamt interessant, sympathisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Die drei Kurzgeschichten können sich natürlich nicht im Umfang, und auch in Originalität nicht mit "Das Lied von Eis und Feuer" messen, dafür gibt es aber diesmal mit Dunk eine durchgängige Hauptperson, was für mehr Übersichtlichkeit und eine linearere Handlung sorgt.

Natürlich warten wir alle auf die Fortsetzung von "Das Lied von Eis und Feuer", aber ich würde auch mit Dunk und Co. gerne wieder mal in ein etwas älteres Westeros zurückkehren!
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Prequel, nicht mehr aber auch nicht weniger., 9. Oktober 2013
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit dem „A Song of Ice and Fire“ hat Martin eine ganze Welt geschaffen und wenn auch etliche Leser bemängeln, dass er nicht zu Potte kommt, mir gefällt diese Welt und sein Erzählstil.
Man kann selbst bei der Hauptreihe nicht von einer geschlossenen Geschichte (wie z. B. beim Herrn der Ringe) sprechen. Nach fünf englischen und daraus zehn deutschen Ausgaben, habe ich immer mehr das Gefühl eine fiktive historische Romanreihe aus einer Parallelwelt zu lesen, mit vielen komplexen Handlungssträngen.

Ähnlich verhält es sich mit diesem Prequel - der englischsprachige Begriff bezeichnet eine Erzählung, die im Zusammenhang mit einem zuvor erschienenen Werk steht, deren Handlung aber vor diesem angesiedelt ist. Insofern ist der Hinweis bei der Kurzbeschreibung zu diesem Buch „Die Vorgeschichte zu »Das Lied von Eis und Feuer« „ missverständlich. Es ist vielmehr eine Geschichte aus der Zeit vor der Hauptreihe.
Ursprünglich als (relativ lange) Kurzgeschichten in drei verschiedenen Anthologien veröffentlicht, wurden diese „Tales of Dunk and Egg “ im Deutschen erstmals zusammengefasst und als ein Band veröffentlicht. Die Geschichten bauen chronologisch aufeinander auf und bilden für mein Empfinden einen einzigen Roman über den Heckenritter Duncan und seinen Knappen.. Man braucht die anderen Romane von Martin nicht unbedingt zu kennen um seinen Spaß an diesem Roman zu haben. Die erste "Novelle" kannte ich schon aus "Der Heckenritter Graphic Novel, Bd. 1", die exakt die gleiche Geschichte in schönen Bildern erzählt.
George R. R. Martin: Der Heckenritter Graphic Novel, Bd. 1

In diesem Episodenroman beschränkt er sich darauf die Geschehnisse aus der Perspektive des Heckenritters zu schildern, dadurch wird die Handlung etwas weniger komplex als in der Hauptreihe mit ihren vielen verwobenen und parallelen Handlungssträngen. Wer mit den Maßstäben der Hauptreihe und entsprechender Erwartungshaltung an diesen Band gerät, könnte enttäuscht sein. Als eigenständige Erzählung hat er mir gut gefallen.

Martin beabsichtigt weitere Geschichten über diese beiden Helden zu schreiben und vielleicht gelingt es ihm sogar einen direkten Anschluss zur Hauptreihe zu schaffen. Einige der Protagonisten in diesem Buch sind Verwandte und Vorfahren der Figuren aus der Hauptreihe.

Wer Lust hat, kann sich darüber in den diversen deutschen und englischen Wikis und Foren einen Eindruck verschaffen. Um einen Überblick über die Orte und erwähnten Häuser zu bekommen ist dies sogar nötig, da dieses E-Book ohne Karten und Personenregister daherkommt.

Fazit: Eine/drei Geschichten in der Welt von Martin, mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Wie bei ihm üblich eine gut ausgearbeitete, bildhafte Geschichte und nachvollziehbare Charaktere. Selten sind seine Figuren nur Schwarz oder Weiß, alle haben ihre guten und dunklen Seiten. Es gelingt ihm immer wieder, selbst „bösen“ Handlungsträgern sympathische Momente abzuringen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute geschrieben und vor allen Dingen von Anfang bis Ende spannend, 18. Dezember 2013
Westeros und Essos sind trotz des aktuellen Wartens auf die nächste Staffel der Fernsehserie „Game of Thrones“ in aller Munde. Die Romane der „Das Lied von Eis und Feuer“ verkaufen sich extrem gut und auch die Brettspiele und die neu erschienene deutsche Version des Rollenspiels zur Buchreihe und zur Fernsehserie haben gute Verkaufszahlen. Es ist deshalb kein Wunder, dass auch die deutschen Fans der Geschichten mehr verlangen und kaum noch warten können, bis der nächste Band der Reihe erscheint und die Fernsehserie weiter geht.

Für all die gibt es nun erst einmal wieder ein wenig Grund zur Freude, denn mit „Der Heckenritter von Westeros – Das Urteil der Sieben“ hat Penhaligon die drei bisher erschienenen Kurzgeschichten von George R. R. Martin in einem Band veröffentlicht, die knapp ein Jahrhundert vor den Ereignissen der Reihe und der Serie spielen und Westeros in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Neben der historischen Komponente ist ein weiterer Grund aber auch die Auswahl der beiden Protagonisten, dem Heckenritter Ser Duncan und dessen Knappen Ei, die gemeinsam durch Westeros ziehen und sich als Ritter verdingen.

Drei zusammenhängende Kurzgeschichten finden sich im Buch, „Der Heckenritter“, „Das verschworene Schwert“ und „Der geheimnisvolle Ritter“.
In der ersten Geschichte lernen wir zunächst den Knappen Dunk kennen, der seinen verstorbenen Herrn begraben muss und anschließend dessen Schwert und Schild nimmt, um sich fortan Ser Duncan zu nennen. Auf dem Weg zu seinem ersten Turnier trifft er im Gasthaus auf den scheinbar faulen Stalljungen Ei, der sich alsbald als ein schlaues Kerlchen mit großer Motivation entpuppt und sich zum Knappen von Ser Duncan dem Großen mausert. Auf dem Turnier hat Ser Duncan recht wenig Erfolg und als dann noch offenbart wird, wer Ei wirklich ist, muss er in einem Urteil der Sieben gegen Männer der Königsgarde und auch gegen Mitglieder der Königsfamilie kämpfen, um seine Unschuld zu beweisen. Zum Glück für ihn, schließen sich ihm einige formidable Kämpfer an, was aber nicht unbedingt deren Glück ist.
In der zweiten Geschichte sind Ser Duncan und Ei, der nun ganz offiziell sein Knappe ist und seine wahre Herkunft geheim hält, in den Dienst Ser Konstans getreten, der eine kleine Burg und ein kleines Stück Land sein eigen nennt. Das Problem Ser Konstans ist die Trockenheit und eine Nachbarin, die nicht nur mehr Rechte und mehr Krieger, sondern auch noch den Mut hat ihre Macht auszunutzen. Als sie einen Damm errichten lässt, kommt es zu einem kleinen Zwischenfall und Ser Duncan muss quasi im Alleingang und mit Opfern den Frieden sichern.
Die dritte Geschichte ist eine Geschichte voller Verrat und einem weiteren Turnier. Dieses Turnier bietet einen besonderen Preis, ein Drachenei, und soll gleichzeitig als Teil einer Hochzeitsfeier dienen. Was Ser Duncan und Ei aber spät erfahren ist, dass auf dieser Feier und dem Turnier nur Personen geladen sind, die sich bereits einmal dem Verrat am König schuldig gemacht haben. Für Ser Duncan geht es bald um mehr als nur um den Sieg beim Turnier, denn er ist ein Außenseiter, der zu viel weiß, und auch Ei ist alles andere als außer Gefahr.

Drei überzeugende Kurzgeschichten, die nicht nur tolle Antagonisten und Protagonisten haben, die sich wirklich gut entwickeln, sondern auch die Geschichte Westeros', die in den Büchern der Reihe oftmals nur angeschnitten wird, toll in Szene setzt. Gute geschrieben und vor allen Dingen von Anfang bis Ende spannend, so kennt man George R. R. Martin und genau so zeigt er es auch hier. Neben den Autoren muss man hier aber auch die beiden Übersetzer und die Lektoren und Korrektoren loben, die einen wirklich guten Job gemacht haben und dem Leser die Wartezeit dadurch umso mehr versüßen konnten und sogar eine neue Serie endlich ins deutsche Übersetzt haben, auf die sich das Warten auf Folgebände, mit denen wohl zu rechnen ist, schließlich trägt der Band die Nummer 1, lohnt.

Fazit:
Mit dem ersten Buch der „Der Heckenritter von Westeros“-Reihe hat George R. R. Martin einmal mehr bewiesen, dass er tolle Geschichten schreiben kann und dass Westeros noch mehr bietet als das Spiel der Könige am Hof in Königsmund. Wer schon immer etwas über die Vorgeschichte von „Das Lied von Eis und Feuer“ und der hohe Häuser erfahren wollte, der macht hier alles richtig und liest doch etwas völlig anderes, denn hier geht es um einfache Heckenritter und deren Erlebnisse in einer relativ ruhigen Zeit.

Rezension © 2013 by Martin Wagner für BookOla.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy vom Feinsten, 22. Juli 2014
Von 
Timo Leibig (Pleinfeld, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer ein Fan von "Das Lied von Eis und Feuer" ist, der ist hier richtig aufgehoben.

Das Urteil der Sieben spielt einige Jahrzehnte vor der Handlung von "Das Lied von Eis und Feuer". Die Geschichte dreht sich um Dunk, den Heckenritter und seinen Knappen Ei. Eine spannende Geschichte mit Einblicken in eine mittelalterliche Fantasywelt, voller Ritterturnieren, Verschwörung, Verrat und Treue.

Mir hats gefallen und über den mitreßenden Schreibstil von George RR Martin brauche ich nichts sagen. Einfach super gemacht.
Kaufempehlung für Fantasy-Fans!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerte Geschichten aus Westeros, 18. August 2014
George R. R. Martin lässt sich Zeit, zu schreiben. Das trifft auch auf diese drei Geschichten zu, die in einem Zeitraum von zehn Jahren erschienen sind. Seine Leser erwartet eine hieb- und stichfeste Geschichte, in der alles bis ins kleinste Detail stimmt. Das gilt für geschichtliche Ereignisse ebenso wie für gesellschaftliche Normen. Der Autor bewegt sich auf sicherem Terrain und das merkt der Leser seinen Büchern an. Auch hier wimmelt es von Namen, von versteckten Hinweisen auf Dinge, die in den folgenden Jahren passieren werden.
Gewöhnungsbedürftig sind nach wie vor die eingedeutschten Namen, die bei den Fans der Reihe für Kritik gesorgt haben. Aus Kings Landing wird Königsmund und aus Flea Bottom Flohloch. Das mindert aber nicht die Freunde an den Geschichten.
Wer die bisherigen Bücher kennt, wird an "Das Urteil der Sieben" seine Freude haben. Die kurzen, einhundertfünfzig Seiten fassenden Geschichten sind aber auch ideal für Einsteiger. Ja, die Abenteuer wimmeln vor Details und Namen, jedoch muss niemand fürchten, die Übersicht zu verlieren, da die Handlung jeweils kurz und der Fantasy-Anteil verschwindend gering ist. Dadurch verfügt das Buch nicht über die Wucht der Serie, aber es ist deutlich zu merken, dass Martin sein Handwerk beherrscht. Bei aller Liebe zum Detail versteht er es, seine Leser zu unterhalten und faszinieren. Sein Schreibstil ist komplex, bildreich und wortgewaltig. Dass er sich die Zeit für seine Geschichte nimmt, tut ihnen gut und ist ein wohltuender Kontrast zu schnell vermarkteten Reihen.
Bei den drei Geschichten um Dunk und Ei gelingt es dem Leser schnell, mit den beiden mitzufühlen. Zwar erlaubt der geringe Umfang der Geschichten keine komplexe Handlung, doch die einzelnen Abenteuer bleiben unterhaltsam, da sich die Helden kontinuierlich weiterentwickeln. So kommt zwar keine nervenaufreibende Spannung auf, ein Lesevergnügen ist das Buch dennoch.
Westeros ist der ideale Platz für alle Freunde der High Fantasy, aber auch geeignet für Menschen, die Geschichtsromane lesen oder Spaß an gut geschriebenen Romanen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Story top, Rest naja, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich dieses Buch nun durchgelesen habe möchte ich auch meine Bewertung abgeben.
Grundsätzlich ist dieses Werk nicht wirklich als einzelne Geschichte zu sehen, sondern viel mehr als drei eigenständige Geschichten mit den zwei gleichen Protagonisten. Zwischen den einzelnen Abenteuern liegt jeweils einiege Zeit, zwischen teil eins und zwei, wenn mich nichts täuscht, einige Jahre. Somit bietet es sich an diese Rezension etwas aufzuteilen und die drei Geschichten einzeln zu bewerten.
Geschichte eins führt die beiden Protagonisten Dunken und Ei ein. Der eine ein armer Heckenritter, der andere ein Junge der unbedingt ein Knappe werden will und den Dunken am Wegesrand aufliest. Beide machen sich auf zu einem Tournier andem sich Danken beweisen will. Soweit recht simpel in der Handlung aber durchaus amüsant erzählt. Anzumerken ist hierbei, dass alle Geschichten nur aus Dunkens sicht erzählt sind, wobei bei der Länge der einzelnen Episoden auch keine Erzählweise, wie etwa in das Lied von Eis und Feuer, zulassen.
In der zweiten Geschichte ist Dunken zusammen mit Ein bei einem verarmten Lord (der eigentlich kein Lord mehr ist) beschäftigt, um seine Ländereien zu schützen. Wie schon in der ersten Geschichte benimmt sich Dunken ritterlich und landet erneut in Gefahr für Leib und Leben. Wie auch die erste Geschichte ist diese nett zu lesen aber auch kurzweilig, was ich allerdings nicht als nachteilig ansehe. Beide Geschichten würde ich mit 4 Sternen mit Tendenz zur 5 bewerten, wobei natürlich kein Vergleich zum Lied von Eis und Feuer möglich ist.
Im dritten Abenteuer geraten Dunken und Ei in ein Tournier von Verrätern, die planen die Herrschaft des Hauses Targaryen zu beenden. Dieser Teil ist deutlich schlechter als die ersten beiden, wobei ich ihm doch noch 3 Sterne geben würde. Was mir hierbei vorallem missfällt ist die Tatsache, das Dunken und Ei nurnoch Beobachter sind und ihr Einfluss auf die Geschehnisse eher gering ist. Des weiteren werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Geschichte unnötig gequetscht wurde, weitere 50 Seiten hätten hier locker gefüllt werden können. Schade.
Im Schnitt wäre es also durchaus gerecht dem Gesamtpaket 4 Sterne zu geben, wäre da nicht die extrem misslungene Aufmachung. Zum einen die Werbung, als ich mir dieses Buch bestellt habe wurde mir suggeriert, dass es sich um eine abgeschlossene Triologie handelt. Der Heckenritter ist genau so wenig abgeschlossen wie Martins Hauptwerk. Teil vier soll dem sechsten Buch des Lieds von Eis und Feuer folgen. Das war schon in gewisser Weise eine Enttäuschung. Desweiteren verstehe ich nicht, wozu man diesem Buch eine Karte einfügt wenn kein einzieger der Handlungsorte auf der Karte verzeichnet ist. Ich habe auf die Karte aus Feast for Crows zurückgreifen, wobei die veränderten Ortsnamen auch dieses Vorgehen erschwerten. Wär das Buch auf Englisch verfügbar gewesen hätte ich es sicherlich im Original gelesen, so kam ich um die deutsche Veröffentlichung nicht herum. Es ist schon tragisch das dieses kleine Büchlein, auch trotz hervorragender Verarbeitung, mehr als die Hälfte des englischen Hauptwerks Kostet

Fazit:
Durchaus lesenswert für alle die Geld über haben. Ich gebe insgesamt 3 Sterne (4 für die reine Story), wobei das Preis/Leistungsverhältnis weniger verdient hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückkehr nach Westeros - einfach herrlich!, 21. August 2014
Es war herrlich wieder nach Westeros zurückzukehren. Das Buch ist zeitlich etwa 100 Jahre vor den Büchern der "Das Lied von Eis und Feuer"-Reihe eingeordnet. Viele der Ereignisse und Hinweise erwecken Erinnerung an die wohl größte und beste Fantasy-Reihe der Welt (meine Meinung).
Auf 413 Seiten unterteilt George R.R. Martin den Roman in drei Kapitel bzw. Kurzgeschichten:
1) Der Heckenritter
2) Das verschworene Schwert
3) Der geheimnisvolle Ritter

Ich persönlich möchte den Terminus Kapitel verwenden, da die drei Abschnitte aufeinander aufbauen und chronologisch geordnet sind. Auch zeitlich liegen sie eng beieinander und erzählen eine einzige Storyline - die zweite Schwarzfeuer-Rebellion.

Die Protagonisten Ser Duncan und sein Knappe Ei (sein Geheimnis werde ich jetzt nicht spoilern) sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Martins Schreibstil ist gewohnt bravorös und ich habe das Buch einfach genossen. Eine Fortsetzung der Abenteuer von Ser Duncan würde ich mir deshalb sehr wünschen, um die lange Wartezeit auf den nächsten Band der "Das Lied von Eis und Feuer"-Reihe zu überbrücken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorgeschichte trifft es nicht ganz, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beim Heckenritter handelt es sich nicht wirklich um eine Vorgeschichte zum Lied von Eis und Feuer (Game of Thrones). Die Geschichte spielt viel früher und ist einfach ein Ergebnis von GRRM Liebe zu erfundener Geschichte. Er baut das Universum seiner Welt rund um Westeros aus und ermöglicht so einen Einblick in verschiedene Epochen seiner umfangreichen Geschichte mit vielen verschiedenen Adelsfamilien, Wappen, Personen, Historien usw.

Habe das Buch gern gelesen. Jeder Fan von der "Hauptgeschichte" sollte den Heckenritter wohl lesen. Es gehört einfach zum Universum der Geschichte dazu. Qualität des deutschen Buches ist gut, die Übersetzung natürlich wie gewohnt. Man mag es oder nicht. Ansonsten kann man das Buch auch auf Englisch lesen. Klare Empfehlung für alle Fans. Ansonsten sind es 3 gute Kurzgeschichten, die ohne Bezug aber wohl nicht ganz so großen Eindruck machen. Es sind eben doch nur Kurzgeschichten zu historisch bekannten Personen aus den restlichen Büchern. Aber selbst ohne Bezug, sind die 3 Geschichten nicht schlecht. :)
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist nicht "Das Lied von Eis und Feuer"..., 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch wird verkauft als DIE Vorgeschichte zu "Das Lied von Eis und Feuer".
Da ich alle bisher veröffentlichten 10 Bände der "Lied von Eis und Feuer"-Reihe verschlungen habe, habe ich nun auch zu diesem Buch gegriffen, um die Wartezeit auf Band 11 zu verkürzen.
Die hier vorhandenen 3 Geschichten, die lange vor der Zeit von "Das Lied von Eis und Feuer" spielen und hier zusammengefasst sind, haben nicht annähernd den Suchtfaktor wie die anderen 10 Bände.
Die Geschichten sind nicht langweilig geschrieben, durchaus auch immer wieder kurzweilig, es entbehrt ihnen aber die Faszination, Witz, Tiefgang und Spannung der anderen Bände.
Kein beschriebener Charakter trifft auch nur ansatzweise derart "ins Schwarze", wie es (fast) jedwede Figur der 10 anderen Bände vollbringt, auch nicht "Duncan" und "Ei".
Ich habe das Buch gelesen, da ich "Das Lied von Eis und Feuer" kennengelernt habe. Hätte ich dieses Buch zuerst in der Hand gehabt, hätte ich das "Lied von Eis und Feuer" wohl nicht kennengelernt...
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Buch Top, Marketing Flop, 14. Oktober 2013
Endlich wieder GoT! Nachdem die 10 Bücher der original Reihe schon allmälig in meinem Regal verstauben und Planetenwanderer eine nette Alternative wurde es endlich Zeit für was neues von George R.R. Martin.

Zum Buch an sich: top, wie gewohnt. Die Story baut sich schnell auf, es kommt zügig Spannung rein. Der Hauptcharakter Dunk wird einem direkt sympatisch, auch "Ei" wächst dem Leser schnell ans Herz. In gewohnter GoT Manier baut sich auch beim Heckenritter schnell eine Intrige auf, die Platz für mehrere hundert Seiten Lesestoff bietet. Martin wählt für den Heckenritter diesmal die Erzählperspektive eines "normalsterblichen". Aus GoT war man ja stehts Lords, Sirs und Könige gewohnt. Hier sieht man endlich mal eine Sicht auf Westeros, geprägt von Bauern, Knappen umd Heckenrittern.

Zum Marketing: flop, wie gewohnt. Dass die deutsche GoT Buchreihe tief in die Tasche der Fans greift, ist ja nichts neues. 500-600 Seiten für knapp 15 Euro verschmerzt man als Fan ja noch irgendwie. Der Heckenritter misst gerade mal 300 Seiten zum selben Preis. Das ist schon irgendwie dreist und man fühlt sich der englischen Ausgabe gegenüber irgendwie verarscht vor.

Fazit: Buch 5/5, Marketing 1/5.
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