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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 20.000 Meilen unter dem Meer, mit Nachtrag
... heisst Jules Vernes berümter Roman von 1870. Schon damals besaß Kapitän Nemo, der erste Mann auf der Nautilus, bereits viele unterwassertaugliche Spielzeuge um die wir ihn heute beneiden würden. Gut, Unterwasserfotografie ist wie wir spätestens seit Jaques Costeau und Hans Hass wissen, nichts mehr neues, doch bisher ist es immer noch mit...
Vor 12 Monaten von tom l. veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wasserdicht wäre sie klasse
Die Nikon ist eine wirklich schöne Kamera, einigermassen handlich, im geschlossenen Zustand unanfällig gegen Schmutz und macht auch ganz ordentliche Bilder - wesentlich besser als die klassischen kompakten Unterwasserkameras. Besonders hervorzuheben ist der enorm schnelle Autofokus.

Was leider nicht so richtig rüberkommt ist dass die Kamera im...
Vor 28 Tagen von martinalex veröffentlicht


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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 20.000 Meilen unter dem Meer, mit Nachtrag, 22. Dezember 2013
Von 
tom l. "tomtom" (regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
... heisst Jules Vernes berümter Roman von 1870. Schon damals besaß Kapitän Nemo, der erste Mann auf der Nautilus, bereits viele unterwassertaugliche Spielzeuge um die wir ihn heute beneiden würden. Gut, Unterwasserfotografie ist wie wir spätestens seit Jaques Costeau und Hans Hass wissen, nichts mehr neues, doch bisher ist es immer noch mit einem gewissen Aufwand verbunden, mehr als Knipsenqualität unter Wasser zu erhalten.
Nikons Ankündigung einer wetterfesten, spiegellosen Systemkamera hatten mich aufhorchen lassen. Seit meinem Wiedereinstieg in die Welt der Fotografie habe ich mich zunächst Schritt für Schritt wieder zu den DSLRs orientiert, bis ich erneut vor der Frage stand wie weit ich den Aufwand weiterhin betreiben möchte. Gerade als Motorradreisender ist man bezüglich des Gepäcks eingeschränkt. Genau das brachte mich zu Analogzeiten zur Minox GTX und schließlich nun auch zu Panasonics MFT System. Anfänglich musste man in Sachen Bildqualität noch Abstriche machen, das hat sich aber mit der neueren GF, GX oder auch den GH Modellen deutlich verbessert. Auf Reisen, egal ob mit oder ohne Motor, am Strand oder auch nur beim Spaziergang, bei miesem oder kaltem Wetter habe ich mir allerdings immer eine abgedichtete Kamera gewünscht. Nikon verspricht die Funktion unter all diesen Widrigkeiten. Man bot mir nun die AW 1 zum Testen an. Da habe ich nicht widerstehen können.

Als Vergleichsgerät habe ich der Nikon meine gute alte Panasonic GF1 zur Seite gestellt. Der Gerechtigkeit halber mit dem Serienzoom. Zum einen interessierte mich der Konzeptvergleich der beiden sich sehr ähnelnden Kameras. Zum anderen war ich gespannt ob, bzw. wie sich die vier Jahre Evolutionszeit in der Bildqualität niederschlagen. Die Ähnlichkeit beginnt schon bei der Größe. Die Panasonic ist minimal länger, dafür etwas schlanker wie die Nikon. Die Bauhöhe trennt die beiden nur um einen Millimeter. Wen wunderts, auch das Gewicht ist ähnlich. Die Nikon ist etwas schwerer, wobei die Panasonic für ihre Größe ebenfalls kein Leichtgewicht ist. Knapp 50 Gramm mehr hat die Nikon auf den Hüften. Mit dem aufgesetzten Standardzoom wird es deutlich mehr. Vermutlich liegt das an der Abdichtung und der Tatsache, daß das Nikon Glas ein sog. Innenfokusierer ist. D.h. im Gegensatz zum 14-45, bzw. 14-42 der Panasonic, verändert das Nikon die Baulänge während der Brennweitenänderung nicht.

Haptisch gefällt mir die Panasonic Serie besser. Die Panas fühlen sich eindeutig wertiger" an. Auch die Optik der Nikon begeistert mich nicht. Mir wurde ein silberne Exemplar der AW1 geliefert. Die Optik erinnert an den Versuch mit silbernem Lack einen Aluminiumeffekt zu erzielen. Das von mir beim Händler des Vertrauens in Augenschein genommene schwarze Modell sieht eindeutig besser aus. Das gilt auch für das weisse Exemplar. Das Design ist mit übersichtlich" ganz gut beschrieben. Das sind zwar fürs erste keine schlagkräftigen Argumente, den ein oder anderen interessiert es aber doch.
Auch die Anordnung der Bedienelemente lässt eine Ähnlichkeit erahnen. Dabei fällt auf, daß der Nikon Einstellräder völlig fremd sind. Sie braucht sie nicht. Weder für die unterschiedlichen Programme, noch für Blende oder Belichtungszeit wie bei der japanischen Schwester. Leider fehlt ihr zu Lasten der Abdichtung auch ein Blitzschuh. Das ist schade, wird aber durch den ausklappbaren Blitz mit der Leitzahl 5 halbwegs kompensiert. Ein Minuspunkt ist für mich das nicht in der optischen Achse liegende Stativgewinde. Das ist für mich wichtiger als der Nachteil des blockierten Akkufachdeckels der GF/X Modelle.

Richtig schlau finde ich die Lösung für den Akkuschacht und die Anschlüsse für die Peripherie. Beide Deckel sind sehr stabil gemacht und können mit einem zusätzlichen Schieberiegel gesichert werden. So hat man unter Wasser seine Ruhe vor quälenden Horrorszenarien mit gefluteten Kameragehäusen. Zur besseren Kenntlichmachung ist die Lockstellung auch noch farbig hinterlegt. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Auch die beiden Gurtösen sind praxisgerechter als die der GF1. Die Gurtschlaufe lässt sich leichter einfädeln. Die Rückseiten sind bei beiden von den Displays dominiert. Wobei das der AW1 eindeutig vorne liegt. Es verfügt auch über die doppelte Auflösung von 920.000 Bildpunkten. Gelungen ist auch die Daumenablage. Der Daumen ruht auf einer kleinen gummierten Fläche, was in Verbindung mit der geriffelten Wölbung an der Front die Griffsicherheit immens verbessert.

Der eigentliche Clou der Nikon sind die inneren Werte sowie das Bedienkonzept. Die Nikon hat einen deutlich kleineren Sensor wie die GF1. 13,2 x 8,8 zu 17,3 x 13mm sind eine echte Hausnummer. "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen" sagt der Volksmund. Ich war gespannt wie sich die Nikon schlägt. Aber vor dem Bild kommt die Bedienung und die ist bei der Nikon völlig anders. Gemeint ist damit nicht die allseits bekannte Umstellung auf markentypische Menüführung, sondern die Art der Bedienung generell. Hier haben sich die Nikonentwickler einiges einfallen lassen. Im Live-Bildmodus reicht bei gedrückter Action Taste eine seitliche Neigung zum Wechsel der verschiedenen Modi. Lässt man die Taste los ist der Wechsel vollzogen. Das klingt ein wenig nach Wii Party, ist am Anfang ziemlich ungewohnt, funktioniert aber grandios und geht, sobald das System durchschaut ist, auch richtig flott. Das ist ein bisschen vergleichbar wie der Wechsel vom Alcatel One Touch Easy zum iPhone. Trotzdem ist durch die fehlenden Einstellräder der Aufwand gefühlt höher, das Daumengrundgelenk der Gelenkarthrose näher. Neigen ist praktisch, aber irgendwie brauchts immer einen Knopfdruck mehr. Das gilt vor allem für diejenigen, die sich mehr in den manuellen Gefilden des Menüs aufhalten wollen. Die Rückmeldung der verbauten Tasten ist im Übrigen sehr gut. Sie sprechen sauber an und arbeiten zuverlässig.

Bisher war ich mit der Schnelligkeit von GF, GX und meiner GH sehr zufrieden. Das hat sich nicht grundlegend geändert, aber andere Mütter haben eben auch schöne Töchter. Nicht von ungefähr genießen die Nikons den Ruf schnell zu sein. Das mag nicht auf alle zutreffen, aber die AW1 gehört definitiv in den erlauchten Kreis der Schnellchecker. In der Best Moment Capture" nimmt die Kleine in 1,3 Sek 20 Bilder auf. Das wäre das Ende jeder Spiegelmechanik. Aber auch sonst ist die Nikon flott unterwegs. Belichtungszeiten von 1/16.000 bis 30 Sekunden und einer 2 minütigen Langzeitaufnahme realisiert die AW1.
Auch beim Fokussieren macht die AW1 klar wer Chef im Ring ist. Die MFTs von Panasonic sind wahrlich nicht für Langsamkeit bekannt. Sie sind es auch nicht. Allerdings kann auch das die Nikon besser. Das gaukelt der AF nicht nur vor. Auch die Bilder sind an der anvisierten Stelle entsprechend scharf. In Windeseile sind die Daten auf den Datenträger abgelegt. Egal welche Geschwindigkeitsmerkmale sich hinter dem SD befinden. Die AW1 nimmt sie alle, die einfache SD, die SDHC und auch die SDXC Variante. Beim Fokussieren fällt auf, daß die mitgelieferte Linse sehr satt dreht. Für meinen Geschmack zu satt und damit mehr in Richtung Schwergängigkeit tendierend. Ob das auch der Bauweise geschuldet ist wage ich nicht zu sagen.

Was ist nun mit den Bildern? Ehrlich gesagt habe ich mir von der Nikon in Sachen Bildqualität mehr versprochen. Die Nikon lässt 2 Mio Bildpunkte mehr an Information auf eine kleinere Fläche, wie der 12 Mio Pixel aufnehmende LiveMos Sensor der GF1. Ob das der Knackpunkt ist wage ich nicht zu sagen. Es gereicht der AW1 jedenfalls nicht zum Vorteil. Die alte Dame GF1 macht immer noch einen guten Job, bzw. die Nikon macht es drei Jahre später nicht besser. Die Nikon liefert die neutraleren Bilder. Die Panasonic mag es lebendiger. Das ist aber je nach Fotografen Geschmack unter "Vorlieben" abzulegen und kein Nachteil. Ein himmelweiter Unterschied gibts dem Weissabgleich zu vermelden. Das macht die Wasserdichte richtig gut. Selbst bei Kunstlicht gibts keine Überraschung. Hier hängt sie die olle Pana um Längen ab. Das nikoneigene RAW Format NEF ist ebenso vorhanden wie das JPEG Format und lässt so genügend Spielraum für Nachbearbeitung. Bei den aktuellen Speicherkartenpreisen gibt es für mich nur eine ALternative RAW(NEF) + JPEG Fine, also die beste Bildqualität einstellen. Warum hier in einer Rezension die AW1 für die mangelnde Bearbeitungsmöglichkeit im RAW Format kritisiert wird, erschliesst sich mir nicht. Ich brauche dazu einen aussagekräftigen Bildschirm mit einer entsprechenden Diagonalen. Ein 3" Display ist dazu nicht sonderlich geeignet.

Aber auch der Umgang mit feinen Details und die Verzeichnung nerven. Wobei letzteres auch zu Lasten des Objektivs geht. Das ist zwar alles deutlich besser als bei den kompakten Kameras, einen Vergleich mit der Olympus O-MD5 oder auch der Pana GH2 hält die AW1 nicht stand. Selbst die olle GF1 sieht da nicht schlechter aus. Enttäuschend ist das Rauschverhalten. Während es Panasonic bei den Nachfolgerinnen der ersten MFT Serie geschafft hat diesbezüglich Boden gut zu machen, nervt die AW1 mit dem Rückfall in alte Zeiten. Ich hatte bereits diverse Nikons zum Testen, aber das ist das negative Highlight. Schon bei ISO 800 beginnt deutliches grenzwertiges Grieseln was die feinen Details vermatscht. Das nicht besonders lichtstarke Objektiv unterstützt die AW1 dabei nicht. Leider ist die Auswahl an abgedichteten Objektiven nicht besonders groß, womit man hier wenig Spielraum zum "Tricksen" hat. Olympus und Panasonic bieten hier eindeutig mehr. Als Beispiele nenne ich das 20/1.7 von Panasonic oder das 45/1.8 von Olympus. Die sind zwar nicht wasserfest, aber beide machen aus der alten Rauschkugel" GF1, mit ihrem erhöhten Glasanteil für besseren Lichteintritt, eine wirklich ernstzunehmende Kamera. Festbrennweiten gibt es für die AW auch, allerdings verliert sie dann ihren Outdoornimbus. Stark ist hingegen die Möglichkeit ohne Unterwassergehäuse auf Tauchstation zu gehen. Hier ist die kleine Nikon in ihrem Element. Olympus Tough, Panasonic FT, oder andere kompakte Outdoorspezialistinnen können da einpacken. Endlich gibst anständige Unterwasserbilder. In den nächsten Tagen werde ich hier ein paar Bilder einstellen die das Geschriebene auch bildlich unterstreichen.

Wie oben schon erwähnt ist das nicht nur unter Wasser ein Vorteil. Alles was Fotografen sonst fürchten ist ab sofort vernachlässigbar. Vom Tierhaar bis zur Sandburg. Vom Polarkreisfrost bis zum Amazonasklima. Von der Baustelle bis zum Tropenhaus. Die Nikon nimmts gelassen. Dem Interessenten sei aber gesagt, daß die Abdichtung immer unter besonderer Beobachtung sein sollte. Mittels eines O-Rings wird der Bund des Objektivs abgedichtet. Diese Stelle ist die Achillesverse des Systems. Auf Sauberkeit und Beschädigungen sollte hier das Augenmerk liegen. Dafür gibt es seitens Nikons sogar ein Spezialwerkzeug: Nikon WP-N1 O-Ring Entferner Nikon widmet diesem Thema sogar ein Extrakapitel in der Bedienungsanleitung. Letztere empfinde ich seitens Nikon als sehr löblich. Eine BDA in Printform, sowie der komplette Lieferumfang inklusive Silikonfett zur Pflege der Dichtungen. Erwähnenswerte Features der AW1 sind zweifelsohne auch die Wasserwaage, die Kompassfunktion sowie der Tiefenmesser. Persönlich sehr gelungen finde ich die D-Lightning Funktion. Diese habe ich bereits in Nikons Kompakten schätzen gelernt. Die Funktion hellt schattige Stellen etwas auf, was das Fotografieren bei schwierigen Lichtverhältnissen deutlich erleichtert.

Nicht unerwähnt soll die Videofunktion mit der Zeitlupenoption sein. Wie immer halte ich mich hier aber zurück. Da gibt es berufenere Rezensenten die vom Filmen mehr verstehen wie ich.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Verarbeitung
+ Schnelligkeit allgemein
+ AF
+ Belichtungszeiten
+ Display
+ Batterieklappe auch bei Stativverwendung zugänglich
+ extra Verriegelung für Peripherieklappen
+ Objektivbauweise, Innenfokussierer
+ absolut Outdoortauglich, egal ob Wasser, Staub oder Sand
+ Bedienungsanleitung in Printform
+ Lieferumfang
+ Bedienkonzept
+ sinnvolle Features
+ erwerbbares Zubehör wie stoßsicheres Gehäuse, WLAN Modul etc.

Neutral:
o Lackierung in Silber wirkt billig
o noch wenige abgedichtete Objektivalternativen
o kein optischer Sucher

Negatives:
- Bildqualität
- kein Blitzschuh
- Stativgewinde außerhalb der optischen Achse
- lichtschwaches Objektiv
- Objektiv schwergängig
- Pflegeaufwand

Empfehlenswerte Einstellungen:
# Der AWB(Weiabgleich) funtkioniert super anständig. Zu achten ist auf die Einstellung der Automatiken. Im Speziellen auf die des ISO Werts(Menü Bildverarbeitung). Wenn es den überhaupt sein muß würde ich die kleinste der Stufen wählen(160 -800). Wenn es das Licht zuläßt, den Wert bis max 400 ISO eingrenzen. Hier gehen viele Details verloren.
# Die Qualität auf JPEG Fine und RAW setzen(Menü Fotografieren)
# Die Autoverzeichnung nur bei Weitwinkelaufnahmen einsetzen(Menü Fotografieren)
# Active D-Lightning hellt Schatten auf(Menü Fotografieren)

Mein Fazit ist etwas ambivalent: Die konsequente Umsetzung auf absolute Outdoortauglichkeit ist inklusive des Bedienkonzepts grandios. Das macht sie nicht nur für tauchende Spezialisten interessant. Sie ist dicht und unempfindlich und so für Strand und Riff gleichermaßen geeignet. Dabei ist es ihr egal ob bewegtes oder statisches Bild. Die Qualität der statischen Bilder könnte in meinen Augen aber besser sein. Vermutlich ist das der Bauweise des Objektivs geschuldet, für das es noch zu wenige abgedichtete Alternativen gibt. Mit leistungsfähigeren Gläsern wäre die Nikon trotz ihres kleineren Sensors ein schnelles Allroundtalent mit unschlagbaren Features und könnte ihre Schummerlichtschwäche etwas kaschieren. So ist sie nicht Fisch oder Fleisch, nicht Kompakte und auch keine ernstzunehmende Konkurrenz für die MFTs von Olympus oder Panasonic. Zumindest nicht über Wasser.

Eine Anmerkung:

Wenn jemand hier negative Erfahrungen mit einem Produkt gemacht hat und ein Produkt zu "positiv" bewertet sieht, kann er das jederzeit in einem Kommentar oder einer eigenen Rezension tun. Oft ist es so, daß gerade negative Erfahrungen durch Problemen bei neuen Kameras in der Breite zunächst nicht erkannt werden. Als Beispiel seien hier die Sensorprobleme(Perlenketten) bei NikonD7000 und Pentax(K5) der letzten DSLR Serien genannt, was in der Praxis erst bei gezielten Ausschnittvergrößerungen über 100% im Bild wirklich auffiel und nur durch Foren und Produktrezensionen aus dem herstellerseits gern genommenen "Einzelfall" eine Rücknahmeaktion machte. Ob man das nun hören mag oder nicht, gerade wir Fotofreunde sind diesbezüglich gebrannte Kinder. Man denke nur an die bereits erwähnten Sensorprobleme, SDM Ausfälle bei den Objektiven, der Bug beim Pentax DA21, sich wiederholende Belichtungsfehler der Pentax K-x, schräghängende Sucher usw. Umso wichtiger ist es dies zu kommunizieren.

Danke
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das SUV unter den Systemkameras, 18. Dezember 2013
Von 
Robert Hill "roberthill99" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 1:13 Minuten

"Das SUV unter den Systemkameras" habe ich als Überschrift gewählt. Mit gutem Grund. Denn wie die geländegängigen PKW, schleppt auch die Nikon 1 AW1 ein wenig Gewicht und Volumen mehr mit, als ein vergleichbares Modell, ohne diese Sonderausstattungen. Wer nur auf der Straße fährt, ist mit einer "normalen" Limousine oder Kombi sicher komfortabler und sparsamer unterwegs als mit einem Geländeauto. Genau so ist es bei der Nikon: Wer auf die Wasserdichtigkeit und den Schutz vor groben Stößen verzichten kann, bekommt mit der Nikon 1 J sogar noch einen etwas größeren Zoombereich und identische Bildqualität in einem um einiges kompakteren und leichteren Gehäuse. Bitte beachten Sie hierzu mein kleines Video zu dieser Rezension.

Da die Bildqualität einer Kamera bei der kleinen Größe, die bei Amazon eingestellt werden kann, eh nicht dargestellt werden kann, habe ich auf, mit der Kamera erstellte, Beispielfotos verzichtet. Ich kann aber versichern: Die Fotos und Videos aus der Nikon 1 AW1 sind sehr gut. Der AF ist schnell und treffsicher, die Farben sehr natürlich. Dank des höheren Gewichts der Kamera verwackelt man auch nicht so schnell. Da gibt es nichts zu meckern.

Verlässt man sich auf die diversen Automatik-Funktionen, kommt man ohne fotografische Vorkenntnisse zu technisch einwandfrei belichteten Fotos und Videos. Die manuellen Einstellungen, die erfahrene Fotografen vielleicht bevorzugen, sind zwar möglich, aber nicht so einfach vorzunehmen wie z. B. bei der Nikon Coolpix P7800 Digitalkamera (12 Megapixel, 7-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Display, Full-HD-Video, bildstabilisiert) schwarz. Dennoch steht auch bei der Nikon 1 der von Profis bevorzugte Adobe RGB-Farbraum zur Verfügung. Sehr gut!

Als Nikon mit der "1" die erste Nikon-EVIL-Systemkamera (EVIL -> Electronic Viewfinder, interchanchable Lens -> elektronischer Sucher und Wechseloptik) auf den Markt brachte, war die Fachwelt einigermaßen erstaunt. Um nicht zu sagen: Enttäuscht. Denn erwartet hatte man ein System mit Sensor im APS-C-Format; insgeheim erhofft sogar einen Vollformat-Sensor. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass sogar ein Produktmanager von Nikon in einem Gespräch mir gegenüber beiläufig erwähnte, mit der Nikon 1 eher ein Lifestyle-Produkt als ein Profiwerkzeug im Portfolio haben zu wollen.

Doch es kam ein wenig anders. Dank sehr guter Bildqualität, schnellem und treffsicherem Autofokus und sehr kurzer Auslöseverzögerung finden sich vor allem die Nikon 1 V1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv und die Nikon 1 V2 Systemkamera (14 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display, Hybrid-Autofokus, superhochauflösender elektronischer Sucher, Full-HD Video) schwarz Kit inkl. 10-30 mm VR Objektiv in den Fototaschen vieler Profis. Grade bei Reportagen mag auch ich nicht mehr auf meine V1 verzichten. Zumal sie auch eine recht ordentliche Videoqualität liefert.

Unsere Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv hatten wir im Urlaub dabei, für die Tage, an denen die D800 zu Hause bleiben sollte. Da haben wir nicht nur die Möglichkeit vermisst, auch ein paar Schnappschüsse beim Schnorcheln machen zu können. Denn bei einem kräftigen Platzregen drang Wasser in die J1 ein. Bis zum Austrocknen mussten wir einige Tage darauf verzichten.

Mit der Nikon 1 AW1 wäre uns das nicht passiert. Die Kamera ist bis 15 Meter Tauchtiefe wasserdicht, bis 2 Meter Fallhöhe stossgeschützt und bis -10°C frostsicher. Den größten Vorteil sehe ich dabei in der Robustheit. Zwar kann auch der Blitz unter Wasser benutzt werden, doch da der recht nahe an der optischen Achse positioniert ist, muss das Wasser schon sehr klar sein und das Objekt recht nahe an der Kamera. Denn die Nähe des Blitzes zur Optik lässt Schwebeteilchen und Wasserverschmutzungen deutlich sichtbar werden und die Reichweite ist natürlich für entferntere Objekte niemals ausreichend. Hier darf man nicht zu viel erwarten. Ein kleiner Tipp vorweg: Wer gelungene UW-Fotos aus dem Urlaub mitbringen will, sollte sich vorab zumindest in die Fachliteratur einlesen.

Damit die Kamera wasserdicht ist, muss sie vor dem Tauchgang entsprechend vorbereitet werden. Eine kleine Tube Silikonfett und O-Ringe zur Abdichtung liegen zur Abdichtung des Gehäuses und Objektivanschlusses bei. Da vor allem die O-Ringe nicht ewig (dicht) halten, sollten sie vor jedem Kontakt mit Wasser gründlich überprüft und eventuell ersetzt werden. Auch nach dem Kontakt mit (Meer-)Wasser benötigt die Kamera ein wenig Aufmerksamkeit und Pflege.

Fazit: Wer auf Nummer sicher gehen will, dass die Kamera auch beim Wassersport oder im Platzregen zuverlässig gute Fotos abliefert, kommt nicht um die Nikon 1 AW1 herum. Wer mehr Wert auf kompakte Abmessungen legt und auf diese Features verzichten kann, hat mit der Nikon 1 J bei sonst gleichem Funktionsumfang und Bildqualität weniger zu schleppen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Konkurrenzlose Outdoor- und UW-Kamera, aber im Stresstest mit Schwächen, 9. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Drei Wochen lang nutzte ich die AW1 mit Standardobjektiv in Kroatien beim Segeln und Schnorcheln - täglich meist zwei bis drei Stunden im und unter Wasser und häufig auf fünf bis sieben, aber auch ab und zu auf zehn bis zwölf Meter Tiefe. Dieser Stresstest hinterließ Spuren. Nach drei Tagen stellte ich wie auch andere Rezensenten fest, dass das Objektiv immer häufiger beschlug, nachdem ich wenige Minuten im Wasser war. Die Kamera für eine Viertelstunde spontan in die Sonne halten half dann meistens, aber nicht immer. Die anspruchsvollen Pflegeanforderungen des Handbuchs (nach max. 60 Minuten im Salzwasser 10 Minuten lang in Süßwasser eintauchen, alles akribisch abtrocknen, im Schatten trocknen lassen, alles aufklappen, Objektiv abschrauben, O-Ring entfernen und prüfen...) waren auf einer Segelyacht vor Anker schwierig umzusetzen. Insbesondere das ausgiebige (manchmal auch über Nacht) Auslüften des Objektivs stellte sich aber als erfolgreich heraus - Beschlag war dann kein Thema mehr. Nach zwei Wochen löste sich an mehreren Stellen zunehmend der schwarze Lack am Kameragehäuse. Besonders ansehnlich war die Kamera danach nicht mehr, machte aber über und unter Wasser tadellos alles was sie laut Prospekt kann (übrigens auch die Panoramen über Wasser unter nicht zu schwierigen Bedingungen, entgegen der Erfahrung einer vorherigen Rezension). Nur der fehlende Bildstabilisator im Objektiv machte sich bei UW-Videos bemerkbar. Nach drei Wochen kam noch ein Fleck am äußeren Rand des Objektivs (bzw. dessen UW-Schutzglass) hinzu, den ich nicht entfernen konnte (war aber auf den aufgezeichneten Fotos und Videos nicht sichtbar). Amazon ersetzte mir Kamera und Objektiv klaglos, inzwischen besorgte ich mir auch noch das 1 Nikkor 30-110 Objektiv, um über Wasser mehr Möglichkeiten zu haben, und das AW1 10mm Festbrennweitenobjektiv steht auf meiner Wunschliste, um unter Wasser mehr Lichtstärke und (hoffentlich) Bildqualität zu erzielen. Fazit: Konkurrenzlose Outdoor- und UW-Kamera, aber im Stresstest mit Schwächen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wasserdicht wäre sie klasse, 30. November 2014
Die Nikon ist eine wirklich schöne Kamera, einigermassen handlich, im geschlossenen Zustand unanfällig gegen Schmutz und macht auch ganz ordentliche Bilder - wesentlich besser als die klassischen kompakten Unterwasserkameras. Besonders hervorzuheben ist der enorm schnelle Autofokus.

Was leider nicht so richtig rüberkommt ist dass die Kamera im geöffneten Zustand leider sehr empfindlich ist! Allerkleinste Mengen an Staub, wie auf dem Foto, reichen aus, damit die Kamera undicht wird - für jede kompakte Wasserfeste Kamera ist dies kein Problem (mehrfach versehentlich getestet), die Nikon ist mir damit beim ersten Tauchgang (0,5m Wassertiefe) kaputt gegangen. Das Objektiv war komplett trocken aber das Batteriefach leider nicht. Der Nikon-Service war so freundlich mir zu bescheinigen, dass so ein Problem nicht von der Garantie abgedeckt ist und auf Eigenverschulden zurückzuführen sei wegen Staub auf den Dichtungen.

Für den Betrieb im Freien ist die Kamera also zu teuer und für Unterwasser muss man höllisch aufpassen, dass man keinen Staub auf die Silikondichtung bekommt. Dann lieber bei der Bildqualität eine Stufe zurückgehen und dafür eine Kamera haben, bei der man sich keine Gedanken machen muss.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gute Kamera, leider nicht immer ganz dicht, 12. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir diese Kamera für meinen Sommerurlaub gekauft. Eine Woche vor dem Urlaub ist sie angekommen, gleich ausgepackt und schon die ersten test Fotos gemacht. Über die Qualität der Bilder kann ich echt nicht jammern habe sie über Wasser sehr haufig benutzt und bin im nachhinen sehr zufrieden. Das Einstellen der Blende und der Belichtungszeit ist zwar Gewöhnungsbedürftigt, aber es ging mit der Zeit. Mit der Qualität unter Wasser bin ich auch sehr zufrieden im nachhinein, habe sie allerdings nur 4 mal im Wasser mitgehabt (drei Mal davon im Meer).

Beim ersten Mal in der Therme habe ich zwar oft komische Blicke zugeworfen bekomme, da sie nicht Wasserdicht aussieht und habe lange gebraucht bis ich sie auch wirklich mit ins Wasser genommen habe hat aber wundervolle Fotos gemacht und war wirklich Wasserdicht.
Beim zweiten Mal im Tauchen im Meer (ca. 5 Meter) hat sie auch super gehalten und wundervolle Fotos gemacht.
Beim dritten Mal war leider Salzwasser beim Akku und der Speicherkarte (zum Glück ist sie nicht kaputt gegangen).
Dann habe ich sie noch ein viertes Mal mitgenommen, da ich gehofft habe das ich sie vielleicht da nicht ganz zu hatte und habe alles ganz genau überprüft, nur leider kam wieder Salzwasser zum Akku und der Speicherkarte.

Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden, nur schade das sie bei mir nicht ganz Wasserdicht ist. Leider hat bei mir das Objektiv, dass dabei ist auch schon eine Delle, obwohl nur einmal von 0,5 Meter meine Tasche umgekippt ist.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend, nicht nur für Taucher. Ideal für Familien, 12. Januar 2014
Von 
DK (Nähe Minden Westf.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Länge:: 1:50 Minuten

Zu erste ein paar Info's:
Ich bin kein Profi Fotograph, sondern Fotographieren aus reinem Hobby. Am liebsten meine Familie und Natur.
Bis jetzt habe ich eine DSLR Sony A35 und eine Systemkamera Samsung NX1000 im gebrauch. Beide haben Ihre vor und Nachteile. Mittlerweile mache ich die meisten Foto's mit der Systemkamera, da diese einfach Handlicher ist.
Da wir als Familie viel in der Natur unterwegs sind, egal ob Wald, an der See oder im Harz ist die Nikon AW1 genau das richtige.
Bis jetzt musste ich immer aufpassen das diese nicht Nass wird oder runterfällt. Besonders schwierig wenn man einen kleinen 3 Jährigen "Rabauken" mit dabei hat, der jede Pfütze mit nimmt ;-)

Ich habe ein kleines Video Zusammengestellt. Zum einen eine "Wasserprobe" einmal eintauchen in einen Bach im Wald (kostet aber Überwindung), dann ein paar Kamera Info's und zu guter letzt ein paar Beispiel Foto's.

Hier noch ein paar Info:
Was mir positiv auffiel:
Da ich schon mal eine Nikon 1 J1 hatte und mir ein paar Dinge nicht so ganz gefallen haben, finde ich die Menüführung und die einstellungen Mittlerweile gelungener.
- Schnelle Auswahl der Programme auch mit Handschuh über die Action Control Taste > Klappt sehr gut
- Wasserdichtigkeit klappt
- Schnelle Kamera > schnelle Fokusierung und schnelle Speicherung der Foto's
- Sehr gut auch bei schwachem Licht, bei höheren ISO Zahlen (1600) noch kein großartiges Verrauschen der Bilder
- Sehr Wertige Kamera. Endlich mal eine Kamera die nicht aus Plastik besteht
- Erkennt auch schnelle SD Karten wie z.B. SD-X08T1(BL7 8GB) mit 90MB/s schreiben und 95MB/s lesen
- Bedienung nach kurzer Einarbeitung gut und verständlich
- GPS incl. Höhenmesser an Board > Endlich keine lästige Nachbearbeitung mehr
- Nikkor 1 Objektive passen auch > Ich habe mir jetzt noch ein 10-100mm und ein 18,5mm zugelegt
- Eingebauter Blitz > ist keine Selbstverständlichkeit mehr > siehe Samsung NX1000

Was mir Negativ aufgefallen ist:
- Das Objektiv AW 11-27,5 aus dem Lieferumfang hat keinen Bildstabilisator mit drin. Schade.
- Stativgewinde nicht mittig > was soll das den?
- WLan nur über Adapter > nicht Zeitgemäß

Was ich mir noch wünschen würde: einen Klappmonitor wäre gut, aber kein muss.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abseits der Unterwassertauglichkeit nur Mittelmaß - und trotzdem konkurrenzlos.., 12. Januar 2014
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Nikon 1-System wurde von der Fachwelt nicht umsonst mit eher mageren Noten "geehrt". Der gerade einmal ein Zoll im Durchmesser messende Bildsensor im CX-Format ist auf (bis mittlerweile eher unter) dem Niveau edler Kompaktkameras und ist insbesondere Canons, Samsungs und Sonys auf APS-C-Sensoren basierenden, kompakten Systemkameras im Bereich Bildqualität unterlegen - insbesondere wenn es um Aufnahmen bei wenig Licht geht.

Und so ist auch die Nikon 1 AW1 leider nur Mittelmaß, wenn man die reine Qualität der Fotos und Videos betrachtet. Noch dazu kommt der Fakt, dass Nikon die 1er-Serie anscheinend weiterhin als "Lifestyle-Produkt" ansieht und keine besonders hochwertigen Objektive für das System anbietet.

Beschränkt man den Blick jedoch auf die Unterwassertauglichkeit der Nikon 1 AW1, so haben wir es mit der derzeit besten Lösung in dem Bereich zu tun. Kameras mit ähnlich großem Bildsensor benötigen ein externes Gehäuse für die Tauchgänge - welches in den Anschaffungskosten nicht zu unterschätzen ist. Andere von Hause aus UW-taugliche Kameras haben im Vergleich zur AW1 winzige Bildsensoren mit entsprechend schlechter Bildqualität. Von der Möglichkeit RAW-Fotos mit der AW1 aufzunehmen sowie dem integrierten GPS zzgl. Höhen- und Tiefenmesser einmal ganz zu schweigen.

Die Steuerung unterscheidet sich merklich von so ziemlich jeder anderen Nikon-Kamera und ist zuweilen durchaus pfiffig gelöst. Man merkt durchaus, dass die Entwickler jeden möglichen Knopf und jedes Einstellrad entfernen wollten, welches nicht unbedingt notwendig ist. Herausgekommen ist eine sehr umständliche Bedienung in (halb)manuellen Modi sowie ein eleganter Ersatz für das Moduswahlrad (Neigungssensor).

Zusammenfassend ist die Nikon 1 AW1 die derzeit beste unterwassertaugliche Systemkamera am Markt - jedoch auch wirklich nur mit dieser Einschränkung. Wer einfach eine Systemkamera sucht, der fährt mit der Konkurrenz eindeutig besser und günstiger.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Nass werden und runterfallen - Beste Systemkamera-Outdoorlösung, 18. Januar 2014
Von 
EM EM (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Im Gegensatz zu vielen Spritzwassergeschützten Kameras wie der Olympus E-M5 OMD oder einer Nikon D7200, ist die Nikon 1 AW1 bis auf eine Tiefe von 15 Metern komplett Wasserdicht. Im Vergleich zu den Vorgängern der Nikon J Serie, wirkt sich diese neue Eigenschaft auf das Design und Handhabung der Kamera aus. Verglichen zur kleinen Schwester Nikon J1 bis J3, ist die AW1 deutlich größer und schwerer.

Beim Auspacken fällt die solide Verarbeitungsweise der Kamera direkt auf und lässt keine Zweifel an der 2m Stoßfestigkeit. Das Objektivgewinde ist mit einer Gummidichtung versehen, die das Eindringen von Wasser in die Kamera verhindert. Um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten, hat das Objektiv mit dem breiten und angenehm geriffelten Zoomring keine äußerlich beweglichen Teile (sonst würde Luft bzw. Wasser eingesaugt werden). Alle Objektive der Nikon 1 Reihe sind mit der AW1 kompatibel, jedoch auf Kosten der Wasserdichtigkeit.

Die Bedienung der Kamera zielt auf die einfache Bedienung im Automatikmodus. Volle manuelle Einstellmöglichkeiten sind zwar vorhanden, jedoch nur über ein Untermenü erreichbar. Für die Einhandbedienung hat Nikon sich etwas einfallen lassen. Ein Knopf neben der gummierten Daumenablage auf der Rückseite öffnet ein Menü, in dem sich Kameraoptionen wie Automatik-, Kreativ oder erweiterter Videomodus durch einhändiges Kippen der Kamera (über einen Gyroskop-Sensor) auswählen lassen. Ein Schnappschussmodus nimmt Bilder mit 60 Bildern/Sekunde auf, aus denen man dann das Beste auswählen kann - Sehr nützlich, besonders bei bewegten Motiven.

Gängige Outdoor-Kompaktkameras haut die Nikon AW1 mit ihrem großen 1 Zoll Sensor sprichwörtlich aus dem Wasser. Die Bildqualität ist für großformatige Ausdrucke sehr gut, durch das RAW-Format lässt sich in der Bildnachbearbeitung viel rausholen. Gegenüber anderen Systemkameras mit MicroFourThirds oder APS-C Sensor kommt die AW1 in der Bildqualität zwar nicht mit, so hat sie durch die Wasserdichtheit einen entscheidenen Vorteil. Im nächsten Paddelurlaub werde ich auf jeden Fall meine Nikon DSLR daheim lassen und die AW1 dabei haben, denn die beste Kamera ist jene, die man mitnehmen kann. Für "Trockenzeiten" kann ich dann mit Adapter meine bereits vorhandenen Nikon Objektive benutzen. Durch den kleineren Sensor (Stichwort Crop-Faktor) wird hier ein 250mm Objektiv zu einer satten 750mm Brennweite, was sich in der Natur besonders bei der Tierfotografie bezahlt macht. Der ausklappbare Blitz ist mit seinem flexiblen Gelenk sogar als Bounce-Flash nutzbar, was Portraits besonders aufwertet. Die GPS-Funktion funktioniert gut, zieht jedoch am Akku und ist für meine Ansprüche nicht unbedingt notwendig und zum Glück abschaltbar. Zur Akkuzeit ist zu sagen, dass er für etwa 300-400 Aufnahmen durchhält. Die Videofunktion liefert ansprechende Ergebnisse in Full-HD, bei Bedarf sogar mit bis zu 1200fps, jedoch mit stark eingeschränkter Auflösung.

Zusammenfassung:

(+) Sehr solide verarbeitet (gute Handhabung)
(+) Griffiges Objektiv
(+) Einfache Bedienung
(+) Gute Bildqualität
(+) Ausklappbarer Blitz

Fazit:

Die Nikon 1 AW1 ist die beste Lösung für Unterwasseraufnahmen, falls man nicht zur vollständigen DSLR im klobigen Spezialgehäuse greifen möchte. Auch an Land bietet die Kamera eine gute Bildqualität. Outdoor Allround-Lösung für Fotobegeisterte - Kann Nass werden und mal runterfallen!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für jeden Outdoor-Freund!, 9. Januar 2014
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hier bewerte ich meine neue Errungenschaft, eine Nikon 1 AW1 Systemkamera, und ich bin begeistert.

Alle Eigenschaften und technischen Daten lasse ich bei dieser Rezension weg, denn diese kann man überall nachlesen.

Ich wusste was ich wollte. Eine Outdoor-Kamera mit Leistung. Meine Alte hat somit ausgedient, denn ich habe die gefunden, die ich wollte.

Ob bei Wanderungen, Fahrrad- und Motorradtouren, beim Schnorcheln und Tauchen, sie muss überall mit.

Bei Fahrrad- u. Motorradtouren ist sie an einer Haltung verbaut und hat auch während der Fahrt Bilder bzw. Videos gemachten. Das Einzige was gestört hat, waren Regentropfen auf der Linse. Die Videos der AW1 sind gegenüber meiner speziellen Fingerkamera, ein Spezialist auf diesem Gebiet, von nicht so guter Qualität, denn die Vibrationen des Motorrads sind im Video zu sehen. Die Videos aber sind gut und brauchbar.

Einige Unterwasserfotos habe ich bisher nur im Schwimmbad machen können, aber sie wird mich dieses Jahr noch in die Karibik begleiten.

Bei diesen Fotos muss eine hohe Auflösung gewählt werden, damit man Unterwasserfotos auf dem PC besser bearbeiten kann.

Man sollte sich vor dem Kauf Gedanken machen, was man will. Bei dieser Art von Kamera ist eine besondere Pflege ein Muss. Eingesetzt im Outdoor-Bereich, setzen auch Staub, Regen, Sand, Wasser und Schnee, der Nikon 1 AW1 zu. Aber für diesen Bereich wurde sie konzipiert und sollte auch dafür verwendet werden. Wer auf Bildqualität besonderen Wert legt oder besondere Funktionen haben möchte und nur Überwasserbilder machen möchte, sollte auf eine andere Kamera zurückgreifen.

Ich habe zu dieser Kamera bisher den Wireless Mobile Adapter gekauft. Somit konnte ich meine Fotos direkt auf das iPad übertragen und über das Internet versenden. Mehrpreis ca. 50,--€, aber einfach KLASSE.

Weiterhin werde ich mir das Objektiv Nikkor AW 10mm f2.8 besorgen, um zu sehen, welches Objektiv sich besser für Unterwasseraufnahmen eignet. Mehrpreis ca. 270,--€.

Fazit:

Hiermit spreche ich eine klare Kaufempfehlung für die Kamera aus. Das Preis-/Leistungsverhältnis passt.

Danke an Amazon für die reibungslose Abwicklung und schnelle Lieferung der Kamera.

Anmerkung:
Wie in einer anderen Rezension richtig bildlich beschrieben wird, ist diese Kamera ein „SUV“ und kein „Porsche“. Diese Kamera hat einen wichtigen Aspekt – OUTDOOR -, damit wird sie schwerer, nicht so leistungsstark und einige Leistungsmerkmale müssen durch die Bauweise entfallen. Da ich die Kamera im Outdoo-Bereich und damit auch bei Regen und unter Wasser einsetze und weiter einsetzen werde, ist sie für mich der „Porsche“ unter den „SUV“.

PS.: Bessere Bilder über Wasser habe ich durch die nicht wasserdichten Objektive meiner Nikon 1 S1 erzielt.

Hier kommen von mir fünf hochverdiente Sterne.
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5.0 von 5 Sternen tip top und ruck zuck, 10. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hilfreich im Vorfeld des Kaufs waren für mich besonders die vielen Rezensionen deren, die bereits Erfahrungen mit einer Nikon 1 AW gemacht haben. Besonders treffend hat es - sinngemäß - ein Benutzer umschrieben... eine Nikon 1 AW ist mit einem Geländewagen zu vergleichen.. nicht mit einer S-Klasse. Natürlich ist eine S-Klasse besser.. nur nicht im Gelände !! Die Nikon1 AW ist (für mich) die bestmögliche Kamera im Umfeld von Wasser + Sand + Salz und deswegen in diesem Umfeld "alternativlos".

Ebenfalls zutreffend die Bemerkung von mehreren anderen Nutzern, dass der Objektivdeckel leicht verloren gehen kann.. meiner war bereits nach weniger als 24 Stunden verschwunden...

Die Kamera, ich habe sie in schwarz, sieht wertig aus, fühlt sich wertig und (!!) stabil an und passt mit dem Objektiv in den Getränkehalter von meinem Auto... ich kann sie also dort reinstellen und habe sie damit auch unterwegs schnell zur Hand.
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