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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hände weg von diesem Buch...
... wenn Sie nicht mit der unschönen Wahrheit unserer Gesellschaft konfrontiert werden möchten!
Denn in diesem Buch geht es um Themen wie Massentierhaltung, Überbevölkerung, Chemtrails, Umweltzerstörung, unbedachtem Leben und dessen Folgen sowie einer Seuche, die uns alle vernichten könnte!

Gewöhnlich meide ich Thriller,...
Vor 5 Monaten von Baumtochter veröffentlicht

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider das Schlechteste von Fitzek.
Eigentlich kann ich es nicht fassen, aber ich tue es wirklich. Ich gebe meinem Lieblingsautor für dieses Werk nur 2 Sterne. So habe ich doch alle seine Bücher bisher gelesen, quasi in ein paar Tagen verschlungen und fast alle Bücher als superspannend und genial bewertet. Doch dieses Buch gefällt mir einfach nicht wirklich. Die letzten 100 Seiten haben...
Vor 6 Monaten von A. Koch veröffentlicht


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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hände weg von diesem Buch..., 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
... wenn Sie nicht mit der unschönen Wahrheit unserer Gesellschaft konfrontiert werden möchten!
Denn in diesem Buch geht es um Themen wie Massentierhaltung, Überbevölkerung, Chemtrails, Umweltzerstörung, unbedachtem Leben und dessen Folgen sowie einer Seuche, die uns alle vernichten könnte!

Gewöhnlich meide ich Thriller, "Noah" ist der erste seit vielen Jahren. Meiner Meinung nach herrscht auf der Welt genug Chaos, Tod, Schrecken und Gewalt. All das muss ich mir also nicht auch noch in meinen Lesealltag holen. Doch die bereits oben genannten kontroversen Themen haben mein Interesse erregt.

Dies ist mein erster Fitzek, und er wird aus eben genannten Gründen auch mein letzter bleiben. Trotzdem verdient der Autor meine Hochachtung. Eben weil er mit "Noah" völlig unbekannte Wege beschritten und gemeistert hat.

Weder auf die Handlung des Buches, noch auf die Protagonisten möchte ich eingehen.

Jeder, der lesen kann, sollte dieses Buch lesen! Es ist nicht nur spannend, geschickt konstruiert, es rüttelt wach, beschönigt keine unserer traurigen Wahrheiten. Dies ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen sollte. Zuviel Wahrheit steckt zwischen diesen beiden Buchdeckeln. Zuviel, um sie in kürzester Zeit verarbeiten zu können.

"Noah" ist ein Thriller mit viel Wahrheitsgehalt, mit viel Information, die noch lange nach lesen des Buches nachhallen wird.
Unzählige Zitate habe ich gefunden, die ich mir herausschreiben werde.

Uneingeschränkt empfehlenswert!

Anmerkung:
Falls Sie das Buch mit Schutzumschlag abends im Bett lesen sollten, erschrecken Sie bitte nicht so wie ich, wenn Sie das Licht ausmachen! Die Hand auf dem Cover des Buches leuchtet, und das stundenlang! :-)
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52 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lässt einen nicht mehr los, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Der erste Satz

"Alicia wurde von der Stille geweckt."

Meine Meinung

Noah hat keine Ahnung wer er ist und ob er überhaupt wirklich Noah heißt. Einzig sein Tattoo am Handgelenk mit diesem Namen lässt darauf schließen, das er so heißt. Er ist obdachlos und verbringt seine Zeit mit Oscar, der sein Schicksal teilt ohne festen Wohnsitz zu sein.
Noah möchte wissen, wer er ist, doch der Weg dies herauszufinden ist lang und steinig...

Wir lernen Sebastian Fitzek in diesem Roman von einer anderen Seite kennen. Doch nicht allein die Tatsache, das "Noah" diesmal länger als die vorherigen Werke des Autors ist und auch die Schauplätze diesmal in der ganzen Welt verstreut sind, machen diesen Roman zu etwas Speziellem. Die gesamte Thematik ist diesmal eine völlig andere. Daran musste ich mich zugegebener Maßen erst mal gewöhnen.
Zum aller ersten Mal ist es mir am Anfang nicht gelungen gleich in die Geschichte zu finden. Bei jedem anderem Fitzek Roman war ich von der ersten Seite an gleich so geflasht, das ich die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen konnte. Hier hat es zwar eine Weile gedauert, aber der von Fitzek bekannte, spannende Schreibstil und die ganzen unverhofften Wendungen hatten mich schließlich doch wieder am Haken. Hat man sich zu Anfang mit den Protagonisten angefreundet und sie richtig kennengelernt, gibt es nach etwa 100 Seiten einen Knall und man erlebt die übliche, Nerven strapazierende Erzählweise des Autors. Durchatmen geht nicht mehr und das Buch zur Seite legen zu müssen artet in einer Qual aus.
Nachdem ich mich mit dem "neuen Stil" angefreundet hatte, gab es auch für mich kein Halten mehr. "Noah" ist spannend, "Noah" ist anders, "Noah" ist brilliant, "Noah" ist eben von Fitzek.
Vor allem der Hintergrund hat mich absolut umgehauen. Die Botschaft, die übermittelt wird, hat mich nach dem Beenden des Buches nachdenklich zurückgelassen. Es macht mir ein bisschen Angst, wenn ich so drüber nachdenke, was der Grund von allem ist und wer was ausgelöst hat.
Die Idee diesen Roman diesmal auf verschieden Schauplätzen stattfinden zu lassen ist überaus gut gelungen. Jeder Protagonist, der neben Noah eine Rolle spielt, hat sein eigenes Päckchen zu tragen und wirkt von Beginn an sympathisch.
Den erwarteten großen Knall am Ende gab es auch hier. Mal wieder habe ich mit vielem absolut nicht gerechnet und war erschüttert, wie sich alles auflöst.

Übrigens: Das was mir dem Cover passiert finde ich auch eine großartige Idee. ☺

Fazit:

Nach Anlaufschwierigkeiten war ich gefangen in "Noah". Es ist ein unglaublich spannender Roman, der wirklich jeden nachdenklich zurück lässt, sobald man ihn durchgelesen hat.
Ich habe viele Emotionen gespürt, die auch Noah gefühlt hat. An einer Stelle musste ich sogar ein paar Tränen zurück halten, weil ich es so unglaublich traurig und ungerecht fand. *seufz*
Die Botschaft, die Sebastian Fitzek vermitteln will ist absolut bei mir angekommen. Ich habe noch lange nachdem ich den Roman beendet habe drüber nachgedacht. Und auch jetzt, während ich diese Rezension schreibe, gehen mir diese Dinge durch den Kopf. Es könnte passieren und das macht mir schon ein bisschen Angst.
Aber lest selbst. Es lohnt sich wirklich! Und lasst euch nicht davon abschrecken, dass "Noah" anders ist, als die anderen Romane des Autors: Anders heißt nicht immer schlecht. Und bei diesem Exemplar sowieso nicht!

© cannot-live-without-books.blogspot.de
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider das Schlechteste von Fitzek., 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich kann ich es nicht fassen, aber ich tue es wirklich. Ich gebe meinem Lieblingsautor für dieses Werk nur 2 Sterne. So habe ich doch alle seine Bücher bisher gelesen, quasi in ein paar Tagen verschlungen und fast alle Bücher als superspannend und genial bewertet. Doch dieses Buch gefällt mir einfach nicht wirklich. Die letzten 100 Seiten haben mich jetzt seit Wochen gequält. Hatte einfach keine Lust mehr weiter zu lesen. Und DAS passiert mir bei einem Fitzek sonst NIE. Schade, denn das einzig fesselnde an diesem Buch sind die schockierenden Fakten über unsere dahinsiechende Umwelt. Das regt zum Nachdenken an. Der eigentliche Roman ist mir nicht spannend genug und zu wirr. Die ganzen Zufälle und Enthüllungen im Buch finde ich total übertrieben. Mein Tipp an Herrn Fitzek: Schuster bleib bei deinen Leisten.
Bücher wie Splitter, Amokspiel, Das Kind, Der Seelenbrecher oder Der Augensammler haben mich einfach 1000 mal besser unterhalten. Ja selbst der total wirre und etwas in die Länge gezogene Nachtwandler hatte mehr Unterhaltungswert als dieses Buch hier. Sorry, aber ich kann nicht anders bewerten. Das Buch ist ja Ansicht gut geschrieben, auch wenn mich diese IMMER WIEDER nachgeschobenen Gedankensätze teilweise tierisch aufgeregt haben. Man denkt sich immer "Mensch, warum hast du DAS denn nicht laut ausgesprochen?"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Der Fitzek, der den Augensammler geschrieben hat, war mir irgendwie lieber. Er sagt zwar im Nachwort von Noah, dass er nicht den moralischen Zeigefinger heben wollte, aber ich hab das Gefühl, dass Sebastian Fitzek sich aktuell mit Vorliebe auf Stammtischthemen stürzt. Vielleicht wollte er auch nur die Vorlage für einen Action-Film schreiben, aber wer weiß das schon so genau?

Insgesamt war das Buch jedenfalls nur mittelmäßig spannend und so richtig passte der Handlungsstrang in Manila auch nicht in die Story. Find ich. Allerdings bin ich eh kein Freund von James-Bond-Storys und auch kein Reich-Ranicki, also bedeutet meine Meinung zu diesem Buch auch nicht viel.

Kerr, schreib ma wieder nen echten Thriller, Meister Fitzek!
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein 'frischer' Fitzek!?, 27. Dezember 2013
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
[Spoiler-freie Rezension] Stell dir vor, du wachst an einem stillgelegten U-Bahn-Gleis irgendwo in Berlins Untergrund im Verschlupf eines Obdachlosen auf und kannst dich an nichts mehr erinnern. Weder an deinen Namen, noch was passiert ist. Denn deine notdürftig versorgte Schulter weist eine Schusswunde auf. Und in deiner Handfläche ist ein eher miserabel gestochenes Tattoo 'NOAH' zu lesen. Einer der kältesten Nächte des Winters bricht heran und du suchst gemeinsam mit deinem obdachlosen 'Freund' Oskar einen Unterschlupf in einem Wohnheim. Du beobachtest während des Wartens Situationen und analysierst sie treffsicher, ohne aber zu verstehen, warum dein Gefühl und deine Erfahrung zwischen 'Freund' und 'Feind' unterscheiden kann. Kurz darauf entdeckst du etwas in einer Zeitung, von dem du dir sicher bist, dass du der Urheber bist - du nimmst Kontakt zur Redaktion auf und es dauert nur Stunden, bis sich deine ausweglose Situation vollständig ändert: Raus aus dem dreckigen Loch des Obdachlosen, zurück in ein Leben mit (d)einer echten Identität. Doch dass die nächsten Stunden und deine nächsten Entscheidungen über das Schicksal dieses Planeten entscheiden werden, davon ahnst du nicht einmal in deinen schlimmsten Träumen etwas....

Was wie ein 'klassischer Fitzek' mit einer Frage nach der eigenen Identität beginnt, setzt sich in einem fulminanten Action-Thriller fort: Fitzek's Newsletter, die kleine App und auch der Klappentext deuten bereits an, dass Fitzek hier für ihn neues Terrain betritt - und das funktioniert hervorragend! Statt der so klassisch psychologischen 'Kriegsführung' gegen den Leser aufgrund überraschender Wendungen und kaum vorhersehbarer Auflösungen steht hier eine Verschwörungstheorie im Fokus der Handlung, begleitet von flotten Action-Szenen und - Brown lässt grüßen - eine atemlosen Reise quer über den Globus. Fitzek setzt geschickt zahlreiche, falsche Fährten und was anfänglich etwas zu zufällig wirkt, wird schlußendlich schlüssig erklärt. Die vielen Cliffhanger sind clever, die Figuren schillernd gezeichnet und manche Szenen wie auch tatsächliche Fakten wirken - wohl bewusst - brutal.

Wenngleich man nach dem zufriedenen Zuklappen der letzten Seite auch weiss, dass die im Roman skizzierten Themen durchaus auch von anderen, renommierten Thriller- und Krimi-Autoren bereits in gar nicht so unähnlicher Form schon behandelt wurden und auch noch weitere Romane mit diesen Themen folgen werden, so hat sich das Lesen gelohnt: Sehr spannend, kriminell kurzweilig, clever konstruiert und ... lässt vielleicht sogar noch auf eine Fortsetzung hoffen. Die 'international' ausgerichteten Hanldungsstränge des Romans deuten vielleicht sogar darauf hin, dass Fitzek mit diesem Roman auch im Ausland einen 'Blockbuster' landen möchte - oder sogar könnte: Das Zeug dazu hat dieser Thriller auf jeden Fall. Man spürt nicht erst nach dem Lesen des Nachworts, dass Fitzek dieser Roman am Herzen liegt - dass dennoch manchmal der Eindruck des 'erhobenen Zeigefingers' entsteht, mag vielleicht einfach in der Natur der beschrieben Dinge liegen und soll darum keinen Einfluss auf die Wertung nehmen.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Fitzek und diesmal noch so viel mehr, 23. Dezember 2013
Von 
Ste - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Im Ernst jetzt?

Das war, nein ist die Frage die ich seit ich eben die letzte Seite gelesen habe nicht mehr aus dem Kopf bekomme.
Ich fand schon immer dass Fitzeks Bücher nie leichte Kost waren, allerdings bezog ich diesen Umstand bis dato auf die filigranen Konstrukte und Spinnennetze mit denen er Personen und Handlungen seiner Bücher miteinander verwoben hatte.
Noah hingegen ist auch thematisch verdammt schwere Kost.

Vom Grundkonstrukt ist es ein hervorragender Thriller. In 5 Stunden Lesezeit bin ich durch die Zeiten gezogen. Fitzek schafft es den Leser immer mit genau so viel Information zu füttern wie nötig ist um das Interesse zu halten, verrät aber nie zu viel. Und so baut sich ganz langsam, fast unbemerkt ein Spannungsbogen auf der am Ende explodiert wenn sich alles irgendwie erklärt.
Der Stil ist sicher nicht jedermanns Sache. Die Kapitel handeln teilweise an unterschiedlichen Orten, wechseln wiederholt die Perspektive. Mich persönlich hat das kein Stück im Lesefluss behindert.
Zudem muss man als Leser wissen, dass man bei Fitzek nicht zu jeder Information gleich einen Beipackzettel bekommt weshalb sie wichtig ist. Viele Abschnitte scheinen wirr oder als habe der Autor sich verstrickt, wer jedoch weiß woran er bei Fitzeks Büchern ist der weiß auch, dass sich am Ende immer alles irgendwie erklärt.
Ich mag dieses Rätsel raten beim lesen (und irgendwann Herr Fitzek, irgendwann werd ich vor dem Ende wissen wie alles zusammen hängt!!!) und ich liebe seinen Stil.

In diesem Buch gibt es eine Menge Sympathieträger. Manche davon entpuppen sich später zu Handlangern der falschen Seite, andere kommen scheinbar von dieser und holen über die Seiten hinweg auf... Ich habe mein Herz mehrfach verschenkt, es wieder zurückgefordert und auch mit jemandem verloren. Selten gelingt es mir in Thrillern jedoch so mit dem Figuren zu fühlen wie hier. Ein weiterer Pluspunkt auf der "Sollte man lesen"-Liste.

Warum dieses Buch wirklich schwer im Magen liegt... Hier ins Detail zu gehen würde vielleicht zu viel vorwegnehmen und das will ich nicht. Aber gesagt sein sollte, dass dieses Buch Augen öffnen kann und sollte. Es beschäftigt sich mit einem Thema vor dem wir alle (mich eingeschlossen) gern die Augen verschließen. Konkret gesagt ist es ein Plädoyer für die Welt und eine Kritik an unserem Verhalten ihr Gegenüber. Es stimmt, verdrängen ist einfacher als ertragen. Dazu braucht es keinen Sprühregen (<- den wollen sie verstehen? Noah lesen ;) ).
Noah befasst sich mit den Problemen unserer Welt und mit den komplexen Folgen. Es lenkt den Blick in die richtige Richtung. Es säht Angst, Furcht und Beklemmung. Es lässt innehalten. Es lässt im Einkaufstrubel der Vorweihnachtszeit sagen "Danke, ich brauche keine Tüte.". Es bringt Bewegung in einen einzelnen und es setzt eine Welle des Nachdenkens in Bewegung die hoffentlich!!! von Dauer sein wird.

Ich finde es schwierig mich morgen an einen Tisch zu setzen und Weihnachten zu feiern, während in meinem Hinterkopf all die Fakten herumschwirren die ich jetzt erstmal schlucken muss... Und ich bin froh in meiner Familie dieses Weihnachten auf Konsum verzichtet zu haben :)

Von mir bekommt "Noah" eine absolute Leseempfehlung! Für Thriller-Fan's und die die es noch werden wollen und für Umwelt-Interessierte und die die es noch werden müssen!

Und ich danke Herrn Fitzek für ein (zwar nicht beruhigendes aber) positives Nachwort, eines das hoffen lässt. Ich werde versuchen in Zukunft weniger Welten zu verbrauchen ;).
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4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Fitzek-Roman, 13. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Fitzeks Roman handelt von einem Mann, der ohne Erinnerung ein Leben unter Obdachlosen führt und einzig durch eine Tätowierung zu seinem Namen - Noah - gekommen ist. Bei der Suche nach Antworten wird Noah mehr und mehr in eine Intrige verstrickt, die nicht nur die gesamte Bevölkerung betrifft, sondern auch mehr mit seiner Vergangenheit in Verbindung steht, als es noch anfangs den Anschein hat.

Gleich zu Anfang dieser Rezension muss ich sagen, dass dieser Roman meiner Meinung nach kein typischer Fitzek-Roman ist.
Bereits nach den ersten Seiten war ich etwas verwundert und habe mich unweigerlich gefragt, ob ich wirklich ein Werk vom genannten Autor in den Händen halte.
Fast hatte ich geglaubt, dieses Mal einen Fehlgriff gemacht zu haben, denn Spannung wollte (ungewohnter Weise) die ersten Seiten lang nicht richtig aufkommen. Erst nach und nach kam die Geschichte ins Rollen und versetzte mich letztendlich doch noch in ihren Bann.
Fitzek befasst sich dieses Mal ausgiebig mit anderen Themen als gewohnt. In "Noah" geht es nicht nur wie sonst um seelische Abgründe und lediglich einen kleinen Kreis von Personen. Hier wird die Aufmerksam vielmehr auf etwas weitaus Größeres gelenkt, das wirklich alle betrifft. Ein zentraler Konflikt, über den es sich nachzudenken lohnt und der zahlreiche Fragen und Überlegungen aufwirft.
Wie weit darf man gehen, um ein globales Problem wieder in den Griff zu bekommen?
"Noah" beschäftigt sich unter anderem auch mit dem politischen System, besonders mit Institutionen, die für die Sicherheit der Bevölkerung zuständig sind. Angeblich, denn irgendwann kommen einem doch Zweifel daran, wer nun wirklich die Guten sind und wer die Bösen. Beim Lesen wurde mir bei dem einen oder anderen Aspekt doch etwas mulmig zumute, besonders als zur Sprache kam, wie mächtig unser Regierungsapperat doch ist und wie vieles ohne Probleme ohne unser Wissen einfach hinter unserem Rücken geschehen könnte, weil Medien die Macht haben uns ein völlig verzerrtes Bild der Tatsachen zu liefern.
Mit diesem Buch hat es Sebastian Fitzek geschafft mich wirklich nachdenklich zu stimmen.
Trotz alledem ist "Noah" nicht bloß ein schlichter Versuch sich mit einem aktuellen Thema und Fragen zur Moral zu befassen.
Sebastian Fitzek hinterlässt auch hier wieder seine ganz persönliche Note und versteht es seine Leser zu überraschen. Als herauskam, wieso Noah sich nicht mehr erinnern konnte, war ich wirklich perplex. Auf so einen genialen Kniff wäre ich nicht gekommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Roman wieder ein gelungenes Werk des Autors ist, wenn es sich auch von seinen Vorgängern in einigen Punkten unterscheidet.
Wer dennoch gewillt ist sich auf diese leichte Andersartigkeit einzulassen, kann mit einem spannenden Thriller rechnen, der einen thematisch nicht mehr so schnell loslassen wird.
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5.0 von 5 Sternen SO GUT!, 14. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Vor gar nicht all zu langer Zeit habe ich „Splitter“ gelesen und war beeindruckt von der Spannung, die Fitzek auf nur wenigen Seiten aufbauen kann. Man ist total gefesselt und will das Buch gar nicht mehr beiseite legen. Ich musste das Buch einfach “auf Ex”, quasi in einem Rutsch lesen. Und das hat man ja auch nicht alle Tage.

Aber fangen wir mal von vorn an:

Sebastian Fitzek lebt in Berlin und ist DER deutsche Thrillerautor überhaupt. Einer der wenigen, die auch in den USA und England erfolgreich sind. Seine Bücher wurden mittlerweile in über 20 Sprachen übersetzt und mit “Das Kind” sogar verfilmt. Und der Mann ist auf dem Boden geblieben. Gerade erst beendete er eine Lesetuour durch deutsche Wohnzimmer: 50 mal las Fitzek quer durch die Republik und das alles in gerade mal sieben Tagen. Als ich dann an der Bahnhofsbuchhandlung stand, kam ich nicht an seinem neusten Werk „Noah“ vorbei. Allein das Cover sieht schon spannend aus: Ein Handabruck, wie ihn viele vielleicht noch aus dem Kindergarten kennen, der, und das sage ich, um euch zu warnen, im Dunkeln leuchtet. Ihr könnt euch also vorstellen, wie ich senkrecht im Bett lag, als mich die leuchtende Hand vom Nachttisch aus grüßte.

Kurz zum Inhalt:

Als er aufwacht, weiß er gar nichts mehr. Er weiß nicht, wie er heißt, wo er herkommt und er weiß schon gar nicht, wie er eigentlich nach Berlin kam. „Noah“ nennt ihn der Obdachlose Oscar nur, weil ihm dieser Name auf die Hand tätowiert ist. Auf der Suche nach seiner wahren Identität und dem Grund für sein Vergessen reist Noah nicht nur quer durch Europa, sondern auch durch seine Vergangenheit. Das einzige, was er sicher weiß: Seinetwegen sind schon Zehntausende gestorben. Und nur er kann verhindern, dass es noch mehr werden.

Gleichzeitig leben in fast 10.000 km Entfernung Alicia und ihre beiden Kinder in Armut, nicht wissend, ob das, was Noah ausgelöst hat, sie umbringt oder der Hunger.

Da ich „Noah“ ja derzeitig nur mit „Splitter“ vergleichen kann, muss ich sagen, dass ich Noah doch besser fand. Und dabei war Splitter schon eines DER BÜCHER, die ich 2013 gelesen habe. Die Mischung aus Politik, Thriller und Spannung ist perfekt aufeinander abgestimmt. Ich konnte mich einfach nicht langweilen. Zwar war es nicht so brutal wie „Splitter“, aber das muss es ja auch gar nicht sein. Es waren kaum bis gar keine Längen zu finden und ich hab mich nicht getraut, auch nur eine Seite zu überfliegen. Alles, was im Moment wirr erscheint, klärt sich am Ende wieder auf. Zwei parallel zueinander laufende Handlungsstränge machen plötzlich total Sinn, Szenen, bei denen ich mich gefragt habe „Hm? Warum sollte man sowas tun? Warum macht der das?“, haben am Ende doch den perfekten Platz gehabt.

Oder um es ganz kurz zu sagen: KAUFEMPFEHLUNG!
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4.0 von 5 Sternen Fitzek im neuen Gewand mit ernstem Thema und neuem Verlag!, 26. Januar 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Der obdachlose Noah kann sich an nichts mehr aus seinem früheren Leben erinnern. Er weiß nur, dass er vor vier Wochen angeschossen wurde und ihn der obdachlose Oscar gerettet, versorgt und zu sich genommen hat. Als er eines Tages in einer Tageszeitung ein abgedrucktes Bild sieht, dessen Urheber weltweit gesucht wird, ist er sich sicher, dass er derjenige ist, der dieses Bild gemalt hat und ruft die angegebene Telefonnummer an. Statt des versprochenen Geldes bekommt er allerdings Auftragskiller auf den Hals gehetzt. Und davon gleich mehrere. Was hat es mit dem Bild auf sich? Und wer ist er selbst? Was hat er in seinem früheren Leben getan, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann? Noah und Oscar geraten in eine Verschwörung mit gewaltigem Ausmaß ...

Sebastian Fitzek kündigte selbst ja bereits an, dass dieses Buch anders sei, als seine bisherigen Thriller. Umso gespannter war ich auf den neuen Fitzek, der nicht nur mit neuer Thematik daherkam, sondern auch noch im neuen Gewand mit neuem Verlag.

Zunächst einmal fällt auf, dass dieses Buch viel dicker ist, als Fitzeks bisherige Bücher. Über 550 Seiten stark ist "Noah" nämlich, gegliedert in drei große Abschnitte, betitelt mit "Stufe I, II und III. Kurze Kapitel, die eine nur so durch die Seiten fliegen lassen, gibt es allerdings auch hier wieder.

Trotz dem der Geschichte voran ein paar nachdenklich machende Fakten zum Bevölkerungswachstum stehen, fiel mir der Einstieg in die Geschichte trotzdem nicht leicht. Genauer gesagt, fand ich die ersten hundert Seiten ziemlich verwirrend, weil ich bis dahin kaum eine Ahnung hatte, wie die vielen kurzen episodischen Beschreibungen in Zusammenhang stehen könnten. Auf der einen Seite verfolgen wir die Geschichte eines amnesischen Obdachlosen in Berlin und die eines geläuterten Pharmazeutikers und auf der anderen Seite einer armen Familie in Manila und die einer schwangeren Reporterin in New York.
Auf dem ersten Blick konnte ich diese Geschichten nicht miteinander in einem logischen Zusammenhang bringen und das über längere Zeit, was mich während des Lesens doch sehr gefuchst hat. Die Zusammenhänge erschließen sich einem erst im weiteren Verlauf der Geschichte und laufen zumindest teilweise zum Ende hin auch zusammen. Zumindest habe ich deswegen aber auf den ersten knappen hundert Seiten gebraucht um mich auf die Geschichte einzulassen und mich an die vielen unterschiedlichen Figuren zu gewöhnen.
Nach diesen ersten, für mich sehr langwierigen hundert Seiten, konnte ich das Buch allerdings dann schließlich nicht mehr aus der Hand legen, es wurde so richtig spannend!

Fitzek hat hier tatsächlich mal etwas anderes versucht und mit seinem Roman nicht nur eine fiktive, spannende Geschichte erzählt, sondern auch noch ein ernstes Thema angesprochen, welches von globalen Interesse ist und mit dieser Lektüre zum Nachdenken angeregt. Dabei ist es ihm tatsächlich gelungen den erhobenen Zeigefinger nicht allzu sehr über den Leser kreisen zu lassen, nur gerade so viel, dass man sich doch nach Beendigung dieses Buches vielleicht ein wenig mehr Gedanken macht und für dieses Thema in Zukunft vielleicht ein wenig sensibilisierter ist. Genau das wollte er laut eigener Aussage im seinem Nachwort auch damit bezwecken. Und meiner Meinung ist ihm das auch vorzüglich gelungen.
Besonders interessant fand ich hier auch die zahlreichen Fakten zum Bevölkerungswachstum, die tatsächlich recherchiert und nicht erfunden waren, so wie die eigentliche Geschichte. Was genau wahr und was Fiktion ist, das erklärt Sebastian Fitzek allerdings auch noch einmal in seinem Nachwort.

Ich selbst bin von Noah wirklich sehr begeistert und positiv überrascht. Dieses Buch war wirklich kein Fitzek, wie wir ihn bisher kannten. Diese Geschichte ist anders, ernster und globaler, aber nicht minder unterhaltend oder überzeugend in seiner Gesamtheit.
Eigentlich würde ich gerne die vollen fünf Sterne vergeben, aber dafür, dass ich den Einstieg auf sagenhaften 100 Seiten doch nicht wirklich gelungen fand, muss ich hier einfach einen Stern abziehen, mit jeder anderen Wertung würde ich mich hier nicht wohl fühlen. Dennoch gibt es für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung!
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4.0 von 5 Sternen Anders - aber nicht schlecht!, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Wie Sebastian Fitzek schon selbst zugab, ist dies nicht der typische Fitzek - Fans sind also enttäuscht und auch mir stieß es "sauer" auf, dass ich anders als gewohnt manchmal dem Autor zwei Schritte voraus war und wusste, was kommt. Üblicherweise war ich es aber in "Der Nachtwandler" oder den Augensammler-Romanen genau umgekehrt gewohnt. Wenn man aber davon absehen kann, sich auch als Fan mal auf eine andere Weise von Herrn Fitzek mitnehmen lässt und nicht mit der üblichen Erwartungshaltung heran geht, wird man wie gewohnt gut unterhalten!
Fitzeks Bücher bestechen durch einen sehr bildhaften, beinahe kino-esken Schreibstil, der auch hier funktioniert und trifft. Diesmal begleiten den Leser aber auch noch Verschwörungstheorien und ein gesellschaftskritisches Thema, über das sich wirklich jeder einmal ein Bild machen sollte. Und auch die gewohnten Spannungsbögen sind da - wenn auch diesmal nicht durch die sonst gewohnten kurzen Kapitel, sondern vielmehr durch die verschiedenen Handlungsorte. Und auch die Lösung des Buches mit der kleinen Fabel hinterlässt einen wortwörtlich denkwürdigen Nachgeschmack. Außerdem muss ich einem meiner Vorredner zustimmen - dieser Fitzek liest sich besser über eine längere Zeit, weil in einem Rutsch genau diese Wirkung nicht richtig einsetzt. Ich hatte eine lange Pause zwischendrin, doch dann war ich schnell wieder drin und wollte wissen, wie es ausgeht.
Zusammenfassend daher 4, eigentlich aber 4.5 Punkte - jeder Autor soll einmal etwas anderes ausprobieren dürfen und man sollte jedes Buch für sich nehmen, solange es keine Reihe darstellt. Also liebe Hardcore-Fans, gebt euch einen Ruck! Ihr lest ja auch nicht nur Fitzeks, oder? ;)
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Noah: Thriller
Noah: Thriller von Sebastian Fitzek
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