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Cupid Deluxe
Format: Audio CDÄndern
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am 27. November 2013
Cupid-Deluxe ist ein Album, das beim ersten Anhören sanft und kaum aufsehenerregend dahinplätschert, wohlig, warm, irgendwie vertraut und dennoch so interessant, dass man immer wieder reinhören muss. Mit dem wiederholten Durchhören steigt der Suchtfaktor, bis einen dieser Swinger-Club Amor fest in seinen Bann gezogen hat. Seit 5 Tagen komme ich jetzt schon nicht mehr runter. Cupid Deluxe läuft bei mir in Endlosschleife. Karibik-Funk, New-Wave, House-Beats, ein wenig Rap und vor allem diese unsagbar seiden-weiche, entfernt an Prince (oder wie er sich heute nennt) erinnernde R&B-Stimme bohren sich pfeilartig tief ins Gefühlszentrum des Gehirns und verbreiteten dort ihre hormonelle Langzeitwirkung. Ein Album, wie es lange keines mehr gab. Für mich ganz klar eines der absoluten Highlights im ohnehin schon genialen Musikjahr 2013!
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TOP 500 REZENSENTam 18. November 2013
Es ist ja kaum zu glauben, dass eine der wichtigsten dt. Musikzeitschriften ausnahmsweise mal ein - nun ja, nennen wir es - modernes R&B Album, zum Album des Monats kürt. Natürlich wird man nicht müde Prince als große Referenz dabei anzuführen, das hat aber nur z.T. seine Berechtigung. Karibische Einflüsse hört man hier genauso, wie softe und chillige Housebeats, unaufdringlichen Hip-Hop und ja, sogar Disco-Funk in Chic, bzw. - aktuell - Daft Punk Manier.

All das mischt der schwarze Produzent und stilistische Musikvagabund Dev Hynes zu einem Salon-Funk Album, das vor allem durch seine Stilsicherheit zu überzeugen weiss. Stimmungsmäßig ist das sehr nah an Sade, oder am Schlafzimmersoul der 70er, kommt aber modern und völlig ungekünstelt rüber. Keiner der 11 tracks drängt sich jetzt unmittelbar als Ohrwurm auf, was in diesem Fall absolut positiv und als Kompliment gemeint ist, denn diese Scheibe funktioniert in ihrer Gesamtheit am Besten und in Zeiten der single-track download Manie, ist das eine lobende Ausnahme. Das Klangbild nimmt auch viel von den späten 90ern mit, tut das aber mit musikalischen Mitteln der 80er (u.a. mit Saxophon!) und erreicht dadurch eine ganz besondere und wohl auch nachhaltige Aktualität.

Der gelungene Mix in der Instrumentierung aus electronic (die immer angenehm warm u. analog klingt) mit den ,echten` Instrumenten tut sein übriges dazu, um diese Scheibe zu einer der herausragenden R&B Produktionen der letzten Jahre zu machen. Die Melodien umschmeicheln einen sowieso wie eine angenehme Brise an einem sonnigen Sommernachmittag.

Der, mittlerweile unter dem Moniker ,Blood Orange` firmierende Hynes, macht hier so ziemlich alles richtig, was bei all den gesichtslosen R'n`B Alben der letzten - ja fast 20 Jahre - falsch lief. Wie selbstverständlich reiht sich dann sogar der Rap ,Clipped On`, ohne zu stören in diesen wunderbaren song-Reigen ein und wird nicht mal durch den, eigentlich schon bis zum Erbrechen abgelutschten, ,Funky Drummer` beat gestört. ,Always Let You Down` hat als Rhtyhmus-Basis den ,Nipple To The Bottle` - beat von Grace Jones, und trotzdem eine völlig andere und chillige Ausstrahlung. Und wie aus einem perlenden Klavier-lick dann plötzlich ein - ja nun doch - Prince Midtempo Soulsong wird, das hat ganz große Klasse.

Es macht einfach Spaß diesem Mann dabei zuzuhören, wie er all die Tugenden der Soft Soul Musik aus 3 Jahrzehnten zu etwas neuem, unwiderstehlichem zusammenfügt, ohne dabei patchwork zu betreiben. Alles fliesst und greift hier traumwandlerisch ineinander. Und aus all diesen Gründen wäre dann, wie o.a. Musikzeitschrift richtigerweise auch meint, schon mal ein berechtigter Anspruch für das ,Album des Jahres` vorhanden...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit Sicherheit war Devonté Hynes schon als Kind immer mit Spaß dabei, wenn es um’s Verkleiden ging, die Lust an der wechselnden Identität hat er sich offensichtlich bis heute bewahrt. Zusammen mit den Test Icicles gab er ein recht ruppigen Punksound zum Besten, als Lightspeed Champion wiederum kümmerte er sich um erwachsenen, melodischen Indiepop und nun schickt er sich an, unter dem Alias Blood Orange die R&B-Platte des Jahres vorzulegen – der Mann kann einem fast schon unheimlich werden. Ganz im Stile seiner Kollegen George Lewis Jr. (Twin Shadow) und Abel Tesfaye (The Weeknd) präsentiert er sich auf dem zweiten Album seines Monikers als Feinschmecker in Sachen Songwriting, zusätzlich zum artverwandten, versierten Gebrauch diverser Synthesizer mischt Hynes seinen Tracks eine gehörige Portion Funk unter Zuhilfenahme (auch hier ganz up to date) einer illustren Gästeschar bei.

So trafen im Studio unter anderem Dave Longstreth von den Dirty Projectors, Caroline Polachek, Sängerin der amerikanischen Elektropopband Chairlift, Samantha Urbani, die sonst bei der New Yorker Formation Friends am Mikro steht, Clams Casino und Rapper Skepta aufeinander – herausgekommen sind dabei elf sehr smarte, smoothe Downtemponummern, deren Spannweite vom Pop der 80er bis hin zum zeitgemäß angereicherten R&B des Frank Ocean reicht. Der Groove von “Unkle Ace”, das fabelhafte Gitarrenpicking bei “No Ring Thing” oder die angejazzten Ausschweifungen in “Chosen” (bei “It Is What It Is” linst sogar mal Prince über den Gartenzaun) – alles gelingt hier mit perfektem Timing und läßt die Stücke verführerisch funkeln. Selbst die beiden kurzen Rap-Passagen bei “Clipped On” und “High Street” passen perfekt ins Bild, bei der Gelegenheit fällt auf, dass das Scratchen im Laufe der Jahre irgendwie unter die Räder gekommen sein muss. Nicht so hier, nicht bei dieser Platte, die sich als sehr seltene Mischung erweist, nämlich der aus lässiger Coolness und großem Gefühl. Darauf einen ‘Bleeding Sun’. mapambulo:blog
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am 14. März 2015
Für den Prince in uns. Der London-New-Yorker Devonté Hynes überrennt uns spät im Jahr auf vollster Linie mit seinem zweiten Versuch als Blood Orange.

The Weeknd, How To Dress Well, Frank Ocean und Jessy Lanza, ja selbst Rhye: es ist was los mit R’n’B. Fast als wolle er endlich popkulturell und nicht nur Chartstechnisch (wieder) ernst genommen werden. Fast als wolle er Usher und all die Popschmonzettenkonsorten endlich vergessen machen. Fast als wären alle anderen Subgenres des Pop schon in aller Ernsthaftigkeit eruiert worden von Künstlern jenseits des Mainstreams, von denen einige dann im ew’gen Kreislauf schließlich zu ihm werden.

Hynes, bald 28, geht einen tumulthaften, vielschichtigen, geradezu post-postmodernen Weg im Pop bis zu diesem kleinen Meisterwerk, aus Laptop, Synthies, Gitarre, Bass und Stimme. Noch in London, in den frühen Nullerjahren rockte er wild, indie-mäßig und Klaxons-verdächtig als Gitarrist der Test Icicles. Dann kam die Kehrtwende und sein erstes Soloprojekt als Lightspeed Champion – ungewöhnlicher, urbaner und sehr intimer Folk neuerer Spielart. Doch nach dem zweiten Album, gerade als die Kritikerschar Lightspeed Champion in den Folk-Himmel zu loben begann, war Schluss. Ein sperriges, noch nicht ausgereiftes, aber talentiertes Debüt als Blood Orange folgte vor zwei Jahren.

Jetzt ist es rausgelassen, das vielleicht beste Album der jüngeren Neo-R’n’B-Welle. Beseelt, mutig und schüchtern zugleich, dynamisch und sehr sehr funky, mit einer über allem schwebenden, liebeserfahrenen Melancholie. Mit groovenden Basslines für den Hintern, mit zackigen Disco-Gitarrenriffs für die Hände, mit traurigen Was-wäre-wenn-Geschichten für die Gedanken. Exemplarisch mag die Entwicklung, die vielen Facetten auf „Uncle Ace“ für das gesamte Album stehen, wie sich dynamisch alles aufbaut, verdichtet und nach groovendem Höhepunkt zusammenfällt, in einem Song über jene New Yorker U-Bahn-Linie, die die jungen Obdachlosen New Yorks, die Stricher, die Junkies, die Taschendiebe und Von-zu-Hause-weggerannten, des Nachts als ihr kurzweiliges, trauriges zu Hause okkupieren.

MQ
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Der gelungene Mix in der Instrumentierung aus electronic (die immer angenehm warm u. analog klingt) mit den ,echten` Instrumenten tut sein übriges dazu, um diese Scheibe zu einer der herausragenden R&B Produktionen der letzten Jahre zu machen. Die Melodien umschmeicheln einen sowieso wie eine angenehme Brise an einem sonnigen Sommernachmittag.

Der, mittlerweile unter dem Moniker ,Blood Orange` firmierende Hynes, macht hier so ziemlich alles richtig, was bei all den gesichtslosen R'n`B Alben der letzten - ja fast 20 Jahre - falsch lief. Wie selbstverständlich reiht sich dann sogar der Rap ,Clipped On`, ohne zu stören in diesen wunderbaren song-Reigen ein und wird nicht mal durch den, eigentlich schon bis zum Erbrechen abgelutschten, ,Funky Drummer` beat gestört. ,Always Let You Down` hat als Rhtyhmus-Basis den ,Nipple To The Bottle` - beat von Grace Jones, und trotzdem eine völlig andere und chillige Ausstrahlung. Und wie aus einem perlenden Klavier-lick dann plötzlich ein - ja nun doch - Prince Midtempo Soulsong wird, das hat ganz große Klasse.

Es macht einfach Spaß diesem Mann dabei zuzuhören, wie er all die Tugenden der Soft Soul Musik aus 3 Jahrzehnten zu etwas neuem, unwiderstehlichem zusammenfügt, ohne dabei patchwork zu betreiben. Alles fliesst und greift hier traumwandlerisch ineinander. Und aus all diesen Gründen wäre dann, wie o.a. Musikzeitschrift richtigerweise auch meint, schon mal ein berechtigter Anspruch für das ,Album des Jahres` vorhanden...
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am 28. August 2014
Nach so einem Album wie Coastal Groove, muss man nicht mehr lange überlegen ob man sich das zweite Album von Blood Orange kauft. Cupid Deluxe kommt nicht an das erste Album heran, ist aber auch das zweite "schwierigere" Album. Die Qualität der Lieder, sowie die Lässigkeit ist auch hier einfach großartig. Devonté Hynes (bekannt von der Band Lightspeed Champion) hat es einfach drauf. Gutes Ding.
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am 26. März 2014
und ein Flug in die Gegenwart.

Ich besitzet auch Alben unter seinen Alter-Ego und auch Blood Orange überzeugt durch einen frischen und innovativen Sound. Ich kann für das Album nur absolute Kaufempfehlung ausspreche!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2013
bisher war mir diesr Interpret völlig unbekannt. Habe mir diese CD praktisch blind gekauft und bin völlig begeistert. Jenseits des Mainstream so eine tolle CD zu hören macht einfach spass. Für alle die sich auf Pop, Soul, Rnb und Funk einen Reim machen können ist dies hier einer der besten Scheiben dieses Jahres. Eingängig, tanzbar, mit viel Seele und hörbaren spass sind Blood Orange einer der wichtigsten Gruppen in der neo soul fraktion. Gehe nicht auf einzelne Songs ein da jeder sein Potenzial hat und so Cupid Deluxe einfach nur unbedingt zu empfehlen ist.....
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