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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Geheimtipp / High-ISO Experte
Pros/Cons:

+ exzellente Bildqualität
+ ausgezeichnete Bedienbarkeit
+ recht schneller Autofokus bei Tageslicht
+ sehr gutes Schwenkdisplay
+ solides Gehäuse
+ flexibler Einbaublitz

- stellenweise träger AF bei schwachem Licht
- Rauschreduzierung dürfte stellenweise sanfter agieren
-...
Vor 3 Monaten von nbk veröffentlicht

versus
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht für jeden das Wahre!
Nach den Lobeshymnen im Chip-Test und den teils euphorischen Bewertungen hier habe ich diese Kamera bestellt, doch, so viel nehme ich vorweg, sie konnte mich nicht überzeugen. Getestet habe ich die Kamera mit neuester Firmware und dem Kit-Objektiv (ebenfalls neueste Firmware).
Als Familienvater suche ich eine Kamera, die schnell Fokussiert und auch in...
Vor 3 Monaten von Helium veröffentlicht


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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Geheimtipp / High-ISO Experte, 25. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-A1 Systemkamera (16 Megapixel APS-C CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, WiFi) inkl. XC16-50mm Kit schwarz (Elektronik)
Pros/Cons:

+ exzellente Bildqualität
+ ausgezeichnete Bedienbarkeit
+ recht schneller Autofokus bei Tageslicht
+ sehr gutes Schwenkdisplay
+ solides Gehäuse
+ flexibler Einbaublitz

- stellenweise träger AF bei schwachem Licht
- Rauschreduzierung dürfte stellenweise sanfter agieren
- Größe, Druckpunkt und Material einiger Knöpfe verbesserungswürdig

VORNEWEG:
Ich besitze ein relativ umfangreiches Kameraequipment und verwende momentan eine Nikon D7100. Zuletzt empfand ich zunehmend, dass ein solches System für die Street-Fotografie aufgrund des Gewichts und der Größe einfach unpraktisch ist. Zudem wollte ich mir die Mühe ersparen, alle Bilder im RAW Konverter bearbeiten zu müssen. Voraussetzung für die Neue war also: kompakt, leicht, möglichst gute Bildqualität (insbesondere gute JPEG Engine).

MATERIAL UND VERARBEITUNG:
Im Vorfeld war mir bereits klar, dass es im Preissegment um 500 Euro durchaus Kameras mit besserer Materialanmutung gibt. Die X-A1 sowie das Kit-Objektiv bestehen überwiegend aus Kunststoff.

Das Standard-Zoom hat eine sehr glatte Plastikoberfläche. Fokus- und Zoomring laufen recht präzise und nicht zu leichtgängig. Insgesamt reicht die Haptik nicht ganz an meine bisherigen Nikon- und Fremdobjektive heran. Allerdings ist das Fuji-Objektiv auch leichter als vergleichbare Optiken – ein für mich nicht unwichtiger Faktor.
Nimmt man die Kamera in die Hand, spürt man natürlich unmittelbar den Kunststoff. Dennoch macht sie einen ziemlich soliden Eindruck - auch die Verarbeitungsqualität ist gut. Die Bedienelemente der Kamera unterscheiden sich allerdings hinsichtlich des Qualitätsempfindens. So fühlen sich die Drehregler für Motive und Belichtung jeweils sehr hochwertig an, rasten sauber ein und bestehen zumindest oberflächlich aus Metall. Der Ein- und Ausschalter sowie der Auslöser sind zwar gänzlich aus Kunststoff, lassen sich aber ebenfalls sauber bedienen. Im Gegensatz dazu kann das Blendenrädchen (billigeres Plastik) sowie der Play-, Aufnahme-, DispBack- und Q-Button (zu klein, schwammiger Druckpunkt) nicht vollständig überzeugen.

DISPLAY:
Das schwenkbare Display lässt sich exakt in die jeweilige vertikale Position drehen ohne dabei fragil zu wirken. Die dahinter befindliche Metallkonstruktion sieht ebenfalls recht solide aus. Abgesehen von den mechanischen Eigenschaften überzeugt auch die Darstellungsqualität in jeder Hinsicht. Das 3 Zoll große, 920.000 Pixel auflösende Display weist einen hohen Kontrast und eine sehr gute Blickwinkel-Stabilität auf. Farben und Kontrast verändern sich selbst bei starken Betrachtungswinkeln kaum. Durch zweisekündigen Druck auf die Q-Taste kann die ohnehin schon gute Displayhelligkeit bei Bedarf noch gesteigert werden.

EINSCHALTZEIT:
Die X-A1 benötigt knapp über eine Sekunde bis sie einsatzbereit ist. Dies ist für meine Belange völlig ausreichend.

MENÜ UND BEDIENKONZEPT:
Das Menü ist ziemlich übersichtlich und logisch aufgebaut. Befindet man sich im Aufnahmemodus, bekommt man die Menüreiter passend zum Bereich Aufnahmen (ISO, Bildqualität, usw.) angezeigt. Darunter folgen ein paar Reiter für die allgemeinen Einstellungen. Im Playmodus findet man hier folglich ebenfalls spezifische Optionen (löschen, rote Augen-Korrektur, usw).
Das Bedienkonzept ist sehr durchdacht und ermöglicht ein ähnlich schnelles Arbeiten wie mit einer DSLR - separate Blenden-, Belichtungs- und AF-Bedienelemente sei Dank. Der Drehregler für Motivprogramme bietet neben den üblichen Motiveinstellungen und den "A,M,S,P" Optionen zusätzlich die C-Speicherfunktion. Hier können beispielsweise in "A" vorgenommene Einstellungen über das Menü für "C" übernommen werden. Somit können also zwei Settings separat gespeichert und auf diese bei Bedarf sehr schnell zugegriffen werden. Auch die individuell belegbare Funktionstaste "Fn" an der Gehäuseoberseite erleichtert schnelle Einstellungsänderungen.

BLITZ:
Im Gegensatz zu starren Einbaublitzen klappt sich dieser durch Betätigung der Blitz-Taste an der Oberseite des Gehäuses auf. Unter Zuhilfenahme des Zeigefingers kann man dessen vertikale Position verändern und so als Bounce-Flash indirekt über die Decke blitzen lassen. In Räumen ergeben sich dadurch deutlich bessere lichtgestalterische Möglichkeiten. Die Leistung des kleinen Flashs ist durchaus passabel und auf kürzere Distanz ausreichend. Bei Auto-ISO zieht die interne Software höhere ISO-Werte einer höheren Blitzstärke vor und bewahrt somit natürliches Hintergrundlicht. Vor Verwendung des Blitzes sollte die Gegenlichtblende abgenommen oder umgedreht werden, da es sonst im gesamten Brennweitenbereich zu unschönen Schlagschatten kommt.

AUTOFOKUS:
Der Profi-AF meiner Nikon ist natürlich in allen Situationen schneller. Trotzdem arbeitet der Autofokus der Fuji nicht zuletzt dank des neuen EXR II Prozessors meist relativ zügig und ohne längeres Pumpen. Bei schwachem Licht schlägt sich die Kamera achtbar. So war ein Weihnachtsmarkt am späten Abend selten ein Problem für den AF. Allerdings pumpt dieser bei sehr geringem Restlicht und niedrigem Objekt-Kontrast häufiger ziellos umher. Hier ist beispielsweise eine X-E2 mit Phasen-AF sicherlich im Vorteil. Das deaktivierbare AF-Hilfslicht ist ziemlich grell und stark. Bei dessen Verwendung sollte man darauf achten, dass es nicht vom rechten Mittelfinger verdeckt wird.
Die 49 AF-Messfelder können per AF-Taste schnell gewählt und deren Größe jeweils mit dem Blendenrädchen angepasst werden. Die Gesichtserkennung funktioniert auch in dunkleren Umgebungen meist gut. Jedoch bekommt man bei mehreren Personen und unterschiedlicher Entfernungen zueinander Probleme das gewünschte Gesicht zu fokussieren. Hier würde ich mir eine Auswahlmöglichkeit über die Cursor-Tasten wünschen.

MANUELLER FOKUS:
Auch dieser ist recht gut gelöst. Bei Aktivierung des MF-Assistenten in Verbindung mit "max.Glanzlicht Fokus" werden die Umrisse von Objekten hervorgehoben, wodurch man den gewünschten Fokuspunkt relativ genau erkennt. Durch Drücken des Blendenrads wird automatisch in das Bild gezoomt um eine noch präzisere Fokussierung zu ermöglichen.

OBJEKTIV:
Natürlich ist das optisch stabilisierte Kit-Objektiv mit 16-50mm 3.5-5.6 nicht sonderlich Lichtstark. Allerdings ist es auch entsprechend kleiner und leichter. Die Fokussiergeschwindigkeit kann man wie oben erwähnt durchaus als gut bezeichnen. Hinzu kommt eine bereits bei Offenblende sehr hohe Schärfe, die ich so von Nikon Standard-Zooms nicht gewohnt bin. Die 16mm Anfgangsbrennweite sind gerade für die Landschaftsfotografie ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil. In diesem Bereich ist die Verzeichnung natürgemäß relativ stark. Insgesamt macht das Objektiv auf mich hinsichtlich der optischen Leistungen einen sehr guten Eindruck.

AKKU:
Dieser ist relativ ausdauernd. Je nach Displaynutzung sind schon mal 800-900 Bilder drin. Die Akkuanzeige ist ein wenig unausgeglichen und suggeriert sehr lange einen vollen Akku. Im Anschluss geht es dann aber relativ schnell, bis die Ladestandswarnung in Form einer rotgefärbten Batterie erscheint.

WLAN:
Für manche eventuell ein nettes Feature. Die Datenübertragunsrate ist jedoch relativ gering und so kommt man bereits bei 1-2 dutzend RAW-Aufnahmen via USB Übertragung oder SD Karte deutlich schneller ans Ziel. Eine Smartphone App zur Fernsteuerung gibt es (noch) nicht.

BILDQUALITÄT:
Hier möchte ich zunächst Interessenten dieser Kamera empfehlen, die Webseite von dpreview zu besuchen, um die ISO-Testbilder der X-A1 mit anderen Kameras direkt vergleichen zu können. Mittlerweile kann dies sogar auflösungsbereinigt durch Anklicken der Print- oder Webansicht geschehen. Generell sollte man aber zwei Dinge beachten: erstens betreibt Fuji augenscheinlich ein wenig ISO-Cheating. Quasi alle X-Serien Modelle haben eine um knapp 1/3 bis 1/2 Blendenstufen längere Verschlusszeit bei vergleichbarer Helligkeit und Blende. Die X-E2 liegt den Testbildern zufolge gar um fast eine Blende daneben. Leider wird die ISO-Genauigkeit bei den meisten Tests nicht berücksichtigt. Zweitens wurde bei der X-A1 im JPEG Daylight Modus offenbar der NR Wert "-2" statt der gewöhnlichen NR "0" angewendet (Stand 29.12.) - man sollte also besser gleich den Bulb/LowLight Modus betrachten.

- JPEG:
Wie eingangs erwähnt, war die Leistung der JPEG-Engine ein Kaufkriterium. Diesbezüglich wurde ich glücklicherweise nicht enttäuscht. Ich habe die AUTO-ISO Funktion oft auf 6400 gestellt, da selbst bei diesem Wert noch sehr viele Bilder (je nach Motiv) eine überraschend gute Bildqualität mit sehr dezentem Rauschen und hervorragender Schärfe aufweisen. Hier ist die Fuji dank der äußerst effektiven JPEG-Verarbeitung im HighIso-Bereich gleich um mehrere ISO- bzw. Blendenstufen besser als die Nikon D7100 und überflügelt nebenbei noch quasi sämtliche Vollformatkameras in Sachen Rauschen (siehe erwähnte Testbilder). Allerdings gerade im Vergleich zu Letzeren mit auch teilweise in der Gesamtbild-Ansicht erkennbaren Textur- und Detailverlusten. Dies ist dann auch der einzige Schwachpunkt: in der Praxis werden Bilder ab ISO 1600 selbst bei geringster Rauschunterdrückung "NR -2" oft einen Tick zu stark glattgebügelt. Sichtbar wird es dann vor allem bei einigen Personenaufnahmen. Offenbar kommt es hier aber unter anderem auch auf das vorhandene Licht, die Hautstruktur und den Abstand zur Person an. Ich habe durchaus auch High-ISO Portraitbilder, die nicht übertrieben geglättet wirken. Trotzdem hätte ich die Minimalstufe "-2" insgesamt eher bei Mittelstellung "0" erwartet.
Der Weißabgleich ist häufig akkurat, tendiert aber ab und an auch mal recht stark Richtung gelb (insbesondere bei Kunstlicht) und rot (gelegentlich bei Blitzlicht). Ich nutze für Available-Light Aufnahmen die C-Funktion des Motiv-Drehrads. Hier kann ich den Weissabgleich für höhere ISOs und Kunstlicht optimieren und speichern. Generell sollte man berücksichtigen, dass keine Kamera einen perfekten Auto-Weißabgleich besitzt und es je nach Lichtverhältnissen zu unterschiedlich starken Abweichungen kommt.

- RAW:
Auch hier zeigt sich die X-A1 von ihrer positiven Seite. Bei höheren Empfindlichkeiten liegt sie noch leicht vor der Nikon D7100. Texturen und Rauschen hält sie bis ISO6400 auf einem erfreulich guten Level. Mit ein wenig Nachbearbeitung sind auch in diesem Bereich größere, hochwertige Abzüge drin. Bei niedrigen ISO-Werten bietet die Nikon aufgrund ihrer höheren Auflösung etwas mehr Crop-Potenzial.
Ein Grund für mich, die X-A1 den höherpreisigen X-Trans-Cams vorzuziehen, war die bessere Unterstützung von Lightroom, da die X-A1 den verbreiteteren Bayer-Sensor mit gewöhnlichem Farbfilter verwendet. Dies spiegelt sich auch in den erwähnten dpreview Vergleichsbildern bei RAW wieder (siehe Schärfe).

FAZIT:
Ich suchte nach einer Kamera, die sich hinsichtlich Größe und Gewicht deutlich von einer DSLR abgrenzt, ohne dass es dabei zu nennenswerten Einschränkungen bei der Bedienbarkeit und Bildqualität kommt. Kurzum: die X-A1 ist diesbezüglich ein Volltreffer und übersteigt insgesamt meine Erwartungen. Der Preis ist in Anbetracht der gebotenen Leistung aussergewöhnlich. Lediglich beim Autofokus müssen insbesondere bei starker Dunkelheit spürbare Abstriche gemacht werden.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Puristin, mit Anmerkung 01/14, 5. Januar 2014
Von 
tom l. "tomtom" (regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-A1 Systemkamera (16 Megapixel APS-C CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, WiFi) inkl. XC16-50mm Kit schwarz (Elektronik)
Fuji wildert schon seit einiger Zeit sehr erfolgreich im Segment der spiegellosen, kurz Evil genannten Systemkameras. Vor einigen Wochen hatte ich die Möglichkeit die neue Nikon AW1 zu testen. Das Konzept ist topp, die Bildqualität war es nicht. Die Fuji AX-1 folgt ihr nun nach. Fuji hat nach der supergenialen X-Pro1, sowie der E1 und M1, nun die abgespeckte Variante ihrer kleinen Systemkameras auf den Markt geworfen. Bereits die E und M Varianten eilten ihrem Ruf voraus und sind geschätzte Kameramodelle im Reigen der spiegellosen Kameramodelle. Ich war gespannt was mich erwartet.

Wie schon erwähnt schließt die X-A1 die nach unten offene Lücke zu den Mittelklasse- und Semipromodellen. Die A1 Variante hat weder ein Metallgehäuse noch einen Hybridsucher. Ihr Kleid ist aus schnödem Kunststoff. Auch die retroeske Belederung hat Federn lassen müssen. Dabei wirkt das schlichte, schnörkellose Gehäuse nicht billig sondern eher spartanisch solide. Den Puristen wird’s gefallen. Trotzdem, die Haptik liegt nicht auf dem Niveau ihrer großen Schwester. Auch die Nikon One Serie oder Panasonics MFT Kameras erreicht sie haptisch nicht.
Gewichtsmässig ist sie leichter wie ihre Schwestern. Wen wunderts bei dieser Diät? Inklusive der ebenfalls aus „Plaste“ gefertigten Kitlinse(dazu später mehr) bringt die Kleine Fujifilm ein gutes Pfund auf die Waage. Das Bajonett der A1 ist aus Metall. Bei den Details fällt das Stativgewinde auf. Entgegen der Nikon AW1 ist das der Fuji in der optischen Achse. Was bei stativgestützten Aufnahmen durchaus hilfreich ist. Leider können dann weder Akku noch Speicherkarte gewechselt werden. Die Versorgungsklappen sind im klassenüblichen Rahmen. Löblich ist auch die Option zu besitzen einen Systemblitz einzusetzen. Der Blitzschuh machts möglich.

Ein echter Burner ist das Display und das im wahrsten Sinne des Wortes. Hell und brilliant gibt sich das 920tausender in der Darstellung, was auch durch Blickwinkelveränderung nicht großartig getrübt wird. Der Clou ist ein massiver Klappmechanismus der sowohl bodennahe wie überköpfiges Fotografieren ermöglicht. Ein in der Einsteigerklasse nicht alltägliches Feature. So kann man den Hybridsucher verschmerzen. Vor allem als Brillenträger.
Mittels einem langen Druck auf Fujis bekannte Q Taste hellt sich das Display auf. Ein in der Praxis nützliches Helferlein, ohne lange im Menü suchen zu müssen. Die Qualität der Schalter sowie der Rädchen ist der Kalkulation geschuldet. Sie funktionieren, aber das geht auch besser. Sowohl die schwammige Rückmeldung der Tasten wie auch die Bedienung lassen Wünsche offen. Ungewohnt war für mich die Bedienung des hinteren Einstellrads. Mit ihm verstellt man Blende, bzw. die Verschlußzeit in dem man nach rechts, bzw. nach links scrollt. Das Rad steht senkrecht.
Es gibt rund ein Dutzend Modi die eine freie Belegung eines Usermodusplatzes beinhaltet. Das Menü der Fuji ist für Erstbenutzer gewöhnungsbedürftig. Hier hilft die Bedienungsanleitung. Lobenswerter Weise in Schriftform. Mehrfacheigner von Fujis werden sich aber schnell zurecht finden. Die bereits erwähnte Q Taste begeistert mich immer wieder. Natürlich hat Fuji die wichtigsten Programme am Einstellrad der Modi hinterlegt. Vom Schnappschußautomatik bis zur vollen manuellen Kontrolle ist alles möglich. Auch zum Filmen gibt es viele On Board Effekte. Wie bei vielen der Evils muß auch der Blitz der X-A1 manuell mittels Tastendruck ausgeklappt werden. Der Blitz kann alles was man so braucht.

Wie sind nun die Bilder? Ich war gespannt, hat doch das mitgelieferte Standard einen richtig brauchbaren Brennweitenbereich. 16-50 heißt übersetzt auf Kleinbildformat 24-75 mm. Die Lichtstärke ist auf dem klassenüblichen Niveau von 3.5 im Weitwinkel und 5.6 im Telebereich. Wie sich der lt. Fachpresse etwas schwächere Sensor in der Bildqualität niederschlägt wage ich nicht zu beurteilen. Ich habe die Bilder mit denen der Nikon AW1 sowie meiner MFTs verglichen. Dabei gefallen mir die Bilder der Fuji gegenüber der Nikon deutlich besser. Ich meine damit den Gesamteindruck. Schärfe, Detailtreue, Farben etc. Die Panasonic GF1 verliert gegen die Fuji deutlich an Boden. Die GH2, übrigens beide mit dem 14-45 bestückt, machts besser. Beim oft zu überbewerteten Rauschverhalten kommt aber keine der Kameras an die Fuji heran. Die Fuji macht ihrem Namen alle Ehre. Bei dieser Gelegenheit fiel mir die F31fd ein. Eine kompakte Digitalkamera der ersten Jahre von Fuji mit ähnlichem Rauschverhalten.

Leider schwächelt genau in diesen Situationen der AF. Wird es schummrig wird er zögerlich, löst spät aus oder hindert die Kamera am auslösen. Auch in Sachen Schnelligkeit steht die Fuji hinten an. Meinen MFTs wurde vor Jahresfrist diesbezüglich die Grenze aufgezeigt. Die Nikon AW1 ist schnell und dabei auch noch treffsicher. Die X-A1 ist jetzt keine Sigma DP, aber schnell ist eben anders. Bei gutem Licht durchschnittlich flott ist wohl die treffenste Beschreibung dafür. Gut funktioniert die Lupe beim manuellen Scharfstellen. Und genau da wird’s wieder rund. Irgendwie braucht die Fuji eine andere Herangehensweise. Wer einmal die bereits erwähnte Sigma DP1 in Händen hielt, oder mit einer älteren Pentax DSLR auf der Jagd nach guten Bilder war, weiß wovon ich hier schreibe. Mit den möglichen ISO Werten sowie dem Stabilisator im Objektiv ist dann doch einiges an Gestaltungsspielraum vorhanden. Dazu noch ein Tipp: Die agressive Rauschreduzierung vermindern. Um die ein oder ander Schwäche mache ich mir keine Sorgen. Fuji war diesbezüglich immer sehr rührig. Das ein oder ander Update kommt bestimmt.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Solides Gehäuse
+ exzellente Bildqualität
+ Menüführung
+ Autofokus bei Tageslicht
+ sehr gutes, neigbares Schwenkdisplay
+ Stativgewinde in der optischen Achse
+ Q Taste
+ Kitobjektiv mit OIS und brauchbarem Brennweitenbereich
+ lange Ausstattungsliste

Negatives:
- Bedienelemente und Knöpfe mit schlechter Rückmeldung
- unsicherer AF bei schwachem Licht
- Rauschreduzierung
- weder Akku noch Speicherkarte bei Stativverwendung erreichbar

Mein Fazit: Die Fuji hat was. Sie macht Laune auf mehr. Für den Preis einer "Luxus"-Kompakten erhält man hier schon den Einstieg in die Welt der Wechselgläser. Und der fällt gar nicht mal schlecht aus. Die X-A1 ist für mich die Puristin unter den Evils.

Eine Anmerkung:

Wenn jemand hier negative Erfahrungen mit einem Produkt gemacht hat und ein Produkt zu "positiv" bewertet sieht, kann er das jederzeit in einem Kommentar oder einer eigenen Rezension tun. Oft ist es so, daß gerade negative Erfahrungen durch Problemen bei neuen Kameras in der Breite zunächst nicht erkannt werden. Als Beispiel seien hier die Sensorprobleme(Perlenketten) bei NikonD7000 und Pentax(K5) der letzten DSLR Serien genannt, was in der Praxis erst bei gezielten Ausschnittvergrößerungen über 100% im Bild wirklich auffiel und nur durch Foren und Produktrezensionen aus dem herstellerseits gern genommenen "Einzelfall" eine Rücknahmeaktion machte. Ob man das nun hören mag oder nicht, gerade wir Fotofreunde sind diesbezüglich gebrannte Kinder. Man denke nur an die bereits erwähnten Sensorprobleme, SDM Ausfälle bei den Objektiven, der Bug beim Pentax DA21, sich wiederholende Belichtungsfehler der Pentax K-x, schräghängende Sucher usw. Umso wichtiger ist es dies zu kommunizieren.

Danke
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fujifilm X-A1, 2. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-A1 Systemkamera (16 Megapixel APS-C CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, WiFi) inkl. XC16-50mm Kit schwarz (Elektronik)
Warum beim Wandern, Kurztrips oder Stadtbummel schwere Gerätschaft mitschleppen, wenn die "kleinen Leichten" den Fotoamateur bzw. engagierten Fotofreund mit gewohnter Technik und bester Bildqualität verwöhnen!
Die Fujifilm X-A1 ist eine preiswerte Kamera mit herausragender Bildqualität.
Insbesondere das minimale Bildrauschen bei Einstellung von Isowerten über "1000" ist derzeit selbst bei viel teureren Vollformatkameras wie z.B. der Canon EOS 6D oder Sony Alpha7 kaum besser, wie Testbildvergleiche im Internet belegen.
Die Auflösung meiner drei Jahre alten bewährten halbprofessionellen Canon 7D mit mehreren qualitativ deutlich höherwertigen, schweren Objektiven ist eklatant schlechter als die erzielten Bildergebnisse mit der X-A1, wie mir meine Testfotos mehr als deutlich vor Augen führten.
Wermutstropfen bei der X-A1 ist allerdings der langsame Autofocus, der scharfe Bilder von sich bewegenden Objekten kaum zulässt. Für Tierfreunde/Tierbesitzer mit fotografischen Ambitionen ist die Kamera daher relativ ungeeignet, d.h. gelungene Schnappschüsse werden bei ihr eher zum Glücksfall.
Landschaftsaufnahmen gelingen dagegen selbst dem Laien in einer nicht gekannten knackigen Schärfe - selbst bei Iso-Werten um die "3200".
Für die von den Perfektionisten im RAW-Format aufgenommen Fotos können aufgrund des erst kurz auf dem Markt befindlichen Kamera-Modells von Fuji derzeit leider die professionelle Software "Lightroom" oder "DXO" nur mit kleineren Einschränkungen nachbearbeitet werden, da Kamera und Set-Objektiv der X-A1 im Gegensatz zu den bekannten älteren Kameramodellen noch nicht in den aktuellen Bildbearbeitungsprogrammen integriert sind.
Ich denke dass bei den Digitalkameras das Zeitalter für die "Leichtgewichte" längst eingeläutet ist und schwere "Vollformater" und Spiegelreflexkameras bei Preis, Leistung und Qualität deutlich nachlegen müssen! Der Trend dürfte nach meiner Meinung - Profis einmal ausgenommen - weiter in Richtung der hochwertigen kleinen superleichten spiegellosen Digitalkameras mit Klappdisplay gehen.

Franz Gerstner
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht für jeden das Wahre!, 15. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-A1 Systemkamera (16 Megapixel APS-C CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, WiFi) inkl. XC16-50mm Kit schwarz (Elektronik)
Nach den Lobeshymnen im Chip-Test und den teils euphorischen Bewertungen hier habe ich diese Kamera bestellt, doch, so viel nehme ich vorweg, sie konnte mich nicht überzeugen. Getestet habe ich die Kamera mit neuester Firmware und dem Kit-Objektiv (ebenfalls neueste Firmware).
Als Familienvater suche ich eine Kamera, die schnell Fokussiert und auch in Inneräumen tagsüber ohne Blitz scharfe Fotos macht und möglichst auch abends bei Kunstlicht. Da viele bei der A-X1 von einem Low-Light-Experten sprachen, habe ich zugegriffen. Die Bedienung ist selbsterklärend. Man findet sich sofort zurecht. Die Lowlight-Fähigkeiten sind allerdings zwiespältig.
Das geringe Rauschen bis ISO 6400 ist einerseits beeindruckend, andereseits fällt bereits am FullHD-Monitor ohne hereinzoomen auf, dass die Software hier kräftig glättet. Dass die Chip-Redaktion darauf "reinfällt", ist schon interessant. Reduziert man die Rauschreduzierung, sind Innenraumfotos auf gutem APS-C-Niveau. Der Autofokus ist jedoch nicht der schnellste, sodass Fotos von den Kindern oft unscharf sind.
Ein sehr großes Problem der X-A1 ist allerdings, dass der Autofokus ab einer gewissen Dunkelheit überhaput nichts mehr findet (auch bei eingeschaltetem AF-Hilfslicht), sodass man auch mit zugeschalteten Blitz nicht mehr fotografieren kann (außer man fokussiert manuell). Für Partys, Bars und sonstige nächtliche Veranstaltungen ist die Kamera daher untauglich. An der Stelle sei auch bemerkt, dass die Bilder mit Blitz qualitativ nicht sonderlich gut ausfallen. Sie zeigen deutlich weniger Details als Bilder meiner PM1 mit Blitz.
Außenaufnahme bei Tageslicht sind natürlich, wie zu erwarten, sehr gut. Der Autofokus sitzt präzise, Objekte werden schön freigestellt.

Mehrfach habe ich hier Kritik aufgrund der Plastikgehäuse gelesen. Das kann ich nicht nachvollziehen. Die Verarbeitung ist absolut hochwertig. Alles sitz perfekt und fest aufeinander. Für meinen Geschmack sind Knöpfe und Zoom allerdings sogar etwas zu schwergängig. Die Plasteriffelung am Gehäuse ist auch etwas rutschig, sodass die Kamera nicht optimal in der Hand liegt.

Zu den Ergebnissen ist auch noch zu sagen, dass die Bilder grundsätzlich grünstichig sind. Dies fällt bereits bei den Testbildern auf Chip.de auf und bestätigt sich bei den eigenen Bildern. Sicherlich kann man das alles einstellen; aber schöner ists halt, wenn die Bilder gleich ordentlich sind.

Fazit: Wer primär ruhige Objekte fotografiert, ist mit dem Gerät bestens bedient. Für die Preisklasse ist es toll verarbeitet, hat eine angenehme Größe und macht gute Bilder. Als Familienknipse hingegen ist sie schlicht zu träge. Grundsätzlich hätte das Gerät 4-5 Sterne vergeben, aber dass der Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen gar nichts findet (auch nach Minuten nicht) ist inakzeptabel. Daher 3 Sterne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 20. März 2014
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe nun einige Kameras in meinem Leben gesehen und muss sagen, dass diese mich nachhaltig beeindruckt hat und ich diese Kamera als echten DSL Ersatz mitnehmen werde. Vor allem die beiden Zoomlängen 16-50 und 50-230mm ist überzeugend und erlaubt mit nur einem Wechsel alles abzudecken.

Der Chip mit APS Größe ist so groß, dass dies doch das Maß für gute Qualität ist. Die Qualität mit 200mm Länge ist genauso gut wie die XS-1 Fuji mit 624mm (35mm equivalent).

Super Kamera
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excellente Systemkamera in chicem Design, 11. Februar 2014
Von 
aumi1976 "aumi1976" (Erlangen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Obwohl es sich bei der Fujifilm X-A1 Systemkamera um keine Profi-Kamera sondern um eine Kamera für den „Normalgebrauch“ handelt, würde ich diese trotzdem als exzellent einstufen. Die Kamera ist sehr hochwertig verarbeitet und wirkt im Aussehen sehr edel und aufgrund ihres Retro-Looks irgendwie auch stylisch. Als ich mit diesem Gerät, auf der Suche nach schönen Motiven durch die Landschaft geschlendert bin, wurde ich des Öfteren auf das sehr auffällige Aussehen meiner roten X-A1 angesprochen… 

Nun aber zu den Pro’s und Con’s dieser stylischen Kamera:

Positiv bewerte ich die folgenden Eigenschaften der X-A1:

• tolles Design im Retro-Style und (trotz Plastikgehäuse) sehr gute und sorgfältige Verarbeitung
• geringes Gewicht für eine Kamera dieser Größe
• sehr gute Menüführung (Menü sehr logisch aufgebaut) sowie selbsterklärende Bedienbarkeit
• hervorzuheben ist das „Quickmenü“, in welchem man grundlegende Einstellungen zeitsparend vornehmen kann
• übersichtliches und gut funktionierendes Schwenkdisplay
• sehr gute Bildqualität bei Außenaufnahmen im Tageslicht
• schneller und sicherer Autofocus bei normalen Lichtverhältnissen
• überraschend gute Bildqualität bei schlechteren Lichtverhältnissen (ohne Blitz!)
• ein „Schmankerl“ stellt die WiFi-Funktionalität der Kamera dar, mit deren Hilfe ich die Bilder auf mein iPhone 4S übertragen kann
• relativ ausdauernder Akku

Aber wo viel Licht ist, werden natürlich auch ein paar kleine Schatten geworfen:

• Größenverhältnis von Kamera zu Objektiv ist etwas gewöhnungsbedürftig
• bei schwachen Lichtverhältnissen reagiert der Autofocus leider etwas arg träge
• Datenübertragungsrate bei der WiFi-Verbindung für größere Mengen an Fotos zu gering
• die Akkuanzeige ist etwas ungenau und zeigt zu lange einen noch geladenen Akku an, der am Ende der Laufzeit dann viel zu schnell in den „roten Bereich“ fällt
• Video-Funktionalität ist sehr rudimentär ausgeprägt, aber für mich persönlich auch nicht wichtig

Alles in allem kann man sagen, dass die Fujifilm X-A1 als Einsteigermodell in die große weite Welt der Systemkameras eine (für diese Preisklasse nicht selbstverständliche) sehr üppige Ausstattung und vor allem auch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet.
Ich kann diese Kamera nur weiterempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Bilder im Retro-Look, 9. Februar 2014
Von 
Kalle Wirsch "Want some ?" (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Zuerst besticht die X-A1 erst mal durch ihr schickes Design . Das silber/rot Schema harmoniert wunderbar und lässt durch die rote Belederung einen Touch of Retro aufkommen. Die Drehknöpfe runden den gelungenen Auftritt passend ab. Aber nicht nur optisch sind die Drehknöpfe top , auch haptisch machen sie was her und lassen sich absolut spielfrei bedienen , das wirkt sehr hochwertig . Leider kann man das vom verwendeten Kunststoff des Bodys nicht sagen . Trotz der Belederung wirkt der verwendete Kunststoff nicht sehr hochwertig. Er fühlt sich dünn an und hält einem Vergleich mit dem Body einer EOS-M nicht stand. Andererseits kommen die 330g Gewicht der X-A1 auch nicht von irgendwo .Auch das Objektiv ist aus Kunststoff , ich für meinen Teil musste mich erst mal daran gewöhnen.

Hat man sich mit der Anleitung angefreundet und die notwendigen Einstellungen getätigt, erwartet einem eine Kamera die sich sehr angenehm bedienen lässt , u.a. auch durch das Daumenrad das vertikal am Daumen anliegt. Die Menüs sind sehr umfangreich und man kann allerlei Einstellungen tätigen.

Das Gehäuse bietet noch ein Highlight , den verstellbaren Monitor. Wie bei sucherlosen Kameras üblich ergeben sich oft interessante Blickwinkel z.B. aus der Hüfte und der Monitor lässt das zu , da er sich etwa 90° nach oben und 45° nach unten neigen lässt. Wie bei jedem Bildschirm wird bei direkter Sonneneistrahlung das Bild nur noch schwer erkennbar.

Der Blitz ist zwar recht nett anzusehen wenn er so aus dem Gehäuse nach oben klappt .Mit Leitzahl 7 ist jedoch nicht all zu viel von ihm zu erwarten .Seine erhöhte Position reduziert zwar das Rote Augen Problem etwas , die fragil wirkende Konstruktion macht ihn aber auch anfällig für ungeschickte Aktionen . Die hohe ISO Fähigkeit der X-A1 lässt aber oft noch blitzloses Fotographieren zu, wo andere schon lange Blitzen müssen. Wem der kleine Blitz nicht reicht hat aber auch die Möglichkeit am Blitzschuh einen Externen Blitz anzuschließen.

Die aktuellen Fachzeitschriften sind vollen Lobes über die X-A1 , sie kann mit teuren PENs gut mithalten und lässt die Konkurrenz von Canon und Nikon hinter sich . Die dort ermittelten Laborwerte sind vom normalen Fotographen natürlich oft nicht zu ermitteln, aber trotzdem richtungsweisend :

+ Wertung 90% -92%
+ so sind bei ISO 3200 immer noch 85 -88% der max. Auflösung vorhanden.
+ Die Dynamik mit über 12 Blendenstufen ist beindruckend.
+ ISO 100 - 25600 sind möglich wobei die Bildqualität bis 1600 gleichbleibend gut ist.

Das sind wie gesagt Laborwerte aus Fachzeitschriften ( Fototest Ausg. 1/14 , Digital Photo Sonderheft Fotobibel ).

Ich habe bis jetzt etwa 500 Bilder mit der X-A1 gemacht und bin begeistert , abgesehen von der etwas gewöhnungsbedürftigen Haptik ist sie eine tolle Kamera und ihre Bilder sind einfach klasse. Die Kreativfilter wie etwa Dynamik , Miniatureffekt , Lochkamera oder auch verschiedene S/W Filter die nur eine Farbe darstellen, rot, blau, grün, gelb etc. alles einstellbar. Wenn man nur S/W fotografieren will muss, man eine Farbe aussuchen die auf dem Motiv nicht vorkommt , das ist etwas nervig !

Leider ist die Fuji etwas klein geraten , ich habe mir das originale Griffset gekauft um sie in der Handhabung etwas angenehmer und auch griffsicherer zu machen .Das ist fast schon ein Pflichtzubehör für die X-A1 wenn man auch nur normale Hände hat.

Mein Fazit : Top Bildqualität , leichte Bedienung auch für Einsteiger und ein charmanter Retro-Look ergeben eine super Kamera . Klein und leicht , vielleicht etwas zu klein, geb ich trotzdem gerne 5 Sterne !!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur bis 500 Euro spitze!, 7. Februar 2014
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Fujifilm X-A1 ist die derzeit günstigste Systemkamera vom japanischen Hersteller und kann stellenweise doch mit den ganz großen im Kamerageschäft mithalten. Auch die größere Version X-M1 wird stellenweise auf die Plätze verwiesen. Wie das geht?

Die X-A1 setzt im Gegensatz zu den größeren Fuji-Modellen auf einen gewöhnlichen CCD-Sensor im APS-C-Format und nutzt nicht den (für die X-Serie eigentlich namensgebenden) X-Trans-Sensor mit veränderter Anordnung der Farbfilter. Zwar löst die X-A1 dementsprechend etwas schlechter auf als die X-M1, dafür ist das Bildrauschen wirklich phänomenal gering und deklassiert auch doppelt so teure DSLR-Kamera wie die Nikon D7100 oder Canon EOS 70D.

Das Gehäuse besteht zu großen Teilen zwar nur aus Kunststoff, ist aber sehr wertig verarbeitet und hinterlässt bei mir einen äußerst positiven Gesamteindruck. Das Mitgelieferte Kit-Objektiv ist zwar ebenfalls nur in der Einsteigerklasse einzuordnen, ist dafür aber schon ordentlich scharf (bis zu den Rändern hin) und ebenfalls gut verarbeitet.

Einen FullHD-Videomodus bietet man ebenfalls, leider kann man jedoch kein externes Mikrofon anschließen um die Tonqualität auf (semi-)professionelle Maßstäbe anzuheben. Auch der Video-AF pumpt zuweilen leider recht stark, was der Kamera insgesamt nur ein "OK" bei Videos einbringt.

Knapp über 5 Bilder in der Sekunde schafft die Kamera im Serienbildmodus - leider ist damit schon nach gut zwei Sekunden Schluss. Wer damit und mit dem stellenweise etwas trägen Autofokus leben kann und auf einen Sucher - egal welcher Art - verzichten kann, findet mit der Fujifilm X-A1 einen günstigen Begleiter, der auch bei wenig Licht super Bilder macht.
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40 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse! Goodbye X-1 PRO, Nikon D600 & Co., 2. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-A1 Systemkamera (16 Megapixel APS-C CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, WiFi) inkl. XC16-50mm Kit schwarz (Elektronik)
Schwierige Zeiten für ambitionierte Fotografen;-) …jedes Quartal kann man von neuen "vorher nie da gewesenen" Superlativen lesen, die Kamerahersteller überbieten sich gegenseitig fast ekstatisch im Megapixal-Rausch, die Photozeitschriften präferieren - trotz aller Neuerungen und Innovationen - die selben Marken wie eh und je, ...und das Internet quillt förmlich über, vor lauter "must haves", Kaufempfehlungen, 1. Plätzen, Testsiegern, Kauftipps und, und, und; Wer hier den Durchblick bewahren will, der hat es echt schwer!
So galt bislang für mich die verlässliche Formel, beste Qualität kostet halt immer ein bisschen mehr. Magnesiumlegierung, Spritzwasserschutz, Edelstahl, Vollformat, X-Trans-Sensor sollten es, nebst adäquater Optik dann mitunter schon sein, wenn man erstklassige Bildergebnisse erzielen wollte. Anders geht's nicht, …oder vielleicht doch?!

Und dann das!!! Ich lese einen Chip-Test in dem eine "Plastikkamera" von Fujifilm mit APS-C-Sensor mit 100 Punkten das Ergebnis für die beste Bildqualität erzielt. Nach über 30 Jahren aktiver Fotografie weiß man - neben allen Innovationen kommt es letztlich nur darauf an, …auf die erstklassige, makellose Bildqualität. Auf gar nichts anderes!!! Nach 30 Jahren Fotografie und vielen tausend Euro denkt man auch, "das kann nicht sein", …denn das "DARF" ja auch nicht sein.

Kurzum: Die Neugier trieb mich dazu, für knapp 500 Euro die neue, vermeintliche "Billig-Plastik-Knipse" X-1A inklusive lichtschwachem 16-50 mm "Plastik-Objektiv" bei Amazon zu bestellen. Vielleicht habe ich die Kamera auch nur deshalb hier bestellt, um mir selbst zu bestätigen, dass ich mit meiner Vermutung wieder mal Recht hatte, …und das dies alles wieder mal nur Schrott sein kann. Welcher Hype wurde etwa um die Canon G1-X gemacht, …und wie mies waren dann am Ende die Bildergebnisse (damals im Vergleich zur Nikon D7000), …usw.

Na dann, ...Ich mach's kurz.
Nachdem ich die ersten Aufnahmen mit dem Kit-Objektiv am MAC betrachtete, war ich vollkommen durcheinander. Perplex! Hochgezogen, …wieder und wieder betrachtet. Wieder und wieder verglichen. Bekannten (EOS 5D Mark2-Freak, ebenfalls sprachlos…) dazu geholt, Familie drauf schauen lassen. Immer wieder. Und immer wieder, immer wieder die selben Ergebnisse: die besten Bildergebnisse liefert dieser kleine Hartplastikkasten mit seinem null-acht-fuffzehn-Plastik-Zoom. Unfassbar!!!!!
Unfassbar. Ich habe weder mit meiner ebenfalls relativ neuen "hochpixligen" Nikonausrüstung (die nach wie vor geile D600, die etwas ältere D7000, die gute alte D90 nebst bestens bewerteten hochpreisigen Optiken von Nikon und Sigma!), noch mit der vormals so heiß geliebten und wesentlich teureren X-1 Pro jemals bessere Bildergebnisse erzielt, wie mit der Fujifilm X-1 A mit dem "billigen" Kit-Objektiv . Unerklärlich & gleichermaßen unfassbar. Bis ISO 6400 perfekt ausgeglichene Harmonie, vorbildlicher Dynamikumfang, absolut sensationelles makelloses Rauschverhalten, unfassbar gestochen scharfe Bilder mit bester Schärfe bis in die äußersten Randbereiche, Farbauthentizität par excellence. Das Plastikgehäuse erscheint mir - obwohl ohne Spritzwasserschutz - nun sogar als Vorteil, ob des geringen Gewichtes. Der Sucher fehlt mir keineswegs, der kleine Bildschirm mit einer knappen Mio. Auflösung ist Spitzenklasse. Die Verarbeitung ist auch nach Betrachtung mit der Lichtlupe ebenfalls makellos und tadellos.

CHIP hatte tatsächlich Recht. So unglaublich und so provokativ das auch klingen mag.
Außer Ratlosigkeit fällt nichts mehr dazu ein. Wie geht denn sowas??? Bei aller Freude über den Preis, …von Fuji jedenfalls ein Marketingfehlgriff allererster Güte! ...wer (mit vollem Verstand) kauft denn jetzt noch die X-1Pro, die X-E1, die X-E2 oder die X-M1, …wenn man für ein bisschen Kleingeld so eine Technik bekommen kann. Mal ganz im Ernst, am Ende zählt doch nur eins, …das perfekte Bild.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kamera ist einfach nur geil!, 22. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-A1 Systemkamera (16 Megapixel APS-C CMOS Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, WiFi) inkl. XC16-50mm Kit schwarz (Elektronik)
Ich habe ein Jahr die Fujifilm X-E1 gehabt. Diese hat super Fotos gemacht, wenn man mit der Kamera umgehen konnte.
Jetzt kommt zum fast halben Preis (X-E1 ohne Objektiv 900 EUR) die X-A1 auf den Markt.

Die X-A1 ist technisch um längen besser wie die X-E1.

Die Vorteile gegenüber der X-E1
1. sehr gute Bildqualität in allen Bereichen.
2. schneller Autofocus
3. einstellbare längste Belichtungszeit
4. kein Warten mehr aufs Speichern der Bilder, man kann fast unendlich im Serienbildmodus draufhalten und sofort nach Scenenwechsel weiter fotografieren.
5. Bilder können per WLAN an den PC oder iPhone, IPad gesendet werden.
6. sehr gutes hochauflösendes 3" Klappdisplay
7. Bedienung ist sehr durchdacht und funktioniert toll
8. gefühlt ist die Kamera 10x schneller
9. der Weißabgleich liegt fast immer richtig.
10. die Kamera hat Face Detection und passt Hautfarbe und Focus dem entsprechend an.
11. der Spaßfaktor ist sehr gut.
12. das Mirco liefert eine guten Ton.
13. der Videomodus ist besser wie bei der X-E1 aber bei Aktionaufnahmen zu langsam.

Die Nachteile gegenüber der X-E1
1. kein Sucher - aber den braucht man auch nicht unbedingt.
2. Die Wertigkeit: Kunstoffgehäuse gegen Magnesiumgehäuse.
3. Keine Panormafotographie
4. kein Microanschluss

Wer mit den Nachteilen leben kann, bekommt für relativ kleines Geld eine wirklich gute Kamera.
Das mitgeliefert Objektiv 16-50 mm (24-75 mm KB) liefert sehr gute Ergebnisse.
Für Pfennigfuchser: An diese Kamera passen auch die alten Canon FD-Objektive ( FD-FX Adapter erforderlich). Die gibt es für wenig Geld in der Bucht.
Einfach mal ausprobieren.

Meine Aufnahmen mit der X-A1 findet ihr auf flickr mit dem suchbegriff: "x-a1 xf23"
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