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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben auf 50%...
...so fasst man Dark Souls 2 wohl am besten in einem Satz zusammen, zumindest die ersten paar Spielstunden. Seit gestern bin ich stolzer Besitzer desselbigen und eines Vorneweg: das Spiel ist einfach eine Wucht, wie auch schon der erste Teil! Viele Gamer haben eine Aufweichung des Spieles befürchtet, als die ersten Berichte über eine bessere Zugänglichkeit...
Vor 9 Monaten von Peter Rana veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Spiel mit ein paar Schwächen
Pro:

+ Story. Ist vielleicht nicht jedermanns sache, aber ich finds die Dialoge des Spiel super. Erinnert ein klein wenig an den ersten Teil der Diablo reihe, man kriegt die Story überwiegend über die Dialoge des Spiel Stück für Stück mit.
++Das spiel schenkt einem nichts. Jede unachtsamkeit wird hier schnell bestraft.
++...
Vor 6 Monaten von Anonym veröffentlicht


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben auf 50%..., 14. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
...so fasst man Dark Souls 2 wohl am besten in einem Satz zusammen, zumindest die ersten paar Spielstunden. Seit gestern bin ich stolzer Besitzer desselbigen und eines Vorneweg: das Spiel ist einfach eine Wucht, wie auch schon der erste Teil! Viele Gamer haben eine Aufweichung des Spieles befürchtet, als die ersten Berichte über eine bessere Zugänglichkeit für Neueinsteiger in den Medien propagiert wurden. Aber ich kann euch beruhigen: von Versoftung ist kaum was zu spüren, zu anfangs eher das Gegenteil! Für das System der dauerhaft sinkenden Lebensenergie nach jedem Tod (auf 50% bzw. wenn man Zivis metzelt oder andere Player überfällt sogar noch weniger!) ist für die Entwickler bestimmt ein eigener Platz in der Hölle reserviert! Ich habe schon einige Stunden auf dem Buckel, aber spätestens nach der ersten Stunde war meine Energie dauerhaft auf 50% herunten. Im späteren Verlauf kann man die HP Reduktion übrigens durch diverse Ringe dämpfen bzw. gibt es einen Ring, durch den man beim Tod keine Seelen verliert und Menschlich bleibt. Der Ring zerbricht zwar (wie bei DS 1), jedoch kann man ihn für 3000 Seelen wieder reparieren lassen in Majula, was ein Klacks ist... Mittlerweile hab also zumindest weniger Angst vorm Sterben :-)

Was sich schon auch ein bissche nach Verhätschelung anfühlt: wenn man zu oft stirbt (oder immer beim gleichen Lagerfeuer rastet zum Farmen), spawnen irgendwann weniger Feinde... Das hätte nicht sein müssen, auch wenn man trotzdem noch oft genug den Löffel abgibt.
Die CHARAKTERERSTELLUNG hat mich übrigens mindestens eine halbe Stunde gekostet, aber das muss nicht sein. Wer will, kann sich in den erweiterten Einstellungsmöglichkeiten verlieren und dort gefühlte 1000 Parameter selbst einstellen. Ich für meinen Teil liebe so eine Vielfalt, wem das aber zu stressig ist, der kann sich auch recht rasch über vorgegebene Charaktere ins Spielgeschehen werfen. Einziges Manko: ich habe mir einen umwerfend gutaussehenden Avatar erstellt, jedoch bekomm ich nach nichtmal fünf Spielminuten ohnehin nur mehr meine grüne Untoten-Fratze vor die Linse... Aber naja, das ist eben Dark Souls, ab dem ersten Vollvisierhelm ist's wieder gut :-D

Das SPIELSYSTEM ist zum großen Teil unverändert geblieben, wobei die Menüführung geringfügig verbessert wurde - richtig übersichtlich kann man es dennoch noch nicht nennen. Aber man gewöhnt sich schnell daran und stellt sich darauf ein. Positiv kann man sehen, dass man nun sowohl für Ringe, als auch für ausgerüstete Gegenstände mehr Slots zur Verfügung hat. Natürlich kann man das aber auch als Versoftung deuten, ich aber freue mich, dass ich mir vor allem über die ausgerüsteten Ringe nicht mehr so viele Gedanken machen muss. Was die Klassenwahl betrifft: ich habe mich für den Typ des EXPLORERS entschieden, da mich die zusätzlichen Items mehr interessiert haben, als ein Schild oder Bogen zu Beginn (beides findet man übrigens ziemlich rasch am Beginn des Spieles). Vor allem der mysteriöse "Pharaos Headstone" klang nach einen vorzeitigen Zugang zu einem Gebiet/Dungeon - jedenfalls nahm ich das an, aber man findet dieses Item auch recht früh im Spiel, also Fehlanzeige ^_^
Als zusätzliches Startgeschenk habe ich jedoch den Masterkey schmerzlich vermisst :-(

Die GRAFIK ist sehr gelungen, wenn auch nicht der Gipfel des technisch machbaren auf der XBOX 360. Aber im Vergleich zum ersten Teil ist es schon eine Verbesserung. Vor allem ruckelt der Bildschirm nicht mehr, wie es bei DS 1 öfters der Fall war. Aber Hand aufs Herz: wer Dark Souls wegen der Grafik spielt, der hat etwas wesentliches verpasst :-D Die Atmosphäre in den Dungeons und unterirdischen Gebieten ist wie gewohnt bedrückend und einzigartig. Jedoch gibt es jetzt deutlich mehr optisch wärmere Gebiete, die für manch stimmungsvollen Wow-Moment sorgen. Es ist nicht zu unterschätzen, dass solche positiven Aspekte und warme Refugien bei einem aufreibenden Game wie Dark Souls auch die Spielermoral und das Seelenheil aufhellen :-D

Aufgefallen ist mir vor allem auch die große GERÄUSCHKULISSE: plötzlich schmatzende, schlurfende Gegner außerhalb des Gesichtsfeldes sorgen für Schweißausbrüche, raschelndes Gras, ein plätschernder Bach, der uns einlullt bis wir dann plötzlich vor einem Zombie stehen, Vogelrufe, hie und da ein Knarzen... Das sorgt ebenso für Stimmung/Beklemmung!

Ein großes Thema ist wie auch schon beim Vorgänger der MULTIPLAYER, wobei es keinen klassischen Multiplayer Modus gibt à la CoD. Vielmehr kann man in die Welt anderer Spieler reisen, um diesen dort bei Bosskämpfen zur Seite zu stehen oder böswillig zu überfallen. Auch selbst hat man die Möglichkeit, in der menschlichen Form andere Spieler zur Unterstützung herbeizurufen - allerdings kann man als Mensch auch selber überfallen werden. Dies schafft meiner Meinung nach eine bislang einzigartige Atmosphäre: immer sitzt einem das ungute Gefühl im Nacken, dass jemand in meine Welt eindringen könnte! Und ZACK - dann passiert es oft gerade zu einem ungünstigen Zeitpunkt, wenn ich z.B. grade mit Feinden beschäftigt bin! Automatisch beschleunigt sich der Pulsschlag und man will den Eindringling mit allen Mitteln besiegen! Aber Vorsicht, auch hierbei ist Taktik gefragt! Denn oft sind die Eindringlinge auf einem höheren Level als man selbst und teilen dementsprechend hohen Schaden aus. Das fühlt sich dann schon nach einem richtigen Gladiatorenkampf an, wirklich gelungen!

FAZIT: Dark Souls 2 rangiert mitsamt dem Vorgänger (den Vorgängern) meiner Meinung nach irgendwie in einer eigenen Liga. Kaum ein anderes Game ist so kompromisslos hart zu den Spielern und zwingt diese dazu, sich durchzubeißen! Als Dank bekommt man aber eine Befriedigung, die auch kaum ein anderes Game bietet. DS zu spielen kommt einem Zahnarztbesuch gleich: wenn man die Wurzelbehandlung erstmal hinter sich hat, dann ist die Freude groß und das Lieblingsessen schmeckt wieder :-D Darum würde ich mir das Spiel jederzeit wieder kaufen, wenn ich vor der Wahl stünde! Über den Spaßfaktor lässt sich natürlich streiten... zu oft möchte man in den Controller beißen oder auf die Konsole urinieren, aber unterm Strich macht es sogar gewaltig Spaß, sich immer und immer wieder an einem Boss oder Gebiet zu versuchen, bis man es dann endlich schafft! Daher in jeder Hinsicht fünf Sterne!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beim Sterben ist jeder der Erste, 15. April 2014
Von 
H. W. "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe über viele Jahre viele Video-/ Computerspiele gespielt, doch nur wenige haben sich so in mein Gedächtnis gebrannt wie DARK SOULS im Jahr 2011. Der Kauf der Fortsetzung DARK SOULS 2 war daher nur die logische Konsequenz.

Die Geschichte in DARK SOULS 2 – wie auch der Spielverlauf - entwickelt sich weitgehend aus sich selbst heraus. Der rote Faden, wie man ihn aus Genrekollegen kennt, ist anfangs kaum ersichtlich. Hinzu kommt ein Schwierigkeitsgrad, der von den meisten als „bockschwer“ bezeichnet wird. Das stimmt genau so – und doch auch wieder nicht…!

>>> TEIL 1: REZENSION FÜR DARK SOULS–ROOKIES <<<

Du kennst die DARK SOULS-Reihe nur vom Hörensagen, bist neugierig auf das Spiel und kannst Dich nicht recht zu einem Kauf entscheiden? Vielleicht helfen Dir die folgenden Zeilen…

>>> Du stürzt Dich gerne von Beginn an mit vollem Eifer und hoher Geschwindigkeit ins Geschehen?
Dann ist DARK SOULS 2 definitiv nichts für Dich! Was in Shootern oder in den meisten Genre-kollegen funktionieren mag, führt in DARK SOULS 2 garantiert ins Verderben! Den Beweis liefert das Spiel bereits im Turtorial (!), wenn man es falsch angeht: Gegner machen Dich in sekundenschnelle platt und interessante Items wirst du garantiert übersehen. Das Spiel fordert Dich vom ersten Moment an dazu auf, langsam, aufmerksam und vorsichtig zu agieren.

>>> Du erwartest eine epische Hintergrundstory, erzählt in ebensolchen Zwischensequenzen?
Dann mach‘ einen großen Bogen um das Spiel! Vielmehr bist Du, wenn Du an Storyinformationen interessiert ist, gezwungen, mit vielen NPCs zu sprechen, die Du im Spiel triffst. Aber DARK SOULS 2 wäre nicht DARK SOULS 2, wenn jeder NPC wie ein offenes Buch plaudern würde. So triffst Du beinahe durchweg auf geheimnisvolle oder deprimiert wirkende Charaktere. Die einen sprechen komplett in Rätseln, die anderen stammeln wirre Sätze vor sich hin. Beides scheint Dich nicht wirklich voran zu bringen.

>>> Du stehst auf eine spannende, geheimnisvolle und melancholische Spielatmosphäre?
Dann kommst Du um DARK SOULS 2 nicht herum! Mit jedem Tod verlierst Du sämtliches Kapital, das Du mit Dir führst. Am Ort Deines letzten Todes kannst Du es einsammeln. Jedoch nur, wenn Du auf dem Weg dorthin nicht vorher erneut stirbst. Spannung und feuchte Hände wirst Du alleine schon deshalb oft spüren.
Alles findet in einer zumeist trostlosen, verfallenden Welt statt, die ihre beste Zeit lange hinter sich hat. Personen, die Du triffst, passen sehr gut in diese zu Ende gehende und traurige Welt. Abseits vom Kämpfen ist dies sogar eine sehr ruhige Welt.
Das absolute Highlight des gesamten Spiels ist das ausgeklügelte Sounddesign: Eine Soundtrack-Untermalung gibt es nur vereinzelt. Zumeist werdet Ihr tatsächlich nur die Umgebungsgeräusche hören: Wind, Regen, eigene Schritte, Geräusche von Gegnern, etc. Und zumeist könnt Ihr die Gegner bereits hören bevor Ihr sie seht! Soll heißen: Eure Überlebens-Chancen erhöhen sich deutlich, wenn Ihr neben Euren Augen auch Eure Ohren ganz weit aufsperrt.

>>> Dein bester Freund ist in der Regel eine Landkarte, auf der Du immer siehst, wo Du schon warst, wo Du gerade bist und wo Du noch überall hin musst? Du möchtest auch, dass Dir auf diesen Karten Gegner angezeigt werden, bevor Du auf sie triffst?
Tja, auch hier sieht es schlecht für Dich aus. Es gibt weder eine Landkarte, noch eine Umgebungsanzeige. Du bist immer wieder gezwungen, herauszufinden, wo Du gerade bist und wo Du als nächstes hin musst. Und Du wirst mehr als nur 1x von Gegnern überrascht werden, die Dich ins Jenseits befördern.
Als einzige echte Orientierung dient dir eine grafische Übersicht mit Orten und Leuchtfeuern (Schnellreisepunkte), die Du bereits besucht und aktiviert hast. Und natürlich Dein eigenes Erinnerungs- und Orientierungsvermögen.

>>> Du liebst es, Deinen Charakter aufzuleveln, sowie Deine Waffen, Fähigkeiten und Rüstungen stetig zu verbessern?
Hier wird es interessant für Dich, denn DARK SOULS 2 bietet Dir diesbezüglich eine bunte Spielwiese wie nur wenige Rollenspiele: Dein Charakter besitzt sehr viele veränderbare Attribute und Du wirst unzählige Items finden, mit denen Du diese verändern bzw. verstärken kannst.
Problem an der Sache: Aus der Beschreibung nur weniger Items ist vorab genau ersichtlich, welchen Effekt sie erzielen. Und richtig böse ist: Es gibt sogar Items, die Dir das schwere Leben in DARK SOULS 2 zusätzlich erschweren.

>>>Du bist ein Multiplayer-Fan?
Dann könnte das Spiel etwas für Dich sein - sofern Du damit leben kannst, dass es nur den klassischen PvP-Modus gibt, in dem Du jeweils gegen einen menschlichen Gegner kämpfen kannst. Er betritt dabei entweder den Ort, wo Du Dich gerade in Deinem Solo-Spiel befindest oder Du tauchst in dessen Welt auf – spontan und auch, wenn Du es nicht willst.
Du kannst selbst bestimmen, welche Art von PvP-Kämpfen Du bevorzugst. Dies geschieht in Form unterschiedlicher „Eide“, die Du im Spiel bei zahlreichen NPCs eingehen kannst. Sollte Dich der ganze PvP-Kram nicht interessieren, kannst Du ein Item einsetzen, das die Verbindung zu den Welten anderer Spieler abschwächt (zur Not kannst Du Deine Konsole auch einfach im Offline-Modus betreiben).
Es geht in DARK SOULS 2 jedoch auch miteinander: Du kannst vor Bosskämpfen die Unterstützung anderer Spieler - Online-Partner und / oder NPCs - anfordern. Bei mir war dadurch der Bosskampf in der verlorenen Festung nach ca. 20 Sekunden erfolgreich beendet….
Mir fällt spontan kein Spiel ein, bei dem Singleplayer-Kampagne so gut mit Multiplayer-Elementen verknüpft worden ist.

Ich darf nicht durchs Spiel rennen, erkenne anfangs wenig Geschichte, habe keine Karte und bei unzähligen Items sehe ich nicht sofort, was sie mir bringen - was soll der Blödsinn? Einfache Antwort: Das Spiel möchte, dass Du Dich mit Ihm – intensiv ! - auseinandersetzt. Du musst viele Dinge einfach einmal ausprobieren, um im Spiel einen Fortschritt zu erzielen. Und Du wirst viele Tode sterben müssen, um Deinen Charakter und Deine Gegner ausreichend kennenzulernen.

Bist du dazu nicht bereit, wirst du das Spiel nach wenigen Stunden frustriert in die Ecke werfen. Wenn Du es aber tust, wirst Du nach einigen Stunden feststellen, dass ein dicker roter Storyfaden erkennbar wird und dass Du die zu bereisenden Gebiete bald wie Deine eigene Westentasche kennst. Vor allem werden auch anfangs scheinbar übermächtige Gegner für Dich irgendwann kein wirkliches Problem darstellen. Deine Lernkurve im Spiel steigt spürbar an und Du wirst echte Erfolgserlebnisse haben.
Und nicht zu vergessen: Mit zunehmender Spieldauer wird quasi eine Art Schleier vom Spiel genommen und dann – allerdings erst dann – wirst Du seine ganze Klasse erkennen können. Insbesondere die unglaubliche Spieltiefe ist hier zu erwähnen. Wo andere Spiele nur an der Oberfläche kratzen, bietet DARK SOULS 2 wie schon der Vorgägner eine Komplexität, die bei Rollenspielen wahrlich nur sehr selten anzutreffen ist.

>>> TEIL 2 – REZENSION FÜR DARK SOULS-VETERANEN <<<

Du hast Dich bereits erfolgreich durch den Vorgänger gekämpft? Dann empfehle ich Dir die folgenden Zeilen, in denen ich vor allem auf die Unterschiede zwischen beiden Titeln eingehe.

- Die Reise an aktivierten Leuchtfeuern ist von Beginn an möglich.

- Kein unbegrenzter Respawn der Gegner mehr:
Konnte man bei DARK SOULS 1 durch die Rast an Leuchtfeuern noch dafür sorgen, dass getötete Gegner wieder
aufgetaucht sind, so ist die Anzahl an Respawns in DARK SOULS 2 auf 10 begrenzt. Anschließend ist das Gebiet
tatsächlich gesäubert – außer man verwendet ein Asketenleuchtfeuer. Manche Spieler beklagen dadurch eine mangelnde
Herausforderung in DARK SOULS 2. Ich persönlich finde diese Lösung jedoch sinnvoll, weil man nun nicht mehr endlos
Seelen sammeln und dadurch nicht mehr so schnell aufsteigen kann. Es ist nun einfach eine etwas andere
Herausforderung.

- Zielerfassung der Gegner nicht optimal gelöst /die Steuerung erscheint ein wenig träge
Beim Kampf gegen mehrere Gegner gleichzeitig springt die Zielerfassung automatisch auf den Gegner, der dem Spieler am nächsten steht. Das
sorgt für Chaos, wenn sich die Entfernung des Spielers zu den Gegnern im Kampf ändert. Die Zielerfassung springt dann wild von einem Gegner zum anderen.
Das ist ebenso wenig optimal gelöst wie die etwas träge wirkende Steuerung, die nicht exakt auf Controller-Eingaben anspricht. Mit ein wenig Übung kann man
sich jedoch gut darauf einstellen.

- NPCs und menschliche Spieler können bei Bosskämpfen helfen. Durch diese neue Option werden, wenn man sie denn nutzen will, viele Bosskämpfe tatsächlich
einfacher als im Vorgänger.

- Der Maximal-Level der Lebensleiste sinkt mit jedem erlittenen Tod ein kleines Stück und kann nur mit Hilfe von „Menschenbildern“ wieder aufs Maximum gebracht werden.

- Man kann einmalig seine erspielten Erfahrungspunkte zurücksetzen und neu verteilen.

>>> FAZIT <<<
Dies ist definitiv meine bisher ausführlichste Rezension bei Amazon. Ich wollte sehr ausführlich sein und konnte doch nur an der Oberfläche kratzen. Die Spiele der DARK SOULS-Reihe sind komplexe Rollenspiel-Perlen, wie es sie nur selten gibt.
DARK SOULS 2 macht gegenüber dem Vorgänger nur wenige Zugeständnisse an die breite Masse an Spielern, die ein Spiel bequem absolvieren wollen. Im Kern bleibt das Spiel trotzdem ein echtes DARK SOULS-Spiel. Es punktet mit einem fordernden Schwierigkeitsgrad und einer unbeschreiblichen Atmosphäre, die geneigte Spieler förmlich in der ruhigen und fremdartigen DARK SOULS 2-Welt gefangen nimmt. Es strahlt eine Ruhe aus, die irritierend und faszinierend zugleich ist.
Dass dabei die Grafik nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, vergisst der Spieler spätestens nach dem ersten Tod seines Charakters, der vermutlich keine 5 Minuten auf sich warten lässt. ;-)

Von mir gibt’s, wie schon beim Vorgänger, eine DICKE Kaufempfehlung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, es ist leichter., 20. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
Darks Souls hat die Tode in Videospielen wieder in Mode gebracht und eine motivierendes Mittel daraus gemacht. Kein Spiel habe ich auf meiner 360 so gerne gespielt wie Dark Souls, meiner Meinung nach das beste Rollenspiel auf dieser Generation der Konsolen. Nachdem ich 200 Stunden in das Spiel + Addon investiert hatte, hatte ich bedenken ob Dark Souls 2 meinen Ansprüchen gerecht werden kann. Viele Spiele die erfolgreich werden wird für eine noch breitere Masse zugänglich gemacht, und ja so auch in DS 2 (Dark Souls 2). Aber fangen wir erst einmal an.

Zur Story will ich nicht viel sagen, wer die Teile davor kennt weis, dass man sich keine Stundenlangen Cutscenes ansieht, wer Lust auf die Story hat liest sich die Texte von Items, Waffen und Rüstung durch, wer jedoch nur seine Freude am Spiel haben will kann dies getrost ignorieren.

Graphisch macht es auf den senilen Konsolen doch noch einiges her, auf dem PC mit gewissen Mods kann daraus sicherlich eine Augenweide werden, aber auch hier sieht man sich die Landschaften wieder gerne an. Das Leveldesign ist auch wieder gut gelungen, manche Gegenden wirken atmosphärisch, andere düster, hoffnungsvoll etc. . An DS 1 kommt es leider nicht ran, in welchem ich bei jedem Ort eine riesen Beklemmung gespürt habe und es vor Atmosphäre nur so gedampft hat. Auch sind die Ortschaften nicht mehr so genial miteinander Verknüpft. Wahrscheinlich hat man auf die subtile Levelarchitektur verzichtet, da man gleich zu Beginn zwischen allen Bonfires reisen kann.

Technisch läuft es super gut, die Framrate wurde nicht bei 30 gekappt wodurch es an manchen Stellen einfach butterweich läuft. Massive Framerate drops, wie bei DS 1, kommen so gut wie nie vor. In meinem ersten Durchlauf bin ich auch auf keine Bugs gestoßen, lediglich der Multiplayer hat diverse, aber recht seltene Macken.

Zum Gameplay, man fühlt sich sofort wieder heimisch was blocken, angreifen und rollen betrifft. Das Schild hebt sich nun träger was man in seine Kämpfe einkalkulieren muss, der Bogen lässt sich bequemer nutzen und auch das springen wurde nochmal verbessert. Das alte Schema, blocken, den Gegner analysieren und im richtigen Moment angreifen. Hierbei macht aber nicht ein Gegner die Herausforderung sondern lediglich mehrere. Konnte vorher noch ein mickriges Skelet den Tod bedeuten macht es hier leider etwas mehr die Masse aus. Gegen zwei Monster gleichzeitig zu kämpfen ist schon eine wirkliche Herausforderung. Es gibt auch wenig Bosse die einen Dark Souls 1 Veteranen wirklich zum Zähneknirschen bringen, diese sind jedoch immer nett gestaltet und auch groß an der Anzahl. Schnappt euch nen Partner und verprügelt sie oder stellt euch alleine der Herausforderung.

Was uns zum Multiplayer bringt. Invaden, beschwören lassen und in Arenen duellieren. Hilfeleistungen auf dem Boden hinterlassen und den heroischen Tod von anderen betrachten. Soweit alles bekannt. Bosse kann man mit 2 NPC's oder anderen Spielern schlachten. Viele Covenants (Gilden) motivieren zu einem Zweikampf gegen andere Helden. Alt bekanntes, der Netcode müsste noch etwas verbessert werde, da es doch ab und an laggt. Auch wenn eine Beschwörung fehl schlägt ist die Kalibrierung mit dem Multiplayer dahin, somit Spiel verlassen und neu starten.

Doch wie lange hält mich der Titel bei der Stange? Also ich habe jetzt 60 h auf der Uhr, jeden Boss besiegt, desöfteren Hilfestellung bei Bossen gegeben und jede Wand nach einen versteckten Mechanismus abgesucht. Denke, dass Veteranen mit geringerem Forschungsdrang etwas schneller durchkommen, dennoch ist der Content in Ordnung. Hey wer beschwert sich über 60 Stunden 1A Unterhaltung? Weiter geht es im NG+ (New Game Plus), diverse Bosse droppen andere Gegenstände, Merchants bieten ein neues Inventar an und die Gegner werden zahlreicher und schwieriger. Somit wurde zum sowieso schon guten NG+ weitere motivierende Faktoren drauf gepackt. Wer dann noch in allen Covenants die höchste Stufe erreichen will ist sicher über 200 Stunden beschäftigt.

So nun zum Kern der Souls Reihe, dem Schwierigkeitsgrad. Da ich in DS 1 ca. 150 h investiert hatte, denke ich dass ich mit diesem Spiel einen leichteren Einstieg hatte als Frischlinge. Somit gaben mir doch Recht wenige Bosse oder Gegner eine große Herausforderung. Dennoch muss man sich immer auf einen konzentrieren, man ist keine Massenvernichtungswaffe und immer den Gegnern ebenbürtig. Viele Sachen wurden ins Spiel implementiert, um es einfacher bzw. einsteiger freundlicher zu machen. Man kann sofort zu beginn zwischen den Bonfires reisen, Waffen und Rüstungen reparieren sich alleine durchs sitzen am Bonfire, investierte Spielerlevel lassen sich zu jeder zeit neu verteilen,der Ring of Protection (Beim tragen und sterben verliert man keine Seelen und man bleibt menschlich) kann auch repariert werden und ist nicht ganz kaputt. Somit musste ich so gut wie nie meine verlorenen Seelen einsammeln, dabei wird der Videospieletod deutlich verharmlost da man nicht mehr total angespannt seine verlorenes Gut holen muss. Bedeutete auch früher noch das meucheln von NPCs den permanenten Tod derer können nun diverse durch einen kleinen Obolus an einen Grabstein wieder erweckt werden. Des weiteren werden Gegner, welche man 10 mal getötet hat, nicht mehr neu gespawnt. Das Feature was die Souls Reihe im Kern ausmacht wurde dadurch doch etwas verwaschen. Dennoch hat man die Option sein Bonfire zu entfachen (mit einem Gewissen Item) und somit die Gegner in der Nähe zu verstärken. Auch wird durch mehrfaches ableben die Lebensleiste reduziert.

So da es eh schon ein Roman geworden ist und bis hierher sowieso keiner mehr gelesen hat komme ich zu meinem Fazit. Wer hungrig auf mehr ist wird DS 2 lieben, auch wenn es Veteranen keine unmenschliche Herausforderung mehr bietet hat es immer noch das Feeling der Souls Reihe. Fantastische Level und ein unüberschaubares Arsenal von neuen Waffen, Rüstungen und Items motiviert die Welt zu erforschen und jeden Stein umzudrehen. Vieles ist auch wieder sehr kryptisch und wird sich nur energischen Spielern eröffnen. Dennoch kommt es nicht ganz an den Vorgänger heran. Für Fans der Reihe ein absolutes muss um seine Sucht zu stillen, für Neueinsteiger ein guter Teil um in die Souls Welt einzutauchen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen bei Dark Souls..., 20. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
... so war der Name meines ersten "Erfolges" da ich es geschafft habe noch vor dem Tutorial zu sterben und da bin ich gewiss nicht der Einzige.
Zwar ist Demons Souls mangels PS 3 an mir vorbei gegangnen, aber Dark Souls durfte ich erleben - das intensive Spielerlebnis mit frustigen Momenten aber auch endorphingeladenen Höhenflügen nach absolvieren von schweren Bosskämpfen haben Dark Souls zusammen mit der geheimnisvoll präsentierten, tiefgründigen Story für mich zu einem der besten Spiele aller Zeiten werden lassen. Unvergessliche Zockerstunden wie Beispielsweise damals bei einem "Zelda - Ocarina of Time" hat es mir gebracht, also war Teil 2 zum Release eigentlich ein Pflichtkauf - und trotz einiger Veränderungen hat man mich nicht enttäuscht.
Das Tutorial ist nicht mehr so schön in die erste Spielzeit eingebunden wie das Asyl der Untoten im Vorgänger, dafür kann man es bei bedarf auch auslassen. Die Grafik ist überholt, nichts desto trotz gibt es einige Wow-Momente, denn DS 2 wird durchaus stilvoll präsentiert.
Was mich anfangs genervt hat, ist die veränderte, träge wirkende Steuerung sowie die langsamen Animationen beim Estus trinken etc. Klar weiss ich heute auch, das man diese Probleme durch leveln von Anpassung verbessern kann, und so oder so gewöhnt man sich an die Steuerung, trotzdem habe ich begrenztes Verständniss dafür, das man die präzise, knackige Steuerung des Vorgängers so verschlimmbessert hat.
Überhaupt muss man diesmal recht viele Atribute ständig leveln um einigermaßen Vielseitig zu sein, das fand ich beim Vorgänger individueller - dafür Steigt der Seelenpreis pro Level hier scheinbar langsamer (ich habe das jetzt nicht verglichen, hatte aber den Eindruck, da ich doch schon im ersten Run locker über lvl. 200 kam)
Der Ablauf des Spiels aus vorsichtigem Erkunden, Gegner umhauen und Character aufleveln ist soweit unverändert. Feinde sind generell gefährlich, viele können einen nahezu oder sogar ganz One-hitten auch wenn man längst ettliche Level aufgestiegen ist. Aber diese Bedrohung macht einen Großteil des Reizes an DS aus - man will die Gegner einfach bezwingen - das Spiel provoziert einen regelrecht. Dank des nach wie vor ansprechenden Gegnerdesigns sowie des tollen Kamfsystems gelingt es, das der Frust dem Spielspaß am Ende doch weichen muß, aber diesen Moment erleben nur Jene, die dem Spiel eine Cance geben, welche über "mal eben 1-2 Stunden Anzocken" hinaus geht.
Dark Souls 2 ist jede Minute die man damit verbringt wert, intensive, fordende Spiele dieser Art, welche nicht nur dem reinen "Entertainment" dienen sind selten geworden, daher und weil ich viel Spaß hatte (und im NG+ grade wieder habe) vergebe ich 5 Sterne, obwohl DS 2 durchaus mehr Gründe auffährt, die einen Punktabzug rechtfertigen würden.
Wieder gibt es keine Pausefunktion, also jagd eure Mitbewohner/Familie aus dem Haus, Klingel und Handy ausschalten, ach und vergesst blos nicht zu schauen, das euer Wireless-Controller genug Power hat - leere Batterien können euch den virtuellen Tod im ungünstigsten Moment bringen.
Das tolle Design von Lordran aus DS 1 ist Geschichte, keine verblüffenden Shortcuts, alles wirkt wenig zusammenhängend, somit ist es wohl auch gut, das Schnellreisen zwischen den Leuchtfeuern von Begin an geht. Die Bosse sind zahlreich, aber leider oft auch ohne Biss - wer auf Kämpfe ala "Ornstein and Smough" wartet wird ein langes Gesicht machen. Hat mir Aschefürst Gwyn in DS 1 noch den Schweiß auf die Stirn getrieben, so konne ich diesmal beim letzten Boss nur ein Erstauntes "war das alles" raus hauen.
Mich persönlich ärgert besonders, das ich mir wohl diesmal die Platin-Trophy nicht offline holen kann, da ich keine Gegner finde die mir Sonnenlicht Medaillen droppen. Tja, aber ich zahl jetzt nicht für ne Goldmitgliedschaft - und selbst wenn, ich konnte dem Multiplayer von DS noch nie viel abgewinnen, denn leider ist alles übersäht mit Botschafften anderer Spieler, Blutflecken und Rufsymbolen - wenig Stimmungsvoll oder? Und PvP gegen Unbekannte ist halt auch nicht mein Ding, lieber mit Freunden - gerne auch altmodisch im Splitscreen.
Aber wie auch immer - schon bei Dark Souls 1 konnten die paar Kritikpunkte die ich hatte das Spiel für mich unterm Strich nicht schlecht machen. Ein Dark Souls 3 / Demons Souls 2 würde ich sofort wieder kaufen (aber bitte ohne weitere Zugeständnisse an die breite Masse, denn das man z.B. die Gebiete diesmal Gegnerfrei kämpfen kann, da es keinen unendlichen Respawn gibt finde ich auch etwas schade) und wer bisher noch zu viel Angst vor dem Schwierigkeitsgrad hatte, sollte sich nicht bequatschen lassen und sich endlich ran trauen - vielleicht geht es euch ja wie mir und ihr könnt euch ein Leben ohne Dark Souls bald fast nicht mehr vorstellen :-)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stirb auf die weise, welche dir am besten dolcht, 26. März 2014
Von 
SAINT - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
so oder so ähnlich, dachte ich nach nun knapp 30 Stunden würde sich das Spielprinzip am besten bemessen lassen. Nachdem ich Jahrelang durch Genrevertreter wie The elder Scrolls und co. "verwöhnt" war, griff ich blindlinks zu diesem Spiel. Nun für jemanden der noch keine "einschlägige" Erfahrung mit Dark Souls hat, kommt das Game einem wie ein Sprung ins kalte Wasser vor, oder wie ein Sprung in gefühlte zehntausend Schwerter ;).

Konnte man bei "The elder scrolls" den Schwierigkeitsgrad so weit nach unten drücken, das Gegner schon beim ziehen des Schwertes umfielen, so nicht hier. Man muss sich in der Tat daran gewöhnen die stupide Leichtigkeit anderer Games abzulegen, die einem auch nicht wirklich etwas abverlangt haben und somit oft das Kampfniveau eines Moorhuhn Arcadeshooters hatten. Aber genau das macht auch den Reiz von Dark Souls aus. Alleine die ersten beiden Nächte träumte ich noch von Bosskämpfen und überlegte fieberhaft wie man ihre Verteidigung umgehen könnte. Solch ein Phänomen hatte ich das letzte mal zu Beginn meiner Videospielkarriere auf dem Game Boy ;).

Das Storyelement fand ich noch bemerkenswerter. Bekommt man in den meisten Rollenspielen die Story förmlich aufgezwungen, so muss man sich den Pfad hier bahnen, sprich man muss selbst zur Story kommen und nicht umgekehrt. Wie im richtigen Leben halt auch. Jemand der mal eben nur etwas zum Dampf ablassen will, für den wird dieses Spiel das falsche sein, soviel steht wohl fest. Hier ist Investition gefragt, Weitsicht, taktisches Kalkül und das Verlangen zu triumphieren.

Die Grafik ist "nett" geworden und wenn man hier von "altbacken" spricht, dann muss ich das in dem Fall als subjektiv werten. Denn schlecht sieht anders aus, refferenzmäßig sicher auch. Aber die Stimmung des Szenarios wurde in dem Grafik Korsett gut eingefangen um eine gewisse Stimmung zu transportieren und das ist gelungen, zumindest empfand ich das so.

Nun was bleibt noch zu sagen, ausser das ich das Spiel hasse. Aber genau deswegen liebe ich es so :D. Mein Nervenkostüm wird strapaziert, Adrenalin schiesst durch meinen Körper und meine Hände schwitzen wenn ich um mein Überleben kämpfe. Ich bin zwar ein schlechter Verlierer und schwöre mir alle halbe Stunde das Spiel nie wieder anzufassen, kann es aber dann doch nicht auf mir sitzen lassen dort stecken zu bleiben.

Das Spiel wird sicher nicht Jedermanns Sache sein, wie bei jedem anderen Spiel auch, scheiden sich die Gemüter an den jeweiligen Geschmäckern. Aber wenn du die Herausforderung liebst, dem Fantasie Flair und dem Mittelalter etwas abgewinnen kannst, dann wirst du hervorragend unterhalten.
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5.0 von 5 Sternen Dark Souls 2, 12. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
Als Fan von Dark souls sollte man sich nicht so aufregen finde ich. Es ist trotz der Veränderungen noch so atmosphärisch und fordernd aufgebaut wie die vorigen teile. Es gibt nur eine Sache die mich wirklich stört bei dark souls 2 und das ist, dass nach 10 mal Gegner töten die Gegner für immer verschwinden. Warum hat der Entwickler sowas gemacht. Klar ist der Weg dann frei gesäubert zum end Boss aber das ist langweilig. Man hat nicht mehr so große Angst seine Seelen zu verlieren weil ja niemand mehr da ist... aber egal.

Trotzdem auf alle Fälle 5 Sterne wert
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5.0 von 5 Sternen Top Spiel!, 10. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
Dark Souls zählt für mich zu den besten Spielen die ich je gespielt habe. Der zweite Teil brachte mich einige Male dazu fast den Controller durchs Zimmer zu schleudern.

Die Veränderungen haben Vorteile aber meiner Meinung nach zu viele Nachteile (Gegner verschwinden, Energieanzeige sinkt...) Natürlich legen die Spieleentwickler damit in Sachen Schwierigkeit noch einen drauf aber mir haette es besser gefallen wenn die komplette Spieleinstellung gleich geblieben wäre.

Trotzdem punktet das Spiel!
Top! Empfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Selten so oft gestorben wie bei diesem Spiel, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
Nach Demon Souls und Dark Souls der dritte Teil der es in sich hat. Grafisch besser gestaltet als der Vorgänger. Von der Schwierirgkeit her nimmt es sich kaum etwas zum Vorgänger.
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5.0 von 5 Sternen kurze Rezi über die Reihe und DS2 sowie DLC, 12. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
Den ersten Dark Souls Teil habe ich sehr negativ bewertet und nach 2 Tagen sterben wieder erbost verkauft. Ein Fehler. Man muss sich persönlich auf einiges einlassen wenn man die Reihe spielt. Dark Souls ist quasi geschaffen für Komplettlösungen rumgegoogle : All die Nummernwerte und Effekte der Waffen..…das alles muss man erstmal auf die Kette kriegen und kapieren.
Man kann quasi an jedem Gegner scheitern. Und man wird sterben, oft. Man muss es als Ansporn nehmen, denn sonst wird man den controler in die Flachbildglotze donnern wollen. Man stirbt wenn man sich sicher fühlt, wenn man unbedarf rumrennt, wenn man neue Gegner unterschätzt und wenn man die Balance verliert. Wer sich drauf einlässt wird eine Perle der Rollenspielhistorie kennenlernen dürfen, welches von anderen Entwicklern gerne durch das loot System und durch die unglaubliche Atmossphäre beneidet werden darf. Das Spiel ist dunkel, und „creepy“. Das schaffen nicht viele Spiele. Mit den tollen Geräuschen und den echten Lichteffekten hatte ich so ein packendes dungeon-Gefühl das letzte mal bei Diablo 1.
Viele Details warten darauf in einer open world artigen Spielwelt langsam und bedacht entdeckt zu werden. Ich habe mich drauf eingelassen und ich hätte es schon beim ersten mal tun sollen. Mich packte die Wut, ich hab über 500 games duchgezockt, aber erst durch diese Dark Souls Reihe nenne ich mich selbst „Zocker“. Alle die nicht 400 mal bei dieser Reihe sterben durften, weil sie der Reihe keine Chance gaben, sind nur fun gamer.
Ansonsten:
DS 2 ist etwas leichter als der erste Teil. So um die 3-4%. Man stirbt immer noch häufig!Alle anderen Spiele nach DS2 dürften
"Pippifax" werden, was die Schwierigkeit angeht. Mir graut schon vor einer Zeit nach DS und DS 2.
Speziell die Bosse sind zugänglicher geworden. Beim ersten Teil hab ich mir bei Sif dem alten Wauwau noch einen abgebrochen. Hat mich bestimmt 20 Anläufe gekostet den Wolf zu domestizieren. Bei DS 2
sind max. mal 10 Anläufe eher realistisch bei heftigen End-Brechern. Das levelling ist super. Auch meine Befürchtung, dass das Gegner spawnen irgendwann endet sind unbegründet. Dafür ist die Welt einfach zu groß. Das PvP Invader System kann nerven, muss aber nicht.Wenn man sich
drauf einlässt kann es witzig sein. Dass so viele Eide aber mit PvP und online Zwang zu tun haben ist nicht sooo toll. Da hätte ich mir mehr Kreativität gewünscht. Toll ist auch: Jeder Tod jedes Spielers wird registriert und kann "in game" angeschaut werden. Seid sicher: während ihr das hier gelesen habt sind auf der XBox so um die 200 neue Tode zu der Zahl hinzugekommen.Und die Zahl wächst.
Zum DLC:
Crown of the sunken King ist super geworden, 2 weitere DLCs sollen folgen (eine Triologie also).
Es ist viele Stunden lang, hat tolle Gegner und hübsche Dungeons parat. Auch die neuen Waffen sind spannend und die Bosse sind schwer.
Wer noch nicht süchtig ist:
Kommt mit und sterbt mit uns!
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4.0 von 5 Sternen Endlich wieder Souls-Nervenkitzel, 12. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe mir sehr viel Zeit gelassen, aber nach über 120 Stunden hab ich das Spiel nun bis auf ein, zwei optionale Bosse durch.
Und obwohl das Spiel durchaus ein paar Schwächen hat, hat es mich wieder genauso in seinen Bann gezogen wie sein Vorgänger.

Seit dem ersten Trailer war Dark Souls 2 bei mir schon sehnsüchtig erwartet, erste Gameplay-Trailer aber wirkten zunächst eher enttäuschend. Das sieht doch aus, als hätte man einfach Dark Souls genommen und nur in ein anderes Setting kopiert - also eher ein Add-On/ Spin Off, als eine Fortsetzung?
Ok, die Lichteffekte in den Trailern sahen schon noch besser aus als im Vorgänger... na, warten wirs ab.

Und damit kommen wir schon zum ersten Punkt: Die Grafik.
Im Großen und Ganzen hat sich grafisch im vergleich zu Dark Souls 1 nicht viel verändert. Jedenfalls nicht unbedingt zum positiven. Während Figurenanimation und Landschaften immer noch aussehen, als würde man immer noch den Vorgänger spielen, hat man sich die in Trailern gezeigten, neuen Lichteffekte gespart bzw. sie so stark heruntergeschraubt, daß die Neuerung praktisch nicht mehr vorhanden ist. Zugunsten der Rechnerleistung, hieß es. Und Hintergründe hinter den Landschaften - Horizont und Himmel - sind starre Kulisse, wie aufgemalt. Ich meine mich zu erinnern, daß der Vorgänger dies noch besser konnte. Wurde hier auch zugunsten der Rechnerleistung reduziert, oder war man wegen des Veröffentlichungsdatums schon unter Zeitdruck?
Das sind die grafischen Schwächen des Spiels, wenn man so will.
Aber das ist trotzdem Jammern auf hohem Niveau, denn zum einen sieht das Spiel längst nicht so hässlich aus, wie vielerorts gern behauptet wird. Souls-typisch wechseln sich dreckige, triste Dungeons und verfallene Burgen (Wald der Gefallenen Riesen) ab mit malerisch-schönen Landschaften (Heides Flammenturm, oder später der Drachenhorst).

Und abgesehen davon tun selbst die grafischen Schwächen dem Spielspaß gar keinen Abbruch, trotz aller anfänglichen Skepsis, denn Dark Souls 2 punktet mit dem, was die Reihe ohnehin am Besten kann und was sie ausmacht:
Dem Gameplay.
Wieder einmal heisst es: Kämpfen, blocken, in Angstschweiß zerfließen, sterben.
Hinter jeder Ecke kann der Tod lauern, jeder kleinste Feinde kann einen unkonzentrierten oder leichtsinnigen Helden das Leben kosten. Entsprechend vorsichtig und sich stets der Gefahr bewusst und ängstlich wagt man sich auch in die Weiten der Spielwelt namens Drangleic hinein. Den Schild stets erhoben, die Umgebung stets im Blick - und trotzdem erwischt einen dann ein Gegner aus dem Hinterhalt, wo man ihn nicht erwartet hat.
Das Kampfsystem gestaltet sich wie im Vorgänger, nur mit leichten Änderungen. Noch immer hat man einen schnellen, leichteren und einen starken, aber dafür langsameren Schlag, der einen natürlich auch länger ungeschützt lässt. Ebenso setzt man immer noch primär auf einen Schild in der Linken, um gegnerische Angriffe zu blocken - in neue Gebiete wagt man sich meist nur mit erhobenem Schild vor.
Noch immer kosten Schläge und auch geblockte Schläge Ausdauer und wenn die Ausdauerleiste aufgebraucht ist, hat man für einen Moment nicht die Kraft, weitere Schläge auszuteilen - oder noch wichtiger: Zu blocken. Wer die Ausdauer nicht im Blick hat, ist todgeweiht.
Und man kann auch wieder drei Arten von Magie anwenden: Pyromanie, Zauberei und Wunder. Wieder braucht man für jede ihren eigenen Katalysator, etwa eine heilige Glocke für Wunder.
Halb neu ist die neu eingeführte Klasse eines Zweihandkämpfers, der von Anfang an einen Bonus auf den Angriff auch mit der zweiten Hand hat - ich habe damit begonnen und dann doch lieber einen Schild benutzt, schien mir sicherer. Übrigens, Waffen lassen sich mit entsprechenden Rohstoffen wieder verbessern. Etwas unangenehm fällt auf, daß man schon früh im Spiel eine der besten Waffen finden kann. Zwar gibt es durchaus noch stärkere Waffen mit mehr Schaden, die allerdings ihr gegenüber wieder andere Nachteile haben, z.B. sehr hohes Gewicht (Belastung wirkt sich auf Beweglichkeit und Angriffstempo aus). In DS1 gab es auch schon sehr früh eine starke Waffe, allerdings konnte ich danach im Spielverlauf immer noch bessere Waffen finden.
Neu ist, daß man Gegner nicht mehr treten kann. Damit funktioniert zum einen die Taktik nicht mehr, daß man den Schild der Gegner wegtritt, um sie ungeschützt zu treffen und zum anderen lassen sie sich nicht mehr so leicht in einen Abgrund treten. Egal, das fällt nach einigen Stunden aber nicht mehr auf, man gewöhnt sich halt andere Taktiken an.
Gegner respawnen hier übrigens nicht mehr unendlich oft, wie noch in Dark Souls 1, sondern verschwinden ganz, wenn man sie mehrmals besiegt hat - wie oft, kann ich nicht sagen, da das von Gegner zu Gegner und Gebiet zu Gebiet zu variieren schien.
Das hat den Vorteil, daß der Weg zum Boss irgendwann leichter wird, weil man sich nicht mehr auf dem weg dorthin mit anderen Gegnern herumschlagen muss, es hat aber auch den Nachteil, daß man nicht mehr unendlich Seelen farmen kann. Theoretisch. Praktisch hatte ich dennoch das Gefühl, in DS2 sehr viel öfter aufzusteigen, als in DS1 und ich hatte selten das Gefühl, aufgrund der irgendwann nicht mehr wiederkehrenden Gegner nicht genug Seelen zu sammeln.

Das Levelsystem funktioniert wie gehabt: Man erhält Seelen für jeden besiegten Feind, und diese dienen als Universalwährung, sowohl für Itemkäufe als auch für den Levelaufstieg (was an sich schon genial ist, weil es so nie passiert, daß man mehr Gold hat, als man ausgeben könnte - in anderen Rollenspielen oft ein Motivationshemmer). Das macht auch einen weiteren Reiz dieser Spiele aus: Stirbt man, verliert man alle bis dahin noch nicht verbrauchten, gesammelten Seelen. Man hat eine Chance, sie danach wieder aufzusammeln, stirbt man vorher erneut, sind sie futsch. Dadurch wird der Nervenkitzel groß, denn ein Tod der Spielfigur durch Leichtsinn macht oft einigen Fortschritt wieder zunichte.

Anders als im Vorgänger verteilt man erlangte Erfahrungspunkte hier aber nicht an jedem x-beliebigen Leuchtfeuer (die in der Spielwelt verteilten Speicherpunkte), sondern nur bei einem NPC am zentralen Leuchtfeuer, von dem aus man sich in die verschiedenen Abschnitte begibt (was aber erleichtert wird durch eine von Anfang an verfügbare Schnellreisefunktion zwischen bereits freigeschalteten Leuchtfeuern). Hochgelevelte Attribute zeigen dann auch direkt ihre Wirkung im Kampf - wobei es aber vor allem später dann schon ein langwieriges Unterfangen wird, z.B. Stärke so hochzuleveln, daß auch der Angriffsschaden steigt.
Gut finde ich aber auch hier wieder: Waffen oder Magie, die eine bestimmte Stufe eines Attributes erfordern, kann man auch nutzen, wenn man diese Stufe noch nicht erreicht hat. Allerdings dann weitaus ineffektiver: Schwere Waffen, für die ich noch nicht stark genug bin, kann ich zweihändig führen, bin dann aber ungeschützter, da ich den Schild nicht verwende, oder ich nutze sie einhändig, mache aber weniger Schaden. Magie, für die ich noch nicht genug Willenskraft oder Intelligenz habe, macht ebenfalls weniger Schaden. Und habe ich die Fähigkeit Zauber noch nicht hoch genug gelevelt, kann ich überhaupt nur eine einzelne Magie mit auf die Reise nehmen - und da diese nur begrenzte Aufladungen haben und sich auch erst bei einer Rast am Leuchtfeuer wieder auffüllen, ist das durchaus taktisch zu bedenken.
Durch die so früh freigeschaltete Schnellreisefunktion haben die von den Vorgängern bekannten, freischaltbaren Abkürzungen etwas an Stellenwert verloren, sind aber immer noch vorhanden und an manchen Stellen auch bitter notwendig und erleichternd.
Den Boss zu erreichen, ohne nach einem Tod noch einmal durch ein ganzes Gebiet mit seinen Gegnern zu müssen, macht einem das Leben oft sehr viel leichter - und trotzdem ist dann noch einiges an Frustrationstoleranz gefragt.

Apropos Boss: Highlights in dem Spiel sind wieder die Bosskämpfe. Diese sind hier allerdings recht durchwachsen. Brauchte man in Dark Souls 1 eigentlich für JEDEN Boss mehrere Anläufe, so gab es hier einige, die ich beim ersten Versuch locker geschafft habe. Umgekehrt hatte ich dafür in DS1 nur einen Bosskampf, für den ich wirklich zwei Abende hintereinander brauchte, um ihn zu schaffen - in DS2 gab es mehrere, für die ich dann sogar drei oder vier Abende aufwenden musste. Der Schwierigkeitsgrad variiert hier stark. Schafft man einen leichten Boss beim ersten Anlauf, ist man froh, ihn nicht nochmal spielen zu müssen und erleichtert, daß es nicht so schlimm war, wie befürchtet. Knackt man einen der schweren Bosse nach unzähligen Versuchen, atmet man erst mal tief durch und versucht das adrenalinbedingte Zittern wieder in den Griff zu bekommen - bevor man sich überhaupt erst mal als Held fühlt.
Daß einige der Bossgegner dabei offenbar aus den Vorgängern kopiert wurden, stört mich weniger - sie zu knacken macht nach wie vor Spaß und sie nach tausend Toden endlich zu besiegen ist mir immer noch genug Motivation.
Und daß es keine "abgedrehten" Gegner mehr gibt, wie einer meiner Vorrezensenten behauptete, kann ich ebenfalls nicht unterschreiben - es gibt durchaus wieder so einige Kreationen, bei denen man sich fragt, was für Alpträume die Schöpfer des Spiels nachts haben.
Allerdings zeigt sich gerade in den Bosskämpfen eine weitere Schwäche des Spiels besonders: Man weicht einem vernichtenden Schlag des Gegners aus, das Bild zeigt auch, daß man der Klinge um Haaresbreite, aber EINDEUTIG entkommen ist ... und dann wird die Spielfigur plötzlich übergangslos einen Millimeter zurückversetzt und hängt an der Klinge. Zielhilfe für NPC-Gegner? Oder wie? Es ist zwar nicht so omnipräsent, daß es den Spielspaß komplett zerstören würde, aber gerade im Kampf gegen eine harte Nuss, die man nach x Versuchen endlich fast geknackt hat, kann sowas sehr frustrierend sein, vor allem, wenn es das Leben kostet.

Trotzdem: Sieht man von diesen gelegentlichen technikbedingten Frustmomenten ab, so sind es meistens doch die Fehler des Spielers, die ein Ableben zur Folge haben. Und das ist ungeheuer motivierend, denn so ist man gezwungen, seine Taktik anzupassen, Angriffsmuster und Schwachstellen von Gegnern zu studieren und zu nutzen zu lernen, um Erfolg zu haben. Einfach drauflos kloppen funktioniert nicht, wer hier nicht im richtigen Moment einen Schlag blockt oder ausweicht, ist tot.

Bleibt nur noch die Story:
Diese ist wieder sehr obskur und eröffnet sich dem Spieler nur stückchenweise in den Gesprächen mit den weit verstreuten NPCs. Und da diese nicht immer sehr klare Aussagen machen, bleibt es oft uns überlassen, uns daraus einen Reim auf die Geschichte zu machen. Und erst gegen Ende des Spiels offenbart sich einem wieder, was hier wirklich so abläuft, bis dahin bleibt man weitgehend im Dunkeln. Dieses Konzept fand ich bereits im Vorgänger geil, und auch hier macht das für mich sogar die Tatsache wieder wett, daß die Story an sich eher banal ist.
Dieses Konzept des Geheimnisvollen zieht sich übrigens durchs ganze Spiel. Nicht nur die Story bleibt lange verborgen, auch der Nutzen vieler der unzähligen Items erschließt sich dem Spieler erst an bestimmten Schlüsselpunkten - oder aber nur durch hohe Aufmerksamkeit und Kombinationsfähigkeit, Vorkenntnisse aus den Vorgängern oder eben durch Hilfe aus dem Internet .
Viele NPCs haben eigene Geschichten, deren Fortlauf bei jeder weiteren Begegnung mit ihnen getriggert wird, odergeben dem Spieler Nebenquests - da es aber kein Questlog gibt, sind diese oft sehr rätselhaft und man erkennt oft erst, daß man sie ausführt, wenn man gerade erst dabei ist, dies zu tun. Manchmal erkennt man eine Nebenquest gar nicht als solche.
Und man kann an verschiedenen Stellen wieder Eide leisten und Bündnisse eingehen - ohne wirklich zu wissen, was sie bedeuten. Und das kann schon manchmal Nachteile haben...

Insgesamt hat Dark Souls 2 durchaus einige Schwächen und fällt in manchen Dingen im Vergleich zum Vorgänger etwas ab.
Dennoch zog es mich wieder in seinen Bann, wie selten ein anderes Spiel ausserhalb der Reihe. Das alte Souls-Feeling war sofort wieder da und blieb von der ersten bis zur letzten Minute. Und das trotz meiner anfänglichen Skepsis, das Spiel könne vielleicht an Wirkung verlieren, weil das Konzept nun nicht mehr neu sei und man auch mit Neuerungen eher geizig war.
Der Nervenkitzel blieb der Gleiche, und mit ihm auch die Motivation, es immer und immer wieder zu versuchen, bis man es endlich geschafft hat. Und sollte es ein Dark Souls 3 geben, so denke ich, daß ich auch damit wieder glücklich werden könnte, selbst wenn sich wieder kaum etwas verändert. Aber bevor es soweit ist, warte ich nun neugierig auf ein anderes Spiel mit doch sehr ähnlichem Konzept aus dem Hause From Software: Bloodborne.
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Dark Souls II - [Xbox 360]
Dark Souls II - [Xbox 360] von Bandai Namco Games Germany GmbH (Xbox 360)
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