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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist es zu stark, bist du zu schwach.
Warum ein Spiel spielen, das durch seinen unglaublich hohen Schwierigkeitsgrad bekannt ist? Warum soll ich mir das antun? Diese Fragen stellte ich mir bereits beim ersten Teil, den ich bis jetzt noch nicht gespielt habe. Ich bin also neu im Souls-Universum. Bleibt denn da noch überhaupt was übrig, wenn man die Schwierigkeit außen vor lässt? Oh ja! Und...
Vor 9 Monaten von S.e.b.o. schweift aus veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Quantität statt Qualität
kurz zu meiner Person, ich liebe Dark Souls und Demon Souls und habe diese weit über 500 h begeistert gespielt. Beide zählen meines Erachtens zu den besten Spielen der letzten 10 Jahre. Der Nachfolger ruft in mir jedoch gemischte Gefühle hervor. Die Gründe hierzu möchte ich in diesem Bericht kurz offen legen:
Dark Souls 2 bietet zwar deutlich...
Vor 3 Monaten von Brokenwing veröffentlicht


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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist es zu stark, bist du zu schwach., 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
Warum ein Spiel spielen, das durch seinen unglaublich hohen Schwierigkeitsgrad bekannt ist? Warum soll ich mir das antun? Diese Fragen stellte ich mir bereits beim ersten Teil, den ich bis jetzt noch nicht gespielt habe. Ich bin also neu im Souls-Universum. Bleibt denn da noch überhaupt was übrig, wenn man die Schwierigkeit außen vor lässt? Oh ja! Und wie!

Für mich fühlt sich Dark Souls II wie eine Mischung aus Resident Evil (den alten!), Zelda und Final Fantasy an. "The legend of the evil Fantasy" quasi. Warum? Weil es Panik in mir verursacht, die weitläufigen Landschaften zum erkunden einladen und weil es ein RPG ist, in dem es schier unendliche Möglichkeiten gibt. Ich gebs zu. Die ersten Spielstunden war ich nach wie vor etwas skeptisch. Optisch ist das nicht so der Kracher. Ich bin kein Technik-Experte, aber ein Uncharted ist das keins. Auch wird man nicht an der Hand genommen, wie in modernen Spielen. Das heißt, man steht schon mal verplant in der Gegend rum und denkt sich: und nun? Wohin? Was kommt als nächstes? Es gibt keine Karte, keine Pfeile zeigen euch den nächsten Weg an. Dann wird Google gefragt und man erfährt, dass man mit diesem Item an diesem Ort das machen muss. Klingt dämlich? Ist es irgendwie auch. Aber so hat man im Spiel ständig diese aha!-Effekte. Und das ist cool!

Mich hat schon jahrelang kein Spiel mehr so geflasht, wie dieses hier. Und dass mich mit meinen mittlerweilen 35 Jahren überhaupt nochmal ein Spiel so richtig packen sollte, hab ich eh nicht gedacht. Spaß machen doch die meisten Spiele irgendwie. Aber dass sogar meine Gedanken um ein Spiel kreisen, wenn ich im Real Life unterwegs bin, hatte ich tatsächlich schon lange nicht mehr. Welches Gebiet habe ich noch nicht besucht? Wie komm ich da hin? Wann schaffe ich endlich diesen scheiß Obermotz? Sollt ich mich in einen Menschen verwandeln oder diese kostbaren Items doch lieber für später aufbewahren? Lieber noch etwas aufleveln oder es gleich versuchen?

Was mir auch besonders Spaß macht: der Onlinemodus! Es ist ja nur so ein halbes Co-op. Das heisst, ich kann mich nicht mal so eben mit nem Kumpel "zusammenschließen". Nein, das ist in Darks Souls II alles etwas anders und fand ich Anfangs eher abschreckend. Aber jetzt, so ziemlich am Schluß des Spiels, liebe ich ihn. Man ist grundsätzlich allein in dieser großen, feindseeligen Welt. Doch manchmal sieht man die Schatten anderer Spieler vorbeihuschen und weiß, so allein ist man gar nicht. Oder man findet Nachrichten irgendwo und fühlt sich irgendwie beruhigt, dass es auch andere soweit geschafft haben. Und wenn man andere Spieler direkt aufruft, oder sich aufrufen lässt, ist das für eine kurze Zeit eine unglaubliche Genugtuung, seis, weil einem endlich geholfen wird, oder weil man anderen hilft und sich tierisch freut, wenn nach einer langen Endgegner-Schlacht die Mitspieler jubeln und einem danken. Das fühlt sich gut an.

Und warum ist man nun zu schwach, wenn man das Spiel nicht bezwingt?
Weil es nie unfair ist. Ok. Manchmal vielleicht doch. Ein klein wenig zumindest. Wenn man durch eine düstere Höhle streift und auf einmal wird man ganz Indiana Jones-like von einer großen Steinkugel zuermatscht, kann man den Programmierern schon Sadismus vorwerfen und frustiert das Pad in die Ecke knallen. Aber in dem Moment hat man dazugelernt. Und beim nächsten Mal weiß man, was um die nächste Ecke auf einen wartet. Aber das macht die große Welt von DSII auch aus. Alles ist düster und feindseelig. Die Gegner sind aggressiv und greifen gnadenlos an. Man muss schon äußerst konzentriert und mit Bedacht vorgehen um zu siegen, "Button-mashing" bringt nichts. Die grüne Ausdauer-Leiste im Auge zu behalten, hat oberste Priorität. Wenn diese leer ist, geht erst mal nix mehr, außer langsam zu gehen. Sie füllt sich zwar innerhalb weniger Sekunden wieder, dies fühlt sich aber in den brachialen, kompromisslosen Kämpfen wie eine halbe Ewigkeit an und ein Ableben eures Charakters ist unausweichlich. Als Regel gilt: lieber einmal mehr blocken oder wegrollen, als immer reinzuschlagen. Geduld ist eine Tugend. Das musste ich auch erst lernen. Sonst heissts wieder mal: "You died". Haha! Ich liebe es!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe dieses Spiel!!!, 9. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
Dark Souls 2 ist für mich eines der Besten PS3 Spiele überhaupt!
Es zieht einem von Anfang an in seinen Bann!
Ich habe beim ersten Durchgang dieselbe Faszination der Vorgänger gespürt und teilweise wurde diese sogar übertroffen!
Diese düstere Atmosphäre zusammen mit dem knackigen Schwierigkeitsgrad ergibt ein Weltklasse Spiel :)
Besonders mag ich es wie das Spiel aufgebaut ist. Es erinnert ein wenig an Zelda statt wie in Zelda bestimmte Amulette zu besorgen muss man hier 4 Ur Leuchtfeuer Entzünden jedes wird von einem Dicken Boss gehütet aber der weg zu diesen Ur Leuchtfeuern ist lang und man muss viele Bosse besiegen um dort hin zu gelangen!
Von Majula dem friedlichen Lager des Helden gibt es 5 verschiedene Wege zu diesen Ur Leuchtfeuern!
Sobald man die 4 Ur Leuchtfeuer entzündet hat ist das Spiel aber längst nicht vorbei ;)
Im Gegenteil man schaltet nur einen neuen langen beschwerlichen weg frei. Es warten noch viele harte Bosse und Gebiete auf einen! Man findet im Spiel allerlei Items die unerlässlich sind. Um den Helden auf zuleveln muss man immer zurück nach Majula das ist etwas unnötig gelöst viel einfacher wäre es gewesen das man wie in Dark Souls 1 einfach bei jedem Leuchtfeuer leveln kann! Dafür kann man sich aber nun zwischen den Leuchtfeuern teleportieren was unnötige Laufwege erspart!
Dark Souls 2 bietet wie seine Vorgänger wieder mal grandiose Locations ich war sehr angetan vom Eisenschloss einfach klasse :)
Bosse gibt es wie erwähnt sehr viele glaube so 31 Stück das sind jedenfalls mehr als in den Vorgängern. Allerdings wurden auch ein paar Bosse kopiert aber das ist nicht so schlimm wie es klingt! Die Spielzeit ist Dark Souls typisch sehr üppig!
Ich habe für meinen ersten Durchgang 68 Stunden gebraucht und war lv 158 habe aber inzwischen das New Game+ angefangen und habe das Spiel schon locker über 100 Stunden gezockt ;)
Besonders mag ich den Online Modus in Dark Souls 2 es macht einfach ungemein viel Spaß als Phantom anderen bei Bosskämpfen zu helfen oder als Phantom gegen andere Invader zu kämpfen!
Die typischen Online Nachrichten mit Hinweisen von Spielern sind natürlich auch wieder mit dabei :)
Grafisch sieht Dark Souls 2 sehr stimmig aus aber man sollte keine Next Gen Grafik erwarten das braucht die Souls reihe aber auch nicht die Stärken liegen woanders :)

Pro
+Düstere Atmosphäre
+Grandiose abwechslungsreiche Locations
+Klasse Bosskämpfe
+viele nützliche Items mit teils eigener Geschichte
+knackiger Schwierigkeitsgrad
+gute Soundkulisse
+sehr viele verschiedene normale Gegner
+viele coole Waffen
+Leutfeuer Teleportation
+sehr lange Spielzeit
+Online Modus
+New Game+

Contra
-nur in Majula leveln
-lange Ladezeiten
-einige Bosse kopiert vom Vorgänger

Fazit: Dark Souls 2 ist für mich der beste Teil der Souls Reihe einfach auch wegen der tollen Locations und den coolen Bosskämpfen aber auch wegen dem grandiosen Online Modus! Dieses Spiel wird mir noch ewig im Gedächtnis bleiben und zwar sehr Positiv! Ein Meisterwerk von Spiel klare Kaufempfehlung für alle die in ein knackiges Dark Fantasy Universum eintauchen wollen!
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Alptraum von einem Spiel - Und das ist gut so!, 15. März 2014
Von 
Chaz0r - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
1, 2, 3, 4, 5, ..., 20, 21, 22, 23, .....101, 102, 103...

Was sich hier anhört wie ein lustiger Zählwettbewerb im Kindergarten ist hingegen etwas weitaus weniger knuffiges. Es ist die gefühlte Anzahl an Toden, die ich in Dark Souls 2 gestorben bin...noch bevor ich den ersten Boss überhaupt zu Gesicht bekommen habe. Und direkt nach dem ersten Tod ploppt ein Achievement auf, dass mich herzlich begrüßt: Willkommen in Dark Souls!

Zu Story: Der Vorgänger hat uns insgesamt nicht viel Story geboten. Eigentlich nur gerade so viel wie nötig war. Und diese mussten wir uns penibel zusammenpuzzlen. Dark Souls 2 macht das eigentlich genau so. Wir sind ein Verfluchter im gefallenen Lande Drangleic. Was genau wir da sollen, was unser Ziel ist...tja...das müssen wir selbst herausfinden. Zu Beginn begrüßt uns das Spiel dabei noch mit einigen kurzen Zwischensequenzen, die uns den ganz groben Rahmen vorgeben. Das gerenderte Intro ist vor allem aus technischer Sicht unfassbar genial! Sollte es einmal einen animierten Film aus Mittelerde geben, dann soll der diesen düsteren Stil und diese Qualität haben.
Doch nachdem wir unseren Charakter erstellt haben stehen wir erstmal da. Was genau los ist, was genau wir sollen, erklärt uns das Spiel nicht. Einen roten Faden? Gibt es nicht. Alles müssen wir uns mühsam zusammenpuzzlen. Was wahrscheinlich in jedem anderen Spiel fatal wäre, passte schon in Dark Souls 1. Und es passt auch wieder in Dark Souls 2. Es untermalt einfach dieses mystische, dunkle Welt, in der man sich alles hart erarbeiten muss. Selbst die Story. Aber um so belohnender ist es, wenn man so langsam die Zusammenhänge beginnt zu verstehen. Das macht aus Dark Souls 2 immer noch keinen Storyblockbuster, aber es ist eine sehr eigene, besondere Art des Geschichtenerzählens...und das funktioniert.

Technik/Design: Fangen wir dem Sound an. Gelegentlich konnte ich im Spiel kleine Soundaussetzer feststellen. Nicht oft, nicht tragisch, aber sie waren da. Der Sound selber hat dabei das Niveau des ersten Teils. Viele Soundfiles wurden auch 1:1 aus dem ersten Teil übernommen. Noch besser als im ersten Teil gefällt mir die Musik. Sie ist eigentlich relativ unscheinbar und melancholisch. Und doch untermalt sie die gesamte von Traurigkeit und Dunkelheit überflutete Atmosphäre von Dark Souls. Sie ist so unscheinbar, dass sie nicht vom wesentlichen Aspekt des Spiels, dem Gameplay ablenkt. Sie ist episch genug um die sowieso schon extrem dicken Bosse noch epischer wirken zu lassen. Es ist kein Soundtrack, der einem im Ohr bleibt und Kultpotenzial hat. Es ist auch kein Soundtrack der großen Wiedererkennungswert hat. Aber es ist ein Soundtrack, der jedes Element des Gameplays aufgreift und die gesamte Atmosphäre in Perfektion unterstützt.

Auf grafischer Ebene muss zwischen der technischen Ebene und der Design-Ebene unterschieden werden. Denn hier gibt es eine Kluft, wie sie kaum größer sein könnte. Dark Souls 1 ist im Jahr 2011 erschienen und sah auf technischer Ebene schon zu diesem Zeitpunkt extrem veraltet aus. Dark Souls 2 ist nun im Jahr 2014 erschienen und es hat sich optisch kaum verändert. Es sind einige Lichteffekte hinzugekommen, das Graß wirkt etwas besser animiert, aber sonst? Sonst heißt das, dass wir Texturen haben, die einfach unglaublich weit weg vom Begriff "Zeitgemäß" sind. Die Charaktermodelle auf technischer Ebene sind genau so veraltet. Man muss sich einmal die Spiele anschauen, die zum Ende der PS2 und zum Anfang der PS3 erschienen sind. Das sind Spiele wie Dantes Inferno, Call of Duty 3 oder Metal Gear Solid 3. Alles Spiele, die in etwa 7-8 Jahre alt sind. Und auf technischer Ebene übertrifft Dark Souls 2 sie leider nur unwesentlich. Erstaunlich ist es, dass trotz dieser alten Technik nur selten 60FPS erreicht werden. Allerdings ist das für ein Spiel, was sowieso nur von seinem Gameplay und seiner Atmosphäre lebt auch nicht relativ tragisch. Vor allem Letzteres hat From Software trotz der altbackenen Technik sau gut hinbekommen. Das ganze Design und die Darstellung der Welt übertrifft Dark Souls 1 meiner Meinung nach noch einmal ein ganzes Stück. Wenn man die erste, dunkle Höhle verlässt und ein zerfallenes Dörfchen an den Klippen zum Meer in der Abenddämmerung betritt, dann ist das Atmosphäre pur. Eine Atmosphäre, die andere Entwickler nicht einmal mit moderner Technologie schaffen zu erreichen. Schön ist auch, dass die Welt von Dark Souls 2 deutlich abwechslungsreicher gestaltet ist, als die des Vorgängers.

Das Wichtigste der Souls Reihe (Demons Souls, Dark Souls, Dark Souls 2) war aber je her das Gameplay. Die reihe gehört den meisten Spielern nach zum Schwersten, was die moderne Spieleindustrie seinen Spielern anbietet. Meiner Meinung nach trifft es das aber nicht ganz. In der Theorie war die Souls-Reihe je eher einfach. Wenn der Spieler weiß, was er tut, wenn er vorsichtig ist und seine Gegner kennt, dann ist Dark Souls 2 eigentlich an vielen Stellen sogar relativ einfach. Der Haken an der Sache: Man muss erst einmal alles kennenlernen...die Umgebungen, die Feinde, Hinterhalte. Im Grunde gilt: Alles, was in Dark Souls 2 existiert, egal was es ist, es will euch töten. Und gerade das ist der Punkt, der die Souls Reihe extrem schwer, aber gleichzeitig nicht unfair macht. Es muss erst einmal alles studiert werden. Jeder Gegner, sei es nur der einfachste, banale Gegner, ist eine Herausforderung. Und bis ihr alles studiert habt, werdet ihr eins tun: Sterben. Immer und immer wieder. Und wenn ihr glaubt ihr habt einen Gegner verstanden, dann wirft Dark Souls 2 euch neue Gemeinheiten entgegen. Und ihr werdet wieder sterben.
Jeder Tod ist aber nicht vergebens. Jeder Tod bringt euch einen Schritt näher an den Sieg. Es ist oft zum Haare raufen. Das Spiel bestraft jeden Fehler gnadenlos. So gnadenlos, dass ich manchmal den Controller an die Wand werfen möchte. Und dann ist der Moment da. Nach tausenden von Toden und neuen Versuchen fällt der Boss plötzlich um. Geschafft! Und dadurch erschafft die Souls-Reihe, Dark Souls 2 ist da keine Ausnahme, ein Gefühl von Erfolg, wie es kaum ein Spiel schafft.

Eine Aufgabe der Entwickler war es, dass sie Dark Souls 2 zugänglicher gestalten wollten. Das haben sie geschafft, wobei die neue Zugänglichkeit eher im Detail liegt. Beispielsweise kann man einen kleinen Tutorial-Abschnitt bewältigen, der einem die Grundlagen der Steuerung zeigt. Dies wird aber nur durch kleine Textausschnitte, die an Säulen kleben, präsentiert. Einmal nicht aufgepasst - und Ihr werdet sterben....schon im Tutorial.

Das Kampfsystem des Spiels ist dabei relativ einfach. Die Waffen/Schilde werden mit den Schultertasten verwendet, Ausweichrollen gehen über Druck auf die entsprechende Taste. Im Prinzip wars das schon. Aber das würde dem Spiel nicht gerecht werden. Denn dieses Kampfsystem hängt penibel genau mit dem Verhalten der Gegner zusammen. Das Kampfsystem muss vom Spieler einfach zu 100% perfektioniert werden, damit gegen neue Gegnertypen auch überhaupt im Ansatz eine Chance besteht. Der Begriff "Easy to learn - hard to master" wird von Dark Souls 2 auf die Spitze getrieben. Es ist wirklich verdammt einfach zu lernen. Aber unfassbar schwer zu meistern. Aber es ist möglich. Und wenn doch irgendwas schief geht, dann ist das nicht die Schuld vom Spiel. Dann ist das ein Fehler, den ich als Spieler begangen habe und den das Spiel einfach wieder gnadenlos bestraft hat.

Im Aufbau der Welt hat sich Dark Souls 2 gegenüber seinem Vorgänger stark verändert. Es ähnelt hier mehr dem älteren Demons Souls. In Dark Souls 1 hatte man eine in sich geschlossene Welt. Es haben sich immer neue Wege geöffnet, neue Abkürzungen erschlossen, sodass man einen genaue Idee der Welt hatte. Dark Souls 2 macht das etwas anders. Zentrale Anlaufstelle ist das zerfallene Dorf Manjula. Manjula funktioniert in gewisser Weise wie eine Art Hub, der Wege zu den einzelnen Abschnitten bietet. Wirklich wie ein Hub aufgesetzt, wie man es aus dem Schloss in Super Mario 64 kennt, ist das Ganze aber nicht. Es wirkt schon wie ein konsistenter Teil der Welt. Allerdings kommt nie so ganz das Verständnis des Großen Ganzen auf, welches Dark Souls 1 erreicht hat. Im Gegenzug hingegen bekommt der Spieler aber deutlich abwechslungsreichere Gebiete geboten. Und innerhalb der Gebiete wird dieses Gefühl des Großen Ganzen auch in Ansätzen erreicht. Dark Souls 2 bietet mehr Abwechslung. Es geht aber eben den Kompromiss ein eine nicht ganz so konsistent wirkende Welt zu bieten. Es ist damit nicht schlechter als sein Vorgänger, sondern verfolgt einen leicht anderen Ansatz.

Dark Souls 2 ist aber auch in anderen Bereichen etwas zugänglicher geworden. Einfacher ist es dabei jedoch nicht. Beispielsweise kann man direkt vom Start aus jedes entdeckte Lagerfeuer per Schnellreise erreichen. Neben den aus dem ersten Teil bekannten Estus-Flakon (Heiltrank), kehren als heilende Items die Heilsteine aus Demons Souls zurück. Diese regenerieren sehr langsam euer Leben. Damit ihr nicht zu viele Heilgegenstände direkt zu Beginn bei euch tragt, wurden die Estus-Flakons stark angepasst. Ihr habt zu Beginn nur einen einzigen Estus-Flakon zur Verfügung. Und wenn ihr sterbt und an einem Lagerfeuer rastet, dann bekommt ihr auch nur diesen Einen zurück. Heilsteine müssen gefunden werden und werden nicht aufgefüllt. Eine höhere Anzahl von Estus-Flakons muss sich durch das sammeln der entsprechenden Items erst wieder erarbeitet werden.

Auch größer angekündigt wurden Fackeln und zerstörbare Umgebungen. Diese beiden Features werden allerdings nur unwesentlich genutzt. Ich habe bisher kaum Notwendigkeit gesehen eine Fackel einzusetzen. Und die zerstörbaren Umgebungen beschränken sich auf vordefinierte Kleinigkeiten. Mal wird eine Wand an einer vorgegebenen Position gesprengt um eine Abkürzung anzubieten, mal geht eine Stützsäule der Decke durch einen Gegnerhieb kaputt. Vor allem Letzteres dient aber nur der Optik und hat keine spielerischen Auswirkungen. Ein Nachteil ist das nicht, denn so bleibt auf jeden Fall das gute Spielgefühl von Dark Souls 1 erhalten.

Eine weitere Neuerung: Wenn ihr sterbt, werdet ihr zu einer untoten Hülle. Das kennen wir bereits aus dem Vorgänger. Neu ist jedoch, dass jeder Tod eure Lebensenergie verringert. Das Ganze geht so weit, dass ihr nach x Toden nur noch 50% eurer Energie zur Verfügung habt. Das Schöne am Spiel: Es ist selbst dann immer noch spielbar. Und, wie schon erwähnt, in der Theorie sogar sehr einfach, wenn man weiß, was man tut. Da macht es keinen Unterschied, ob man nun 10% oder 100% Lebensenergie hat. Es erschwert aber eben, ohne unfair zu werden, das ganze Spiel noch einmal etwas und sorgt dafür, dass die neuen Heilsteine nicht zu mächtig werden. Denn diese können immer nur so weit auffüllen, wie euch an Lebensenergie zur Verfügung steht. Das Management der Menschlichkeit, die euch zurück in einen Menschen verwandelt und die Lebensenergie wieder auf 100% setzen kann, wird in Dark Souls 2 damit auch wichtiger.

In Sachen Gameplay haben wir also ein Dark Souls 1 mit leichten Detailänderungen. Einige Änderungen tun dem Spiel sehr zu Gute, andere machen Dinge einfach anders und nicht unbedingt besser oder schlechte. Und das ist gut so. Es gibt kaum ein Spiel, was dieses perfekt aufeinander abgestimmte Gameplay der Souls-Reihe auch nur annähernd erreicht. Dark Souls 2 erreicht das voll und Ganz.

Der Online-Modus existiert in Dark Souls 2 natürlich auch wieder. Im Kern hat sich hier auch nichts verändert. Lediglich im Detail gibt es Veränderungen, die das Ganze aber durchaus noch passender und fairer machen.
Der Online-Modus besteht dabei aus mehreren Features. Ihr könnt beispielsweise ausgewählte Schemen von anderen Spielern in eurer Nähe sehen. Ihr könnt sehen was sie gerade machen, ob sie Kämpfen und und und. Das gibt einem das Gefühl in dieser traurigen, düsteren Welt letztendlich doch nie ganz alleine zu sein.

Gleichen Effekt haben die Nachrichten. Über vorgegebene Text-Elemente könnt ihr Spielern Nachrichten auf den Boden schreiben und damit Hinweise auf Hinterhalte, Abkürzungen und Gegenstände geben. Der Aufbau der Nachrichten hat sich leicht verändert...erweitert sogar. Ein spezielles Item muss für Nachrichten im Übrigem nicht mehr gefunden werden. Das geht nun bequem vom Startmenü aus.

Ganz alleine ist man in der Welt von Dark Souls 2 auch nicht. Zu jeder Zeit besteht die Chance, dass andere Spieler über diverse Items in eure Welt kommen. Und meist wollen sie euch töten. Ausnahmen gibt es natürlich auch. Im Gegensatz zum ersten Teil könnt ihr nun aber auch von Spielern angegriffen werden, während ihr eine Hülle seid.
From Software erhöht dadurch die Relevanz der Fraktionen, die euch Hilfe gegen das Eindringen von Spielern anbieten. Wird ein Spieler des gleichen Bündnisses beispielsweise angegriffen, kann es passieren, dass ihr automatisch in seine Welt gezogen werdet, um im Kampf gegen einen gegnerischen Eindringling zu helfen.
Der gelungene Multiplayer wurde somit im Detail noch ergänzt, was ihm im direkten Vergleich mit seinen Vorgängern mehr Tiefe biete.

Fazit: Dark Souls 2 ist ein im Detail erweitertes und verbessertes Dark Souls. Es macht keine großen Sprünge, verbessert den grandiosen Vorgänger an den wichtigsten Punkten ein wenig. Es fühlt sich damit vielleicht ein wie ein Dark Souls 1.7, aber in Anbetracht dessen, wie gut der Vorgänger war und es kaum ein vergleichbares Spiel gibt, ist es toll zu sehen, dass From Software das Spiel verbessern konnte.
Dark Souls 2 ist ein Spiel, was euch fordert und wo ihr euch die Haare bei raufen werdet. Aber es ist zugleich ein extrem belohnendes Spiel. Und auch wenn die Technik hoffnungslos veraltet ist, sorgt die 100% perfekt umgesetzte Symbiose aus Gameplay, Sound und Design dazu, dass Dark Souls ein einzigartiges und grandioses Abenteuer ist.
Für Casual-Spieler ist Dark Souls 2 vermutlich die falsche Wahl. Dafür fordert es zu extrem. Alle Anderen bekommen hier erneut einen Ausnahmetitel. Ein Spiel, was vieles anders und vieles sehr speziell macht. Aber eben diese Zusammenspiel aller einzelnen Elemente harmoniert schlicht perfekt. Ganz dicke Kaufempfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, besser Souls Games..., 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
Grias Eich aus der Alpenrepublik,

also nach 47h Spielstunden vielen Toden und derzeit LVL 102 ( bin ca bei 50% Spielvortschritt ) als Ritter mag ich auch mal meine Meinung zum besten geben;-)
Ich muss vorweg sagen das ich alle Souls Games bis auf eben DS2 mehrmals durchgezockt habe, also Vorerfahrung ist reilich vorhanden.

Zu DS2 ich finde das Spiel echt super es ist seiner Linie treu geblieben m.m.n nicht leichter geworden aber sicher auch nicht schwerer..auf der einen Seite wurden gewisse Dinge wesentlich leichter gemacht auf der anderen Seite wurde aber auch wieder die Daumenschraube angezogen somit ist es m.m.n gut ausbalanciert.

Es gibt kein Spiel am Markt ( zumindest für mich ) welches mich so in seinen Bann zieht und auch Langzeit motiviert das meiste was so am Markt ist, ist für mich vollkommener Schrott z.b. Call of Duty, und den ganzen ich habs in 8h ausgezockt Müll aber das ist eh Geschmacksache.

Ich habe mich sehr lange auf das Spiel/Release gefreut und muss sagen ich wurde in keiner Art und Weise Entäuscht bin vollkommen zufrieden und würde das Spiel auch guten Gewissens jedem der ein Fan der Serie ist aber noch zögert Empfehlen und lasst euch nicht von den schlechten Rezis abschrecken denn weniger wie 4.Sterne hat das Game sicher nicht verdient!!

Ich weiß für mich das ich noch lange Freude an dem Game haben werde und das zählt, natürlich sind auch Frustmomente dabei und Sinnlose Seelenverluste weil man unvorsichtig war oder zu gierig wieder schnell an seine Seelen kommen wollte..Bei den Toden die ich bis jetzt erlebt habe ( es waren viele ) war ich zu 98% selber Schuld aus eben genannten Gründen.

Abschließend möchte ich euch noch einen Tipp geben ( ist wahrscheinlich eh schon bekannt )

Um immer Menschlich zu bleiben würde ich immer den Ring der Lebensversicherung ( der bei Tod Seelenverlust und Hüllenwerdung verhindert ) anlegen. Für schlappe 3000 Seelen kann man diesen Ring immer wieder beim Schmid in Manjula Rep. lassen somit bewegt man sich immer in einem Kreislauf wo man Normalerweise die Seelen sowie die Menschlichkeit nicht verliert..Ich habe 3. von den Ringen, ist einer kaputt wird der nächste angelegt bis ich sie eben wieder Rep.lasse..Funktioniert zum farmen super und ist auch bei Bossen sehr hilfreich ich habe 18. Menschenbilder auf Reserve die ich eigentlich nicht brauche bzw. mir in der Hinterhand halte.

Tödliche Grüße an die Fangemeinde von DS und die, die es noch werden wollen..;-)

Praise the Sun
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dark Souls übertrifft sich mal wieder selbst, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
Es kann so einfach sein. Und wie einfach es sein kann, einen super Nachfolger für ein geniales Spiel zu konstruieren zeigen Bandai Namco Games überdeutlich.
Am Spielprinzip haben sie mal GAR nichts geändert. Wie es zu hoffen war. An einigen Kleinigkeiten hätten sie zwar ansetzen können, aber wir wollen ja mal die Kirche im Dorf lassen.

Ich fange mal mit dem wichtigsten an. Dark Souls II ist wie man es vom Vorgänger kennt, schwierig und düster. An diesem Prinzip hat sich nichts gändert. Die Spielwelt ist groß und bietet eine enorme Fülle an unterschiedlichen Dungeons und Regionen. Dark Souls II führt uns in diesem Teil in ein verlorenes Königreich namens Drangleic. Auch in diesem Teil darf der Spieler nicht mit besonders vielen Erklärungen rechnen. Das Spiel redet nicht sonderlich viel um den heißen Brei herum und erklärt einem bis auf die wichtigsten Techniken nämlich gar nichts. Wo man lang muss, welchen Schlüssel aus welchem Gebiet man braucht, das alles darf man sich mal schön selbst zusammensuchen. Hinweise, Hintergründe zur Geschichte oder Erklärungen findet man wenn überhaupt nur sehr versteckt. Genau so, wie man es vom Vorgänger bereits gewohnt ist. Dabei ist das Spiel ebenfalls wie gewohnt sehr belohnend bei erfolg, allerdings auch sehr frustrierend im gegenteiligen Fall.

Der Schwierigkeitsgrad hat sich nämlich verglichen mit dem Vorgänger so gut wie gar nicht geändert. In meinem Augen ist sogar eher das Gegenteil eingetreten. Es gibt teilweise heftige Bosse, zu denen man zum Erreichen unglaublich schwierige Dungeons überstehen muss, die man auch brav immer wieder erneut durchkreuzen muss im Falle eines Misserfolgs. Während ich es im Vorgänger meist noch ohne Probleme geschafft habe, bin ich hier teilweise ohne Hilfe aus anderen Welten, in form von Koop-Spielen nicht mehr weitergekommen.
Dabei gibt es, was den Schwierigkeitsgrad betrifft 2 größere Neuerungen. Ob gut oder schlecht, das ist wohl Ansichtssache. Zum einen wären da die sogenannten Live Gems. Das sind Edelsteine, die bei verbrauch Stück für Stück Lebensenergie wiederherstellen. Und das für eine gewisse Zeit. Lässt sich also prima während dem Kämpfen benutzen. Anders als die Estus Flakos, die hier den Dienst eines Heiltranks übernehmen, füllt sich der Live Gem Vorrat allerdings nicht durch das Rasten am Leuchtfeuer auf. Diese müssen durch Monster erfarmt werden. Der Schwierigkeitsgrad bleibt trotz dieser Live Gems allerdings in jeder Hinsicht hoch. Da die Auffüllgeschwindigkeit einfach viel zu langsam ist, um in einem Kampf mit dem Feind wirklich übermäßige Vorteile zu bieten. Und die Wirkung ist auch zu schnell vorbei.
Die zweite Neuerung ist das Verschwinden von Gegnern nach dem 10ten mal töten. Was heißt das? Tötet man einen Gegner und rastet am Leuchtfeuer, taucht dieser ja an selber Stelle wieder auf. Tut man das 10 mal, bleibt der Gegner aber weg. Jeder Feind lässt sich also 10 mal töten. Was bedeutet das für unser Spiel? Nun selbstverständlich ist das eine große Erleichterung, falls man zum X-ten mal versucht einen Boss zu töten, um sich nicht immer wieder lästig durch diese Gegnerhorden kämpfen zu müssen. Dadurch sinkt zwar der Frustfaktor, das köstliche Gefühl des Triumphs, wie man es von Dark Souls nunmal Gewohnt ist, wird dadurch leider auch geschmälert. Und war man nicht eigentlich genau DAS von Dark Souls gewohnt? Klar ist es frustrierend sich zum 20X durch Gegnerhorden zu kämpfen. Aber das lohnende Siegesgefühl war unvergleichlich. Muss jeder selbst wissen, wie er es besser findet. Ich hab da eine gemischte Meinung dazu. Jedenfalls hab ich keine Option gefunden, um das verschwinden der Gegner auszuschalten. Auf der anderen Seite wird es mit dieser neuen Funktion leider nicht mehr möglich sein, unbegrenzt Items zu farmen. Als ich wichtige Schmiedeausrüstung sammeln wollte, musste ich leider irgendwann feststellen, das der Gegner, der das entsprechende kostbare Gut fallen lässt, irgendwann leider nicht mehr für meine Zwecke zur Verfügung stand.

Glücklicherweise sind das die einzigen größeren Veränderungen, die man in dieses Spiel eingefügt hat. Das der Entwickler das Prinzip -Don't touch a running System- als eines seiner Attribute nennen darf, merken wir auch an der Grafik. Die hat sich nämlich seit dem etwas weniger bekannten Vorgänger von Dark Souls I, -nämlich Demon's Souls, immernoch nicht einen Deut verbessert. Mir persönlich ist das herzlich egal, um ehrlich zu sein. Die Grafik ist für meinen Geschmack ausreichend gut und unterstreicht das düstere Feeling dieses Spiels mehr als genug. Da ist mir eine große Spielwelt und viel Entdeckungsmöglichkeiten (meistens sind es nämlich genau diese beiden Dinge, die zugunsten besserer Grafik weichen müssen) 10 Mal Lieber. Dem einen oder anderen mag das allerdings nicht so egal sein. Falls man allerdings auf Spielwelt und Vielfalt legt, ist man auf diese Art und Weise deutlich besser bedient. Mit Sicherheit.
Die Spielwelt besitzt nämlich eine enorme Fülle an unterschiedlichsten Dungeons und Gebieten. Und an jeder Ecke lauert irgend ein neuer Gegner, den man bis zum jeweiligen Zeitpunkt noch nicht gesehen hat. In Dark Souls II ist einfach keine Ecke wie die andere und kein Gegner wie der andere. In diesem Punkt, hat das Spiel verglichen mit seinem Vorgänger (genau wie bei den meisten anderen Punkten auch) keinen Schritt ins Negative gemacht. Denn um ehrlich zu sein, hab ich das ein wenig befürchtet. Ich hab satte 80 Stunden gebraucht, um das Spiel durchzuspielen. Und das muss erstmal ein anderes Spiel schaffen. Da gibt's nur wenige.

Die Waffenauswahl hat sich auch nicht stark verändert. Aber es gibt nun viel mehr Großschwerter und Ultragroßschwerter. Auch Stabwaffen sind als neuer Waffentyp hinzugekommen (Klingenstäbe). Außerdem gibt es einige schönere Zauber. Im Vorgänger bestand das gesamte magische Repertoire ja eigentlich fast nur aus "Seelenpfeilen". Hier macht es mir sogar tatsächlich mal Spaß richtung Magie zu skillen. Das skillen selbst, kann hier übrigens nur noch eine grün gekleidete Tante am großen Leuchtfeuer in Majula übernehmen (Majula ist der Dreh- und Angelpunkt, oder der Mittelpunkt -wenn man so will-, des Spiels). Heißt also, man kann nicht mehr am Leuchtfeuer aufleveln, sondern muss immer erst nach Majula. Keine Angst, dass ist unproblematisch, weil man nämlich von jedem Leuchtfeuer aus beliebig reisen kann. Man kann also zu jedem Leuchtfeuer teleportieren, dass man schon einmal aktiviert hat.

Die einzige größere Enttäuschung dieses Spiels, ist leider das immernoch enttäuschende Ende. Während im Vorgänger der Endkampf nur mit einer kurzen Sterbesequenz belohnt wurde, wird das in diesem Spiel................ leider immernoch (fast) genauso gemacht. Es gibt eine kurze Endsequenz. Aus Spoilergründen werd ich allerdings nichts verraten. Die finde ich allerdings alles andere als Befriedigend und wirft nur Fragen auf. Hinterher fragt man sich einfach nur ob jetzt noch was kommt und was diese Sequenz jetzt eigentlich soll. Dafür belohnt einen das Spiel natürlich mit dem NG+. Das ist ein erneuter Spieldurchlauf mit dem selben Charakter und erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Das lässt sich (fast) beliebig wiederholen und jedesmal wird es schwerer.
Und diesmal lohnt sich's. Denn der zweite Spieldurchlauf belohnt den Spieler mit neuen Gegenständen und Feinden, die im normalen durchlauf noch nicht zu finden waren.

Fazit: Bis auf einige kleine Neuerungen, die ich weder als positiv noch negativ vermerken kann, ist das Spiel seinem Vorgänger absolut treu geblieben. Es ist immernoch bockschwer (sogar noch schwerer in meinen Augen) und überaus belohnend. Die Spielwelt ist schön und groß, man bekommt sogar auch mal etwas Natur und nicht nur Kerker zu sehen und das komplette Spielprinzip und Gameplay ist einfach nach wie vor unglaublich spaßig und fesselnd. Und das weiterhin ohne große Story. Ich verstehe nicht, wie Bandai Namco das machen, aber macht bitte weiter so. Wenn die Entwickler ihrem Spielprinzip treu bleiben, wird Dark Souls auch noch lange Zeit grandios und nicht auf der Strecke bleiben, wie das nunmal leider genug Konkurrenten tun!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Drangelic hat mich in seinen Bann gezogen....., 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
PLUS:
Klasse Spiel mit einigen Neuerungen zum Vorgänger, es braucht zwar etwas Zeit bis man sich an diese gewöhnt hat,
aber dann merkt man schnell, daß die Balance stimmt. Die Feinabstimmung stimmt hier einfach und das tut dem
Spielspaß sehr gut.

Die Grafik ist wie immer, vielleicht etwas besser als beim 1. Teil, wer hier behauptet es handle sich um PS2 Grafik
der hat entweder nie PS2 gespielt oder ein ernsthaftes Problem mit seinen Augen.

Es gibt sehr viele neue Gegenstände welche sehr gut ins Spiel integriert wurden, auch hier ein klarer Pluspunkt.

Die Levels sind sehr gut zu einer großen Welt zusammengefügt und es macht richtig Spaß diese zu erkunden.
Wenn man mal bei einem Boss oder sonstigen Gegnern nicht weiterkommt, dann gibt es meistens noch 2 oder
3 andere Gebiete die man erkunden kann. Die Levels wirken zwar manchmal etwas linearer als beim Vorgänger,
aber da alles so gut miteinander verknüpft ist, fällt das nicht so ins Gewicht. Wie immer gibt es viele
Abkürzungen und versteckte Abschnitte, das macht das Erkunden noch viel interessanter.

MINUS:
Was mir nicht so gefällt ist das Gegnerdesign. Richtig Neues ist den Entwicklern hier nicht eingefallen,
was mich auch etwas stört ist, daß der "hohe" Schwierigkeitsgrad oftmals nur dadurch erreicht wird indem man
dem Spieler viele Gegener auf einmal auf den Hals hetzt, da hätte ich mir doch etwas mehr Kreativität erwartet.

Auch der schnelle Abbau der Haltbarkeit von Waffen/Rüstung ist nicht so mein Ding. Selbst mit Ring, der die
Haltbarkeit stärkt, ist es schon extrem nervig wenn man speziell beim Bosskampf die Waffe/Schild wechseln muss
weil die Waffe/Schild in Gefahr/Beschädigt sind. Wenn das dann auch noch passiert wenn der Boss schon fast
platt ist, dann ist der Ärger um so größer.

FAZIT:
Geniales Spiel, selbst wenn die PS3 schon längst abgeschaltet ist, ist man immer wieder mit den Gedanken beim Spiel.
Man sinniert wie man den Boss erledigen kann, der den Weg versperrt. Man macht sich Gedanken wie man seinen
Charakter aufleveln sollte, welche Gebiete man nochmals besuchen muss, da beim ersten mal der Weg versperrt war
oder weil man ein neues Item erhalten hat das einem weiterhilft. Die Souls Spiele schaffen was viele andere nicht schaffen,
sie ziehen den Spieler in ihre Welt hinein.
Für Spieler die nur "Klick und Blöd" spielen sicherlich nicht empfehlenswert, auch für Jammerer eher ungeeignet.
Es ist ein Spiel für zähe Kämpfer und Entdecker, für jene, die nicht im Tiefschlaf der "Casual" Annehmlichkeit versunken sind.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen!, 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe Dark Souls mehrere hundert Stunden gespielt und mich sehr auf den Nachfolger gefreut.

Es bleibt der Linie treu ein ziemlich perfektes Balancing zu haben. Man kann Kampftechniken lernen und sich entwickeln. Man kann sich die Story erschliessen und sich voll in eine tolle Welt begeben, die in sich sehr schön erzählt wird. Nicht zu straight aber auch nicht zu abgehoben.

Die Multiplayer Möglichkeiten sind in meinen Augen einmalig, da es voll und ganz zur Geschichte gehört und sich somit sogar in das Solo-Erlebnis perfekt integriert.

Ich kenne kein vergleichbares Spiel in dem Waffen, Rüstung, Status und Kampftechnik so ausgefeilt sind, das es am Ende so Fair und doch Herausfordernd wird.

Grafisch finde ich es den absoluten Hammer - ich liebe die Lichteffekte der Fackel.

Grundsätzlich bin ich begeistert von dem "Old-School" Level-Design mit Geheimtüren, klar abgegrenzten Bereichen, unterschiedlichen Settings und dem typischen Boss-Kampf. So waren die ersten Spiele fast immer und vor allem eigentlich die klassischen Jump'n'Runs.

Wenn man sich damit befasst kann es einen wirklich lange fesseln und ich kenne auch kein Spiel was so wächst mit der Zeit.

Das ein Nachfolger immer auch etwas aus den Vorgängern hat ist klar und in meinen Augen kein Kritikpunkt. Andere Spiele-Reihen sind da noch extremer. Ich finde es gibt schon mehr als genug Neuerungen in DS 2.

Kritikpunkte in meinen Augen ist, dass in DS 2 die Verbindung der einzelnen Bereiche nicht mehr so gelungen ist wie in DS. Aber das ist für das Spielerlebnis nicht wirklich ausschlaggebend.
Ebenso ist die Boss-Stärke und Komplexität der Kämpfe nicht ganz so fordernd wie im ersten Teil.

Ich kann nur sagen, dass DS und DS 2 eigentlich nicht gut für mich waren, da nun alle anderen Spiele irgendwie langweilig wirken...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Spiel - wie seine Vorgänger, 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe mir Darks Souls 2 am ersten Veröffentlichungstag gekauft, nachdem ich schon beide Vorgänger gespielt und sehr von ihnen angetan war. Ich wurde hierbei nicht entäuscht. Mir persönlich gefällt das Spiel sogar besser als Demon Souls oder Dark Souls 1.
Die Welt ist wunderbar düster in Szene gesetzt. Durch das Schnellreisen an den Bonfires verzichtet man auf die ewigen Weltreisen nur um in sein gewünschtes Gebiet zu gelangen, das war in DS noch ganz anders.
Besonders die Geheimnisse der Gebiete regen zum öfter durchspielen an, man findet immer wieder neue entlegene Orte oder Geheimtüren in Räumen die man schon zig mal besucht hat.

Die Gegner sind toll in Szene gesetzt und sehen kreativ schreckenseregend aus.

Das Kampfsystem ist, wie auch schon in den alten Teilen, gut gelungen. Es gibt jetzt ebenfalls ein Anfangstutorial in dem einem alle wichtigen Bewegungs/Kampf-Funktionen erklärt werden.

Das Multiplayermodell gefällt mir sehr gut, neben den üblichen Tipps, den man anderen Spielern kann, Invadern und Spielergehilfen kann man nun auch bei bestimmten Abschnitten nichts ahnende Spieler in seine Welt ziehen, um sie zu vernichten.

Alles in allem ein Top Spiel, meine absolute Kaufempfehlung!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
Vorab: Ich bin großer Fan von Demon's Souls und Dark Souls. Beides waren für mich eine Art Offenbarung, nachdem ich feststellen musste, dass man bei modernen Spielen fast wie durch das Spiel hindurch geschoben wird. Bei den Souls spielen passte alles. Atmosphäre, Schwierigkeit, Belohnung. Mein Lieblingsadjektiv für die Spiele: intensiv.

Im November hatte ich Dark Souls II CE vorbestellt und Freitag kam es dann endlich.
Meine größte Sorge war: Verkackt es nicht, From Software. Doch schon erste Previews deuteten darauf hin dass, es die Faszination beibehält.

So...Spiel eingeworfen. Fenster zu, Telefon aus. Nix sollte mich stören.
Doch der Anfang war mehr als übel. Ich dachte als alter Veteran kommt man gut klar, aber dem war nicht so.
Erstens hatte ich den Char mit den wenigsten Punkten in ADP(?!?) genommen - also der Wert der unter anderem die Schnelligkeit von Bewegungen und Aktionen beinflusste und ich jammerte über die Trägheit des Spiels. Ich war kurz sehr enttäuscht aber dann fiel mir das wieder ein, da ich davon schon gehört hatte.
Und zum anderen hab ich mich über den Ersten Orden/ Covenant gefreut, den ich ganz allein entdeckte. Doch doof nur, dass der wohl das Spiel erschwerte. Auch wunderte ich mich über mangelnde Mitspielermöglichkeiten. Doch das lag daran, wie ich später heraus fand, dass man wohl hauptsächlich in menschlicher Form Mitspieler finden kann. Einmal gestorben und keine Lust die Menschenbilder zu verschwenden, tja zack wars das.

Doch nach gut 10-20 Stunden hab ich mich an die Änderungen gewöhnt und angepasst.
Seitdem bin ich mehr als zufrieden. Ein absolut würdiger Nachfolger. Es zieht einen genau so in den Bann wie schon die Vorgänger in der Souls Serie.

Ich geb 5 Punkte, aber wenn ich etwas kritisieren könnte wären es:
- dass Gegner nicht mehr unendlich respawnen
- Die Welt ist nicht mehr so schön zusammenhängend was weniger "Aha" und "Ohh hier bin ich also" Momente bedeutet
- Mehr Parallelen zur Story von Teil 1, wenn schon ähnliche Bosse oder Items auftauchen - anstatt einfach Namen ändern.
- Das erste mal dass ich Bugs bemerke. Liegt aber eventuell an der ersten Version. Demons und Dark Souls hat ich erst 2013 gekauft.

Aber belassen wir es dabei. Das Spiel erfüllt meine Erwartungen, wirkt teilweise sogar schwerer als Teil 1.
Ein Spiel zum erleben.

P.S. Hab Gerüchte gehört From Software würde Demons Souls 2 für PS4 exklusiv machen? Wäre der Oberhammer :D
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser als der Vorgänger, 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls II - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe bereits sehnsüchtig auf Dark Souls II gewartet, da mich bereits der Vorgänger absolut überzeugt hat. Ich kann nur sagen, dass sich das Warten gelohnt hat.

Von der Atmosphäre ist es den Machern erneut gelungen, das düstere und drückende Gefühl zu transportieren, dass mich an jeder Ecke mit erhobenem Schild Schritt für Schritt um die Ecke schleichen lässt. Nicht selten erschrickt man überrascht von Fallen oder Gegnern aus dem Hinterhalt. Die akkustische Untermalung ist erneut sehr gut gelungen und unterstreicht das Gesamtbild.

Die Welt ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich umfangreicher geworden, die Bossgegner deutlich anspruchsvoller und teilweise nur in Kooperation mit Mitspielern zu besiegen, die derzeit jedoch in großem Umfang zu finden sind. Da sich nach mehreren Jahren auch im ersten Teil noch Spieler finden (wenn auch weit weniger viele) hege ich hier keine Bedenken, dass sich dies zum Nachteil entwickeln kann.

Mein Gefühl ist, dass in Dark Souls II deutlich mehr Wert auf einen ausgeglichenen Charakter gelegt wird, als noch im Vorgänger. Reine Spellcaster haben es auf Dauer schwer gegen die teils doch sehr mächtigen Gegner auf der Strecke. Die Mitgliedschaft in einem der Orden ist empfehlenswert, hat aber nach meinem Eindruck deutlich weniger Auswirkungen auf die Story als noch im Vorgänger.

Es gibt erneut viel zu erkunden und viele Schätze und auch NPCs sind nur nach einiger Suche oder nach den richtigen Dialogen zu entdecken. Die Interaktion mit der Umgebung nimmt einen deutlich gewichtigeren Teil ein, als im Vorgänger.

Einzig die Tatsache, dass man an manchen Punkten auch nach längerer Suche wirklich nicht weiter weiß und die angesprochene Tatsache, dass einzelne Bossgegner alleine kaum zu besiegen sind, trübt ein wenig den Gesamteindruck.
Dennoch kann ich nur sagen, wer den ersten Teil gerne gespielt hat, wird auf den zweiten Dark Souls Teil auf keinen Fall verzichten können. Und wer nach einer neuen Herausforderung sucht, was Rollenspiele angeht, der muss Dark Souls II ausprobieren und sollte auf keinen Fall frustriert aufgeben, denn das Spiel belohnt einen mit jedem geschafften Abschnitt durch großartige Ausblicke, tolle Atmosphäre und eine Story, die einen weit über 30 Stunden hinaus fesseln wird!
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Dark Souls II - [PlayStation 3]
Dark Souls II - [PlayStation 3] von Bandai Namco Games Germany GmbH (PlayStation 3)
EUR 29,99
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