Kundenrezensionen


5 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden der Bergbücher mag
Meine Erwartungen an FREE waren groß, zumal mir schon HIGH durch die simple und unaufdringliche Erzählweise sehr gefiel.
In FREE ist der Reifungsprozess Davids nicht nur durch die Schreibweise sofort zu spüren, gleich von Anfang an merkt man dass sich der nach wie vor junge Ausnahme Kletterer viel mit dem ,Wie` und dem ,Warum` seines Tuns...
Vor 4 Monaten von Sylvie Montaigne veröffentlicht

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bergbuch mit Zug und einem grossen Aber!
„Ein Abenteuer [wird] durch die Anwesenheit von Kameraleuten und einem Hubschrauber emotional verändert“, kritisiert Hanspeter Eisendle das Vorhaben des Sportkletterers David Lama, seinen besonderen alpinistischen Freikletterversuch am patagonischen Cerro Torre mithilfe des Mediateams „Red Bull“ zu vermarkten.

Eine Diskussion...
Vor 7 Monaten von wandablue veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden der Bergbücher mag, 27. März 2014
Meine Erwartungen an FREE waren groß, zumal mir schon HIGH durch die simple und unaufdringliche Erzählweise sehr gefiel.
In FREE ist der Reifungsprozess Davids nicht nur durch die Schreibweise sofort zu spüren, gleich von Anfang an merkt man dass sich der nach wie vor junge Ausnahme Kletterer viel mit dem ,Wie` und dem ,Warum` seines Tuns auseinandersetzt.
Besonders gut gefallen haben mir die Erzählungen zu seinem Befinden während der Kontroversen, als zurückgelassenes Material von den Dreharbeiten einen Internet s***storm herauf beschwörte, der ihn über die Dauer von einem Jahr zum enfant terrible der Kletterszene werden ließ. Es gab einen interessanten Einblick in das Innenleben eines Ausnahmesportlers, der auf seine Art und Weise genauso mit Ängsten um den eigenen Werdegang und die existenzielle Absicherung zu kämpfen hat wie jeder andere auch.
Ein Muss für jeden der Bergbücher mag. Eine Hommage an Freundschaft, Willenskraft und den Glauben an sich selbst.
Ein mehr als gelungenes zweites Buch, das HIGH hinsichtlich Spannung und inhaltlichem Tiefgang um einiges übertrifft. Bin nun schon gespannt ob auch der Film hält was das Buch verspricht!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Free: Vom Sportkletterer zum Alpinisten, 15. Januar 2014
Wenn man mit gerade mal 19 Jahren schon so gut wie alles im Wettkampfklettern erreicht hat und auch am Fels viele schwere Sportkletterrouten gemeistert hat, was ist dann der nächste logische Schritt? Ein großer Alpinist zu werden! Und warum sollte man klein anfangen? Schließlich liegt der Reiz daran, etwas zu erreichen was bisher noch keinem Menschen gelungen ist. David Lama wollte der Erste sein, der den Cerro Torre in Patagonien im freien Stil klettert und so wurde ein neues Projekt geboren, welches David Lama so kommentiert:

"Es heißt, dass es unmöglich ist, den Cerro Torre über die Südostkante und die Kompressorroute frei zu begehen, und irgendwie ist für mich das Projekt damit bereits definiert."

Man muss wissen, dass der Cerro Torre nicht irgendein Berg ist, sondern durch seine vorzuweisende Geschichte DER BERG schlechthin. Cesare Maestri's Begehung 1970 hinterließ so große Spuren am Cerro Torre, wodurch die Alpinistenszene in Aufruhr geriet. Maestris Egotrip, diesen Berg um jeden Preis zu besteigen, glich einer Vergewaltigung. Er rammte mit seinem Kompressor Bohrhaken um Bohrhaken in den Fels, damit er die für ihn unmöglich zu kletternden Stellen technisch überwinden konnte. Sein komplettes Material mitsamt Kompressor blieb am Cerro Torre zurück, was kontrovers zu der reinen Ethik der Alpinisten steht, am Felsen keine Spuren zu hinterlassen. Man kann sich vorstellen, dass seit dem jeder Schritt am Cerro Torre wachsam von der Alpinistenszene verfolgt wird. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch David Lama in diese Schusslinie hinein geriet.

David Lama beschreibt in seiner Autobiographie seine Erlebnisse in Patagonien am Cerro Torre, welche Fehler er begangen hat und wie er daraus gelernt hat. Der Berg hat nicht nur physisch alles von ihm abverlangt, auch psychisch wurde er auf eine harte Probe gestellt.

Es ist beeindruckend zu lesen, wie David Lama diesen schwierigen Weg trotz allem Spott gemeistert hat, wie er sein Ziel nie aus den Augen verloren und nicht aufgegeben hat bis er das Unmögliche möglich gemacht hat.

Reinhold Messner kommentiert dieses Gelingen so:
"Die Entwicklung des Bergsteigens war, ist und bleibt, Grenzen zu verschieben: Was vor zehn Jahren unmöglich war, kann möglich werden. David Lama hat den Cerro Torre 2012 frei geklettert - ich hätte das vor zehn Jahren noch für unmöglich gehalten."

Fazit:
Es ist ein ehrliches Buch, in dem der Leser die persönliche Entwicklung von David Lama hautnah miterlebt. Dieser Berg hat ihn verändert und ihn zu einem wahren Alpinisten gemacht. Es liest sich gut und ist auch für den Laien verständlich geschrieben. Auf jeden Fall empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Herrlich natürlich umschrieben, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
David Lama erzählt seine Geschichte über sich und den Cerro Torre so natürlich! Einfach schön! Absolut lesenswert. Glückwunsch David Lama.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Zauberberg!, 21. Februar 2014
Schon die Geschichte des Cerro Torre ist hoch interessant, noch viel interessanter ist allerdings, wie David Lama - ein sehr junger, aber umso bestimmterer Kletterer der Weltklasse - die Herausforderungen dieses mythischen Gipfels beschreibt. Bei Lama, Ortner und ihrem Team lässt sich nachlesen, wie eine neue Generation von Alpinisten Abenteuer und Extremerfahrung definiert. Es gibt also noch welche, die es schaffen, da unterwegs zu sein, wo niemand zuvor gewesen ist. Tolles Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bergbuch mit Zug und einem grossen Aber!, 22. Dezember 2013
„Ein Abenteuer [wird] durch die Anwesenheit von Kameraleuten und einem Hubschrauber emotional verändert“, kritisiert Hanspeter Eisendle das Vorhaben des Sportkletterers David Lama, seinen besonderen alpinistischen Freikletterversuch am patagonischen Cerro Torre mithilfe des Mediateams „Red Bull“ zu vermarkten.

Eine Diskussion über angebrachtes, ethisches Verhalten am Berg entbrennt. Was spricht dagegen, alles technisch Machbare auch zu verwirklichen? Wer trägt die Verantwortung für das Agieren der beiden Parteien „Film und Sport“? David Lama ist nach anfänglichem Widerstand bereit, begangene Fehler einzusehen und Gesamtverantwortung für sein Projekt zu übernehmen. Überhaupt ist die Besteigung im Freestyle am echten Berg viel herausfordernder als er gedacht hat, das Wetter ist, was es immer ist, Wetter! und unbeeinflussbar, so verbringt er drei Sommer hinter einander in Patagonien, in denen er ständig hinzu lernt, über sich, über den Berg, über die Wahl des besten Partners und über das Projekt. Und er gibt nicht auf, so dass das Unternehmen dank seiner Hartnäckigkeit schliesslich gelingt. David und sein Kamerad Peter Ortner sind überglücklich: Es ist geschafft.

David Lamas Buch weist wesentliche Schwächen im sprachlichen Bereich auf. Auch wenn der Bericht authentisch bleiben soll, braucht es keinen derartigen Einsatz an Fäkalsprache, auch der Gebrauch österreichischen Slangs ist übertrieben; ein Wechsel der Erzählperspektive, auch dreimal in einem kurzen Abschnitt, ist Usus. Slang und Fachvokabular tanzen nicht nur einen verworrenen Reigen, auch offensichtliche Grammatikfehler werden nicht berichtigt. Andererseits schimmert immer wieder Davids kantiger Humor durch.

Von Davids phantastischen persönlichen Eindrücken am Berg ist kaum etwas zu lesen. Für die grandiose Schönheit der Berggipfel, der Schneefelder, der Gletscher, des Lichtspiels in verschiedenen Stunden des Tages und der Nacht, für das in jeder Hinsicht umwerfende Erleben der Höhenwelt findet David nur schwer Worte. Er ist kein Mann der Worte, formuliert er einmal sinngemäss, sondern ein Mann der Tat. David Lama geht es um Leistung und Information, nicht um Erzählung. Dennoch hat das Buch Zug. Und das ist dem Bergsport selbst geschuldet.

Fazit: Obwohl sprachlich durchaus fragwürdig, ist „Free“ immer noch ein Bergbuch, begleitet von einigen einmaligen Fotos. Und wer selber dem Berg frönt, für den ist es allemal spannend, einem Meister des Fachs beim Ausüben des Handwerks über die Schulter zu schauen. Doch das nüchterne und karge „Free“ ist tausend Seillängen von Hans Salers genialem und wunderschönen „Zwischen Licht und Schatten“ entfernt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen