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am 9. Dezember 2013
„Je näher die Sonne dem Horizont entgegentrieb und je tiefer sich die Dunkelheit herabsenkte, desto deutlicher wurde, dass sich die Wellen, die der Mord an Marset geschlagen hatte, allmählich zu einem wahren Tsunami wuchsen. Und alles nur wegen diesem Lee Coburn. Den sie finden mussten. Den sie zum Schweigen bringen mussten. Den sie ausradieren mussten.“ (Böses Herz, S.89)

Honor Gilette ist am Backen, als ihre Tochter Emily sie auf den fremden Mann im Garten aufmerksam macht. Die verwitwete Mutter ahnt nichts Schlimmes, als sie nachsehen geht und plötzlich von dem schwerverletzten Eindringling überwältigt und bedroht wird.
Lee Coburn ist als vermeintlicher 7-fach Mörder auf der Flucht und auf der Suche nach einem mysteriösen Gegenstand. Seine Suche führt ihn zum Haus der Gilettes, dessen Frauen (Mutter und Tochter) er kurzerhand als Geiseln nimmt. Dem nicht genug offenbart er Honor auch noch, dass ihr Mann viele Geheimnisse vor ihr hatte und ermordet wurde und nicht, wie immer geglaubt, bei einem Autounfall starb.

Ich liebe die Bücher von Sandra Brown, eigentlich..., doch seit zwei, drei Jahren sehne ich ihren Neuerscheinungen nicht mehr allzu euphorisch entgegen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sie an ihre alten Meisterwerke (wie Trügerischer Spiegel, Weißglut, Blindes Vertrauen oder Die Zeugin)nicht mehr anknüpfen konnte.
Dann doch recht gespannt aufgrund der Inhaltsangabe sah ich "Böses Herz" (grenzwertiger Titel, im englischen mit "Lethal" aber auch nicht aussagekräftiger) entgegen, welches früher als erwartet erschien.

Tatsächlich hat diese Neuerscheinung es geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Sandra Brown hält sich auch nicht mit einem ausschweifenden Einstieg auf, sondern versetzt uns sofort in die Szene des ersten Aufeinandertreffens der beiden Protagonisten Lee und Honor. Zwischen den beiden entsteht eine gewisse Chemie, wie ich sie in den letzten Thrillern nicht mehr gefunden habe, dadurch liest sich das Buch sehr flüssig an und ich war etwas gefrustet, wenn Honor und Lee durch die stets auftauchenden Perspektivwechsel für einige Seiten auf die Ersatzbank verbannt wurden.
Die Jagd nach dem Bookkeeper ist recht spannend gestaltet und der blutige Weg zur Aufdeckung des Bösewichtes präsentiert sich in alter Brown-Manier mit vielen Finten und dramatischen Wendungen. Sie schafft es einfach tollen Charakteren ein Leben einzuhauchen, das schicksalhaft, verdorben und wunderschön sein kann.
Ein Pluspunkt war für mich die 4-jährige Emily. Wie in wenigen anderen Romanen zuvor wird die Beziehung der Protagonistin mit ihrem Kind immer besonders innig und zuckersüß beschrieben.

Ein Wehrmutstropfen, welcher zu meiner Bewertung führte, ist das Ende. Es ist nicht ganz stimmig für mich und ich hätte mehr erwartet. Es fühlt sich einfach unfertig an. Doch lest selbst, vielleicht kann es euch ja überzeugen. ML
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Der vierjährigen Emily fällt ein Mann im Garten auf. Als ihre Mutter Honor Gilette auf ihn zugeht, wird sie von Lee Coburn mit einer Pistole bedroht und ins Haus gezwungen. Honor ist entsetzt, denn bei Coburn handelt es sich um den flüchtigen Mörder, der kurz davor sieben Menschen ermordet haben soll. Die ganze Stadt ist auf der Jagd nach ihm. Doch anstelle zu fliehen, durchsucht Coburn akribisch Honors Haus. Er ist davon überzeugt, dass Honors verstorbener Mann etwas im Haus versteckt hat, was er unbedingt finden muss. Doch die Suche ist vergeblich und als Coburn dann Honor offenbart, dass der Tod von Eddie kein Unfall war, sie niemanden mehr trauen kann und sich in großer Gefahr befindet, entscheidet sich Honor dem mutmaßlichen Mörder zu vertrauen. Eine gnadenlose Jagd beginnt.

Was für eine fürchterliche Vorstellung. Mitten am hellichtigen Tag im eigenen Haus von einem Mann mit einer Waffe bedroht zu werden, mit dem Wissen, dass es sich hierbei um einen mehrfachen Mörder handelt. Hilfe nicht in Sicht. Um das Leben ihrer kleinen Tochter zu schützen, geht Honor auf Coburn Anweisungen ein. Doch helfen kann sie ihm nicht. Coburn ist fest davon überzeugt, dass ihr verstorbener Mann irgendwo irgendetwas versteckt hat. Um was es sich handelt, weiß selbst Coburn nicht. Offensichtlich scheint es sich aber um einen Beweis in Bezug auf die Korruption in dieser Gegend zu handeln. Schmuggel und Menschenhandel scheinen hier an der Tagesordnung zu sein.

Wer Sandra Brown kennt, kann sich nach kurzer Zeit schon denken, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird. Doch bekanntlich ist ja der Weg das Ziel und diesen Weg beschreibt die Autorin mal wieder äußerst temporeich und fesselnd. Honor weiß bald nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann. Das, was Coburn ihr erzählt, scheint für sie unmöglich zu stimmen, doch Lee Coburn kann sie zumindest soweit überzeugen, dass ihr Leben und das ihrer Tochter in großer Gefahr sind. Und ab da beginnt ein gnadenloses, rasantes, hochspannendes und mörderisches Katz-und-Maus-Spiel.

Zumeist verfolgt man die Erlebnisse von Honor, Emily und Lee Coburn. So nach und nach erfährt man immer mehr über das Leben der Protagonisten kennen, aber auch die weiteren Beteiligten des Thrillers werden detailreich beschrieben, sodass man problemlos eine Vorstellung aller Mitwirkenden erhält. Einige überraschen in ihren Handlungen, andere bleiben bis zum Schluss absolut undurchsichtig, sodass man in Bezug auf den Drahtzieher hinter den ganzen Ereignissen bis zum Schluss absolut im Dunkeln tappt.

Fazit: Temporeich und hochspannend bis zum durchaus vorhersehbaren Ende, wobei jedoch die Identität des Drahtziehers bis zum Schluss nicht erkennbar ist.
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am 23. Januar 2014
Mitten in den Vorbereitungen zu einer kleinen Geburtstagsfeier für ihren Vater befindet sich Honor Gilette, amüsiert sich beim Backen mit ihrer vierjährigen Tochter Emily und ist ziemlich schockiert, als da plötzlich ein blutender Mann in einer Ecke ihres Gartens liegt.
Noch schockierter aber ist sie, als sie sich diesem, Hilfe anbietend, nähert und plötzlich einen Revolver in ihren Rippen verspürt.

Lee Coburn wird gerade von aller Welt gesucht. Am Abend vorher, so wird er beschuldigt, soll er sieben Personen, darunter auch seinen Chef, brutal erschossen haben.

Wer er genau ist? Keine Spur findet sich von Coburn aus der Zeit, die über das letzte Jahr hinaus zurückgeht. Was das Motiv sein könnte? Alles tappt im Dunkeln. Und nun ist dieser gesuchte Verbrecher im Haus. Mit einem sehr merkwürdigen Anliegen und einer sehr bedrohlichen Haltung.

Er sucht etwas, das Honors verstorbener Mann Eddie, ein ehemaliger Polizist, besessen haben muss. Was wichtig für diesen Coburn ist, was eine Spur ergeben könnte.

Denn, soweit sei es verraten, Vieles ist nicht so, wie es scheint, in diesem Thriller. Das spürt der Leser schon früh, spätestens dann, als die erotische Anziehungskraft dieses Lee Coburns ihre Wirkung auf Honor nicht verfehlt. Eine erotische Spannung, die Brown im Übrigen dem Leser sehr intensiv mit genau den richtigen bildlichen Andeutungen nahebringt.

Auch wenn Sandra Brown grundlegend in eher einfacher Sprache erzählt und die Kunst der hintergründigen und länger vorbereiteten Überraschung von ihr wenig angewendet wird (es sind weniger „Ahnungen“, die den Leser irgendwann befallen, sondern oft umgehend klare Beschreibungen durch die Autorin), sie führt doch ausreichend Figuren in dieses Ränkespiel ein, um aus verschiedenen Perspektiven dem Leser die Sachlage immer wieder anders und neu vor Augen führen zu können und bietet ebenfalls interessante, überraschende Wendungen, die allen Figuren wieder andere Handlungsoptionen aufzwingen.

Wer der eigentliche „große Unbekannte“ ist, bleibt dabei lange Zeit ebenso offen (und damit spannend), wie die zunehmende Bedrohung für Honor und ihre kleine Tochter im Raum steht. Wobei Honor schon bald nicht mehr weiß, was sie von wem denken und halten soll und neben der Sorge um ihre Tochter genügend damit zu tun hat, wie ihre bis dato so geordnet erschienene Welt Stück für Stück sich als Illusion erweist.

Souverän erzählt, ein wenig zu einfach in der Sprache, durchaus abwechslungsreich und mit überraschenden Wendungen versehen, „Böses Herz“ ist eine solide und spannende Unterhaltung.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Januar 2014
Jedes Jahr fiebere ich dem neusten Roman von Sandra Brown entgegen. Denn sie ist und bleibt eben eine meiner liebsten Autorinnen. Und bis auf wenige Ausnahmen, wie z.B. das im letzten Jahr erschienene Blinder Stolz: Thriller , mit dem ich mich doch recht schwer tat, konnte sie mich meistens in ihren Bann ziehen. Mit ~Böses Herz~ hat sie erneut einen Volltreffer bei mir gelandet.

Story:
Honor Gillette verlor vor zwei Jahren ihren Mann durch einen Autounfall, dachte sie jedenfalls. Bis ein fremder Mann blutüberströmt in ihrem Garten liegt. Von diesem Moment an, steht ihre ganze Welt völlig auf dem Kopf. Jetzt muss die junge Frau blitzschnell eine Entscheidung treffen, um das Leben ihrer Tochter und ihr eigenes zu retten. Die Witwe wird terrorisiert, ihr ganzes Haus auf den Kopf gestellt und zu guter Letzt, ist sie mit einem extrem gefährlichen Kerl und ihrem vierjährigen Kind auf der Flucht.

Lee Coburn arbeitet als Undercover Agent beim FBI, ist ein knallharter Typ, der alles daransetzt seinen Auftrag erfolgreich zu erfüllen. Die Mission verlangt ihm alles ab, ziemperlich darf er da nicht sein. Und jetzt hat er auch noch eine Frau und ihr kleines Kind im Schlepptau. Auf der Jagd nach brisanten Informationen und der Enttarnung des mysteriösen Bookkeepers fliegen zwischen Honor und ihm die Fetzen. Doch auch wenn Coburn die Ehre ihres verstorbenen Gatten anzweifelt, ihr alles mögliche abverlangt, dauert es nicht lange und sie vertraut ihm bedingungslos. Denn dieser Mann will sie und Emily beschützen...

Fazit:
Sandra Brown ist für mich seit Jahren ein Garant für tolle Unterhaltung. Mit ~Böses Herz~ ist ihr erneut eine Roman gelungen, der von Beginn an spannend und temporeich daherkommt. Es bleibt kaum Zeit, zwischendurch mal Luft zu holen. Mit gut eingesetzten Twists und Turns, war die abenteuerliche Reise ihrer Protagonisten für mich jedenfalls, äußerst gelungen. Zudem sind Honor & Coburn trotz aller Umstände symphatische Charaktere, deren Chemie von Anfang an deutlich zu spüren ist. Wenn auch bei letzterem jobbedingt die harte Schale erst einmal geknackt werden musste. Für jemanden wie ihn, einen harten Typen der noch nie gewollt oder gebraucht werden wollte, keine Nähe zuließ, absolut eine 180 Grad Wendung. Doch dafür sorgt schon Honors drolliger Spatz Emily. Die Kleine war aber auch herzallerliebst und ein besonderes Highlight. Kein Wunder das Coburn den beiden Mädels nicht lange widerstehen konnte.

Ich muss schon sagen, das ich gerade diese Chemie in den letzten SB- Romanen vermisst habe. Doch umso erfreuter war ich, das der alte Funke doch noch nicht flöten gegangen ist. Obwohl ich gestehen muss, das mir der Stil von Romanen wie Envy - Neid: Roman,Weißglut: Thriller,Celinas Tochter: Roman und nicht zu vergessen ~Schwellende Feuer~ immer noch am besten gefällt, weil sie so unglaublich fessenld geschrieben sind. Was mich auch ein klein wenig störte, das die Handlung in nur sehr wenigen Tagen abgehandelt wurde. Bei manchen Plots finde ich es wesentlich besser, wenn der Zeitraum etwas länger ist. Vorallem dann, um eine Lovestory glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache.

Nun noch zum Epilog. Was war das denn bitteschön??? Irgendwie empfand ich diese Ende als ziemlich unbefriedigend, geradezu unvollendet. Denn ich mag es nun einmal, wenn der Held und die Frau seines Herzens in den Sonnenuntergang reiten. Doch dieses "Happy End" war für mich leider alles andere als zufriedenstellend. *schmoll* Zwar fand ich die Erzählweise toll, wie Coburn in seinem angeschlagenen Zustand täglich zum Airport pilgert. In der Hoffnung Honor erneut zu spüren, sie in seine Arme zu schließen und nie wieder loslassen zu müssen. Sich gedanklich voller Hoffnung ihr Widersehen ausmalt. Doch diesem was wäre wenn, konnte ich so gar nichts abgewinnen. Nein, da hätte es wirklich bessere Alternativen gegeben, als die Leserschaft so hängenzulassen. Und ein weiterer feuchter Kuss von klein Emily mit Elmo unterm Arm geklemmt, wäre so zauberhaft gewesen.

Ein ausgeklügeltes Gangsternetz, Verrat, zusätzlich ein geheimnisumwitterter Bösewicht, und eine Lovestory. Das und noch vieles mehr bietet der neue SB- Roman. Es kommt keine Minute Langeweile auf, nichts ist so, wie es vielleicht auf den ersten Blick an scheint. Doch das für mich etwas enttäuschende Ende gibt trotzdem Punktabzug, ansonsten ein gelungener Roman und empfehlenswert... happy reading!
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Eine Kleinstadt in den Südstaaten vor den Toren von Louisiana:

Honor Gilette ist eine liebevolle Mutter. Seit dem Unfalltod ihres Mannes, des Cops Eddie, lebt sie mit ihrer Tochter Emily in einem kleinen Haus, dass sie zusammen mit ihrem verstorbenen Mann geschaffen hat. Obwohl Honors Schwiegervater, der mitten im Ort lebt, sie beide liebend gerne in seiner Nähe haben würde, weigerte sich Honor bislang umzuziehen und die abgelegene Idylle zu verlassen. Doch die Abgelegenheit ihres Hauses hat auch Nachteile.

Eines Tages, ausgerechnet am Tag als Honors Schwiegervater Geburtstag hat und sie in der Küche steht um für die Feier Cupcakes zu backen, liegt ein blutüberströmter Fremder im Garten der von ihrer kleinen Tochter aufgefunden wird. Ihre Sorge um den Mann schlägt schnell in Angst um, als sie feststellen muss, dass dieser nur gekommen ist, um sie und Emily in seine Gewalt zu bringen. Er ist auf der Suche nach einer mysteriösen Sache, die er in Honors Besitz vermutet, da er glaubt, dass ihr verstorbener Mann einst in einer kriminellen Sache verwickelt war und deshalb ermordet wurde.

Honor fällt aus allen Wolken, als sie davon erfährt und kann nicht glauben, dass Eddie jemals in kriminelle Machenschaften verwickelt war. Ihre Angst vor dem Unbekannten kennt keine Grenzen, denn bevor er sie und Emily als Geiseln nahm, tötete er im Ort angeblich mehrere Menschen, unter anderem den Wohltäter der Stadt. Honor will jedoch für ihre Tochter stark sein und wenn nötig mit aller Macht für das Leben ihrer Tochter kämpfen. Vollkommene Verwirrung herrscht bei ihr, als der mutmaßliche Mörder ihr seine wahre Identität verrät. Kann sie seinen Worten wirklich Glauben schenken? Denn dann würde ihr von ganz anderer Stelle Gefahr drohen.

Meine Einschätzung:

„Böses Herz“ ist ein wenig anders gestrickt, als man es bislang von der Autorin gewohnt ist, denn das Erzähltempo kann man durchaus als etwas gemäßigt beschreiben. Das ist jedoch nicht unbedingt ein Nachteil, denn Sandra Brown gelingt es dadurch, ihren Hauptfiguren gleich von Beginn an mehr Konturen und Tiefe zu verleihen, so dass man sich sehr gut in deren Gefühlswelt hineinversetzen kann.

Da wären zunächst Honor die toughe Witwe und ihre kleine, süße Tochter Emily. Honors Angst um ihre Tochter ist fast greifbar für den Leser und man bangt unwillkürlich mit den beiden mit. Aber auch Lee Coburn, der Mann, der die beiden in ihrem eigenen Haus überfällt, ist so vielschichtig und herrlich undurchsichtig beschrieben, dass man genau wie die Heldin des Romans, beim Lesen ständig hin und hergerissen ist ob man ihn nun zu den guten oder „bösen Jungs“ zählen soll: Erst nach knapp 200 Seiten erfährt man in dieser Hinsicht etwas mehr über Lee, weiß aber dann immer noch nicht, ob seine Version der Geschichte, die er Honor auftischt der Wahrheit entspricht, da sich eine Situation ergibt die eher das Gegenteil vermuten lässt.

Die Autorin bezieht aber auch noch weitere Personen in ihren Roman mit ein. Unter anderem Honors knorrigen Schwiegervater, ein Ehepaar, mit einem schwer behinderten Kind, ein skrupelloses Gangsterduo, das sich unter dem dörflichen Deckmantel der Ehrbarkeit verbirgt, ein Auftragskiller und auch der große Drahtzieher, dessen Identität keiner kennt und der große kriminelle Machenschaften rund um den Ort plant.
Während man relativ schnell den Plan des Unbekannten erfährt, tappt man praktisch bis zum Schluss darüber im Dunkeln, wer er ist. Und genau diese Ungewissheit machte auch viel des Lesespaßes aus, den ich mit Sandra Browns neuem Romantic Suspense Romans hatte, wenn ich hier und da auch ein wenig mehr Spannungsmomente vermisst habe.

Natürlich sollte noch gesagt werden, dass die Autorin auch dieses Mal eine Liebesgeschichte nebenher geschaffen hat, die den Krimiplot hier und da auf prickelnde Art und Weise ein wenig auflockert. So kommen auch die kleinen Romantiker unter allen Lesern auf ihre Kosten.

Fazit: Ein waschechter Romantic Suspense- für Krimi & Romancefans gleichermaßen zu empfehlen! Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 13. Dezember 2015
Honor bereitet gerade alles für den Geburtstag ihres Schwiegervaters vor, backt Kuchen und ist fröhlich bei der Sache, als ihre Tochter einen Mann im Garten sieht, der ziemlich übel zugerichtet aussieht. Sie sieht es als ihre Pflicht an, dem Mann zu helfen und ihre kleine Tochter möchte auch dabei sein. Doch als sich der Mann ihr gegenüber als doch nicht so hilflos outet, merkt Honor schnell, dass sie einen schweren Fehler gemacht hat. Sie erkennt nun den Mörder eines in den Nachrichten erscheinenden Reports. Es war ein Massenmord an Firmenangestellte. Sieben Menschen, darunter auch den Boss der Firma hat er ermordet.
Doch als er erwähnt, dass er ihren Mann kannte und wichtige Informationen zu dessen Tod hat, dass es angeblich kein Unfall gewesen ist, wird Honor hellhörig und sieht keine andere Lösung, als ihren Entführer zu vertrauen.

Meine Meinung:

Ohne lange Vorgeschichten von irgendwelchen Charakteren wird man sofort mitgenommen in den Haushalt von Honor, wo sie Muffins bäckt.
Sobald der flüchtige Mörder bei ihr im Haus ist, geht's los. Es wird unglaublich spannend, denn er sucht etwas und weiß nicht mal was es ist. Ich war echt die ganze Zeit so gespannt ob das Objekt der Begierde.

Wir lernen außer Honor und ihrer Tochter auch noch eine andere Familie kennen. Nämlich die von Tom, ein Polizist, der es nicht so gut im Leben getroffen hat. Seine Frau kümmmert sich daheim um ihren schwerstbehinderten 13- jährigen Sohn, der von der Welt nichts mitbekommt. Er ist der Alleinverdiener der Familie und viel im Außendienst.

Auch Honors Freundin, dessen Lebensgefährte,zwei Polizistenzwillinge und ein anderer FBI Agent und ein Junge, der sein Geld mit Auftragsmorden verdient, sind Teil der Geschichte. Irgenwann ist man so vertieft in die Story, dass man die ganze Zeit überlegt, wer jetzt eigentlich von allen vertrauenswürdig ist und wer ein Spielchen spielt.
Natürlich wird am Ende alles aufgelöst, und meine Güte, war das ein Ende.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es jeden weiter der im Genre Krimi, Thriller gerne unterwegs ist.
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Das Cover ist zwar sehr schlicht, aber hat was. Der Kontrast der schlichten Farben gefällt mir gut und das rote Blatt sticht sehr raus.
Wenn man genau hinsieht, sieht man im Hintergrund Striche und Konturen. Ich finde, dass diese Ähnlichkeiten mit einem Ball haben, der auch im Buch eine wichtige Rolle spielen wird.

Der Einstieg ging direkt mehr oder weniger rasant los. Eigentlich wird der Leser direkt in das Buch hineingeworfen, ohne das er genau weiß, wer die Charaktere sind und wo er sich befindet. Das hat mir gut gefallen, da man zum einen direkt an das Buch gefesselt wird und zum anderen lernt man die Charaktere ja im Laufe des Buches am Besten kennen.

Die Charaktere finde ich gut getroffen. Auch wenn man es Honor anfangs nicht anmerkt, ist sie eine starke Persönlichkeit, die nicht davor zurück scheut, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Coburn hingegen war mir anfangs ganz und gar nicht sympathisch. Er war sehr egoistisch und nur auf sich bedacht und schreckte vor fast nichts zurück. Allerdings musste ich ihm auch schon da zu gute legen, dass er gewisse Situationen nicht ausgenutzt hatte. Im Laufe des Buches wurde er mir dann immer sympathischer, weil ich ihn auch viel besser kennenlernen konnte.

Auch wenn die Situationen oft heikel und traurig waren, gab es da noch die kleine Emily, die mit ihrem kindlichen Witz die Sache aufgelockert hatte und ich sie einfach ins Herz schließen musste. Selbst ein ach so starker Coburn, konnte ihr irgendwann nicht mehr widerstehen.

Die Handlung war nicht sehr rasant, aber dennoch meistens spannend. Ich konnte bis zum Ende hin mit fiebern.

Die Autorin schaffte es immer wieder mich zu verwirren, in dem sie Wendungen in den Thriller brachte und ich habe tatsächlich erst auf den letzten Seiten herausgefunden, wer all die Aufträge gibt.

Das Ende war dann doch noch einmal interessant. Allerdings hatten mich die letzten Seiten sehr unbefriedigt zurückgelassen, da der Leser nicht aufgeklärt wird, wie es mit Honor und Coburn weitergeht. Das fand ich sehr schade, da ich wirklich beide zu lieben gelernt hatte.
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am 24. April 2015
Sandra Brown hält sich bei diesem Thriller nicht mit langen Vorgeschichten auf.
Gleich auf den ersten Seiten erlebt der Leser wie Emily, die kleine Tochter der jungen Witwe Honor,
einen fremden Mann, der offenbar schwer verletzt ist, im Garten entdeckt. Als Honor ihm zu Hilfe eilt,
wird sie von ihm als Geisel genommen und der Fremde dringt in ihr Haus ein.
So beginnt die Geschichte von Honor, Emily und Lee Coburn, der ein siebenfacher Mörder sein soll.

Es ist Sandra Brown sehr gut gelungen Honors Angst und vor allem die Sorge um ihre Tochter darzustellen.
Es knistert vor Spannung, denn die Situation in Honors Haus ist angespannt und teilweise auch ein bisschen grotesk.
Genau wie Honor wird dem Leser zunächst nicht klar, was Coburn beabsichtigt. Erst als er sich ihr offenbart
bekommt die Sache eine Wendung und Honors Leben wird völlig umgekrempelt.
Honor und Emily sind nach wie vor in Coburns Hand, aber ganz allmählich baut sich eine Beziehung auf,
denn Honor bleibt nichts anderes übrig, als Coburn zu vertrauen.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und facettenreich. Honors Fokus im Leben liegt nach dem Tod ihres Mannes
natürlich auf ihrer kleinen Tochter. Ihre Handlungen und Entscheidungen wirken, auch in der schwierigen Situation
und im Zusammenspiel mit Coburn glaubhaft.
Die kleine Emily ist einfach niedlich und einer 4-jährigen entsprechend dargestellt.
Besonders gelungen fand ich, wie sie auf Coburn zuging und ihn schließlich auch in ihr Herz geschlossen hat.
Coburn ist ein rätselhafter, geheimnisvoller und eher „eiskalter“ Typ, aber man erkennt den weichen Kern in ihm.

Im zweiten Handlungsstrang erleben wir die „andere Seite“, Polizisten, FBI-Agenten die Jagd auf Coburn machen.
Da gibt es eine ganze Reihe Personen, die eine Rolle spielen, alle verschieden und mit unterschiedlichen persönlichen Schicksalen.
Gut gesetzte Wechsel zwischen beiden Handlungssträngen halten die Spannung durchgängig hoch,
besonders da die Kapitel häufig mit einem Cliffhanger enden.

In diesem Thriller ist vieles nicht so, wie es zu sein scheint. Die Handlung ist temporeich mit viel Action und
häufigen Szenenwechseln. Sandra Brown schafft es, den Leser bis zum Schluss im Unklaren zu lassen,
wer zu den „Guten“ und wer zu den „Bösen“ gehört und ganz besonders, wer der „Bookkeeper“, der Drahtzieher, ist.
Ich hatte zwischendurch einige Vermutungen, die sich alle als falsch herausgestellt haben.
Die letztendliche Enthüllung hat mich regelrecht kalt erwischt, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte.

Dieser Thriller hat mich durch die gut gelungene Mischung überzeugt. Ein cleverer, gut durchdachter Plot,
interessante und facettenreiche Figuren, eine kleine Lovestory zwischen den beiden Hauptprotagonisten,
viele Geheimnisse und falsche Fährten bieten Hochspannung und haben mich bestens unterhalten.
Und im Epilog gibt es noch eine kleine Überraschung mit einem ungewöhnlichen Ende, das dem Leser Raum
für eine eigene Interpretation gibt und für mich das Sahnehäubchen für diesen fesselnden und lesenswerten Thriller war!

Fazit: 5 von 5 Sternen

Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal!

© fanti2412.blogspot.de
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am 7. April 2014
Autor:

Sandra Brown spezialisierte sich bereits auf mehreren Gebieten, bevor sie sich ernsthaft dem Schreiben widmete. Sie war Schauspielerin, Journalistin und Model. Mit ihrem Buch "Trügerischer Spiegel" schaffte sie den Durchbruch und kann sich seitdem einer großen Fangemeinde rühmen.

Inhalt:

Als Honors kleine Tochter ihr verrät, dass ein Mann in ihrem Garten schläft, glaubt die junge Witwe zunächst an einen Streich. Tatsächlich jedoch hält sich niemand anderes als Lee Coburn auf ihrem Grundstück auf. Dem von der Polizei gesuchten Mann wird ein brutaler Mehrfachmord nachgesagt.
Von einem Tag auf den anderen zerbricht Honors heile Welt, denn Coburn schwört, dass der Unfalltod ihres Mannes vor zwei Jahren kein Unfall war. Nun ist ihr Leben und das ihrer Tochter in Gefahr und nur Lee Coburn scheint sie retten zu können, doch kann sie ihm auch vertrauen?

Cover:

Das Cover ist sehr einfach, wirkt hell und auf eigentümliche Weise rein, gerade wegen dem blutroten Blatt, welches inmitten des Bildes prangt. Mit einem Blick kann man das Genre gut assoziieren, war zumindest in meinem Fall so. Das Weiß für Honor und ihre Tochter und Rot für Coburn.

Meinung:

Honor ist einfach nur entsetzt. Sieben Menschen soll Lee Coburn gnadenlos exekutiert haben. Nun sitzt er in ihrer Küche und isst die Cupcakes, die sie für ihre kleine Tochter Emily gebacken hat. Ein Blick auf diesen Mann und sie weiß, er würde nicht zögern einer Bedrohung den Garaus zu machen. Aber, wieso erkundigt er sich so drängend nach ihrem verstorbenen Mann Eddie? Und was sucht er?

Das ist der Beginn von "Böses Herz". Man ahnt bereits nach wenigen Seiten, dass mit einem Mann wie Lee Coburn nicht zu spaßen ist. Besonders Honor ist voller Angst, möchte sie ihre kleine Tochter um jeden Preis vor diesem Mörder beschützen. Als Leser kann man sich gut in Honor hineinversetzen und die Angst spüren, die sie vor diesem Mann hat. Auf der anderen Seite bekommt man auch die Möglichkeit einen Blick auf die Antagonisten zu werfen.
Ganz besonders gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere des Buches. Nichts erscheint Stereotypisch. Man wird nach und nach in die Geschichte hineingeführt, beinahe, als müsste der Leser mit den Helden das Rätsel dieser Geschichte lösen.
Es ist schwer eine Rezension zu schreiben ohne allzuviel von der Geschichte zu verraten, hängt doch in diesem Buch alles damit zusammen, was Lee Coburn sucht und ihn antreibt.

Charaktere:

Ich empfand Honors Charakter als jemanden, der in der Vergangenheit gefangen ist und nicht für einen Neubeginn loslassen kann. Zu Anfang eingeschüchtert, setzte sich die junge Mutter aber nach und nach durch und gewinnt immer mehr an Selbstvertrauen.

Lee Coburn war mir lange Zeit ein Rätsel. Ich wusste nicht was ich von ihm halten sollte. Natürlich ist sofort ersichtlich, dass mit jemandem wie ihm nicht zu spaßen ist. Er strahlt eine Aura der Unnahbarkeit und der Gefahr aus, weswegen man lange im Dunkeln tappt und nicht weiß, für welche Seite er eigentlich arbeitet. Genau das fand ich so erfrischend an diesem Charakter.

Zu den "Bösen" gibt es auch einiges zu schreiben. In diesem Buch beschränkt sich diese Rolle nicht nur auf eine Person, dennoch fand ich es nicht zu überladen. Ein Handlanger hat mich besonders beeindruckt, ein Siebzehnjähriger, der von der Welt zu einem gnadenlosen Mörder geformt wurde.
Aber auch der Drahtzieher hinter dem Ganzen hielt noch einige Überraschungen für mich parat. Ich kann ehrlich behaupten, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer der Bookkeeper eigentlich ist. Man rätselt zwar herum und stellt auch einige Vermutungen an, aber im Endeffekt kommt man der wahren Person hinter dieser Bezeichnnung nicht einmal nahe. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, mit spannnden und erotisch knisternden Momenten an den richtigen Stellen. Hier wird Krimi mit tiefen Gefühlen vermischt, ohne sich Klischees zu bedienen. Wer hier ein Rotz-und-Wasser-Happy-End erwartet, ist an der falschen Stelle, aber genau das macht dieses Buch aus. Die Reaktionen der Protagonisten sind auf ihren Eigenschaften aufgebaut und fügen sich nahtlos in die Geschichte ein. Gerade deswegen steht dem Leser frei, das Ende nach seinen eigenen Vorstellungen zu interpretieren.
Dies ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das Letzte.
Wegen der gelungenen Krimigeschichte, die immer spannend bliebt und der überraschenden Wende, bekommt dieses Buch von mir 5/5.

Mein Dank geht zudem an den Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.
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am 16. März 2014
Als ihre Tochter einen fremden Mann im Garten findet, weiß Honor noch nicht, was ihr und ihrem Kind in den nächsten Stunden bevorsteht. Als sie erfährt, dass der Fremde sieben Menschen ermordet haben soll, beginnt für die junge Frau ein Albtraum, denn sie fürchtet um das Leben ihres Kindes. Lee Coburn nimmt die junge Mutter und ihre Tochter als Geisel, er hat nichts anderes im Sinn, als nach Beweisen zu suchen, die er bei Honor vermutet. Er glaubt nicht an die Unschuld ihres Mannes, er vermutet in ihr eine Mitwisserin. Ihr verstorbener Mann war ein Polizist und soll belastbares Material gegen ein Verbrechersyndikat gesammelt haben. Die Zeit drängt, denn Lee Coburn wird nicht nur von der Polizei gesucht, sondern soll auch von dem Verbrechersyndikat kalt gemacht werden. Der Chef der Bande, der Bookkeeper, will keine Zeugen, so ist auch die junge Mutter mit ihrer Tochter in großer Gefahr. Als Honor erfährt, dass ihr Mann nicht an einem Unfall gestorben ist und Lee ein Agent ist, versucht sie ihm zu helfen. Ihre verzweifelte Suche ist nicht von Erfolg gekrönt und die Anzahl der Toten erhöht sich immer mehr.

Von Anfang an lässt sich die Geschichte flüssig lesen und die Spannung ist bis zum Ende garantiert. Es gibt genügend Leichen, Gewalt und ein Schuss Erotik ist auch dabei. Nicht übertrieben, denn im Mittelpunkt steht der Versuch, den Bookkeeper zu fassen. Der entpuppt sich anders, als wie man ihn sich vorgestellt hat. Mehr darüber verrate ich nicht. Ich habe lange gebraucht, bis ich dahinterkam. Aus Freund wird Feind, aus Feind wird Freund und die Charaktere passen haargenau auf die Protagonisten. Ein Versteckspiel der Extraklasse, gnadenlos und fesselnd. Das Cover finde ich gut, aber ein blutrotes Herz hätte besser gepasst.

Keine Frage, der Thriller hat bei mir 5 Sterne verdient – kann ich nur empfehlen.
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