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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal eine Serie mit einem tollen Mittelteil
War die Handlung zu Beginn des ersten Buches noch etwas hölzern und klischeehaft, scheint sich Sandra Regnier inzwischen richtig warm geschrieben zu haben.

Der Schreibstil wirkt federleicht, die Gedanken von Heldin Felicity und die Dialoge sind bisweilen urkomisch, und die Geschichte bekommt endlich ein richtiges Fundament.
Im Gegensatz zu der etwas...
Vor 17 Monaten von Grobi Schalke veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2,5 Sterne: "schlechter" als der erste Band
Ich habe lange überlegt, ob ich mir wirklich den zweiten Teil kaufen soll. Ich habe den ersten Teil auch schon nur mit 3 Sternen bewertet, weil ich nicht sehr überzeugt war. Ich habe mir dann die Leseprobe runtergeladen und dachte mir dann: naja, so viel Geld kostet es ja auch nicht, auf einen Versuch kommt es an.
Ich muss sagen, dass mir so langsam aber...
Vor 14 Monaten von nachteule veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal eine Serie mit einem tollen Mittelteil, 29. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Pan-Trilogie, Band 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (Kindle Edition)
War die Handlung zu Beginn des ersten Buches noch etwas hölzern und klischeehaft, scheint sich Sandra Regnier inzwischen richtig warm geschrieben zu haben.

Der Schreibstil wirkt federleicht, die Gedanken von Heldin Felicity und die Dialoge sind bisweilen urkomisch, und die Geschichte bekommt endlich ein richtiges Fundament.
Im Gegensatz zu der etwas bruchstückhaften Art des ersten Bandes, laufen nun viele Elemente der Handlung logisch zusammen und immer wieder gibt es einen kleinen Aha-Effekt, wenn die Autorin scheinbaren Belanglosigkeiten plötzlich einen Sinn gibt.

Die Story entwickelt sich rasant weiter: Felicity weiß inzwischen über die Welt der Elfen und ihre Rolle als prophezeite Retterin Bescheid und nimmt die Sache recht gelassen. Viel mehr Sorge bereitet ihr das Verschwinden von Lee. Als es auch noch zwei Tote im Elfenreich gibt deutet alles auf eine von langer Hand eingefädelte Intrige hin. Aber wer intrigiert gegen wen? Um das heraus zu finden, muss Felicity 1. ihre Zeitreisefähigkeiten unter Kontrolle bekommen, 2. Lee retten und 3. das Rätsel um die Insignien Pans lösen.

Sandra Reigner schafft es - mit Witz und Schwung - durchgängig die Spannung zu halten und streut auch die Fantasy-Anteile wesentlich großzügiger als in Band 1.
Kleines Manko: Obgleich das Buch natürlich auch von seiner Rasanz lebt, fallen einige Szenen etwas zu grobmaschig aus. Viel zu kurz abgehandelt wird etwa Felicitys Aufenthalt im Elfenreich und in Avalon. Kaum angekommen ist Felicity auch schon wieder weg. Ab und an wäre ein kurzes Verweilen ganz angenehm.

Aber Fazit ist: Die Pan-Trilogie ist ein großer Spaß. Die Geschichte wird immer phantastischer. Also immer noch: lesen! lesen! lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle Jugendfantasyserie, 11. Januar 2015
Cover: sehr schön
Klappentext: für Leser des ersten Bands informativ
Schreibstil: jugendlich locker
Inhalt: sagenhaft
Charaktere: authentisch und sympathisch
Spannung: konstant spürbar
Magie: gut eingeflochten
Weltenbild: leicht zugänglich

Gedanken:

Endlich ging es weiter für mich. Ich habe ja schon fast den Postboten gestalkt. Da ich die Bücher unbedingt als Taschenbücher in meinem Schrank haben wollte, musste ich leider ein paar Tage warten. Doch dann waren sie da und es gab kein Halten mehr.

Es war echt schön, den liebgewonnenen Charakteren wieder zu begegnen. Besonders Felicitys Ausflug ins Versailles des achtzehnten Jahrhunderts fand ich sehr schön beschrieben, obwohl ich nach "Die Stunde der Lilie" von der Autorin fast schon so etwas wie ein Déjà-vu hatte.

Der zweite Teil ist definitiv kein Lückenfüller, wie man es von so manchen Trilogien her kennt, sondern Spannung pur vom Anfang bis zum Ende. Neue Charaktere tauchen auf, ebenso wie ganz neue Aspekte bei der Suche nach den Insignien des Pans. Ich habe wieder begeistert mitgefiebert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch Teil 2 begeistert!, 16. November 2014
Das Cover hat irgendwie etwas, wie ich finde. Es passt zum Inhalt und ist gleichzeitig auch wie ein Eyecatcher.

Die Charaktere konnten mich wieder voll und ganz begeistern. Felicity, welche auch schon im ersten Band die Protagonistin war, hat sich etwas verändert. Nach wie vor hat sie ein etwas loses Mundwerk und ihre witzige und süße Art, doch hat sie etwas von ihrer Schlagfertigkeit eingebüßt. Das hat wohl unter anderem mit dem geheimnisvollen und extrem süßen Lee zu tun, über den sich der Leser andauernd Fragen stellt. Natürlich sind ihre Freunde Phyllis, Jayden, Ruby und Nicole wie immer mit von der Partie und stehen ihr mit Rat und Tat zu Seite. Ciaran, der gutaussehende Cousin von Felicity bringt noch einmal ein bisschen Verwirrung in ihr Leben.

Der Schreibstil ist mal wieder das, was mich am meisten am Roman begeistert hat, denn immerhin ist dieser ja das Herzstück: Er ist fesselnd, spannend und so voller Humor das ich mich teilweise einfach schütteln musste vor lachen.

Nachdem mich der Auftakt so geflasht hatte, bin ich mit hohen Erwartungen an die Story gegangen. Felicitys Leben steht Kopf seit sie Lee kennt, und anstatt besser wird alles nur noch bizarrer. Sie springt von einem Abenteuer in das Nächste - und das obwohl sie gar nicht weiß um was es in dieser mystischen Prophezeiung geht. Und dann ist da auch noch Lee der ihr den Kopf verdreht, ganz zu schweigen von Richard Cosgrove, dem heißen Schauspieler.
Nach wie vor sind einige Fragen offen, sowohl bei dem Leser wie auch bei Felicity - und gemeinsam mit dieser versucht man sie zu lösen. Das macht das Buch irgendwie besonders spannend, vor allem weil einen manche Situationen genauso unvorbereitet treffen wie Felicity. Vor allem beschäftigt haben mich zwei Fragen: Was ist, dass auf einmal alle Jungs auf Felicity ist und Was zum Teufel ist Lee. Diese Fragen sind immer noch offen, weswegen ich mich jetzt schon auf die hoffentliche Aufklärung in Band 3 freue.
Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich bei manchen Charakteren regelrecht Aggressionen bekommen habe und sie am liebsten gewürgt oder geschüttelt hätte - aber es kann ja nicht nur sympathische Charaktere geben.
Auch die Veränderung der Beziehungen haben mich gepackt, denn immerhin erfährt man ja alles von Beginn an und manche Änderungen sind schön - andere halt nicht.
Gegen Ende folgen so einige Überraschungen, die mich etwas aus den Socken gehauen haben - im positiven Sinne.

Der Cliffhanger ist wirklich wirklich mies! Ich hätte am liebsten sofort zu Band 3 gegriffen, denn ich kam nicht umhin mich zu fragen was nun geschieht.

Fazit:
Auch der zweite Band der Pan-Trilogie konnte mich wieder voll und ganz begeistern. Die Charaktere sind einfach unglaublich, einzigartig und unverwechselbar. Die Spannung ist hoch und der Humor ist noch höher! Ich kann Fantasyfans die Reihe bisher einfach nur empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und absolut lesenswert ..., 7. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Pan-Trilogie, Band 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (Kindle Edition)
Schreibstil

Wie auch beim ersten Band der Trilogie, ist Sandra Regniers Stil überwältigend. Sie überzeugt auch diesmal mit einem lockeren, flüssigen und vor allem humorvollen Schreibstil, der mich mehr als einmal zum Lachen brachte. Auch die Momente voller freudigem Herzklopfen kamen diesmal nicht zu knapp.
~*~

Charaktere

Lee ist weiterhin ein absoluter Traummann. Er ist vielleicht ein wenig zu sehr von sich überzeugt, aber ansonsten hat er einfach keine Nachteile. Er ist attraktiv, kein bisschen oberflächlich und hat eine so tolle, charmante Art. Man muss ihn einfach lieben ...

"Wenn du dich auf mich festlegst, will ich, dass du mich genauso liebst wie ich dich. Ich möchte mich nicht ewig fragen, ob es nur durch diesen Kuss dazu gekommen ist oder ob du wirklich etwas für mich empfindest." (Kapitel: Fay's Grotte - Pos. 9277)

Im ersten Kapitel von 'Das geheime Vermächtnis des Pan' war er mir so unsympathisch und da hätte er mit Sicherheit keine Rücksicht genommen. Das ist ein typisches Beispiel dafür, dass der erste Eindruck doch täuschen kann und man ein zweites Mal hinsehen sollte, sonst entgeht einem womöglich ein solcher Schatz.

Felicity hat sich im Vergleich zum ersten Band sehr verändert. Sie achtet mehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild, hat abgenommen und wirkt an sich viel selbstbewusster.
Die Naivität ihrer Mutter gegenüber hat sie ebenfalls abgelegt. Sie lässt sich weder von ihr, noch von ihrem Bruder etwas gefallen und kommt mittlerweile dem Bild einer starken, unabhängigen Frau immer näher.
War sie im ersten Band noch zurückhaltend und ein wenig unbeholfen im Umgang mit Lee und auch Ciaran, geht sie diesmal regelrecht auf wenn einer der beiden in der Nähe ist. Sie ist schlagfertig und kommt auch mit Lees Annäherungen wesentlich besser zurecht.
Leider eckt sie mit ihrer neuen Art auch öfter bei Anderen an.
~*~

Meine Meinung

Fand ich 'Das geheime Vermächtnis des Pan' schon großartig, so müsste ich ein neues Wort erfinden um den zweiten Band zu beschreiben.
Auch diesmal hat mich Sandra Regnier vollends überzeugen können.
Die Handlung wurde noch spannender und nahm auch an Tempo ordentlich zu. Ich habe diesen Band an nur einem Tag komplett verschlungen ... ach was sag ich verschlungen, ich habe ihn regelrecht inhaliert.
Die Charaktere bekommen immer mehr Tiefe. Das Gesamtbild bekommt noch mehr Handlungsstränge und dadurch auch mehr Geheimnisse, die den Leser zum Nachdenken animieren und das Geschehen noch interessanter machen.
Diesmal hat die Autorin, neben Felicity, einen Charakter in den Vordergrund gestellt, der im ersten Band zwar auch seinen Auftritt hatte, aber kaum vorgestellt wurde. Als Leser darf man sich also auf Ciaran freuen, der ein wenig den Part von Lee übernimmt, da dieser leider verhindert ist.
Eigentlich ist Ciaran ein wirklich sympathischer Charakter. Er ist mysteriöser als Lee, unberechenbarer und man sollte ihn absolut nicht unterschätzen.
Erstaunt war ich, dass ich mich in einem anderen Protagonisten aus dem ersten Band anscheinend absolut getäuscht habe. Das passiert mir selten und ich war ehrlich gesagt schon ein wenig geschockt bei dem Verhalten, das dieser Protagonist an den Tag legte. Ich bin gespannt, ob er im dritten Band dann doch noch mal vorkommt.
Man lernt in diesem Buch wieder ganz tolle neue Orte kennen und ich hoffe wirklich, dass einige davon auch weiterhin eine Rolle spielen.
Durch die ganzen neuen Handlungsstränge macht die Autorin natürlich unglaublich neugierig auf den letzten Band. Man darf aber nicht glauben, dass es nun, da die Handlung richtig in Fahrt kommt, verwirrend wird. Es ist alles ganz klar verständlich, es tauchen halt viele neue Fragen auf, die die Fantasie des Lesers anregen und auch den Spürsinn schärfen.
Das Ende von 'Die dunkle Prophezeiung des Pan' ist wirklich spektakulär. Nur leider für mich nicht ganz so überraschend, da ich mit dieser Wendung schon eine ganze Weile gerechnet hatte. Da waren einfach eine ganze Menge 'Hinweiskrümel' gestreut, die man eigentlich nur an die richtige Stelle des Puzzles setzen musste. Die Autorin hat es jedenfalls geschafft mit diesem Highlight die Vorfreude auf den letzten Band noch mehr ansteigen zu lassen.
Von mir gibt es vollkommen verdiente 5 Sternchen und am liebsten auch noch mit einem dicken Plus (+) dahinter.
~*~

Fazit

'Die dunkle Prophezeiung des Pan' ist eine grandiose Fortsetzung der Pan-Trilogie, die sogar noch besser als der erste Band war. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich würde sogar sagen, dass man diese Trilogie einfach gelesen haben muss, wenn man Fantasy, magische Wesen und Romantik mag.

~*~ Nicole J. ~*~
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein solider guter Zwischenband, mit viel Witz und unerwarteten Momenten., 7. August 2014
Schon nach dem ersten Teil war ich der Meinung, dass Sandra Regnier es verdammt nochmal verdient hat gedruckt veröffentlicht zu werden. Wer es nicht weiß, die Trilogie ist bereits als eBook im impress-Verlag, dem Imprint des Carlsen-Verlages, erschienen. Nun wird ca. halbjährlich das ganze auch Gedruckt auf den Markt gebracht. Meiner Meinung nach sind die Bücher gute deutsche, lesenswerte Fantasylektüre. Außerdem zeigt diese kleine Erfolgsgeschichte, dass der neue Trend der eBook-Imprints der Verlage auch eine riesen Chance für Autoren sein können.
Kommen wir aber mal zum Inhalt, der ist wie schon beim Trilogieauftakt außergewöhnlich. Die Autorin erfreut mich immer wieder damit, dass sie mir keine typische Liebesgeschichte auftischt. Leander und Felicity schlagen sich zwar gemeinsam durch ihre Abenteuer rund um die Elfen, aber nur als gute Freunde. Denn obwohl Leander ein besonders heißer Elf aus dem Königshaus ist, findet Feli den Filmstar Richard besser. Hier würde ich mir zwar wünschen, dass sie einen ganz normalem Typen ihrer Schule verfallen wäre, aber man kann ja nicht alles haben. So ist die unscheinbare Feli, die sich langsam zu einem schönen Schwan entwickelt, also mit einem berühmten und umschwärmten Schauspieler zusammen.
Dafür gefällt mir Felis Freundeskreis sehr gut. Denn diese sind mit ihrer Weltrettermission nicht so einverstanden. Sie wissen zwar nicht wo Felicity ständig steckt und das sie teilweise auch in echten Schwierigkeiten steckt, aber sie beschweren sich bitter darüber das Feli wenig Zeit für sie hat und sich teilweise auch nicht nur im positiven Sinne entwickelt hat. Für mich zeigt dass, das die Autorin auch einen Blick für Details hat und kann mich damit auch in etwas ereignislosere Szenen unterhalten.
Leider war der zweite Teil der Pan-Trilogie ein typischer Zwischenband, sprich es geht ein bisschen in der Geschichte vorran aber es gibt keine große Erleuchtung. Es gibt also keinen richtigen Anfang und auch kein richtiges Ende, die Spannung wurde auch ehr mäßig gehalten.
Feli steht nun plötzlich unter Mordverdacht und zusammen mit Leander stätig bemüht zu beweisen, dass sie damit nichts zu tun hat und eigentlich eine Heldin ist. Leider sieht der Elfenkönig das ganz anders und macht sich auf die Jagd nach Felicity. Gleichzeitig hat sie auch noch mit unkontrollierbaren Zeitsprüngen zu kämpfen und dann ist Leander auch noch plötzlich verschwunden. Als Feli nachts mit Albträumen geplagt wird, scheint das Chaos perfekt.
Am Ende gab es dann noch die eine oder andere Wendung die sehr unerwartet kam, sodass ich keine Ahnung habe was im Trilogieabschluss passieren wird. Geschweige denn, dass ich den Ausgang voraus ahnen kann.
Abschließend kann ich sagen, dass Sandra Regnier ihrer Linie treu geblieben ist und eine tolle Jugendfantasygeschichte mit viel Witz und Charme geschrieben hat. Leider fehlte mir an einigen Stellen die Spannung und der rote Pfaden, darüber konnten mich aber die tollen Protagonisten trösten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... die dunkle Prophezeiung ..., 23. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Pan-Trilogie, Band 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (Kindle Edition)
Die dunkle Prophezeiung des Pan
2/3

Sandra Regnier ist in der Vulkaneifel geboren und aufgewachsen. Nach der Schule und einer Ausbildung zur Beamtin wollte sie lange nach Frankreich. Stattdessen heiratete sie einen Mann mit französischem Nachnamen und blieb zu Hause. Heute ist Sandra Regnier selbstständig und versteht es, den schönen Dingen des Lebens den richtigen Rahmen zu geben. Das umfasst sowohl alles, was man an die Wand hängen kann, als auch die Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen. (Quelle: [...]).

„Die dunkle Prophezeiung des Pan“ ist der zweite Teil zur grandiosen „Pan-Trilogie“.

Erster Satz:
„Ich hatte ihr Unrecht getan.“

Klappentext:
Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht …

Cover:
Das Cover finde ich wieder ganz niedlich gestaltet und es passt sowohl sehr gut zum Titel wie auch zum Inhalt des Buches. Eine Elfe mit Libellenflügeln ganz vorne und im Hintergrund Versailles. Die Farbe Lila finde ich auch sehr passend gewählt, da sie ja anscheinend so gut zu Felicity passt. Es ist dem ersten Cover schon sehr ähnlich, vor allem auf den ersten Blick. Schaut man aber genauer hin, erkennt man doch tolle neue Details. Da lässt sich nichts gegen sagen. Schade wieder, dass mein Kindle nicht in Farbe ist!

Meinung:
Lange habe ich damit gewartet, die „Pan-Trilogie“ zu lesen. Warum auch immer? Aber nachdem ich die Bücher von der lieben Luna bekommen habe, musste ich sie einfach lesen und ich habe die komplette Trilogie an einem Wochenende durchgelesen. Einfach zauberhaft.

In einem ersten Kapitel erfahren wir die Geschichte, wie auch schon im ersten Teil, aus Sicht von Leander – Lee – FitzMor, der an das menschliche Horton College in London kommt, um seine prophezeite Frau kennen zu lernen. Die übrigen Kapitel erfahren wir aus Sicht der ziemlich menschlichen Felicity Morgan, die alles andere als elfenhaft ist. Felicity, die an ihrer Schule nicht gerade zu den beliebten Schülern gehört, wird geplagt von Selbstzweifeln, hat wenig Selbstbewusstsein und muss zudem von lange Schichten im Pub ihrer Mutter übernehmen. Ihren Freunden, ihrer Familie und jenen, die sie liebt, ist sie sehr loyal verbunden, was zum einen ihre größte Stärke und zum anderen ihre größte Schwäche ist. Sie möchte es allen recht machen und kommt dabei selber ständig zu kurz. Als dann der neue Mitschüler Lee an ihrer Schule auftaucht, wird ihr komplettes Leben auf den Kopf gestellt. In diesem zweiten Teil wird Felicity – oder Fay, wie Lee sie nennt – bedeutend selbstbewusster. Ihr äußeres Erscheinungsbild verändert sich sehr zum Positiven, was sie stärker macht und sie mehr für ihre Zukunft kämpfen lässt. Sehr spannend war es für mich auch, mehr über Felicitys Familie erfahren und die Hintergründe erfahren.
Lee ist das komplette Gegenteil von Felicity. Er ist selbstbewusst, gutaussehend und sehr charmant. Als Playboy verdreht er sämtlichen weiblichen Wesen an der Schule den Kopf und stößt einzig und allein bei Felicity auf Granit.
Beide Protagonisten mochte ich sofort auf Anhieb. Obwohl mir Felicity manchmal ein wenig auf die Nerven ging, mit ihren doch sehr extrem ausgeprägten Selbstzweifeln, war es mal eine angenehme Abwechslung, als Heldin der Geschichte eine Zahnspangen tragende etwas molligere junge Frau zu erleben. Toll ist zu sehen, wie stark sie sich positiv entwickelt. Ihre ganze Art und Weise, wie sie die Dinge sieht und anpackt, wie empathisch sie handelt und wie loyal sie ist, hat mir sehr gefallen. Jetzt wird sie auch noch selbstbewusst, mutig und frech. Lee dagegen war einfach nur witzig. Die Debatten, die er sich zum Teil mit Felicity liefert, haben mir vor Lachen oft die Tränen in die Augen getrieben. In diesem Teil lernt er Fay mehr und mehr zu schätzen, wird offener und zeigt mehr von dem wahren Lee, obwohl seine Absichten bis zum Schluss noch nicht geklärt werden.
Auch die übrigen Charaktere, wie z.B. die Freunde von Felicity, Jayden, Phyllis, Ruby usw., oder aber Felicity Stratton haben mir alle sehr gut gefallen. Toll fand ich, endlich mal Lees Cousins kennen zu lernen. Ciaran ist mir sehr sympathisch gewesen. Sehr detaillierte, facettenreiche und unglaublich liebenswerte Charaktere, welche die Autorin erschaffen hat und die sich perfekt in das Gefüge der gesamten Geschichte einbinden. Jeder für sich bringt einen neuen spannenden Aspekt mit hinein. Alle zusammen agieren als Einheit und zeigt, was wahre Freundschaft wirklich bedeutet und bewirken kann. Sehr gut gefallen hat mir, dass sich nicht nur die Protagonisten so deutlich weiterentwickeln, sondern eigentlich alle Charaktere. Das machte die Geschichte so dynamisch und lebendig.

Sehr spannend finde ich den Aspekt mit der Elfenwelt, der Magie und den Zeitsprüngen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Eigentlich bin ich kein großer Fan, wenn es um Zeitreise geht. Denn leider habe ich schon viel zu viele schlechte Zeitreiseromane gelesen. Aber bis jetzt gefällt es mir sehr gut, wie die Autorin es beschreibt. Zeitreiseagenten, Aufgaben und natürlich die Insignien, die Fay wieder finden soll. Autorin erschafft eine magische Welt und verknüpft sie auf ganz charmante Weise mit einem modernen London, das ich übrigens liebe! Ständig tauchen neue magische Aspekte auf, welche die Geschichte noch spannender, anschaulicher und lebendiger macht. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so spannend war es. Als großer Drachenfan war ich ganz aus dem Häuschen, als neben den Elfen und Nymphen auch noch Drachen auftauchten. Wahnsinn! Wieder ein neuer spannender Aspekt, der alles dagewesene wieder komplett über den Haufen wirft. Da kann man nur weiterlesen!

Die Beziehung von Lee und Felicity kann man in diesem Band immer noch als kompliziert beschreiben und gerade das macht es für mich so spannend und faszinierend. Man fiebert mit und will unbedingt wissen, was hinter Lees Absichten steckt und ob die beiden sich irgendwann noch mal zusammenraufen können. Richard hat mich tierisch genervt und als Lee dann auch noch verschwand war ich ganz kribbelig. Ich muss schon sagen, dass sich auch die Beziehung zwischen Lee und Fay weiterentwickelt hat. Auch wenn Fay es sich noch nicht eingestehen will, verbindet die beiden doch mehr als nur Freundschaft.

Streckenweise hat es mich aber doch gestört, dass plötzlich alle Kerle so auf Felicity fliegen, wo sie doch vorher für die anderen unsichtbar war. Nun und die Geschichte rund um Richard hat mich tierisch genervt, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich so für Lee bin.
Aber der tolle Schreibstil der Autorin hat das wieder wett gemacht, sodass ich getrost darüber hinwegsehen kann. Leicht, dynamisch und absolut fantastisch erzählt Sandra Regnier die Geschichte um Felicity Morgan, die eigentlich nur ein ganz normales Mädchen sein will, doch das Schicksal hat weit mehr für sie vorgesehen.

Eine zauberhafte Welt mit Intrigen, Geheimnissen, Freundschaft, Magie und ganz großen Gefühlen. Ich kann diese fabelhafte Trilogie wirklich nur jedem empfehlen, der eine Schwäche für Romantik, Magie und ganz viel Spannung hat. Man wird auf keinen Fall enttäuscht werden.

Am 07.08.2014 erscheint der erste Teil von Sandra Regniers neuer Reihe, „Die Stunde der Lilie“. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Wenn es nur ansatzweise so gut ist, wie die „Pan-Trilogie“, bin ich schon jetzt begeistert.

Lg
Levenya
[...]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2,5 Sterne: "schlechter" als der erste Band, 10. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Pan-Trilogie, Band 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (Kindle Edition)
Ich habe lange überlegt, ob ich mir wirklich den zweiten Teil kaufen soll. Ich habe den ersten Teil auch schon nur mit 3 Sternen bewertet, weil ich nicht sehr überzeugt war. Ich habe mir dann die Leseprobe runtergeladen und dachte mir dann: naja, so viel Geld kostet es ja auch nicht, auf einen Versuch kommt es an.
Ich muss sagen, dass mir so langsam aber sicher Fay ziemlich auf den Keks geht. Sie hat zwar eine körperliche Entwicklung hinter sich gebracht, aber ansonsten entwickelt sie sich nicht. Trotz diverser Verehrer und Reisen die sie erlebt, hat sie null selbstvertrauen und zieht vieles ins lächerliche. Natürlich kann man keine Wunder erwarten aber ich wäre an manchen Stellen gerne mal durchs Buch gekrochen und hätte sie geschüttelt.
Ich frage mich außerdem, wieso Fay niemanden von ihren Visionen erzählt. Ich dachte, sie will Lee so schnell wie möglich finden. Ich weiß das sie es nicht tut, weil sie niemanden traut, aber sie selbst scheint es ja auch oft genug wieder zu vergessen. Also dass (ohne hier jetzt Namen zu nennen) ihm nicht zu sehr trauen sollte.

Davon abgesehen finde ich das Verhalten von Lee unmöglich. Jaja, sie soll seine Frau werden, er will sie umwerben und flirtet aber stattdessen mit jedem weiblichen Wesen? Und Fay ist noch nicht mal eifersüchtig und akzeptiert es einfach?! Also bitte!

Ich habe den Eindruck, die Autorin musste irgendwie die Seiten voll kriegen und hat schon ein bisschen rumgeschwallt. Zudem kann man ganz klar erkennen, worauf sie hinaus will.

Ich finde das Buch wirklich bescheiden, es gibt deutlich bessere. Dennoch will ein kleiner Teil von mir wissen, ob meine Vorahunungen zutreffen. Ich weiß noch nicht, ob ich mir den letzten Teil auch kaufen werde. Immerhin denke ich mir, dass das Buch für den Preis ja wiederum ok war, auch wenn mich Fay tierisch nervt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2. Band der Pan-Trilogie, 19. Mai 2014
Felicity "Fay" Morgan steckt in großen Schwierigkeiten, denn der Elfenkönig Oberon verdächtigt sie, einen seiner Wächter ermordet zu haben. Ihr "Verlobter" Leander "Lee" FitzMor will natürlich alles daran setzen, ihre Unschuld zu beweisen und tatsächlich gelingt es ihm, für Fay eine Gnadenfrist vor dem Kronrat der Elfen zu erwirken. Zwei Wochen hat er Zeit, denn genau so lange hat Oberon zugestimmt, Fay nichts zu tun, was nicht bedeutet, dass sie nicht unter seiner ständigen Beobachtung stehen würde. Lee reist nach Versailles an den Hof von Louis XVI., denn dies ist die letzte gesicherte Zeit des Opfers, als es noch am Leben war. Hier erhofft Lee sich weitere Hinweise auf den Täter.

Während Lee alles daran setzt, Fays Unschuld zu beweisen, muss diese sich nach wie vor dem normalen Schulwahnsinn stellen. Dies gelingt ihr mit Hilfe ihrer Freunde Phyllis, Ruby, Corey, Jayden und Nicole, doch auch diese Fragen unaufhörlich nach Lees Verbleib. Auch plagen Felicity nach wie vor Geldsorgen, vor allem, seit ihre Mutter ihr Collegegeld genommen hat, um damit Steuerschulden zu begleichen. Von daher muss sie sich auch noch einen Job suchen, den sie nach der Schule machen kann, denn eines steht fest: Sie wird nicht mehr für ihre Mutter umsonst in deren Pub arbeiten! Tatsächlich gelingt es ihr, eine Stelle in der National Gallery zu bekommen, mit dem es ihr möglich ist, Rücklagen für das College zu bilden, denn die Chancen stehen auf ein Stipendium, trotz ihrer guten Noten, nicht sehr gut.

Doch dann überschlagen sich die Ereignisse Felicitys Leben. Lee taucht nach den veranschlagten zwei Wochen nicht wieder auf, er gilt als verschwunden; ihr Bruder Philip hat Schulden bei sehr unangenehmen Leuten, die drohen, Felicity und ihrer Familie etwas anzutun und Lees Cousin Ciaran Duncan tritt als Geschichtelehrer die Vertretung für Fays eigentliche Geschichtslehrerin Mrs Crobb an. Dass das nicht gut enden kann ist Fay ziemlich schnell klar und es kommt wie es kommen muss, sie zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit Ciarans auf sich, was ihren Mitschülerinnen so gar nicht gefällt und wird wiederholt zum Nachsitzen verdonnert. Das Ciaran hier ganz eigene Pläne verfolgt, wird Fay ziemlich schnell klar, doch ihre Hauptsorge gilt nach wie vor Lee. Als wäre das alles noch nicht genug, landet sie plötzlich und unerwartet allein in Versailles am Hof von Ludwig XVI und muss zusehen, wie sie zurechtkommt ...

Der 2. Band der Pan-Trilogie! Der Plot des Buches wurde wieder abwechslungsreich und spannend erarbeitet. Ganz besonders fasziniert hat mich diesmal, dass ich so gar keine Ahnung hatte, wohin mich die Geschichte bringen wird, sodass ich dieses Mal Fay völlig ahnungslos zur Seite gestanden habe und mit ihr hoffte, dass alles gut ausgehen würde. Die Figuren wurden empirisch und facettenreich erarbeitet und ganz ehrlich, Fay ist echt der Wahnsinn! Ich finde sie und ihre Art einfach total genial, denn sie, der im Leben nichts geschenkt wurde, wird immer selbstbewusster und versteht es immer mehr, negative Situationen so zu händeln, dass sie schlussendlich als Siegerin daraus hervorgeht. Nicht zu vergessen die absolut genialen Gedankengänge, an denen die Autorin uns teilhaben lässt - ganz ehrlich, Fay ist alles, aber nicht dumm oder auf den Kopf gefallen. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen fesselnd, ja ich war förmlich im Rausch, sodass ich das Buch am Stück lesen musste, ich konnte und wollte mich nicht von ihm trennen. Nun hoffe ich natürlich, dass auch der 3. Band der Trilogie "Die verborgenen Insignien des Pan" bald als Taschenbuch erscheinen werden.
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3.0 von 5 Sternen Eine langatmige Fortsetzung, welche dem ersten Band deutlich nachsteht., 5. Februar 2015
Von 
Nazurka - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension

Nach dem ersten Schock und den zuvor geschehenen Ereignissen, muss Felicity Morgan sich erstmal daran gewöhnen, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein. Und nicht nur das: Eine Prophezeiung wartet auf sie, welche Morgan erfüllen muss, um die Welt der Elfen zu retten. Wie sie das allerdings hinbekommen soll, ist ihr noch völlig unklar. Gut, dass Leander FitzMor, der überaus attraktive Elf, ihr in diesem Punkt hilft. Oder so glaubt sie zumindest, denn was Leander so plant, dessen kann sich Felicity nie ganz sicher sein. Doch wenn sie glaubte, dass dieses ganze Chaos schon alles wäre, dann hat sie sich mächtig getäuscht! Denn als plötzlich sie diejenige ist, die unter Mordverdacht steht und von der Elfenwelt verfolgt wird, gerät alles aus den Fugen. Wie soll sie ihre Unschuld beteuern, wenn die Wahrheit in der Vergangenheit liegt? Als sie plötzlich im Frankreich des 18. Jahrhunderts landet und sie die Möglichkeit bekommt, alles auszuklären, kann ihr jedoch niemand helfen - nicht einmal Leander.

Die dunkle Prophezeiung des Pan ist der zweite Band einer fantastischen Trilogie aus der Feder von Autorin Sandra Regnier. Der Roman setzt die Geschichte Felicity Morgans fort, welche sich plötzlich nicht nur mit ihren eignen Problemen auf der Welt auseinandersetzen muss. Nein, sie findet sich auch noch mitten in der Welt der Elfen und Magie wieder. Und nicht nur das: Felicity spielt eine Schlüsselrolle zur Rettung der Elfenwelt, denn sie ist die Prophezeite, auf welche die Elfen seit langer Zeit gewartet haben. Die Storyline knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an und setzt seinen Fokus vor allem auf die Entwicklung der Protagonisten und der Einführung neuer Personen. Der Leser kann dabei auch Antworten auf offene Fragen und eine Verdichtung des Plots erwarten, wobei der zweite Band definitiv schwächer als sein Vorgänger daherkommt, vor allem, was Spannung und Tiefe der Story angeht.

Felicity und Leander stehen als Protagonisten im Mittelpunkt der Ereignisse. Wie schon in Band eins wissen die Figuren den Leser mit Sympathie und sarkastischem Humor zu begeistern. Die Beziehungsstruktur der beiden ändert sich hier jedoch sehr, denn auch Felicity macht einige Veränderungen durch. Äußerlich verändert sie sich, macht Sport und nimmt ab. Doch auch ihr Verhalten und ihre Denkstrukturen ändern sich. Was ziemlich normal ist, denn wen würde es nicht verändern, wenn man auf einmal gesagt bekommt, dass Magie existiert und man dazu auch noch die Auserwählte eines Volkes ist, dass es zu retten gilt. Diese Tatsache und die Geschehnisse der Handlung prägen Felicitys Denkweise und Handlungen und lassen sie in diesem Prozess definitiv reifen. Auch Leander merkt, dass er Felicity falsch eingeschätzt hat und beginnt, sie mit neuen Augen zu sehen. Dass damit auch auf emotionaler Ebene einige Veränderungen einhergehen ist unumgänglich, sodass sich der Leser definitiv auf eine Vertiefung der Liebesgeschichte zwischen den beiden Figuren freuen kann.

Was jedoch darunter leidet, ist im Endeffekt der Plot. Die Handlung ist mehr als langatmig und bietet so gar keine Dynamik. Weder passiert viel, noch hat der Leser das Gefühl, dass der rote Faden der Story voranschreitet. Man tritt auf der Stelle und fühlt sich gefangen zwischen den Gedanken, ob es sich nur für die Charaktere lohnt, durchzuhalten. Vor allem die ersten zwei Drittel des Romans gestalten sich so, obgleich man auch zugeben muss, dass die Gestaltung des Settings und der Atmosphäre dadurch an Tiefe gewinnen. Doch die fehlende Spannung ist leider dennoch ein großes Defizit, dass erst zum letzten Drittel des Romans zum Teil ausgemerzt wird. Endlich kommt eines zum anderen, Ereignisse beginnen den Stein ins Rollen zu bringen und am Ende erreicht einen wieder die Begeisterungsfähigkeit, welche Band eins der Trilogie so gut gemacht hat. Insgesamt ist Band zwei mit Sicherheit deutlich schwächer als sein Vorgänger, dennoch bleibt die Hoffnung, dass der Abschluss der Trilogie die genannten Defizite wieder rausholen wird. Denn genügend Potenzial dafür ist auf jeden Fall vorhanden.

Fazit

Die dunkle Prophezeiung des Pan von Sandra Regnier kommt deutlich schwächer als sein Vorgänger daher. Obgleich die Figuren gleichweg sympathisch sind und die Beziehungsstrukturen und die einzelnen Charaktere sich doch stark weiterentwickeln, mangelt es der Geschichte an Spannung und Dynamik. Erst im letzten Drittel kehrt die gewohnte Begeisterungsfähigkeit seines Vorgängers zurück. Doch obwohl dieser Mittelteil definitiv seine Schwächen und Defizite aufweist, ist er für Fans der Serie zu empfehlen, da die Geschichte für Band drei doch noch einiges an Potenzial enthält, welches hoffentlich im finalen Band der Trilogie ausgeschöpft wird.

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Das geheime Vermächtnis des Pan
02. Die dunkle Prophezeiung des Pan
03. Die verborgenen Insignien des Pan

Pro & Contra

+ Entwicklung der Beziehungsstrukturen
+ Felicitys charakterliche Entwicklung
+ Atmosphäre & Setting
+ Sarkasmus / Humor

- Potenzial wird nicht ausgeschöpft
- Sehr langatmig
- Mangel an Spannung und Dynamik
- Nebencharaktere bleiben relativ flach
- Hauptlot geht kaum voran

Bewertung:

Handlung: 2,5/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 3/5
Preis/Leistung: 3/5
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4.0 von 5 Sternen Ein zweiter Teil, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht!, 12. Juni 2014
Erster Satz:
Ich hatte ihr Unrecht getan.

Meine Meinung:

Cover & Titel:
Keine großartige Veränderung zum ersten Band, wobei ich sagen muss, dass es mich bei der Pan-Reihe auch nicht sonderlich stört. Ich finde die Cover sehr schön und die Details darauf bewundernswert, zumal sie auch einfach zum Inhalt passen. Der Titel ist meiner Meinung nach auch wieder sehr passend gewählt, weswegen es an diesen beiden Dingen überhaupt nichts auszusetzen gibt.

Zum Buch:
Ich finde es immer reichlich schwer, einen den zweiten, dritten, vierten ... Band einer Reihe zu rezensieren. Auch „Die dunkle Prophezeiung des Pan“ ist da keine Ausnahme.

Sandra Regniers Schreibstil ist und bleibt sehr locker und leicht zu lesen. Ihren Charakteren verpasst sie eine große Portion Humor, was das Lesen einfach viel unterhaltsamer macht, als endlose, hintereinander aufgezählte Fakten. Sie weiß, wie man dem Leser bei Laune und vor allem auch in der Geschichte gefangen hält. Am meisten fasziniert hat mich die Charakterwandlung von Felicity. War sie am Anfang doch das „hässliche Entlein“, ist sie nun selbstbewusster und ganz offensichtlich auch hübscher - darf man den Meinungen der vielen Kerlen, die ihr plötzlich hinterherschauen, trauen.

"Paul wartete tatsächlich bei meinem Schließfach auf mich. Ich stockte, als ich ihn sah. Das war beinahe gruselig. Vor allem, als er mir wortlos meine Tasche abnahm." [S. 80]

Einen großen Pluspunkt gibt es dafür, dass der Folgeband gleich an Teil 1 anknüpft. Keine endlosen Wiederholungen, wie das bei fast allen Folgebänden einer Reihe ist. Das Buch beginnt und die Geschichte geht nahtlos weiter, wodurch man sofort wieder in die Geschichte tauchen kann. Der Plot ist sehr gut ausgearbeitet, viele Dinge, die im ersten Band unklar geblieben sind, werden hier aufgeklärt. Allerdings bleibt am Ende immer noch genug Spielraum für Band 3, auf den ich auch schon sehr gespannt bin ;)

Überraschend auch, wie Sandra Regnier es geschafft hat, einen während des Lesens komplett ahnungslos bleiben zu lassen. Ich hatte die Hälfte der Zeit keine Ahnung, wohin es gehen sollte, was die Geschichte natürlich ungemein spannender macht und einen viel mehr fesselt, als wenn man schon auf der ersten Seite weiß, wie es auf der letzten endet.

"Obwohl das Wetter sich allmählich etwas gebessert hatte, war unsere Laune auf dem Tiefpunkt. Lee fehlte bereits seit vier Wochen. Es war offensichtlich, dass etwas nicht stimmte. Ciaran gab keine Auskunft und ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen." [S. 175]

Fazit:
Wo der erste Band eher auf das normale, tägliche Leben zugeschnitten war, bekommen in Band 2 nun die Fantasy-Elemente ihren großen Auftritt. Avalon, noch mehr Zeitreisen, ungeahnte Gegner - alles lässt sich hier finden und durch den rasanten Erzählstil und die vielen neuen und vor allem unglaublichen Dinge, die passieren, wird das Buch zu einem Kopfkino der besonderen Art.

8 / 10 Punkten
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