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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, klug und informativ
An Hülya Kalkans Geschichte beeindruckt mich, dass sie nicht mit Hass auf ihre Wurzeln und ihre Familie schaut, sondern sich bemüht hat, die Kultur zu verstehen, die sie als so einengend erlebt hat. Als Kind um ihre Bildungschancen gebracht, als junges Mädchen beinahe zwangsverheiratet, als Frau und als Individuum in ständigem Streit mit ihrer Mutter,...
Am 20. Oktober 2005 veröffentlicht

versus
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ... und noch eine Beinahe-Zwangsehe-Geschichte
Die Geschichte ist weit weniger spektakulär, als der Titel glauben machen will. Authentisch, ja, das ist sie. Leider auch so geschrieben - Stil und Wortwahl sind mehr als schlicht, teils holprig, die vielen überflüssigen Wiederholungen und Erklärungen nerven. Die erwartete Spannung, das Mitleiden bleiben aus - der Leser bleibt eher unberührt. Ich...
Veröffentlicht am 29. August 2009 von Juliet Capulet-Montague


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, klug und informativ, 20. Oktober 2005
Von Ein Kunde
An Hülya Kalkans Geschichte beeindruckt mich, dass sie nicht mit Hass auf ihre Wurzeln und ihre Familie schaut, sondern sich bemüht hat, die Kultur zu verstehen, die sie als so einengend erlebt hat. Als Kind um ihre Bildungschancen gebracht, als junges Mädchen beinahe zwangsverheiratet, als Frau und als Individuum in ständigem Streit mit ihrer Mutter, hat sie für sich und für ihre Schwester ein eigenbestimmtes Leben erkämpft. Heute scheint sie aus beiden Kulturen - der muslimischen und der christlichen - das jeweils Beste anzunehmen. Ich denke, diese tolerante Haltung ist gerade heutzutage sehr wichtig, gerade von jemandem, der einen schweren Weg gegangen ist. Hülya Kalkan erzählt ihre Story mit Humor und Klugheit. Mir hat es sehr viele informative Einblicke in die muslimische Welt gegeben und in die Denkweise muslimischer Eltern. Manchmal ist es auch einfach die andere Perspektive, die das Verständnis erleichtert. In Kontakt mit anderen Kulturen kommen wir alle doch ständig; dieses schöne Buch hilft dabei, einander zu verstehen. - Bei alledem ist das Buch spannend wie ein Krimi - man mag es gar nicht vor dem Ende aus der Hand legen! Es liest sich gut und ist nie langatmig. Berührt hat mich auch die versöhnliche und verzeihende Haltung, die Hülya Kalkan zu ihrer Mutter findet. Das kann bestimmt auch so manche Tochter und mancher Sohn nachfühlen, ob muslimisch oder christlich.
Ich kann das Buch nur empfehlen - auch als Gabe unter'm Weihnachtsbaum.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, 20. September 2005
Von Ein Kunde
Was mich an Hülya Kalkans Buch "Ich wollte nur frei sein" so fasziniert, ist, dass man nach dem Lesen ganz anders durch die Gegend geht: Man sieht kleine türkische Mädchen mit ihren Müttern, beide mit Kopftuch, plötzlich mit anderen Augen. In welcher Welt leben sie? In der gleichen Welt wie wir? Hülya klagt nicht an, sie beschreibt jene Welt, der sie entkam, mit einfachen Worten und doch so ergreifend, dass einen dieses Schicksal packt.
Hülya Kalkan erzählt in ihrem Buch von einer Kindheit in Schwaben, die immer wieder unterbrochen wird, weil die religiöse Mutter sie einfach aus der Schule nimmt und in die Türkei verfrachtet. Kehrt sie zurück nach Schwaben, muss sie eine Klasse wiederholen und darf nicht einmal ihre Schularbeiten machen, weil die Mutter findet: Mädchen müssen nicht zur Schule gehen! Mit 17 soll Hülya in der Türkei verheiratet werden, aber sie schafft es, die Verwandten und die Mutter auszutricksen. Dann kommt der Tag, an dem ihre Schwester Esme und ihr jüngster Bruder verschwunden sind. Als sie Jahre später erfährt, dass Esme gegen ihren Willen verheiratet werden soll, wird sie endlich selbst aktiv.
Jahrzehntelang wurde unsere "multikulturelle" Gesellschaft gelobt, in der jeder auf seine Weise leben darf. Niemand mischt sich ein. Durch ein Schicksal wie jenes von Hülya wird erst klar, wer dafür den Preis zahlt: die Kinder der Migranten. Sie haben es unglaublich schwer, in Deutschland "anzukommen". Vor allem den Mädchen muss geholfen werden, weil ihr Schicksal sowieso feststeht: als künftigen Ehefrauen erziehen sie daheim die Kinder!
Gerade Lehrer und Erzieher sollten Hülya Kalkans Buch lesen, damit sie die Migranten-Kinder besser verstehen.
Ein lesenswertes Buch, weil Hülya vorlebt, wie das Multikulti-Missverständnis gelöst werden könnte: Lernt einander kennen. Hier und nicht im Türkei-Urlaub.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Buch über Individualität, Mut, Freiheit und echte Liebe, 24. März 2008
Von 
C. Simon (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Hülya und ihre drei kleineren Geschwister sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Die Mutter, die aus einem Anatolischen Bergdorf stammt, hält streng an den ländlichen Traditionen fest. Nach Ihrer Ansicht gehört es sich, dass eines ihrer Kinder ein Hodscha, ein Religionsgelehrter wird. Nachdem der älteste Sohn der seelischen Belastung der Koranschule und den Strafmaßnahmen des Onkels in der Türkei nicht gewachsen ist, kehrt er verstört nach Deutschland zurück. Nun ist es die inzwischen jugendliche Hülya, die von der Mutter in die Türkei verschleppt wird und in einer illegalen Koranschule ausgebildet werden soll. Wegen Ihres ungebührenden Betragens wird sie zu ihrer großen Freude jedoch nach einigen Monaten entlassen und soll nun so schnell wie möglich unter die Haube kommen. Um diesem Schicksal zu entrinnen behauptet sie, keine Jungfrau mehr zu sein, was sie aus traditioneller Sicht unvermittelbar werden lässt. So wird sie nach Deutschland zu ihrer Mutter geschickt, die bald darauf die beiden kleinen Geschwister mitnimmt, um sie zu Hodschas ausbilden zu lassen. Hülyas jahrelanger Kampf um die Freiheit ihrer Geschwister beginnt. Um ihnen zu helfen, setzt sie alles aufs Spiel. Am Ende gelingt es ihr, beide nach Deutschland zurück zu holen, wo die Sorgen und die beiden jedoch längst nicht zu ende sind. Besondere Bewunderung verdient für mich Hülyas liebevolle Haltung der Mutter gegenüber, deren Herzlosigkeit sie aus deren eigener Not immer mehr verstehen kann und deren Blick sie stets zu erweitern sucht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwangsheirat, 4. August 2008
Von 
Cornelia Diedrichs (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dies Buch schildert in einfacher Sprache was Hûlya in ihrem Leben durchmachen musste. Sie erzählt von den Schwierigkeiten, von der Religion und von ihrerm Kampf dass ihre Schwester in Deutschland leben kann. Das Thema Zwangsheirat bedrohte sowohl ihre Schwester als auch sie und sie beide hatten die Kraft, den Mut und das Glück diesem zu entkommen. Das Buch ist eindeutig zu empfehlen!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist leider sehr häufig Realität, 24. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe von einer muslimischen Kollegin erfahren, dass die Zwangsehe leider immer noch Realität in ihrer Heimat ist.
Sie selbst musste viele alte Wertevorstellungen innerhalb der Familie überwinden, um ihre Partnerwahl selbst treffen zu können.

Ich habe das Buch aufgrund des Titels ausgesucht, weil ich einfach viel mehr über die andere, mir fremde Kultur erfahren wollte.
Manchmal versuche ich auch ein bisschen Verständnis, für die mir vollkommen unbegreiflichen Handlungsweisen, aufzubringen.
Dies fällt mir allerdings nach dem lesen dieses Buches immer schwerer.
Ich kann einwenig Hülya's Mutter verstehen, weil sie selbst in den alten Traditionen ihres Landes und ihrer Familien gefangen ist.
Aber Zeiten ändern sich. Auch Frauen wie Frau Kalkan sollten irgendwann begreifen, dass sie zum Wohle ihres Kindes einen anderen Weg einschlagen müssen.Die Liebe zu unseren Kindern kann viele Hindernisse überwinden.Der Bruch mit allen Traditionen ist ja hierzu garnicht nötig.
Nur leider wird hier dem Leser allzu schnell deutlich, dass Hülya's Mutter in ihrer Borniertheit und dem Labyrinth, dass durch ihre Traditionen führt, die Liebe zu ihrer Tochter verloren hat. Das hat mich besonders betroffen gemacht. Einer Mutter darf dies nie passieren, egal welchem Kuturkreis, oder Religion sie angehört. Sie verliert dadurch auch ihre eigene Indentität, als Frau und Mutter und kann sicher nicht glücklich werden.
Auch wir "modernen Frauen" müssen es lernen umzudenken, wenn unsere Töchter und Söhne erwachsen werden. Auch wir müssen uns damit arrangieren, dass unsere Kinder andere Vorstellungen vom Leben haben, als ihre Eltern. Wobei die Konsequenzen die sich hieraus ergeben, bei weitem nicht so folgeschwer sind, wie die für Hülya und ihre Geschwister. Was mich auch ein wenig befremdet,das der Ehemann und Vater, in der Familie nur eine untergeorndete Rolle spielt, obwohl er viel fortschrittlicher, als seine Frau, denkt; und auch seinen Kindern viel mehr Freiheiten, zugestehen möchte. Er ist nicht in der Lage sich seiner Frau und deren Familie zu widersetzen.
Er lässt seine Kinder mit der Mutter alleine und nimmt all ihre Querelen ihm und seinen Kindern gegenüber, mehr oder weniger, stillschweigend hin.
Auch das seine Ehefrau sich von ihm scheiden lässt, akzeptiert er widerstandslos.
Nach der Scheidung kann er nicht mehr viel positives für seine Töchter und seinen Söhne erreichen.

Ich kann dieses Buch von Hülya Kalkan jedem empfehlen, der bereit ist, sich auf die Lebensweise fremder Kulturen, mit all ihren Widersprüchen zwischen einem modernen, selbstbestimmten Leben und dem Gefangensein in alten Traditionen, einzulassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes Buch, 5. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wirklich ein gutes und interessantes Buch. Was ich gut finde ist, dass die Autorin auch über die Ignoranz der Gesetzgebung schreibt. Viele Angestellte des Bundes oder der Länder haben Verständnis für alles, aber da lässt der sogenannte Gesetzgeber kein Spielraum; und es gibt auch bestimmt einige dieser Mitarbeiter, die sich hinter diesem Gesetzgeber verstecken, weil es einfacher ist, als sich damit auseinander zu setzen. Toll, dass sie nicht aufgegeben hat.

Hülya Kalkan schreibt einfach so, was ihr und ihren Geschwistern passiert ist: ohne zu übertreiben zu beschönigen oder um Mitleid zu erheischen - sie schreibt einfach Tatsachen.
Manchmal habe ich mir gewünscht noch mehr über Hülya und Ihren Geschistern und über ihre Familie zu erfahren. Aber vielleicht gibt es ja bald ein zweites Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!, 28. Oktober 2009
Ich kann nur eines sagen: Ich bin begeistert von dem Buch.

Ich begann es zu lesen und konnte nicht mehr aufhören - und jeder, der das Buch in die Hand genommen hat, dem ging es genau so.

Das Buch ist super interessant und kurzweilig geschrieben. Es regt zum Nachdenken an und schildert ein sehr hartes Thema, über das man(n) sich selten Gedanken macht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesenswert, 11. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lebensgeschichte ist gut erzählt. Leser, die sich generell für den Islam und dessen Sitten und Bräuche, und sowohl für die Stellung der Frau im Islam interessieren, den wird dieses Buch nicht enttäuschen. Es ist spannend, habe es in kürzester Zeit durchgelesen :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich wollte nur frei sein.Meine Flucht vor der Zwangsehe, 20. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist wirklich lesenswert! Ich bin nicht die größte Leseratte aber dieses Buch habe ich verschlungen. Diese Geschichte hat mich sehr berührt.
Dieses Buch ist sehr schön geschrieben, so das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag!
Ich kann es daher nur weiterempfehlen!!!
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5.0 von 5 Sternen Ich wollte ja nur frei sein, 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte nur frei sein (Kindle Edition)
Ein sehr berührend Buch.Der Zusammenhalt der Geschwister ist bewundernswert.Ich empfinde Grosse Hochachtung für diese mutige Junge Frau Ich wünschte ihnen alles Gute
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Ich wollte nur frei sein
Ich wollte nur frei sein von Peter Hilliges
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