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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stimme leuchtet
Der Titel des Albums ist perfekt gewählt: "Che puro ciel". Welche Klarheit, Innigkeit und paradiesische Entrücktheit überträgt sich aus Mehtas stimmungsstarkem Vortrag der berühmten Orpheus-Arie aus Glucks Oper! Hier hat man viele qualitätvolle Vergleichsmöglichkeiten, auch mit Frauen-Alt oder der Interpretation von Jochen...
Vor 3 Monaten von Dr. Olga Lappo-danilewski veröffentlicht

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen es zündet nicht…..
anhand der sehr guten Beurteilungen und da ich diese Musik sehr schätze kaufte ich dieses CD.
Und bin sehr enttäuscht. Vielleicht erwartete ich einen Ohrwurm wie aus den Opern Händels oder Vivaldis? Vielleicht ist es das durchgehend verhaltene Tempo der Arien die ich sogar - mit Verlaub - als sehr langweilig empfinde.
Oder sind es die recht...
Vor 2 Monaten von Wimmer Gregor veröffentlicht


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stimme leuchtet, 23. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Che Puro Ciel (Audio CD)
Der Titel des Albums ist perfekt gewählt: "Che puro ciel". Welche Klarheit, Innigkeit und paradiesische Entrücktheit überträgt sich aus Mehtas stimmungsstarkem Vortrag der berühmten Orpheus-Arie aus Glucks Oper! Hier hat man viele qualitätvolle Vergleichsmöglichkeiten, auch mit Frauen-Alt oder der Interpretation von Jochen Kowalski Ende der 80er, der die Counter-Welle so recht ins Rollen gebracht hat. Um bei "Orfeo ed Euridice" zu beiben, da fehlen einem Tenor wie etwa Juan Diego Florez die idealen weichen Nuancen. Doch das ist Geschmacksache. Was da sonst an wunderbaren Stücken aus dem 18. Jahrhundert von Mozart, Traetta, Hasse und Johann Christian Bach auf der Scheibe ist, bietet Abwechslung in Tempi und Emotionen und hört sich im Detail ausgefeilt an. Ein weiterer schöner Verleich ist bei dem bravourösen "Vo scolcando" aus "Artaserse" von J. Ch. Bach möglich, nimmt man die CD "La dolce fiamma" mit dem männlichen Sopran Philippe Jaroussky zur Hand: zwei Stimmlagen wie Juwelen unterschiedlicher Farben.
Auf instrumentaler Seite brillieren die Akademie der Alte Musik und der RIAS Kammerchor unter dem erfahrenen René Jacobs, der einst in der Riege der Counter-Tenöre Maßstäbe setzte. Nach Mehtas reiner Händel-CD "Ombra cara" - ebenfalls unter Jacobs - ist "Che puro ciel" eine Sternstunde zur musikalischen Übergangsepoche, die mit Mozarts Werken auch das Ende der Kastraten-Glanzzeit bedeutet. In den Stücken aus dem 18. Jahrhundert kommen die Farben neben der Virtuosität besonders zum Tragen: Hier leuchtet Mehtas ausdrucksvolle Stimme. OLD
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pioniertaten zweier Meister, 15. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
"Aus dieser spannenden Zeit der Opernreform stammen auch die auf dieser CD versammelten Arien. Wir entdecken streitbare Komponisten, die auf ihrer Suche nach neuen Formen jene »edle Einfalt« ins Spiel brachten, die zur Grundlage der musikalischen Klassik werden sollte. " so ein Teil der Produktinformation.

In langen Jahren war ich gegenüber Counter-Stimmen, egal ob Altus oder Sopranist überwiegend kritisch. Eine der Ausnahmen, die ich schon früher maschte, war Rene Jacobs. Egal, ob er eine Partie in einer Passion von Bach übernahm oder Lieder von Mozart oder Caccini/Monteverdi sang. Seine Stimme berührte mich.

Dann wurde Jacobs Dirigent. Er ist der Musiker, der mich den letzten Jahrzehnten am meisten fasciniert hat. Entweder, indem er Musik ausgrub, die sich anzuhören lohnt ( diese CD gehört dazu) oder indem er Interpretationen lieferte, die Referenz gegenüber dem vorhandenen Bestand sind ( nur ein Beispiel unter so vielen: seine Aufnahmen der späten Mozart-Sinfonien mit den Freiburgern). Seine Diskographie ist inzwischen sehr beachtlich.

Die Akademie für alte Musik, mit der er diese Aufnahme gemacht, schreibt über diese Produktion:"Gemeinsam mit René Jacobs, der wie nur wenige andere die Wiederentdeckung der Alten Musik in den letzten Jahrzehnten inhaltlich und stilistisch geprägt hat, widmet er sich Kastratenpartien aus der Zeit musikalischer Reformen nach Händel: Musik von Hasse, Gluck, J. Chr. Bach – und Werken des jungen Mozart. Eine affektenreiche Musik, die der menschlichen Psyche auf den Grund geht: Ideal für Bejun Mehtas gesangstechnische Qualitäten, René Jacobs‘ Wissen um das Spektrum musikalischer Ausdrucksmittel und das direkte, packende Spiel von Akamus."

Mit Jacobs hat Bejun Metha natürlich einen Dirigenten an seiner Seite, der eigentlich wie kein anderer zu diesem Thema Fach-Kundiges beitragen kann.Die Beteiligten musizieren so inspiriert. Es ist eine schiere Freude,zuzuhören und zu entdecken.

Auch die Stimme von Bejun Metha sagt mir zu. The Guardian nennt seine Stimme "presence of greatness". Er vermag die von Jacobs so geschätzten emotionalen Qualitäten eines Stücks perfekt zu realisieren.

Entdeckung und Genuß!
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Countertenor Bejun Mehta, 21. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Che Puro Ciel (Audio CD)
Countertenor Bejun Mehta singt Arien aus dem zweiten Drittel bis dritten Drittel des 18. Jh., in welchem die Zeit der abenteuerlichen koloraturgespickten Arien vorbei ist und das sinfonische Orchester die ausdrucksstarke Deklamation hervorheben soll. Eine Repertoirebreicherung für diejenigen, die nach der Lücke zwischen Händel und Mozart suchen. Generell ist die CD weniger inspiriert als OMBRA CARA, das Händel-Recital von Bejun Mehta, dessen Stimme nach wie vor berückend schön ist, der weit klüger als seine Stimmfachkollegen Max Emanuel Cencic, Franco Fagioli und Philippe Jaroussky zu gestalten weiss, Verzierungen dramatischer zu motivieren und weniger maniriert zu singen weiss.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frühklassik, 17. Januar 2014
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Che Puro Ciel (Audio CD)
Wunderbare Arien von Mozart, Gluck,etcetera. Wunderbar dargeboten mit höchster Dramatik. Da ich Gelegenheit hatte, in das entsprechende Konzert im Konzerthaus/ Berlin zu gehen, konnte ich beobachten, was für ein technischer Meister Bejun Mehta ist. Zusätzlich zu Musikalität und Theatralischem Können. Und Rene Jacobs - da muß man eigentlich nichts mehr sagen. Allein die unendliche Menge von CDs spricht für die Qualität...
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen es zündet nicht….., 28. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Che Puro Ciel (Audio CD)
anhand der sehr guten Beurteilungen und da ich diese Musik sehr schätze kaufte ich dieses CD.
Und bin sehr enttäuscht. Vielleicht erwartete ich einen Ohrwurm wie aus den Opern Händels oder Vivaldis? Vielleicht ist es das durchgehend verhaltene Tempo der Arien die ich sogar - mit Verlaub - als sehr langweilig empfinde.
Oder sind es die recht langen Rezitative die einschläfern? Ich habe über 800 Barock CDs aber das ist jetzt echt die fadeste von allen.
Dabei mag ich den Sänger sehr und freute mich auf diese CD. Schade, das Booklet und die CD isst prächtig aufgemacht, der Inhalt unverständlich.
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen momentane Countertenor-Mode, 7. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Che Puro Ciel (Audio CD)
Ist's die Aufnahmetechnik oder doch die Persönlichkeit des Künstlers?
Ich finde immer noch Alfred Dellers alte Aufnahmen viel besser (inniger, wärmer, intimer) als die des momentan hochgelobten Bejun Mehta. Bewegt hat mich hier allerdings wieder mal der (leider nur bei zwei Titeln zu hörende) RIAS Kammerchor.
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Che Puro Ciel
Che Puro Ciel von Bejun Mehta (Audio CD - 2013)
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