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The Carnegie Recital
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2014
Trifonov live zu erleben, das war ein absolut einmalig packendes musikalisches Konzertereignis. Besondes eindrucksvoll während knapp über 60 Min (was für ein Tempo!) die "études trancendentales" von Liszt. Pianist und Flügel verschmolzen, unbeschreiblich mühelos ein Klanguniversum im Raum aufbauend, jede noch so leise und flüchtige Note mit Bedacht und Aufmerksamkeit gespielt, unpretentiös, sich perfekt in kleinere und grössere Klangbögen einordnend. Jede Stimme, jeder Klangteppich perfekt geformt. Es war als würde der Künstler zu einem persönlich direkt mit Leichtigkeit und ungefilterter Spontanäität vortragen und einem in eine andere Dimension des Erlebens führen, packend, emotional, liebevoll, demütig, temperamentvoll. Ein Konzert wie ein Geschenk nicht ganz von dieser Welt (trancendental eben). Diese CD (wie auch die anderen von Trifonov) vermag die Magie des damaligen Momentes nicht völlig wieder aufkommen zu lassen, nur in den anspruchsvollsten Passagen wird die überwältigende musikalische Klangdichte angedeutet, zu welcher Trifonov fähig ist. Die meisten hier gespielten Stücke vermögen nicht ganz die volle, stupended, mitreissende Virtuosität wie im Live-Konzert der "études trancendentales" erlebt, zu wiedergeben. Tifonovs Können geht noch deutlich Weiter, als diese CD zu vermitteln vermag. Und trotzdem ist diese CD für sich genommen eine meisterhafte Einspielung von herausragender musikalischer Tiefe und Schönheit.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2013
seit langer Zeit ein wirklich großer Künstler und Musiker unter den jungen Pianisten!

Es gibt gerade von der Liszt Sonate als Monumentalwerk und Höhepunkt der romantischen Klavierliteratur eine unübersehbare Anzahl von Aufnahmen guter Pianisten, natürlich sind alle gut, manche ausgezeichnet, einige wenige sind wahrhaft meisterhafte Einspielungen, etwa die von Vladimir Horowitz oder Svjatoslav Richter und eben dieser Live-Mitschnitt (!!!) mit Daniil Trifonov.
Schon das erst Werk auf der CD, Scriabins zweite Sonate, zeigt was für ein Musiker hier am Flügel sitzt, vergleichbare Aufnahmen kenne ich eigentlich keine, impressionistische Magie und russische Dämonie vermag Trifonov hier zu vereinen.
Bereits bei diesem ersten Stück auf der CD hört man die unglaubliche Anschlagskultur dieses Pianisten, für die es wenig Vergleichbares gibt, etwa die späten Aufnahmen von Horowitz, die Pianola-Rollen Rachmaninovs oder einige Aufnahmen Vlado Perlemutters.
Der Flügel erhält unter Trifonovs Händen einen dreidimensionalen Klang, schwer zu beschreiben, aber dieses Klang-Erlebnis zu gestalten ist Ausnahme-Künstlern vorbehalten, die es verstehen mehrere Klangteppiche über einander zu schichten und dem Hörer transparent zu machen.
Die Beschreibung Martha Argerichs, dass es unglaublich ist, was Trifonov mit seinen Fingern vollbringt, ist -gerade aus ihrem Munde- vielsagend, auch Gidon Kremers Beschreibung Trifonovs als einen der bedeutendsten jungen Pianisten unserer Zeit versteht man spätestens nach dem Hören dieses Mitschnitts.

Von technischer Souveränität zu schreiben erübrigt sich, technisch spielen alle bekannten Pianisten exzellent, die Makellosigkeit, mit der auch die schwierigsten Stellen in Skriabins und Liszts Sonate bei hoch-virtuoser Tempowahl in einem live-Konzert gelingen ist trotzdem erstaunlich. Trotzdem steht nicht die Zur-Schau-Stellung technischer Meisterschaft im Vordergrund seines Spiels( im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen am Flügel), sondern dieselbe dient nur der interpretatorischen Gestaltung, dem Spannungsaufbau.
Was Trifonov alleine aus den leisen ersten Tönen der Lisztschen Sonate an klanglicher Vielschichtigkeit hervorzaubert ist beispiellos und übertrifft sogar Horowitz Klang-Zauberei.

Vielleicht eine der bedeutendsten CD Veröffentlichungen der letzten Jahre, mit der sich Daniil Trifonov in die Reihe der größten Pianisten des 20.und 21.Jahrhunderts einreiht.

PS: noch kurz zu den Chopin Preludes: Trifonov wählt hier einen sehr persönlichen Zugang, unter seinen Fingern werden die 24 Miniaturen Chopins zu prä-impressionistischen Klanggemälden, Chopin als Vorläufer von Debussy....Jedes Prelude steht hier für sich und entwickelt seinen ganz persönlichen Klangzauber. Nicht jeder mag sich eventuell mit dieser Sichtweise anfreunden, die Interpretationen Cortots, Perlemutters, Rubinsteins, Pollinis sind sicher in sich geschlossener, jedoch gleicht Trifonovs Klangreichtum das durchaus aus.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2014
Viel wurde rezensiert, viel wurde gelobt. An dieser Stelle möchte ich eine Empfehlung an Klavierliebhaber richten, ganz allgemein. Hype und Kult um die Person Trifonov verbreiten sich in Medien bzw. Foren rasend und oft auch nur über "Copy/Paste Methoden", zu stören allerdings scheint dies niemanden.

Es ist nun einmal eine Euphorie: Endlich sei der >>Wahre<< Pianist unserer Zeit gefunden und nach sich häufenden Falschmeldungen in einer unverzeihlichen Wettbewerbskultur ist die Ansteckungsgefahr groß, selbst den superlativischsten Superlativ zu akzeptieren und zu übernehmen. Doch keiner kann wohl voraussehen, welche anderen Talente und Künstler in unserer Zeit noch aufkeimen werden. Der Mensch (und das Publikum im speziellen) strebt nach immer Neuem, die Wahrnehmung verändert sich, Vergleiche werden auf zunehmend künstlichere Weise geschlossen. Die Frage lautet, kann und soll es überhaupt noch Jahrhundert-Pianisten geben und wenn ja, wie viele? Ein Horowitz, Ein Gilels -- Ein Trifonov? Wer kann das nach einer Aufnahme schon beurteilen, mir erscheint dies ziemlich zynisch, ebenso wie die Vorstellung, künftig nur noch einem Pianisten zuzuhören.

Eine Rezension mit der Bewertung "Perfekt" folgt doch aus vielen verschiedenen Faktoren. Für mich persönlich steht fest -um endlich zum Kern zu kommen- dass durchaus eine außergewöhnliche Klavier-CD vorliegt. Hier werden in 78 vollen Minuten einige der spannendsten Stücke der Romantik präsentiert: Vom Klangkosmos eines Chopin, bis zur farbigen Mystik von Skrjabin und dem herausfordernden Ausdruck und der formalen Ästhetik der Liszt-Sonate. Ein klasse Programm! Und ohne großartige Floskeln über Trifonov zu verwenden, sein Spiel ist zu jeder Zeit MINDESTENS angemessen und nie von einer selbstgefälligen oder prätentiösen Art und Weise geprägt. In der Tat ist dies für einen Anfang Zwanzigjährigen beeindruckend.
Hinzu kommt die in diesem Fall fantastische Aufnahmetechnik. Trifonov ist exzellent im schichten von Klangebenen, so ist es vor allem bei der Sonate in h-moll ein richtiger Hörgenuss (insbesondere mit guten Kopfhörern!), wenn der Klang sich von einer intensiven Ballung nach außen hin öffnet. Man befindet sich stets in einem dreidimensionalen Klangraum und trotzdem behält die Aufnahme ein gewisses Live-Gefühl (Applaus erst nach der d-moll Prélude bzw. Zugabe). Gerade bei den 24 Préludes erzeugt dies eine tolle Atmosphäre, welcher man sich kaum entziehen kann. Pianistisch individuell interpretiert und doch einen großen Bogen spannend wird man zum Zuhören regelrecht "gezwungen".

So muss eine moderne Klavier CD sein, und so macht das Zuhören auch Spaß. Was nun Trifonov angeht? Nunja sein Spiel ist eben...."perfekt".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2014
Die dunkle Suche nach Wahrheit und Abgrund in Liszts zweiter Sonate ist faszinierend.
Und als Kontrast dazu die Préludes von Chopin. Trifonov auf der Suche nach noch mehr Ausdruck, noch mehr Schönheit.
Von diesem jungen Pianisten wird noch zu hören sein.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2013
Wieder einmal eine CD, die man einfach besitzen und immer aufs Neue anhören muss.Man versinkt einfach in diesen berauschenden Interpretationen von Scriabin und Liszt und erlebt ein inneres Glücksgefühl als Zuhörer bei der Darbietung der Preludes von Chopin. Das Carnegie Recital von Trifonov gehört für mich mit zu den besten musikalischen Ereignissen des Jahres 2013.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juni 2014
Um ganz abzutauchen in diese Auswahl von Klavierstücken hätte als Beleg der Aufzeichnung aus der Carnegie Hall der Applaus wirklich nicht sein müssen. Das stört dann doch ein wenig auf dem eg zur Zugabe und der inneren Hingabe durch Trifonov's Spiel. Kaufen. Hören.
Leider nicht als AutoRip angeboten. Schade.
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am 9. Februar 2015
Fehlte diese Platte in meinem STOCK, es sähe aus wie ein vakanter Schneidezahn. Wie dieser Seiteneinsteiger Stücke spielt, welche Rubinstein, Horowitz und ähnliche Kaliber bereits glaubten an die Asymptote geschoben zu haben - simply unbelievable!
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2013
Bei dieser Einspielung handelt es sich um ein außergewöhnliches Höhrerlebnis in höchster Qualität. Daniil Trifonov ist ein virtuoser Pianist allererster Güte. Er absolviert die Stücke technisch souverän, vermag es jedoch ebenso, die Feinheiten und Tiefen der Kompositionen zu entwickeln. Beim Hören der Aufnahmen wird klar, dass Trifonov mit seinen 22 Jahren schon jetzt zu den Meistern seines Faches gehört.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2013
Daniil Trifonov hat mir Tiefen des Klavierspiels eröffnet, die ich in Jahrzehnten langer Konzertbesuche nicht für möglich gehalten habe. Seine Interpretation der Chopin-Préludes op. 28 kann heute und konnte in der Vergangenheit durch keinen Pianisten erreicht werden, so wichtig Pollini einstmals zur Vermittlung dieser technisch wie gehaltlich anspruchsvollen Stücke auch war. Trifonovs Technik ist so perfekt wie sie den Ansprüchen dieser Meisterwerken entspricht, seine Interpretation von einer unerwartet großen Reife. Keine Schallplatten-Aufnahme kann allerdings gerade bei diesem jungen Pianisten die innere und äußere Anteilnahme des Spielers an den von ihm gewählten Werken wiedergeben. Trotzdem verdient diese Aufnahme 5 Sterne.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
mit dieser CD, ein Life-Mitschnitt aus der Carnegie-Hall konnten wir die erste Bekanntschaft mit dem neuen russischen Wunderpianisten machen. Wir werden uns auf alles freuen, was er uns noch bringen wird - es gibnt nicht nur Chopin und Schumann, es würde mich auch interessieren, wie er wohl Bach spielen wird ??
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