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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Bonuskampagne macht's besser
Da klage noch einmal jemand, die Halbgötter im Hoodie läsen unsere Wunschzettel nicht. Auf meinen beispielsweise hatte ich einen leicht zugänglichen God Mode gemalt. Immer das Tamtam mit Konsole und Befehlen, die nicht mal im Handbuch stehen. Also verwies ich darauf, artig sämtliche Thief- und Hitman-Teile gebüffelt zu haben, und sie schickten mir...
Vor 11 Monaten von Erlkoenig veröffentlicht

versus
11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schleichspiel
Leider kann ich dieses Spiel nicht weiterempfehlen bzw. nur in begrenztem Rahmen.
Es geht um Corvo, einem kaiserlichen Leibwächter, der zu unrecht des Mordes beschuldigt wird. Während des Spiels muss er sich rehabilitieren und schlägt sich dabei mit allerlei Verschwörungen herum.

Dishonored möchte ein Schleichspiel sein und das ist...
Vor 13 Monaten von U. heimlich veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Bonuskampagne macht's besser, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
Da klage noch einmal jemand, die Halbgötter im Hoodie läsen unsere Wunschzettel nicht. Auf meinen beispielsweise hatte ich einen leicht zugänglichen God Mode gemalt. Immer das Tamtam mit Konsole und Befehlen, die nicht mal im Handbuch stehen. Also verwies ich darauf, artig sämtliche Thief- und Hitman-Teile gebüffelt zu haben, und sie schickten mir Dishonored. Leider haben sie es zu gut gemeint, denn plötzlich meistert die Schleichprüfung gar, wer eben noch glaubte, Garrett sei ein Stehgeiger und 47 die Kleidergröße der Liebsten.

Tatsächlich scheint das Spiel zum Bersten mit all dem vollgestopft, wonach das Volk verlangt: Dem geleimten Helden auf Rachefeldzug, dem zwielichtigen Strippenzieher im Hintergrund und semidüsteren Meuchelmördern, die schon unheimlich, aber zum Glück noch nicht gruselig sind. Und freilich einem cheatgleichen Repertoire an Waffen und Fähigkeiten. Was uns online saftige Tritte vom Punk Buster einbrächte, hat in Dunwall Methode: Unser Heros linst durch Wände, teleportiert schamlos, als gelte es, die Stiefel zu schonen, und hält notfalls die Zeit an.

Dabei täuscht das Spiel obendrein. Von der oft gelobten offenen Welt kann nämlich keine Rede sein. Der jeweils nächste Auftrag wird Protagonist Corvo aufs Auge gedrückt. Erst innerhalb der Missionen darf der entscheiden, wie er sie zuende bringt. Mit Hilfe Dritter oder allein? In einem Blutbad oder "nicht tödlich"? Auch geht es nicht zurück in zuvor besuchte Gebiete, um beispielsweise Unerledigtes nachzuholen oder Liegengelassenes aufzusammeln. Damit erlaubt die vermeintlich offene Spielwelt nicht mehr als einen Schritt zur Seite, um am Wegesrand der Haupthandlung ein Blümchen zu pflücken.

Nachdenklich stimmte mich allem voran der Schwierigkeitsgrad. So leicht hat man's in diesem Genre sonst nicht. Die Gaben des Outsiders jedoch machen uns sprichwörtlich "imba". Weshalb umständlich von einem Schatten zum nächsten huschen, wenn man teleportieren kann? Munition gibt's en masse, ebenso Mana- und Gesundheitselexiere. Wer brav alle Power-ups einsammelt, die praktisch auf der Straße liegen, läuft bald Gefahr, sich zu langweilen. Insbesondere die Fähigkeit, Wände zu durchleuchten und gleichzeitig alle nahen Gegner und Items sehen zu können, erübrigen jedes Bangen und Schnökern. Bedauerlichweise verbringt man so das Gros des Abenteuers in einem blauen Röntgenmodus, ohne etwas von der Stimmung mitzubekommen. Features, wie das, durch Schlüssellöcher zu spähen, bleiben ungenutzt. Immerhin, der Schwierigkeitsgrad lässt sich einstellen - auch über das eigene Vorgehen. Je rücksichtsloser wir sind, desto schneller ist der Spaß vorbei.

Schade: Dishonored's Titelheld bleibt trotz fetziger Totenkopfmaske blass, nicht zuletzt weil er keinen Ton von sich gibt. Das wussten die AddOns der Spiel-des-Jahres-Editon sehr viel klüger zu lösen. In der Vanilla-Kampagne aber tritt er ohne Wort und Stimme auf, was durchaus zu verschmerzen wäre, wenn der Verlauf der Geschichte ihn nicht immer wieder zum Spielball anderer machen würde. Corvo reagiert nur und das meist zu spät. Während Garretts (Thief) Charme aus Humor und Überheblichkeit Frauenherzen schmelzen ließ und Nummer 47 (Hitman) aberwitzige Kostümideen wie Hasen aus dem Hut zog, versucht der gefallene Leibwächter, es allen recht zu machen. Dafür ist er kinderlieb. Auch cool.

Zu den Bonusinhalten: Die Spiel-des-Jahres-Edition liefert neben der Haupthandlung vier einst herunterladbare Inhalte, darunter die zweigeteilte Minikampagne um den Antagonisten Daud, den Anführer der Assassinen. Der Kauf lohnt allein dieser kurzen Dreingabe wegen. Daud pirscht und schnetzelt mit annähernd denselben Fähigkeiten wie Corvo, hat im Gegensatz zu unserem wortkargen Mauerblümchen aber eine Stimme und damit so etwas wie Charisma. Traurigerweise führen noch mächtigere Spells und Knochenartefakte den Schwierigkeitsgrad endgültig ad absurdum. Jetzt sind wir auch im Spotlight praktisch unsichtbar und können Gegenstände via Telekinese zu uns ziehen. Wer bisher trotz Teleport-Zauber zu Fuß ging, um Dinge einzusammeln, lässt das jetzt endgültig bleiben.

Meine Empfehlung: Das im Februar erschienene Thief erhielt nur mittleren Beifall, Hitman: Absolution kam nicht besser bei weg und Splinter Cell's Sam Fisher ist der Heimlichtuerei überdrüssig - wohl infolge des fortgeschrittenen Alters. Ich würde sagen, Stealth-Fans bleiben wenige Alternativen. Auch deshalb ist Dishonored einen Versuch wert. Kauft es dann aber bitte in dieser Spiel-des-Jahres-Edition. Die macht's um Längen interessanter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Meuchelmördern, Ratten und Walen..., 27. März 2015
Von 
N. Velte (Vaihingen/Enz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
Vorweg muss ich sagen: Ich hatte 'Dishonored - Die Maske des Zorns' schon lange auf dem Schirm, vor allem weil mir das sehr interessante Steampunk-Setting, sowie die gesamte Atmosphäre und Welt sehr vielversprechend vorkamen. Leider bin ich nicht so der passionierte Schleich-Game-Spieler (Sam Fisher und Garret müssen mich hassen), denn irgendwo/-wann geht mir meistens die Geduld flöten und ich beginne dann doch mordend und metzeln durch die Spielwelt zu ziehen.

Das ist bei Dishonored schönerweise nicht weiter tragisch, den auch so kommt man zu (s)einem (anderen) Ziel/Ende. Also wagte ich doch einmal den Sprung in das eiskalte Wasser und muss sagen, dass ich ihn nicht bereut habe. Ja, mein erster Spieldurchgang war als „wandelnder Sensenmann“ und ich habe Chaos verursacht bis zum Umfallen (was stellenweise sehr, sehr viel Spaß gemacht hat). Aber ich habe dann, weil ich so begeistert war von dem Spiel, sogar noch einen „unerkannten“ Schleich-Durchlauf gestartet. Und auch hier habe ich meinen Spaß. Denn trotz kleiner Ungereimtheiten, ein bisschen Sperrigkeit, dem unspektakulären Kampfsystem und auf den ersten Blick etwas karge Grafik ist 'Dishonored - Die Maske des Zorns' für mich ein extrem atmosphärisches und spannendes Werk, das zurecht in einer Game of the Year-Edition zu haben ist. Aber alles der Reihe nach:
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Willkommen in 'Dunwall', der düsteren Heimat von Walfängern, korrupten Politikern und Adligen, Steampunk-Fanatikern und Ratten!

Es ist Monate her seitdem Corvo Attano, der kaiserliche Schutzherr, zuletzt in Dunwall war. In geheimer Mission von der Kaiserin selbst beauftragt, sollte er entfernte Länder besuchen um ein Heilmittel für die todbringende Seuche zu suchen, welche die Stadt in Ihren finsteren Klauen hält. Die Ratten und Infizierte, sogenannte „Weiner“, treiben Ihr Unwesen und sorgen für Panik und Unruhe unter der Bevölkerung und es scheint als wenn die Lage immer schlimmer werden würde. Adlige schotten sich ab, Bezirke werden verlassen und Ausgangssperren werden verhängt, doch der Tod zieht weiter durch die Straßen und die armen Viertel der Stadt.

Obwohl die Suche nach einem Heilmittel leider nicht von Erfolg gekrönt war, wird Corvo freudig von der Kaiserin Jessamine Kaldwin und Ihrer Tochter Emily begrüßt. Die Freude währt nur kurz, den die Kaiserin erzählt wie die Lage immer schlimmer wird, wie die Seuche immer weiter um sich greift und die Bekämpfung immer schwerer wird. Mitten im Gespräch bemerkt man plötzlich sich bewegende Gestalten auf den Dächern des Palastes und ein Blinzeln später sieht man sich schon umringt von düsteren Attentätern, die trotz aller Versuche des Schutzherren die Kaiserin schlussendlich umbringen. Während man selbst noch sein Möglichstes versucht um die kleine Emily, die nun legitime Thronfolgerin, zu schützen, wird man selbst überwältigt und die dunklen Gestalten verschwinden so schnell wie sie gekommen sind – zusammen mit Emily.
Da ist man selbst nun, der kaiserliche Schutzherr und schaut hinab auf die Leiche der Person, welche man geschworen hat zu beschützen. Für die ankommenden Wachen und Adligen ist die Situation offensichtlich: Corvo selbst ist der Mörder, schuldig am Tod der Kaiserin, es wird seines Ansehens enthoben, in den tiefsten Kerker geworfen und soll dort auf seine Hinrichtung warten. Doch man merkt schon während der Festnahme, dass etwas nicht richtig läuft, das einige einflussreiche Leute ein falsches Spiel spielen und das Ganze abgekartet war, geplant durch den Meisterspion und Vertrauten der Kaiserin, welcher sich nun zum neuen Anführer und Lordregenten der Stadt aufschwingt. So wartet man nun auf seine Hinrichtung, verraten und getäuscht, ohne Hoffnung, bis eines Tages eine mysteriöse Gestalt auftaucht und mit dunklen Kräften und einer merkwürdigen Maske ein Ass aus dem Ärmel zaubert…

So beginnt die Geschichte um Hass, Mord und Moral, in deren Verlauf man sich auf die Suche nach der verlorenen Thronfolgerin macht und die Drahtzieher hinter dem Mordkomplott an der Kaiserin jagt. Ich muss hier sagen, dass die Story mich die ca. 12 Stunden für den ersten Anlauf, sehr gut unterhalten hat, und das obwohl der Hauptcharakter leider stumm ist und die Story oftmals kritisiert wurde. Es liegt an den interessanten und auch etwas abgedrehten Charakteren, den tollen weitläufigen Schauplätzen, dem noch unverbrauchten Setting, den vielen Details und der düsteren Atmosphäre.

Wie schon oft erwähnt wurde, ist Dunwall eine Stadt in einer Art Steampunk-Welt. Hier trifft eine Welt nach dem Vorbild des Englands zur Zeit der industriellen Revolution auf aufkommende Mechanisierung und den Einsatz neuer Maschinen, kombiniert mit unkonventionellen Militärtechnologien, Dampfmaschinen und diverser Industriezweige, sowie düstere okkulte Machenschaften und geheime Legenden und Magien. Große Maschinen, Tanks oder Rohre gehören hier genauso zum Stadtbild wie große steinerne Bauten und Villen, riesige Leuchttürme vor der Küste, stählerne Brücken über dem dunklen, braun-grünen Wasser oder düstere Kanalisationen, in denen sich Ratten herumtreiben. Es ist eine Kombination futuristischer Technologien und Mittel mit alten viktorianischen Elementen. Schwer zu beschreiben, besser zu erleben.

Das Spiel selbst ist in mehrere Kapitel unterteil, die in unterschiedlichen Vierteln der Stadt spielen. Sei es der „Destillierbezirk“, in welchem sich in alten Brauereien düstere Gangs aufhalten, das „Golden Cat“, ein Etablissement, welches die Fantasien der männlichen Bewohner wahr werden lässt oder der große mechanische Leuchtturm auf der einsamen Insel vor der Küste. Die einzelnen Gebiete sind abwechslungsreich und recht groß – und bieten Unmengen an verschiedener Wege: Durch Absperrgitter unter Wasser, über die Kanalisation, durch Rattentunnel, über die Dächer und Fenster oder einfach mit gezogenem Schwert durch das Haupttor – wie sagt man so schön: „Alle Wege führen nach Rom“…

Aber noch ein paar Infos zur Welt: In der Welt von 'Dishonored' stellt z.B. der Walfang ein zentrales Element dar, liefern Wale doch Bestandteile, ohne welche die gesamte Technik und Maschinerie nicht funktionieren kann. Angefangen bei Walöl, welches als Treibstoff verwendet wird, bis hin zu mysteriöse Runen und Knochenartefakten, die scheinbar aus gravierten Walknochen bestehen und besondere Kräfte verleihen. Rund um den Walfang hat sich eine große Industrie gebildet, die Arbeiterklasse arbeitet in den Docks oder im Walfang, die Industrien haben sich groß gemacht. Das Walöl stellt den Treibstoff für diverse Errungenschaften des großen Erfinders „Sokolov“ dar, seien es die ‚Tallboys‘, welche auf riesigen metallenen Beinen laufen, Blitzwände die Leute zu Aschehäufchen verbrutzeln können, oder veränderte Pistolen und Klingen. Interessante Mechanismen und Maschinen finden sich an jeder Ecke.

Dunwall selbst leidet schwer unter der Seuche, es wirkt düster, dreckig und heruntergekommen, das Wasser ist verschmutzt, Ratten, Leichen und Abfall liegen in den Seitenstraßen. Abgerissene Plakate werben für Hilfsmittel wie „Sokolovs Elixier“, Wachen patrouillieren und versuchen Infizierte zu verjagen. Die Atmosphäre und Stimmung in den Leveln sidn für mich durchgehend auf hohem (düsterem) Niveau
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Grafik

Tja, optisch ist das Spiel etwas zwiespältig, wirkt die an sich schöne Grafik doch oft karg und leider detailarm. Ich musste mich erst dran gewöhnen, da das Spiel selbst auf hohen Einstellungen nur knapp über Durchschnitt liegt und definitiv nichts besonders herausragendes ist.

Auf der anderen Seite sieht man wie viel Mühe man sich gegeben hat, mit den Umgebungen und Bauten, den vielen Details die sich überall finden lassen, wie z.B. den halb abgerissenen Werbeplakaten und –Postern. Und manchmal überrascht einen die Grafik auch positiv. Zum Beispiel wenn man einen Sonnenuntergang erleben kann und die sonst so düstere Stadt in ein leuchtendes Orange gehüllt wird, was einfach klasse wirkt. Vor allem liegt es aber an dem recht außergewöhnlichen Design der Spielwelt, der Gegner und Bauten und der gesamten Umgebung, dass ich sagen kann mir gefällt die Grafik und sie unterstützt die Atmosphäre auch durch den interessanten „Comic-Style“.
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Sound

Hier kann 'Dishonored' meiner Meinung nach richtig punkten. Die Vertonung ist durchweg fantastisch. Nicht nur sind die Stimmen passend für die Charaktere und meistens lippensynchron, auch sind es oft prominente Sprecher, die man definitiv wiedererkennt.

Die Soundeffekte sind ebenfalls perfekt und unterstützen die Atmosphäre. Gesprächsfetzen, Schritte, Schreie, überraschte Ausrufe, alles so wie es sein sollte. Die Musik ist meistens eher im Hintergrund und ist wenig aufdringlich, bietet aber einige wirklich schöne Stücke (inklusive einer verstörenden Neuinterpretation von "What shall we do with a drunken sailor"). In einem düsteren Schleichspiel erachte ich das als sehr gut. Und die Stücke, die ich wirklich bewusst wahrgenommen habe, haben mir sehr gut gefallen.
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Von Schwertern, Armbrüsten und … Teleportzaubern?

Wie sicherlich bekannt ist kann man das Spiel auf mehrere Arten spielen. Man kann versuchen die Schleichwege zu nehmen, unentdeckt zu bleiben und Wachen und Wärter lieber zu betäuben als Ihnen die Kehlen aufzuschlitzen. Man beobachtet Ihre Laufwege und Blickwinkel, versteckt sich im Schatten oder teleportiert sich über die Dächer.

Oder man packt Schwert und Pistole aus, macht die Granate scharf und stürmt direkt durch das Haupttor auf die angreifenden Wachen zu. Nebenbei verlangsamt man die Zeit, damit man die Übermacht an Gegnern ohne große Probleme dezimieren kann und Ihren Kugeln ausweicht.

Das spiel lässt einem immer mehrere Möglichkeiten und in den sehr großen Level sind viele verschiedene Wege und Alternativrouten versteckt. Genauso wie geheime Nebenquests, die sogar manchmal neue Möglichkeiten zur „Beseitigung“ von Zielpersonen bieten. Ich muss einen Edelmann nicht direkt mit meinem Schwert umbringen. Ich kann es wie einen Unfall aussehen lassen und Ihn im Dampfbad ersticken lassen. Oder ich beauftrage jemand, der die Drecksarbeit übernimmt.

Und je nach Entscheidungen verändert sich das Spiel ein wenig. Mehr Tote bedeuten mehr Ratten und Infizierte, ein ruhigerer Spieler wird auch von vielen Leuten positiver aufgenommen. Und auch das Ende variiert je nach gewähltem Weg und moralischer Einstellung. Das motiviert ja auch für mehrere Durchläufe.

Neben mehreren verschiedenen Schwierigkeitsgraden gibt es in jeden Leveln auch noch sehr viele versteckte Gegenstände. Von Runen und Knochenartefakten, die man verwendet um neue Fähigkeiten und Zauber zu lernen oder bestehende zu verbessern, bis hin zu Gemälden, Bauplänen für Verbesserungen und Goldstücken. Das Geld kann man verwenden um zwischen den Leveln Munition, Vorräte und Verbesserungen zu kaufen und sich somit für die aufgaben zu rüsten.

Der Schwierigkeitsgrad ist im „Rambo-Modus“ übrigens deutlich höher, den was den Wachen an Kraft fehlt machen sie oft durch eine schiere Überzahl wett. Denn wehe einer von Ihnen schlägt Alarm und alle eilen herbei.

Das Kampfsystem selbst erinnert mich dabei ein wenig an Skyrim oder Bioshock: Es gibt die linke und die rechte Hand, die man bedient. In der rechten Hand hat man sein Schwert ausgerüstet, in der linken Pistolen, Armbrüste oder die „Zaubersprüche“ wie z.B. 'Teleportieren', 'Im Dunkeln sehen' oder 'Ratten beschwören'. Es ist in Ordnung und macht vorübergehend Spaß, ist jetzt aber keine Revolution im Sektor. Aber wie gesagt: es verrichtet gute Arbeit.
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Denn viele Wege sorgen für viele Möglichkeiten ... und viel Wiederspielwert?

Meiner Meinung nach: Ja. Das ist für mich definitiv kein Spiel, dass man einmal beendet und nie wieder anpackt weil es sowieso wieder das Gleiche wäre. Neben diversen Enden und unterschiedlichen Entscheidungen warten mehrere (4) verschiedene Schwierigkeitsgrade und versteckte Gegenstände auf den fleißigen kaiserlichen Schutzpatron. Dazu kommen Unmengen in der Spielwelt verteilte Bücher und Notizen, die über Hintergründe und Details der Charaktere informieren und somit die Atmosphäre auch nochmal schön verdichten. Und über Steam warten natürlich auch viele unterschiedliche Errungenschaften auf fleißige Sammler. Hier wird unterschiedliches und kreatives Verhalten belohnt (z.B. Durchspielen ohne jemanden zu alarmieren oder umzubringen, ohne Fähigkeiten freizuschalten, mit hohem Chaoswert usw.). Für den ersten Durchlauf wird man so ca. 10-12 Stunden brauchen, danach gibt es ja aber auch noch die Erweiterungen...
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Von Meuchelmördern, Hexen und Herausforderungen

Insgesamt wurden für 'Dishonored - Die Maske des Zorns' drei Erweiterungen veröffentlicht, welche in der GOTY-Edition natürlich enthalten sind:

Dunwall City Trials: Eine Sammlung von Herausforderungen und Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Kampf, 'Parcour'/Rennen oder Rätsel. In den Herausforderungen muss man gegen die Zeit antreten und Aufgaben und Herausforderungen unter speziellen Bedigungen lösen, kann versuchen Bestzeiten aufzustellen oder geheime Winkel erkunden um Emilys Puppen zu finden. Es gibt z.B. diverse Kämpfe, Rennen gegen die Zeit, das Abschießen von Walöl-Tanks oder das Herausfinden und Eliminieren von Zielpersonen. Wirklich nett, aber leider ohne Storyinhalt oder Ähnliches.

The Knife of Dunwall: Das erste der zwei Story-DLCs dreht den Fokus des Spiels weg von dem verratenen Corvo, dessen Geschichte mit dem Hauptspiel befriedigend geklärt wurde. Hier schlüpft man in die Haut des Meister-Assassinen Daud, welcher damals das Leben der Kaiserin genommen hat und trotz langjähriger Berufserfahrung von Schuldgefühlen geplagt wird.

Der DLC bietet einem drei Kapitel und führt einen in zwei neue, sowie ein bekanntes Gebiet. Von den Fähigkeiten her ähneln sich Corvo und Daud zwar, spielen sich aber dennoch leicht unterschiedlich. Besonders schön: Daud redet im Gegensatz zu Corvo auch und bringt somit etwas leben in Diskussionen. Die besuchten Gebiete sind toll gemacht (Highlight: Wal-Verarbeitungs-Fabrik ganz am Anfang, inklusive gefangenem Exemplar, hat mir sehr zugesagt!), die Story ist wirklich solide und rundet das Bild von Dunwall nochmal schön ab indem es weitere Informationen und Details liefert. Einfach klasse. Und auch hier gibt es wieder, je nach Spielweise, wenig oder viel Chaos, welches man in ca. 4-5 Stunden im ersten Durchgang, verursachen kann.

The Brigmoire Witches: Setzt genau da an, wo 'Knife of Dunwall' aufgehört hat, nämlich bei der Geschichte um den Meistermörder Daud und seiner privaten Aufgabe. Auch hier gilt: Bewährtes Prinzip mit schönen Gebieten und einer tollen Geschichte, die dem 'Killer' Hauptspiels mehr Persönlichkeit verleiht und den Charakter noch einmal aufwertet. Zeitlich und gebietlich lässt sich das Ganze wie Knife of Dunwall einordnen, ist m.M.n. aber noch einen Ticken besser im Bezug auf Atmosphäre und Story. Besonders die neu auftretenden Charaktere haben mir gefallen und das letzte Gebiet des DLCs ist wirklich fantastisch gemacht. Und bietet auch endlich schwerere Gegner...

Mir haben insgesamt alle drei Erweiterungen definitiv Spaß gemacht und nochmal einige Stunden auf den Zähler draufgesetzt. Die Story-DLCs rund um Daud bieten eine tolle Geschichte, abseits des Hauptplots des Spiels, bietet neue Informationen, Details und Ansichten und rundet Dunwall noch einmal schön ab. Die recht knackigen Herausforderungen bieten interessante Aufgaben und "Spielereien", konnten mich aufgrund der fehlenden Story, Atmosphäre und Bezüge allerdings nur bedingt begeistern.
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Fazit

Abschließend kann ich sagen: Ja, das Spiel hat Schattenseiten!

Die Grafik ist nicht wirklich optimal, die Charakterentwicklung ist sehr begrenzt, manche Charaktere wirken oberflächlich und das Kampfsystem ist weder besonders einzigartig noch herausragend gut. Aber verdammt noch mal, ich liebe Dishonored und jede Minute die ich in Dunwall verbringe!

Die Atmosphäre, die tolle Geschichte, die Spielwelt, die Unmengen Details über Hintergründe, Politik und die Welt, die man aus den Büchern erfahren kann, die unzähligen Schleichwege und Gespräche innerhalb der Level, die vielen Möglichkeiten um ans Ziel zu gelangen, was für einen hohen Wiederspielwert sorgt, das Spiel macht mir einfach nur verdammt viel Spaß. Es ist definitiv ein Spiel was man erst einmal ausprobieren muss (was auch an dem gewöhnungsbedürftigen Setting liegen kann), aber mich hat es gefesselt und sehr gut unterhalten – trotz seiner Macken! Im Endeffekt sehr gute 4 von 5 Sternen!
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5.0 von 5 Sternen Dishonored, 9. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
Hauptspiel

Story:
Dishonored handelt in der fiktiven Stadt Dunwall in einer erdachten Welt, wo modernste Technologie und 18. Jarhundert miteinander verschmelzen, regiert von einer Kaiserin. Man spielt Corvo Attano, den kaiserlichen Schutzherr, der mit ansehen muss wie die Kaiserin ermordet wird und man den Mord in die Schuhe geschoben bekommt. Man muss in den folgenden Missionen nun versuchen seinen Namen wieder reinzuwaschen.

Grafik:
Die grafische Darstellung ist was den Punkt Atmosphäre angeht über jeden Zweifel erhaben. Sie ist förmlich zum Schneiden dicht. Was aber die Darstellung der Texturen, Kantenglättung und Personen angeht merkt man schnell das das ziemlich verbesserungswürdig ist.

Sound:
Sehr gute deutsche Sprecher, die sich aber häufig, gerade bei den Wachen oft wiederholen. Negativ ist das Corvo selbst keine Stimme hat, was zu merkwürdigen Situation führt, wo andere einfach für ihn sprechen. Das ist schutt.

DLC's:

Dunwall City Trials:

Mit einem Wort: überflüssig

The Knife of Dunwall und Brigmore Witches:

Story: Erzählt wird die Geschichte des Attentäters Daud, wie er die Kaiserin ermordet und versucht mit dieser Entscheidung klar zu kommen. Er begibt sich nach einem Hinweis des Outsiders auf die Suche nach Delilah und seinem eigenen Frieden

Grafik: wie Hauptspiel

Sound: wie Hauptspiel mit der Ausnahme das Daud sprechen kann, was enorm förderlich für die Atmosphäre ist!!

Fazit: Das Hauptspiel ist in Ordnung aber der DLC ist umso vieles besser als das Hauptspiel und macht auch mehr richtig. Gerade was die Vertonung angeht und die emotionale Bindung zum Charakter. Auch die Schauplätze sind abwechslungsreicher und lebhafter gestaltet. Es ist eine der wenige Ausnahmen wo der Zusatzinhalt besser ist als der Hauptinhalt.

Dishonored ist ein überaus gelungenes Spiel, was aber so viel mehr hätte sein können. Schade!!
Trotzdem ist ein Kauf zu empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Nettes Schleichspiel, 30. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
Das 2012 herausgebrachte "Dishonored - Die Maske des Zorns" ist ein Schleichspiel nach der Machart der Thief-Reihe von 1998-2004. In der hier zu bewertenden Game of the Year Edition sind zudem die Addons "Dunwall City Trials", "Knife of Dunwall"
und "The Brigemore Witches".

Man schlüpft in neun Kapiteln und an ebensovielen Schauplätzen in die Rolle des kaiserlichen Leibwächters Corvo Attano, der zu Unrecht der Ermordung der Kaiserin des Inselreichs von Dunwall bezichtigt wird, und für sich und eine Gruppe von Kaisertreuen auf einen Rachefeldzug gegen den miesen Lordregenten plus Spießgesellen und für die minderjährige Thronerbin Emily geht.
Die recht simpel gehaltenen Missionsziele varieren dabei von Attentaten, Rettungsmissionen und Entführungen. Nebenbei kann man natürlich auch Wertsachen und Baupläne sowie Runen und Knochenartefakte die man unterwegs findet mitgehen lassen.
Neben einem Waffenarsenal aus Degen, Pistole, Mini-Armbrust sowie Granaten verfügt man, dank Einmischung der altheidnischen Gottheit "Der Outsider" der im Spiel im Gewand eines Halbstarken aus den 1950er Jahren daher kommt, auch über magische Fähigkeiten die das Durchschauen durch Wände, Kurzstreckenteleportation sowie Manipulierung von Gegnern ermöglicht.

Die Story ist eher schwach, enthält aber immerhin noch einen Wendepunkt. Die Atmosphäre reicht nicht an die alten Thief-Spiele heran weil die Welt von Dunwall doch arg aus verschiedenen Epochen zusammengestoppelt (Viktorianisches Zeitalter, Gegenwart, Zukunft mit etwas mittelalterlichen und antiken Okkultismus) daher kommt und zudem, um die Überfrachtung komplett zu machen. von einer schweren Seuche und Rattenplage heimgesucht wird.
Das Gameplay selbst ist immerhin ansprechend und es macht, wie bei Thief, Spaß sich an den Wachen herumzuschleichen oder diese heimlich auszuschalten. Die Spieldauer des Hauptspiels beträgt etwa 20 Stunden.

Die Addons "The Knife of Dunwall" und "The Brigemore Witches" sind als Einheit anzusehen in der man die Rolle des Kaiserinnenmörders und Meisterassassinen Daud übernimmt und zeitlich etwa parallel zu Corvos Rachefeldzug eine andere Bedrohung für das Kaiserreich die von der ominösen Hexe Delilah ausgeht anzugehen hat.
Hier sind je drei recht interessante Kapitel, mit einem etwas abweichenden Arsenal an Waffen und Fähigkeiten zu bestehen, wobei die Story auch hier nicht gerade überzeugend ist. Die Spieldauer der beiden Teile würde ich auf 10-12 Stunden veranschlagen.

Zusätzlich bringt " Dunwall City Trials" noch eine Reihe von ganz lustigen Miniszenarien in denen man sich in gewissen Schleich- und Eliminierungsfertigkeiten nochmals austoben kann. Darin enthalten sind 10 normale und 6 Expertenaufgaben, die man nach Bewältigung der normalen Herausforderungen auch noch durchspielen kann.

Insgesamt bietet die Game of the Year Edition damit 30+x Stunden Spielspaß, eine gute und zeitgemäße Grafik und interessante wenngleich nicht übermäßig atmosphärische Missionen. Die Gesamtstory ist, wie auch stellenweise das Gegnerverhalten, freilich eher schwach was ganz klar zu einem Stern Abzug führen muss. Auch die Spieldauer ist für ein Hauptspiel plus 3 Addons etwas kurz bemessen.

Dennoch vergebe ich im Endeffekt aufgerundete 4 Sterne für dieses insgesamt sehr unterhaltende und wenig frustende Spiel.
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4.0 von 5 Sternen Karneval im dreckigen Fantasy-Venedig, 28. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
...ja gut, es heißt "Dunwall" und irgendwie erinnert die Architektur viel mehr an das viktorianische England, als an die italienische Lagunenstadt, aber irgendwie kann ich den Eindruck dieses Gefühls nicht ganz abschütteln :) . Stilistisch hat "Dishonored" also bei mir schon einmal voll eingeschlagen. Erzählt wird die Geschichte des kaiserlichen Leibwächters Corvo, der nahezu untätig der Ermordung seiner Kaiserin und der Entführung ihrer Tochter zusehen muss. Da die Indizien auf ihn als Täter verweisen, wird er zudem ins Gefängnis gesteckt und soll im Schnellverfahren hingerichtet werden. Doch so leicht lässt sich der entehrte Leibwächter nicht in die Suppe spucken...

Die Story wird dabei über Dialogszenen in Spielgrafik oder Zusammenfassungen in marginal animierten Standbildern voran getrieben. Manche Zusammenhänge, wenngleich nicht die mega-entscheidenden, lassen sich aber nur über das Belauschen von Gesprächen zwischen Personen direkt in den einzelnen Leveln herausfinden - was bei mancher Geräuschkulisse zur Herausforderung für die Ohren der Spieler werden kann. Spielerisch erinnert alles ein wenig aus eine Mixtur aus den alten (und womöglich auch dem neuen, auch wenn ich ihn noch nicht gespielt habe) "Thief"-Titeln und den legendären "Deus Ex"-Spielen, wenngleich deren Komplexität an keiner Stelle erreicht wird. Technisch ist "Dishonored" verdammt solide, aber auch keine Hightech-Perle seiner Zunft. Das muss es aber andererseits auch nicht sein, denn der verwendete Comic-Stil der Grafik benötigt auch keine Grafikorgien, um eine atmosphärische und motivierende Wirkung zu entfalten. Die deutsche Synchro ist für mich durchaus gelungen, so kann man z.B. die deutschen Stimmen von Michael Caine (Jürgen Thormann) oder Ving Rhames (Tilo Schmitz) erklingen hören.

Der "Game of the Year"-Ausgabe des Spieles liegen auch die bisher erschienenen Story-DLCs "The Knife of Dunwall" und "The Brigmore Witches" nebst dem Item-Paket "Void Walkers Arsenal" und der rein wettbewerbsorientierten Erweiterung "Dunwall City Trials" bei. Letztere sind für mich eher verzichtbar, aber die beiden Abenteuer des Assassinen Daud sorgen für kurzweilige Unterhaltung und erweitern die Geschichte des Hauptspieles um eine interessante Facette.

Das hier vorliegende "Dishonored"-Gesamtpaket ist unterm Strich sicher eine gute Empfehlung für alle Fans von "Deus Ex", "Thief" und, mit leichten Einschränkungen, "Splinter Cell". Abzug gibt es nur für die insgesamt etwas lahmende Storypräsentation, das bekommen alle offensichtlichen spielerischen Vorbilder deutlich besser hin. Steam ist auch Pflicht, was für mich aber keine Abwertung bedeutet. Für knapp 20 Euro also sicher eine durchaus lohnende Schleich-Investition.
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5.0 von 5 Sternen Fesselnd, Abwechslungsreich, 13. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
Man kann sich entscheiden, wie die Axt im Walde durch seine Feinde zu gehen oder wie ein Schatten die Aufgaben zu lösen. Die vielen offenen Lösungwege fordern Überlegung,Tatik ect. heraus. Die Atmosphäre fesselt einen. Und man will gleich noch einmal spielen um einen anderen Weg ausuprobieren.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schleichspiel, 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
Leider kann ich dieses Spiel nicht weiterempfehlen bzw. nur in begrenztem Rahmen.
Es geht um Corvo, einem kaiserlichen Leibwächter, der zu unrecht des Mordes beschuldigt wird. Während des Spiels muss er sich rehabilitieren und schlägt sich dabei mit allerlei Verschwörungen herum.

Dishonored möchte ein Schleichspiel sein und das ist es auch - man kann es schaffen, ohne auch nur einen Gegner zu töten. Das ist zwar total prima, allerdings ist diese Spielweise auch die für mich größte Schwäche:

1.) Die ohnehin nur dünne Story wird durch die vorsichtige Vorgehensweise noch mehr entschleunigt.
2.) Es gibt kein Feedback während eines Levels, wenn man aus Versehen einen Gegner tötet (ungünstig den Körper plaziert und der ist dann entweder abgestürzt oder von Ratten aufgemampft worden. Erst am Ende einer Mission erfährt man, ob man jemanden auf dem Gewissen hat - und muss, Ehrgeiz vorausgesetzt - das Level erneut spielen.
3.) Durch die Schleicherei und den zu verwendenden Nachtsichtmodus entgehen einem viele Gespräche bzw. werden schwer verständlich, durch die Nebengeräusche dieser Kraft.

Wie ich schon schrieb, ist die Story wirklich nur sehr mager, bis auf drei mögliche Enden (die sich allerdings an der Spielweise orientieren) äußerst geradlinig und nur sparsam präsentiert. Es gibt einige Dialoge, die die Handlung vorantreiben oder besser, etwas anschubsen... Echte Zwischensequenzen gibt es nicht.
Corvo selbst spricht nicht, nur die gut vertonten restlichen Charaktere, die sehr blaß bleiben. Eine wirkliche Bindung baut man kaum auf... einzig der Bootsmann ist mir sympathisch gewesen.

Sehr schade ist es, dass man beim Schleichen viele Moves / Kräfte von Corvo gar nicht zu sehen bekommt, dies ist nur mit der actionlastigen Spielweise möglich.
Für ein Spiel, was eigentlich das Schleichen auf der Prioliste ganz hoch ansetzt, gibts erstaunlich viele Errungenschaften fürs kreative Töten.

Grafisch ist das Setting stimmig, allerdings sind die Charaktere recht hässlich und bis auf zwei oder drei Personen auch nicht einprägsam. Die Effekte der Superkräfte, die Corvo erhält, sind weder überzogen noch zu sparsam, genau richtig dosiert.

Der Ton ist in Ordnung, wobei mir das Lied aus dem Abstand am besten gefallen hat, der Rest ist ganz nett und stimmig.

Im Endeffekt muss aber jeder selbst entscheiden, wie er das Spiel genießen möchte, spaßiger ists definitiv, wenn man mehr auf Action setzt, zu sehen bekommt man aber erst alles, wenn man schleicht.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz ok, aber nichts besonderes, 7. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
positiv:

- gute Atmosphäre (steampunk setting)
- guter Umfang der GOTY-Edition
- verschiedene Fähgikeiten...

negativ:
- ....die zum Teil zu stark sind
- schleichen macht in diesem Spiel keinen Spaß
- eher zu leicht (höchster Schwierigkeitsgrad)
- Grafik ist nur mittelmäßig
- die Story ist nicht sehr einfallsreich und nicht spannend
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, gute Story, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
Ist ein sehr gutes Spiel. Die Story ist Klasse und unverbraucht - wenn auch vorhersehbar. Man muss sich aber auf das Spiel einlassen. Wenn man nur die Mission folgt, ist man nach 3 Stunden mit dem Spiel fertig und hat nichts gesehen.
Das ist ein Spiel für Personen, die hinter jede Ecke sehen wollen und jedes Rätsel lösen und im Idealfall niemanden umbringen.
Die Grafik ist der einzige Schwachpunkt *konsolenportierung*
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spielerisch Top - Storytechnisch Flop, 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] (Videospiel)
Das Stealth Spiel macht eigentlich wirklich spaß, außerdem ist die Umgebung in Dishonored wirklich interessant, eine Art Steampunk. Viel mehr gibt es zum Gameplay nicht zu sagen, man kann es Spielen wie man möchte, entweder Stealth oder wie einen Ego-Shooter, was sich jedoch auf das eher enttäuschende Ende ausübt.
Zur Story: Man Spielt den Leibwächter Corvo, der auf einer langen Mission war, um andere Reiche nach der Erfahrung mit einer unbekannten Säuche die in Dunwall, dem Handlungsort des Spiels, umhergeht. Man fängt dabei bei der Rückkehr zur Stadt das Spiel an. Sehr schnell vermittelte mir das Spiel dass es viel Wert auf die Story legt, als man mit der Königstochter verstecken Spielt. Als man die erhaltenen (Negativen) Antworten der anderen Städte über die Krankheit der Königin übergibt, wird diese Überraschenderweise von ein paar Atentätern, die Offensichtlich "Kräfte" besitzen, Niedergestochen. Und die Königstochter entführen die Atentater auch noch. Der verlogene Meisterspion der dies Veranlast hat beschuldigt uns dieser Taten und steckt uns in das Gefängnis. Ein halbes Jahr später, kurz vor unserer Hinrichtung, gelingt uns mit Hilfe der Keiserträuen, einer Partei die die rechtmäsige Tronanwärterin Emely finden und diese auf den Tron sätzen will, die Flucht aus dem Gefängnis. Dort bekommen wir auch schnell die Kräfte der Atentäter vom Outsider, einer Mythischen Figur, geschenkt, wie z.b. Teleportieren, tödliche Ratten beschwören, o.ä. Diese Fähigkeiten muss man sich jedoch mit so genannten Runen freikaufen, die man in jeder Welt finden kann. Zusätzlich kann man sich auch passive Fähigkeiten mit Knochenartefakten verdienen, die man auch finden kann, jedoch nur begrenzt viele Ausrüsten kann. Nach einigen "Geh dort hin, bring den um und Flüchte dann wieder" Missionen, die jedoch auch immer anders als mit einem Blutbad enden können, rettet man dann auch Emely, die jedoch leider, wie sozienlich alle anderen Figuren auch, sehr Lasch bleiben. Das liegt daran dass man niemanden wirklich kennen lernt. Unglaublich schade, hätte ich doch so gerne wenigstens Emely enger kennengelernt, öfters mit ihr Gesprochen oder so etwas. Nur einmal kann man eine Zwischenzene mit ihr aktivieren, wo sie schläft. Dabei hätte man mit Emely doch so ein Verhältnis wie in Bioshock Infinity oder gar wie in The Walking Dead. Wirklich unglaublich schade! Einen "Twist" gibt es in der Story allerdings doch, der allerdings nicht aus dem Nichts kommt, sondern eigentlich sehr Vorhersehbar ist. Noch zu sagen wäre dass es drei verschiedene Enden gibt, die von der Spielweise abhängen. Davon sind zwei jedoch die selben mit nur einem kleinen Unterschied. Jedoch sind beide davon schlecht, und das dritte gut. Außerdem sind alle drei enttäuschend, da sie nur in ein paar Bildern, die von einer Erklährung vom Outsider ergänzt werden. Da wäre wesentlich mehr drinnen gewesen.
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Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC]
Dishonored: Spiel des Jahres Edition - [PC] von Bethesda (Windows 7 / Vista)
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