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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder sollte zwischen minderwertigen und qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln unterscheiden können!
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Dieses humorvoll und unterhaltsam geschriebene Buch zeigt uns in erschreckender Deutlichkeit, wie sehr wir Verbraucher an der Nase herumgeführt werden. Nicht nur in der Politik werden uns vor den Wahlen tausend Versprechungen gemacht, die danach imm nur teilweise eingehalten werden, auch in der Lebensmittelindustrie geht es um Versprechen, Täuschen,...
Vor 11 Monaten von Jouvancourt veröffentlicht

versus
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wieder mal eines der Absolutionsbücher
Übrigens ein Hinweis: Ich habe das Buch in der Amazon-Leihbibliothek ausgeliehen, deshalb wird es bei meiner Rezension nicht als ein von Amazon bestätigter Kauf ausgewiesen.

Es sind immer die anderen, die mir diesen Mist in's Essen schütten, mich täuschen und manipulieren. Ich plädiere auf Freispruch, Euer Ehren, ich kann nichts...
Vor 8 Monaten von Monika veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder sollte zwischen minderwertigen und qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln unterscheiden können!, 16. September 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
*
Dieses humorvoll und unterhaltsam geschriebene Buch zeigt uns in erschreckender Deutlichkeit, wie sehr wir Verbraucher an der Nase herumgeführt werden. Nicht nur in der Politik werden uns vor den Wahlen tausend Versprechungen gemacht, die danach imm nur teilweise eingehalten werden, auch in der Lebensmittelindustrie geht es um Versprechen, Täuschen, Einlullen, in die Irre führen und hin bis zum schweren Betrug! Wir alle werden von der profitgierigen Industrie getäuscht, die uns gesunde oder wertvolle Nahrungsmittel vorgaukeln will. Man denke nur an eine bestimmte Marke von Joghurts, die vorgeben, den Darm zu sanieren, an Margarine (ein total verwerfliches Produkt), die das Cholesterin senkt und, mit Pestiziden angereicherte, Früchte, die uns als gesunde, frische Nahrung angeboten werden! Weltweit konsumieren Menschen aus Bequemlichkeit oder Zeitmangel Fertigprodukte, in denen minderwertige Rohstoffe verwendet werden. Glutamat täuscht Eiweiß vor, Zucker ist eine starke Droge, die süchtig macht, Salz verbessert den Geschmack und ist, in den heutigen Dosierungen, stark gesundheitsschädigend. Weltweit werden deshalb die Menschen immer übergewichtiger und leiden an Zivilisationskrankheiten: Bluthochdruck und Diabetis!

Ja, wir Verbraucher haben die Wahl und sollten die Lebensmittelauswahl besser kontrollieren: auf die Etiketten achten, manche Produkte (Chips, Margarine, Schweinefleisch) ganz vermeiden und eine andere Esskultur praktizieren. Ich kann dazu nur sagen: wer lesen kann, kann Kochrezepte nachkochen und es gibt nichts Schöneres, als frische Zutaten selbst auszuwählen und sie zuzubereiten! Ich finde, man ist es seinem Körper schuldig, ihn nicht mit Billigprodukten (die oft toll aussehen) zu füttern, sondern eine qualitativ hochwertige Nahrung zu sich zu nehmen!

Ein sehr empfehlenswertes Buch, das die Augen öffnet!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ und Hilfreich, 15. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Das Buch beginnt mit einem ungewöhnlichen Einstieg: Die Zubereitung eines Abendessens mit den Mitteln der Industrie wird beschrieben. Damit werden alle Themen des Buches schon ein wenig angerissen. Die vielen Zusatzstoffe täuschen den Einsatz guter Rohstoffe vor und sorgen dafür, dass man viel isst.

Weiter geht es zunächst mit den wichtigen Aspekten des Schmeckens und der Verdauung. Alle Sinne des Körpers sind darauf ausgelegt, dass er die richtige Nahrung wählen kann. Schon die Farbe vom Essen beeinflusst, wie es schmeckt, bei einem kräftig gefärbten Wein schmeckt man quasi automatisch mehr Zucker und Aroma.
In diesem Kapitel wird die Basis geschaffen, damit man nachvollziehen kann, was die Zusatzstoffe im Körper bewirken. Der Geschmacksverstärker Glutamat beispielsweise ist deshalb so lecker für uns, weil der Körper denkt, dass das Essen dann Eiweiß enthält. Das Darmhirn des Körpers analysiert die Nahrung, die in den Körper aufgenommen wird.

Im Kapitel zur Industrienahrung geht es dann an die Tricks der Lebensmittelindustrie, immer mit Blick darauf, wie der Körper getäuscht wird. Einige der Themen kannte ich schon, andere waren mir in der von der Autorin gewählten Betrachtungsweise neu. Es gibt zahlreiche Tipps, wie man die Stoffe auf der Zutatenliste, die kräftig geschönt wird, finden kann. Einige Zutaten werden gar nicht auf der Liste erwähnt, der Gesetzgeber hat hier mit der sogenannten Nichtzutat den Herstellern eine Lücke gelassen. Was man hier mitnimmt: Es kommt auf die genaue Formulierung an, man muss als Kunde auf jeden Buchstaben achten, wenn man wirklich wissen will, was in einem Lebensmittel drin ist. Das ist im Grunde ganz schön dreist, denn wer nimmt sich schon pro Lebensmittel so viel Zeit beim Einkauf?

Im nächsten Kapitel, das ich am spanndendsten fand, wird beleuchtet, was die Industrienahrung zum Übergewicht beiträgt. Viele wissen, dass Geschmacksverstärker dafür sorgt, dass wir mehr essen, aber hier gibt es noch eine ganze Menge anderer Faktoren: Hersteller spielen mit der Verpackungsgröße, Restaurants mit Sparmenüs. Zucker macht viele Menschen süchtig nach mehr Zucker, Glutamat macht gefräßig.
Aber das Schlimmste kommt noch: Wer dann ordentlich zulangt, der löst durch die Kombination aus schlechten Nährstoffen Entzündungen im Gehirn aus, die nach aktuellem Stand vermutlich die Ursache für die Leptinresistenz der Übergewichtigen sind. Auch Glutamat kann Veränderungen im Gehirn auslösen. Wenn das Gehirn von der Information abgeschnitten ist, sorgt es dafür, dass wir noch mehr Hunger bekommen. Sogar der Anblick von Kuchen und Torten löst dann bei Übergewichtigen eine stärkere Reaktion im Gehirn aus, es wird also immer schwerer, seine Ernährung noch im Griff zu haben.

Das Buch beschreibt den Teufelskreis und seine Entstehung in hervorragender Weise. Es steckt mehr hinter den ganzen Inhaltsstoffen, wie ein Netz wirken alle Faktoren zusammen und ziehen die Menschen nach und nach in die Falle. Nach der Lektüre hat man mehr Verständnis für alle, die ein paar Kilo mehr mit sich rumschleppen. Der Anblick von Nahrung ist für dickere Menschen weitaus verführerischer und das Abnehmen wird somit schwerer.

Was kann man für die eigene Ernährung aus dem Buch gewinnen? Man kann Produkte im Supermarkt besser einordnen und seine Entscheidung treffen. Grundsätzlich macht es Sinn, auf die üblichen Verdächtigen weitgehend zu verzichten und sein Essen besser selbst zuzubereiten. Es geht eben nicht nur um die Kalorien, sondern auch um die Inhaltsstoffe und um deren Zusammensetzung. Wenn man es nicht vermeiden kann, dann lieber nur kleine Mengen dieser Produkte essen (wenn das mal immer so einfach wäre).

Ein empfehlenswertes Buch, dass die Industrienahrung und deren Inhaltsstoffe in eine neue und teils erschreckende Perspektive setzt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch einer Kronzeugin!, 12. März 2014
Von 
Expatriate (Stuttgart, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Dr. Anja Dostert ist Diplom-Lebensmittelchemikerin mit Promotion im Bereich Biochemie. Das Buch hat daher überall dort seine Stärken, wo die Autorin aus dem Nähkästchen plaudert. Sie erklärt anhand von zahlreichen Beispielen, wie die Lebensmittelindustrie immer "gerade noch so" im legalen Bereich billige, minderwertige und gesundheitsschädliche Nahrungsmittel herstellt und vorsätzlich die Verbraucher täuscht. Obwohl ich schon viel wusste, war ich doch das eine oder andere Mal überrascht. Haben Sie sich z.B. schon einmal gefragt warum Vanille-Eis gelb ist???

Der einzige Weg, die Tricks der "Wirtschaft" aufzudecken, sind "Whistleblower" wie Frau Dr. Dostert. Denn keiner kann uns besser sagen was dort abläuft, als Menschen, die es jahrelang aus eigener Anschauung miterlebt haben. Schön, dass es noch Menschen mit einem "schlechten Gewissen" gibt, denen die "kriminelle Energie fehlt", einfach alles mitzumachen.

Insofern fand ich das Buch immer an den Stellen etwas schwächer, wo die Autorin es für nötig hielt, Foodwatch (obwohl ich da selbst Mitglied bin) oder "die Verbraucherschützer" zu zitieren (die haben leider meist von nichts eine Ahnung und stochern mit ihren Vermutungen nur im Nebel herum). Es sollte doch genau andersherum sein: Foodwach, Watson der Food-Detektiv und die Verbraucherschützer sollten Dostert zitieren.

Stand heute hat das Buch nur eine einzige negative Rezension bekommen. Und dort ist ausgeführt, dass doch jedermann wisse, dass Industriepampe ungesund sei und dass man das Zeug halt nicht essen sollte. Ich denke mit dieser Kritik (eigentlich ist es ja Zustimmung) kann Frau Dr. Dostert ganz gut leben :-)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wieder mal eines der Absolutionsbücher, 11. Dezember 2013
Von 
Monika - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Übrigens ein Hinweis: Ich habe das Buch in der Amazon-Leihbibliothek ausgeliehen, deshalb wird es bei meiner Rezension nicht als ein von Amazon bestätigter Kauf ausgewiesen.

Es sind immer die anderen, die mir diesen Mist in's Essen schütten, mich täuschen und manipulieren. Ich plädiere auf Freispruch, Euer Ehren, ich kann nichts dafür.

Es stellt sich doch die Frage, warum jemand überhaupt diese Industriepampe isst. Wie kaputt muss jemand sein, der z.B. fertige Hühnerbrühe in einer Tüte kauft bzw. freudig verzehrt (Einleitungsbeispiel im Buch)? Die Industrie liefert nur das, was die Leute haben wollen. Essen ist doch für viele nur noch Energietanken zwischen 2 Events. Diskutieren Sie mal mit jemandem aus dem riesigen Kreis der Dönerliebhaber über die Qualität eines für 3 Euro erworbenen "Nahrungmittels", das schon von den Spießeherstellern mit Tonnen von Glutamat versehen werden, dann wird klar, warum die Industrie jeden Sch... verkaufen kann.

15 Minuten an einer Suoermarktkasse reichen aus, um bei mir leichte Brechreize auszulösen, wenn ich die meisten Produkte auf dem Förderband sehe. Es ist entsetzlich, was da so auf dem Band transportiert wird, Fertigpizzen in Massen, Diätgetränke, Fertigsuppen ... Wenn der Alltag keine Zeit mehr für die Zubereitung vernünftigen Essens zulässt, sollte man mal seine Lebensumstände prüfen. Sie sind oft das eigentliche Problem. Wie tief muss jemand schon gesunken sein, wenn er eine bunte tiefgefrorene Pappscheibe als schmackhafte Pizza empfindet?

Tonnenweisne Popcorn mit über 400 Kcal/100 g im Kino, dazu einen Liter Cola - jetzt möchte man natürlich nicht dick werden und Sport ist für viele Mord, also liefert die Industrie genau das, was gewünscht wird - Diätgetränke mit Aspartam. Man nennt diesen Mechanismus Angebot und Nachfrage. Mir ist der Sinn des Buches und der darin beschriebenen angerissenen Probleme ansolut unklar. Wenn ich an ein Kühlregal gehe und mir draus eine fertig fabrizierte Lasagne für 1,49 Euro in den Einkaufswagen packe, was erwarten denn die Käufer/Käuferinnen? Da werden bei der Anschaffung jedes Smartphones Dutzende Testbereichte gelesen und über Vor- und Nachteile diskutiert und dann kauft man eine "Tradizionale" ohne auch nur einen Blick auf die Zutatenliste dieses herrlichen italienischen Gerichts zu werfen, das nette Herren in einer kleinen Pizzeria eines Herrn Doktor. backen?

Ein Blick auf die Zutatenliste eines "frischen" Hefeteig im Kühlregal: ich wusste gar nicht, dass man in einem Stück Teig so viele Zusatzstoffe unterbringen kann und wunderte mich bei einem Test, warum diese blasse Masse so gar keine Ähnlichkeit mit einem hefeteig hat. Wir Deutschen belächeln die Amerikaner, die Warnschilder an die Mikrowellengeräte anbringen lassen, keine Haustiere darin zu trocknen - selbst praktizieren wir diesen Way-of-Life doch auch. Die Industrie ist es, die uns vergiften will - und ich bin das arme Opfer. Ich kaufe da nichtsahnend für wenige Cent eine "getrocknete" Suppe in einer Tüte, die darin sogar mehr als 2 jahre hält und verspeise sie mit Genuss und dann sind da ungesunde Zutaten drin? Das ist ja übel, was man da mit mir treibt. Gut, dass es dieses Buch gibt. Ich bin völlig unschuldig an der Situation. Da springen die lustigen Tüten, Chips und Fertigmahlzeiten in meinen Einkaufswagen und zu Hause erlebe ich dann die Überraschung: Ich werde krank und zu fett, böse Industrie.

Das Buch ist so unnötig wie ein Kropf, oberflächlich und dramatisierend geschrieben - Pampe für die Gehirne. Alles wirkt, als wäre das Buch aus zusammengestoppelten Spiegelartikeln mit Halbwissen gebastelt worden. Man hat bei jedem Absatz das Gefühl, ach ja, das habe ich schon mal irgendwo gelesen. Fundierte Informationen sind es aber nie. Wer sich nach der Lektüre empört wundert und die Augen reibt, dass er bisher Industriepampe gekauft und gegessen haben soll, dem ist eh nicht zu helfen. Es müssen sämtliche sensorischen Fähigkeiten abhanden gekommen sein und die Ernährung muss zweitrangigh gewesen zu sein, wenn jemand bisher industriell zubereitete Fertignahrung zu sich nahm und mit logischem Denken muss es angesichts des Preises der Produkte auch hapern. Ich empfehle eher die Zeit, die man mit dem Lesen dieses Buches verplempern würde, lieber dazu zu nutzen, mal in einem guten Kochbuch zu stöbern und/oder einfach mal stattdessen die Zutatenliste auf den Verpackungen zu lesen und sich zu fragen, warum man überhaupt sowas kauft.

Update ---------------------------

Die Folgen meiner obigen Rezension:

Übrigens, Frau Dostert: Ich finde es oberpeinlich, wenn eine Autorin sich unter einem Pseudonym als Negativ-Rezensentin bei der Konkurrenz-Literatur betätigt und dann auch noch Kommentare bei anderen Rezensionen ihrer Kritiker hinterläßt. (siehe Kommentare unterhalb dieser Rezension).

Ich musste feststellen, dass ich extrem schnell nach meiner Rezension hier in anderen Rezensionen ohne wirkliche Argumente beschimpft werde (immer von einer Rezensentin "Leser", die Büchern mit ähnlichem Inhalt wie die von Frau Dostert negativ bewertet, was auch schon anderen auffiel). Amazon benachrichtigt Autoren bei neuen Rezensionen und sofort fand ich krude Kommentare zu meinen Rezensionen:

Beispiel:
Kommentar von "Leser" (die Autorin, den Verdacht hat auch schon mal jemand anders hier geäußert)
"Was ist ist der Zweck der ganzen Aktion? Wenn man mal ein wenig stöbert, was die sonst so von sich gibt, da läuft es einem kalt den Rücken runter."

gleich darauffolgender Kommentar von "Aragorn2013":
"Ich glaube, da können sie Recht haben. Auf ihren Hinweis hin habe ich auch die anderen Rezensionen dieser Frau überflogen. Diese Person macht auf mich einen völlig überdrehten und unglaubwürdigen Eindruck."

Und das nur, weil ich die o.a. Rezension geschrieben habe :-)). Es gibt noch mehr solcher Einträge. Sind solche Menschen krank und brauchen sie Hilfe?

Ich habe daraufhin mal etwas zur Autorin recherchiert. Was ich da so rausfand, steht in meinem Kommentar zu dieser Rezension. Nur mal so aus einer Webseite von Frau Dostert als Besitzerin einer Personalberatung in Luxemburg (Tienna Personalberatung):

"Marketing lebt von der Beeinflussung der Entscheider, also der Menschen die das Produkt kaufen, sei es für sich selbst oder für die Organisation. Traditionell ist der Entscheider im Gesundheitswesen der Arzt. Er verordnet Medikamente, kauft Medizinprodukte für seine Praxis ein oder bespricht mit den Einkäufern des Krankenhauses Investitionsentscheidungen. Mittlerweile haben sich da viele Verschiebungen ergeben, heute entscheiden immer mehr Einkaufsgemeinschaften und auch Kostenträger mit. Neben den Entscheidern sind die Stakeholder relevant, also alle Beteiligten die die Entscheidung mit beeinflussen aber die Entscheidung nicht formal treffen. Dazu gehören beispielsweise die Medien von Fachärztezeitschriften: was hier publiziert wird beeinflusst wiederum den Arzt in seiner Entscheidung. Auch Patientenverbände gehören zu den Stakeholdern sowie Wissenschaftler, Leistungserbringer und Regulierer. ......"

Dort geht es verklausuliert um die Entscheidungs-Beeinflussung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen durch die Medizinindustrie, also Beeinflussung der Ärzte, Wissenschaftler, Medien. Einkäufern etc., (auch durch Werbung).

Dabei schreibt sie empört in ihrem Buch über Industriepampe:

"Da muss die Industrie sich was einfallen lassen. Produkte werden aggressiv beworben und darauf getrimmt, dass sie gesund erscheinen und nach mehr schmecken. Werbung trichtert die passende Botschaften in die ..."

Ja, sie kennt ja die Tricks, da sie wohl hauptsächlich ihr Geld damit verdient, die Fach- und Führungskräften für die Health-Care-Industrie zu vermitteln, die dann dank Beinflussung und aggressiver Werbung letztendlich den Gesundheitsbereich für ihren Profit schröpfen. Wenn sie uns nun mal die ethisch-moralischen Unterschiede zwischen ihren Kunden und der Lebensmittelindustrie nennen würde, fände ich das toll. Für mich gibt es einen Unterschied: Ich, als Erwachsene, kann im Lebensmittelgeschäft entscheiden, was ich für wieviel Geld kaufe. Wenn ich krank bin und Ärzten und Krankenhäuser ausgeliefert bin und nicht entscheiden kann, nehmen wir dieses oder jenes Produkt z.B. bei meiner Operation, dann hat Entscheiderbeinflussung für mich einen anderen Stellenwert, als die Dr. Oetker-Werbung für ne Papppizza. Jemand wie Sie, Frau Dr. Dostert, hat in meinem Augen moralisch gar nicht das Recht, die Lebensmittelindustrie zu kritisieren. Sie sind in meinen Augen das beste Beispiel für eine verwahrloste Wissenschaft, die sich weder um Ethik noch Moral kümmert, Hauptsache die Kasse stimmt.

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Update
Wer ein Machwerk von Frau Dostert schlecht bewertet, wird in der Folgezeit dann bei weiteren Rezensionen gemobbt. Es tauchen jetzt noch schon fast beleidigende Kommmentare bei anderen Rezensionen auf, die auf den Inhalt der Rezension absolut nicht eingehen. Ein Kommentar zur dieser Rezension wurde von einem Benutzer, der aus einer ähnlichen Branche wie Frau Dostert zu stammen scheint, angelegt und wieder gelöscht. Dann schrieb der Autor des gelöschten Kommentars bei anderen Rezensionen dämliche Bemerkungen. In keinster Weise wird auf irgendeinen Teil der Rezension aingegangen, sondern nur gepöpelt. Das ist mir in den langen Jahren vorher hier noch nie passiert.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was kann man heute noch bedenkenlos essen?, 14. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Was kann man heute noch bedenkenlos essen?

Der Einsatz von Zusatzstoffen ist heute gang und gäbe. Das Buch erklärt, mit welchen Methoden der Körper im Grunde getäuscht wird. Das Lebensmittel hält nicht, was es verspricht. Jeder weiß wie schwierig es ist, die Tüte Kartoffelchips wieder wegzulegen. Dass das Glutamat und die Zusammensetzung solcher Produkte jedoch zu messbaren Veränderungen im Gehirn führen, das war mir neu. Und damit ist auch klar, warum immer mehr Menschen in die Falle geraten und mehr essen, als ihnen gut tut.

Was kann man aus der Lektüre des Buches mitnehmen? Man schaut genauer hin, welche Produkte in den Einkaufskorb wandern. Z.B. wird erklärt, hinter welchen Begriffen sich Stoffe wie Zucker oder Glutamat in der Zutatenliste verbergen. Wenn man versteht, weshalb Industrienahrung nicht nur kurzfristig dick macht, sondern auch das Sättigungsgefühl langfristig durcheinander bringt, ist man definitiv motiviert, wieder mehr selbst zu kochen.

An einigen Stellen satirisch, sowie Dostert's charmante, humorvolle und lesernnahe Art zu schreiben begeistern auf gesamter Ebene.

Absolut empfehlenswert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen deutliche Worte, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Mich überrascht nicht was ich hier lese. Wahrscheinlich ist das Ausmaß noch weitreichender als hier dargestellt und die Folge der designten Lebensmittel ist nicht nur Übergewicht, sondern ich frage mich woher die ganzen Lebensmittel- Intoleranzen so plötzlich kommen?

Lesenswert und erhellend, vielen Dank
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5.0 von 5 Sternen Informativ und sinnvoll., 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Ein Buch welches nicht nur aufklären will, es macht nachdenklich, böse und ehrgeizig. Warum, in aller Welt, lassen wir uns dermaßen verblöden? So ziemlich jeder hält sich für einen mündigen Bürger und doch werden wir permanent hinter das Licht geführt. Als wenn das nicht reicht, muss es auch noch auf Kosten unserer eigenen Gesundheit sein.
Nur wer sich informiert kann entsprechend handeln. Das jedenfalls hat mir diese Lektüre gezeigt, in wie weit ich das umsetzen kann, zeigt die Zukunft. Mein Hirn hat jedenfalls schon einmal die Bauarbeiten für neue Synapsen begonnen.
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5.0 von 5 Sternen Muss Mann und Frau lesen, 8. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Sehr informativ. Regt zum Nachdenken an. Da braucht man sich nicht mehr wundern, wieso man krank od. chronisch krank ist. Ich habe daraufhin meine Ernährung umgestellt und habe so nebenbei 17 Kilo abgenommen. Vielen Dank.
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5.0 von 5 Sternen Sehr interessantes und lehrreiches Buch, 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Wenn man sich für Ernährung interessiert ist dies ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte. Mir war Vieles nicht ganz neu. Aber wenn man die gruselige Wahrheit so dicht komprimiert vor Augen geführt bekommt, ist es noch einmal etwas anderes, als der eine oder andere Bericht. Das Buch zeigt interessante Zusammenhänge auf, die wir vielleicht sogar erahnen, aber immer wieder erfolgreich verdrängen. Ich kann auf jeden Fall eine Kaufempfehlung aussprechen.
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5.0 von 5 Sternen Super, 20. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Industriepampe: Wie die Kunstprodukte unser Körpergefühl blenden (Ernährungs- und Bewegungsbibliothek 3) (Kindle Edition)
Sollte jeder denkende Mensch mal gelesen haben. Alles ist gut erklärt und bringt eindeutig zum Nachdenken und evtl. sogar zum Handeln.
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