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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt einer tollen neuen Reihe des Bartimäus-Autors!
Wie gerne habe ich damals die Bartimäus-Reihe von Jonathan Stroud gelesen und seitdem jedes Buch dieses Autors gelesen, immer in der Hoffnung, dass er wieder etwas so geniales wie die Tetralogie um den quirligen kleinen Dschinn Bartimäus abliefern würde. Mit Lockwood & Co. ist es ihm zumindest in großen Teilen gelungen!

Lockwood & Co., das...
Vor 7 Monaten von Nicole W. - lilstar.de veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Poltergeister, Wandler, schwarze Wiedergänger...
Lockwood und Co. ist ein Team von jungen Menschen, die sich mit Geisteraustreibungen beschäftigen. Viele Autoren haben zu allen Zeiten dieses Thema immer mal wieder aufgegriffen. Man denke nur an "Spuk in Hill House" oder Ähnliches bis hin zu den "Poltergeist"-Filmen. Dem konnte ich nie viel abgewinnen, da die Geisterjägertruppe meistens immer viel Unruhe...
Vor 3 Monaten von G. Walt veröffentlicht


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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt einer tollen neuen Reihe des Bartimäus-Autors!, 8. September 2013
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Wie gerne habe ich damals die Bartimäus-Reihe von Jonathan Stroud gelesen und seitdem jedes Buch dieses Autors gelesen, immer in der Hoffnung, dass er wieder etwas so geniales wie die Tetralogie um den quirligen kleinen Dschinn Bartimäus abliefern würde. Mit Lockwood & Co. ist es ihm zumindest in großen Teilen gelungen!

Lockwood & Co., das sind Lucy, George und Anthony Lockwood selbst, den alle nur Lockwood nennen. Diese Agentur, die ihren Sitz im Elternhaus von Lockwood hat, kommt gänzliche ohne erwachsene Berater oder ähnliches aus. Nur die drei Jugendlichen selbst führen das komplette Geschäft. Lucy ist die letzte die zum Team dazu stößt. Wie es dazu kommt erfahren wir ebenso, wie wir auch einen spannenden Fall erleben können. Den Einstieg macht aber eine kurze Episode, die den Beginn der Hauptgeschichte erzählt. Wir werden also mitten in die Geschichte geworfen und müssen uns darauf einlassen, was mir nicht besonders schwer fiel, denn sowohl der Schreibstil von Stroud war wieder so fesselnd, dass man einfach nicht anders konnte als sich wohl zu fühlen, ebenso wie der Humor wieder der bekannt bissige war, den er schon in der Bartimäus-Reihe an den Tag legte.

Insgesamt ist die Geschichte in fünf große Teile gegliedert, die allerdings nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt werden, denn zwischendurch gibt es dann auch noch die Geschichte, wie Lucy zu Lockwood & Co. kam und was sie vorher gemacht hat. So wird es tatsächlich überhaupt an keiner Stelle langweilig und ich musste mich zwingen das Buch zwischendurch dann doch mal zur Seite zu legen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lucy. Sie führt den Leser gekonnt durch die Geschehnisse und Abenteuer und führt ihn gut in die Geschichte rund um Geister und übernatürliche Erscheinungen ein. Dadurch bekommt der Leser nicht nur die nötigen Kenntnisse um überhaupt alles zu verstehen, sondern auch noch einen besonderen Zugang zu Lucy, die als Figur wirklich sehr sympathisch ist.

Die Story selbst ist ziemlich spannend, mysteriös und gut durchdacht. Als Leser konnte ich mir meine eigenen Gedanken machen und miträtseln, bin aber tatsächlich nicht auf das gesamte Ausmaß gekommen. Wenige Dinge waren trotzdem vorhersehbar, was allerdings überhaupt nicht gestört hat. Im Gegenteil, so konnte ich miterleben, wie es auch bei Lucy langsam `klick' machte.

Die Idee dieser Geschichte finde ich klasse und seit der Serie und den Filmen "Ghostbusters" aus den 80ern auch recht neu und erfrischend. Es geht also um Geister und paranormale Erscheinungen, deren Erscheinen in England der Geschichte überhand genommen hat. Und da Kinder am empfänglichsten für diese übernatürlichen Schwingungen sind, spielen sie bei der Beseitigung dieser auch die größte Rolle.
Genau dies ist auch mein größter Kritikpunkt an diesem Buch, das mir ansonsten ausnehmend gut gefallen hat. Mir fiel es während des Lesens sehr schwer mir Lucy, Lockwood und George wirklich als Kinder vorzustellen, weil sie so erwachsen agierten, auch mit brutalen Handlungen fertig wurden und auch gänzlich ohne Erwachsene auskommen. Darüber hinaus habe ich auch jetzt noch keine genaue Vorstellung davon, wie alt die drei im Buch tatsächlich ungefähr sein sollen, es fällt mir auch jetzt schon schwer da ein genaues Alter festzulegen.

Das ist aber wirklich schon meine einzige Kritik. Ansonsten hat mir dieses Abenteuer ausnehmend gut gefallen. "Die seufzende Wendeltreppe" war ein starker Einstieg in eine grandiose Reihe, die das Zeug zum echten Page-Turner hat, weswegen mir das Warten auf den nächsten Teil jetzt auch wirklich schwer fällt und das, obwohl es keinen Cliffhanger gibt und die Story abgeschlossen ist. Trotzdem habe ich das Team von `Lockwood & Co.' jetzt in mein Herz geschlossen und freue mich total darauf mehr von Lucy, Locky & George lesen zu können.

Das Cover finde ich im übrigen sehr schick, mit dem Logo der Agentur. Auf jeden Fall viel ansprechender und auffälliger als das original Cover. Es hat einfach etwas geheimnisvolles, verrät nicht zu viel, macht aber neugierig.

Mit "Lockwood & Co." hat Jonathan Stroud hier eine super Story erdacht, die vom Feeling her stark an die Bartimäus-Reihe erinnert, aber trotzdem etwas gänzlich neues und eigenständiges ist. Eine richtig erfrischende und gruselige Geistergeschichte! Absolute Leseempfehlung von mir!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin beGEISTert!, 2. Januar 2014
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich bin an sich nicht der Fantasyliebhaber. Wenn Fantasy, dann muss die Story in der "normalen" Welt stattfinden und es dürfen weder Zwerge, noch Gnome, noch Elfen vorkommen. Irgendwie kann ich mich da so schlecht hineindenken und meine Phantasie reicht nicht aus, mich in diese Sphären zu beamen :-)

Was aber immer geht, sind Geschichten mit Geistern. Geschichten wie diese hier rund um Lockwood, Lucy und George, die ihres Zeichens Geisterjäger sind. Da muss man doch direkt an die Ghostbusters aus den 80ern denken oder? Auf jeden Fall werden die drei gerufen, wenn uralte Geister sich in Häusern aufhalten und ihren neuen Eigentümern das Leben schwer machen. Und so beginnt der Roman auch damit, dass das Team in ein Haus geordert wird, in dem eigenartige Dinge passieren. Mit der Beschreibung dieser Dinge und vor allem dem nächtlichen Besuch der drei in diesem Haus, hat mich das Buch auch sofort in sich hineingezogen.

Der Schreibstil ist super gut lesbar, der Humor manchmal schwarz und trocken, genauso mag ich das.

Nach dem ersten im Buch beschriebenen Fall musste ich erst einmal nachschauen, ob "Die seufzende Wendeltreppe" ein Teil einer Serie ist, denn am Anfang des Buches wird gar nicht so recht beschrieben, wer denn Lockwood & Co. eigentlich sind und ich dachte zunächst, ich hätte einen "Vor-Band" verpasst. Dem war aber nicht so, denn es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe und nach einigen Seiten wird dann auch die Vorgeschichte von Lockwood und seinen Mitarbeitern erzählt.

Der Band selber ist in sich abgeschlossen und hinterlässt (zum Glück) keinen Cliffhanger, obwohl er mit einer Sache sehr neugierig macht auf den zweiten Teil. Mit dem Abschluss der Story kann man aber wunderbar leben.

Mir hat dieser Auftakt so gut gefallen, dass ich nun auch nach den Bartimäus-Büchern des Autors schiele. Allerdings hab ich da noch ein wenig Angst, dass es mir ZU fantasylastig sein könnte. Bisher hab ich allerdings nur Gutes über die Reihe gehört und vielleicht wage ich mich eines Tages ran.

Ich fand es auf jeden Fall total interessant, die beschriebenen Erscheinungen und Geister kennenzulernen und habe mich nicht selten beim Lesen des Buches gefragt, ob es nicht wirklich möglich ist, dass um uns herum viele viele Geister ihr Unwesen treiben und wir nur einfach nicht die Gabe haben, sie zu sehen. Wenn es GUTE Geister wären, hätte ich nichts gegen eine solche Gabe. Bei weniger guten Geistern bin ich aber froh, dass ich keine sehen kann.

Ein tolles Jugendbuch, das mich als Frau, die die Altersempfehlung leicht überschritten hat, total begeistert hat. Ich freue mich schon auf weitere Folgen dieser Reihe!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wehe, es wird kalt im Zimmer…, 4. Dezember 2013
„Lockwood&Co.: Die seufzende Wendeltreppe“ ist der Auftaktband einer neuen Serie von Jonathan Stroud, dem Verfasser der Bartimäus-Reihe.

Die Geschichte handelt von einem kleinen Team von Gespensterjägern in England. Die Zeit wird nicht genau genannt, aber da es moderne Autos und Fernseher gibt, kann man davon ausgehen, dass wir es mit der heutigen Zeit zu tun haben. England hat ein Problem mit vielen Arten von Gespenstern und Erscheinungen. Warum das so ist, wird nicht erklärt, jedenfalls müssen etliche von ihnen verjagt und unschädlich gemacht werden. Am besten geeignet für diese Arbeit sind entsprechend veranlagte Kinder und Jugendliche, Erwachsene haben dafür ihren 7. Sinne verloren. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die junge sensible Lucy, der recherchierende George und der smarte Anthony. Anthony Lockwood stellt dem Team das Hauptquartier zur Verfügung, sein eigenes Haus. Hier lagert die Ausrüstung und hier planen sie gemeinsam ihre Einsätze. Und die haben es in sich, es ist gefährlich, ein Gespensterjäger zu sein. Sie müssen mit Waffen hantieren können und sich trotz ihrer Angst stets im Griff haben. Je nach dem, mit welchen Typ Geist sie es zu tun haben, kann es lebensgefährlich sein, sich ihm zu stellen.

Das Buch ist hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Es ist flüssig und gut geschrieben, die Episoden sind spannend und immer wieder mit einem Augenzwinkern zum Durchatmen. Die Charaktere werden lebensnah geschildert, ihre Handlungen sind zumeist nachvollziehbar. Natürlich ahnt man ab einem gewissen Punkt als erwachsener Leser schon, in welche Richtung sich die Geschichte schließlich entwickeln wird, aber man darf auch nicht vergessen, es ist ein Jugendbuch ab 12 und absolut erfrischend für diese Altersgruppe geschrieben. Selbst mir stellten sich bei manchen Szenen die Nackenhaare auf, man darf sich angenehm mitgruseln.
Die Geschichte endet geschlossen, lässt aber doch so viele Fragen offen, dass ich mich auf einen zweiten Band freue und ihn auch lesen werde.

Das Buch hat einen glänzenden Schutzumschlag, darauf ein Schloss mit der Aufschrift Lockwood&Co. in goldener erhabener Schrift. Dahinter zwei gekreuzte Degen, so wie jeder Geisterjäger sie trägt, und darum verteilen sich die dünnen Nebenschwaden einer kleinen Erscheinung…
Zusätzlich hat das Buch ein Lesebändchen, was ich als sehr angenehm und aufmerksam empfinde.

Fazit:
Ein wirklich spannendes Buch für alle Fantasy-Fans, etwas für stürmische, dunkle Abende! Passt auf, wenn es plötzlich kalt im Zimmer wird! Absolute Leseempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geisterstunde, 23. September 2013
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Seit vielen Jahren schon grassiert in England eine Plage, die sich meistens auf Geister, Waberer, Plasmanebel und ähnlich Unerklärliches zurückführen lässt und oft zum Tode derer führt, die sich nicht ausreichend schützen konnten - oder erst an Geister glaubten, als es zu spät war.
Schutzausrüstungen boomen genau wie Agenturen, die sich auf Geisteraustreibungen spezialisiert haben und niemand verlässt mehr nach der Sperrstunde oder ohne Salzbomben, Eisenketten, schützende Medaillons, Degen oder Silbernetze das Haus.

Lucy Carlysle ist jung genug, um noch über die empfindsame Gabe zu verfügen, Geister emotional wahrnehmen zu können und sie ist eine der Besten in der Branche. Als jedoch aufgrund eines schrecklichen Fehlers Freunde von ihr zu Tode kommen, begibt sie sich in das von den meisten Geistererscheinungen geplagte London, um sich in einer anderen Agentur jugendlicher Geisterjäger einen Job zu suchen und landet nach unendlich vielen Mißerfolgen ausgerechnet bei der Agentur von Anthony Lockwood. Dieser ist leider hochmotiviert oder verrückt genug, um jeden noch so gefährlichen Auftrag anzunehmen, was ihn und seine zwei Mitstreiter Lucy und George bald in den Dunstkreis eines Anwesens bringt, dass als das heimgesuchteste von ganz England gilt - in einem Auftrag auf Leben und Tod...

Und mein Fazit:
DIE SEUFZENDE WENDELTREPPE ist der erste Band der neuen Jugendbuchreihe LOCKWOOD & CO. vom Bartimäus-Autor Jonathan Stroud (Bartimäus: Das Amulett von Samarkand) und ein gänsehauttauglicher Mix aus Geistergeschichte und Krimi. Der Einstieg war ein bißchen holprig; es hat etwas gedauert, bis ich für mich einen Zugang zu den handelnden Personen (oder vielleicht auch zur erzählten Geschichte) gefunden hatte. Aber dann fesselt es umso heftiger und spätestens ab dem Auftauchen von Mr. Fairfax, der als Inhaber des Eisen-Imperiums mit dem lukrativsten Auftrag seit der Gründung der Lockwood'schen Agentur winkt, war es um mich geschehen.
Britischen Humor mag ich sowieso und da der von Mr. Stroud in der Bartimäus-Tetralogie noch wesentlich ausgeprägter sein soll, wird es echt Zeit, dass ich mich dem griesgrämigen Dschinn mal widme. Band 2 der Abenteuer der Agenten Lucy, George & Lockwood landet ebenso sicher wieder bei mir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Jugendbuch, 5. April 2014
Seit Jahrzehnten wird England von immer mehr Geistererscheinungen heimgesucht.
Im ganzen Land haben sich Geisterjägeragenturen gebildet und versuchen, die befallenen Häuser von den Geistern zu befreien.
Erstaunlicherweise kann diese Arbeit am besten von Jugendlichen durchgeführt werden, da ihre Sinne noch am empfänglichsten sind und sie die Gespenster besser sehen oder fühlen können.
Je älter man wird, desto mehr verliert man diesen siebten Sinn.

Auch die drei jungen Mitarbeiter von Lockwood & Co.
Dem jungen Team um den Agenturchef Anthony Lockwood ist leider bei einem Auftrag ein großes Missgeschick passiert.
Um die Klientenabwanderung abzuwenden und den Schadenersatz für das zu erwartenden Schmerzensgeld aufbringen zu können, müssen Lockwood und seine beiden loyalen Mitarbeiter einen aussichtslosen und merkwürdigen Auftrag annehmen. Dieser führt sie in eines der gefährlichsten Herrenhäuser des Landes, in den schon seit Jahren weitaus größere und erfahrenere Agenturen dem Spuk nicht auf den Grund gehen konnte.
Diese Nacht stellt Lockwood & Co auf eine Probe, bei der es um nichts weniger als Leben oder Tod geht …

Ein nettes, witziges Buch, viele interessante und gute Ideen.
Ein sehr gelungenes Jugendbuch, wahrscheinlich besonders für Jungen geeignet.
Die stehen ja mehr auf Degen als Mädchen.
Aber es ist leider an den meisten Stellen auch zu merken, daß es das jüngere Publikum ansprechen soll.
Ich würde es bestimmt an einen 13 jährigen verschenken, aber für mich reicht dieser 1. Teil um meine Neugierde zu stillen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte, sympathische Charaktere, 31. Januar 2014
Rezension:

Als große Liebhaberin von Geistergeschichten, kam ich am Reihenauftakt “Lockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe” von Jonathan Stroud natürlich nicht vorbei, nachdem ich erst einmal gehört hatte, dass es sich bei Lockwood & Co. um eine Agentur von Geisterjägern handelt und die Welt in der Geschichte von eine Art ‘Geisterempidemie’ befallen ist.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von Jonathan Stroud bisher noch nichts gelesen habe (ja, auch die Bartimäus-Bücher nicht) und so war ich sehr überrascht über den Schreibstil, der mir richtig gut gefallen hat. Locker, flüssig und spannend erzählt er die Geschichte in 26 Kapiteln und hängt als Zugabe noch ein Glossar mit den gebräuchlichsten Begriffen der Geisterjägerwelt an.

Erzählt wird aus der Sicht der hochsensiblen Lucy – eine der drei Mitarbeiter von Lockwood & Co., und diejenige, die als letztes zur Gruppe stieß. Anthony, von allen nur ‘Lockwood’ genannt, der sich immer sofort ins Geschehen stürzende Chef und George, ein wahrhaftiger Recherchefreak, komplettieren das ungleiche Trio. Was ich am faszinierendsten fand war, dass es sich bei den dreien um Kinder bzw. Jugendliche handelt, was ich am Anfang durch ihr erwachsenes Verhaltens überhaupt nicht bemerkte. Die vielen Geisterjägeragenturen der Geschichte bestehen nur aus Kindern, da Erwachsene Geister nicht sehen können. Allerdings haben diese Agenturen normalerweise einen volljährigen ‘Berater’, der aufpassen soll – im Gegensatz zu Lockwood & Co.

Der Plott der Geschichte ist, dass unser Team bei einem Auftrag richtig großen Mist gebaut und somit ein Wohnhaus abbrennt (hätten sie auf George gehört und sich ordentlich informiert, wäre das natürlich nicht passiert). Nun hängt eine Klage im Raum und Lockwood kann die Summe für den Schadensersatz nur dann aufbringen, wenn er einen richtig großen Auftrag bekommt – nicht ganz so leicht, wenn man dafür bekannt ist, Häuser in Flammen aufgehen zu lassen. Trotz allem ergibt sich durch seltsame Begebenheiten ein neuer Auftrag – und der ist extrem gefährlich, denn die Geister des betroffenen Herrenhauses haben bereits mehrere Geisterjäger auf dem Gewissen.

Eine Geschichte mit Geistern UND einem Spukhaus – mein persönlicher Lieblingstoff. Spätestens als Lucy anfing von dem Auftrag im Haus zu erzählen, war ich völlig gefesselt, und was sich nach und nach offenbart ist einfach nur genial. Nur das Ende hat mich nicht so ganz angesprochen. Man kann sich denken, dass an diesem Auftrag irgendetwas faul war und was es letztendlich war, war mir beinahe etwas zu abgedreht und hätte sich anders sicher besser auflösen lassen… Was aber nicht heißt, dass es schlecht ist – das ist wirklich meckern auf hohem Niveau.

Zu empfehlen ist die Geschichte Jugendlichen und Erwachsenen mit einer etwas morbiden Ader und einer Leidenschaft für Geister- und Gespenstergeschichten. Wer sich leicht gruselt, das aber nicht möchte, sollte “Lockwood & Co.” lieber liegen lassen.

Fazit:

Eine spannende Geschichte in einem London das von Geistern verseucht ist inklusive sympathisch-chaotischem Geisterjägertrio.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein tolles Buch!, 8. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe schon lange nicht mehr ein solch spannendes, unterhaltsames und fesselndes Buch gelesen! Das ging schon soweit, dass ich in einem Café saß und so sehr ins Lesen vertieft war, dass ich völlig erschrocken bin als die Bedienung mich freundlich danach fragte, ob sie schon die Tasse wegräumen könnte. ;-) Sowas ist mir schon lange nicht mehr passiert!
Lockwood ist ein Buch, dass man unbedingt lesen sollte, denn es zieht einen von Beginn an in einen Bann, den man gar nicht beschreiben kann. Ich freue mich riesig auf Band 2!!
Viel Spaß beim Lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Poltergeister, Wandler, schwarze Wiedergänger..., 24. Dezember 2013
Lockwood und Co. ist ein Team von jungen Menschen, die sich mit Geisteraustreibungen beschäftigen. Viele Autoren haben zu allen Zeiten dieses Thema immer mal wieder aufgegriffen. Man denke nur an "Spuk in Hill House" oder Ähnliches bis hin zu den "Poltergeist"-Filmen. Dem konnte ich nie viel abgewinnen, da die Geisterjägertruppe meistens immer viel Unruhe in die Geschichte brachte mit all ihrem technischen Gerät. Die Gruselatmosphäre war damit zunichte. Hier ist die Geschichte allerdings von vornherein auf Jugendliche zugeschnitten, was dem Ganzen dann sowieso eine nicht ganz ernstzunehmende Note verleiht. Eigentlich eine Gruselgeschichte für Teenies mit richtigen Geistern und Gespenstern. Wer das mag, der kann gerne zugreifen. Wer allerdings eher waschechten Grusel mit Atmosphäre und verschachtelter Story liebt, der ist hier falsch beraten.

Judith Hoersch liest das Ganze dann auch wie bei einem Betriebsausflug herunter. So nach dem Motto "Achja- und nebenbei haben wir dann noch mal eben drei Poltergeister ausgeschaltet". Für solchen einen Stil könnte ich Autoren immer mal wieder schlagen, oder die Sprecher. Aber die Geschichte ist so angelegt und man sich darauf einlassen oder eben nicht. Ich hakte die Hoersch dennoch nicht für die geeignete Leserin für solch ein Hörbuch. Aber das mag Geschmackssache sein. Außerdem muss man wirklich bereit ihr, wie in diesem Falle 10 Stunden und 33 Minuten zuzuhören.

Das gesamte Hörbuch wurde klugerweise auf mp3 gepresst. Das heißt 2 CD's sind völlig ausreichend. Die Aufmachung gleicht dem Buch (Ebenfalls bei Random House erschienen). Der innenteil bietet einen umfangreichen Glossar für alle die mehr über Poltergeister, schwarze Wiedergänger und Wandler wissen wollen.

Lockwood und Co. wird wohl in Serie gehen, wie schon Strouds Bartimäus-Serie. Und bei Lockwood und Co. sind die Geister und alles was dazu gehört eine eigene Wissenschaft. Darum wohl auch der Glossar.

Fazit: Wer Hörbücher mag und mit seichten Gruselgeschichten etwas anfangen kann, die eigentlich gar keine sind, der ist hier richtig. Ansonsten lieber in den Hörspielecken nachschauen. Da findet sich oft eine richtig inszenierte Geschichte mit Gänsehauteffekten.
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4.0 von 5 Sternen Spannend und gut erzählt, 16. September 2013
Wenn die Spinnweben sich dicht an dicht häufen, wenn die Temperatur mit jedem Schritt fällt und ein begabter Jugendlicher helle Stellen am Boden entdeckt, dann ist einer der „Besucher“ nicht mehr weit. Mit einer anderen Begabung kann man ihn oder sie vielleicht sogar schemenhaft erkennen oder dahin gehauchte Worte hören.

Begabungen und Talente, die mit dem erwachsen werden schwächer werden, bis sie dann ganz verloren gehen. Der Hauptgrund dafür, dass in den vielfachen „Agenturen“ Londons und Englands Erwachsene zwar als erfahrene „Berater“ noch mitwirken, die eigentliche Arbeit aber von Kindern und Jugendlichen erledigt werden. Mit Degen, Salzbomben, Eisenketten und Eisenspänen und Brandbomben.

Agenturen zur Beseitigung von Geistern (eben „Besucher“), die seit Jahrzehnten England heimsuchen und für vielfache Tode verantwortlich sind. Denn berührt ein Geist einen Menschen, dann folgt unumgänglich die „Geistersieche“, ein qualvoller Tod. Was Wunder, dass bei Dunkelheit Ausgangssperre herrscht, Häuser mit Eisenschwellen und Gittern geschützt sind, Geisterlampen allüberall brennen, Lavendel als profunder Geruch-Schutz sich bewährt hat und, bei „Befall“ mit einem „Besucher“ eine „Austreibung“ durch eine professionelle Agentur möglichst schnell in Auftrag gegeben wird.

Ein gefährlicher Beruf, dem viele Agenturmitarbeiter (Kinder und Jugendliche) bereits zum Opfer gefallen sind und noch fallen werden.

Anthony Lockwood, der junge und dynamische Gründer und Chef von „Lockwood und Co“ (mit durchaus auch schon rein äußerlichen Ähnlichkeit zum modernen „Sherlock Holmes“ von Stroud gestaltet), geht diesem gefahrvollen Geschäft mit seinem „Ermittler“ George und seiner neuen Kraft, der hochbegabten Lucy (aus deren Perspektive in der Ich-Form die Geschichte erzählt wird) nach. Wobei der ständig nach Essen Ausschau haltende George und das junge Mädchen eine längere Anlaufzeit miteinander benötigen werden).

Leichter gesagt als getan aber, im Reigen der alteingesessenen Agenturen sich einen Namen zu machen. Vor allem, wenn man bei einem wichtigen Auftrag gleich das ganze, befallene Haus mit abbrennt. Ein Auftrag aber, der auch noch ganz andere Folgen haben wird. Denn Lucy und Lockwood „erlösen“ den Geist eines Mädchens, dass vor einem halben Jahrhundert ermordet wurde, deren Leiche aber erst jetzt durch die jungen Geisterjäger gefunden wird. Ein Mord, der nie geklärt wurde. Was vor allem Lucy nun zu ändern gedenkt.

Spuren gibt es einige, doch überzeugend ist noch keine. Wobei die Konzentration auf die Aufklärung des Mordes belastet wird durch existenzielle Geldsorgen und einen unglaublichen neuen Auftrag, der jene Geldsorgen lösen würde, aber sich von Beginn an als Himmelfahrtskommando darstellt. Was ebenfalls Gründe haben wird, die am Ende der Geschichte erst wirklich offensichtlich werden.

Einen interessanten, frischen Ansatz bietet Stroud im Auftakt einer neuen Reihe von Geschichten um „Lockwood und Co.“. Die Verbindung von klassischen englischern Geistergeschichten mit spätmittelalterlichen „Musketieren“, einer ebenfalls klassisch anmutenden Kriminalgeschichte a la „Sherlock“ und Elementen (immer jugendgemäß) moderner Horrorthriller.

Das alles in einer sehr flüssigen, nicht überfordernden, aber auch nicht zu simplen Sprache mit lebendig gezeichneten Charakteren überzeugt durchaus und biete nicht nur älteren Jugendlichen beste Unterhaltung, sondern vermag auch Erwachsene mit einem Faible für gut konstruierte Kriminalromane und übersinnlicher Schauder zu fesseln.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahnsinnig toller, spannender und gruseliger Auftaktband, 24. Oktober 2013
Lockwood & Co, so nennt sich die kleine Agentur, rund um Anthony Lockwood aus London, die sich auf die Geisterjagd spezialisiert hat. Denn London, ja ganz England, hat ein Problem... Sobald es Nacht wird, tauchen überall im Land Geister auf. Da nur Kinder und Jugendliche diese Erscheinungen wahrnehmen können, verdienen sie sich in diversen Agenturen, die im ganzen Land wie Pilze aus dem Boden schießen, ihr Geld mit Geisteraustreibungen.

So auch die 16 jährige Lucy, die durch einen tragischen Unfall ihren letzten Job verloren hat. Sie macht sich auf den Weg nach London, um dort eine neue Anstellung zu finden. Nachdem sie bei diversen Agenturen erfolglos war, bewirbt sich bei Lockwood & Co und das Bewerbungsgespräch verläuft sehr erfolgreich für sie, so dass sie den Job bekommt.
Die Agentur gehört Anthony und neben ihm gehört auch George zum Team. Sie arbeiten unabhängig und werden kaum ernst genommen, so dass die lukrativen Aufträge meist bei den großen, bekannten Agenturen, landen.
Schon bald bricht sie mit Anthony zu ihrem ersten gemeinsamen Auftrag auf, bei dem sie einen Geist aus dem Haus einer alten Dame vertreiben sollen. Doch der Geist ist nicht einer von der angenehmen Sorte und so kommt es zu einem Kampf, bei dem das Haus in Schutt und Asche gelegt wird. Doch vorher finden die beiden den Leichnam einer jungen Frau und Lucy gelingt es, das Amulett vor den Flammen zu retten. Doch der Einsatz kommt ihnen teuer zu stehen, da sie für den Schaden von 60000 Pfund aufkommen müssen. Ihre einzige Chance diesen Schuldenberg los zu werden ist ein Auftrag, der sie in eines der gefährlichsten Häuser ganz Englands führt.

In Jonathan Strouds neuer Jugendbuchreihe sind die Helden Jugendliche, da es nur ihnen möglich ist die Geistererscheinungen wahrzunehmen. Wahnsinnig spannend und in einer fesselnden Schreibweise entführt uns Stroud in ein England, das an die viktorianische Zeit erinnert und in der Kinderarbeit noch weit verbreitet war. Doch im Gegensatz zu damals arbeiten die Kinder hier nur Nachts und auch nur, weil die Erwachsenen die Erscheinungen nicht sehen können.
Lucy, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, hat eine ganz besondere Gabe. Sie kann die Geister hören und ihre Erinnerungen und Emotionen wahrnehmen, während Lockwood und George sie nur sehen können. Sie ist eine ideale Ergänzung im Team. Über sie erfahren wir in diesem Band so Einiges aus ihrer Vergangenheit. Sie ist für ihr Alter sehr reif, mutig und ein überaus sympatischer Charakter. Anthony, dem die Agentur gehört und der nur Lockwood genannt wird, blieb in diesem Band noch ziemlich geheimnisvoll. Man erfährt nicht sehr viel über ihn und seine Vergangenheit, aber auch er ist ein sehr sympatischer, kumpelhafter Typ. George hingegen ist ein sehr launischer und streitsüchtiger Typ, besonders wenn er hungrig ist. Er ist mehr für die Recherchearbeiten zuständig und drückt sich daher sehr viel in alten Archiven und Bibliotheken herum. Er ist zwar ein sehr eigenwilliger Charakter, aber ich mochte seine schnodderige Art sehr. Alle drei zusammen geben sie ein ziemlich ungewöhnliches Trio ab.

"Lockwood & Co, Die seufzende Wendeltreppe" ist ein sehr unterhaltsamer, witziger und spannungsgeladener Auftakt der neuen Jugendbuchreihe Jonathan Strouds. Sein Schreibstil ist unglaublich fesselnd und sehr bildhaft, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Die Story selbst ist sehr unterhaltsam, gruselig und die Dialoge der drei Geisterjäger haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und welche Abenteuer Lucy, Lockwood und George noch bestehen werden. Von mir eine absolute Lesempfehlung, und das nicht nur für Jugendliche.
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