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222
4,4 von 5 Sternen
House of Cards - Season 1  (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
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am 14. November 2014
Realistische Serie über den "Politbetrieb" im weißen Haus. Die Rolle des F. Underwood scheint Kevin Spacey auf den Leib geschrieben worden zu sein. Absolut sehenswert. Selbst der amtierende US-Präsident B. Obama hat dies schon bestätigt.

Empfehle hier auch gleich die zweite Season, da hier eine deutliche Steigerung mit einem interessanten, ja einem richtig spannenden Ende präsentiert wird.

Freue mich auf jeden Fall schon auf die Fortsetzung.
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am 22. November 2014
Kevin Spacey ist als Francis Underwood ein wirklich beeindruckender "rücksichtloser Pragmatiker", der einem durchaus Angst einflößen kann. Fast noch gruseliger ist jedoch Robin Wright als seine Ehefrau, die locker mit ihm mithalten kann und NOCH undurchsichtiger und unehrlicher wirkt als er. Leider leider musste ich alle Folgen der beiden Staffeln sofort gucken - und bin jetzt leicht verkatert und traurig, dass es noch so lange dauert bis zur dritten Staffel
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35 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die erste Staffel dieser US-Serie aus dem Jahr 2013 ist ein Remake einer britischen Mini-Serie von 1990 (die ich nicht kenne). Sie hat 13 Episoden mit je ca. 50 Minuten. Produzent ist David Fincher (u.a. The Game und Fight Club), der auch in den ersten beiden Folgen Regie führt.

Es sind vier DVDs, die in einem sehr schön gestalteten "Buch" stecken, bei dem man aber leider auf die DVDs fassen muss, um sie rauzunehmen. Wichtige Informationen sind auf einem aufgeklebten Deckblatt, das leider leicht abgeht.

Sprachen sind trotz UK-Export Englisch und (!) Deutsch mit UT in beiden Sprachen. Einiges der Schärfe und Schwärze geht in der deutschen Fassung verloren. Das Englisch ist recht gut zu verstehen und auch nicht all zu viele politische Jargonbegriffe.

Im Mittelpunkt steht der Congressman Francis Underwood (Kevin Spacey). Er ist Whip (eine Art parlementarischer Geschäftsführer) der demokratischen Mehrheitsfraktion im US Repräsentantenhaus. Zu Beginn der Handlung wird er vom neu gewählten demokratischen Präsidenten entgegen vorheriger Versprechungen nicht zum Außenminister berufen. Er beschließt sich mit einem lang angelegten Plan, sehr komplexen Plan zu rächen, der sich im Laufe der Episoden entfaltet. Dabei spielen der junge Congressman Peter Russo, der u.a. Alkoholprobleme hat, und die junge, sehr ehrgeizige Journalistin Zoe eine große Rolle, die er für seine Pläne einsetzt und ausnutzt. Sein Mitarbeiter Stamper ist ein geschickter Gehilfe in allen möglichen ruchlosen Aktionen. Seine Frau Claire (Robin Wright) bildet einerseits mit ihm ein fest zusammenhaltendes, auf Karriere ausgerichtetes Paar, träumt sich aber ab und zu auch mal in ein anderes Leben, z.B. mit einer früheren Affäre. Sie leitet eine NGO, die für sauberes Wasser kämpft, dabei auch mal nicht ganz koschere Absprachen mit der Industrie macht und über Bande mit der Politik ihres Ehemanns spielt.

Die Staffel hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen und ist differenziert zu beurteilen. Im ganzen aber fängt sie sehr stark an und lässt dann nach. Das Ende fand ich enttäuschend.

* Dramaturige / Erzählung (4 Sterne): Die Gesamtkompositon eröffnet stark und es baut sich eine gute Spannung auf, die mit gut gemachten Elementen zur kritischen Darstellung des Politbetriebs aufwarten kann. Dann aber kann sie das Niveau nicht ganz halten. Manches ist zu sehr um drei Ecken gedacht, wirkt dadurch zu irreal; andere Teilplots wirken zu gängig oder übertrieben; im Mittelteil hängt es mal und geht nicht recht vorwärts; es gibt mindestens zwei Gelegenheiten, wo nicht ganz passende Zeitsprünge von mehreren Wochen gemacht werden. Den ganzen Politbetrieb kann man stärker darstellen (was man stärker empfindet, wenn man 7 Staffeln West Wing gesehen hat). Komisch erscheint, dass außer dem Whip gleich der Präsident und seine Stabschefin eine Rolle spielen. Die in der Fraktion eigentlich höherrangingen Majority Leader und Speaker of the House tauchen schemenhaft als leicht dumbe Nebenfiguren auf. Starker Anfang, nur routinierte, nicht ganz packende Fortsetzung.

* Charaktere (4 Sterne): Die Hauptfiguren Frank und Claire sind stark angelegt und haben viel maliziöse Ausstrahlung. Die starke Ausstrahlung liegt zu einem guten Teil in einem sehr artifiziellen, maskenhaften Charakter der Figuren, was als Folge die zwischenzeitlich bei beiden auftauchenden Selbstzweifel nicht recht überzeugend wirken lässt. Bei den Nebenfiguren gibt es Höhen und Tiefen: Gehilfe Stamper hat auch einen schillernden Kern, aber seine angedeuten Selbstzweifel bleiben zu wenig ausgebaut. Die Figur der Zoe wirkt mir zu oberflächlich. Peter Russo als Congressman ist zunächst eine interessante Figur, wird mir aber zu überdramatisiert und zu naiv gegenüber den Intrigen von Francis. Auch der Präsident und seine Stabschefin wirken zu naiv und sanft. V.a. bei der Stabschefin stört es, weil sie zunächst als besonders tough eingeführt wird und dann aber eher wie die freundliche, gebildete Frau in mittleren Lebensjahren von nebenan agiert, die gegenüber dem leicht patriachalen Intriganten Francis manchmal schon klischeehaft weiblich-naiv agiert.

* Schauspiel (knappe 5 Sterne): Spacey und Wright überzeugen über weite Teile durch eine atemberaubende Präsenz mit sehr viel Körperkontrolle. Sie erscheinen als durch und durch intrigante und skrupellose Charaktere und haben starke, sehr intensive gemeinsame Szenen. Stark gemacht. Diese Überbetonung macht es ihnen aber schwer, die zwischenzeitlichen zweifelnden Momente zu spielen. Das wirkt dann etwas oberflächlich. Die Mischung aus Bosheit und Verletzlichkeit gelingt ihnen nicht ganz. Von den anderen überzeugen Michael Kelly als Stamper, Rachel Brosnahan als (Ex-)Prostituierte und Kristen Connolly als Russos Freundin. Mir zu blass blieben Kate Mara als Zoe, Sakina Jaffrey als Stabschefin, Michael Gill als Präsident (bei den dreien war das Casting nicht gut). Corey Stoll als Peter Russo spielt technisch gut, hat mich aber nicht wirklich gepackt.

* Dialoge (4 Sterne): Auch hier zu Beginn sehr starke Momente mit überraschenden Dialogen und geistreichen Wendungen. Im Laufe der Serie werden sie gängiger und routinierter.

* Optik (5 Sterne): Durchgehend eine gute Optik in Licht und Kameraeinstellungen. In den ersten Episoden finden sich auch noch besondere Momente in Photographie und 'Einstellungen, die an Höhepunkte in "Six feet under", "Sopranos" oder "Deadwood" heranreichen. Das lässt dann aber nach und pendelt sich auf einem hochwertigen, aber routinierten TV-Niveau ein.

* Musik (3 Sterne): Ordentlich, aber mir persönlich zu viel, zu routiniert, oft zu effektheischend.

* (O Sterne): Mehrfach je Folge spricht Spacey als Francis Underwood direkt in die Kamera an die Zuschauer und erklärt/kommentiert die Szene bzw. sein Vorgehen (in der Art (das ist jetzt kein echtes Beispiel): "Noch wehrt er sich und versucht sein Spiel zu spielen. Aber mit meinem nächsten Zug habe ich ihn."). Das hat den pädagogischen Charakter eines politischen Oberseminars für Arme oder wirkt einfach nur albern und deplatziert. Sehr dumme Idee, die oft den Charakter, das hier gerade eine Geschichte erzählt wird, stört, und einen guten Teil zu gelegentlichen dramaturigschen Farblosigkeit beiträgt.

Fazit: Eine ordentliche, routinierte Produktion mit vor allem anfangs starken Momenten. Aufgrund der im ganzen hochwertigen Ausstrahlung und imposanten Spacey und Whright würde man fast gerne fünf Sterne geben. Auf die vier Sterne kippt es durch das wirklich alberne Kommentierungs-Element und das letztendliche Gefühl, dass sich bei mir trotz offener Handlungsfäden keine rechte Neugier auf die angekündigte zweite Staffel einstellt.

Nachtrag 30.6.2013: Aus Neugier habe ich mir jetzt noch das britische Original aus 1990 angesehen. Nur drei Bemerkungen dazu:
* Die US-Version ist viel länger, mit neuen Plots und in genügend Dingen unterschiedlich genug, dass sich das Ansehen lohnt.
* Einige in der US-Version beklagten Schwächen sind im Orginal angelegt, z.B. das Element der direkten Ansprache des Zuschauers und die nicht immer ganz überzeugenden Intrigezüge.
* Es zeigt sich, dass es keine kluge Entscheidung war, die Hauptfigur beim Transfer ins US-System bei der des Chief Whip zu belassen. Der hat im parlamentarischen UK-System ungleich mehr Macht als im US-Präsidialsystem. Die Betonung der Macht des Chief Whip wirkt so im Orginal viel überzeugender. Eine herausgehobenere Rolle wie Stabschef oder Majority Leader in der US-Version hätte ich überzeugender gefunden.
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am 18. April 2015
Unbedingt anschauen!
Kevin Spacey wie immer genial (so bitterböse und das mit einem umwerfendem Charme) - und auch Robin Wright kann sich auf jeden Fall sehen lassen!

Schon der Einstieg in die Serie verrät das Francis Underwood die Dinge erledigt die erledigt werden müssen - wie er so schön sagt...

Schaut's euch die Serie unbedingt an, aber Vorsicht: "Suchtgefahr" ;-)
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am 2. November 2014
Diese Serie ist zunächst ganz nett anzusehen, aber ab dem Mord scheint das ganze doch etwas dick aufgetragen zu sein. Wir haben die zweite Staffel 2014 nicht mehr gekauft.

Den beiliegenden Coupon zum Download über Sony Ultraviolet kann man in Deutschland nur benutzen, wenn man sich mit anonymoX oder ähnlichem ein englischen oder amerikanischen Anstrich gibt.
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am 10. Juni 2014
Einfach eine wirklich liebevoll und gut produzierte, spannende Polit-Serie. Eigentlich kaufe ich nicht gern DVDs, aber es war schier unmöglich, die Serie in Englischer Sprache irgendwo als VoD zu bekommen.
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am 29. Mai 2014
Ästhetisch sehr aufwendig, großartige Schauspieler und gute Idee, leider hinkt das Drehbuch spätestens ab Staffel 2 meilenweit zurück... trotzdem unterhaltsam.
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am 25. Mai 2014
hab ich vorher ne Ahnung gehabt? House of What? Aber Hallo! Ich fühle mich wie zuHause, das schlechte an dieser ersten Season ist, dass sie süchtig werden und nahezu agressiv auf die Fortsetzung warten...ob es die schon verfügbar gibt.........keine Ahnung.....und die Story beginnt von vorne............GREAT - ohne Ausnahme!
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am 24. Mai 2014
House of Cards ist für mich die Serienüberraschung schlecht hin. Vollgespickt mit Intrigen bietet die Serie durchweg Spannung und es eröffnen sich immer neue Handlungsstränge. Die Story ist richtig gut und die Schauspieler sind genauso klasse. Allen voran Kevin Spacey, der mit Robin Wright perfekt zusammenspielt. Ich kann die Serie nur empfehlen, zum Blu Ray Bild gibt es auch nichts auszusetzen. Weiter so F. Underwood!
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am 24. Mai 2014
Ich liebe diese Serie. Das beste Wasch seit langem gesehen habe. Kevin Spacey und Robin Wright das Spielen ist grandios und m.E. Sehr nahe an der amerikanischen Realität. Jetzt versteht man auch, warum Obama kläglich gescheitert ist. Zu viele Industrieinteressen. Diese Serie macht süchtig. Freue mich schon auf die 2nd Season.
Rps
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