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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Literatur trifft Thriller
Ja, der Anfang ist etwas mühsam - gerade dann, wenn man kein Spanisch kann: Die Namen, die spanischen Berufsbezeichnungen, all das wird dann ein wenig anstrengend...

Aber es lohnt sich, wenn man sich durch den Einstieg kämpft. Was dann folgt, das ist eine wuchtige Geschichte, die perfekt Vergangenheit mit Gegenwart verknüpft. Die Story ist...
Veröffentlicht am 21. Februar 2007 von Andreas Geschke

versus
3.0 von 5 Sternen Zähe Literatur...
und sicher kein kurzweiliges Lesevergnügen. Ehrlich gesagt, musste ich mich wirklich durch kämpfen, die Spannungsbögen hielten sich in Grenzen und die Charaktere der Protagonisten haben mich nicht wirklich angesprochen.
Vor 7 Monaten von Saachi veröffentlicht


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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starker schwacher Kommissar, 18. Juni 2004
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
In Sevilla wird der Restaurantbesitzer Raul Jimenez gefoltert und ermordet. Chefinspektor Javier Falcon übernimmt den Fall, in den er immer mehr persönlich verwickelt wird, nachdem er ein Foto seines verstorbenen Vaters, eines berühmten Malers, bei dem Ermordeten entdeckt hat.
Ein unglaublich starkes Buch, in dessen Mittelpunkt ein Protagonist steht, der packend, menschlich und echt gezeichnet ist. Auf dem Hintergrund des Kriminalfalles treibt Falcon bis zum körperlichen und seelischen Zusammenbruch immer weiter in seine eigene Vergangenheit und die seiner Familie.
So ist auch bei der Aufklärung des Kriminalfalles nicht das "Wer war es?" die entscheidende Frage, sondern "Warum?". Warum schneidet der Mörder seinem Opfer die Augenlider ab, damit es etwas sieht, was es absolut nicht sehen will? Und was ist so schrecklich für das Opfer, dass es sich eher die Augenlider abschneiden lässt als hinzusehen? Die Antwort auf diese Frage ist eine der vielen unglaublichen Wendungen, die dieses Buch erfährt.
Mit diesen Zusammenhängen wird auch Falcon konfrontiert, denn auch er muss etwas sehen, was er nicht sehen will und sich den Täuschungen der Vergangenheit und den Erinnerungslücken seiner Kindheit stellen. Was diesen Kommissar auch abhebt von einer Vielzahl seiner Kollegen: Als ihm wegen seines gesundheitlichen Zustandes der Fall entzogen wird, ermittelt er nicht mit der Faust in der Tasche hinter dem Rücken seiner Vorgesetzten weiter, sondern beschränkt sich auf seine persönlichen Möglichkeiten und seine eigene Lebensgeschichte.
Trotz der Grausamkeit der Morde und des Wissens um die eigene brutale Familiengeschichte wird eine Versöhnung angeboten: Zwar beeinflussen die Sünden der Väter das eigene Leben, aber es sind nicht die eigenen Sünden; und kein Mensch ist schuldig, weil sein Vater Schuld auf sich geladen hat.
Auch sehr gut an diesem Buch: Dass die Zweideutigkeit des Titels "Der Blinde von Sevilla" erst zum Schluss aufgedeckt und richtig gedeutet werden kann.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen besser geht's nicht, 3. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
dieser roman hat alles, was der anspruchsvolle leser bei den meisten mainstream-krimis vermisst: neben einer schier unerträglichen spannung ein perfekt konstruiertes handlungsgebilde voller detailbesessenheit, fesselnd umschriebene charaktere, sowie eine sprachvirtuosität, wie sie derzeit kein anderer krimiautor vorweisen kann.
man "lebt" dieses buch von anfang bis zum grandiosen schluss, man saugt den inhalt auf, bis die handlung das eigene leben zu ersetzen droht.
die vielfalt der handlungsstränge sowie die intensive schilderung schier unglaublicher menschlicher abgründe machen diesen roman zu meiner unumstrittenen nummer eins.
nur ein wort über den inhalt zu verlieren wäre angesichts einer beinahe erhabenen aura, die diese geschichte begleitet, ein sakrileg und ausserdem überflüssig. kaufen, lesen und süchtig werden!!
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14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The art of real killing, 20. Februar 2005
Von 
Dr. Peter Joham "pjoham" (Klagenfurt, Kärnten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Chefinspektor Javier Falcon ist der Leiter der Mordkommission in Sevilla. Ein scheußlicher Mord an einem Geschäftsmann geschieht und alles deutet darauf hin, dass hier eine alte, blutige Rache ausgelebt wurde. Und dann gibt es da noch die Beziehung, die zwischen dem Mordopfer und dem Vater des Chefinspektors ganz offenbar bestanden hat. Javier Falcon taucht ein in die Vergangenheit des Opfers und (alsbald) in seine eigene. Durch die in die Handlung eingestreute Lektüre der Tagebücher seines Vaters beginnt er langsam zu verstehen, aber dieses Begreifen trägt nicht zu seinem Wohlbefinden bei.
Was als polizeilicher Ermittlungskrimi beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zum Psychothriller. Die Frage "Wer ist der Täter?" tritt gegenüber der Frage "Wer oder was bin ich eigentlich?" immer weiter in den Hintergrund. Eine Schule des Sehens für den Chefinspektor beginnt.
Ein nicht wirklich gelungener Roman mit einigen schweren Brüchen (die wichtige Figur der Consuelo wird nicht weiter entwickelt, der Galerist Ramon bleibt letztlich farblos), der in seinem zweiten Teil recht spannend angelegt ist. Die den Fortgang der Ermittlung hinauszögernden Tagebuchpassagen halte ich freilich für gut recherchiert und sehr gelungen. Die Erzählung pendelt zwischen Krimi und Familiensaga mit eingestreuten Szenen aus dem zweifellos interessanten Lokalkolorit Sevillas. Irgenwie kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass der Autor nicht wirklich wußte, welche Art von Roman er eigentlich schreiben wollte. Die Elemente einer guten Erzählung sind vorhanden, und dennoch, so wie diese Elemente zusammengesetzt sind, mangelt es an Stimmigkeit. Das Konzept des Mörders bleibt völlig im Ungewissen. Der Leser hat einen nicht ganz unspannenden Roman gelesen, aber er fühlt sich nicht bereichert.
Ein unverzeihlicher Übersetzungsfehler (?) ist die Bezeichnung des (nicht unwichtigen) Untersuchungsrichters ("Juez de instruccion") als "Staatsanwalt". So etwas sollte nicht passieren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schauderhaft!, 29. Mai 2014
Von 
Joern Scheele "joesch" (Breitenbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Mittel-und Nordeuropäer (in diesem Falle ein Brite) sollten keine Romane schreiben
die in Südeuropa angesiedelt sind. Sie sind immer so verzweifelt bemüht dem Leser
zu zeigen wie toll sie Land, Leute, Sprache, Küche und vor allem die Lebensart kennen,
daß es schon peinlich ist.
Die Story selbst ist arg konstruiert und völlig unglaubwürdig, die Hauptperson (Inspektor
Falcón) eine selbstmitleidige Heulsuse und sein karrieregeiler Adlatus Ramírez ist
dümmer als es die Polizei eigentlich erlauben sollte.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Blinde von Sevilla (habe ich nicht zu Ende gelesen), 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Kindle Edition)
Es ist eines der wenigen Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe (lese ca. 1 Buch pro Woche).Es ist einfach nur anstrengend,da permanent spanische Begriffe auftauchen. Da ich die spanische Sprache nicht beherrsche konnte ich es nicht so flüssig lesen. Sicherlich kann man die meisten Begriffe ableiten, aber entspanntes Lesen sieht für mich anders aus.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einem Wort: Genial, 31. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Ich bin absolut begeistert von meiner ersten Begegnung mit Robert Wilson! Der Sprachstil unterscheidet sich von den Werken anderer Autoren (auch von solchen, die ich ebenfalls sehr gut fand), was allerdings absolut positiv gemeint ist! Besonders gut gelungen sind die Recherchen Wilsons und die konstruierte Geschichte. Auch die Tatsache, dass die Hauptperson nicht als perfekt dargestellt wird finde ich persönlich besonders gut und mehr als gelungen.
Robert Wilson ist ein absolutes Muss für Fans des Krimi-Romans und mehr als zu empfehlen!!!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen durchhalten!!, 4. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Ich kann mich meinen "Vorrednern" nur anschliessen: das Buch ist sehr sehr gut, sehr ungewöhnlich und hat ein ganz unglaubliches Ende. Ein Psychothriller der anderen Art.

Zwischendrin hat es hin und wieder einige Längen, aber ich kann nur sagen: DURCHHALTEN!!!!! Es lohnt sich!!!!
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chefinspektor Javier Falcon und der Blinde von Sevilla, 28. März 2004
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Im Kriminalroman (?) "Der Blinde von Sevilla" (Goldmann 45637 - "The Blind Man of Seville", 2003) wird Chefinspektor Javier Falcon mit dem "Bösen" konfrontiert. Ein Geschäftsmann, der über 70 Jahre alte und immer noch umtriebige Ramon Jiminez, starb, nachdem er durch das Abschneider seiner Lider gezwungen wurde, etwas zu sehen, was er partout nicht sehen wollte. Javier Falcon ist geschockt. Dazu kommt, daß er sich persönlich involviert führt, da sein zwei Jahre zuvor verstorbener Vater auf einem der Bilder in der Wohnung aufscheint. Seine Recherchen und die seines Teams führen dazu, daß er nicht glaubt, daß der Mord mit gegenwärtigen und auch nicht mit kurz zurückliegenden Aktivitäten des Toten zusamnmenhängt, sondern daß das Motiv des Mordes weit zurückliegt: denn es ist auch seiner (zweiten) Frau nicht bekannt, was Ramon Jiminez vpr ihrer Hochzeit war und tat. Die Ermittlungen ziehen sich dahin, während das Leben von Ramon Jiminez Stück für Stück rekonstruiert wird. Doch erst als Javier Falcon mehr oder weniger durch Zufall die Tagebücher seines Vaters - eines Malers - in dessen Atelier fand, kommt Klarheit in die Angelegenheit: die Geschichte zweier Männer, die im zweiten Weltkrieg gemeinsame Sache machten, reich wurden und danach kein Wort mehr miteinander redeten. Dabei wird auch das Bild, das sich Javier Falcon von seiner Familie - seiner Mutter, seiner Stiefmutter, die sein Vater nach dem Tod seiner Mutter heiratete, und insbesonders von seinem Vater total zerstört. Er sieht das "Böse", das durch die Zerstörung der Persönlichkeit im Zuge von Kriegen (in diesem Fall der spanische Bürgerkrieg und der zweite Weltkrieg) entsteht und auch danach von den Betroffenen nicht mehr abgeschüttelt werden kann. Und Javier Falcon sieht, daß er dies alles bisher nicht gesehen hat/nicht sehen wollte und daher er der "Blinde von Sevilla" war. Alles in allem ist dieses Buch weit mehr als ein Kriminalroman, das den Leser über alle 637 Seiten hinweg fesselt. Ein erschreckender Roman, der ihm die schockierenden Abgründe der menschlichen Seele näherbringt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr mühsam, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Kindle Edition)
Obwohl die Story an sich sehr gut ist, ist das Buch sehr schwer zu lesen. Es fehlt dem ganzen Buch diese gewisse Spannung, die ein Thriller haben sollte, um ihn nicht mehr aus der Hand zu legen.
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2.0 von 5 Sternen Robert Wilson, 15. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Kindle Edition)
Er gefällt sich als spanienkenner. Eine verworrene komplizierte geschichte, grosse rückblenden in die francozeit, gespickt mit viel spanisch, sich wiederholende endlos lange spanische namen, spanischen ortsbezeichnungen in Sevilla, die niemand kennt, breitgewalzte spanische texte (die dann doch in klammern übersetzt werden müssen..) viel undurchsichtige langatmige psychologische überlegungen...
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Der Blinde von Sevilla: Roman
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