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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE UNENDLICHE TIEFE DER SCHULD
Dieser Roman von ROBERT WILSON ist ein absolutes Meisterwerk und stellt meines Erachtens seinen preisgekrönten Roman "TOD IN LISSABON" in den Schatten. 5 Sterne reichen hierfür eigentlich nicht aus.

DIE STORY:

JAVIER FALCÓN ist Chefinspektor der spanischen Polizei in Sevilla. Er gehört zum Morddezernat und hat in seiner Laufbahn...
Veröffentlicht am 12. März 2007 von olschewski-bi

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schauderhaft!
Mittel-und Nordeuropäer (in diesem Falle ein Brite) sollten keine Romane schreiben
die in Südeuropa angesiedelt sind. Sie sind immer so verzweifelt bemüht dem Leser
zu zeigen wie toll sie Land, Leute, Sprache, Küche und vor allem die Lebensart kennen,
daß es schon peinlich ist.
Die Story selbst ist arg konstruiert und...
Vor 5 Monaten von Joern Scheele veröffentlicht


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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Abgründe des Jahrhunderts, 18. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Hat mich der "Tod in Lissabon" schon gefesselt, so hat mich der neue Roman von Robert Wilson gezwungen ein paar Termine abzusagen, denn vor die Wahl gestellt, entweder in irgendeiner Kneipe mit Freunden und Bekannten mehr oder weniger intelligent zu parlieren, oder zu erfahren wie das Buch endet, war meine Wahl eindeutig. Die Gestalt des Javier Falcon als von der verdrängten Vergangenheit gepeinigter Fahnder unterscheidet sich kilometerweit von den in der Krimiliteratur inzwischen so beliebten kaputten, melancholischen oder borderline-gefährdeten Ermittlern und den obligatorischen Beziehungsproblemen. Gerade dass der Inspektor diesmal gerade nicht nur der domestizierte Zwillingsbruderim Geiste des handelsüblichen Serienkillers ist, sondern ein Mensch mit einem eigenen Schicksal macht die Wucht dieses Meisterwerks aus; und wir können uns mit dem Protagonisten identifizieren, weil die dominierende Figur des Vaters in sich und seinem Handeln die ganzen Verwüstungen des 20 Jahrhundertts vereinigt und der Autor sich jeglicher 08/15 -Psychoanalyse enthält, was die Lektüre denn auch so beklemmend macht. Gegen die rabenschwarze Tragik der Hauptfigur ist Mankells Wallander ein weinerlicher Kleinbürger mit Verdauungsbeschwerden.Im deutschsprachigem Raum sehe ich keinen vergleichbaren Autor dieses Kalibers. Dabei hat sich der deutsche Krimi ohne Zweifel gewaltig gesteigert.
Und ganz nebenbei ist der Roman eine brilliante Studie über die Rolle der Kunst in einer Welt von versteinerten Seelen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi und Roman treffen aufeinander, 28. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Ein wirklich guter Krimi benötigt nicht nur Spannung, sondern auch eine gute Hintergrundstory.
Robert Wilson vereint in seinem Schreiben die Gaben des guten Erzählens mit Hintergund und des brillianten Spannungsaufbaus.
Anfangs dominiert in diesem Buch das kriminelle Element und der Spannungsaufbau, während dann zusehends mehr die eigene und die Familiengeschichte in die Story eingeflochten wird.
Dabei versteht Wilson es, die Charaktere eigenwillig und authentisch sehr scharf gezeichnet darzustellen. Auch den Flair der Stadt Sevilla und Tangers beschreibt er, als ob er dort geboren wäre und immernoch dort leben würde.
Das Buch lässt einen nicht mehr los und man sinkt immer tiefer in die Geschichte rein.
Das Ende hätte für mich noch mehr ausgeweidet und vertrackter sein können, aber ein wirklicher Wermutstropfen ist es auch nicht.
5 Punkte voll verdient und rundum zu empfehlen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckend und absolut empfehlenswert!, 19. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Ich habe für das Buch zwei Anläufe gebraucht. Anfangs stolpert man beim Lesen häufig über die vielen spanischen Begriffe, insbesondere wenn man kein spanisch kann. So muß man sich selbst zusammenreinem, dass der levantamiento del cadaver wahrscheinlich der Totenschein ist. Auch die Wegbeschreibungen der Autofahrten durch Sevilla bringen einem nur was, wenn man sich in Sevilla auskennt (oder den Stadtplan benutzt, der sich auf den ersten Seiten des Buches befindet).
Die ersten 100 Seiten, die mit der Entdeckung der ersten Leiche beginnen, ziehen sich etwas, denn bis dahin ist gerade mal die Befragung der Ehefrau des Toten abgeschlossen. Stück für Stück wird man aber hineingezogen in den Strudel, in den der ermittelnde Kommissar Javier Falcon gerät. Ohnehin schon in seiner Einsamkeit und einer deprimierenden Lebenskrise gefangen, beginnt seine Vergangenheit und Familiengeschichte zu einem Scherbenhaufen zu zerbröckeln. Erschütternde Wahrheiten offenbaren ihm die Ermittlungen und die Tagebücher seines Vaters, der offensichtlich in den Fall verwickelt gewesen ist.
Ein Puzzle ungemein vieler Geschichten, Bilder und Einzelschicksale breitet sich vor dem Leser aus. Die Verknüpfungen einzelner Handlungstränge und Personen sind teilweise so komplex, das man sich wünscht, man hätte beim Lesen für jede eine Karteikarte erstellt und diese mit Linien verbunden. Den roten Faden bilden die Ermittlungen in der Gegenwart und die Lebensgeschichte des Vaters, die einen mitnimmt in die Vergangenheit: Der spanische Bürgerkrieg, die Fremdenlegion in Rußland und das Leben in der marokkanischen Freihandelszone Tanger.
Alles fügt sich am Ende zu einem großen Bild zusammen. Beeindruckend und absolut empfehlenswert!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geniale Geschichte mit Sinn für Geschichte, 15. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eine sehr gute Wahl, wenn man etwas gehobene Krimiliteratur sucht und auch bereit ist, das Buch ein paar mal wegzulegen, um darüber nachzudenken. Der rote Faden des Buches scheint immer wieder aus den Sinn zu kommen, taucht dann aber umso erschreckender plötzlich wieder auf, und erst am Schluß des Buches erhält man den "Aha - Effekt". Daß es keine 5 Sterne gab, hängt von meiner Seite damit zusammen, daß ich kein Spanisch verstehe und dadurch einige Begriffe nicht richtig einordnen konnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi vom Feinsten, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Dieser Krimi ist ne Wucht! Gut konzipiert, logisch aufgebaut, sehr interessante Charaktere, sehr spannend, kurz: ein Krimi vom Feinsten! Robert Wilson steckt die langweiligen Bestseller ala Adler-Olsen & Co. locker in die Tasche. Schade, dass es nur eine Taschen- und keine gebundene Ausgabe hiervon gibt. Und dann: Für so wenig Geld, soviel Qualität: da muss man heute lange suchen. Also: Wilson lesen - alles richtig gemacht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent, emotional und fesselnd, 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Robert Wilson hat mich gepackt. Die Geschichte wird genial entwickelt und der Leser hat die Möglichkeit, sehr schnell mit Javier Falcón zu fühlen und ihn bei seinen Ermittlungen und auf seinen emotionalen Reisen in die eigene Vergangenheit zu begleiten. Die Beschreibung der Stadt ist so eindrucksvoll, dass ich nach der Lektüre das Gefühl hatte, schon einmal in Sevilla gewesen zu sein.
Es ist sicherlich kein Krimi, den man "mal eben so wegliest". Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, die Bilder, die Wilson zeichnet, zu deuten und anerkennend mit dem Kopf zu nicken. Gerade das Motiv des Sehens, bzw. Nicht-Sehens wird immer wieder geschickt inszeniert. "Der Blinde von Sevilla" ist Unterhaltung auf sehr hohem Niveau. Es war für mich klar, dass ich nach meinem ersten Wilson weitere Krimis des Briten lesen werde. Ich habe es nicht bereut.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen lohnt!, 28. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Am Anfang habe ich gedacht, 'schade, dass du kein Spanisch kannst', denn viele Worte bleiben im Original stehen, ohne weiter erklärt zu werden. Die ersten etwa hundert Seiten fand ich etwas zäh, dann allerdings war das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Die spanischen Wörter werden auch weniger und wenn man sie nicht versteht, beeinträchtigt es den Lesegenuss nicht. Wenn sie wichtig sind, werden sie übersetzt in einem kleinen Extra-Satz nachgeschoben. Der Kommissar sieht sich plötzlich und unerwartet mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Seine Stimmungslagen sind sehr gut herausgearbeitet und beschrieben. Immer wieder kommt es zu neuen Wendungen. Der Leser möchte/muss einfach wissen, wie es weitergeht und wird von der Geschichte gefesselt. Nichts scheint so wie es ist oder wie es gewesen ist. Lesen lohnt!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starker schwacher Kommissar, 18. Juni 2004
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
In Sevilla wird der Restaurantbesitzer Raul Jimenez gefoltert und ermordet. Chefinspektor Javier Falcon übernimmt den Fall, in den er immer mehr persönlich verwickelt wird, nachdem er ein Foto seines verstorbenen Vaters, eines berühmten Malers, bei dem Ermordeten entdeckt hat.
Ein unglaublich starkes Buch, in dessen Mittelpunkt ein Protagonist steht, der packend, menschlich und echt gezeichnet ist. Auf dem Hintergrund des Kriminalfalles treibt Falcon bis zum körperlichen und seelischen Zusammenbruch immer weiter in seine eigene Vergangenheit und die seiner Familie.
So ist auch bei der Aufklärung des Kriminalfalles nicht das "Wer war es?" die entscheidende Frage, sondern "Warum?". Warum schneidet der Mörder seinem Opfer die Augenlider ab, damit es etwas sieht, was es absolut nicht sehen will? Und was ist so schrecklich für das Opfer, dass es sich eher die Augenlider abschneiden lässt als hinzusehen? Die Antwort auf diese Frage ist eine der vielen unglaublichen Wendungen, die dieses Buch erfährt.
Mit diesen Zusammenhängen wird auch Falcon konfrontiert, denn auch er muss etwas sehen, was er nicht sehen will und sich den Täuschungen der Vergangenheit und den Erinnerungslücken seiner Kindheit stellen. Was diesen Kommissar auch abhebt von einer Vielzahl seiner Kollegen: Als ihm wegen seines gesundheitlichen Zustandes der Fall entzogen wird, ermittelt er nicht mit der Faust in der Tasche hinter dem Rücken seiner Vorgesetzten weiter, sondern beschränkt sich auf seine persönlichen Möglichkeiten und seine eigene Lebensgeschichte.
Trotz der Grausamkeit der Morde und des Wissens um die eigene brutale Familiengeschichte wird eine Versöhnung angeboten: Zwar beeinflussen die Sünden der Väter das eigene Leben, aber es sind nicht die eigenen Sünden; und kein Mensch ist schuldig, weil sein Vater Schuld auf sich geladen hat.
Auch sehr gut an diesem Buch: Dass die Zweideutigkeit des Titels "Der Blinde von Sevilla" erst zum Schluss aufgedeckt und richtig gedeutet werden kann.
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4.0 von 5 Sternen Spannend und packend geschrieben - aber anstrengend zu lesen, 25. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Kindle Edition)
Die Geschichte ist spannend, das Buch ist packend geschrieben. Aufgrund der vielen spanischen Worte und geografischen Angaben sollte man das Buch möglichst kompakt lesen, um das im Wörterbuch bzw. im Stadtplan Nachgeschlagene zwischenzeitlich nicht zu vergessen. Ich empfehle, das Buch im iPad mit der Kindle- App zu lesen und die direkte Suchfunktion durch Antippen der Fremdwörter zu nutzen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schauderhaft!, 29. Mai 2014
Von 
Joern Scheele "joesch" (Breitenbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Blinde von Sevilla: Roman (Taschenbuch)
Mittel-und Nordeuropäer (in diesem Falle ein Brite) sollten keine Romane schreiben
die in Südeuropa angesiedelt sind. Sie sind immer so verzweifelt bemüht dem Leser
zu zeigen wie toll sie Land, Leute, Sprache, Küche und vor allem die Lebensart kennen,
daß es schon peinlich ist.
Die Story selbst ist arg konstruiert und völlig unglaubwürdig, die Hauptperson (Inspektor
Falcón) eine selbstmitleidige Heulsuse und sein karrieregeiler Adlatus Ramírez ist
dümmer als es die Polizei eigentlich erlauben sollte.
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