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Kundenrezensionen

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am 3. November 2013
Aus unterschiedlicher Sichtweise erfährt man über einen Lebensabschnitt von Amanda und Mario.
Das Buch gibt Einblicke in das Leben und die Gefühle der beiden. Es ist locker geschrieben und lebt vor allem durch seine lebensnahen Dialoge. Die Geschichte nimmt einen gefangen und macht teilweise auch betroffen.
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am 16. November 2013
Wer weiß, wie Chili wirkt, eben als die gewisse Prise Etwas, was ein Essen - oder auch einen Cocktail (den A-Manda, den Barkeeper Mario im Roman seiner Amanda kreiert), macht aber durchaus die Erfahrung, dass einem die Schärfe Tränen in die Augen treiben kann. So verhält es sich auch mit dem Roman. Er ist das gewisse Etwas unter der Menge an Romanen, die von zwischenmenschlichen Beziehungen und der Liebe handeln. Anders als die vorhersehbaren Mann-liebt-Frau-Geschichten, die nach Schema F funktionieren, sie verlieben sich, streiten sich und am Ende löst sich alles in Wohlgefallen auf. "Chiliherzen" gehört nicht dazu, und das macht das Buch für mich so besonders. Nun zum Inhalt:
Der Klappentext entspricht auch der Handlung. Mario wie auch Amanda sind unglücklich verheiratet, und zunächst wirkt ihre Liebesbeziehung wie die Erlösung. Aber da beide Partner haben und es Mario schwerer fällt als Amanda, sich zu entscheiden, liegt hier bereits der Konflikt. Nach einem Streit mit Mario verschwindet Amanda und bleibt auf der Baleareninsel Formentera, wo sie eine Freundin hat. Ist es noch nicht zu spät, wenn sich Mario endlich festlegt?
Auch der Aufbau des Buches ist wert, hier ein großes Plus zu bekommen. Beide Autoren haben sich daran gemacht, die jeweilige Wahrheit der Protagonisten darzustellen. Im ersten Teil kommt Mario zu Wort, wobei er aus der Ich-Perspektive erzählt, wie er auf Formentera ankommt. Dann gibt es einen nüchternen Blick auf die beginnende Annäherung zwischen ihm und Amanda und ihre sich entwickelnde und festigende Beziehung. Es braucht nicht viele Details und Schnörkel, auch keinen Pathos, um Seite für Seite zu schildern, was die beiden verbindet und auch hindert. Der zweite Teil ist Amandas Tagebuch und sie legt ihr Gefühlsleben dar und gibt einen Eindruck von ihrer Ehe, die von Gewalt geprägt ist. Und schließlich auch über ihre Flucht nach Formentera und ihr Leben dort.
Zusammengefasst: "Chiliherzen" hat mich berührt und ich kann es nur weiterempfehlen.
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am 17. November 2013
Im ersten Teil lernen wir Mario kennen und wie er zu Amanda steht, welche Gefühle er für sie hat. Der erste Teil ist sehr flüssig zu lesen, aber man weiß noch nicht so recht worauf es hinaus geht.

Im zweiten Teil ist die Liebe aus Amandas Sicht in Form eines Tagebuchs beschrieben. Das hat mir noch mehr gefallen, da hier sehr viel Gefühl drin steckt. Mario und Amanda haben es nicht einfach, beide liiert und doch verlieben sie sich ineinander. Doch Mario ist hängt noch zu sehr an seiner Ehefrau, was Amanda sehr weh tut. Sie flieht nach Formentera und versucht, ein neues Leben zu beginnen. Aber dort wartet ein anderes Schicksal auf sie...

Das Buch ist von der Aufteilung her ungewöhnlich, aber gerade das hat mir gefallen. Ich habe es sehr gern gelesen und kann es jedem empfehlen,der gefühlvolle Storsy mag.
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am 27. November 2013
Inhalt:
Amanda ist die Neue an der Rezeption im Hotel 'Größenwahn'. Irgendwie passte der Name. Dass ihr Chef sie erst einmal nur für die Spätschicht eingetragen hat um sie in Stresssituationen auszutesten, macht ihr nichts. Im Gegenteil. So verbringt sie die späten Stunden lieber auf Arbeit statt zu Hause. Dort wartet nur Roger auf sie - und ihm möchte sie so wenig wie möglich über den Weg laufen.

Mario ist Barkeeper in der 'SonderBar', die zum Hotel gehört. Seine Arbeit macht ihm Spaß und er scheint auch ein gewisses Talent dafür zu besitzen. Seine Frau Christa und seine Tochter Sarah sieht er so trotz der späten Arbeitszeiten ausreichend.

Als Mario Amanda das erste Mal an seiner Theke sitzen hat, ist er angetan. Sie ist sehr attraktiv und sein Instinkt sagt ihm immer direkt, welches Getränk sie gerade braucht. Schon nach wenigen Abenden fängt sie an leicht mit ihm zu flirten. Trotz seiner Familie geht er darauf ein und merkt schnell, dass Amanda in ihm Gefühle weckt, die Christa noch nie hervorgelockt hat.
Doch auch als die Avancen direkter werden, sträubt er sich davor sich auf die neue Liebe komplett einzulassen. Aber wehren kann er sich dagegen auch nicht.

Und dann ist Amanda plötzlich weg. Von jetzt auf gleich verschwindet sie aus seinem Leben und aus dem Hotel. Jeder wusste schon lange, dass zwischen den beiden etwas läuft und so muss Mario sich nun mit bemitleidenden Blicken auseinander setzen. Selbst Christa weiß Bescheid. Was denkt sie jetzt nur von ihm? Und wie soll er so weiter machen?

Dann erhält er eine Nachricht - von Carmen, einer Freundin von Amanda, von der er noch nie gehört hat - und Amandas Tagebuch. Mario begibt sich auf die Suche nach Amandas Spuren. Wie ist ihr Weg ein Jahr zuvor gewesen? Wo ist sie gelandet? Was hat sie erlebt? Und viel wichtiger: Was ging in Amanda vor, als sie ihn verlassen hat?

Meinung:
Der Roman Chiliherzen von dem Autorenduo Jürgen Schmidt und Sandra Wagner ist eine völlig neue Art des Romans. Man lernt im ersten Teil des Buches nur Marios Sicht kennen und wird mit ihm durch seine Gefühlswelt gezogen. Ab der Hälfte des Buches wechselt die Perspektive und man lernt die andere Seite kennen - Amanda. Durch ihre Tagebucheinträge erfährt der Leser wie sie sich in bestimmten Situationen gefühlt hat und was sie dazu bewegt hat so oder so zu handeln. Auch Amandas Leben wird mehr und mehr beleuchtet.

In einem Interview auf der Autorenseite von Jürgen Schmidt kann man nachlesen wie es den beiden Autoren während des Schreibens ging. So haben sie beispielsweise die Figuren völlig unabhängig voneinander entworfen und ihre Geschichte geschrieben.
Das macht den Roman auch aus. Als Außenstehender kann man immer leicht über das Verhalten eines Menschen urteilen, man erfährt aber nie die wahren Gründe dahinter. In diesem Roman fügen sich erst am Ende alle Teile ineinander und man erkennt das ganze Ausmaß der Tragik hinter der Liebesgeschichte.
Der Schreibstil ist am Anfang gewöhnungsbedürftig. Viele sehr kurze Sätze haben mich etwas durcheinander gebracht und mir den Einstieg in das Buch erschwert. Dennoch ist es im Ganzen ein wirklich gelungenes Werk. Trotz seiner niedrigen Seitenzahl hat man nie das Gefühl durch die Handlung gehetzt zu werden. Im Gegenteil. Beide Autoren schaffen es in aller Kürze eine umfangreiche Geschichte vorzulegen.

Chiliherzen hat mich zum Nachdenken angeregt. Man sollte sich selbst immer treu bleiben - aber auch ein Sprung ins kalte Wasser kann der richtige Weg sein.
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am 9. Dezember 2013
Manchmal entdeckt man Bücher, die sich im Nachhinein als Bücher herausstellen, die man in der Form noch nicht kannte. Dabei geht es weniger um den Inhalt, als vielmehr um den Stil, wie diese Bücher geschrieben sind. Das trifft vermutlich uneingeschränkt auf das Buch „Chiliherzen“ von Jürgen Schmidt und Sandra Wagner zu. Denn hier wartet hinter dem Etikett „Liebesroman“ ein Buch, das nicht nur eine Geschichte um zwei Personen schreibt, sondern diese zwei unterschiedlichen Personen gleich aus der jeweiligen Perspektive schreiben lässt.
Der Beginn des Buches mag noch nicht recht zeigen, was den Leser später erwartet: Er baut eine Geschichte auf, ganz nach dem bekannten Muster, und entführt den Leser in die Gefühlswelt von Mario, einem der Protagonisten. So weit, so gut, könnte man sagen. Doch der eigentliche, sich beim Lesen herausstellende, gelungene Kniff dieses Buches liegt darin, dass hier kein Autor die eigene Schizophrenie bemühen muss, um Entwicklungen, Gefühle oder Gedanken zu transportieren, sondern die zweite Rolle in dem Buch, Amanda, als eigenständiger Charakter eingeführt wird – im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn während der Leser in der ersten Hälfte Marios Gefühlswelt und seine Gedanken, Gefühle und Zweifel entdecken darf, werden Amandas Reaktionen auf Marios Avancen, ihre Gedanken und Emotionen (bzw. die dahinter lauernden Zweifel und Zwiespälte) von ihr persönlich entworfen und äußerst gekonnt in den vorgegebenen Rahmen eingefügt – In dem Fall durch Autor Nummer zwei. Es scheint fast so, als sei das Hotel, in dem die Handlung spielt, der vorgegebene Ort und jeder Autor hat die Aufgabe erhalten, seine Figur zu entwerfen und sie auf die jeweils andere treffen zu lassen.

Durch diese getrennten Sichtweisen, die ein vollkommen autarkes Bild der jeweiligen Gefühlszustände abgeben und nicht ein „was wäre wenn“ oder „es könnte jetzt so kommen“ eines einzelnen Autors und seiner Gedankengänge, erhält das Buch einen ganz besonderen Reiz, der sich durch eine Glaubwürdigkeit auszeichnet, die eine ganz eigene Dynamik und Spannung entwickelt, selbst wenn es eine andere Form der Spannung ist, als man sie vielleicht von Büchern aus anderen Genres kennt. Die geschilderten Emotionen sind dabei so tiefgründig, das man schon dankbar dafür ist, dass jeder der Autoren sich auf seine Figur konzentrieren konnte, denn so konnten die Gefühle erst die Intensität bekommen: Nicht aufgeteilt in zwei oder mehr Protagonisten, sondern komprimiert in der jeweiligen Hauptperson.

Hier ist es die Realitätsnähe und die Glaubwürdigkeit der Gefühle, die nicht einem einzelnen Kopf und seiner Phantasie entsprungen sind, sondern die durch zwei getrennt voneinander entworfenen Figuren – jeder Autor haucht seinem Protagonisten Leben ein – deutlich lebensechter wirken. ‘Leben eingehaucht’ eben so, wie es intensiver nicht sein könnte. Es scheint, als habe jeder der beiden Autoren hier ein Stück von sich selbst in seine Figuren gepackt und auf eine Ebene transportiert, in der sie um Gefühle, Zukunft und Liebe kämpfen müssen.

Dieser Stil des Buches – zwei Charaktere, getrennt voneinander entworfen und dann in einen gemeinsamen Rahmen gepackt – ist, nach einer kurzen Phase des Gewöhnens, sehr erfrischend zu lesen und immer wieder für Überraschungen gut. Vor allem aber können dadurch Gefühle viel intensiver und ehrlicher transportiert werden, als es sein könnte, wenn ein einzelner Autor beide Charaktere entworfen hätte. So bekommt jede Figur ihren ganz eigenen, speziellen Charakter, den es zu verteidigen und literarisch auszuleben gilt.

Insgesamt ist das Buch „Chiliherzen“ von Jürgen Schmidt und Sandra Wagner ein Buch, das eine Geschichte lebensecht transportiert. Gefühle, Zweifel, Gedanken der handelnden Personen bekommen durch die unterschiedlichen Stile eine insgesamt deutlich höhere Glaubwürdigkeit und machen dieses Buch erfahrbar; als lausche man seinem besten Freund oder seiner besten Freundin aufmerksam zu. Durch diesen sehr originellen und ungewöhnlichen Stil wird man sehr viel stärker involviert und schließlich vom passiven Leser zum aktiven Teilhaber an dem Geflecht dieser Begegnung und was sich in Folge daraus ergibt. Kein Buch, das in dem Genre beliebig austauschbar wäre, dafür aber ein Buch, das dem Leser oder der Leserin sicher eine angenehme Erfahrung beschert. Ein Buch, das so ungewöhnlich ist, dass es einfach gelesen gehört!
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am 18. Januar 2014
Chiliherzen ist ein Buch, das ich in den letzten Tagen gelesen habe. Schon der Titel hat mich neugierig gemacht, und die Rezensionen hier sind durchweg positiv, was mich überzeugte, dieses Buch zu kaufen und zu lesen.
Bereits der Beginn zeigt, wie vielschichtig die Personen aufgebaut und präsentiert werden, was sich in der folgenden Geschichte zu einem interessanten Aspekt und Grundlage für entstehende Konflikte entwickelt.
Die Geschichte hat mich sehr gefesselt, zumal ich mir die beiden Protagonisten sehr gut vorstellen konnte. Die Frage nach dem Ausgang hielt mich am Lesen und brachte mich dazu, länger wach zu bleiben, als geplant.

Es ist ein ungewöhnliches Buch, das sich durchaus zu einem Bestseller entwickeln kann. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

Lassen sie sich auf die Geschichte ein. Die Sprache selbst ist sehr angenehm. Es liest sich wunderbar, wie eine Mischung aus Melodie und Farbe, wenn man es im Bereich der anderen Künste einordnen sollte :-)

Danke für diese unterhaltsame Geschichte!
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am 16. Januar 2014
Zum Inhalt:

Zu Beginn des Buches lernt der Leser Mario kennen. Mario ist verheiratet, hat eine Tochter und arbeitet in der “SonderBar” im Hotel “Größenwahn” am Bodensee. Mario erzählt, wie er knapp zwei Jahre zuvor Amanda kennengelernt hat, die damals als Rezeptionistin im Größenwahn angefangen hat. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, doch während Amanda sich sowieso von ihrem Mann trennen will, fühlt Mario sich durch das gemeinsame Kind an seine Frau gebunden.

Monatelang verbringen die beiden viel Zeit miteinander und Mario ist klar, dass Amanda auf eine Entscheidung von ihm wartet. Als er ihr dann gestehen muss, dass er nach wie vor mit seiner Frau schläft – weil es “einfacher” ist, als sich ihr zu verwehren – und sogar mit ihr und der Tochter in Urlaub fahren will, verschwindet Amanda aus seinem Leben und er hat keine Möglichkeit, mit ihr in Kontakt zu treten.

Im zweiten Teil des Buches wird dem Leser Einblick in das Tagebuch von Amanda gewährt. Der Leser erfährt, wie sehr Amanda sich zunächst danach gesehnt hat, mit Mario zusammen zu kommen und später, nach ihrer Flucht, immer wieder an ihn denken musste. Fast ein Jahr, nachdem Amanda nach Spanien geflüchtet ist, schickt ihre Freundin Carmen Mario Amandas Tagebuch zu und Mario macht sich auf die Reise nach Formentera.

Meine Meinung:

Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen Liebesroman handelt. Ja, der Roman erzählt von der Liebe zweier Menschen. Mario war mir nicht unsympathisch, obwohl man sich als Leser wahrscheinlich eher schwer tut, einen “Ehebrecher” zu tolerieren. Aber Mario macht schnell klar, dass die Liebe zu seiner Frau längst vergangen ist und der einzige Grund, warum er noch mit ihr zusammenlebt, der ist, dass er Angst hat, sein Kind nicht mehr sehen zu dürfen. Amanda wusste von Marios Frau und hat sich deswegen anfänglich auch schwer getan, Gefühle zuzulassen. Ich konnte mich in sie hinein versetzen, habe mit ihr gehofft und gelitten und konnte gut nachvollziehen, warum sie die Flucht ergriffen hat.

Natürlich war es anfangs etwas überraschend, oder auch ungewohnt, die beiden Perspektiven so strikt voneinander getrennt mitzuerleben, aber genau das war es auch, was das Besondere an diesem Roman ausmacht. Im Großen und Ganzen deckt sich die Geschichte von Mario natürlich mit den Tagebucheinträgen von Amanda, aber erst mit dem Tagebuch habe ich beispielsweise gemerkt, wie sehr Amanda doch unter der Situation gelitten hat.

In der Erzählung von Mario wird in einem einzigen Nebensatz darauf hingewiesen, wie die Geschichte endet, doch erst Amandas Tagebuchaufzeichnungen vervollständigen das Gesamtbild und vor allem das doch eher unerwartete Ende (unerwartet deshalb, weil ich am Anfang des Buches mit einigem gerechnet hatte, aber nicht damit). Die Handlung ist absolut schlüssig und vor allem glaubwürdig.

Sonstiges

Im Cover sind verschiedene Dinge eingebunden, die in der Geschichte wiederzufinden sind. Das Cover wäre mir wahrscheinlich nicht aufgefallen in der Masse, dazu ist es zu “unspektakulär”, aber es gefällt mir gut, weil es einfach zum Buch passt.

Das eBook ist, sowohl was Formatierung als auch Pageturner-Qualität betrifft, toll zu lesen. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen für eine ganz ungewöhnliche Geschichte.
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am 26. November 2013
Inhaltsangabe:

Amandas Ehe mit einem Gefühlslegastheniker ist bereits gescheitert, als sie einen Job im Hotel Größenwahn am Bodensee annimmt. In der Hotelbar lernt sie den gewitzten Barkeeper Mario kennen. Schon bald dringt die eigenwillige Frau in den privaten Bereich des verheirateten Vaters vor. Beide entwickeln Gefühle füreinander, die sie jedoch nicht ausleben. Während die ungeduldige Amanda schließlich Nägel mit Köpfen machen will, ist Mario wenig entscheidungsfreudig und hofft, dass sich die Situation von selbst regelt. Nach einem Streit muss er feststellen, dass Amanda ihre Zelte abgebrochen hat und verschwunden ist. Wohin, das weiß keiner. In ihrem Tagebuch beschreibt Amanda den Gefühlskosmos dieser ungelebten Liebe, vermischt mit dem Wunsch, nach vorne zu blicken und das Leben auf Formentera zu genießen – wissend, dass sie ihren Liebeskummer mit im Gepäck hat. Als Mario nach fast einem Jahr Amandas Tagebuch zugespielt wird, reist er unverzüglich auf die Balearen-Insel … „Du konntest dich nicht entscheiden zwischen Spaghetti Casablanca und Gnocchi Al Pesto mit Pinienkernen, wir nahmen beide Gerichte und tauschten zwischendurch die Teller. Ich kenne keinen Menschen mit deiner Fähigkeit, so viele Kräuter und Gewürze herauszuschmecken. Du benanntest sie exakt, ohne dass der Mund seine Kaubewegung unterbrach. Genial. Ich liebte dieses Schauspiel, obwohl es keines war.“

Meine Meinung:
Diesem Autor ist ein sehr gelungenes Buch gelungen ,über eine Liebe über das Schicksal und die Vergangenheit.
Ein Mann erzählt seine Geschichte nach und nach versteht man was alles passiert ist und versteht denn Mann mehr.
Ich finde das hier auch klar wird wie stark die Liebe sein kann ausserdem wie das Leben spielen kann und das man manchmal die falschen Entscheidungen trifft.
Das fand ich im Falle Amanda und ihrem Mann Mario so , hätten sie sich wirklich trennen müssen .
Dieses Buch ist so voller Herz geschrieben zwar traurig aber auch schön und man hat das Gefühl das es sich hier um wahre Liebe handelt von Mario aus.

Ich bin von diesem buch fasziniert und ich hoffe mann hört mehr von dem autor.
Fand es auch sehr schön dass das Buch aus der sicht einees Mannes geschrieben wurde.Habe mit Mario geweint und geleicht. die beidern Charaktere waren so lebhaft beschrieben für mich ich habe so sehr mit ihen mitgefühlt.
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am 15. November 2013
Das Buch wurde von den Autoren bewusst in zwei Teile geteilt. Im ersten Teil, Marios Sicht der Dinge, erzählt der ehemaliger Schauspieler und Barkeeper, wie er Amanda kennenlernt und sich schließlich in sie verliebt.
Im zweiten Teil des Buches erfährt man aus Amandas Tagebuch, wie sie das erste Treffen und die Beziehung zu Mario erlebt. und wie es um ihre Gefühlswelt bestellt ist.

Zur Story - Achtung Spoiler!
Amanda, eine lebenslustige und sehr gefühlvolle Frau, hat mit den Männern nicht sonderlich viel Glück. Bereits verheiratet mit Roger, der gerne mal zuschlägt, wenn er nicht weiter weiß, lernt sie Mario, der als Barkeeper arbeitet, auf der Arbeit kennen. Langsam kommen sich Amanda und Mario näher und sie verliebt sich in ihn. Mario jedoch, tut sich schwer, Amanda seine aufkeimenden Gefühle zu zeigen, geschweige denn, sie diese fühlen zu lassen. Eigentlich hätte er sich schon längst von seiner Noch-Ehefrau trennen müssen, wäre da nicht seine über alles geliebte Tochter Sarah. Für sie ist er bereit, sein neues Liebesglück auf Eis zu legen und lässt Amanda gefühlsmäßig verhungern. Er weiß es, kann aber nichts dagegen tun, ist wie gelähmt, unfähig zu agieren. Als er Amanda gesteht, immer noch mit seiner Ehefrau zu schlafen und zu allem Überfluss noch einen lang geplanten Familienurlaub beichtet, kann Amanda nicht länger stillhalten. Sie verlässt ihren Geliebten Mario und ihren prügelnden Ehemann von jetzt auf gleich und verschwindet spurlos. Auf Formentera beginnt sie mit Hilfe ihrer Freundin ein neues Leben, findet einen Job, der ihr gefällt und lernt neue Menschen kennen. Viele Monate später, gerade als sie beginnt, wieder an ein Leben, gefüllt mit Liebe und Zärtlichkeit zu glauben, geschieht das Unfassbare. Sie hat einen Unfall und ihr Leben läuft ab…

Spoiler- Ende

Zunächst fiel es mir etwas schwer, in die Story einzutauchen, da die bisweilen eigenwillige Schreibweise meinen Lesefluss ein wenig gestört hatte. Dies galt jedoch nur für den ersten Teil der Geschichte. Amandas Tagebuch-Eintragungen waren so gut geschrieben, gefühlvoll und flüssig, was mir sehr gut gefallen hat und mich für die etwas verwirrende, erste Hälfte entschädigte. Vielleicht lag es an mir, aber die Geschichte brauchte etwas, bis sie mich berührt hatte und bei mir ankam.
Alles in allem ist dieses Buch absolut lesenswert, sehr gut geschrieben und weiter zu empfehlen. Wer ausschließlich auf leicht verdauliche Kost steht, ist hier weniger gut beraten.
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am 7. Januar 2015
Die Beziehung, die sich zwischen dem Barmann Mario und seiner Kollegin, der Rezeptionistin Amanda
anbahnt, steht unter keinem guten Stern. Beide sind verheiratet, jedoch nicht miteinander. Während sie nun allzugerne ihren Mann verlassen würde, weil dieser sich sehr verändert hat und sie nur noch verprügelt, zaudert und hadert Mario mit der Idee sich von seiner Frau zu trennen, weil er in erster Linie an seine kleine Tochter denkt.
Letzteres ist einerseits sehr löblich, gerade in der heutige Zeit, in der ein jeder nur noch an sich selbst zu denken scheint. Doch wie sich im Buch später herausstellen wird, war diese Rücksichtnahme ziemlich überflüssig und das aus gleich mehreren Blickwinkeln betrachtet. Wobei sich das Wörtchen „ziemlich“ darauf beruft, dass es letzten Endes sowieso nicht zu einem glücklichen Endegekommen wäre. Oder doch? Wäre alles anders gekommen wenn die beiden nicht nur heimlich sondern auch offiziell zueinander gefunden hätten? Hätte er sie vor einem schicksalsträchtigen Unfall bewahren können? Hätte sie überhaupt aus seinem Leben fliehen müssen? Wieso verlangte sie von Mario unbedingte Zugeständnisse und geht selbst keine Kompromisse ein? Und wenn sie es getan hätte – wäre die Aufklärung noch rechtzeitig gekommen? Hätte er seine Schwester nicht doch einmal zurückrufen sollen? Fragen, die ich vermutlich niemals beantwortet bekomme, da sie unter der Kategorie „Was wäre wenn?“ abzulegen sind.

Die Schreibstile beider Beteiligter, zunächst aus Marios Sicht dann Amandas Beiträge in Form von Tagebucheinträgen, fand ich sehr erfrischend und durchaus nachvollziehbar. Im ersten, also Marios Teil, erfährt man, was bisher geschah, aber plötzlich, ganz ohne Ankündigung, auch, wie es endet. Das versetzte mich kurzfristig in eine Art Schockzustand, doch umso neugieriger wurde ich und selbstverständlich wollte ich wissen, wie es dazu kommen konnte. Der zweite Teil, bestehend aus Amandas Aufzeichnungen und Gedanken, verrät dem Leser wie es weiterging und eben auch, die von mir erwartete Auflösung. Zumindest was ihr Schicksal betrifft. Das Schicksal Marios indes, stellt sich, wie weiter oben schon angedeutet, als Fragebogen heraus. Fragen, die ihn vermutlich nicht mehr loslassen werden. Und mich auch nicht. Zumindest nicht, wenn ich an dieses Buch denke.
Ein Buch, das noch lange in mir nachhallen wird.
Top!
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