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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grunge in Perfektion !
„Nevermind" ist zwar das erfolgreichste Album von Nirvana, aber wer wirklich knallharten Grunge sucht der ist hier mit „In Utero" wessentlich besser bedient.
Ich perssönlich will mich jetzt nicht entscheiden welches Album mir besser gefällt, den ich finde „Nevermind" auch erstklassig, auch wenn viele kritisieren das es zu sehr...
Veröffentlicht am 30. Juni 2005 von Exciter30

versus
16 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bootlegs Versionen Vs 20th Anniversary Box
Ich bin nun seit 1992 ein Nirvana Sammler von CDs.
Was man aber hier bekommen bekommt ist eigentlich eine richtige abzocke.

Die 20th Anniversary Box besteht aus der CD in Utero.

CD zwei besteht aus der in Utero aus einer Art Mixes Versionen 2013. Sorry aber meine kleine Schwester macht auch die zwei Töne da rein und kann es besser. Hat...
Vor 13 Monaten von M. Stipsits veröffentlicht


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grunge in Perfektion !, 30. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
„Nevermind" ist zwar das erfolgreichste Album von Nirvana, aber wer wirklich knallharten Grunge sucht der ist hier mit „In Utero" wessentlich besser bedient.
Ich perssönlich will mich jetzt nicht entscheiden welches Album mir besser gefällt, den ich finde „Nevermind" auch erstklassig, auch wenn viele kritisieren das es zu sehr poporientiert ausgefallen ist. Das mag schon stimmen, aber deshalb wird ein geniales Album auch nicht schlechter.
Mit „In Utero" erschien 1993 leider schon das letzte Studioalbum einer band die definitiv noch so viel Potentialt hatte, auch wenn Gerüchten zufolge die Trennung schon kurz bevor stand. Das Album bietet Grunge in Perfektion und vor allem ist es ein Album das im Gegensatz zu vielen anderen ohne wirklichen Schwachpunkt auskommt. „In Utero" kann man immer wieder bedenkenlos in den CD Player einlegen und durchlaufen lassen. Schon mit dem Opener „Serve the Servants" rockt die Hütte und man bekommt sofort Lust auf mehr davon. Diese Lust wird dann mit erstklassigem Material wie „Rape me", „Pennyroyal Tea" oder „Dumb" gestillt. Vergessen sollte man natürlich nicht die Singleauskopplungen „Heart Shaped Box" und „All Apologies", welche aber eher untypisch für den Rest dieses Meisterwerks sind. Während „Heart Shaped Box" in der Struktur große Ähnlichkeit mit dem Überhit „Smells like teen spirit" aufweist gehört „All Apologies" eher in die besinnlichere Ecke. Mein persönliches Highlight auf „In Utero" ist aber immer noch das geniale „Radio Friendly Unit Shifter", ein Kracher der Extraklasse.
„In Utero" ist und bleibt das Standardwerk für alle Grunge Fans und wie man zum Glück auch heute immer wieder bemerkt sind Nirvana noch lange nicht tot. Immer mehr Teenies haben anscheinend die Schnauze voll Casting Fuzzys und dem ganzen Schwachsinn der zu neunzig Prozent die Charts rauf und runter läuft. Ich denke eine Kultfigur wie der viel zu früh von uns gegangene Kurt Cobain würde sich jetzt nochmal ins Jenseits befördern wenn er die aktuellen Charts über sich ergehen lassen müsste. Zum Glück lebt er und seine Band in Ihrer Musik weiter, was ein Werk wie „In Utero" eindrucksvoll beweist.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen definition eines lebensgefühls, 18. März 2004
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
Als In Utero erschien, hatte Grunge den Höchstpunkt in allen Belangen bereits hinter sich. Dennoch - oder eben deswegen - stellt IU den absoluten Schlußpunkt in vielerlei Hinsicht dar: Nicht nur, dass die Platte N. letztes Studioalbum ist, vor allem definiert sie alles, was unter dem Deckmantel "Grunge" bekannt war, musikalisch und emotional. IU definiert in dieser Hinsicht ein konkretes Lebensgefühl, das durch andere Bands bzw. die Vorgängerplatten nur angeschnitten wurden. Da Grunge musikalisch nur ein Wort für eine äußerst vielfältige, und daher eigentlich undefinierbare Musikrichtung stand und steht (wie sollte mann z.B. die Musik von Alice In Chains mit der von Soundgarden oder Mudhoney oder Pearl Jam vergleichen können?! - klingt alles absolut eigenständig - und wird dennoch alles unter "Grunge" eingestuft), hat IU dennoch eine Definition zugelassen. Ich muß zugeben, die Platte kann ich nicht objektiv einschätzen: Für mich war und ist In Utero das prägendste Stück Musik überhaupt, spiegelt das Gefühl meiner Jugend wieder, wird immer der statistische Ausreißer bleiben, der fern ab hoch über allem anderen steht.
Ich denke nicht, dass Nirvana In Utero noch mit Folgewerken hätte überbieten können.
Kleiner Tipp noch: die 180 Gramm Vinyl-Edition lohnt sich in jeder Hinsicht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen I hate myself and I want to die, 17. Mai 2008
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
In Utero sollte ursprünglich "I hate myself and I want to die" heissen und so klingt das Album dann auch! Wer Nirvana vor allem wegen der poppigen Songs auf Nevermind mag, wird es sich mit dem Nachfolger In Utero sehr schwer tun. Im Vergleich zum Debüt Bleach ist es zwar wesentlich ausgereifter, aber man muss schon eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen, um In Utero am Stück zu hören. Das ist laute, unbequeme, unkommerzielle Musik mit einigen Rettungsinseln wie der Single Heart-shaped box.
Viele Alben von Nirvana gibt es nicht, Nevermind und Unplugged sind ein Muss, In Utero ist wieder das, was die Band aus Seattle ursprünglich war: Alternative Rock.
Kurt Cobain fand es befremdlich, dass Tausende Frauen im Publikum Rape me gesungen haben. Das Cobain mit dem Machogehabe vieler Rockbands nichts anfangen konnte und ein Fürsprecher der Frauen war, mag auch an seiner Verklärung der Frauen gelegen haben. Wenn die Welt, die von weissen Männern, wie ihm dominiert wird, so ein unerfreulicher Ort ist, dann blieb zumindest die Hoffnung, dass Alles besser wäre, wenn Frauen mehr Einfluss hätten. Seine Liebe zu Courtney Love gab ihm kurzfristige Stabilität und liess ihn in einem Interview Neil Young zitieren: "A man needs a maid."
Wenig später folgte ein weiteres Young-Zitat, in seinem Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord: "It's better to burn out than to fade away."
Young hat später in Interviews bedauert, dass Bands wie Guns n Roses und Nirvana in zu kurzer Zeit viel zu gross geworden sind und am Druck des Erfolgs zerbrachen. Cobain hatte sich nicht aufgespart und seine grossartigsten Songs auf Nevermind untergebracht, andere Bands strecken so ein geniales Material auf mehrere Alben und füllen den Rest mit mittelmässigem Material.
In Utero enthält zwar kein Ausschussmaterial, aber es klingt schon so, als wollte man die Fan-Massen mindestens halbieren und alle vor den Kopf stossen, die Kurts Botschaften gar nicht verstanden hatten. "He's the one who likes all the pretty songs - and he likes to sing along - and he likes to shoot his gun. But he knows not what it means, knows not what it means and I say aahh."
Anders als bei Nevermind sind bei In Utero die Lyrics dieses Mal im Booklet abgedruckt. Wie bei seinen Helden Neil Young und den Pixies sind auch Cobains Texte oft reichlich kryptisch. Bei Songs wie Dumb etwa sind die Hilfeschreie eines verunsicherten, übersensiblen und depressiven Künstlers aber mehr als eindeutig: "I'm not like them, but I can pretend." Aggressive Gitarren und fröhliche Melodien lenken bei vielen Nirvana Songs von den tieftraurigen, verzweifelten Lyrics ab.
"My heart is broke, but I have some glue, help me inhale." Eigentlich ein Beispiel für Kurts Wortwitz und Humor, nach seinem Niedergang durch Drogen und Selbstmord aber unendlich traurig.

"He's always on someone's mind
He sleeps with angels (Too late)
He sleeps with angels (Too soon)"

Neil Young: Sleeps with angels (1994)

Anspieltipps: Serve the servants, Heart-shaped box, Dumb
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kommerzieller selbstmord, 27. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
und gerade deswegen so genial. nach nevermind wollte cobain die "trittbrettfahrer-fans" loswerden, die nur nirvana hörten weil sie auf mtv rauf und runter gespielt wurden und man als "nirvana-fan" derzeit angesagt war. augrund dessen wurde nirvanas in utero absichtlich lowfi produziert, was natülrich geffen records nicht sonderlich gefiel. wollten diese doch eine zweite nevermind. einiges songs, wie beispielsweise "heart shaped box", mußten sogar nachproduziert werden, weil sie in dieser form nach meinung der plattenfirma "unreleaseable" gewesen wären. auch wurde der song "rape me" auf den ersten exemplaren von in utero als "rave me" ausgegeben weil die plattenfirma durch "solche art songs" ebenfalls komerzielle einbuße vermuteten...
in utero ist die logsiche konsequenz zu nevermind. obs jederman gefällt. fraglich. mir jedenfalls sehr gut. ehrlich gesagt wäre ich auch enttäuscht gewesen wenn cobain einen zweiten aufguss von nevermind gemacht hätte. in utero is gewöhnungbedürftig. jedenfalls soundtechnisch betrachtet. die lyircs von kurt sind wie gewohnt das non plus ultra, das beste was ich jemals hören und lesen durfte.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die letzte Erinnerung an Kurt Cobain ist sein bestes Album !, 12. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
Nach dem 1991er Megaseller Nevermind wurden Nirvana im Radio und bei MTV rauf- und runtergespielt, wurden von Promoterminen zu Konzerten und zurück ins Studio gehetzt. Geffen wollte einen Nachfolger für "Nevermind", der noch einen drauf setzen würde. Doch die Band machte da nicht mit. Kurt schrieb mit "In utero" sein schwerstes und unkommerziellstes Album. Ein Album, das Geffen Records zunächst nicht veröffentlichen wollten, da es der Firma sogar unverkäuflich zu sein schien. Wer "In utero" kennt, weiß, dass es das beste Album der Kultband ist. "Nevermind" war der Hit, doch "In utero" ist wahrer Grunge. "Serve the servants", "Pennyroyal tea" und "Heart-Shaped Box" sind die besten Songs dieser CD, die die letzte Veröffentlichung einer der einflußreichsten Bands der 90er werden sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höhepunkt, neu aufgelegt, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich sollte zu diesem Album alles gesagt sein. 20 Jahre hatte man Zeit, sich über die wechselhafte Geschichte des Albums, die Aufnahmesessions und vor allem die Uneinigkeiten bezüglich der Mixes auslassen und informieren. Fest steht: Geffen hat sich bei den Entscheidungen rund um "In Utero" nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Meine subjektive Meinung als "Zeitzeuge": "In Utero" ist Nirvanas stärkstes Album (im Sinne eines geschlossenen Ganzen) und der Höhepunkt der kommerziellen Grunge-Phase. Damals hat es vermutlich mehr Verwirrung gestiftet als Begeisterung hervorgerufen. Trotz MTV-Awards blieben die großen Hits aus, und kurz darauf hatte der Alternative Mainstream mit Pearl Jams "Vs." sein neues Lieblingsalbum.
Mir hat "In Utero" von Anfang an gefallen. Mit der ersten Single "Heart-Shaped Box" konnte ich wenig anfangen, wusste aber nie so recht warum. Doch dazu gleich mehr.

Da die Informationen zur Vinyl-Ausgabe eher sparsam ausgefallen sind, möchte ich allen Interessenten ein paar ergänzende Hinweise geben:

== Lieferumfang und Inhalt ==
Die Vinyl-Version kommt recht eindrucksvoll daher: Auf drei LPs findet man das gesamte Original-Album (mit allen ursprünglichen Mixes, also unverändert) sowie fünf zum Teil neu gemixte B-Seiten und Compilation-Beiträge, die Scott Litt-Version von "Pennyroyal Tea" und die Steve Albini-Versionen von "Heart-Shaped Box" und "All Apologies".

Für alle, die sich fragen, wieso man für so "wenig" Stücke drei Vinyl-Scheiben braucht: Das Album ist (audiophil) mit 45 RPM abzuspielen, mit jeweils nur drei Stücken pro Plattenseite. Die Bonus-Platte ist eine reguläre 33 1/3 LP.

Womit ich nicht gerechnet hätte: Dank Amazons AutoRip gibt es Zugang zu allen 60 Songs der 20th Anniversary "Super Deluxe" CD-Version, wobei Disc 1 dem Umfang der Vinyl-Fassung entspricht, Disc 2 die 2013-Mix-Versionen des Albums beinhaltet, und Disc 3 das Live & Loud-Konzert. Ich finde, dass durch solche Schritte der Kauf von Vinyl noch einladender ist!

== Aufmachung ==
Bis auf das Original-Cover ist nicht mehr viel übriggeblieben. Speziell die alte "Collage" des Original-Albums sucht man leider vergeblich. Die Plattenhülle, im einigermaßen aufwändigen Doppel-Klapp-Cover ist dennoch mit ein paar sehr schönen Fotos angereichert, darunter auch ein paar von Anton Corbijn, von dem auch das Video zu "Heart-Shaped Box" stammt, und dessen edle Schwarz-Weiß-Fotos seit Depeche Mode, U2 und Joy Division Alben für die Ewigkeit veredeln.

== Die Musik ==
Ich bin kein großer Freund unbedachter Remixes. Allerdings muss ich schon sagen, dass die von Steve Albini gemixten Versionen der ursprünglich von Scott Litt neu abgemixten Stücke "Heart-Shaped Box" und "All Apologies" das Album ganz hervorragend abrunden. Im Nachhinein ist es eigentlich schade, dass nicht Steve Albinis Versionen auf dem Album gelandet sind -- aber das kann man jetzt endlich nachholen. Speziell bei "Heart-Shaped Box" fehlt bei Albinis Mix alles, was mich bislang genervt hat: keine gedoppelte Gesangsspur mehr, viel weniger Echo. Das Lied wird knochentrocken, viel mehr Drum-zentriert und glaubwürdiger, da live-artiger gesungen. Auch "All Apologies" profitiert vom Mix und reiht sich viel besser und logischer zu den anderen Songs ein ("Scentless Apprentice" und "All Apologies" hätte ich ursprünglich nicht unbedingt in die selbe Ecke eingeordnet).

Letztlich ist das aber Geschmackssache. Inwieweit die "neuen, alten" Mixes gefallen, muss jeder selbst entscheiden. Das gilt speziell auch für den "2013" Mix des gesamten Albums, dem Vernehmen nach wieder von Steve Albini durchgeführt, wobei einige Wünsche von Kurt Cobain erfüllt worden sein sollen, gegen die sich Albini vor 20 Jahren noch gewehrt hat. So kann man jetzt u.a. "Dumb" ohne Chello anhören, und der Gesang ist generell eine Idee lauter als ursprünglich. Der Rest ist für Nirvanologen.
Im Grunde aber bleibt es sehr ambivalent: Leute bearbeiten etwas, das sie in ihren eigenen Zwanzigern geschaffen haben, nachträglich. Die Ohren sind sicher nicht mehr die selben.

== Fazit ==
Ein zweifellos super Rock-Album, unter der Federführung von Steve Albini und dem Rest der Band behutsam und interessant neu gemixt, für Vinyl-Freunde wunderbar aufgemacht und mit dem Album auf Doppel-EP wirklich zum Anhören gedacht. Dank Amazon um die im Vergleich zur CD-Version "fehlenden" Stücke ergänzt. Volle Punkteanzahl!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier kriegst du was auf die löffel..., 9. September 2004
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
Tach zusammen!
also ich muss sagen, dass IN UTERO das beste album von nirvana ist, weil es sehr emotional und ungeschliffen klingt. der bass ist leise aufgenommen, der gitarrensound messerscharf und dave grohl drischt auf sein schlagzeug ein, dass es wie gewehrfeuer klingt...doch was sänger kurt cobain hier bietet, kann man nur noch bei manchen liedern als "gesang" bezeichnen. songs wie "Scentless Apprentice" oder "Tourette`s" sind urschreiübungen, die einem die löffel weghauen. Selbst ich als nirvanafreak war beim ersten hören sehr verwundert, was diese band um sänger cobain für einen sound produziert hat. an alle eltern da draußen: ihr braucht starke nerven!
Doch was dieses album zu einem wahren Grunge-meisterwerk macht, ist die unglaubliche eingängigkeit von songs wie "Rape me", "Heart-Shaped Box" oder auch "Dumb". Man muss sich nur "Pennyroyal Tea" anhörn und man weiß, dass andere bands nie einen song solcher größe schreiben werden. diese genannten songs mit der schlussballade "All Apologies" erweisen sich schon beim ersten hören als ohrwürmer...man kriegt die melodien einfach nicht mehr aus dem kopf! großartiges songwriting von Kurt Cobain.
zusammenfassend bleibt zu sagen, dass IN UTERO ein sehr lautes, ehrliches und eingängiges rockalbum ist, dass sowohl songs zum mitsingen als auch zum "abgehn" enthält. für jeden rock/alternative fan ein MUSS, und empfehlenswert für alle, die etwas von guter gitarrenmucke verstehen!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste der Nirvana-Alben, 26. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
Wenn man sich mit Nirvana beschäftigt, und Nirvana hört, vielleicht hat man schon "Nevermind", von dem doch jeder zuerst redet, wenn es um Nirvana geht, vielleicht mag man es, ist es doch melodisch, etwas poppig und hat klare Aussagen! Auf den ersten Blick wirklich das beste von Nirvana. Doch jemand, der wirklich an Nirvana und Kurt Cobain interessiert ist, sollte sich auch "In Utero" besorgen. Es ist aggressiver und weniger poppig, mehr wirklicher Grunge. Es gibt die wahren Gefühle Kurt Cobains Preis. Es versucht nicht , wie Nevermind, sich dem Pop anzupassen. Es ist einfach ohne irgendwelche Verschönerungen. Wenn man auf Pop steht und vielleicht auf "Smells Like Teen Spirit", denke ich, dass "In Utero" weniger zu empfehlen ist, denn manch einer erwartet eine ähnliche Platte wie "Nevermind", doch er wird sicher enttäuscht sein. ICH war es anfangs, bis ich es verstanden habe. Ich habe alle offiziell veröffentlichten Alben von Nirvana und ein paar mehr, und "In Utero" gehört definitiv zu meinen liebsten. Für mich ist die Cd auch echt gut, um Aggressionen abzubauen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rau, geil und zum Glück nicht wie Nevermind, 26. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: In Utero (Audio CD)
In Utero ist eindeutig das beste Studioalbum von Nirvana. Für Viele ist Nirvana nur Nevermind: Poppig, Mainstream und nur ein klein wenig anders. Das Kurt diese Rolle nicht gefallen hat dürfte aber auch bekannt sein und deswegen gings mit in Utero wieder zu den Grunge-wurzeln.

Die Stücke sind atmosphärisch, extrem grungig und vorallem authentisch was auch an der genialen Produktion liegt, bei der es nicht wie bei Nevermind auf guten und runden (und leider auch langweiligen) Klang ankam, sondern auf echtheit. In Utero ist kein "nebenbei-hör" Album und das macht es so gut. Während Nevermind noch ruhig im CD player mitlaufen konnte und man sich nebenbei mit Bügeln oder aufräumen beschäftigen konnte, sitzt man vor in Utero und es gibt nur den Sound und nichts anderes.

Also alles in Allem: Klar besser als Nevermind, und gehört zusammen mit unplugged in New York zu den besten Nirvana Alben
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nirvana wird für immer weiterleben., 15. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: In Utero [Vinyl LP] (Vinyl)
Nach dem für die Band, aber vor allem für den Sänger Kurt Cobain, überraschenden Erfolg des Vorgängers "Nevermind" musste diese Platte eben ganz anders ausfallen. Am besten so kommerzunfähig wie es eben geht. Die Plattenfirma störte dies, die Fans natürlich nicht und daher wurde auch diese Platte zu einem weltweiten Erfolg. Bereits in der ersten Textzeile vom Eröffnungstrack "Serve the servants" verweist die Band auf diesen Zustand: "Teenage angst has paid off well". Musikalisch verstörend wirkt dann der zweite Song des Albums "Scentless apprentice" mit dem wutentbrannten, herausgeschrienen Refrain "Go away - get away, get away, get a-way". Textlich kann man anhand der Textzeilen "Like most babies smell like butter / His smell smelled like no other / He was born scentless and senseless / He was born a scentless apprentice" eine Hommage an den Roman "Das Parfüm" von Patrick Süßkind erkennen. Es folgt die erste Single "Heart-shaped box", mit der sich die Band erneut bei der Menschheit beschwert ("Hey / Wait / I've got a new complait"). Einen deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl dürfte die Plattenfirma mit dem Song "Rape me" abbekommen haben, denn dies war ein Grund, warum die Band diesen nicht im September 1992 bei den MTV Video Music Awards spielen durfte. Ab diesem Zeitpunkt wurde er zu meinem Lieblingsstück der Platte. Vorher war dies noch das folgende "Frances Farmer will have her revenge on Seattle", was einerseits durch das Statement "I miss the comfort in being sad" für Furore sorgte, andererseits durch die Tatsache das es Frances Farmer wirklich gab. Es handelte sich um eine Schauspielerin aus Seattle, die ebenfalls dem Erfolgsdruck der Öffentlichkeit nicht Stand halten konnte. Es folgt mit "Dumb" der vielleicht poppigste Song der Platte, in dem sich Cobain darum streitet ob der Zustand der Dummheit oder des Glücklichseins in ihm überwiegt. Diese beiden Zustände werden aber durch die Wut übertroffen, nachzuhören in dem Song "Milk it", der in die Avantgarde und New Wave-Ecke abrutscht und dadurch sehr viele "Nevermind"-Fans ziemlich verstört haben wird. Und wenn die ganze Wut im Körper nicht von allein verschwindet, wird auf "Pennyroyal tea" hingewiesen, dessen Genuss abtreibungsfördernde Wirkung haben soll. Der Song "Radio friendly unit shifter" ist durch seine gitarrenverzerrten Feedbackorgien sehr sperrig und radiountauglich gehalten, genau wie das an "Territorial pissing"-erinnernde "Tourette's", in dem in knapp 1.30 Minuten Schimpfwörter herausgeschrien werden, die hier lieber nicht aufgezählt werden. Trotz all dieser Wut und Provokation auf dem ganzen Album gibt es mit "All apologies" einen Entschuldigungssong von der Band, aber nicht ohne eine gehörige Portion Ironie. Auch wenn dieses Album, die letzte offizielle Veröffentlichung darstellt, wird Nirvana für immer weiterleben.
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