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Kundenrezensionen

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am 22. September 2013
Bislang habe ich es noch nie für nötig gehalten eine Album-Rezension zu verfassen.
Nach dem Hören von THE BONES OF WHAT YOU BELIEVE verspüre ich das erste mal das Bedürfnis ein Album zu empfehlen.
Was CHVRCHES hier als Debut-Album abliefern ist einfach grandios. Es würde auch gut als Greatest-Hits-Album durchgehen, so gut sind die einzelnen Stücke.

Allen voran natürlich THE MOTHER WE SHARE. Als ich dieses Stück vor einigen Monaten zum ersten Mal gehört habe, verschlug es mir regelrecht die Sprache und ich bekam im wahrsten Sinne des Wortes Tränen in die Augen, so überwältigt war ich von der Atmosphäre, die dieses Stück und natürlich Laurens Stimme erzeugt. Manche Melodien lösen trotz oder gerade wegen in ihrer Einfachheit schlagartig Gefühle beim Zuhören aus. Bei THE MOTHER WE SHARE kommt hinzu, dass der ganze Song einfach technisch hervorragend durchproduziert ist, niemals in seichten Gewässern nach Sicherheit sucht und stattdessen mit ausgepfeilten Arrangements auf Entdeckungsreise geht. Hier versteht der Produzent seine Arbeit.

Meistens ist es dann ja leider so, dass vielversprechende Newcomer, die dermaßen in den Medien gehypt werden, beim ersten Album dem Anspruch nicht gerecht werden (können), der auf Grund einer einzigen guten Single an sie gestellt wird.
Mit diesem Gedanken habe ich THE BONES OF WHAT YOU BELIEVE in meinen CD-Player eingelegt, absichtlich meine Erwartungen zurückgeschraubt, um nicht allzu enttäuscht zu sein, wenn die anderen Titel nur Mittelmaß sind. Okay, ich kannte schon RECOVER und LIES und fand beide auch schon stark, wenn auch nicht herausragend. Von den weiteren Titeln erwartete ich - wenn's gut läuft - ein ähnliches Niveau.
Was CHVRCHES hier aber präsentieren ist mit Abstand - und ich neige eigentlich nicht zu Übertreibungen - mit Abstand das Beste, was in seit ganz langer Zeit an meine Ohren gekommen ist.

Als Kind der 80er bin ich mit Electro-Pop bzw. Synthy-Pop oder New Wave aufgewachsen: Depeche Mode, OMD, Erasure, Pet Shop Boys sind quasi die Helden meiner Kindheit. Aus heutiger Sicht haut mich jedoch keiner der damaligen Songs noch wirklich vom Hocker - in den Anfangstagen der Computertechnik nutzte man halt noch simple elektronische Rhythmen und Instrumente (weil man's auch nicht anders konnte). In den 90ern setzte man dann vermehrt auf stärkere Bässe und nannte das Ganze dann Europop.
CHVRCHES setzen für mich beim Grundgefühl der 80er an, sind aber auf Grund der vorangeschrittenen Technik in der Lage, ihren Arrangements mehr Organik, mehr Menschliches einzuhauchen als es früher möglich war. In Kombination mit Laurens kindlich naiver Stimme entsteht etwas Einmaliges. Sie hat sicherlich nicht die beste Gesangstimme (irgendwas zwischen Björk und Karin Dreijer Andersson von The Knife), als "Instrument" im Klangbild von CHVRCHES passt sie aber perfekt Gesamtkunstwerk.

Ich hatte eingangs erwähnt, dass dieses Album auch gut als Greatest Hits durchgehen könnte.
Neben den bereits genannten Liedern haben besonders das ruhigere TETHER und das kraftvolle STRONG HAND potential zum Mega-Hit - unverständlich für mich ist, dass letztes nur als Bonus-Track auf dem Album ist und beispielsweise bei der iTunes-Version des Albums gegen BROKEN BONES getauscht wurde. STRONG HANDS ist das zweitbeste Lied, das ich von CHVRCHES bisher gehört habe.
UNDER THE TIDE als 6. Lied sei noch erwähnt, da es aus dem Album heraussticht, weil hier erstmals der Gesang nicht von Lauren Mayberry stammt, sondern von einem ihrer männlichen Bandkollegen. In NIGHT SKY und BY THE THROAT läßt dieser Kollege als Hintergrundstimme bei beiden kräftigen Electronic-Balladen sogar ein wenig Duett-Charakter aufkommen.
Die weiteren Stücke auf dem Album sind ebenfalls alles andere als musikalischer Einheitsbrei und machen sich gut als Radio-Hit.

CHVRCHES gelingt bei THE BONES OF WHAT YOU BELIEVE eine Mischung aus balladenähnlichen Hymnen zu kombinieren mit düsteren leicht schrägen Melodien - nicht weit ab vom Mainstream, aber gerade so weit, dass es stets spannend bleibt.
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TOP 500 REZENSENTam 20. September 2013
Was für eine Superpopwoche, die sieche Plattenindustrie dürfte sich die Hände reiben. Mit den Chvrches und Haim stehen zwei der höchstgehandelten Nachwuchsformationen mit ihren Debüts in den Startlöchern, den Anfang machen – streng alphabetisch – die Schotten. Glasgow ist, das weiß man spätestens seit Glasvegas, eine erstklassiges Biotop für Musik, die sich vornehmlich am Gefühl orientiert, am großen (Simple Minds, Deacon Blue) wie am kleinen (Travis, Belle And Sebastian), hier lieben sie den Überschwang, den Rausch genauso wie die leisen und dezent knisternden Herzfeuer. Leidenschaftlich und ehrlich soll es sein, die drei werden es deshalb nicht eben schwer haben in ihrer Heimatstadt.

Die Chvrches sind natürlich eine durch und durch synthetische Band, analoge Gitarren finden sich hier eher selten und dennoch gelingt es ihnen, viel Wärme unter die technoiden Beats, die Loops und die gewaltig aufgetürmte Maschinenmusik zu mischen. Das liegt natürlich zu einem nicht unwesentlichen Teil an Sängerin Lauren Mayberry, die mit ihrer streichzarten Stimme und dem Habitus der Kindlichen Kaiserin jeden Argwohn hinwegzuwischen versteht. Selbst wenn sie Textzeilen wie “I am gonna break you down to tiny, tiny parts ... I will be a gun and it's you I'll come for“ (Gun) oder „I'll be a thorn in your side, till you die“ (We Sink) scheinbar zu Süßholz verraspelt, will man nicht von ihrer Seite weichen.

Allesamt bestens ausbalancierte Popsongs, die das Trio auf „The Bones...“ versammelt hat, Widerhakenmelodien wie bei „Tether“ und „Recover“ bekommt man so leicht nicht mehr aus dem Schädel, es schillert und leuchtet ganz zauberhaft und spätestens beim Ausflug zu Gary Numans elektrischen Freunden (Lies), hier zu einer Art Dronepop verdichtet, weiß man auch, warum gerade die Chvrches in Europa einige Konzerte für Depeche Mode eröffnen durften. Besondere Töne, versponnene Ideen, das Repertoire ist reichhaltig – hier ein wenig Prodigy-Freakness (Lungs), später darf auch Martin Doherty mal an’s Mikrophon, bis auf wenige Takte bleibt die Spannung bis zum Schluß erhalten. Keine Frage, dass die Chvrches mit dieser Platte auch auf dem Festland für Furore sorgen werden. mapambulo:blog
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am 23. Oktober 2013
"Recover" läuft bei 1live im Radio! Immer mal wieder! Hört sich ganz gut an so nebenbei! Dann irgendwann die 2. Single "The Mother we share" und der Moderator gibt anschließend den Hinweis: Das sind Chvrches, schreiben sich aber mit "v" statt mit "u", haben auch schon diese Nummer (Recover, er spielt es auch noch mal kurz an!) rausgebracht!
Und schon ist es um mich geschehen! Per amazon rausgefunden, wer und was Chvrches sind. Unzählige YouTube-Beiträge von Konzert-Mitschnitten angeschaut, auf der Chvrches-Homepage erfahren: hey, die haben demnächst einen Gig beim Dockville-Festival in Hamburg, also nix wie hin! Und da sind sie dann, live und in Farbe vor mir und irgendwie ist jeder Song besser als der vorherige! Basshämmerndes Opening mit "Lies", genial weiter geht's mit "Gun", dann kommt "now is not the time" (von der EP) und es haut mich emotional aus den Socken, bei "Lungs" ist die Gänsehaut perfekt und die Augen werden wässrig, und zum Schluß heben alle die Arme und klatschen "The Mother we share" bis zum Schlußakkord mit. Es war klar: Diese CD muß ich haben, aber bis zum Release soll ich noch 1 ganzen Monat warten müssen!(heul)

Aber es hat sich gelohnt! So wunderschön kann elektronische Musik sein, wenn man's richtig schön laut macht! Mein armer Analog-Verstärker hatte die erste Zeit gut zu tun, alles in die Boxen zu zaubern. In den 80ern ging's los mit Erasure und OMD. Auch ein paar Europops aus den 90ern klingen noch im Ohr. Und nun Chvrches, wie aus heiterem Himmel!

Das Konzept geht voll auf: Richtig druckvoller, euphorischer Bass, knarzend brüllende Effekt-Highlights zu einer emotionalen, fast melancholischen Melodie und eine hervorragend darauf thronende Frauenstimme! Selten aber schön, daß so etwas mal wieder möglich ist: Chvrches bekommen es hin! Hoffentlich bleibt das keine Eintagsfliege! Am Samstag ist Konzert in Berlin im Postbahnhof, ich bin dabei!!!
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am 28. September 2013
wow.zwar hätte ich mir ein paar mehr Songs in Richtung Lies und Sience/Visions gewünscht aber nach mehrmaligem Hören kann ich keinen einzigen schwachen Song auf dem Album finden und selbst etwas sehr poppig geratene Stücke wie Night Sky haben den Weg gefunden in mein jubelndes Herz.Ich mag auch sehr gerne die Songs mit den männlichen Vocals auf dem Album.Wie gesagt,kein ansatzweise schwacher Moment..Chvrches haben bei all den coolen Sounds nicht vergessen Songs zu schreiben,die auch ohne Soundgewalt gut funktionieren würden.
Ich hoffe da kommt noch mehr von dem fantastischen Trio.
:-)
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am 30. Oktober 2013
Ich durfte Chvrches am 26.10.13 live in Berlin (Postbahnhof) erleben und es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Erlebnis. Am frühen Nachmittag waren sie ebenfalls im Apple Store Ku'damm (Interview Q&A + Live-Performance) zu Gast, wo ich sie das erste mal sah. Ich habe dort einen sehr symphatischen Eindruck von ihnen erhalten. Allein Lauren möchte man am liebsten in den Arm nehmen und nicht mehr loslassen. Sie ist solch eine zarte Erscheinung, dass man sich kaum vorstellen kann, sie würde mit einer Band auf Tour sein, um dort jeden Abend alles zu geben. Auch die Performance von Martin bei "Under the tide" war perfekt, sogar schon irgendwie comedianhaft im positiven Sinne. Iain machte an den Keys ebenfalls einen guten Job und genoss sein Becks am Merch nach dem Gig.

Aufmerksam auf die junge Band geworden bin ich, als ich sie Anfang des Jahres im Radio mit ihrem Song "The mother we share" hörte. Ich war sofort hin und weg. Noch mehr, als ich auf Youtube diverse professionelle Live-Videos gesehen hab. Lauren hat solch eine, man möchte fast sagen, zerbrechliche Engelsstimme, die auf den erste Blick vielleicht gar nicht in die teils agressiven Sounds passt, aber es dennoch perfekt tut. Hier reit sich ein Hit an den anderen. Ich sage dies aus voller Überzeugung.
Sie selbst sagen, dass sie einige Vorbilder aus den 80ern haben und in ihre Musik einfließen haben lassen. Der Sound mag vielleicht an die 80er erinnern, ist aber an den heutigen Zeitgeist angepasst. Man hat nicht das Gefühl musikalisch irgendwo stehen geblieben zu sein.

Zu den Titeln möchte ich mich nicht im einzelnen äußern. Lauscht einfach den Hörproben und kauft dann das Album. Wer auf diese Art Musik steht wird es mit Sicherheit nicht bereuen.
Von den Radiosendern sollten sie mehr gepusht werden, ohne aber im Mainstream unterzugehen. Das hätten die drei wiederum nicht verdient.

Nun hoffe ich sehr, dass man noch viel von ihnen hören wird. Meine Unterstützung haben sie sicher.
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am 5. Oktober 2013
Endlich ist es da, das Debütalbum von Chvrches. Es bietet erstklassigen Synthpop, der eigentlich immer gute Laune macht. Bei einigen Liedern wie z.B. Gun oder Recover besteht eine extreme Ohrwurmgefahr, mir gefallen aber auch besonders die eher ruhigeren Lieder wie Tether sehr gut. Selbst die etwas "härteren" Lieder des Albums (Science/Visions, Lies) bieten noch einen luftig-leichten Sound der seinesgleichen sucht, was neben den Sounds natürlich auch Laurens Stimme geschuldet ist. Für das Album selbst gibts eine klare 5/5.

Wofür ich maximal 2/5 vergeben würde ist die Aufmachung, keine Ahnung wer das verbrochen hat. Die CD ist in einer superschmalen Papphülle, die eher einer Single als einem Album würdig ist und hat nicht mal ein Booklet. Wenn ich mir sowas anschaue bereue ich es trotz der tollen Musik fast schon wieder das Album gekauft zu haben statt es zu streamen.
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am 7. Oktober 2015
Preis: 15,99€ gekauft über Amazon.de

Design: 1 von 2 Sternen
- einfaches Cover
- ilustrierte Innenhülle
- 1x 190g Vinyl black
- mp3 Version nur über autoRip

Das Design der LP ist mir etwas zu einfach gestaltet. Bei Platten gibt es ja genug Möglichkeiten in diesem Bereich zu punkten. Ansonsten aber ein tolles Coverbild und saubere Verarbeitung daher 1 der 2 möglichen Sterne.

Musik: 3 von 3 Sternen

Musikalisch gibt es wohl kaum etwas, das meine Vorredner nicht schon erwähnt haben. Kurz gesagt die Musik ist super! Modern, alltagstauglich und zugleich anspruchsvoll. Lauren Mayberry's stimme und popige electro Sounds dominieren das Album und schaffen es Gefühle zu vermitteln.

Absolute Kaufempfehlung, vor allem bei diesem Preis.
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am 24. Oktober 2013
Die CD wurde innerhalb von zwei Tagen nach Bestellung in einem guten Zustand übersandt.
Die Musiktitel sind eine echte Bereicherung meiner CD-Sammlung, weil die Titel toll gespielt werden. Einzelne Titel reichen jedoch nicht an die tolle Qualität des Life-Autritts von Chvrches im Mai 2013 in Berlin heran. Mit diesem Life-Auftritt bin ich erst auf diese junge schottische Gruppe aufmerksam geworden. Dennoch ist die CD jederzeit zu empfehlen!
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am 21. September 2013
CHVRCHES - die mit "v" geschriebenen Kirchen haben sich nicht
durchgesetzt bei der BBC-Wahl zum vielversprechendsten Newcomer-Act
des Jahres. Von den Gewinnern Haim gibt es zwar erst nächste Woche
das Album, aber bis jetzt sehe ich persönlich CHVRCHES voran, machen
diese doch Musik aus einem meiner absoluten Lieblings-Genres:
dem waschechten, gekonnten, melodischen und experimentierfreudigen Synth-Pop.

Der Opener, nämlich die phänomenale Single "The Mother We Share" lässt
bereits keine Wünsche offen. WOW kann ich da nur sagen, das ist
Synth-Pop in Perfektion, sicher einer der besten Tracks in diesem
Genre des Jahres. Zwar bleibt diese Nummer in weiterer Folge unerreicht,
aber das bedeutet noch lange nicht, dass man sich den Rest des Albums
nicht zu Gemüte führen sollte, denn es gibt noch weitere knackige Perlen zu finden.

"Lies" bläst den Hörer vom ersten Ton an weg, der Song ist unglaublich
fett produziert und versetzt mich in einen Zustand der Verzückung.
"By The Throat" ist sogar noch ein bisschen schöner und klingt nach
einem perfekten 80s-Song. "Science / Visions" hat etwas Hypnotisches
an sich und ist aus produktionstechnischer Sicht wieder vorbildlich.
Weitere Album-Highlights sind "Tether" und "Recover", da kann man nur
staunen darüber, was hier geboten wird.

Andere Songs gefallen mir (noch?) nicht ganz so gut, aber alle weisen
sie kein unbeträchtliches Potential auf und haben ihren Reiz. Schlecht
ist auf "The Bones Of What You Believe" wirklich gar nichts, auch nicht
der klangvolle Albumtitel und das Eyecatcher-Cover.

Fazit: Für Freunde des Synth-Pops ein absolutes Muss-Album

Meine Favoriten:

The Mother We Share
By The Throat
Lies
Tether
Recover
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am 9. Oktober 2013
Der Song "The mother we share" zieht mir immer aufs Neue die Schuhe aus.
Das ganze Album ist grundsolide, abwechslungsreich und dennoch Stiltreu - schlichtweg phantastisch!

Back to the 80s - mit den technischen Möglichkeiten von heute!

Mehr als klare Kaufempfehlung!
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