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104 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekte Grösse und Felxibilität
Ich habe jahrelang HTC Handys benutzt und war immer extrem zufrieden damit. Samsungs Plastikhandys habe ich immer belächelt. Da ich ein grösseres Handy wollte und HTC seine High-End Geräte nur mehr mit fest verbautem Akku und ohne extra SD Kartenslot anbietet (ausser One Max, welches mir zu groß war), habe ich mich für das Samsung Galaxy Note 3...
Vor 5 Monaten von A. Preyer veröffentlicht

versus
606 von 772 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Treuer Samsung-Kunde: Viel Unsinn & Unfähigkeit [Update]
[Update von 20.08.2014 ist ganz unten]

War seit dem ersten Galaxy-Handy Samsung treu:
Ich habe Galaxy S, Galaxy S Plus, Galaxy S II benutzt und nutze gerade Galaxy S III.

Aber nun wird sich das offensichtlich ändern.
Grund: Region-Lock und eFuse-Chip.

Wenn ich ein Smartphone kaufe, dann will ich es überall auf der Welt...
Vor 10 Monaten von Vedat Aydin veröffentlicht


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104 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekte Grösse und Felxibilität, 9. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe jahrelang HTC Handys benutzt und war immer extrem zufrieden damit. Samsungs Plastikhandys habe ich immer belächelt. Da ich ein grösseres Handy wollte und HTC seine High-End Geräte nur mehr mit fest verbautem Akku und ohne extra SD Kartenslot anbietet (ausser One Max, welches mir zu groß war), habe ich mich für das Samsung Galaxy Note 3 entschieden.

Ich wollte ein Phablet. Und genau das kriegt man hier. Ich habe kleine Hände und dennoch liegt das Phablet gut in der Hand. Wobei, eigentlich "in den Händen". Zwar kann man mit einer Hand perfekt telefonieren - surfen, SMS schreiben etc geht aber nur mit zwei Händen. Man kann das Handy jedoch in den 1-Hand Betriebsmodus schalten. Dann verkleinert sich das Display auf ca 4", welches man dann nach links oder rechts verschieben kann, sodass man es mit dem Daumen bedienen kann.
Für mich is das nix, da ich gerne mit zwei Händen arbeite.

Plus:
+ Austauschbarer Akku
* Speicher um bis zu 64 GB mittels SD Karte erweiterbar
+ 32 Bit interner Speicher (davon belegt ca 5 GB das Betreibssystem)
+ Akkulaufzeit ist hervorragend! Nach stundenlangem surfen und beleuchtetem Display noch immer viel Akku übrig. Das ist mir persönlich sehr wichtig.
+ Das Display ist genail. Amoled, so was von scharf und farbenfroh, unglaublich! Gorillaglas 3, sowieso fast unkaputtbar. Habe trotzdem noch ein Glasfolie draufgegeben (ebenfalls aus bruchresistentem Glas, sehr zu empfehlen, ca 20,- €)
+ Gesprächsqualität exzellent (mein Gegenüber konnte es gar nicht fassen. HD Sound halt, zahlt sich aus! Dabei hatte ich vorher ein HTC, welche für ihren guten Sound bekannt sind).
+ Sehr gut konfigurierbar. Man kann sich alles auf maximal 7 Startbildschirmen zurechtlegen, wie man will. interessant ist auch die Möglichkeit Ordner auf den Startbildschirmen zu platzieren, in die man Programme legt. So spart man nochmals Platz bzw kann sich Dinge gut zusammenfassen (zB alle Audiosachen etc).
Man kann das Note 3 auch sehr leicht rooten, da es dafür Kits gibt, die selbst ein Laie hinkriegt.
+ Kamera kann 360 Grad und horizontale Panoramabilder machen! Taugt mir total :-) Überhaupt sehr viele Einstellmöglichkeiten der Kamera. Ein bisschen vermisse ich meinen alten HTC Hardware Button zum scharfstellen und auslösen des Bildes.
+ Videos in Full HD
+ Diverse Samsung Apps, wie Scrapbook, die zum Teil sehr gut für Notitzen sind. Das QuickMemo hab ich allerdings gegen meine bisherige App ausgetauscht.
+ Leichtgewicht
+ USB 3.0. Man kann aber auch ein ganz normales 2.0 Kabel in die rechte Seite der 3.0er Buchse stecken. Für Übertragungen auf den PC ist aber USB 3.0 genial schnell (sofern man eine 3.0er Buchse am PC hat)
+ technische Daten / Geschwindigkeit. Alles ruckelfrei und super smooth!

Minus:
- Gehäuse aus Plastik. Backcover aus Lederoptik extzrem dünn. Mein altes HTC war aus Metall!
Daher unbedingt eine sehr gut Hülle kaufen!!!
- Klingelton über die Lautstärketaste nicht auf stumm schaltbar. Es geht nur bis zur Vibration herunter. Will man es ganz stumm, muss man die Statusleiste herunterziehen und dort auf Stumm gehen. Das ist wirklich unnötig, liebe Samsung Leute.
- Stifttasten liegen zwar zum betätigen gerade richtig, man drückt sie dadurch aber ständig ungewollt. Das muss besser gehen.
- Lautsprecher ist nicht schlecht, für diesen Preis hätte man aber auch einen Stereolautsprecher in besser Qualität (siehe HTC One) verbauen können.
- Grüne, extrem hässliche Smilies in SMS. Die siehst man aber nur selbst, der andere kriegt die Smilies, die auf seinem Gerät installiert sind angezeigt. Der Designer gehört dafür gefeuert :-(

Resumee:
Ich finde das Note 3 hat genau die richtige Grösse, damit es noch in ne Jackentasche passt, man es noch gut bedienen kann, aber gleichzeitig einen grossen Screen für Medien, Notizen, Emails und vA zum surfen hat!
Es laüft super stabil, ruckelfrei und schnell. Das Display ist unfassbar brillant und scharf.
Der Akku hält (va für die Grösse des Displays) wirklich lange.
Von den relativ unrelevanten Macken abgesehen (siehe oben), muss man das Handy aber wirklich gut schützen. Denn es sieht zwar gut aus, ist aber alles Plastik. Das Displayglas ist aber aus Gorillaglas 3, also sehr robust.

Ich bin mehr als zufrieden und das als jahrelanger HTC Benutzer und Samsung Hasser;-)
Den Stern Abzug gibt`s für das Plastikgehäuse und den Lautsprecher.
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286 von 328 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wahrheit ist irgendwo da draußen, 9. Dezember 2013
Von 
mdt1900 "TS" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
In der jüngeren Vergangenheit von Amazon gibt es wohl kein technisches Gerät, welches ähnlich polarisiert, wie das Note 3. Dies spiegelt sich auch in mittlerweile mehreren hundert z.T. völlig bescheuerter, z.T. unglaublich ausführlicher und arbeitsintensiver Rezensionen wider - dahingehend ist die berühmte Messe eigentlich längst gelesen und grandiose Neuigkeiten kaum noch zu ergänzen.

Ich persönlich empfand den relativ schnell aufkeimenden S***storm gegen Samsung, nach dem Release, als durchaus angebracht. Einzelne Bereiche der Firmenpolitik waren ganz klar als verbraucherunfreundlich zu deklarieren und zu viel Einfluss auf den zahlenden Endkunden durch einen marktführenden Weltkonzern kann und sollte man gerne kritisch hinterfragen. Das Ziel wird allerdings meilenweit verfehlt, wenn die zweifelsfrei brillante Technik eines gegenwärtigen Referenz-Produktes nicht mehr objektiv betrachtet wird und die Angelegenheit zu einer reinen Schlammschlacht gegenüber Samsung ausartet.

Der Region Lock war ein firmeneigener Schuss ins Knie, kein Zweifel. Die Asiaten haben darauf - behäbig, zu langsam und halbherzig - reagiert, den Region Lock leider nicht gänzlich abgeschafft, den Aktivierungsprozess dafür aber transparenter und einfacher gestaltet. Wer nach wie vor negativ davon betroffen ist, wird meines Wissens nach nicht mit vorgehaltener Schusswaffe zum Kauf eines Note 3 gezwungen. Fakt heute ist - 99% aller Nutzer werden in der Praxis und auch bei zeitweiser Nutzung des Gerätes im Ausland keine Einschränkungen bemerken.

Ein weiteres Drama in mehreren Akten entwickelt sich rund um das Thema eFuse/KNOX. Hier verweigert Samsung nach Rooting-Eingriffen ambitionierter Smartphone-Nutzer unter Umständen die gesetzlich vorgesehene Herstellergarantie und scheint derartige Eingriffe im System des Note 3 aufzuzeichnen bzw. zu markieren. Auch ich bin ein Freund von "aufbohren" mittels alternativer Software, um einen vollständigen und uneingeschränkten Android-Leistungsumfang nutzen zu können. Umgekehrt bin ich mir aber auch der Gefahr einer totalen Software/Systemzerstörung bewusst und würde für derartige Basteleien gar nicht auf die Idee kommen, Samsung in Garantie-Regress zu nehmen. Geknackte Playstation-Konsolen schicke ich im Regelfall auch nicht bei Sony ein. No risk, no fun und in meinen Augen wirklich kein Grund, wie ein wildgewordener Stier auf Samsung loszugehen.

Und weil es gerade so schön passt, noch ein kurzer Schwenk zum Kritikpunkt, das Note 3 ist viel zu groß. Tja. Wenn ich heirate, beschäftige ich mich im Regelfall vorher mit meiner zukünftigen Ehefrau. Bin ich zu fett, kaufe ich mir kein T-Shirt in der Größe S und ich zerdeppere nicht meinen neuen BMW X5 an den Seitengestängen einer kleinen Duplex-Garage. Im Klartext - NATÜRLICH ist das Note 3 groß. Und ja, es beult die Hosen- bzw. Jackentasche gewaltig und eignet sich in dieser Form nur bedingt als unsichtbarer Begleiter in Abendgarderobe. Alles Attribute, die VOR der Anschaffung hinreichend bekannt sein dürften. Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet.

Unglaublicherweise findet sich im Lieferumfang der auf Vintage getrimmten Verpackung auch keine Schutzhülle, keine SD-Erweiterungskarte und kein kleiner sprechender Flaschengeist, der mir in ruhigen Momenten das Bad putzt, oder die berühmten drei Wünsche erfüllt. Gibt es den bei Konkurrenzprodukten on Top? Dann bitte ich um einen entsprechenden Hinweis.

Zurück zum Thema. Wer mit den o.g. - wie auch immer gewichteten - "Nachteilen" leben kann, erhält mit dem Samsung Galaxy Note 3 bzgl. der enthaltenen Technik und der damit verbundenen Performance sicherlich ein Flaggschiff der Smarthphone-Industrie. Das Gerät ist wertig und tadellos verarbeitet und eigentlich in allen Bereichen vollumfänglich ausgestattet.

Im Alltag und damit der tagtäglichen Nutzung sind für mich nachfolgende Punkte, die vom Note 3 durchgehend erfüllt werden, wichtig:

- austauschbarer Akku im Schadensfall
- gutes Powermanagement (Akku hält im Regelfall 1 1/2 - 2 Tage)
- ruckelfreies & schnelles Arbeiten
- Haptik und Druckpunkt der Bedienelemente/Tasten hochwertig und fehlerfrei
- grandiose Auflösung, sehr gute Farbwiedergabe, souveränes Display
- erweiterbarer Speicher per SD-Karte
- sPen Bedienung (anfänglich sehr gewöhnungsbedürftig, mittlerweile eine echte Erleichterung)
- Schrifterkennung überraschend stabil
- gute Fotoqualität (abhängig von Einstellungen und Lichtverhältnissen - ggf. etwas experimentieren!)
- man kann mit dem Note 3 telefonieren (Viva la Revolution!)
- nach anfänglichen Schwierigkeiten, fixe und schnelle Problembehebung mittels ausreichender Softwareupdates
- dank o.g. Updates eine zwischenzeitlich durchgehend stabile Verbindung in allen Betriebsarten
- USB 3.0 Support

Natürlich gibt es auch Punkte, die mich - nach wie vor - extrem nerven

- Original Zubehör zu teuer (S-View Cover)
- Synchronisation mit anderen Geräten mittels Kies immer noch eine Zumutung
- offensichtliche Anbiederung und versuchtes künstliches Pushen des Note 3 durch Samsung im Rahmen von Aktionen wie trnd-Tests, Vine & 100 Euro Preisnachlässen - denn genau das hätte das Gerät nicht nötig
- schlechte Sound und blecherne Tonqualität bei Musikwiedergabe durch die integrierten Lautsprecher
- Sprachsteuerung in Teilbereichen unzuverlässig

Davon unabhängig - Android ist und bleibt "Learning bei Doing" und auch das Note 3 lebt und leidet mit den glücklichen und weniger glücklichen Einfällen des Nutzers. So bietet das Betriebssystem unzählige Möglichkeiten, das Smartphone zu tunen, zu verbessern, zu personalisieren und den eigenen Wünschen anzupassen. Ungleich aber auch viele Möglichkeiten, das Gerät systematisch zu zerstören. Dafür kann dann allerdings das Smartphone relativ wenig.

Fazit: das perfekte Smartphone für alle Nutzer/User gibt es nicht. Auch das Note 3 wird allen hohen Erwartungshaltungen nicht gerecht, kommt aber selbst überzogenen Ansprüchen schon sehr, sehr nah. Der Preis ist natürlich - trotz teils extremer Schwankungen und zeitweisen Einbrüchen - noch immer eine nicht zu unterschätzende Hausnummer. Insofern sollte sich jeder ernsthafte Interessent nicht nur mit den Rezensionen hier bei Amazon beschäftigen und dabei die Teils extrem unterschiedlichen Aussagen entsprechend realistisch bewerten, sondern vor allem das eigene und spätere Nutzungsverhalten ehrlich analysieren. Und unbedingt das Gerät im örtlichen Handel auch mal in Augenschein nehmen, anfassen und (versuchen) probeweise in die Hosentasche zu stecken. Nein, nicht um danach das Smartphone unbemerkt aus dem Elektromarkt zu schmuggeln, sondern einfach nur, um ein Gefühl für die Wertigkeit und die Größe des Samsung Galaxy Note 3 zu bekommen. Denn ein ganz großer, beeindruckender und souveräner Vertreter seiner Zunft ist das Gerät auf jeden Fall.
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856 von 988 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein Lieblings-Smartphone, 30. September 2013
Von 
mgutt (Hennef) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe bei der Amazon Einführung für 699,- EUR zugeschlagen (UVP 749,- EUR). Geliefert wurde das Note 3 SM-N9005 mit Quad Core (4G-LTE). Die Octa Core Variante soll nicht in Deutschland kommen. Die Dual-SIM Variante aus China auch nicht (beide nur 3G). Die Galaxy Gear Uhr habe ich nicht gekauft, da mir die Laufzeit zu kurz ist. Hinweis: Bitte kauft kein Gerät bei Vodafone, T-Mobile etc. oder ganz billig (= EU Import), außer ihr wisst wie die deutsche Firmware zu installieren ist. Ansonsten müsst ihr mit (noch mehr) Bloatware, stark zeitverzögerten Updates und/oder mit fehlenden Funktionen leben (ungarische Version hat z.B. keine Samsung Music Hub App).

Positiv:

+ austauschbarer Akku

+ das Note 3 ist trotz größerem Display genauso groß (sogar flacher) als das Note 2

+ sehr schnelle und ruckelfreie Bedienung

+ sehr helles Display (automatisch noch heller bei direkter Sonneneinstrahlung!), im Energiesparmodus auch sehr dunkel in dunkler Umgebung, außerdem hohe Auflösung, tolle Farben, wirklich sehr schön

+ die Akkulaufleistung ist sehr gut (1 Tag bei ca. 7 Stunden Display-On oder eben bei seltener Nutzung sogar mehrere Tage)

+ ein kompletter Ladevorgang ist in 2-2,5 Std. erledigt (Achtung: Lädt mit Original Netzteil ausgeschaltet oder bei Display aus mit 1.670 mAh, dagegen bei Display an mit nur 900 mAh! Gemessen mit PortaPow USB Power Monitor, am PC nur 410 mAh, mit dem Adapter bis zu 1.670 mAh!)

+ Speicher per SD Karte erweiterbar

+ endlich ein Stift (keine Tippfehler mehr, Internetseiten kann man nun im Desktop-Modus ansehen und Dropdown-Menüs mit dem Stift per "drüberschweben" einblenden.. genial!)

+ für die Größe sehr leicht (168 Gramm laut eigener Feinwaage)

+ USB 3.0 Modus für schnelle Datenübertragung (Achtung: 70 Mbyte/s nur auf internen Speicher, auf SanDisk Ultra nur 8 Mybte/s und auf SanDisk Extreme nur 18 Mbyte/s!)

+ USB 2.0 Kabel funktionieren ebenfalls zum Laden (genauso schnell) oder für die PC Verbindung (langsamer)

+ sehr kleines 2 Ampere USB Netzteil, das völlig geräuschlos arbeitet, das Kabel wirkt auch sehr hochwertig

+ unter Einstellungen -> Steuerung -> Einhändiger Betrieb kann man den KOMPLETTEN Bildschirm automatisch auf ca. 4 Zoll verkleinern. Das Note 3 lässt sich also vollständig mit einer Hand bedienen!

+ überdurchschnittliche Haptik und Optik

+ sehr gute eingefasste Tasten (in Einzelfällen soll es Probleme mit dem Home-Button geben: Tauscht dann Euer Gerät!)

+ das Note 3 wird selbst bei parallelem Einsatz von Musik-App, Navigation, Display an, GPS an und zusätzlich noch geladen per KFZ Adapter gerade mal handwarm

+ im Gegensatz zum Note 2 kann man die Softkeys nun mit dem Stift bedienen

+ ein Fehler in der Tastatur wurde nach wenigen Tagen per Update behoben

+ viele Fehler (WLAN-Instabilität, aufblitzendes Display nach Einschalten, langsamer Ping, hoher RAM-Verbrauch, S-Pen Window frierte manchmal ein, Entwickleroptionen-Animationszeit wurde zurückgesetzt) wurden mit dem Update MJ7 (11.11.2013) behoben

+ die Schrifterkennung funktioniert auch bei "Sauklauen" sehr gut

+ man kann das Note 3 bei abgeschaltetem Display jederzeit mit "Hallo Galaxy" aufwecken und das frisst nicht mal viel Akku

+ mit der vorinstallierten App "Knox" lässt sich parallel ein zweites verschlüsseltes Android nutzen. Hier können vertrauliche Emails, Dokumente, Bilder, aber auch Apps genutzt werden. Leider nur spezielle "Knox"-Versionen. Teamviewer ist z.B. vorhanden, stürzt bei mir aber leider ab, was aber wohl nicht an Samsung liegt. Eine Übertragung von Daten per USB ist nicht möglich. Es geht nur drahtlos über eine Cloud, FTP, etc. Durch diese Limitierung ist kein Zugriff auf die Software möglich. Aus dem Grund gibt es auch eine Hardware-Sperre (eFuse), die das Rooten des Note 3 erschwert.

+ die "Reaktivierungssperre" (unter "Sicherheit") verhindert Diebstähle in dem eine Neuinstallation nur in Kombination mit dem Samsung-Account erzwungen wird. Auch eine Ortung, Auslesen von Anrufprotokollen, Sperren des Displays und Löschen des Note 3 aus der Ferne ist möglich.

+ per S-Pen Doppelklick öffnet sich sogar auf dem Sperrbildschirm die Memo-Funktion und man kann sich schnell was aufschreiben

+ mit dem Widget "Routenplaner" kann man eine Adresse hinterlegen, zu der man mit einem Klick navigieren kann

Negativ

- das Note 3 ist mit einem Region-Lock versehen. Dieser verhindert bei einem deutschen Gerät den sofortigen Einsatz einer Simkarte z.B. aus der Türkei (Liste siehe Kommentare). Simkarten aus Europa kann man aber sofort nutzen. Mit diesem Lock möchte Samsung den europäischen Markt vor (günstigen) Grauimporten aus Asien schützen (was natürlich nicht funktioniert, sondern nur die ehrlichen Kunden gängelt). Dieser Lock hebt sich laut Samsung nach 5 Minuten telefonieren mit einer Simkarte aus der EU auf. Nach ca. 2 Wochen Nutzung habe ich es selbst mit Simkarten aus den Philippinen, Australien und Thailand getestet und es ist entsperrt. Lasst Euch nicht von den Medien irgendeinen Unsinn erzählen. z.B. hat "Telekom Presse" die falsche Information verbreitet, dass der Lock beim letzten Firmware-Update entfernt worden wäre. Ob der Lock nach einem Reset wieder aktiv ist, habe ich nicht getestet, aber ein Kunde hat berichtet, dass Samsung auf Nachfrage den Entsperrcode per Email zur Verfügung stellt. Am besten holt man sich so einen Code für den Fall der Fälle.

- Die Kamera macht gute Fotos, aber nur wenn man den Blitz manuell ein- und ausschaltet und die "Int. Stabilisierung" (Nachtmodus) abschaltet (Achtung: Kamera kann eigene Schutzfolie haben!).

- Die Videos werden nur ruckelfrei, wenn man die Bildstabilisierung aktiviert und den ruckelfreien Modus aktiviert (60 fps). Den Modus merkt sich die Kamera-App aber leider nicht. In dem Modus kann man leider nicht parallel fotografieren.

- der Mobilfunk-Empfang ist leider nur Durchschnitt. An mein altes Nokia N8 kommt auch dieses Smartphone nicht dran, was aber mittlerweile für alle Smartphones gilt und wohl an neuen EU Richtlinien zur Strahlung liegt.

- die Spracherkennung von Samsung ist noch lange nicht so gut wie die von Google. Leider kann man S-Voice nicht auf Google umstellen und Googles Spracherkennung kann andersherum das Display nicht wecken (Open Mic+ sieht aber vielverprechend aus). Nach Hause navigieren und jemanden anrufen geht aber (außer es sind ausländische Namen, dann keine Chance!). Störend ist, dass man ohne Hände nicht auskommt (z.B. Gespräch beenden, usw.) und wenn eine App wie die Navigation läuft, muss man auch erst manuell zurück zu S-Voice.

- ich hatte es mal geschafft, dass der Sperrbildschirm und die Statusleiste kein Datum anzeigt. Gelöst habe ich das in dem ich das Datumsformat in den Einstellungen hin- und hergeändert habe.

- insbesondere bei der Eingabe von Sonderzeichen ist mir die Original Samsung Tastatur zu langsam. Daher nutze ich die App SwiftKey.

- nicht alle von mir getesteten Videos lassen sich abspielen, manche gar nicht und andere ohne Ton, die App MX Player hat geholfen

- die Kamera hat zwei Fehler: 1.) bei WLAN-Traffic und E-Netz-Mobilfunk-Traffic gibt es Streifen im Bild (was man durch deaktivieren von WLAN und/oder Mobilfunk beheben kann) und 2.) ist in Videoaufnahmen per Zufall ein lautes Knacksen zu hören.

- man kann im Browser nicht mit dem S-Pen zoomen was beim Note 2 noch ging (Google Chrome hat neuerdings die Funktion Doppelklick + hoch- oder runterziehen, zum Glück!)

- die Original Tastatur für die Schrifterkennung ist zu langsam zwischen zwei Wörtern. Die App MyScript Stylus (Beta) ist die bessere Wahl. Leider kann man SwiftKey und MyScript Stylus (Beta) und nicht automatisch wechseln lassen (wenn Stift erkannt wurde).

- der S-Voice Weckbefehl "Hallo Galaxy" lässt sich nicht ändern

- in Actionmemos werden keine Umlaute erkannt, was die anschließende Suche schwer macht, weil aus einem "Ü" zwei "ii" werden.

- Samsung hat Lesezeichen im Internet-Browser und Google Chrome vorinstalliert. Die in Chrome kann man entfernen in dem man "Einstellungen" -> "Anwendungsmanager" -> "Alle" -> "com.android.providers.partnerbookmarks" deaktiviert. Im Standardbrowser geht das allerdings nicht. Nervig!

- die Slow Motion Funktion ist genauso schlecht wie beim Galaxy S4. Klötzchen-TV lässt grüßen!

- die Softkeys (Menütasten) lassen sich nicht frei belegen

- der S-Pen lässt sich nicht frei belegen (z.B. Doppelklick öffnet App XYZ)

- der Multi-Window Modus (zwei Apps gleichzeitig) unterstützt nur bestimmte Apps

- das S-Pen Fenster unterstützt noch weniger Apps als der Multi-Window Modus

- es gibt einen Fehler beim Ruhemodus, nachts alles aus, klingelt Whatsapp immer noch auf voller Lautstärke

- man kann nur den S-Pen oder (teure) Stifte von Wacom für Eingaben verwenden (keinen normalen Kuli etc.)

- die Kamera ist erhaben und kaum im Gehäuse versenkt, leider verschmiert man dadurch schnell die Optik und das Note 3 liegt nicht eben auf dem Tisch

- der Lautsprecher ist eher mittelprächtig. Man kann ihn nutzen, aber kein Vergleich zu den HTC One Frontlautsprechern

- Bloatware, auf Deutsch: vorinstallierte Standard-Software die man nicht löschen und häufig nicht mal deaktivieren kann. Ein Gerät mit nicht löschbarer Bloatware wird von mir niemals 5 Sterne bekommen!

- Screenshots, S Notes, Actionsmemos und Scraps werden in vier verschiedenen Apps gespeichert und überschneiden sich teilweise von der Nutzungsart. Mit S-Voice sagt man zwar "Memo erstellen", aber erstellt wird ein S-Note. S-S-Note selbst kann man nicht so schnell öffnen wie Actionmemo. Das ist alles eher verwirrend als nützlich. In meinen Augen zu viel doppelt gemoppelt.

- der Wechseldatenträgermodus wurde vor längerer Zeit aus Android entfernt. Manche Hersteller haben ihn noch nachträglich installiert, aber auch Samsung macht das leider nicht mehr. Mit Root lässt er sich z.B. einfach beim Galaxy S4 nachträglich aktivieren. Es geht also, aber es will keiner mehr. Schade, denn so kann man das Note 3 nicht einfach als USB Stick an einen alten Windowsrechner, an den TV, das Autoradio, usw. anschließen. Auch kann man keine versehentlich gelöschten Dateien retten, da man keinen direkten Zugriff auf das Dateisystem erhält.

- es braucht manchmal mehrere Einsteck-Versuche um eine Verbindung mit dem PC herzustellen (geladen wird immer). Den Fehler haben mehrere Samsung Smartphones.

- der S-Pen ist ergonomisch betrachtet nur eine Notlösung. Er ist sehr dünn, der Knopf recht weit unten und der Auszug aus dem Note 3 gestaltet sich auch nicht immer so flüssig, wie man das gerne hätte. Wenn das Display an ist und man zu grobmotorisch dran geht, dann kann es auch sein, dass man die Zurück-Taste trifft. Leider gibt es nicht viele Alternativen. Ich warte noch etwas ab. Für das Note 2 gab es eine Kuli-Hülle inkl. (besserem) Ersatzstift und es gibt noch Wacom Stifte (von denen kommt die patentierte Technologie, aber nicht jeder ist 100% kompatibel zu Samsung).

- die Home-Taste schaltet das Display ein, was sich nicht abschalten lässt. Beim Einstecken in die Hosentasche und zeitversetztem Sperrbildschirm durchaus ein größeres Problem.

- der Metallrahmen ist leicht erhaben und wirkt "scharfkantig". Hält man das Note 3 z.B. quer, dann entsteht nach kurzer Zeit ein unangenehmer Druck auf dem Daumen. Hochkant z.B. beim Telefonieren gibt es eine noch unangenehmeren Effekt bei der USB Buchse, die ist noch mal scharfkantiger.

- das Display ist bis auf oben gut eingefasst. In diesem Spalt sammelt sich schnell Dreck.

- wenn man eine App nutzt, die im Vollbildmodus arbeitet und man muss in dieser App von ganz oben nach unten wischen, dann kollidiert dies mit der Funktion, die die Statusleiste einblendet, die man wiederum nicht abschalten kann.

- es gibt keinen nativen HDMI Anschluss. Die MHL Adapter und den AllShare Cast Dongle habe ich genauso wie die Standard-Streaming Funktion an einem Samsung TV getestet. Es geht (allerdings nicht mit jeder App), aber die Qualität ist geringer.

- eine Beschränkung der zwei verschiedenen Touch-Technologien: Man kann Finger und Stift nicht parallel nutzen. So kann man z.B. nicht hingehen und den Daumen auf dem Screen belassen, während man mit dem Stift wischt um zu zoomen.

- wer S Note im Note 2 / 10.1 nutzt, wird sich darüber ärgern, dass das Note 3 mit einer neuen Version arbeitet, die nicht 100% kompatibel ist. Evtl. sollte man erst abwarten bis der Import funktioniert, bevor man umsteigt.

- die Telefon-App ist zu leise. Ich dachte erst es wäre der Telefonlautsprecher, aber nachdem ich mittlerweile recht häufig über Bluetooth telefoniert habe weiß ich, dass die App selbst einfach nicht laut genug ist. Ich habe die Lautstärke daher immer auf "volle Pulle". Bei Bluetooth empfehle ich einen automatischen Wechsel der Lautstärke, wenn sich das Gerät abmeldet z.B. mit der App Llama.

- der Kamera-Auslöseton lässt sich nicht wechseln und auch nicht in der Lautstärke regulieren

- das Markieren von Text ist mit dem Stift genauso unkomfortabel wie mit dem Finger. Häufig springen die Marker irgendwo hin wo man sie nicht haben will.

- Updates installieren bereits gelöschte Bloatware (HRS Hotels, KaufDa, usw.) neu! Ein Unding von Seiten Samsung, da das Gerät schließlich nicht als werbefinanziert verkauft wird.

- die Akkulaufzeit wird von der einen oder anderen Einstellung oder App negativ beeinflusst, die man in der Akku-Übersicht aber nicht sieht. Ich empfehle die App WakeLock Detektor. Dort sieht man welche App bei abgeschaltetem Display verhindert, dass die CPU schlafen gehen kann.

- der Samsung App-Store lockt einen zwar mit einem Gutschein, dafür gibt es dort aber weit aus weniger Apps und was noch am schlimmsten ist: Die Versionen sind älter als beim Play-Store. Man kauft also mit Pech eine veraltete Version und wartet vergeblich auf ein Update.

Tipps:

! Die Multi-Windows Leiste, die man von links einblenden kann, lässt sich ein- und ausschalten, in dem man die "zurück"-Taste länger gedrückt hält

! Im Lieferumfang ist eine Zange und "Stifte". Damit kann man den S-Pen mit einem neuen Kopf versehen. P.S. es gibt zwei Härtegrade.

! Screenshots erstellt man: 1.) Home-Button + Power-Button drücken, 2.) Stift in geringem Abstand zum Display + Stifttaste drücken oder 3.) mit der Handkante über das Display wischen.

! Backups erstellt man vom Android Altgerät und dem Note 3 am besten mit der App "Helium". Sie benötigt keine Root-Rechte und kann die meisten Daten sichern. Leider aber nicht von Apps, die sich nicht deinstallieren lassen. Entsprechend auch nicht von Actionmemo, S-Note, Email usw.

! Über den OTG Adapter können USB Sticks per USB 3.0 angeschlossen werden.

! Die fehlenden Schnellzugriffe auf dem Sperrbildschirm kann man mit einem Trick aktivieren. Mit einer Suchmaschine nach "Note 3 Trick: App-Schnellzugriff auf dem Sperrbildschirm" suchen.

! Man kann die Taschenlampe auch mit der Lautstärketaste einschalten (ohne das Display einschalten zu müssen). Mit einer Suchmaschine nach "Note 3 Trick: Taschenlampe Shortcut" suchen.

! Die "empfohlenen Apps" bei Anschluss eines Headsets kann man deaktivieren. Mit einer Suchmaschine nach "Note 3 Trick: Seiten-Buddy" suchen. Hier kann man auch die S-Pen Benachrichtigung (beim Herausziehen) deaktivieren.

! Über die App "Note Buddy" kann man dem S-Pen beim Einstecken beibringen das Display auszuschalten

! Über die App "Swipe Home Button" kann man teilweise den Wischbefehl von "My Magazine" überschreiben, gilt aber nur, wenn man von ganz unten nach oben wischt. My Magazine geht leider auch auf, wenn man mittendrin anfängt und nach oben wischt. Hat man zusätzlich in My Magazin die Home-Taste für den Aufruf deaktiviert, dann bleibt man weitestgehend verschont.

! Der Homescreen öffnet sich weit aus schneller, wenn man in S-Voice das Öffnen per Home-Doppelklick abschaltet.

! Aktiviert man die Entwickleroptionen, so lassen sich die Animationsgrößen von 1-fach auf 0,5-fach beschleunigen.

! das WLAN im Standby abschalten kostet etvl. mehr Akku als es auf "immer an" zu lassen. Das liegt daran, dass der Wechsel zwischen 3G, 3.5G und 4G durch Netzschwankungen mehr Energie kostet als ständig im WLAN zu bleiben.

! das WLAN geht nicht aus bzw. schaltet sich von alleine wieder an, wenn man die "Netzbenachrichtigung" oder "Suche immer erlauben" aktiviert hat.

! Mit der App "WhatsApp Contact Photo Sync" lassen sich die Whatsapp-Kontaktbilder lokal zuordnen (zugegeben mit Arbeit verbunden) und mit der App "Contact Picture Sync" geht das gleiche mit Facebook-Bildern. Ich nutze z.B. keine Facebook-App und habe trotzdem alle Bilder aller Kontakte bei Google gespeichert.

! Wer seine Kontakte bei Google ablegt, kann sie auch bequem über einen PC bearbeiten. In einer Suchmaschine nach "Google Contacts" suchen.

! S-Note kann zwar handgeschriebene Formeln erkennen, diese aber nicht ausrechnen. Die App "MyScript Calculator" kann dagegen auch rechnen

! Das Öffnen der App "My Magazine" kann man z.B. mit dem Nova Launcher verhindern. Dort funktioniert das Hochwischen und Öffnen per Hometaste grundsätzlich nur, wenn man es selbst belegt (das wäre ein Traum, wenn das Samsung's Touchwiz könnte). Ein zusätzliches Schmankerl mit einem anderen Launcher ist, dass man mehr Apps auf eine Seite bekommt. Schließlich will so ein großes Display auch sinnvoll genutzt werden.

! Mit der App "Llama" kann man das Aufrufen von "S Voice" (z.B. bei Sprachbefehl) in Google Voice und das Aufrufen von "S Finder" (per Menü-Taste gedrückt halten) in Google Suche ändern. In dem Fall wird die Google App direkt danach gestartet und ist daher im Vordergrund. In einer Suchmaschine nach "google sprachsuche statt s-voice" suchen.

Original Zubehör:
amazon.de/s/?rh=n%3A562066%2Ck%3Agalaxy+"note+3"%2Cp_89%3ASamsung%2Cp_6%3AA3JWKAKR8XB7XF&keywords=galaxy+"note+3"

Leider habe ich noch keine KFZ Halterung wie die vom Galaxy S2 (inkl. Ladestecker) gesichtet.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenhandy- und trotzdem ein paar Hinweise, 27. März 2014
Ich habe mich von meinem Galaxy S 2 schweren Herzens getrennt und mir das neue Galaxy Note 3 zugelegt. Grund dafür: Ich möchte nicht ständig Laptop, Tablet und Handy mit mir herumschleppen. Deshalb musste ein größeres Display her und das technisch machbare sollte auch drin sein.
In der Hinsicht wurde ich nicht enttäuscht! Was in den anderen Rezessionen kaum erwähnt wurde- ich habe bisher nichts schnelleres erlebt, das Display zeigt auf einmal Details von Apps, die ich vorher nicht gesehen hatte und dank USB 3 geht der Datenaustausch rasend. Auch wurde das Note 3 beim Erststart gleich auf Android 4.4 geupdatet und dank der Googlesynchronisation auch mit all meinen bisherigen Apps versorgt- und oh Wunder: Alle Apps liefen sofort (außer die APP "Chip App Guide").
Was mich allerdings sehr erstaunte, dass das Note auf einmal für den gleichen Funktionsumfang doppelt soviel RAM benötigte wie zuvor mein S 2. Hier greift die schon oft angesprochene Samsung-Politik; nämlich nicht nur Hardware zu verkaufen, sondern dem User gewollt oder ungewollt gleich eine Menge Software mit aufs Auge zu drücken, die sich dann teilweise nicht einmal auf "normalen" Weg deinstallieren lässt.
Trotzdem an der Stelle ein Tip von mir: Ich habe gleich den "Action-Launcher" installiert und siehe da, der RAM war nur noch mit einem GByte belegt
Ein Problem gibt es leider nach wie vor. Die "Kies" Software von Samsung funktioniert nur manchmal und ist wohl stark Wetterabhängig. Also nicht verzweifeln, wennn das Galaxy Note mal nicht vom PC erkannt wird. Ich empfehle jeden, die Kies-Software zu umgehen. Meine Note wurde problemlos unter Windows 7 und Windows 8.1 erkannt und ich manage mein Note über den Explorer.
Ein winziger Kritikpunkt zum Schluß. Der Stift, der mit zu meiner Kaufentscheidung beigetragen hat, ist für meine zugegebenermaßen grobmotorigen Finger ziemlich unhandlich. Ich muss ständig schauen, wo nun eigentlich der Schalter am S-Pen ist.
Ansonsten empfehle ich allen, die auch mal unterwegs ein kleines Büro benötigen, oder ihre E-Books nicht mit dem Mikroskop lesen wollen, oder einfach Spass an einem Kreativhandy haben das Samsung Galaxy Note 3.

Noch ein kleiner Nachtrag:
Ich habe nun doch schnell die Nerven verloren und mein neues Note 3 als ROOT geflasht. Mit Hilfe der App "Triangle Away" konnte ich auch den internen Counter auf Null setzen. Jetzt ist mein Note endlich das, was es in dieser Preisklasse sein sollte: Ein Smartphone, das das macht, was ICH will. Spätestens beim Nutzen meiner externen SD-Karte war dieser Eingiff nötig- Android 4.4 erkennt im "normalen" Modus nicht einmal die Musik auf der externen Karte. Endlich ist auch mein Galaxy um die umfangreiche Samsung-App-Last erleichtert. Jetzt gilt es abzuwarten, ob der "König"-Kunde sich diese neue Politik der Abschottung und aufgezwungener Apps auf Dauer bieten lässt...
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Alternative zum S5, 6. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir gefiel eigentlich das neue S5 wegen dem großen Display, dem schnellen Prozessor und vor allem dem USB3-Anschluss. Mich hat aber der (noch) sehr hohe Preis abgeschreckt. Deshalb habe ich einfach mal nach "Smartphone mit USB3" gegoogelt und bin so beim Note 3 gelandet. Hier ist sogar das Display und der Arbeitsspeicher größer und kann auch, bis auf den Fingerabdruckscanner, den ich nun wirklich nicht brauche, alles, was das S5 auch kann und eben noch ein paar Features, die man nur mit dem S-Pen (das ist der eingebaute Stift) kann.
Das die Kamera nur 13 statt 16 Megapixel hat, stört mich auch nicht wirklich.
Jedenfalls bin ich rundum sehr zufrieden mit dem Note 3 und kann es bedenkenlos als S5-Alternative empfehlen.

Ich hatte mich gewundert, dass nach der Erstinbetriebnahme gleich 7 (sieben) Firmwareupdates kamen. Das vierte war das jetzt aktuelle 4.4.2 Kitkat, das auch schon 3 Updates hatte. Anfänglich hatte das Note 3 nach Google-Rechersche wohl massive Probleme mit der Firmware, was die vielen Updates erklärt. Ich kann aber beruhigen, diese scheinen alle behoben zu sein. Also keine Angst vorm Note 3 Kauf und für die Updates einige Zeit einplanen, dann ist alles super!

Ich bin begeistert und würde es glatt wieder kaufen.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bewerte ausschließlich das Smartphone, nicht Samsung!, 30. März 2014
Von 
Epona - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) Touchscreen, 2,3GHz, Quad-Core, 3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) weiß (Elektronik)
Hallo liebe Note 3-Interessierte,

*****VORWORT*****

Ich habe einige Zeit gezögert diese Rezension zu schreiben. Ich verstehe den Unmut vieler Verbraucher und finde die Wege, die Samsung versucht einzuschlagen, selbst alles andere als gut.

Trotzdem habe ich mich nach reiflicher Überlegung und langer Recherche für das Note 3 entschieden, da zumindest mir keine gleichwertigen Alternativen auf dem Markt bekannt sind, die an dieses Smartphone rankommen (bezüglich der Größe, des internen Speichers, wechselbaren Akkus und der ausgeklügelten S-Pen-Features).

Ich bewerte in dieser Rezension ausschließlich das Smartphone und nicht Samsungs aktuelle Firmenpolitik. Diese hätte - wenn überhaupt - einen Stern verdient.
Gekauft habe ich das Note 3 nicht auf Amazon, trotzdem möchte ich meine Eindrücke hier wiedergeben.

*****VERARBEITUNG, OPTIK UND HARDWARE*****

Die Verarbeitung und das Äussere des Note 3 empfinde ich als wertig - die Lederoptik aus Kunststoff trübt das Gesamtbild auf keinen Fall, im Gegenteil fände ich echtes Leder aus Tierschutzgründen nicht gut. Außerdem soll echtes Leder (siehe Vertu) alles andere als haltbar und langlebig sein.
Richtig positiv finde ich, dass sämtliche Sensoren und die Front-Kamera "mitverglast" sind und Staub somit keine Chance hat, in irgendwelche Ritzen zu gelangen.

Ich bin ein Mensch, dem das vielkritiserte "billige Plastik" von Samsung nie etwas ausgemacht hat. Mir kam es stets auf die "inneren Werte" des Gerätes an, da hat mich die Optik relativ wenig interessiert.
Doch das Note 3 entlockte mir schon ein kleines "Wow" als ich es zum ersten Mal in den Händen hielt.
Haptisch und optisch ist es nämlich absolut toll, vor allem im Bezug auf die Rückseite (die Lederoptik sowie der in Metallbuchstaben gehaltene Samsung-Schriftzug sind sehr edel) und den Rahmen.

Das Note ist recht dünn und dies trägt maßgeblich zu dem Gefühl bei, man habe ein absolutes High-Tech-Top-Gerät in den Händen. Der dünne Bezel ums Display verstärkt den Eindruck noch zusätzlich.
Trotz der Größe und der kantigeren Form liegt es super und angenehm in der Hand.
Über das Display gleitet man schön "buttrig", das Berühren des Gorillaglas fühlt sich angenehm und "teuer" an (Kleiner Tipp an dieser Stelle für jene, die das Display ohne Haptikeinbußen schützen wollen: Echtglas-Schutzfolien mit oleophober Beschichtung).

Es ist Geschmackssache, jedoch finde ich die Softkeys und den Hardwarebutton richtig toll. Ich komme mit ihnen prima zurecht und möchte sie nicht missen müssen. Ich war noch nie Verfechter der Software-Tasten, weil ich finde, dass sie nur zusätzlichen Display-Platz wegnehmen. Aber das kann natürlich jeder so sehen wie er will :)

Ich besitze das Note 3 in der Farbe weiß und finde, dass es sehr gut aussieht. Einige finden ja das "Muster" der Frontseite nicht so schön wie den "Alulook" des schwarzen Exemplares, mir gefällt es sehr gut. Es sticht nicht direkt ins Auge, sorgt aber dennoch für ein gewisse Tiefe.

*****DISPLAY*****

Ach, das Display... es ist ein Gedicht. Mit einem wortwörtlichen "brilliant" wäre eigentlich alles gesagt.
Die Auflösung ist wirklich genial und bis dato definitiv mit das Beste, was ich je in der Hand halten bzw. sehen durfte.
Das Bild wirkt unheimlich scharf und farbenfroh, die bereits oben erwähnte "Buttrigkeit" des Gorillaglases tut ihr übriges. Mit dem Touchscreen gibt es ebenfalls keine Schwierigkeiten, es kommt nicht zu Hängern, der Touchscreen reagiert genau und das Arbeiten damit läuft flüssig.
Surfen, Fotos betrachten, lesen - eigentlich alles - ist ein Genuss fürs Auge und macht einfach Spaß.

Die Helligkeit ist mehr als in Ordnung, volle Helligkeit tut (zumindest mir) in den Augen weh, ich habe sie auf ca. 10% in Innenräumen und empfinde diese Einstellung als absolut ausreichend;
Spiegeln ist bei direkter Sonneneinstrahlung zwar vorhanden, aber die starke Helligkeit macht dies wieder wett. Bei direkter Sonne habe ich das Note 3 auf "Auto -5" und es reicht dicke um alles zu erkennen.

Die dunkelste Stufe ist (im Vergleich zum Vorgänger Note 2) diesmal wirklich dunkel genug, sodass man in völliger Dunkelheit bequem surfen bzw. lesen kann, ohne dass einem die Augen wehtun.

Auch die automatische Helligkeitsregulierung empfinde ich als ausgereift und benutze sie gerne unterwegs, es gibt kein ständiges "Hin- und Herspringen", wie ich es sonst von anderen Smartphones kenne.

Die Helligkeitseinstellungen sind Samsung diesmal mit Bravour gelungen.

Ich LIEBE außerdem die erhöhte Berührungsempfindlichkeit des Displays sowie Air View, welches nun auch mit dem Finger möglich ist. Beides funktioniert wunderbar und das Smartphone lässt sich problemlos bedienen, ohne Hänger oder Ausfälle.

*****SOFTWARE*****

Android 4.4.2 sowie Samsungs Oberfläche (wobei ich aus verschiedenen Gründen den Apex Launcher benutze), gepaart mit der Schnelligkeit des Note 3 tragen maßgeblich dazu bei, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen mag.
Samsung hat sehr viele nützliche Gimmicks eingebaut, die ich nicht mehr missen möchte.

Die Toggles in der Schnellzugriffsleiste erleichtern das Handling ungemein.
Das 'S-Pen PopUp Window' finde ich wesentlich besser gelöst als noch den SeitenBuddy auf dem Vorgänger Note 2 (welchen man aber falls gewünscht ebenfalls einstellen kann).

Das Multiwindow-Feature ist ebenfalls (m)ein heiß geliebtes Gimmick, welches einwandfrei funktioniert und ich oft und ausgiebig nutze. Auf meinem gerooteten SGNote2 kann ich mit einem einfachen Mod alle Apps im Multiwindow-Modus benutzen und ist nicht an die begrenzte App-Anzahl gebunden. In meinen Augen ist das mit das Nützlichste, was für gerootede SGN2-Geräte je entwickelt wurde und ich hoffe, dass es auch für das Note 3 in Kürze solch einen Mod geben wird.

'Scrapbooker' funktioniert so gut wie beworben. Geschenkideen bequem sammeln, bestimmte Infos zu Hausarbeitsthemen für die Uni schnell und geordnet speichern... es ist einfach ein super Feature.

Der native PopUp-Browser, den es noch auf dem Note 2 gibt, fehlt auf dem Note 3. Das 'S Pen-Fenster' tröstet jedoch ein wenig darüber hinweg, indem darin ein paar Programme vollwertig "im Hintergrund" laufen können während man andere Dinge machen kann.
Einen PopUp-Browser kann man übrigens bequem und easy aus dem App Store nachrüsten, da gibt es einige gute Alternativen. Ich empfehle zudem die Apps "Floating Apps" und "Multitasking Pro", welche das Multitasking-Erlebnis noch mehr erleichtern und ermöglichen.

Der 'S Finder' ist ebenfalls sehr praktisch, gut durchdacht und nützlich wenn sich so einiges auf dem Smartphone angesammelt hat. Ich benutze ihn häufiger als ich zunächst angenommen hatte.

Das UI ist allgemein intuitiv zu bedienen und hat mich in allen Punkten überzeugt. Multi-Window, SmartStay, Intelligente Bildschirmrotation, Pausieren des Videos beim Weggucken - das ist eine unvollständige Liste der Features, die funktionieren und einfach nur Spaß machen.

Ich habe eine SD-Karte von Sandisc drin, mit 64 GB Speicher. Sie wurde sofort ohne Murren erkannt und funktioniert seither tadellos.
Apps bzw. App"teile" lassen sich seit Kitkat leider (noch) nicht auf die Karte verschieben, allerdings soll es wohl bald gefixed werden.

Last but not least - eines meiner absoluten Highlights ist der einhändige Betrieb.
Wenn man im Bus steht bzw. das Smartphone allgemein einhändig bedienen muss, reicht ein kleiner Wisch und schon hat man das Note 3 im Miniformat vor sich. Ich nutze diese Möglichkeit sehr oft und möchte nicht mehr ohne sein müssen. Auf diese Weise profitiert man von einem wunderbar großen Display, hat aber in bestimmten Situationen ein vollwertiges, handlich kleines Handy, welches problemlos mit einem Daumen bedient werden kann.

*****POWER*****

Dank dem Prozessor und großem RAM-Speicher läuft das Note 3 enorm flott, Ruckler oder nervige "Wartepausen" gibt es kaum bis gar nicht. Auch mit eingeschaltetem Energiesparmodus hat das Gerät noch mächtig Power - wenn man nicht gerade anspruchsvolle Spiele spielt, bemerkt man den Sparmodus im normalen Gebrauch gar nicht.
Das Note 3 wird zudem nicht spürbar langsamer, je mehr Apps hinzu kommen, was ich als sehr positiv werte.
Je nach Intensität der Nutzung ein bis paar Mal am Tag den Cache gereinigt sowie das Smartphone alle 3-7 Tage rebooted, schon flutscht es wie bei der ersten Inbetriebnahme.

Ich unterzog das Note einige Male Belastungstests um die Hitzeentwicklung zu provozieren: graphisch aufwändige Spiele, Multiwindow-Feature mit Youtube und Surfen auf flashlastigen Websites... um es kurz zu machen: maximal 40-42°C konnte ich erreichen, was unter Vollast (Spiele wie GTA oder Epic Citadel) mehr als okay ist. Von Überhitzen kann bei meinem Gerät keine Rede sein. Es wird maximal handwarm bei starker Beanspruchung.

*****EMPFANG UND "HANDYFUNKTIONEN"*****

Mit dem Empfang hatte ich bisher keinerlei Probleme, habe einen Vertrag mit LTE und mobiles Internet läuft bei mir zum ersten Mal in meiner 'Smartphonehistorie' gefühlt schneller als W-Lan. Es ist wohl eine bessere Antenne verbaut als noch beim Note 2, denn ich habe mit selber SIM-Karte stets 1-2 Striche mehr Empfang als davor.

Ich war vor dem Kauf so informiert, dass das W-Lan leicht spinnen soll - meine Sorge war unbegründet, die Anbindung zu W-Lan Netzwerken funktioniert tadellos und stabil.

Das Telefonieren funktioniert hervorragend - man wird sehr gut verstanden und versteht sein Gegenüber ebenfalls klar und deutlich. Die Rauschunterdrückung funktioniert zuverlässig und gut (kleine Anekdote dazu - als ich einkaufen war und mit meinem Verlobten telefoniert habe, konnte er gar nicht glauben, dass ich im Supermarkt war, weil er keinerlei Hintergrundgeräusche gehört hat. Keine Musik, keine Menschen, nur meine Stimme). Auch Straßenlärm wird zu 90% einfach herausgefiltert)

*****MULTIMEDIA*****

Die Kamera des Note 3 finde ich sehr gut. Mein Note 2 machte etwas schlechtere Aufnahmen. Vor allem bei ausreichendem Licht macht das Gerät bessere Bilder als unsere Digicam, welche in der Schublade vestaubt. Der Autofokus sowie Bildstabilisator funktionieren zuverlässig und zufriedenstellend.

Ich rechne es dem Note seeehr hoch an, dass die Auslösezeit keine nervigen 1-2 Sekunden in Anspruch nimmt, sondern man das gewünschte Foto quasi sofort geschossen hat. Dies ist vor allem bei quirligen Haustieren wie Zwerghamstern unfassbar nützlich ;)

Videoaufnahmen haben eine tolle Qualität und keinerlei Ruckler o.a., der Bildstabilisator ist auch hier sehr nützlich und leistet gute Dienste. Der Ton wird realitätsgetreu und deutlich aufgenommen. Die Möglichkeit der Videoaufnahme und gleichzeitigem Foto schießen finde ich ebenfalls unglaublich praktisch und mache sehr oft davon Gebrauch - ein sehr gut durchdachtes Gimmick!
Die Frontkamera ist vor allem bei nicht optimalen Lichtbedingungen etwas schlechter als die Hauptkamera, allerdings reicht sie für Selfies, Videotelefonie und gelegentliche Make-Up-Kontrollen allemal aus ;)

Der Musikplayer ist gut und kann sich sehen bzw. hören lassen. Leider können einzelne Ordner noch immer nicht ausgeblendet werden, was für mich Poweramp noch immer unersetzlich macht.
Aporopos Musik, jetzt kommt der Punkt, der mich sehr überrascht hat - die mitgelieferten Kopfhörer. Sie sitzen absolut wunderbar in den Ohren und haben einen klasse Klang. Die Verarbeitung ist ebenfalls wesentlich besser geworden als die des Vormodells. Die Kabel sind dicker und flacher, sodass sie nicht so leicht verheddern. Ich benutze sie täglich und bisher leisten sie ausgezeichnete Dienste. Mit ihnen zu telefonieren ist auch kein Problem und funktioniert einwandfrei.

Der Lausprecher ist laut und bietet einen klaren, satten Sound. Seine Position finde ich besser gelöst als beim Vorgänger, da man das Smartphone nun ohne Toneinbußen ablegen kann.

*****S-PEN*****

Nun zum Alleinstellungsmerkmal der Note-Reihe...
Der S-Pen ist sehr gut in das UI integriert, was ihn von den meisten (allen?) anderen Geräten in der Preis- und Größenklasse abhebt.
Wenn man sich erst an ihn gewöhnt hat, will man ihn nicht mehr hergeben: die Benutzung als Stylus geht sehr flott von der Hand, das Schreiben und Malen ebenfalls. Die Handschrifterkennung ist super umgesetzt und erkennt so gut wie alles - egal, wie schnell oder unleserlich man schreibt.
Alles, von Notizen erstellen bis Screenshots, funktioniert schnell und genau. Das Scrollen mit dem Pen ist super bequem, auch die AirView-Features auf Webseiten und Links will ich nicht mehr missen - der S-Pen ist in der Tat ein richtiger Mausersatz.
Malen ist mit dem S-Pen ebenfalls super, da der Druck, mit dem der Pen geführt wird, digitalisiert wird und man somit ziemlich nahe an das Gefühl vom herkömmlichen Malen auf Papier kommt.

Zudem ist der S-Pen für mich unersetzlich im Studium geworden. Das Lesen von zigtrilliarden PDFs (Geisteswissenschaftler werden wissen, was ich meine ;) ) auf dem großen Display ist schon toll, aber es geht noch besser: in den Optionen den Marker ausgesucht und sofort können PDFs virtuell vollwertig markiert und bearbeitet werden. Durch die MultiWindow- und Screenshot-Features kann man sich dann dazu Notizen machen oder unbekannte Worte übersetzen oder Infos googeln oder... So kann ich es mir sparen, die ganzen Arbeitsmaterialien auszudrucken und habe sie im "Poketformat" dennoch immer dabei. Das Übertragen von jeglichen Daten auf Laptop/Tablet und zurück geht übrigens völlig unkompliziert von der Hand.

Seitdem ich mein Note 3 habe, brauche ich an der Uni keinen Laptop mehr. Selbst, wenn ich Hausarbeiten oder Essays verfassen muss: eine Bluetooth-Tastatur und -Maus angeschlossen (funktioniert tadellos!) und schon hat man ein vollwertiges Netbook.

Der S-Pen funktioniert millimetergenau und auch sein "Vorschaupunkt" ist ideal gesetzt.
Richtig toll finde ich, dass die Softkeys nun mit dem S-Pen bedient werden können.

Ein mal S-Pen, nie wieder ohne :)

*****AKKU*****

Zum Akku kann ich folgendes sagen: ich bin sehr zufrieden!
Das Gerät hat ein ordentliches Durchhaltevermögen. Ca. 4-5 Stunden reiner Screen-On-Zeit ohne Energiesparmodus sind in meinen Augen ziemlich gut. Einen langen Uni-Tag übersteht das Note locker, inklusive Musik hören, Surfen...
Wenn ich um sechs Uhr aus dem Haus gehe und um 20 Uhr wieder daheim bin, hat das Note i.d.R. noch zwischen 30 und 40% Akku.
Wird es dennoch knapp, kommt der hauseigene Energiesparmodus zum Einsatz. Er funktioniert sehr gut und spart tatsächlich einiges an Saft.

*****FAZIT*****

Alles in allem wurden meine Erwartungen erfüllt. Das Note hat ein sagenhaftes Display, einige nützliche native Gimmicks auf Software-Ebene, eine zufriedenstellende Akkulaufzeit, mächtig Dampf unter der Haube und den S-Pen, den ich - vor allem für das Studium - nicht mehr missen möchte.

Ich finde es toll, dass das Note 3 in 32 GB (ca. 26 nutzbar) verfügbar ist, mir waren die ca.10 GB auf dem Note 2 dann doch zu knapp bemessen.
Ich liebe die Möglichkeit, eine SD-Karte zu benutzen sowie einen austauschbaren Akku zu haben und finde es toll, dass Samsung daran noch immer festhält. Hoffentlich machen sie es auch weiterhin.

Ich besitze eine Spigen "Slim Amor View" Hülle und die S View-Funktion funktioniert tadellos - das letzte Stabilitätsupdate hat das Problem mit den "nicht linzensierten Drittanbieterhüllen" wohl tatsächlich gelöst.

Leider gibt es da wo viel Licht ist auch stets etwas Schatten, welchen ich in diesem Fall jedoch nicht in die Sternewertung einfliessen lasse.
Mir stoßen mir die Negativschlagzeilen bezüglich des eFuse-Chip sowie Knox übel auf und ich hoffe, dass man das Note 3 auf Kitkat bald ohne den Knox-Counter zu erhöhen rooten kann.
Ich hoffe desweiteren sehr, dass Samsung sich einkriegt und aufhört auf dieser "obstlastigen" Welle mitzuschwimmen, auf die sie aufgesprungen sind.

Abgesehen von Samsungs Faxen ist dieses Gerät ein unverzichtbarer Begleiter im Alltag. Egal, ob ich unitechnisch, beruflich oder privat unterwegs bin.
Das Note 3 ersetzt treu und zuverlässig Fahrpläne, Terminplaner, Studiumsmanagament, Pillreminder, eBook-Reader, Notitzblock, Cam, MP3-Player, Wecker, Bildbearbeitungsprogramm, Netbook, Sport- und Abnehmcoach (Stichpunkt S Health)... und und und.
All die Dinge, die früher nur meine (Uni-)Tasche "zugemüllt" haben, habe ich quasi in geballter Form in meiner Hosentasche (ja, das Note passt tatsächlich in eine Frauenhosen-Tasche ;)) Das Note 3 ist ein "Schweizer Taschenmesser", welches das Leben erleichtert.

Alles in allem entscheide ich mich für 5 Sterne. Es ist ein geniales Smartphone, welches ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. So schnell gebe ich es nicht mehr her.

Liebe Grüße
Epona
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Update mit kleinen Schwächen, 28. Juli 2014
Positiv:
Überzeugendes Display, rasantes LTE,
S-Pen wie schon bei den Vorgängerversionen sehr nützlich, Kamera macht brauchbare Bilder, das Note 3 reagiert endlich flüssig und ist deutlich schneller beim öffnen von Games und Programmen.
Samsung bemüht sich um ein "grünes Image" mit recyceltem Papier und Verzicht auf viel Verpackung - sehr löblich, und trotzdem optisch ansprechend.

Negativ:
Die Kamera ist bei schummrigen Lichtsituationen bissl lahm, beim Fotografieren ohne Blitz lässt sich die Software sehr viel Zeit für eine "Nachbearbeitung" . Zieht man das Note in so einer Situation nach dem Auslösegeräusch weg, hat man ein verwischtes Bild aufgenommen.

Der Lautsprecher ist schlechter geworden, im Vergleich zum Note 2; sehr viel leiser, er klingt sehr blechern und ich verdecke ihn ständig mit irgendeinem Finger oder Daumen, möglicherweise Gewöhnungssache.

Wenn Sie einen Tausendsasser mit beeindruckender Geschwindigkeit und Traumdisplay in FullHD Auflösung suchen sind Sie hier richtig.
Aber vergessen Sie nicht das Ladekabel zu Hause. ;)
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606 von 772 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Treuer Samsung-Kunde: Viel Unsinn & Unfähigkeit [Update], 14. Oktober 2013
[Update von 20.08.2014 ist ganz unten]

War seit dem ersten Galaxy-Handy Samsung treu:
Ich habe Galaxy S, Galaxy S Plus, Galaxy S II benutzt und nutze gerade Galaxy S III.

Aber nun wird sich das offensichtlich ändern.
Grund: Region-Lock und eFuse-Chip.

Wenn ich ein Smartphone kaufe, dann will ich es überall auf der Welt mit jeder SIM-Karte nutzen können. Das kann mir niemand verbieten.
Ich würde es ja verstehen, dass man das Gerät erst in der "Ursprungsregion" aktivieren muss, um es überall auf der Welt nutzen zu können, doch dem ist nicht so. Man darf gar nicht. So ist es einfach nur dumm Samsung. Tut mir Leid..

Mit einem eFuse-Chip die Experten-Gemeinde aus der Garantie auszuschließen ist genauso ein Sprung nach hinten.
Sobald man sein Gerät "rootet" (das muss man tun, um andere Betriebssysteme darauf installieren zu können), wird in dem eFuse-Chip ein Flag gesetzt, welchen der Samsung-Service sehen kann und somit die Garantie aberkennen kann.

Achtung Samsung;
Es sind meistens die Experten, die von den Millionen Kunden gefragt werden, welches Handy sie kaufen sollen.
Ich werde jedenfalls nicht mehr Samsung-Geräte empfehlen, die vom Region-Lock betroffen sind.

Danke!

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Update 21.10.2013:
Inzwischen hat Samsung eingestanden, dass der Region-Lock keine gute Idee war.
"Derzeit prüfen wir jedoch intensiv, wie wir das Verfahren insgesamt zur Zufriedenheit unserer Kunden optimieren und vereinfachen können."
(Quelle:[...])
(Update 22.10: anscheinend darf man hier keine Quelle angeben, ich versuche es mal so: bit[punkt]ly/samlock)

An alle, die in den Kommentaren versuchen Samsung zu verteidigen, indem sie meinen meine Rezension würde auf einen Mythos basieren;
Keep calm. Samsung gibt nicht euer täglich Brot.
Grüße

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Update 13.01.2014:

Samsung hat mit dem Update auf Android 4.3 die Deaktivierung des Region-Locks vereinfacht.
Nach ein paar Minuten Telefonieren mit einer heimischen SIM-Karte sollte der Region-Lock aufgehoben sein.
Trotzdem ist dies eine unnötige und schlechte SHOW von Samsung, die den Kunden nur verärgert. Allein deswegen und dem eFuse-Chip (der mittlerweile auch ausgehebelt werden kann) verdient dieses Smartphone aus Prinzip nicht 5 Sterne.

Nachdem ich erfuhr, dass ich das Smartphone ohne viel Aufwand auch im Ausland nutzen kann (ja, ich bin im EU-Ausland unterwegs), war das Note 3 wieder ein Kandidat zum Kauf.
Mein Bruder hat sich ein Nexus 5 geholt, welches ein sehr gutes Smartphone ist.
Ich konnte mich zwischen dem Nexus 5, Note 3 oder einem zukünftigen Smartphone (nach MWC 2014, mgl. Galaxy S5) nicht entscheiden.
Letztendlich konnte ich nicht widerstehen und löste mein altes Galaxy S3 durch das Note 3 ab.

Über die positiven Punkte liest man ja genug in den anderen Berichten:
+ Akku
+ Display und /-Größe
+ S-Pen, Handschrifterkennung
+ Leder-Optik

Doch es gibt auch negative Punkte:
- Obwohl Samsung nach der Vorstellung von Galaxy S4 mehrere Monate Zeit hatte, wurde unsinnigerweise derselbe mäßige Kamera-Sensor eingesetzt.
=> Spürbar bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen
- GUI-Elemente wirken im Gegensatz zu Galaxy S3 einfach nur groß gestreckt. (S3 war mein altes Gerät)
=> Der Platz könnte besser genutzt werden, z.B. durch 5x5 Icons im Home-Bildschirm
- lästige Meldungen über schlechte WiFi-Verbindung, obwohl es gar nicht so ist
=> Schwierigkeiten mit WiFi
- Kabellose Ladefunktion hätte bereits im Gerät oder Akku integriert sein können
=> Bei Nutzung der separaten Ladeschale oder dem speziellen S View Cover erhöht sich das Gewicht des Smartphones signifikant
=> Abzocke der Kunden durch überteuertes Zubehör, mit einer Funktionalität, die in so einem teuren Gerät inklusive sein sollte

Insgesamt bin ich nun jedoch zufrieden mit meinem Note 3 und erhöhe meine Bewertung von einem auf drei Sterne.
Bei dem Preis, den Zielen und Versprechungen von Samsung sollte für fünf Sterne zumindest eine anständige Kamera eingebaut und zweitens nicht so eine Show mit Region-Lock und eFuse-Chip abgezogen werden.

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Update 20.08.2014:

Inzwischen nutze ich das Note 3 seit 9 Monaten mehr oder weniger glücklich und möchte meine positiven und negativen Erfahrungen teilen.
Anzumerken ist, dass ich die neueste Firmware-Version nutze. Nach dem Update habe ich einen vollständigen Reset durchgeführt, sodass das Update sauber durchgeführt sein sollte.

Positiv auffallende Punkte:
- Gute Akku-Laufzeit
- Schönes großes Display bei "kompakter" Bauweise
- S-Pen ist ein gut funktionierendes Nice-To-Have

Negativ auffallende Punkte:
- Kamera erfüllt nicht die Erwartungen
=> kein OIS (viele Wackler), Lichtschwach
- System-Oberfläche hängt 1-2 Mal in der Woche für 5-10 Sekunden einfach (auch vor Update)
=> Neustarts zur Vorbeugung oder Abhilfe nötig

Stark Negativ auffallende Punkte:

- Front-Kamera ist sehr sehr schlecht
=> Schöne Selfies sind nicht möglich; sogar bei guten Lichtverhältnissen erscheint man verblasst und verschwommen - bei etwas schwachem Licht ist das eher eine Malerei, keine Fotografie

- Massive WiFi- bzw. WLAN-Probleme:
Nachdem ich zuhause zu einem neuen Router gewechselt habe (D-Link DIR-860L), sind massive WLAN-Probleme aufgetreten.
Die Verbindung ins Netz ist zwar möglich, aber es ist so als ob das Internet nur bedingt zu erreichen ist. Im Browser geht das Internet, aber in Apps wie Facebook oder Instagram laden die Inhalte nicht nach. Bei ausgeschaltetem Display gibt es keine Push-Benachrichtigungen.
Im 5GHz-Netz ist es besser. Jedoch sind auch hier Aussetzer vorhanden.
Dieses Problem herrscht nicht nur bei D-Link Routern, sondern bei sehr vielen anderen auch!
Wir sind schon fast im Jahr 2015. Da darf man von Samsung bei einem ~500€-Gerät erwarten, dass man den Zugang ins Internet über WLAN-Netzwerke ohne Einschränkungen genießen kann!
Andere Hersteller schaffen das auch ohne Probleme. Da kann mir keiner sagen, dass die Router schuldig sind.
Hier muss ein Firmware-Update für Stabilität sorgen!

Aufgrund dieser Probleme gehe ich von 3 Sternen auf 2 Sterne herunter, da ich das Smartphone so nicht uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Im September erscheint das Note 4.
Bevor ich das Upgrade zum neuen Produkt in Erwägung ziehe, werde ich erst Mal warten un gründlich alle Probleme davon recherchieren. So etwas tue ich mir nicht mehr an.
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192 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Note 3 Top oder Flop?, 14. Oktober 2013
Ich selbst habe mir das Note 3 zum vollpreis von 699€ zugelegt.
Sowohl das Display als auch die andere Hardware gehört momentan zu dem besten was man auf dem Markt bekommen kann. Nur eines zum Display, mir persönlich gefällt das Display und dessen gestochene Schärfe vom Nexus 7 2013 einen tick besser.

Im Alltag merkt man leider die schwächen von Samsungs Gestesteuerung.
Mit dem Nexus 7 ist selbst bei intensiver Nutzung nach 2 Tagen der Akku leer.
Beim Note 3 bei allen eingeschalteten Gestensteuerungen und das Display bei 75% Helligkeit ohne jegliche Energiesparmaßnahme ist der Akku nach 5 Stunden tot.
Selbst wenn das Handy im Deepsleep Modus ist ziehen die Gesten und Sprachsteuerung en sowie die Sensoren kräftig am Akku. Im deepsleep nach 5 Stunden hat der Akku knapp 20 bis 30% verloren.
Also leider ist der Akku trotz seiner grosse von 3200 mAh. Zu klein um Das Note 3 einen vollen Tag am leben zu halten wenn man alles aktiviert was möglich ist.

Nun zu dem Region Sim Lock dem efuse Chip und dem bootloader der ab der Version 4.4 gesperrt werden soll.
Ich kann Samsung ja verstehen das es Firmenhändys produzieren möchte um auch dort mehr Kunden zu gewinnen. Allerdings ist mir unverständlich warum der Region Sim Lock auch nach der Erst Aktivierung bestehen bleibt. Zudem ein gesperrt bootloader den Samsung selbst danach nicht mehr öffnen kann? Das hat Motorola vor Jahren den Kopf gekostet. Und Android ist ein Quelloffenes Betriebssystem, daher ist es unverschämt dieses durch einen geschlossenen Bootloader komplett abzuschotten. Darüber hinaus merkt der efuse Chip jegliche Veränderung am Betriebssystem von Samsung, somit ist selbst das rooten( sprich Administrationrechte.Unter Windows ist man automatisch der Administrator!) ein Problem.Da der efuse Chip sich dabei verabschiedet und Samsung bei einem einschicken des Handys die Garantie verweigert weil man ja einen Hadwaredefekt bewirkt hat durch sein rooten. das wäre so als wenn ein Chip in meinem PC durchbrennt wenn ich mir Administrationsrechte unter Windows beschaffe und der Hersteller mir die Reparatur auf Garantie versagt wenn etwa eine andere Hardware defekt ist!
Ich kann ja verstehen das dass für Geschäftskunden heisst das geschäftliche Daten auf dem Handy sicher sind, aber warum bietet Samsung nicht 2 Versionen des Note 3 an? Eines mit gesperrten Bootloader und efuse Chip für Geschäftskunden und eines ohne diesen mist für den Otto normal Verbraucher? Besonders für den Preis von 699€ ist es unverschämt von Samsung einen efuse Chip zu verbauen und Android auf dem Handy so abzusperren kann man sich kein anderes Android drauf spielen kann! Zumal Android von Googel Quelloffen ist. Das wäre so als wenn ich auf meinem PC nur noch original Microsoft Windows nutzen dürfte und keine Chance hätte mir z.b. Linux oder aber gebrannte Versionen von Windows draufziehen zu können.
Und wenn man bedenkt das man das Handy kauft es also danach in meinen Besitz über geht und Android von googel für jeden kostenlos ist finde ich dieses gängeln und die Freiheit des Besitzers einzuschränken mehr als dreist. Wenn ich ein abgeschlossenes Betriebssystem und ein High End Handy haben will kann ich mir lieber ein IPhone kaufen!!. Von daher kann man ich nur sagen das dass Note 3 mein letztes Handy von Samsung sein wird. Die nächsten geräte gehören entweder der Nexus Reihe an oder kommen von Sony wo man für sein Geld auch noch ein Wasserdichtes und höherwertiges nicht aus Plastik bestehendes äusseres bekommt ohne efuse Chip oder Region Sim Lock.
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422 von 554 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das bisher beste Smartphone, welches ich in Händen hatte - und doch für mich u.U. fast unbrauchbar (Aktualisierung 12.11.13), 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
12.11.2013: Aktualisierung der untenstehenden ursprünglichen Rezension vom 04.10.2013

Wie aus meiner ursprünglichen Rezension hervorgeht, waren für mich v.a. die Regionalsperre (aus beruflichen Gründen!) sowie Knox und die damit verbundene Einschränkung beim Rooten des Geräts der Grund, trotz der technischen Überlegenheit des Note 3 gegenüber allen anderen derzeit am Markt befindlichen Smartphones nur einen von fünf möglichen Sternen zu vergeben.

Nochmals kurz zum Sachstand: Lieferung und Inbetriebnahme am 30.09.13 (per Wlan). SIM eines deutschen Providers am 01.10.13 eingelegt. Wegen technischer Probleme auf Providerseite erfolgreiche Einbuchung ins Netz erst am 04.10.13. Laotische SIM forderte am 13.10.13 Entsperrcode an. Da die Gültigkeit dieser SIM am 15.10. endete, war ein nochmaliger Test in den folgenden Tagen nicht möglich. SIM aus Ghana am 28.10. vom Gerät ohne Entsperrcode akzeptiert, Einbuchung ins deutsche Netz nicht möglich (was an der SIM gelegen haben kann). In der Zeit vom 04.11. bis 11.11. wurden SIMs aus mehreren in der Sperrliste aufgeführten Ländern von Gerät ohne Abfrage eines Entsperrcodes akzeptiert, eine vollumfängliche Nutzung war damit möglich. Ich gehe davon aus, dass sich das Gerät am 18.10. nach Ablauf der in verschiedenen Foren kolportierten 14-Tage-Frist entsperrt hat, oder dass dies durch das am 18.10. veröffentlichte zweite Firmware Update (seither AP: N9005XXUBMJ3, CP: N9005XXUBMJ, CSC: N9005DBTBMJ3) von Samsung erfolgte. Ich tippe auf Ersteres. Die in der Datei customer.xml enthaltene Liste der gesperrten Länder ist weiterhin unverändert.

Mit der Tatsache, dass sich die Regionalsperre zumindest im Moment aufgehoben hat, ist somit einer von drei für mich wichtigen Kritikpunkten aufgehoben. Allerdings stellt sich mir derzeit weiterhin die Frage: was genau war/ist Samsungs Intention mit der Regionalsperre? Bleibt mein Gerät dauerhaft entsperrt? Dies vor dem Hintergrund, dass ein S3, welches ich Anfang Juni 2013 vor Samsungs veröffentlichtem Termin für die Auslieferung der Regionalsperre (Juli 2013) bei amazon.de gekauft habe, nachweislich nachträglich mit dieser ausgestattet wurde. Im fraglichen S3 findet sich die Datei customer.xml mit Datumsstempel vom 11.08.2013, diese enthält 38 gesperrte Länder. Warum wurde dieses Gerät nachträglich damit bestückt?
Angesicht dieser Entwicklung, den seit dem 27.09. gemachten Erfahrungen sowie der andauernden Nichtkommunikation aus dem Hause Samsung kann ich die Regionalsperre leider weiterhin nicht zu den Akten legen.

Die Nichtkommunikation betrifft auch die Auslieferung des Note 3 mit Knox. Es ist zweifellos notwendig und findet meine volle Unterstützung, Android sicherer zu machen. Den hier von Samsung eingeschlagenen Weg kann ich jedoch nicht unterstützen, da ich gekaufte Verschlüsselungs- und andere Sicherheitssoftware nutze, die ich auf einem nicht gerooteten Note 3 nicht einsetzen kann. Dabei geht es nicht so sehr um Knox selbst, sondern um die kolportierte e-Fuse. M. E. hätte es hier bessere technische Alternativen gegeben, deren mögliche Zusatzkosten beim Listenpreis des Geräts keine Rolle mehr gespielt hätten. Es wäre hilfreich, wenn Samsung hierzu Stellung beziehen würde, insbesondere, was mögliche Einschränkungen der Garantie angeht. Alternativ sollte Samsung in Zukunft gesonderte Knox-Versionen für Firmenkunden anbieten.

Da ich in vielen Ländern der Welt tätig bin und dort Freunde gefunden habe oder aber aus anderen Gründen mit Menschen dort netzwerke, kann ich den Nutzen von „sozialen“ Netzwerken gut nachvollziehen. Trotzdem nutze ich diese nur sehr punktuell und suche mir meine Nachrichten, etc. ganz bewusst aus vielen verschiedenen Quellen und mit vielen verschiedenen Apps zusammen und lösche regelmäßig Cookies und Historien. Ich finde, diverse Datensammler sollten schon noch ein kleines bisschen Mühe haben, sich ein Profil über mich zusammenzustückeln. Daher nutze ich auch Flipboard, My Magazine u.ä. nicht, werde dies auch ganz bewusst in Zukunft nicht tun und finde diese von Samsung aufgezwungene Bloatware daher nicht nur ausgesprochen nervig, sondern werte sie als weiteren Versuch, den letzten Rest Privatsphäre zu durchdringen. Das wäre nachzuvollziehen, wenn ich das Note 3 von Samsung geschenkt erhalten würde, um Gegenzug für meine Daten. Bei dem Preis, den ich für das Gerät gezahlt habe, ist dies schlicht inakzeptabel. Die Tatsache, dass ich die vorinstallierten Flipboard und My Magazine nicht einmal mehr deaktivieren - geschweige denn deinstallieren (es sei denn, ich roote und verspiele u.U. meine Garantie) - kann, ist für mich ein „geht gar nicht“, ein echtes Killerargument für die Zukunft.

Weitere Kritikpunkte nach nunmehr sechs Wochen intensiver Nutzung betreffen:

• Das Gerät läuft in verschiedenen Situationen nicht besonders flüssig. Dies betrifft den Wechsel zwischen Apps, aber z.B. auch das Ein- und Ausschalten des Flugmodus. Die in diesem Zusammenhang erscheinenden Meldungen kann man nicht abschalten, was u.U. an Android 4.3 liegt (hab das nicht getestet). Es nervt trotzdem.

• Auch bei deaktiviertem automatischen Netzwechsel hat mein Gerät immer einmal wieder Probleme mit dem Wlan-Empfang, und zwar bei verschiedenen Routern (alte wie neue) von verschiedenen Herstellern (kein Gerät davon eine Fritz!Box) und unterschiedlichen Orten (zu Hause und im Büro). Sämtliche Tipps, die Google so ausspuckt, schaffen da keine Abhilfe.

• Wirklich nervig finde ich, dass die automatische Helligkeitsregulierung des Note 3 in meinem Fall wesentlich schlechter funktioniert als beim N7000. Zwar ist das Note 3 in einer hellen Umgebung dem N7000 um Welten voraus, beim Wechsel von hellen in dunkle Räume jedoch schaltet das Note sofort auf dunkel – aber eben auf für mich viel zu dunkel. Da kommt es dann entweder gar nicht mehr von selbst raus oder erst nach einer ganzen Weile. Stört mich beim Lesen oder Schreiben ungemein.

Dem gegenüber stehen die in Tests und anderen Rezensionen ausreichend detailliert beschriebenen technischen Qualitäten des Geräts. Nach wie vor kenne ich kein anderes derzeit am Markt befindliches Smartphone, welches meine persönlichen Anforderungen technisch besser bedient als das Note 3.

Daher gesehen verdient das Gerät, aus rein technischer Sicht, im Vergleich mit anderen trotz durchaus vorhandener technischer Schwächen fünf Sterne. Da ich jedoch eine ganzheitliche Betrachtungsweise vorziehe, darf nicht unerwähnt bleiben, dass Samsungs Kommunikation und die anscheinend eingeschlagene Produktpolitik, die sich im Note 3 als Produktfeatures manifestiert, aber auf andere Samsung Smartphones (siehe mein S3) eben auch nachträgliche Anwendung findet, hingegen null Sterne und volle Ablehnung verdienen.

Macht für das Note 3 eine Gesamtwertung von 2,5 Sternen, aufgerundet 3 Sterne.

Alternativ betrachtet könnte ich auch argumentieren, dass ich für die Regionalsperre, Knox/e-Fuse und Bloatware je einen Punkt abziehe, was aber insofern nicht ganz fair ist, als dass die Konkurrenz ebenfalls ordentlich ungewollten Müll vorinstalliert. Also bleibt es bei den aus meiner ganz persönlichen Sicht betrachtet wohlwollenden 3 Sternen. So ganz glücklich bin ich damit jedoch nicht, denn die nichttechnischen Aspekte wiegen schwer für mich.

Mein Fazit: sollte Samsung den nun eingeschlagenen Weg fortsetzen, war das Note 3 wohl mein letztes Gerät von diesem Hersteller. Wer anders als ich auf die Größe, den großen (mir trotz 64GB Speicherkarte immer noch nicht ausreichenden) Speicher und den S Pen verzichten kann, sollte ernsthaft in Erwägung ziehen, ein aktuelles Gerät eines anderen Herstellers zu kaufen.

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Hier folgt die unveränderte Originalrezension vom 04.10.13:

Vorab: in meinem Haushalt gibt es derzeit drei Samsung Smartphones. Ich selbst war für 14 Monate bis Mitte August Besitzer eines Galaxy Note N7000. Da es mir dann gestohlen wurde, war klar, dass ich die wenigen Wochen auf das Galaxy Note 3 N9005 warten würde. Dann der Schock: Regionalsperre. Für mich relevant, da ich als Berater international tätig bin; z.T. mehrere Wochen am Stück in asiatischen oder afrikanischen Ländern arbeite, und zwar nicht im Hotel, sondern in abgelegenen Gemeinden. D.h., ich bin auf die Nutzung lokaler SIM-Karten dringend angewiesen.

Also habe ich am 27.09. Samsung Deutschland telefonisch kontaktiert. Die Aussage der Dame vom Support war eindeutig: "Sie können ein in Deutschland gekauftes und aktiviertes Gerät nicht in allen Ländern nutzen". Ein paar Stunden später dann per E-Mail die Mitteilung von Samsung, dass dies doch möglich sei. Wortlaut gleichlautend wie die Mitteilung hier bei Amazon.

Also habe ich - da das N9005 das erste Gerät ist, welches meinen technischen Erwartungen an ein Smartphone wenigstens nahe kommt - dann doch bestellt. Amazon lieferte am 30.09. - in einer Riesenkiste mit zu wenig Füllmaterial. Naja, grenzwertig. Wer verschickt ein so teures Gerät auf diese Weise?

Telefon ausgepackt: geriffelter Silberrand, Lederimitat der Rückseite und vorstehende Rückkamera gefallen nicht wirklich. Aber egal, das Ding kommt in eine Schutzhülle, damit ist all dies abgedeckt und irrelevant.

Deckel ab, nächstes Problem: wo kommt die MicroSD denn hin? Anders (und besser) gelöst als beim N7000, aber die Kurzanleitung zeigt zwar die SIM-Karte, nicht jedoch die MicroSD. Youtube hilft weiter ... Liebe Leute bei Samsung, testet ihr sowas nicht vorher an vorwiegend technischen Laien, also dem normalen Endkunden?

Telefon angeschaltet, es kommt Freude auf! Das Ding läuft flüssig, Setup und die wichtigsten App-Installationen flutschen nur so. Dann der nächste Schock: Crap ware wie Flipboard und My Magazine (wer es mag soll es nutzen, mich stört es!) lassen sich - wie beim N7000 - nicht deinstallieren. Aber anders als beim N7000 lassen sie sich auch nicht deaktivieren! Was soll das? Ich zahle 699 EUR für ein Gerät, dass ich dann nicht so konfigurieren kann wie gewünscht? Wer will sowas? Dann könnte ich mir ja auch gleich eins von den iDingern kaufen (alles schon gehabt, noch zwei davon im Haus, in Zukunft nie wieder!)!

Wie dem auch sei, ignoriere ich halt Flipboard u.ä. Vielleicht findet sich demnächst im Internet eine Lösung dafür. Sonst wird eben (aber nicht gerne) gerootet, sobald die ersten mutigen Recken bestätigen, dass es doch geht ohne was kaputt zu machen.

Nachdem ich die Regionalsperre schon zu den Akten gelegt hatte, dann die Meldungen, dass da doch was nicht so ganz sein kann wie Samsung derzeit behauptet. Dazu schreibt Heise online, dass das S3 meiner Frau per Update ebenfalls mit der Regionalsperre beglückt werden soll [Link von Amazon gelöscht]. Also gucke ich doch mal in die von Heise erwähnte customer.xml. Siehe da, bei meinem Gerät sind volle 62 Länder gesperrt! Diese sind (nachzuprüfen m.H. von Wikipedia [Link von Amazon gelöscht]):

Russland, Ukraine, Weißrussland, Moldawien, Georgien, Armenien, Türkei, Jamaika, Dominikanische Republik, Trinidad und Tobago, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Sri Lanka, Myanmar, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Israel, Nepal, Iran, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Hongkong, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Malaysia, Australien, Indonesien, Philippinen, Thailand, Singapur, Ägypten, Algerien, Marokko, Libyen, Ghana, Nigeria, Kenia, Guatemala, El Salvador, Honduras , Nicaragua, Costa Rica, Panama, Peru, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Paraguay, Uruguay.

Davon arbeite ich in schöner Regelmäßigkeit in Georgien, Armenien, Türkei, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Myanmar, Nepal, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Indonesien, Philippinen, Thailand.

Samsung, das ist ja wohl nix! Ich habe 699 EUR für ein SIM-Lock-freies Smartphone bezahlt! Was bitteschön soll denn dass nun?

Amazon ist bereits darüber informiert, dass ich, sollte Samsung mir nicht in den kommenden Tagen noch einmal schriftlich und unmissverständlich bestätigen, dass ich mein Telefon in den o.g. genannten Ländern mit einer lokalen SIM-Karte nutzen kann, dieses vor Ablauf der entsprechenden Frist zurücksende.

Es täte mir wirklich leid, denn das Gerät ist, bis auf die beschriebenen Sachverhalte und die mir schon vom N7000 bekannten Macken bei WLAN-Verbindungen, die auch das N9005 bei mir zeigt, das bisher beste Smartphone (und teuerste!), das ich testen konnte bzw. gekauft habe. Endlich beinahe ausreichend Speicher, flüssige Bedienung, guter Bildschirm, Gesprächsqualität beim Telefonieren auch mit dem Systemlautsprecher gut, recht gute Kamera, NFC etc. (wer's mag), deckt theoretisch fast alle Netze der Welt ab ... Aber ich möchte ein Gerät, welches sich als frei nutzbar gekauft und für das ich 699 EUR gezahlt habe, frei und ohne Beschränkung einsetzen können.

Es bleibt zu hoffen, dass Samsung zur Vernunft kommt und entweder die eingerichteten Netlocks per Update entfernt, oder eindeutig und rechtsverbindlich erklärt, dass sie die freie Nutzung auf keinen Fall einschränken.

Davon abgesehen hoffe ich, dass die Leute von FairPhone irgendwann verstehen werden, das es Leute gibt, die nicht mehr ganz jung sind und u.a. deswegen ein großes Samrtphone brauchen, mit dem man nicht auf Facebook und Co rummacht, sondern auch mal richtig arbeitet. Sobald ein FairPhone mit mehr als 5'' Display und auf Linuxbasis da ist, bin ich sofort dabei!
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