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Kundenrezensionen

241
4,7 von 5 Sternen
48
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46 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es geht um Schuhe, zumindest in zwei der 13 neuen Lieder auf "48", dem sechsten Solo-Album von Ina Müller. Das allein mag für manche Frauen schon Rechtfertigung genug sein, das Album mit der Höchstwertung zu versehen. Wann wurden schon mal Popsongs über Schuhe geschrieben? Ina Müller ist dafür prädestiniert. Das Füllhorn an originellen Song-Ideen scheint nie zu versiegen. Und nicht nur die Ideen, auch die Umsetzung gelingt Album für Album, ohne gestelzt zu wirken. Themen, von denen man zuvor geschworen hätte, dass man darüber nie ein eingängiges Lied machen kann, kommen alle zwei Jahre von ihr im guten Dutzend. Die Ehre gebührt dabei nicht allein ihr, so sehr sie live im Konzert oder in ihrer Show beweist, dass Hirn und Zunge auch bei ihr durch einen kurzen, glühenden Draht verbunden sind, ist für die Texte seit ihrem zweiten Album "Weiblich, ledig, 40" ganz wesentlich Frank Ramond verantwortlich. Das ist auch sieben Jahre später auf "48" so. (rechnen Sie jetzt nicht lange nach: 40 + 7 ergibt auch in Hamburg und Umgebung nicht 48, "Weiblich, ledig, 41" hätte nur etwas blöde geklungen)

Originelle, poetische, wortgewaltige Texte, je etwa zur Hälfte mal augenzwinkernd und mal herzblutend, thematisch immer ganz nah an realen Lebenssituationen und nie intellektuell abstrakt konstruierte Kunstmotive fern jeder erlebbaren Wirklichkeit, sind auch das thematische Spektrum dieses Albums. Es wäre auch schade, wenn es anders wäre. Und doch, schon beim ersten Stück der Platte, "Wenn du nicht da bist", merkt man: irgendwas ist anders. Nicht völlig unvertraut und schon gar nicht störend, aber doch irgendwie anders als bisher.

Ein studierender Blick ins Booklet löst das Geheimnis. Wie die Liebe sich doch auswirkt. Ich werde jetzt hier nicht der Regenbogenpresse hinterherschreiben, darüber, dass Ina Müller seit einiger Zeit mit dem Singer-Songwriter Johannes Oerding liiert ist, wurde die Öffentlichkeit mehr als es jemanden interessieren sollte informiert, wie auch über für die Liebe zweier Menschen völlig nebensächliche biografische Details der beiden (wann wird unsere Gesellschaft endlich nur halb so aufgeklärt, entspannt und tolerant, wie wir es uns so gern selbst versuchen glauben zu machen? Die Hälfte aller Schlagzeilen wären schlagartig keinen Tropfen Druckertinte mehr wert.). Wichtig für den Musikhörer ist, dass diese Beziehung auch ganz erhebliche musikalische Auswirkungen hat. Ganz wunderbare. "48" hat einen frischen, dynamischen, sehr eignen Sound, ohne die bewährte Rezeptur dabei völlig zu mißachten. Das oben schon ein paar mal erwähnte Album, dass den großen Erfolg vor sieben Jahren in Gang setzte, war ganz und gar großartig. Auch die beiden Nachfolger "Liebe macht taub" und "Das wär dein Lied gewesen" waren groß und nicht ohne Grund so erfolgreich. Aber jetzt war etwas Bewegung nötig. Drei miteinander verwandte Alben sind völlig in Ordnung, erst recht, wenn das Konzept von vielen Menschen gemocht wird, aber irgendwann droht der Effekt: Ah, ja, kenn ich, hab ich auch 'ne Platte von, wozu noch eine?

"48" hat man noch nicht und braucht man! Johannes Oerding hat nicht nur das Leben von Ina Müller privat bereichert, sondern deutlich hörbar auch ihre Musik, seine Art zu komponieren ist einfach anders, hat eine eigene Handschrift. Die musikalische Marschrichtung ist jetzt nicht besser als früher, sondern richtig gut anders. Es ist auch kein 180 Grad Richtungswechsel, einfach frischer Wind, der das Album wohltuend von den anderen unterscheidet.

Ina Müller setzt ihren Weg fort und hat die Unterhaltungskultur im deutschsprachigen Teil Europas wirklich bereichert. Nimmt man all Ihre Produktionen zusammen, inklusive des damals noch nicht sehr erfolgreichen Solo-Debüts "Das grosse Du" (2005), des plattdeutschen Albums und der Live-Alben, ist "48" bereits ihre zehnte Album-Veröffentlichung und alles zusammen etwas, was es vor ihr noch nicht gab, was gefehlt hat. Nicht nur wegen der Schuhe, denn sein wir doch ehrlich, die heimlichen Favoriten, sind die melancholischen Stücke, die sie so gelebt, so echt vermittelt. "Ich will nach hause, jetzt wo ich weiß wer das ist..." wär für mich schon Grund genug, das Album mit Höchstwertung zu versehen. Aber ich bin auch nur ein Mann und hab keine Ahnung von Schuhen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2014
Ina Müller habe ich erst vor ein paar Monaten durch Ihre Sendungen Inas Nacht entdeckt. Diese CD gefällt mir ausnehmend gut. Es fängt bei der schönen Stimme an, die teils nachdenklichen und dennoch witzigen Texte gefallen mir sehr sehr gut. Endlich deutsche Texte und richtig gute authentische Musik. Das werde ich weiter empfehlen und auf die nächsten Alben achten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 25. Oktober 2013
… verkündet der Pressetext und man muss sich mal wieder fragen, wer so etwas schreibt. Natürlich findet auf Album 4 kein musikalischer Quantensprung statt bzw. ich habe nicht stark genug gesucht. Aber für dieses Geschreibsel kann Fr. Müller ja nichts, denn sie hatte ja ein Album zu produzieren. Ein Album das es wieder schafft, schönen deutschsprachigen Poprock zu liefern. Und das soll bitte nicht als langweilig verstanden werden, über die letzten Jahrzehnte haben das nicht allzuviele Künstler geschafft. Und so gibt es genau das was viele wahrscheinlich auch genauso erwartet haben: es gibt eingängige Songs (TEENAGER), meistens Midtempo, auch auch einige schmissige Uptempo Songs (SPIEGLEIN, SPIEGLEIN). Es gibt natürlich auch Balladen (WENN DEIN HANDY NICHT KLINGELT) und es gibt vor allen interessanten und witzigen Texten (SCHUHE). Dass die oben erwähnten Quantensprünge ausbleiben, da kann man als jemand der die ersten Alben und vor allen die fulminanten Liveevents und die „Gesamtkünstlerin“ mag, eigentlich nichts einzuwenden haben.

PS. Meine Lieblingszeile bis jetzt „Weder Robbie, noch Til Schweiger, noch Orlando / Sie schreit nur noch bei Zalando“ … Eure?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2014
mit "48" hat Ina Müller sich absolut übertroffen - super Texte. Man hat irgendwie das Gefühl, man erkennt sich in dem ein oder anderen Lied selbst wieder ;o))
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2014
...wie sie leibt und lebt. Dieses Album ist nicht so peppig wie der Rest, sondern eher ruhig. Trotzdem wieder ein schönes Ergebnis und wer Ina mag, der wird das Album lieben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2013
19, 21, 48 - was Adele kann, kann Ina Müller auch, und kokettiert mit der Benennung ihres neuen Albums natürlich ganz nebenbei noch ein bisschen mit ihren Jahren. So ist sie. Erst war meine Frau der Überfan. Dann hab ich mal zugehört, auch mal rückwärts in die bezaubernden Queen Bee Platten hinein. Dann war ich ein bisschen enttäuscht von 'Das Wär Dein Lied Gewesen' aus 2011. Jetzt also '48'. Diesmal total überzeugend. So witzig, dass man Zalando zu seinem dritten Vornamen machen möchte (wie wärs bei Frauen analog mit Autlette?). So wirklichkeitsnah, dass man bei 'Wenn Du Nicht Da Bist' gar nicht richtig lachen kann, so reflektierend, dass 'Fünf Schwestern' echt berührt, so reflektierend, dass man bei 'Pläne' nachdenklich zurückbleibt. Eine rundum gelungene Platte, sorgfältig produziert, getextet, eingespielt. Grosses Kompliment natürlich auch Frank Raimond und Johannes Oerding - sauber hingekriegt! Ina Müller ist mit Inas Nacht sowieso Kult, auch wenns leider keine Karten gibt und das eine oder andere Pils dort alkoholfrei sein mag (warum eigentlich?). Die Platten, die Büchlein, Inas Norden, Freundinnen - nicht erst die letzte Tour hat bewiesen, dass die Allrounderin Ina Müller Deutschlands beste Entertainerin derzeit ist - klug, nachdenklich, humorvoll, talentiert sowieso, mutig und mit toller Unterstützung. 48 ist eine Platte, die hilft, mit ein bisschen Tiefgang und doch nicht zu ernst durch diese Tage zu gehen. Danke Frau Müller!
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am 28. März 2014
Einfach toll!
Am liebsten höre ich im Moment das Lied "Nach Hause". Ich kann gar nicht beschreiben welche Gefühle die Texte sowie die dazugehörige Musik in mir auslöst. Manchmal Gänsehaut, manchmal "Pippi in den Augen", manchmal einfach nur träumen.
Hier ist Ina Müller, nach meinem Empfinden, ihr bisher bestes Album gelungen. Die Lieder "gehen mit der Zeit" und "unter die Haut".
Weiter so.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Februar 2014
Wer dieses Album hört, wird festellen, dass einen offenbar auch jenseits der 40 noch ein lebenswertes Leben erwartet. Stramme Texte und eingängige Musik, Ina entwickelt sich mehr und mehr zum absoluten "Must Have" der deutschen Musik. Wer sie aus "Inas Nacht" kennt, findet hier das musikalische Pendent dazu - frech, ungestüm, selbstironisch und so unglaublich wahr! Einfach das pralle Leben pur! Hammergeile CD
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am 30. Januar 2014
Wie immer eine hörenswerte Ina Müller CD....Auch wenn die Lieder im typischen Ina-Stil komponiert und gesungen ist, tut das der CD keinen Abbruch....

Denn Inas Themen gehen immer und die Musik ist einfach schön anzuhören...

Manche haben bei der Nennung des Titels: "Sie schreit nur noch bei Zalando" gelacht, mache betreten geguckt....-)))) Warum bloß ????.-)))
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2013
Schade. Da freut man sich, dass endlich wieder ein Ina Müller Album raus kommt, und dann ist es leider nicht sehr überzeugend.

Als Fan der ersten (Solo-Karriere-)Stunde von Ina bin ich echt enttäuscht. Die Lieder dieser CD kommen bis auf 2, 3 Ausnahmen wie abgelutschter Schlager daher. Wenn man die Lieder der ersten CD mit denen dieser hier vergleicht wird man enttäuscht.

Inas wahnsinnig tolle Stimme kommt in fast keinem Lied richtig zur Geltung, weil alles an den Reglern platt gewalzt wird. Richtig schade. Schön, dass sie auf ihren Konzerten immer live singt und man wenigstens da und bei den Live-Aufnahmen dann in den Genuss IHRER Stimme und nicht der des zusammengeglätteten Regelwerkes kommt.

Was ich schön finde ist, dass Ina diesmal bei den Texten selbst mitgeschrieben und Johannes musikalisch viel mitgestaltet hat.

Alles in allem bleibts trotzdem ein verzichtbares Studiowerk einer grandiosen Frau. :-(

PS: Das Booklet gefällt mir dafür ausgesprochen gut!
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