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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Twelve Feet Tall, 15. Dezember 2012
Von 
GeN2Mo (Bad Sassendorf, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Silent Machine (Audio CD)
Es ist schon verhext. Da ist das Jahr schon bald vorüber, die Schreiberlinge wärmen schon die Tasten für die Jahresbestenlisten vor und da schafft es das vierte Metal-Quartal des Jahres 2012 doch noch irgendwie, alles ein wenig auf den Kopf zu stellen.
Ob nun bekanntere Bands wie Deftones oder Sybreed oder unbekanntere wie Warp Prism, The Advaita Concept oder Achokarlos, es ist fast, als wollte man sich auf den letzten Drücker noch ein Gefecht um den Überraschungshammer des Jahres liefern.

In den Teil der unbekannteren Bands dieser Reihe gehören ganz unbestreitbar auch Twelve Foot Ninja, die mit „Silent Machine“ nach zwei EPs nun ihre Debut LP ins Rennen werfen.
Und eines sei vorweg schonmal gesagt: Der Fünfer aus Australien hat das Potential, mit diesem Album so manche Jahresbestenliste gehörig auf den Kopf zu stellen.

Woran denkt man, wenn man „Meshuggah“ hört? An aggressives, immer leicht meditatives und düsteres Riffing, das einem tief durch den Magen grollt. Und diese Tendenz findet man denn auch bei den Bands wieder, die dieses Riffing für sich entdeckt haben. Selten geht es hier sonderlich beschwingt zur Sache, es sind meist versunken melancholische Ambients oder geifernde Vorschlaghammerpassagen, die mit dem angespannten Tieftongrollen verziert werden.
Dabei würde man doch fast denken, dass die satten Grooves mit ihrem fast schon zwingenden Off-Beat Appeal auch für ganz andere Zwecke gut sein müssten.

Das dachten sich offensichtlich auch Twelve Foot Ninja und setzen die vertrackten Grooves in einen Kontext, in dem sie eben so viel Sinn machen aber doch anders wirken, als man es gewohnt sein mag. Denn für Off-Beat artige Konstrukte und groovende tiefe Basslinien sind schließlich auch andere Genres bekannt. Wie z.B. Reggae oder Dub. Nur, dass die verqueren Rhythmikkonstrukte hier eben nicht aggressiv sind, sondern die Füße zum Mitwippen zwingen sollen, die bässernen Grooves nicht düster sondern relaxed und beschwingt.
Und genau diese Genres, verziert mit Carnival In Coal-esken Ausflügen in 80s Pop und einige andere musikalische Bereiche, sind es, die Twelve Foot Ninja als ihre Grundfläche benutzen, die sie im Rückgriff auf den Riffingstil der legendären Schweden mit einer gewaltigen Dosis Metal impfen.

Heraus kommt eine nie alberne aber immer mit einer gewissen tounge-in-cheek Attitüde vorgetragene Mischung, deren Virtuosität nicht so sehr in gewagten Metren und ausschweifenden Songstrukturen liegt, sondern in die schlüssigen Kombination scheinbar widerstreitender Elemente zu abwechslungsreichen und durchweg memorablen Songs. Songs, die mit all ihren waghalsigen Wendungen ebenso mächtigen Spaß machen, wie auch zum Entdecken der vielen kleinen Ecken und Kanten der Stilmischung einladen. Songs, die nie langweilig aber auch nie überladen sind.
Nicht zuletzt die enorm variable und relaxte Gesangsleistung lässt im Verlauf des Albums immer wieder Erinnerungen an Faith No More wach werden.
Dabei kommt es der Band, wie den Alternative Metal Helden um Mike Patton damals, enorm zu Gute, dass ihre grundlegenden stilistischen Entscheidungen, wie der zwischen Reggae, Swing und Pop hin-und-her gleitende Gesang alles andere als lang bekannt und schon tausend mal gehört wirken. Das sorgt nicht nur dafür, dass die ohrwurmigen Hooks, die bei jedem der Lieder spätestens im Refrain zur Geltung kommen, enorm frisch wirken, sondern auch dafür, dass die teils eigentlich ziemlich derben Riffwände tatsächlich relaxed und... na ja... irgendwie smooth wirken.
Allein diese ungewöhnliche Wirkung aller beteiligten Elemente gibt dem Material einen wirklich eigenen Drive, einen ganz eigenen Fluss, der den Hörer spätestens bei der fünften Note packt und bis zum Ende nicht mehr loslässt.

Twelve Foot Ninja haben mit „Silent Machine“ ein Album geschaffen, das durch seine schlaue, der Songwirksamkeit verpflichtete, Kombination von Reggae, Dub und Math Metal, enorm frisch und vor allem auch enorm spannend ist.
Beschwingt, mit Spaß bei der Sache und kompetent zimmern die Australier einen wilden Blumenstrauß aus kaum ignorierbaren Rhythmen und Ohrwürmern.
Was hier vorliegt ist nichts Geringeres als eines der überraschendsten, innovativsten und frischesten Alben des Metaljahres.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Faith No More mochte wird TFN lieben!, 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silent Machine (Audio CD)
Ich bin erst Ende 2013 durch eine 10 Punkte-Bewertung im Rock Hard auf dieses Album aufmerksam geworden. 10 von 10 Punkten werden dort üblicherweise höchst selten vergeben (das letzte Mal völlig verdient für Threshold - March of progress). Da ich für neue progressive Klänge immer ein offenes Ohr habe, habe ich mir mal zwei Videos auf YouTube angeguckt und bin direkt zur Bestellseite von Amazon gewechselt...
Die ersten 5 Songs auf dem Album sind einfach nur großartig. Wer Faith No More zu ihren besten Zeiten (The Real Thing und Angel Dust) mochte kann hier bedenkenlos zugreifen. Twelve Foort Ninja sind allerdings noch einen Tick verrückter. Mother Sky geht mir seit Wochen nicht mehr aus dem Kopf, Shuriken ist der Hammer und auch Vanguard ist zum Verlieben. Als Anspieltip taugt auch der Titeltrack.

Ich hoffe irgendjemand macht diese großartige australische Band auch hier in Deutschland bekannt und bringt sie als Support-Act mit auf Tour. Verdient hätten die Jungs es allemal.

Schaut euch mal das Video zu "Coming for you" an, das sagt eigentlich alles über die Band aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stilübergreifende Metal-Tour-de-Force, 30. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Silent Machine (Audio CD)
Mit ihrem Debütalbum haben die Australischen Rocker eines der interessantesten Djent-Alben des Jahres 2012 veröffentlicht. Ich bin angefixt, seit ich bei YouTube zufällig auf das Video zu dem Song "Mother Sky" gestoßen bin, und musste die Platte haben. Leider war sie in Deutschland lange nur als teurer Import erhältlich, aber die Investition lohnte sich. Jetzt wurde die Scheibe endlich auch in Europa veröffentlicht.

Scheinbar mühelos und mit unbändiger, virtuoser Spielfreude vermischen Twelve Foot Ninja (okay, der Bandname ist ziemlich dämlich) gegensätzliche Musikstile in ihren Liedern. Allein in "Coming For You" wechseln sich verzerrte Gitarrenriffs mit Bossa-Nova-Klängen und groovenden Funk-Passagen ab. Daneben gibt es aber auch noch Reggae- oder Dub-Elemente (in der Nummer "Shuriken"), und das alles wird mit einiger Ironie vorgetragen, ohne jemals albern zu wirken. Der Sänger Kin (Rohan Hayes) beweist dabei eine enorme stimmlich Bandbreite und erstaunliche Wandelbarkeit, so dass der Spagat zwischen den Musikstilen mühelos und überzeugend gelingt.

"Silent Machine" ist perfekt produziert und klingt fantastisch. Unbedingt reinhören!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar verrückt, 9. März 2014
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Silent Machine (Audio CD)
Twelve Foot Ninja stechen tatsächlich aus der breiten Masse der Rock- und Metalband hervor. Zwar haben sie keinen gänzlich neuen Stil kreiert (wer kann das heute schon noch?), aber Musik wie auf "Silent Machine" gibt es nur ganz, ganz selten. Klar, die Jungs dürften große Fans von Faith No More sein, denn genau danach klingen die Songs großteils. Doch gehen Twelve Foot Ninja noch einen Schritt weiter und lassen einen Hauch mehr Verrücktheit einfließen, was dann wieder an Mr. Bungle, einer anderen Band mit Sänger Mike Patton, erinnert. Die härteren Passagen hingegen klingen ein bisschen wie eine zugänglichere Version von Meshuggah. Trotz aller Durchgeknalltheit wirken die Lieder nie wirr oder unzusammenhängend, es sind sogar richtige Ohrwürmer auf dem Album vertreten. Wie soll man dieses Genre nun also nennen? Alternative Metal? Crossocer? Ist ja eigentlich egal. Es groovt jedenfalls ordentlich, und die tiefergestimmten Gitarren knallen gewaltig rein. Dazu kommt ein Gesang, welcher der stimmlichen Vielseitigkeit Pattons nicht unähnlich ist. Doch dann tauchen plötzlich mitten im Song Latin-Klänge, Disco-Funk oder Dub auf. Und das, ohne wie Fremdkörper zu wirken. Da ist der Band schon ein echtes Kunststück gelungen. Ich kann nur jedem, der in Sachen Rock und Metal keine Scheuklappen trägt, unbedingt raten, sich "Silent Machine" zumindest einmal anzuören.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht von dieser Welt !!!!, 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silent Machine (Audio CD)
Man nehme alte incubus und neuere faith no more ... Tue diese in einen Mixer ... Mengt der Masse noch eine schöne Soße meshuggah bei und verfeinere mit Reggae und Funk und Latin und... Und ... Und ... Hört sich komisch an ??? Schmeckt aber verdammt gut ... Innovative Kombo aus Australien ... Geht tierisch ab und ist Definitiv nix für Scheuklappenträger !!!!! Man beachte auch die lustigen Videos auf youtube ... Die Jungs Ham Spaß !!!! Also anhören und durchdrehen ...
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5.0 von 5 Sternen System of a Down's Erben aus Australien., 20. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Silent Machine (Audio CD)
Sehr gutes, und abwechslungsreiches Album mit vielen Anleihen aus rockfremden Musikstilen. Das Album kann man einfach sehr gut am Stück hören. Zu empfehlen sind auch die Video's auf Youtube!
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5.0 von 5 Sternen Mal ganz was anderes, 12. April 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Silent Machine (Audio CD)
Die Jungs habens einfach drauf, verschiedene Musikstile mit außergewöhnlichem Hardrock und genialem Gesang zu einem abwechslungsreichen und musikalisch eindrucksvollen Sound zu verbinden.
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Silent Machine
Silent Machine von Twelve Foot Ninja (Audio CD - 2013)
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