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67 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Actionstreifen
Es scheint bei einigen Möchtegern-Filmkritikern in letzter Zeit immer mehr in die Mode zu kommen, sich einen klar und deutlich als "Actionfilm" angekündigten Streifen anzusehen und direkt nach dem Verlassen des Kinosaals akribisch jedes Logikloch auf die Größe des Bodensees auszuweiten. Dazu will ich im allgemeinen etwas sagen: White House Down will,...
Vor 11 Monaten von Matthias Kaiser veröffentlicht

versus
24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deutlich schwächer als "Olympus Has Fallen"
Ich will nicht lang rumquatschen. In Konkurrenz stehen Olympus Has Fallen von Antoine Fuqua (Tränden der Sonne, Shooter, Training Day) und White House Down vom Altvater des Weltuntergnags Roland Emmerich (2012, The day after Tommorow, Godzilla).

Emmerich ist in meinen Augen unschlagbar hinsichtlich epischer und von CGI Effekten aufgedröhnter...
Vor 5 Monaten von Kirk veröffentlicht


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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deutlich schwächer als "Olympus Has Fallen", 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: White House Down [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich will nicht lang rumquatschen. In Konkurrenz stehen Olympus Has Fallen von Antoine Fuqua (Tränden der Sonne, Shooter, Training Day) und White House Down vom Altvater des Weltuntergnags Roland Emmerich (2012, The day after Tommorow, Godzilla).

Emmerich ist in meinen Augen unschlagbar hinsichtlich epischer und von CGI Effekten aufgedröhnter Weltuntergangsszenarien. Ich gehöre auch zu der Minderheit, die 10.000 B.C. total geil finden. Allerdings ist dieser Stoff hier eher was für Produzenten / Regisseure a al Steven E. de Souza (Stirb Langsam 1+2) oder John McTiernan (Jagd auf roter Oktober) oder eben einen Antoine Fuqua, der mit Tränden der Sonne und Training Day gezeigt hat, das er es in punkto Action und Dramatik drauf hat.

Emmerichs weißes Haus wird von überzeichneten Möchtegernsöldnern mit Maschinengewehren in einem eher unrealistisch leichten Handstreich eingenommen, die mit einem verbitterten Chef des Secret Service zusammenarbeiten. Typischer Stoff, Klischee hoch zehn, der Mann ist sauer, weil sein Sohn in einem unnötigen Krieg gestorben ist, den Obamazwilling Jamie Foxx angezettelt hat - oder so ähnlich. Der Held ist Weichbirne Channg Tatum - in meinen Augen der talentfreiste Darsteller zur Zeit - dem ich spätestens seit GI Joe gar nichts mehr abkaufe. Seine Tochter, Mega Fan des weißen Hauses und allem was mit amerikanischem Hurra- Pathos zu tun hat (nein sie steht nicht auf Monster High), wird mit Opfer der Intrigen und zur Geisel. Der Bösewicht ist James Woods, dem ich das durchaus abkaufe, aber er spielt nicht bei weitem die Härte eines zu allem entschlossenen Gegenparts, die man sich von jemandem erhofft, der gerade das weiße Haus eingenommen hat. Ziel ist natürlich wie so oft, die Abschusscodes der ameriaknischen Atomwaffen in die Pfoten zu bekommen.
Der Präsident ist der obercoole Jamie Foxx, der zu allem einen passenden Spruch auf Lager hat und ... ohne Witz ... Zeit hat, seine schwarzen Botten gegen Sportschuhe einzutauschen - jetzt hätten es noch Air Jordan sein müssen, dann wäre ich umgefallen vor Lachen. Channing ist Bewerber für den Secret Service aber irgendwie ne Nummer zu klein dafür und wurde von seiner ehemaligen Schulfreundin als nicht gut genug befunden. naja das Ende will ich nicht verraten ... jedes Klischee wird bedient und ohne viel Blut in all der augesetzten Dramatik und Brutalität zu sehen, kommt alles zu einem .... Ende.

Fuquas weißes Haus wird von nordkoreanischen Terroristen mit Hilfe von Gunships (Frachflugzeuge die schwer bewaffent sind) und einer stark bewaffneten Bodentruppen (Müllwagen umfunktioniert zu Panzerfahrzeugen mit eingebauten schweren Maschinengewehren) in einem alles vernichtenden Feuergefecht eingenommen. Der Bösewicht ist ein bekannter aus The Fast and the Furios, Jams Bond Day stirb an einem anderen Tag, und wirklich hervorragend besetzt und als Bad Guy absolut glaubwürdig. Aaron Eckhart als Präsident der mit seinem Sohn verdauen muss, dass seine Frau über die Wupper ging kommt deutlich kerniger und smarter rüber als Jamie Foxx, verzichtet auch auf Sportbotten und ist der beste Kumpel von Action Gigant Gerard Butler - der hier als Held auch als solcher wahrgenommen wird. Butler ist ohnehin die Reinkarnation eines 80er/90er Jahr Bruce Willis und spätestens seit Gamer und Gesetz der Rache (auch mit Jamie Foxx) einer der besten Action- Darsteller derzeit.
Hier gibt es auch Blut und Action ohne Ende. Hier wird tatsächlich mächtig ausgeteilt und nicht nur so getan. Hier schmeckt man förmlich, das die Kacke am Dampfen ist. In Emmerichs Film glaubt man nicht einen Augenblick, dass es wirklich ernst ist, was da abläuft. Etwas nervig ist die mit eingeschlossene Verteidigungsministerin die sich ordentlich vermöbeln lässt und trotzdem noch patriotisches Phrasen von sich gibt *kotz*. Cole Hauser ist ebenfalls einer der unterschätztesten Darsteller Hollywoods. Er darf das dramatische "Olympus has fallen" von sich geben. Ich fand ihn schon in Pitch Black gute und insbesondere in Tränen der Sonne, als einer der wenigen die ziemlich unbeschadet aus dem Dilemma rauskommen.

Fazit:
Emmerichs Weißes Haus Desaster ist eine große Portion Weichspüler- Action mit Hurrapatriotismus und FSK 12. was will man da erwarten. Klar Stalingrad war auch ab 12 und hat abgetrennte Gliedmaßen gezeigt - nicht das ich das als Benchmark für einen guten Actioner voraussetze - aber sind wir doch mal ehrlich. So ein Thema kann und darf nicht ohne Blutvergießen auf die Leinwand. Wie käme es uns denn vor, wenn man die mächtigste Bude der Welt ohne Opfer einnehmen könnte ;-)

Fuquas Weißes Haus Desaster bringt kernige, blutige, ernsthafte Action auf den Plan. Wer Stirb Langsam gut findet, findet wahrscheinlich auch OHF gut. Gerard Butler und Aaron Eckhardt harmoniseren hervorragend. Bei Foxx und Tatum hat man oft den Eindruck, dass Foxx dem Tatum gern mal einfach so ... so einfach nur ein bissl ... mit den Turnschuhen in die Fresse treten will, weil der so ekelhaft schmierig ist :-)

Das Ende vom Lied, Whie House down kann man durchaus abends auf dem Sofa gucken, Olympus has fallen hingegen ist ein Film, den man sich kauft und immer wieder gucken kann.
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67 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Actionstreifen, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: White House Down [Blu-ray] (Blu-ray)
Es scheint bei einigen Möchtegern-Filmkritikern in letzter Zeit immer mehr in die Mode zu kommen, sich einen klar und deutlich als "Actionfilm" angekündigten Streifen anzusehen und direkt nach dem Verlassen des Kinosaals akribisch jedes Logikloch auf die Größe des Bodensees auszuweiten. Dazu will ich im allgemeinen etwas sagen: White House Down will, wie jeder andere Actionfilm auch, primär nur unterhalten. Sinnfragen sollen nicht gerade beim Zuschauer geweckt werden, wer auf politische Leckerbissen abfährt, ist in Filmen wie "Zero Dark Thirty" besser aufgehoben. Klar wird niemand auf diese Art das Weiße Haus tatsächlich übernehmen können, aber wenn die bösen Jungs nach 5 Minuten geschnappt werden, was machen wir dann mit dem Rest des Films?

Wie dem auch sei, ich komme gerade aus dem Kino und zerbreche mir nicht den Kopf darüber, wie man mit Javelins im Auto durch Washington düsen kann, wieso die Storyline nach 20 Minuten bereits komplett vorhersehbar war und warum genau (LEICHTER SPOILER) eine Uhr in der Tasche (wieder mal) einen Tod verhindert hat. Stattdessen fand ich ein gewisse Verfolgungsjagd über den schönen Rasen vorm Weißen Haus äußerst unterhaltsam. Wie so viele anderes Szenen auch. White House Down hat einige dieser Actionszenen, die nicht so over the Top gestylt sind wie bei anderen bekannten Streifen. Keine Wurfmesser, keine Zeitlupenfahrten, nur solide Action. Die Spezialeffekte sind meist gelungen, und die Dummheit der sensationsheischenden Presse sind auch recht gut aufgenommen. Im Sinne von: "Hey, das Mädchen, das die Terroristen gefilmt hat, ist zwar noch drin, aber wir zeigen trotzdem ein Foto von ihr im Fernsehen!"

Den einen Stern Abzug gibt es übrigens für eben jenes Mädchen. Mal ernsthaft, muss es immer eine Tochter geben, die sich entführen lässt, um der Story mehr "Dramatik" zu verleihen? Dieser abgenutzte Trick geht mir langsam auf den Zeiger.
Ansonsten bin ich nun sehr gesättigt. Als Actionfan kann ich wohl sagen, dass White House Down bisher der beste Actionstreifen des Jahres für mich ist. Jamie Foxx ist übrigens eine ausgezeichnete Besetzung, und Channing Tatum, der bisher wohl eher unbekannt im Actiongenre ist, macht auch eine recht gute Figur. Und ja, wir bekommen sehr viele amerikanische Flaggen zu sehen. Und auch eine große Schüssel voll gutem amerikanischen Patriotismus. Aber ernsthaft Leute, einen Film namens "White House Down" als Vorlage für Ami-Bashing zu benutzen, kratzt an der Grenze des guten Geschmacks. Das mein ich ernst. Fazit: Actionfans dürfen sehr gern reinschauen. Die Menschen, die alle anderen Probleme hinter sich gelassen haben und sich nun über NSA, Steinbrücks Mittelfinger und Logik in Actionfilmen aufregen: Bitte draußen bleiben! Obwohl ich über eure 1Stern-Rezensionen immer gut lachen kann.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WHITE HOUSE DOWN - Perfektes Actionkino mit US-patriotischem Einschlag, 9. Januar 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: White House Down [Blu-ray] (Blu-ray)
John Cale (Channing Tatum) hat sich als Personenschützer für den US-Präsidenten beworben und kommt mit seiner Tochter zum Vorstellungsgespräch, dass nicht erfolgreich ist. Zum Trost nehmen beide wenigstens an einer Führung durch das Weiße Haus teil, bei der ihnen sogar Präsident Sawyer (Jamie Foxx) über den Weg läuft. Das Chaos bricht aus, als nach der zur Ablenkung inszenierten Sprengung der Kuppel des 3 km entfernten Kapitols eine als Kinotechniker eingeschleuste paramilitärische Einheit das Gebäude besetzt und Geiseln nimmt ...

WHITE HOUSE DOWN beginnt vergleichsweise ruhig mit einer Einführung der handelnden Personen und nimmt nach 30 Minuten (Sprengung der Kapitol-Kuppel) ein nahezu atemloses Tempo an. Erfolgsregisseur Roland Emmerich bietet erneut rasante Action und überzeugende CGI-Effekte. Über den gewaltigen US-Patriotismus kann ich mich nicht wirklich erregen - denn das war bei Emmerich und der Filmthematik wohl nicht anders zu erwarten. Besonders Cales altkluge Tochter steuert Phrasen bei, während Obama-Verschnitt Sawyer in Turnschuhen aus der gepanzerten Limousine mit der Panzerfaust feuert. Ernst nehmen sollte man das Ganze also nicht - wobei Emmerich das wohl doch tut.

Die Blu-ray von SONY bietet den Film in hervorragender Bild und Tonqualität (Deutsch/Englisch in 5.1 DTS-HD MA). Das 60-minütige Bonusmaterial (komplett deutsch untertitelbar) beinhaltet die üblichen Produktionsberichte und Interviews. In der Startauflage wird die Blu-ray in einem Schuber (O-Card, mit aufgedrucktem FSK-Logo) sowie beiliegender Ultraviolet-Copy-Lizenz (gültig in Deutschland/Österreich/Schweiz) ausgeliefert. Leider verzichtet SONY nunmehr selbst bei teuren Erstauflagen auf ein Wendecover innerhalb der Amaray-Hülle - für Sammler schon ein Ärgernis.

Als technisch perfekter Actionfilm empfehlenswert!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber nicht überragend, 10. März 2014
Rezension bezieht sich auf: White House Down [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich schaue mir gern auch mal Filme an, bei denen Mitdenken nicht groß gefragt ist und die durch die Action, großartige Bilder und bombastische Special Effects wirken, und so mancher dieser Filme kann mich wirklich begeistern (neulich z.B. Battleship, aber auch einige Comicverfilmungen wie Iron Man). Dass die Handlung abstrus ist, geschenkt, einfach die "geilen" Effekte genießen und mit dem/den Helden mitfiebern, ob's wohl gelingt, die Welt zu retten (natürlich weiß man schon dass es gelingen wird, aber es macht trotzdem Spaß).

So großen Spaß zu machen, gelingt "White House Down" aber zumindest bei mir nicht. Irgendwie bleibt er doch etwas zu "platt", die Special Effets sind in Ordnung, aber nicht großartig, so manche Computeranimation wirkt eher plump. Unterhaltsam war's auf jeden Fall, aber kein Film, den ich mir allein wegen Action und Effekten nochmal anschauen werde.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dank Ironie über dem Durchschnitt!, 29. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: White House Down (DVD)
Vergleicht man die beiden Filme "Olympus Has Fallen" und "White House Down" miteinander, gewinnt ganz klar Emmerichs Version. Das hat folgende Gründe: Zum einen bietet Roland Emmerich dank eines größeren Budgets die besseren Spezialeffekte und dank eines besseren Drehbuchs auch die ausgefeilteren Dialoge. "Olympus has Fallen" erschien mir ein wenig zu schnell heruntergekurbelt worden zu sein, bot jedoch mit Gerald Butler auch einen charismatischen Darsteller, dafür jedoch viel zu viel Patriotismus. Das die Bedrohung diesmal aus den eigenen Reihen kommt, ist für mich viel überzeugender. Auch die vielen Anspielungen auf Obama (die Szene mit Nicorette), sind einfach genial. Das weiße Haus selber wurde ja komplett nachgebaut und das wirklich beachtlich gut. Die Geschichte an sich ist sehr vorhersehbar, dank der gelungenen Chemie zwischen Tatum und Foxx, wird hier jedoch so manche Schwäche überspielt. Der Film macht einfach Spass und so soll Kino doch sein, oder? Gut, die Idee mit der schwenkenden Fahne ist jedem bekannt der "The Rock" gesehen hat, aber Schwamm drüber.
Faszit: Logiklöcher, vorhersehbare Story mit einem Schurken, den man nach einer guten viertel Stunde entlarvt hat. Auf der andern Seite Emmerichs Effektkino mit Ironie, erstaunlich wenig Phatos und jede Menge Action. Anschauen!!!
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3.0 von 5 Sternen Stirb langsam, Mr. President, 18. Januar 2014
Von 
Alexander Gebhardt "majorcrampas" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: White House Down [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Roland Emmerich richtig gute Actionkracher inszenieren kann, hat er spätestens mit dem legendären "Independence Day" oder dem packenden "Der Patriot" bewiesen. Dazu gesellte sich 2011 die mich auch dramaturgisch überzeugende Umsetzung von "Anonymus", also müsste eine Verbindung der beiden Stärken doch eigentlich möglich sein? Nun ja, zuallererst handelt es sich bei "White House Down" um einen handwerklich klasse gemachten Actionstreifen, der natürlich mit einer erwartungsgemäß knappen Story (mutmaßliche Terroristen besetzen das Weiße Haus, ein Polizist und der US-Präsident sollen ihnen das Handwerk legen) aufwartet, was man aber durchaus verzeihen kann. Ausufernde Feuergefechte und der übliche gekonnte Emmerich-Mix aus triumphalen Bildern mit entsprechender musikalischer Untermalung unterhalten über die Laufzeit von 2 Stunden ordentlich...jedoch leidet der Gesamteindruck unter einer winzigen Sache: Der Hauptdarsteller hat lediglich den Sympathieeffekt einer lauwarmen Wassersuppe. Selten habe ich so wenig mit einer Figur mitgefiebert, Channing Tatum mag zur aufsteigenden Riege Hollywoods gehören (so liest man ja...), aber hier ist er beliebig austauschbar und die Chemie mit dem jüngst in "Django Unchained" so herrlich aufspielenden Jamie Foxx ist quasi nicht vorhanden.

Die technische Seite der Scheibe überzeugt hingegen: Schärfe, Schwarzwerte und Farben sind so, wie man es vom Medium erwartet. Das trifft leider auch auf die Details zu, denn die doch etwas miesen CGI-Effekte sind so noch mehr als solche erkennbar. Sowohl die englische als auch die deutsche Tonspur überzeugen mit klarer Ortbarkeit der Dialoge auch inmitten der ringsherum schwirrenden Krachsequenzen, auch in diesem Bereich kann man die Disc als gelungen bezeichnen. Als Extras gibt es unter anderem die obligatorische Schau von verpatzten Szenen, Einblicke in die Entstehung der Effekte und des Drehbuches, sowie Hintergrundinfos zu vorkommenden Waffen und Fahrzeugen.

Insgesamt also ein passabler Film mit eher schwachen Charakteren, aber teils tollen Actionszenen (was hätte ich mir ein paar detailliertere Aufnahmen vom Abschuss des seltsamen Flugzeugs über Ohio gewünscht...) auf einer angemessenen Scheibe, wenngleich es nicht als Emmerichs größter Wurf in die Filmgeschichte eingehen wird. Auf dem Level des aktuellsten "Stirb langsam"-Teiles ist der Streifen aber allemal, daher gibts für die Ideen, die visuelle Umsetzung und den Emmerich-zerstört-Amerikas-Heiligtum-Bonus drei Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film!!, 3. April 2014
Rezension bezieht sich auf: White House Down (DVD)
Obwohl ich die Roland Emmerich Filme ziemlich unrealistisch und überzogen - nichts desto trotz sehr unterhaltsam - finde,
hat mir dieser Film von ihm bis jetzt am besten gefallen, da es ziemlich nah an der Realität ist. Klar gibt es hier auch die "coolen
Sprüche", die übertriebenen Handlungen, es gibt die Bösen und die Guten und ein Happy End mit einem Helden... wie immer..
Trotzdem ist der Film super unterhaltsam, spannend und sehr gut gelungen! Und man sieht auch ein bisschen was von Washington D.C.,
was dem Film noch einen extra Stern einbringt. Alles in allem kann ich den Film nur empfehlen.
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27 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olympus White House has fallen down - Der bessere Weisse Haus Film, 11. Januar 2014
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: White House Down (DVD)
Manchmal ist es schon recht lustig, wenn zwei thematisch recht ähnlich gelagerte Filme im gleichen Jahr ins Kino kommen. Doch wo zwischen den Meteoriten-Streifen "Deep Impact" und "Armageddon" oder den Vulkan-Krachern "Dantes Peak" und "Volcano" letztlich doch riesige Unterschiede sind, sind die Ähnlichkeiten zwischen "Olympus has Fallen" und "White House Down" schon teilweise verblüffend und man kann beide Filmtitel sogar kombinieren, das sie noch etwas Sinn ergeben. Trotzdem ist "White House Down" der bessere Film.
Darstellerisch ist Gerard Butler einem Channing Tatum natürlich haushoch überlegen. Bis hierhin 1:0 für "OHF".
Doch das Szenario, dass die bösen Jungs hier von Innen statt Aussen angreifen, wirkt glaubwürdiger und effizienter. Damit 1:1.
Die Beweggründe des letztlichen Oberschurken wirken realer, wenn man bedenkt, wie einfach das Regierungsumfeld seiner Zeit Clinton wegen Monica-Gate am liebsten abgesägt hätte. Und bedenkt man, dass US-Präsident Sawyer hier ein Gesetz gegen Waffenlobbyisten plant und setzt die Waffenverliebtheit der Amis in Relation.... 2:1 für "WHD".
Als US-Präsident gibt Jamie Foxx ein ebenso gutes Bild ab, wie Aaron Eckhardt, auch wenn er humoriger rüber kommt. Macht 3:2.
"OHF" mag schneller zur Sache kommen, aber ich bevorzuge die Art Emmerichs, seine Figuren immer erst ein wenig vorzustellen. Wer sind sie, was für eine Funktion oder was für einen Backround haben sie. 4:2 für "WHD".
Von "WHD" sollte man jedoch genauso wenig Innovation erwarten, wie von "OHF". Auch hier wird man als Action-Film Momente haben, wo man sagt: Kenn ich.
So erinnern mich die Beweggründe des Besetzers des Weissen Hauses ein wenig an die von General Hummel in "The Rock". Die meisten Aha-Momente dürften aber "Stirb langsam"-Fans haben. Diverse Szenen kennt man von dort.
Ein Computer-Hacker, der leicht abgehoben wirkt, erinnert an Theo. Wo bei "Stirb langsam" Wagner ertönte, als der Safe auf ging, hört dieser hier bei seiner Arbeit Mozart.
Auch hier wird ein Panzerfahrzeug, dass eine Barriere durchbrechen soll, mit einem Raketenwerfer gestoppt und Helis, die zur Hilfe eilen und dabei durch die Stadt fliegen, abgeschossen, es wird durch einen Fahrstuhlschacht gekrabbelt und wo es dort McClanes Frau war, die irgendwann als Druckmittel diente, ist es hier Cales Tochter. Somit Punkt für beide und 5:3.
In Punkto Action legen sich beide Filme ebenfalls voll ins Zeug, aber hier wirkt das Ganze halt doch etwas abwechslungsreicher. Das Gelände des nachgebauten Weissen Haus wird durchgängig effizienter genutzt. Sei es, dass man etwas über dessen Geschichte erfährt in die Handlung eingeflochten oder das eben über die Wohnräume, die Keller, den Swimmingpool und das ganze Gelände verteilt, die Action inszeniert wird. 6:3.
Wo beide Filme aber wieder ebenbürtig sind, ist die Technik. Bild- und Ton sind absolut Top, auch wenn "WHD" mehr Bonis hat. 7:4
"WHD" hatte mit 150 Mio. Dollar zwar ein doppelt so hohes Budget wie "OHS" aber weniger Einnahmen im Kino, so das für "OHF" bereits eine Fortsetzung geschrieben wird: "London has fallen". Somit Genugtuung für jenen, dem "OHF" besser gefällt. 7:5.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen White House Down - Guter Action-Thriller, der niemals langweilt, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: White House Down [Blu-ray] (Blu-ray)
Es gibt bekanntlich mehrere Sorten von Filmen : Einmal z.B die mit der komplexen Handlung und wenig Action, dann noch Die, bei denen es genau anders rum ist.
White House Down gehört sicherlich zur 2. genannten Sorte Film. Ich mag beide Sorten gerne. Allerdings finde ich auch oft, dass eine gute Handlung den Film nicht immer retten kann, genau wie viel Action und null Plot auch nichts bei mir bewirken. White House Down hat eigentlich eine gute Mischung aus beiden, sofern man den Plot nicht mit "Inception" oder ähnlichem vergleicht.
Dieser Film ist der perfekte film, nachdem man sich so einen Film anschaut, bei dem man etwas mehr nachdenken muss. Man kann schön abschalten und nicht viel nachdenken, die Geschichte wirkt aber eigentlich nie zu Flach. Auch, wenn der Film nicht viel neues bietet.
Der Film bleibt trotzdem immer Spannend und bietet Action in bildgewaltiger Pracht.
Die Blu-ray hat tolles Bild & tollen Sound, viele Bässe und die hinteren Lautsprecher kommen auch wieder öfter zum Einsatz.
Außerdem hat die Blu-Ray anders als auf der Abbildung hier, einen schönen Schuber, wie wir ihn von vielen neu Erscheinungen kennen (Elysium,Das ist das Ende...). Ich hoffe, dass sich das jetzt zum Standard entwickelt, denn es sieht einfach Toll aus!
Genug Specials sind auch geboten und es liegt ein Ultra Violet Code (nicht mehr Digital Copy) bei.
Insofern kann ich dem Film in der Bewertung eigentlich kein 'ABER...' setzen. Denn er tut was er soll : bestens Unterhalten.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinlichster Klischee-Patriotismus dümmster Machart!, 10. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: White House Down (DVD)
Ich habe dieses "White House Down" und "Olympus has Fallen" hinterander gesehen - und weiß kaum, welcher der beiden schlechter, peinlicher und lächerlicher ist!
Im Ersteren gibt es mehr Bruch, dafür etwas weniger persöniche Brutalität und Gewalt. Im anderen eben eher umgekehrt.
Beiden gemeinsam: Für einen halbwegs bewussten Menschen un-er-träg-licher US-Patriotismus übertriebenster Art, extreme Idealisierung des Status Quo des derzeitigen politischen Systems der USA in ihrer militaristischsten Ausprägung, und natürlich - unabdingbar! - der US-amerikanische Übermensch, der Einzelkämpfer, der sich durch Bauschutt und Feindeskörper wühlt, um sowohl das Vaterland als auch seine persönlichen psychischen Verwundungen (als missachteter Papa) wieder auf den gewünschten Idealstand zu bringen. Spitze des Eisbergs: die kleine Tochter, 11, die härter im Nehem ist als McLane und patriotischer als Senator McCarthy!!!
Ich wollte bloß Popocorn-Kino, mal wieder zur Abwechslung, mit feinen CGI-Tricks und nettem Getöse. Aber DAS war zum Lachen zu peinlich und sogar für's Auge bloß eine Abfolge von längst gesehenen Pyro-Tricks.
Trash kann man (manchmal) mit ironischem Lächeln sogar genießen - das hier ist nicht einmal Trash. Ich brauche Zeit und viele andere Filme, um mich davon wieder zu erholen! Guntram
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