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Thor
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TOP 1000 REZENSENTam 8. März 2013
Qualitativ hochwertige Filme sollten gesehen werden. Auch wenn diese Qualität primär in den Bereichen Spaß und Action beheimatet ist, jedoch auch überraschende Tiefe besitzt - die den geneigten Zuschauer nicht mit einem Hammer übergebraten wird. Man ist gefragt, seine Antennen dafür auszurichten und offen zu sein für die Vielschichtigkeiten dieses Films. Thor ist Popcorn-Unterhaltung mit Tiefgang, Humor und Abenteuer und mit ungemein attraktiven, sympathischen Helden (und einem ebenso charismatischen Antagonisten).

Für mich gibt es viele Gründe, diesen Film zu lieben. Er erzählt neben allen Comic-Inhalten die Geschichte zweier Brüder und ihrer Probleme mit dem Vater (und es spielt zunächst keine Rolle, daß sie keine leiblichen Brüder sind - ihre Emotionen, Verbindungen und Schmerzen sind eben jene, die unter Geschwistern zu finden sind. Brüder müssen nicht unbedingt dem gleichen Genpool entstammen).
- Vorsicht Spoiler -

Ein Bruder folgt dem Weg seines Vaters, vermeintlich, während der andere mit dessen Wünschen im Konflikt steht. Nicht, daß dies eine neue Geschichte wäre. Sie wurde unzählige Male erzählt, beginnend in der Antike bis heute. Es ist eine Geschichte... so alt wie die Zeit selbst.

Thor nimmt uns mit in die Welt antiker Mythologie, in die Welt von Legenden und alter Religion - und wieder zurück auf die Erde, denn unsere Welt ist (folgen wir den nordischen Sagen) verbunden durch eine magische Brücke, dem Bifröst, mit Asgard, der Heimat der Götter. Über diese Brücke gelangt ein junger Mann auf die Erde, verwirrt, verloren und wütend - Thor (Chris Hemsworth). Jane Foster (Natalie Portman), eine brilliante Astrophysikerin, und ihre Mitstreiter Erik Selvig (Stellan Skarsgård) und Darcy Lewis (Kat Dennings) stolpern im Nichts der nächtlichen Wüste buchstäblich über ihn und schaffen ihn in ein Krankenhaus. In ihrer Eile erleben sie nicht mehr, wie Thors Hammer nicht weit entfernt aufschlägt. Sie wissen auch nicht, daß sie den Sohn eines Gottes aufgelesen haben und daß dieser von seinem Vater Odin (Anthony Hopkins) verbannt wurde. Denn Thor hatte sich den göttlichen Allvater widersetzt und damit sein Anrecht auf Macht und Thron an seinen Bruder Loki (Tom Hiddleston) verloren.

Wieder bei Bewußtsein und sich allmählich auf der Erde zurechtfindend, realisiert Thor langsam was tatsächlich in Asgard geschieht - nämlich, daß sein Bruder ein erfolgreiches Netz von Intrigen spinnt, in dem sich sowohl Thor als auch sein Vater verfingen. Der gefallene Gott benötigt die Hilfe der Menschen, um seine Kraft, derer ihn sein Vater beraubte, wiederzufinden, während sich ihm Men in Black und der Verräter Loki in den Weg stellen.

Mit seiner epischen Hintergrundgeschichte erleben wir hier eine Tragödie von shakespeare'scher Breite. Und wer könnte dieses Material besser umsetzen, als der jüngst mit dem Ritterschlag ausgezeichnete Experte auf dem Gebiet der Shakespeare-Verfilmungen: Sir Kenneth Branagh. Er ist bekannt für seine atemberaubenden Regiearbeiten und berührende Schauspielkunst, z.B. aus Henry V, Hamlet, Viel Lärm um Nichts, Mary Shelley's Frankenstein oder Schatten der Vergangenheit. Mit Anfang zwanzig trat er der Royal Shakespeare Company bei und gewann zweimal den renommierten Olivier-Award.

Betrachtet man die komplexe Mythologie, die in Thor angerissen wird, macht es überaus Sinn, daß dieser Shakespeare Kenner die Zügel dieser Produktion in die Hände nahm. Die Intrigen und Subtexte könnten sinngemäß auch aus Hamlet oder Henry IV stammen. Sie sind episch - nicht zuletzt, weil die Charaktere in vielerlei Weise mit ihren mythologischen Wurzeln verbunden sind. Und sich Fragen stellen, welche die Menschheit (und wohl auch Götter, wie man meinen möchte) seit Urzeiten bewegen: Wer bin ich? Welches ist die Reise, die ich unternehmen muß?

Diese Fragen sind, so finde ich, universell. Wir finden sie im Sediment unzähliger Heldengeschichten, in alten Mythologien und im Herrn der Ringe. Und in Thor.

Wir lernen zwei sich nahestehende Brüder kennen, die dennoch nicht unterschiedlicher sein könnten. Beide lieben den Vater. Aber einer von ihnen muß schmerzlich herausfinden, daß er auch noch etwas anderes ist - nicht der leibliche Sohn. Nicht mehr der Mann, der er zu sein glaubte, sondern etwas Monströses. Bin ich verflucht?!" fragt er verzweifelt den Allvater. Was bin ich?"
In den nordischen Legenden ist Loki, eben dieser Bruder, der Gott des Feuers, der Lüge und der Tricks. Ein Intrigant, über dessen Motive man sich nicht immer im Klaren sein kann. Es könnte durchaus sein, daß hinters Lokis Plänen gute Absichten stecken, zumal er durchaus als Helfer auftritt - eine Ambiguität, mit der dieser Film spielt.

Er wird in Thor von Tom Hiddleston dargestellt, der für mich die Sensation dieses Films ist. Der Londoner Hiddleston absolvierte eine hervorragende Ausbildung an der Universität Cambridge und der Schauspielschule schlechthin, der Royal Academy of Dramatic Arts, zu deren Absolventen Schauspielgrößen wie Peter O'Toole, Alan Rickman, Michael Sheen, Ralph Fiennes, Anthony Hopkins und auch Kenneth Branagh gehören. Tom Hiddleston gewann 2008 den Olivier Award als bester Newcomer und zeigte jüngst in mehreren Shakespeare Verfilmungen der BBC (The Hollow Crown, für jeden Shakespeare Liebhaber heiß zu empfehlen) welche schauspielerische Kraft dieser junge Mann zu entfalten vermag. In einigen Jahren wird niemand mehr an diesem überaus begabten Darsteller vorbei kommen. Schon jetzt ist er für mich, neben Michael Fassbender und Benedict Cumberbatch, einer der besten Akteure seiner Generation.

Tom Hiddleston verleiht Loki Adel und Grazie - und eine bewegende Tiefe, die man in einem Comic-Blockbuster nicht erwartet. Wir lernen einen gequälten und verstörten jungen Mann kennen, der redefinieren muß, wer er ist und wem gegenüber er loyal sein möchte und der dann doch den Vater verrät und damit seinen Platz und sein Zuhause aufs Spiel setzt. Wir verstehen seine Motive sogleich... und die Einsamkeit, die ihnen vorangeht. Hiddleston sprach zunächst für die Rolle des Thor vor, und es ist ein Glücksfall für den Film, daß er den Bruder spielt.

Denn er ist die perfekte Antithese zu Thor, dem Gott des Donners, des Sturms, der Arbeit und der Schlacht. Seine Waffe ist der Hammer Mjölnir, geschmiedet im Herzen eines sterbenden Sterns. Als Mann von kolossaler, manchmal schwer zu kontrollierender Kraft, wird er vom überaus sympathischen, hünenhaften Australier Chris Hemsworth verkörpert, dem es gelingt, das Publikum mühelos auf seine Seite zu ziehen. Eine großartig funktionierende Kombination aus jugendlichem Starrsinn, imperialem Stolz, komischem Timing und emotionaler Tiefe. Man möchte ihm zunächst eine kräftige Ohrfeige verpassen und kann dann doch nicht anders, als ihn mit ganzem Herzen zu mögen. Hemsworth ist ein wunderbarer Sympathieträger mit unglaublicher physischer Präsenz, und dennoch wird er in meinen Augen von Hiddleston und Hopkins überstrahlt. Hopkins` königliche Würde dient dem Film in vortrefflicher Weise und verleiht den Dialogen jene Shakespeare-ähnliche Qualität, die diesen Film vom einfachen Blockbustertum in die Liga eines Erste-Klasse-Abenteuers erhebt. Man glaubt Anthony Hopkins ohne jeden Zweifel, daß dieser Mann das Universum regiert.

Unglücklicherweise bekommen die anderen Darsteller, darunter Natalie Portman und Stellan Skarsgård, nicht viel zu tun und sind etwas unterfordert. Aber - daß sie einen Riesenspaß bei den Dreharbeiten gehabt haben müssen, ist ihnen absolut anzusehen. Dem geneigten Zuschauer seien die zusätzlichen Szenen der Blue-Ray empfohlen, wo man z.B. Skarsgård bei einem Wikinger-Trink-Gelage erleben darf - zwar auf eine Erden-Kneipe zugeschnitten, aber nicht minder feuchtfröhlich. Und Skarsgård, der als Schwede durchaus von Wikingern abstammen könnte, genießt die Szene sichtlich.

Thor ist die Geschichte einer dysfunktionalen Familie in Kriegszeiten, mit einer übermächtigen Vaterfigur, innovativen Kriegern und rivalisierenden Geschwistern, die um ihres Vaters Zustimmung und Liebe ringen - und um Macht. Es ist die Geschichte eines Mannes, der bar seiner Kraft die eigene Demut und Würde auf seiner Reise von einem Teil des Universums zum anderen entdeckt.
Obgleich wir bewundernswerte Kulissen (vieles, wie z.B. der atemberaubende Thronsaal, wurde tatsächlich gebaut!) und Special Effects erleben, so berühren doch am meisten die stillen Momente zwischen Vater und Sohn, zwischen einem Mann und seinen Gefährten, zwischen Bruder und Bruder... und gerade in jenen Szenen liegt eine wunderbar greifbare Authentizität, die den großartigen Schauspieltalenten zu schulden ist. Man nehme dazu Tempo, Witz, Action... und dann genießt man ein Abenteuer höchster Güte. Was mehr kann man sich wünschen?
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73 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2011
Comicverfilmungen erfreuen sich seit einiger Zeit größter Beliebtheit, und das zu recht. Denn entgegen vieler älterer Filme, die jedenfalls zum Teil ziemlich schauerlich waren, wissen die Streifen der Moderne durchaus zu überzeugen. Filme wie Spider-Man, 300, Fantastic Four, X-Men, Hulk, Iron Man, Batman und Watchmen bedienen sich modernster Technik, sehr guter Schauspieler und ebenso guten Regisseuren und setzen Fans allerorten in Verzückung.

Im Falle von Thor geben u. a. gleich zwei wahrlich prominente Namen ihr Stelldichein: Kenneth Branagh als Regisseur, seines Zeichens bekannter Shakespeare-Liebhaber und Schöpfer zahlreicher Verfilmungen seiner Werke, und dann noch J. Michael Straczynski als Drehbuchautor (dem Erfinder der Space-Saga Babylon 5).
Und auch als Schauspieler konnten einige alte und neue Größen verpflichtet werden. Chris Hemsworth als Thor ist bis dato nicht sonderlich in Erscheinung getreten, der blonde Hüne aus Australien (mit 1,91 m Körpergröße) sieht aber wie der perfekte Nordmann aus und stellt die Figur sehr überzeugend dar.
Natalie Portman hat bereits in jungen Jahren an der Seite von Jean Reno in Léon (von Luc Besson) gezeigt, was sie kann und konnte auch hernach in bedeutenden Produktionen mitwirken (Heat, Mars Attacks, Star Wars, V wie Vendetta - und nicht zuletzt in Black Swan, für den sie den Oscar gewann).
Anthony Hopkins stellt Odin dar, den König der Götter; Jamie Alexander (am ehesten bekannt durch die Serie Kyle XY) spielt die Kriegerin Sef; Ray Stevenson (bekannt aus Bulletproof Gangster) stellt Vostagg dar. Nebenrollen bekleiden noch Rene Russo (Lethal Weapon) und Samuel L. Jackson, der wieder Nick Fury aus Iron Man mimt.

Die Geschichte ist im Grunde schnell erzählt: Thor, Erstgeborener Odins, soll König werden. Er ist aber aufbrausend, eitel, vorlaut, narzisstisch, unreif und nicht wirklich ehrbar. So kommt es, daß er durch einen nicht autorisierten Überfall auf die Welt Jötunheim (wo die Eisriesen ihre Heimat haben) bei Odin in Ungnade fällt und in der Folge seiner Kräfte beraubt und auf die Erde verbannt wird. Dort ist er, trotz seiner Einschränkung, nun ein Mensch zu sein, noch immer sehr von sich überzeugt; zumindest so lange, bis er tatsächlich der Tatsache gewahr wird, keinerlei Macht mehr zu besitzen (denn er kann seinen Hammer nicht mehr führen). Lug und Trug durch seinen Bruder Loki führen letztlich dazu, daß Thor seine Taten bereut und sein Wesen ändert - sehr zum Gefallen seines Vaters, der ihm seine Kräfte wiedergibt, damit Thor die neu gewonnen Freunde unter dem Menschen vor Loki retten kann.
Dabei verliebt er sich noch, rettet seine Heimatwelt Asgard und ist fürderhin der Stolz seiner Rasse.

So weit so gut. Hört sich alles leicht plakativ an und das ist es auch. Dies ist aber keinesfalls störend, denn die einfach Formel funktioniert schließlich nicht zum ersten Mal - das einzige, was man dem Film ein wenig anmerkt ist, daß er im Grunde nur eine Vorbereitung auf das eigentlich Abenteuer der Avengers ist.
Und hier kommen wir zu einem Knackpunkt der letzten Comicverfilmungen. Hulk, Iron Man, Captain America und nun auch Thor sind für sich genommen bereits gute, sehr gute oder großartige Filme - aber allesamt sind eigentlich nur die Einleitungen zum kommenden Avenger-Film, indem sich dann alle gemeinsam gegen das Böse stemmen.
Eines der Features auf der Blu-ray ist dann auch sehr sehenswert: es werden noch einmal die Schlußszenen aus Hulk (Tony Stark trifft sich mit dem General), Iron Man 2 (Thors Hammer wird gefunden) und weitere wiederholt, um dann umzuschwenken auf eine Szene auf der ComicCon 2010, auf der der kommende Avenger-Film offiziell bekannt gegeben wurde und alle Schauspieler ihren Auftritt hatten.
Begeisternd!

Thor ansich besticht durch eine herausragende Bildqualität und phantastische Kulissen - lediglich der Ton ist ab und zu ein wenig konfus abgemischt (Umgebung lauter als Stimmen), was aber nicht wirklich stört.
Freilich ist die Portman mit solch einer Rolle deutlich unterfordert, sie verleiht dem Film aber gleichermaßen das gewisse Etwas, wenn sie mit ihrer entzückenden Art der Rolle den nötigen Feinschliff verpaßt.
Anthony Hopkins braucht eigentlich kaum etwas zu machen, der Mann wirkt alleine durch seine Präsenz. Der Rest spielt sehr solide.

Mag man die (vorhersehbare) Handlung vielleicht ein wenig kritisieren, so muß man aber auch zugeben, daß das Action-Spektakel als unterhaltsamer Film alles richtig macht. Die bildgewaltige Verquickung von Action- und Mythikfilm gelingt sehr gut; und letztlich lebt der Streifen von der Erwartung, mehr über SHIELD und den Weg hin zu den Avengers zu erfahren. Die Story verblaßt aber durchaus etwas hinter der gleißenden Inszenierung (vor allem Asgards); jedoch bleibt das Tempo hoch und Längen fehlen völlig.

Am Ende wurde man hervorragend unterhalten mit außerordentlichen Bildeindrücken, guten Schauspielern, ein paar netten Bonuszugaben auf der BD und dem gewissen Etwas, das in der unbedingten Erwartung manifestiert, endlich den Vereinigungsfilm Avengers sehen zu wollen. Nun, 2012 ist es dann soweit. Bis dahin können wir uns noch ein paar Male Hulk, Iron Man, Thor und Captain America ansehen, um uns einzustimmen.
Fazit: kaufen!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. November 2013
Während der Krönungszeremonie Thors, dem Erstgeborenen des Göttervaters Odin, zum König von Asgard brechen grimmige Eisriesen in Odins Waffenkammer ein, um ihr vom Allvater an sich genommenes Relikt zurück zu holen. Der Destroyer als Wächter der Waffenkammer verhindert diesen Versuch, doch der wütende Thor beschließt - gegen den ausdrücklichen Willen seines Vaters - diesen Verstoß gegen den Friedenspakt zwischen Asgard und dem frostigen Jotunheim mit einem Gegenbesuch zu ahnden. Gemeinsam mit vier seiner besten Kampfgefährten und seinem jüngeren Bruder Loki fällt er in der Heimat der Eisriesen ein und entfesselt damit einen erneuten Krieg zwischen den uralten Feinden.
Der erzürnte Odin verbannt seinen Sohn auf die Erde/Midgard, in ein kleines provinzielles Kaff. Die Landung Thors entfesselt ein Wetterphänomen; aufgrund der dadurch verursachten schlechten Sicht wird er von Jane Foster und ihrem Forschungsteam über den Haufen gefahren - was das Trio und vor allem Jane dazu bringt, den offensichtlich verwirrten jungen Mann unter ihre Fittiche zu nehmen. Während der Göttersohn versucht, eine Lösung für seine Situation und vor allem seinen Hammer wiederzufinden und letztlich seine Lektion zu Demut und Selbstlosigkeit lernt, fällt der gramgebeugte Odin in einen Götterschlaf und räumt damit den Thron für den so diabolischen wie zerrissen wirkenden Loki...

Und mein Fazit:
Ein charmantes, unterhaltsames Blockbuster-Spektakel mit kleinen Schwächen - das war dieser erste Teil der MARVEL-Comic-Verfilmung zu den Mythen von Asgard für mich. Die Tatsache, dass sich der Film dabei selber nicht zu ernst nimmt und mir die gelegentlich durchblinzelnde Ironie gut gefallen hat, ist mir den 5. Stern wert. THOR - THE DARK KINGDOM ist vorbestellt und erscheint im März 2014 auf DVD/Blu-ray.

Regie: Kenneth Branagh

Thor -> Chris Hemsworth
Jane Foster -> Natalie Portman
Odin -> Anthony Hopkins
Loki -> Tom Hiddleston
Andrew Ford -> Stellan Skarsgård
Himdall -> Idris Elba
Volstagg -> Ray Stevenson
Frigga -> Rene Russo
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Shakespeare-Experte Kenneth Branagh hat Regie geführt. Natalie Portman (Black Swan) spielt Jane Foster. Sir Anthony Hopkins gibt den Odin. Stan Lee hat auch wieder einen Cameo-Auftritt (bei einigen der schwächeren Verfilmungen seiner Schöpfungen) war er nicht dabei. Das klingt doch alles recht vielversprechend! Tatsächlich hat mir Thor viel Spass gemacht! Eine weitere unterhaltsame Verfilmung eines Marvel-Comics.
Wenig glücklich bin ich von der Darstellung von Asgard. Statt einer Herr der Ringe Welt ist es hier eine arg künstliche Welt im Weltraum. Heimdall ist ein Afrikaner. Und einer von Thors Gefährten ist ein Asiate. Sowas passiert eben wenn Disney Marvel schluckt. Statt nordischer Übermenschen gibt es ein international vermarktbares Disneyland. Bloss nicht anecken und nicht zu sehr daran erinnern, dass die Sache mit den nordischen Göttern an diejenigen erinnert, die der erste Captain America bekämpfen musste. Cap kommt nicht in diesem Film vor. Dafür wartet nach dem Abspann eine andere Überraschung. Ausserdem strotzt der Film vor Anspielungen auf die weiteren Avengers, die es 2012 auf die grosse Leinwand schaffen werden: Iron Man, Hulk, Captain America und Thor.

Die 3D-Variante des Films ist entbehrlich. Kaum sehenswerte Effekte. In 2D reicht es vollkommen.

Es gibt einige gelungene Gags in Thor, etwa als der nordische Gott zum ersten Mal Kaffee probiert und den köstlichen Trank begeistert, aber nicht ganz nach Knigge lobt. Die Action ist auch für junge Zuschauer nicht zu hart und die Story ist nicht zu düster. Göttervater Odin verbannt seinen Sohn und Thronfolger Thor (Chris Hemsworth) auf die Erde, beraubt seiner Superkräfte und seines Hammers Mjölnir, weil er ich für unreif und unwürdig befindet. Thors Bruder Loki (Tom Hiddleston) wittert die Chance und erklärt sich selbst zum Herrscher über Asgard. Die Konflikte innerhalb der Götterfamilie und die Beziehung zwischen Thor und Jane Foster werden unterhaltsam erzählt. Ein besonderes Plus für mich persönlich ist, dass der Film mit dem Song Walk vom aktuellen Foo Fighters Album Wasting light endet.

Passend zum Film wurden folgende Comics veröffentlicht (in denen Asgard dann wieder so aussieht wie gewohnt):

Thor 01
Ultimate Thor
Marvel Exklusiv Softcover #92: Thor- Für Asgard (2011, Panini)

Unterhaltsame Superheldenverfilmung, die Lust auf X-Men Erste Entscheidung, Green Lantern, Captain America (alle 2011) und vor allem auf The Avengers (2011) macht!

3,5 Sterne
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92 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gottvater Odin hat zwei Söhne, den übereifrigen Kämpfer Thor, der gerne einmal übers Ziel hinausschießt und den stillen Loki.
Seit vielen Jahren herrscht in Asgard, der Götterwelt in der Odin, Thor; Loki und ihr Volk leben Frieden. Doch dieser Frieden ist trügerisch. Während einer Siegesfeier zu Thors Ehren entwenden zwei Eindringlinge einer anderen Welt beinahe den magischen Gegenstand, der diesen Frieden erst gezwungenermaßen ermöglichen konnte.

Der aufbrausende Thor will dem feindlich gesinnten Volk einen Denkzettel verpassen und begibt sich mit seinen Freunden, trotz des Verbots seines Vaters und Königs, in die 'Höhle des Löwen'. Nur dem beherzten Eingreifen von Odin ist es schließlich zu verdanken, dass Thor und seine Getreuen nicht besiegt werden. Doch zurück in Asgard tobt Odin und verbannt seinen uneinsichtigen und ehrgeizigen Sohn schließlich für unbestimmte Zeit auf die Erde. Thors Hammer wirft er hinterher, doch dieser soll von nun an nur dem Manne dienen, der durch Worte und Taten gezeigt hat, dass er es würdig ist, ihn bei sich zu tragen.

Währenddessen fährt die Astrophysikerin Jane Foster, einem Naturphänomen auf der Spur, durch die Wüste und fährt den, gerade auf der Erde angekommenen Thor mit dem Auto an. Diese Begegnung ist schicksalhaft- denn in Jane und ihren Freunden findet Thor schließlich Verbündete, die ihm helfen wollen, seinen Hammer wiederzubekommen um nach Asgard zurückzukehren, wo seit seiner Verbannung einiges im Argen liegt und das Königreich in Gefahr ist...

Zugegeben, ich bin kein großer Fan von Comicverfilmungen, doch da ich ein großes Interesse an nordischen Sagen besitze und zudem Kenneth Brannagh in diesem Film Regie führte, wollte ich mir dieses Actionspektakel, zudem im Kino in 3 D gezeigt, nicht entgehen lassen.
Und um es vorweg zu nehmen, Brannagh gelingt es eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur reines, hirnloses Action-Popcornkino bietet, sondern dank der gut gecasteten Akteure, die ihr Handwerk verstehen, auch glaubwürdig gespielt wird. So bekommt der Film gleich ein wenig mehr Substanz und hat für den Zuschauer einiges zu bieten.

Für die Hauptrolle des 'Thor' wurde mit Chris Hemsworth ein noch recht unbekannter Schauspieler verpflichtet, der jedoch zu jedem Zeitpunkt seine Rolle beherrscht und nicht nur als muskelbepackter Schönling durch die Welten schreitet. Seine Verkörperung des 'Thors' ist interessant, zumal er 'Thors Gefühlswelt' sehr ausdrucksstark auf die Kinoleinwand transportieren kann. Nicht nur optisch, sondern auch in schauspielerischer Hinsicht drängten sich mir immer wieder Assoziationen zu Brad Pitts Darstellung in 'Troja' auf- wobei Hemsworth allerdings noch einige Jährchen jünger ist, allerdings schon jetzt sehr viel Potential zeigt.

Erwähnenswert dürfte an dieser Stelle auch die schauspielerische Leistung von Tom Hiddleston sein, der in der Rolle des Loki ebenfalls überzeugt und einen vielschichtigen aber tragischen 'Bösewicht' verkörpert. Auch er erinnerte mich, nicht nur durch sein Schauspiel, an einen anderen Charakterdarsteller - Aidan Quinn.

Weitere Nebendarsteller sind Anthony Hopkins als Göttervater Odin, Rene Russo als Thors Mutter, Stellan Skarsgard als Kollege von Jane und Natalie Portman als Jane Foster. Während Hopkins wie immer eine souveräne Leistung abliefert, kommen Russo, Skarsgard und Portman ein wenig zu kurz- Russo hat nur einige wenige undankbare Szenen zu spielen und Portman und Skardsgard fehlen einfach mehr bedeutsame Dialoge. So bleiben die Frauen in diesem Film eher schöne Staffage, wie auch Thors Gefährten relativ blass wirken.

Die Effekte kommen besonders gut in Szenen zum Tragen, die in den beiden anderen Welten spielen, wobei besonders Asgard imposant und ganz golden schimmernd, ein wahrer Eyecatcher ist.
Überhaupt sind die Spielfilmsequenzen die nicht auf der Erde spielen, um einiges spannender und interessanter, als Thors Erlebnisse auf der Erde, wobei auch letztere durchaus amüsante und packende Szenen zu bieten haben. Sehr actionreich geht es allerdings in allen Welten zu!

Für Romantiker sorgt eine sich sehr langsam anbahnende Liebesgeschichte zwischen Jane und Thor, doch das Ende des Films deutet bereits eine Fortsetzung an, da die Love Story zwischen den beiden noch recht ungewiss ist. Es ist ein Film geworden, der positiv überrascht, aber trotz all des Lobes noch steigerungsfähig ist, wenigstens was weitere Expeditionen auf die Erde in einem zweiten Teil angeht. Ein Actionfilm für Männer und Frauen!
4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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106 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 14. September 2011
>>> ZUM FILM <<<
Ich muss gestehen, dass ich mir THOR nach zahlreichen positiven Kritiken gekauft habe, obwohl ich dem Superhelden-Genre bis auf wenige Ausnahmen kritisch gegenüberstehe. Zu den wenigen Ausnahmen gehören z.B. Kick-Ass oder Christopher Nolans Batman-Interpretation in Batman Begins und The Dark Knight. Anhand dieser Beispiele dürfte auch jedem Leser klar sein, dass ich immer dann neugierig oder gar in meinem Urteil überschwänglich werde, wenn der Film entweder "abseits der Spur" läuft und / oder der Superheld sehr menschlich erscheint.
THOR hätte sehr gute Ansätze gehabt, um mich voll zu begeistern. Zunächst gefällt mir, dass der Film sich viel Zeit nimmt, um alle Figuren ausgiebig einzuführen und die Geschichte in Gang zu bringen. Man spürt besonders im ersten Drittel des Films die Handschrift eines Regisseurs, der bisher ausnahmslos anspruchsvollere Geschichten inszeniert hat. Im ersten Filmdrittel wird tatsächlich eine Story ERZÄHLT, statt sie nur in Form eines atembraubenden Effektfeuerwerks auf den Zuschauer loszulassen. Außerdem blitzt hin und wieder ein zum Brüllen komischer Humor durch, den ich so nicht erwartet hatte. Und dass mit einem Augenzwinkern auch Genrekollegen erwähnt werden, dürfte für jeden Fan oder Kenner von Superhelden-Filmen das Sahnehäubchen auf die Geschichte sein.
Allerdings kann THOR dieses Niveau nicht durchgängig halten. Vor allem im letzten Drittel wird Superhelden-Blockbuster-Standardkost geboten: Ein geläuterter Held rettet die Welt - in einem actionhaltigen Finale, das zwar gewaltig und effektvoll aber letztlich ohne jegliche Überraschung verläuft. Auch fällt auf, dass der Film deutlich weniger Ecken und Kanten hat als er einen anfangs glauben lässt: Blut fließt kaum, so manch vermeintlich böser Charakter entpuppt sich als netter Kumpel und irgendwie haben sich am Ende alle lieb. Wer dann noch sagt, er habe einen außergewöhnlichen Film gesehen, für den kann THOR nur eine Genre-Premiere gewesen sein. Denn alle finalen Zutaten sind Standardware und sehr vorhersehbar.

All das macht THOR sicher zu keinem schlechten Film. Aber ich persönlich ordne ihn wie folgt ein: Kurzweilig und unterhaltsam, jedoch insgesamt nur wenig originell und schnell wieder vergessen. Kenner der mythischen Sage werden enttäuscht sein: Der Film würfelt deren Inhalte wild durcheinander und stellt sie überwiegend falsch dar. Aber muss das stören? Ich denke, man kann ohne weiteres darüber hinwegsehen, da es ja noch das Marvel-Universum gibt, auf dem der Film basiert.

>>> ZUR BLU-RAY <<<
BILD (gesehen auf 50 Zoll-Display)
Das Bild zeigt sich sehr detailreich und mit einer hohen Schärfe.

TON (gehört mit 7.1-Set)
Der deutsche 5.1 DD-Sound gefällt mit einer sehr guten Dynamik. Jedoch fällt auf, dass die Stimmen im Vergleich zu den Soundeffekten ein wenig zu leise abgemischt sind. Ich musste daher während des Films regelmäßig die Lautstärke entweder nach oben oder unten hin anpassen. Nur so war gewährleistet, dass ich alle Dialoge verstehen konnte und gleichzeitig nicht noch der Putz nicht von den Wänden bröckelt.
HD-Sound-Fans werden sicher bemängeln, dass der Ton auf Deutsch nur im datenreduzierten Dolby Digital-Format angeboten wird, während die englische Tonspur mit 7.1 DTS-HD MA-Sound brillieren kann. Im direkten Vergleich (und sofern man eine entsprechend geeignete Anlage besitzt) wird man tatsächlich Unterschiede hören. Die Masse der Käufer dürfte dies jedoch nicht stören, vor allem da der deutsche 5.1-Sound für sich genommen wirklich überzeugen kann.

EXTRAS
Die Extras sind umfangreich. Von kleinen Dokumentation zur Entstehung des Films über Deleted Scenes bis hin zu einem sehr interessanten Audiokommentar von Regisseur Kenneth Branagh werden vielfältige Boni geboten, die vor allem Fans des Films zufriedenstellen dürften.

FAZIT:
THOR gefällt als kurzweilige Unterhaltung, hinterlasst jedoch zu wenig eigene Spuren, um dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben -> ein netter Film für zwischendurch.
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am 20. April 2013
Diese Comicverfilmung ist aus dem Jahr 2011 und diente dazu die Figur Thor für das Marvel-Mammutprojekt The Avengers einzuführen.
Die Darsteller können überzeugen,auch wenn Natalie Portman's Charakter sehr klischeehaft angelegt ist.
Die Handlung ist gut geschrieben,wendungsreich und gut umgesetzt.Vor allem das Design von Asgard und die Effekte wissen zu gefallen
und sind vor allem zeitgemäß.
Die Action ist äußerst wuchtig und reißt einen automatisch mit.Die Action ganz am Anfang und die in Jotunheim erinnert ein wenig an die
Herr der Ringe Trilogie und die Frostriesen ein wenig an die Orgs,aber das stört aufgrund des Aufwands,der hier betrieben wurde,niemanden.
Inszenatorisch hat mir persönlich aber das Duell Thor gegen Destroyer am besten gefallen.
Der Humor kommt auch nicht zu kurz,was vor allem an den durchdachten Dialogen liegt.Das Auftauchen von Shield fand ich äußerst gelungen,genau wie
die übrigen Verweise auf andere Marvel-Charaktere wie Iron man,Hawkeye und Hulk.
Ich persönlich kann Göttern und Sagen nicht so viel abgewinnen und das Finale fand ich etwas vorhersehbar und in die Länge gezogen und die Inszenierung
von Kenneth Branagh hätte noch ein bisschen straffer sein können.
Fazit:Gelungene Comicadaption.
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am 14. Juni 2015
Thor und Iron Man sind einfach meine Lieblingshelden.
Die Wandlung vom überheblichen, arroganten Krieger zum Schützer der Menschheit ist amüsant und actiongeladen zu betrachten. Jemand der Witz, Action und muskelbepackte Männer mag, kommt hier voll auf seine Kosten ;)
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Dieser Film ist für mich eine persönliche Überraschung gewesen. Ich habe ihn in der Originalsprache geschaut, nicht auf deutsch. Denn besonders Sprache, Ton und Stimme verändern einen Film mitunter gewichtig, sowohl zum positiven als auch negativen.
Erzählt wird die Story von Thor, oder besser gesagt das, was Marvel daraus gemacht hat. Ein arroganter, selbstgefälliger Thor sucht den Krieg mit einer anderen Nation. Als Strafe für diesen Frevel verbannt sein Vater (glaubwürdig von A. Hopkins verkörpert) auf die Erde, ohne Macht! Kein Hammer schwingen mehr, kein durch die Luft wirbeln und andere verprügeln. Na gut, letzteres doch, denn das geht auch mit Menschen gut .-)
Die Story ist eng verpackt, soll heißen: innerhalb von ca. 30 Minuten erlebt der Zuschauer die Wandlung des arroganten Gottes zum geläuterten, Frühstück machenden, guten (?) Thor.
Die Spezialeffekte sind gut, die Handlung dick und von mir nur zu empfehlen. Zu mindestens im Original. Wer Comics mag und Verfilmungen, mit starken inhaltlichen Abschweifungen, dem sei dieser Film gegönnt!
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am 30. September 2014
Dieser Film ist nicht unbedingt die Verfilmung einer Göttersaga, sondern eine Comicverfilmung aus dem Marvel-Universum. Deshalb musste ich ihn unbedingt sehen. Dieser Actionfilm mit Fantasy-Elementen brilliert durch sagenhafte Spezialeffekte. Wie die verschiedenen Götterwelten visuell dargestellt werden, ist meiner Meinung nach fantastisch. Thor war früher nicht unbedingt mein Lieblings-Comicsuperheld. Mit diesem Film konnte mir die Figur definitiv näher gebracht werden. Zwar ist mir der Charakter Thors ein wenig zu weltfremd und mir gefällt seine Sprache nicht, aber er ist dafür kein stinknormaler, tugendhafter Superheld wie viele andere. Eine Love-Story gibt es in diesem Werk ebenfalls, jedoch nimmt diese keinen zu großen Raum ein, sodass dieser Handlungsstrang nicht kitschig wird. Die 110 Minuten vergingen quasi wie im Flug, da der Streifen nicht im geringsten langweilig ist. Jeder Comic-Fan sollte sich ihn anschauen und wer gerne Action-Fantasyfilme sieht, ist hiermit auch gut beraten. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
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