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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht will er, nicht Sex, nicht Geld, nur: Macht!
Der demokratische Kongressabgeordnete Francis Underwood (Kevin Spacey) ist als Fraktionsvorsitzender (House Majority Whip) dafür zuständig, bei wichtigen politischen Entscheidungen die eigenen Abgeordneten auf Linie zu bringen und durch Absprachen und Deals Abstimmungsmehrheiten zu organisieren. Er liebt die Macht. Mehr als an Sex oder Geld hat er Freude daran,...
Vor 8 Monaten von Nightrider veröffentlicht

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Serie super, Verpackung katastrophal
Die Serie ist super, jedoch sind die einzelnen DVDs nicht wie gewohnt in einer Halterung verpackt, sondern an die Umverpackung geklebt. Die allererste DVD hatte dadurch deutliche Klebspuren, die nur mühsam und nicht vollständig entfernt werden konnten. Ebenso ist eine saubere Lagerung nicht möglich, da die einzelnen DVDs in der Schachtel...
Vor 28 Tagen von Karin Schaperdot veröffentlicht


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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht will er, nicht Sex, nicht Geld, nur: Macht!, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Der demokratische Kongressabgeordnete Francis Underwood (Kevin Spacey) ist als Fraktionsvorsitzender (House Majority Whip) dafür zuständig, bei wichtigen politischen Entscheidungen die eigenen Abgeordneten auf Linie zu bringen und durch Absprachen und Deals Abstimmungsmehrheiten zu organisieren. Er liebt die Macht. Mehr als an Sex oder Geld hat er Freude daran, anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen, sie zu manipulieren, sie so gekonnt auf bestimmte Gedanken zu bringen, dass sie nachher glauben, es wären ihre eigenen Gedanken. Damit von Anfang an klar ist, wie Francis tickt, sehen wir in der 1. Szene der 1. Folge, wie er einem verletzten Nachbarshund, der angefahren vor seinem Haus liegt, mit bloßen Händen das Genick bricht, "aus Barmherzigkeit". Seine Frau Claire (Robin Wright) passt gut zu ihm. Sie leitet eine soziale Umweltorganisation. Als einmal das Geld knapp wird, feuert sie skrupellos die Hälfte ihrer Angestellten. Die langjährige Mitarbeiterin, die die Entlassungen vorbereiten und aussprechen muss und dabei die Wut und die Verzweiflung der Entlassenen zu spüren bekommt, wird nach getaner Arbeit natürlich auch entlassen. Alles klar? Ein nettes Pärchen, diese Underwoods. Und dann ist da ja auch noch Zoe Barnes (Kate Mara), eine junge, aufstrebende Journalistin, die erst für den Washington Herald, später für den Internet-Blog "Slugline" arbeitet. Sie schläft mit Francis, um an aktuelle politische Informationen heranzukommen, wobei irgendwie weder ihm noch ihr der Sex an sich besonders wichtig zu sein scheint. Es geht mehr um Macht, um Unterwerfung, um die Besiegelung ihres geheimen Kontrakts. Später beginnt Zoe, gegen Francis zu ermitteln: Sie witttert eine große, skandalträchtige Story im Zentrum der Macht.

Warum ich diese hoch intellektuelle und gleichzeitig total spannende Serie für absolut sehenswerte halte?
+ Weil die fantastischen Hauptdarsteller Kevin Spacey, Robin Wright und Kate Mara Folge für Folge ein herrlich fieses, abgrundtief unmoralisches Feuerwerk an Intrigen, Lügen und schlauen Schachzügen abbrennen.
+ Weil Star-Regisseure wie David Fincher oder Joel Schumacher hier ihr ganzes Können zeigen: Höchste Kino-Kunst im gefälligen Serien-tv-Format!
+ Weil Francis sich immer wieder direkt an uns Zuschauer wendet und uns einzelne seiner Gedanken oder Schachzüge persönlich erläutert. Damit rückt er uns hautnah auf die Pelle, voll gruselig. Oh Schreck, dieser Typ ist so echt, der springt gleich aus dem Fernseher und verwickelt auch mich in seine Machtspielchen!
+ Weil man sich Minute für Minute besser vorstellen kann, dass der Politikbetrieb im Weißen Haus tatsächlich so oder so ähnlich wie in dieser Serie abläuft. Man hofft, dass es nicht so ist. Aber man ahnt: Doch, so ist es.
+ Weil die Serie ein interessantes Statement zum Thema "Sex" abgibt: Obwohl Francis und Claire absolut im Gleichklang ihren Weg gehen, einander bis in die tiefsten Geheimnisse ihrer Person kennen und tolerieren und ihre Verbindung und ihr gegenseitiges Vertrauen beiden über alles geht - wird in den 13 Folgen der 1. Staffel nicht klar, ob die beiden überhaupt auch mal miteinander schlafen. Beim Sex geht es immer auch um Macht, um Unterwerfung und die Durchsetzunng des eigenen Willens. In dieser Serie geht es nur um Macht, um Unterwerfung und die Durchsetzung des eigenen Willens. Das ist attraktiv und abstoßend zugleich, vor allem aber lehrreich: Ja, so sind sie, die Menschen, wenn sie Macht haben, Macht ausüben und miteinander um die Macht kämpfen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplexer und düsterer Politthriller mit Kevin Spacey in der Rolle seines Lebens, 2. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
US-Präsident Barack Obama hat das Wochenende rund um den amerikanischen Feiertag „President’s Day“ am 17.02.2014 dazu genutzt, um sich die persönlich bestellte Vorab-Kopie der zweiten Season von „House of Cards“ reinzuziehen – die immerhin 13 Folgen umfasst. Auch wenn er öffentlich beteuert, der echte politische Betrieb in Washington sei viel langweiliger als er in der Serie dargestellt wird, möchte man aufgrund der Glaubwürdigkeit von „House of Cards“ doch wetten, dass er so manches düstere Element dieser genial konzipierten Fernsehproduktion in seinem Alltag wiedererkennt...

Der Kongressabgeordnete Frank Underwood ist der faszinierende Protagonist in „House of Cards“, überragend gespielt von Kevin Spacey. Seine ganze Energie, Zeit und Intelligenz widmet er nur einem einzigen Lebenszweck: der ultimativen Macht. Geld, Leistung, Anerkennung, Liebe, Sex – all das interessiert ihn nicht die Bohne. Den höchsten Genuss empfindet er, wenn er andere Menschen manipulieren und beeinflussen, oder am besten gottgleich über sie verfügen kann. Frei nach dem Prinzip „Macht macht machthungrig“ intrigiert, lügt und manipuliert er bis sich die Balken biegen, um in der politischen Szene Washingtons immer weiter aufzusteigen. Er schreckt dabei vor nichts zurück und ist aufgrund seines meisterlichen Geschicks im Umgang mit Menschen und seines überragenden Intellekts erschreckend erfolgreich. Unterstützt wird er dabei von seiner Frau, die ihm in ihrer Skrupellosigkeit und ihrem Machthunger ebenbürtig ist. Vielschichtige Hintergründe des US-amerikanischen und internationalen Politbetriebs werden dabei informativ in die Handlung miteinbezogen.

Was „House of Cards“ besonders macht, ist nicht nur der originelle Plot, die gigantischen schauspielerischen Leistungen, die politisch bildenden Elemente, der exzellente Soundtrack, die ästhetischen Bilder und die originell düstere Atmosphäre. Die Serie besticht vor allem durch ihre Authentizität, durch die man das Gefühl bekommt, tatsächlich in die finstere Realität der politischen Ränkespiele einzutauchen, hinter die Kulissen des öffentlich zelebrierten Scheins. Zwangsläufig ist man versucht, Parallelen zum Werdegang realer, auch deutscher Politiker zu ziehen, wenn man Insiderberichte über deren Verhalten auf dem Weg an die Spitze durchforstet.

Auch schon die Idee, nach der „House of Cards“ konzipiert wurde, folgt einer nüchtern erfassten Berechenbarkeit der Zuschauer und könnte von Frank Underwood selbst stammen. 2010 hat der Internet-Sender Netflix in einer Studie ermittelt, dass sein Stammpublikum am liebsten Politthriller, Produktionen des Regisseurs David Fincher sowie Filme mit Kevin Spacey als Hauptdarsteller aufruft. Konsequent investierte Netflix 80 Millionen Dollar, um alle drei ermittelten Elemente in „House of Cards“ zu vereinen. Dass es Netflix gelungen ist, mit diesem Konzept in kürzester Zeit das zehnfache der investierten Summe wieder einzuspielen, und das trotz zahlloser illegaler Downloads, spricht für sich. Im Grunde sind wir doch alle ahnungslose Spielfiguren, selbst als Zuschauer dieser großartigen Serie...
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Kartenhaus der Macht, 2. März 2014
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Eine gute Serie hat Protagonisten mit Tiefgang, die dem Zuschauer Empathie abringen, mit ihm mitfiebern und -bangen lassen. Eine sehr gute Serie hat Hauptcharaktere, die innerlich gebrochen sind und vom Zuschauer ambivalent aufgenommen werden: soll ich ihn mögen? Darf ich ihn mögen? Eine großartige Serie hat Protagonisten, die mit ihrer Skrupellosigkeit und ihrer Bösartigkeit den Zuschauer mitten die Magengegend boxen und ihm zeigen, dass Menschen auf unserer Welt existieren, die nichts anderes wollen als ihren eigenen Vorteil. "House of Cards" gehört damit zweifelsohne zu den "großartigen" Vertretern der Fernsehunterhaltung.

Im Zentrum der Serie steht der Kongressabgeordnete Frank Underwood, welcher nach der Wahl des neuen Präsidenten übergangen wird. Eigentlich sollte er zum Außenminister ernannt werden; der Präsident Garrett Walker hält es aber für eine bessere Idee, ihn als "Einpeitscher" bzw. Fraktionsführer im Kabinett zu lassen. Es bedarf lediglich einer einzigen nachdenklichen Nacht am Fenster seines Hauses und Frank Underwood hat einen Plan geschmiedet. Einen Plan, der ihn hoch hinaus schießen und andere in den Abgrund stürzen lässt.

Die erste Staffel umfasst dreizehn Episoden zu jeweils ca. 45 Minuten Spielzeit. Bereits die erste Sequenz der Serie macht deutlich, mit was für einem Charakter wir es in den kommenden Stunden zu tun haben werden. Die Erdrosselung (!) eines angefahrenen, dem Tode nahestehenden Hundes gehen dem Zuschauer dabei durch Mark und Bein. Insbesondere, da Frank die vierte Wand zu Ihnen durchbricht und erklärt: "Es gibt zwei Arten von Schmerz: den Schmerz, der einen stärkt. Und sinnlosen Schmerz; den Schmerz, der nur Leid mit sich bringt. Ich bin nicht zu geduldig, wenn etwas sinnlos ist... Momente, wie dieser erfordern jemanden, der handelt, der das Unangenehme übernimmt, das Notwendige!" Und schwupps, ist der Hund tot und der Zuschauer eingenordet.

Gerade dieses von mir erwähnte Einbeziehen des Fernsehpublikums machte für mich einen großen Reiz der Serie aus. Frank erklärt uns, wie er seine Mitmenschen manipuliert, was ihn beschäftigt, ihn ärgert und freut. Dieses Stilmittel ist sicherlich nicht jedermanns/-fraus Geschmack, aber allein Franks schneller, süffisanter Blick zum Zuschauer, wenn eine seiner kurz vorher prophezeiten Manipulationen Früchte getragen haben, ist schlicht und einfach fantastisch.

"House of Cards" ist durch die Neuartigkeit der Zurverfügungstellung medienwirksam gehypt worden. Wie so häufig bei gepuschten Dingen ist das Innenleben jedoch schal und unausgegoren, verfügt über kein Esprit. "House of Cards" ist, wie Sie allein meiner Sternebeurteilung bereits ansehen können, anders. Es fängt bei der Besetzung an. Der oscarprämierte Kevin Spacey ist, auch darüber müssen wir keine weiteren Worte verlieren, ein begnadeter Schauspieler und ist perfekt für diese Rolle. Er gibt der Figur des Frank Underwoods die notwendige Arroganz und den Größenwahn, ohne lächerlich zu wirken. Spacey schultert das "Kartenhaus" gekonnt. Robin Wright mimt Franks Frau Claire Underwood. Machen wir es kurz: Nicht ohne Grund ist sie mit einem Golden Globe für die beste weibliche Hauptrolle 2013 ausgezeichnet worden. Aber auch Kate Mara, Corey Stoll oder Michael Kelly mimen ihre Figuren mit einer Spielfreude, die es in sich hat.

Man merkt der Serie das Budget von 100 Millionen Dollar in jeder Sekunde an. Die Kamerafahrten, die eingefangenen Bilder, das Setting sind hochwertig und erinnern an teure Kinoproduktionen. Der Soundtrack von Jeff Beal untermalt mit dem tollen Piano und den sanften Streichern die Szenerie. Die DVD kommt relativ stilsicher daher: Die aufklappbare und mit Charakterfotos versehene DVD-Hülle ist in einen schmucken Schuber gebettet. Lediglich die DVDs sind unglücklich drapiert, da sie nicht auf einen kleinen Spindel gesteckt wurden sondern innerhalb der Hülle in einem Papp-Schlitz aufbewahrt werden. Dies erhöht die Gefahr der Beschädigung durch Kratzer auf der DVD.

"House of Cards" ist für mich die beste Serie 2013. Sie ist packend, spannend, gekonnt inszeniert, großartig besetzt und zeigt, dass es keinen großen Sendernamen wie NBC, FOX oder ABC benötigt, um genialen Serienstoff zu produzieren. Die zweite Staffel ist in Amerika (und auf Sky auch im Original in Deutschland) bereits erschienen. Die ersten vier Folgen habe ich schon gesehen; und was soll ich sagen? "House of Cards" wird wohl auch mit der zweiten Staffel meinen persönlichen Titel "Beste Serie 2014" erhalten.
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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Serie - die Aufschluss darüber gibt wie es hinter den Kulissen der amerik. Politik zugehen könnte..., 25. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Die amerik. Version von HOUSE OF CARDS basiert wie die engl. Originalversion House of Cards Trilogy [3 DVDs] [UK Import] auf dem Buch House of Cards von Michael Dobbs. Die britische Serie wurde Anfang der 90er Jahre veröffentlicht und ist schon von daher nicht mehr zeitgemäß. Über 20 Jahre später werden Nachrichten dank PC, Smartphone, Blackberry, Tablets etc. innerhalb von wenigen Sekunden von A nach B gesendet - davon konnten frühere Generationen nur träumen.
Der von vielen als Kultregisseur bezeichnete David Fincher hat sich an eine Neuauflage der TV-Serie gemacht und ihr neben seinem eigenen einen eindeutig amerik. Stil verpasst, der mich persönlich an seinen Film Verblendung erinnert. Für eine der beiden weibl. Hauptrollen hat er Kate Mara (die 2 Jahre ältere Schwester von Rooney Mara aka 'Lisbeth Salander' in Finchers Version von Veblendung) gewählt.

V O R S I C H T - es folgen Spoiler!
HOUSE OF CARDS gewährt einen Blick hinter die Kulissen der "Schaltzentralen der Macht im Weißen Haus". Ob dort tatsächlich solche Machenschaften stattfinden oder stattdinden könnten, soll jeder für sich entscheiden. Ich zähle zu denen die dies stark annehmen.
13 Episoden lang darf der Zuschauer den brillianten, überaus ehrgeizigen und vor allem völlig skrupellosen Politiker Francis Underwood (Kevin Spacey) dabei beobachten wie er mit allen Mitteln versucht die Stufen seiner Erfolgsleiter in die höchste Höhen zu erklimmen - sein Ziel ist kein Geringeres als schnellstmöglich das Amt des "Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika" zu bekleiden. (Und wenn er es denn jemals erreicht stünde ihm nur noch der Präsident im Weg zur absoluten Spitze - gnade ihm Gott!)
Francis wird in all seinem Tun und Streben loyal von seiner ebenfalls sehr erfolgreichen und ehrgeizigen Gattin Claire (Robin Wright) unterstützt, die so manches Mal ihre eigenen Interessen denen des Gatten unterordnet bzw. unterzuordnen hat. Allerdings nimmt auch sie sich - wie ihr werter Gatte - die Freiheit, dem Alltag des eigentlich tristen Ehelebens (in dem das Feuer längst erloschen ist) gelegentlich zu entfliehen.

Wie Francis sämtl. Personen in seinem Umfeld äußerst geschickt für seine Zwecke und Ziele manipuliert, läßt einen als Beobachter erschauern und hoffen dass man im eigenen Leben von solch einem "Meister der Manipulation, Lügen und Intrigen" verschont bleibt und nicht selbst in die Lage gerät Spielball bzw. Opfer eines solch gefährlichen Menschen zu werden. Denn eins ist klar, wenn man die Erwartungen nicht erfüllt oder sogar enttäuscht werden einem unverzüglich und gnadenlos die Strippen abgeschnitten...
Auf dem Weg nach ganz oben lernt Francis die junge ambitionierte Journalistin Zoe (Kate Mara) kennen und nutzt sie fortan geschickt für seine Zwecke. Ganz nebenbei beginnt er noch ein Verhältnis mit ihr... was Claire nicht verborgen bleibt.
Francis erkennt das ihm auf dem Weg nach oben der Politiker Peter Russo (Corey Stoll) höchst gelegen käme, obwohl dieser für seine Neigung zu Alkohol und Nutten bekannt ist. Russo wird geschickt dazu gebracht, sich in die Hände von Underwood zu begeben, in Folge muss er seine Wahlversprechen brechen... was an dem innerlich ausgebrannten Typen nicht spurlos vorübergeht.
Zuletzt noch ein Wort zur ehrgeizigen jungen Zoe, die wie Francis um ihrer Ziele zu erreichen bereit ist so gut wie alles zu tun. Zu Beginn meint sie dass sie alles in der Hand hat, bis sie schließich erkennen muss dass sie lediglich eine von vielen Marionetten im "Puppentheater des Francis Underwood" ist.
Mehr sei nicht verraten, der Zuschauer soll sich schließlich sein eigenes Bild von der Serie machen.

Ich fühlte mich ausgezeichnet unterhalten, die Serie erhält von mir die volle Punktzahl *****! Gute Unterhaltung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Böse, böse, böse, 11. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Kevin Spacey at his best: Frank Underwood ist nicht, wie vor der Wahl versprochen, Außenminister der USA geworden, sondern soll statt dessen weiter für die Partei im Hintergrund malochen. Das ist natürlich nicht in seinem Sinne und er begibt sich auf einen gnadenlosen Rachefeldzug, auf dem er sich sein umfassendes Wissen um die politischen Verhältnisse im weißen Haus zunutze macht. Er benutzt und instrumentalisiert die Menschen um sich, unterstützt von seiner ebenfalls kalt berechnenden Ehefrau und bedient sich einer erfolgsgeilen Jungjournalistin.

Als besonderes Stilmittel dienen die zahlreichen, von kaltem Sarkasmus gekennzeichneten Bemerkungen, die Underwood dem Bildschirm (also der Kamera) zugewandt den ZuseherInnen zuflüstert, von seinen KontrahentInnen aber nicht bemerkt werden. Dabei schwankt man beim Zusehen zwischen grenzenloser Begeisterung und blankem Entsetzen über die gebotene Bösartigkeit.

Weitab von Stil und Inhalt sonstiger amerikanischer Hintergrund-Ha-Ha-Serien. Ernsthaft und doch ironisch. Ein Meisterwerk.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kevin Spacey zum verlieben...?, 17. Februar 2014
...oder hassen? House of Cards setzt neue Maßstäbe und man weiß nicht, ob man Frank Underwood (Kevin Spacey) nun verabscheuen oder doch sympathisch finden soll. Für die Rolle muss man den grandios aufspielenden Kevin Spacey einfach lieben. Skrupellos räumt er seine politischen Gegener von der Bildfläche des politischen Geschehens. Zwischendurch bekommt man, dank des durchbrechens der vierten Wand (direkte Ansprache an den Zuschauer), auch noch ein paar sarkastische Bemerkungen persönlich ab. Gerade ist die 2. Staffel in den USA (und via Sky in Deutschland) gestartet und erfüllt alle Erwartungen, dich ich nach der 1. Staffel in dieses Format gesetzt habe. Somit eine klare Kaufempfehlung, diese Emmy- und Golden Globe prämierte Drama-Serie muss man gesehen haben!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Serie!, 2. Februar 2014
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Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
Bin eigentlich kein Fan amerikanischer Filme und Serien. Aber House of Cards ist spannend, fesselnd und mit Top Schauspielern besetzt.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das System von Innen, 27. August 2013
Schon bei den ersten Folgen der Serie wurde mir schnell bewußt, wie gering doch meine Kenntnis darüber war, wie das politische System der USA funktioniert, vom üblichen Wikipedia-Wissen abgesehen. Ob das Bild, das die Serie vermittelt realistisch ist kann ich demnach nicht beantworten, aber dass sie ungeheuer spannend und gut gemacht ist, das schon, und zwar nicht nur was die politischen Intrigen anbelangt. Eine ganz besondere Rolle spielt dabei das Verhältnis der Eheleute Underwood, das den üblichen Klisches wiederspricht, was vor allem der faszinierenden darstellerischen Leistung von Robin Wright zu verdanken ist, die mit Claire Underwood einen neuen Typ von Politikergattin verkörpert, wie ich ihn bisher noch nie gesehen habe. Taff, unterkühlt mit gebremsten Emotionen, intellektuell, sensibel, kreativ und aber auch naiv und weltfremd, wie in der Szene in der sie einem Bettler einen Geldschein in die Hand drückt mit dem Hinweis, auf ein Delikatessengeschäft ganz in der Nähe - Marie Antoinette läßt grüßen. Aber auch die weiteren Hauptpersonen verfügen über Tiefen die Interesse und Neugier wecken, so dass es fast unmöglich ist, den Fernseher auszuschalten, bevor nicht die letzte DVD abgespielt wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die fünf Sterne ..., 21. April 2014
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Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
gibt es für die wirklich gute Serie, die (mit einer Ausnahme) fast durchgängig interessante Folgen mit guten Dialogen zu bieten hat. Die Frage, die sich amerikanische Betrachter vielleicht stellen mögen - ob das Ganze die Anti-Washington-Rhetorik der Tea Party aufgreift - braucht deutsche Fernsehzuschauer nicht umzutreiben. Zu sehen sind auf jeden Fall 13 Folgen mit einer Fülle von Manipulationen, Intrigen und Machtmechanismen rund um den Regierungsbetrieb, erstklassigen Schauspielern und gut durchdachten Handlungssträngen. Sehr gut ist auch die Regie. Die meisten Folgen wirken in sich abgeschlossen, gewinnen durch die Fortsetzungen aber im Nachhinein neue Facetten, die man beim ersten Betrachten noch nicht wahrgenommen hat. Dass einige Ereignisse etwas unwahrscheinlich anmuten, nimmt man da gerne in Kauf.
Nicht so gut - und da schließe ich mich vielen Rezensionen an - ist die Verpackung, die die DVDs nicht richtig schützt und die Entnahme der Scheiben zu einem fummeligen Unterfangen macht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen macht süchtig, 28. Januar 2014
Von 
hanses.asl (Herbstein, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] (DVD)
House of Cards ist eine richtig gute Staffel, die die korrupten und schmierigen Geschäfte und Aktionen hinter den Kulissen in der amerikanschen Politik zeigt, bzw. einen rachsüchtigen Frank Underwood auf dem Weg nach oben, bin schon so gespannt auf Staffel 2
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House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs]
House of Cards - Die komplette erste Season [4 DVDs] von Charles McDougall (DVD - 2013)
EUR 22,99
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