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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Musik-Event des Jahres
...war für mich der Konzert Besuch in Oberhausen bei Steve Hackett, mit seiner Genesis-Revisited Tour 2013.
Anfangs hatte ich leichte Zweifel: Würde Steve das hinbekommen, den Spagat zwischen Original/Abweichungen zu Genesis Original? Immerhin sassen ja im Publikum
die absoluten GENESIS Fachmänner und Frauen...
Wie würde sich die Band...
Vor 10 Monaten von Harald Mausa veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen für den Surround-Sound auf der DVD
der ist nämlich faktisch nicht vorhanden!

Center tot und von Hinten nix Brauchbares.
Also wiedermal nur ein reines langweiliges Stereo-Vergnügen :-(

Hier wollte ich eigentlich erstmal Nichts kommentieren, da ich auf die 2014er Royal Albert Hall Scheibe warten wollte, da die aber ebenso wie diese "versemmelt" wurde - hier der Hinweis,...
Vor 2 Monaten von gracd15 veröffentlicht


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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Musik-Event des Jahres, 18. Oktober 2013
Von 
Harald Mausa "harald_mausa" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
...war für mich der Konzert Besuch in Oberhausen bei Steve Hackett, mit seiner Genesis-Revisited Tour 2013.
Anfangs hatte ich leichte Zweifel: Würde Steve das hinbekommen, den Spagat zwischen Original/Abweichungen zu Genesis Original? Immerhin sassen ja im Publikum
die absoluten GENESIS Fachmänner und Frauen...
Wie würde sich die Band schlagen, insbesondere der Sänger Nad Sylvan, der ja die schwierige Aufgabe hatte,sich mit Gabriel/Collins messen zu müssen?
Nun was soll ich sagen, erlebt habe ich ein absolutes Top-Konzert das wirklich das Publikum von den Stühlen gerissen hat, Standing Ovations auslöste und wirklich auch musikalisch absolut überzeugte. Insbesondere Nad Sylvan hat die schwierige Aufgabe hervorragend gelöst. Keinerlei Imitation der grossen Vorbilder, sondern er war er selbst und hat absolut überzeugt, imho.
Auch der Rest der Band löste absolute Begeisterung aus. Näher am früheren Genesis-Sound war wohl in den letzten Jahren keine Band mehr.
Nachzuvollziehen ist das Ganze nun hier, mit einem 3 CD und zwei DVD-Set, das erfreulicherweise dieses erlebte Wahnsinnskonzert sehr gut nachvollziehbar macht.
Hackett an der Gitarre ist nach wie vor eine "Bank", er hält das Genesis-Erbe hoch. Für diesen Preis ist das Set ein Muß für diejenigen, die noch die alten Genesis zu schätzen wissen. Denke ich da an die letzte Tour der drei (Collins/Rutherford/Banks)2007, so gewinnt hier Hackett den Vergleich um Längen...musikalisch gesehen.
Die ganze Band strotzte nur so vor Spielfreude und Steve war sichtlich stolz.
Auch die kleine, aber feine Stage mit den Leinwänden auf denen Videos die Atmosphäre der Songs unterstützten, konnte gefallen.
Schade nur, daß es keine Blu-ray Ausgabe gibt...(es wird aber gemunkelt, daß dies mit dem Konzert in der Royal Albert Hall noch nachgeholt wird...)und hier durch die vielen Gäste der Konzertfluss nicht so ganz strikt stringent eingehalten wird, wie bei meinem erlebten Konzert.
Das tut der Freude aber keinen Abbruch. Ein ganz starkes Set haben Steve und Band hier hingelegt. Bild-und tontechnisch keine Referenz, aber absolut i.O.
Klare Kaufempfehlung und (selbstverständlich) 5 Sterne meinerseits.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
Ergänzend zu den Ausführungen der anderen Rezensenten bleibt noch hinzuzufügen, dass es den Produzenten dieser mehr als üppigen CD/DVD Sammlung wirklich gelungen ist, im Rahmen des technisch machbaren, die schiere Gewalt der Konzerte vom April 2013 adäquat auf Tonträger konserviert zu haben. Im Konzert in München hat mich das Mellotron-Intro von "Watcher..." glatt in den Sitz gedrückt und es war nicht vorstellbar, ein ähnliches Gefühl auch zu Hause erleben zu können. Aber bereits nach 2 Sec standen alle Hauthaare senkrecht - wie anschließend bei nahezu jedem Stück auch. Nad Sylvan interpretiert die alten Klassiker mit Hingabe und Würde, auch optisch. Alle anderen Musiker auch, aber alle "alten" Genesis Fans wissen, welche Bedeutung die Stimme bei "unseren Lieblingssongs" hat. Steve Hackett hat den Fans tatsächlich das gegeben, was sie wirklich wollen. Weiterhin erfreulich: Die Kameraführung der Konzertaufnahme ist ruhig, keine hektischen Schnitte, alle Bildwechsel gehen weich ineinander über. Es gibt auch keine "künstlerischen" Gimmicks wie Farbverfremdungen, Grobkörnigkeit, Szeneneinspielungen oder sonstigen Unsinn. Einfach nur 2 Stunden und 41 Minuten traumhafte Konzert-Musik. Schöner kann man das Erbe der frühen Genesis nicht verwalten.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DANKE, Steve Hackett!, 19. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
Die Studioscheibe klingt weiterhin nicht so inspiriert wie die Live-CD hier. ABER: Beim Ertönen der ersten Klänge von "The Lamia" stand das Wasser in meinen Augen. Da ich selbst Augen-und Ohrenzeuge dieser famosen Darbietung bewährter und rarer Genesisklassiker beim Konzert Anfang des Jahres in Mainz war, konnte ich mich gut in die hier vorliegende Konzertdokumentation hineinversetzen. Dennoch schloß ich die Augen und stellte mich als Besucher mitten im Hammersmith vor, dieser altehrwürdigen Konzerthalle in London. Wie würden Genesis heute klingen, wären sie zusammengeblieben? Hackett in typischer Pose auf der Bühne zu beobachten ist wie das "nach Hause kommen" eines alten Freundes, der mir die Pubertät ertragbar gemacht hat, während gleichaltrige Mitleidende sich in Cindy Lauper oder Camouflage retteten. Hackett mit exzellenten Musikern, und dann diese Scheibe, das ist ein mehr als ein feuchter Traum, gerade weil ich mir immer vorgestellt habe ich sei Teil eines Konzertpublikums anno 1974. Selten hat mich einer meiner Genesis-Helden so berührt...Danke Steve. Jetzt stelle ich mir gerade vor, wie die alten und neuen Genesis auf einer einmaligen Reunion-Tour durch Deutschland...aber lassen wir das. Sonst fange ich wieder an zu heulen.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen GENESIS FOREVER, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
So, da isser also mal wieder, unser guter, alter Mr. HACKETT. Gut war er, abgesehen von gelegentlichen Fehltritten, eigentlich immer schon und alt – naja, der Typ ist 1950 geboren, somit sagenhafte 63 Lenze jung. DAS sieht und vor allem HÖRT Mann/Frau ihm weiß Gott nicht an. Es ist schon erstaunlich, welch kontinuierliche Kreativität sich dieser Mensch über so dermaßen lange Zeit bewahrt hat. Abgesehen davon ist er DER EINZIGE des ehemaligen Prog-Schlachtschiffs, der 1. im Gegensatz zu seinen Ex-Kollegen immer noch hyperaktiv und vor allem RELEVANT ist, 2. den alten, echten, WIRKLICHEN GENESIS-Sound auch in der Gegenwart authentisch und glaubhaft auf Platte bzw. die Bühne bringt und 3. noch LEBT! Also nicht, das die Anderen TOT sind, sie machen halt nur momentan nichts Großartiges.

DIE SETLIST
liest sich wie eine BEST-OF-GENESIS (through the eyes/ears of HACKETT). Alle LPs, bzw. CDs, auf denen STEVE gespielt hat, werden bedient, also von der 71er NURSERY CHRYME bis hin zur 77er WIND AND WUTHERING. Die einzelnen Sonx hier auf zu zählen, ergibt wenig Sinn, da der HARD-CORE-GENESIS-FREAK sie sowieso in und auswendig kennt. Einzig und allein SHADOW OF THE HIEROPHANT verdient an dieser Stelle Erwähnung, erschien dieses Stück doch niemals auf irgendeiner GENESIS-LP, wohl aber auf HACKETT's erster 75er Solo-Platte VOYAGE OF THE ACOLYTE.

Wie STEVE eingangs erklärt, hat er dieses Stück seinerzeit zusammen mit Michael RUTHERFORD geschrieben. Aus Gründen, die er NICHT erklärt, die wir aber alle ahnen können, schaffte es HIEROPHANT dann nicht auf TRICK oder WIND. Hier passt es sich nahtlos in den Rest des Programms ein und stellt mit seiner minutenlangen, unglaublichen, einzigartigen Steigerung immer noch ein absolutes Konzert-Highlight dar. Was mich in diesem Zusammenhang etwas verwundert, ist das Fehlen von PLEASE DON'T TOUCH von seiner gleichnamigen 76er LP. Auch dieses Stück schleppte STEVE zu damaligen GENESIS-Proben bis dann ein gewisser Mr. COLLINS mit folgenden Worten den Raum verließ: „I can't get behind that.“ – tja, soviel dazu...

DIE BAND
besteht zum Großteil aus alten Bekannten, also Leute seiner seit Jahren ziemlich konstanten Tour- und Studio-Band. Abgesehen vom Meister himself performen: Roger KING an den Tasten – spielt wie BANKS, klingt wie BANKS, sieht manchmal sogar ein bißchen aus wie BANKS und verdudelt sich wie dieser scheinbar NIE.

Das Schlachzeuch traktiert wie gewohnt Gary O'TOOLE – hat sich im Laufe der Zeit das GENESIS-Repertoire originalgetreu draufgeschafft und klingt mit seinen Backing-Vocals einem weltberühmten Drummer/Singer nicht unähnlich. Dies gilt NICHT für seine Leads, aber dazu vielleicht später mehr.

Rob TOWNSEND verantwortet Flöte, Saxophon, gelegentliche Keys und manchmal tanzt/hoppst er auch ungelenk in der Gegend herum. Abgesehen davon wird durch seine extrem geschmackvollen Beiträge die Melodik vieler Original-Stücke oder Parts davon deutlich aufgewertet – für mich ein unverzichtbarer Mann.

Ein gewisser Lee POMEROY bearbeitet den verkehrt rummen Bass und manchmal auch zeitgleich die Tief-Frequenz-Pedale. So Leute, jetzt mal unter uns: Kann es sein, dass genau dieser Mensch unter anderem Namen (GREGGORY) schon mal aufgetaucht ist? Ich meine, Lefthand ist eine Sache – ok. Doubleneck ist eine andere – auch ok. Aber es kann doch kein Zufall sein, dass nach Nick BEGGS' Zwischenspiel ein neuer Bassist einen genauso schrägen Bass spielt wie dessen Vorgänger.

Zur Erklärung für alle Unwissenden: Auf einem NORMAL gestimmten und besaiteten Bass zeigt die dickste Saite (tiefes E) nach oben, also zum Kopf des Spielers, die dünnste (hohes G) nach unten, also zum Boden. Hier nun haben wir den ultra-strangen Fall, dass abgesehen von der Lefthand-Ausgabe die Saiten genau verkehrt herum aufgezogen sind, also die E-Saite nach unten, zum Boden. Das erzwingt zwangsläufig vollkommen andere Fingersätze und Griffe und DAS sieht schon abgefahren aus!

Ja, und da haben wir ihn, DEN Lead-Vokalisten Nad SYLVAN, der diese prinzipiell unlösbare Aufgabe, GABRIEL-Vorlagen zu interpretieren, bravourös meistert. Ja, er sieht schon ein bißchen bedrohlich aus (thanx to make-up?) und manche Pose erinnert tatsächlich an PETER. Stimmlich kommt er dem Original zeitweise bedrohlich nahe, aber – PETER war/ist und bleibt PETER, und Mr. SYLVAN hat es gar nicht nötig, das Original 1:1 zu imitieren. Hört Euch in diesem Zusammenhang mal CDs von den AGENTS OF MERCY an, auf denen er fast Alles singt.

GÄSTE
gibts so einige: Nick KERSHAW (remember THE RIDDLE oder WOULDN'T IT BE GOOD oder, oder, oder...?) intoniert THE LAMIA – macht er auf seine Weise überzeugend, aber ich bin von seiner Wahl nicht gänzlich überzeugt, klingt er doch wirklich vollkommen ANDERS als das Original.

Am Ende desselben Stücks duelliert sich MARILLION's Steve ROTHERY mit unserem Lieblings-STEVE – es tut mir leid, aber improvisierte Gitarren-Duelle sind definitiv NICHT deren Stärke. Das konnten und können andere, weitaus unbekanntere Kandidaten deutlich besser, sorry.

Auf HIEROPHANT entert Amanda LEHMANN zusammen mit ihrer roten IBANEZ die Bühne – alles toll, aber Sally OLDFIELD ist genauso wenig zu ersetzen wie GABRIEL. Auf ENTANGLED singt sie auch, und der KERSHAW-Effekt wiederholt sich: Irgendwie PASST ihre Stimme einfach nicht so recht, hm...

Dann haben wir noch einen gewissen John WETTON (KING CRIMSON/URIAH HEEP/WISHBONE ASH/UK/ASIA etc.), mit dem HACKETT schon mal auf Tour war (TOKYO TAPES) und der natürlich AFTERGLOW shoutet. Tja, dieser Mensch hat auch schon bessere Tage gesehen und er selbst sah auch schon mal besser aus – macht seinen Job gewohnt routiniert, kann jedoch den Ausdruck, die Dynamik, die Interpretation eines COLLINS nicht erreichen.

DAS BILD
der ersten DVD, also des kompletten und immerhin 2:41 Stunden langen Konzerts, macht einen guten Eindruck, wenngleich definitiv NICHT in HD-Qualität. Keine hektischen und entnervenden Schnitte, keine das Programm (zer)störenden Interview- oder Backstage-Schnipsel (siehe hierzu DVD2), keine sinnfreien Computer-Effekte ruinieren den Konzert-Fluss – SO muss eine HACKETT-DVD aussehen! Auf besagter DVD 2 mit dem Titel BEHIND THE SCENES gibts dann genau das, was der Titel suggeriert – informativ, kurzweilig, interessant, lustig – BRITISH eben.

DER TON
steht dem Bild in nichts nach, wenn auch NUR in Standard-Stereo. Alles und Alle deutlich zu hören, keiner macht die jeweils anderen platt, keine übertriebene End-Kompression - SO muss eine HACKETT-DVD klingen! Im Vergleich zu den ebenfalls beiliegenden 3 Audio-CDs kann ich persönlich keinen großen akustischen Unterschied feststellen, insgesamt vielleicht alles etwas klarer, sauberer, differenzierter, was aber auch am Player liegen mag.

VERGLEICHE
Nichts gegen Kapellen wie MARILLION, IQ und Co., die tatsächlich von Zeit zu Zeit ähnlich klangen/klingen, aber sein wir ehrlich: An das Original kam/kommt keine der Genannten wirklich heran, weder kompositorisch, noch spielerisch, noch arrangement-mäßig – gesanglich sowieso nicht. Einzig vielleicht die schwedischen FLOWERKINGS in ihrer Anfangsphase konnten z.B. mit THE FLOWERKING, BACK IN THE WORLD OF ADVENTURES, RETROPOLIS und STARDUST WE ARE einen vergleichbaren Sound erzeugen. Hätten sie aber höchstwahrscheinlich nicht, hätte es GENESIS nie gegeben.

FAZIT
Was soll Mann/Frau zu einer lebenden Legende wie STEVE HACKETT noch großartig sagen? Dieser Typ hat in den 70ern Artrock-/Prog-Geschichte geschrieben und weigert sich seitdem beharrlich, in musikalische Rocker-Rente zu gehen. In seinem Fall kann er auch gar nichts Anderes/Besseres tun, wie auch dieses neuerliche Video- und Audio-Dokument eindrucksvoll beweist. Ich kann nur hoffen, dass ihm nicht ähnlich Übles widerfährt wie z.B. Keith EMERSON (ELP), Ian GILLAN (DEEP PURPLE) oder John WEATHERS (GENTLE GIANT), die zwar immer noch WOLLEN, aber aufgrund körperlicher Gebrechen nicht mehr KÖNNEN.

Obs in diesem Leben jemals ein Original-GENESIS-Revival oder noch besser ein NEUES Original-GENESIS-Album geben wird, steht in den Sternen und wird aus unterschiedlichen Gründen von Jahr zu Jahr unwahrscheinlicher. Wie dem auch sei: STEVE hält das GENESIS-Banner immer noch und immer wieder hoch und sei es auch NUR durch diese zugegebenermaßen grandiose COVER-Band, also: Dear Mr. HACKETT – PROG ON!

BEWERTUNG
Komposition: 5 Sterne (mehr gehen leider nicht)
Arrangement: 5 Sterne (mehr gehen auch hier leider nicht)
Performance: 5 Sterne (besser gehts eben nicht)
Innovation/Experimente: 2 Sterne (tja, Coverband bleibt Coverband)
Produktion/Sound: 4 Sterne
Bild: 4 Sterne
Cover: 3 Sterne (da hätte man mehr draus machen können und müssen – KEIN Booklet!)
Gesamt: (28:7=) SATTE und voll verdiente 4 Sterne

HAAX / Kiel
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 22. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
Eigentlich müsste man die Frage vorweg stellen: Was haben Rentner auf einem Prog Rock Konzert zu suchen? Doch diese Frage ist schnell beantwortet: Sie interessieren sich für diese Art von Musik - und da spielt das Alter scheinbar keine Rolle. Wer diese Musik einfach in die Mottenkiste tun möchte, der hat scheint's nichts begriffen. Denn spätestens seit den 80iger Jahren hat musikalisch nichts Neues mehr stattgefunden. Nur Wiederholungen des bereits Alten. Die 70iger Jahre waren der absolute Höhepunkt aus dieser Zeit. Jungen Menschen ist diese Tatsache schwer beizubringen. Deswegen verweisen sie lieber auf jene "Mottenkiste". Da spielt die (einstmals) so innovative Musik nicht so sehr die Rolle. Diese Musik ist eben "blöd" - so einfach ist das. Doch auch bei Glenn Miller Tribute Konzerten (und das ist wirklich nicht meine Zeit) findet man dieses Phänomen, alles was "alt" ist, ist demzufolge gleichermaßen "scheiße".

Zu Hackett und seiner Band: Viele "Rentner" auf der Bühne, die sich durch Jugendlichkeit beweisen konnten und dazu musikalische Asse sind. Nun gut - mag der eine oder andere sagen - Hackett färbt sich doch bestimmt die Haare! Und genau ab diesem Punkt hört diese Scheindiskussion dann für mich auf. Denn Fakt wäre, dass diese Konzerte einfach einmalig waren und die Gästeliste kam auch ohne "Scheinpromis aus der Jetztzeit" aus. Im Grunde war man also unfreiwillig unter "sich". Aber dies erlebt man auch bei Konzerten von "The Musical Box", dass das Publikum nicht dem geschätzten Alter entspricht, denn im Grunde sind das auch alles eher "Gruftis".

Hackett und Band haben jedenfalls brilliert, sie brachten das Set fast im vorübergehen, locker, flockig und mit viel persönlichem Spass. Aber auch epische Momente fehlten nicht, denn man merkte, dass sich jeder Musiker mit dem Dargebotenen identifizierte. Auch der Sänger Nad Sylvan wusste zu gefallen, dass hätte ich vor dem Konzert nicht geglaubt. Er versuchte nicht andere Sänger zu imitieren, was sehr für ihn sprach. Hackett selber ist für mich ein Phänomen, welcher sich selber immer sehr zurücknahm. Wie damals zu Genesis-Zeiten auch. Aber gegen die drei anderen (Namen seien hier mal Schall und Rauch) konnte er seine Vorstellung von Musik nicht durchsetzen. Aber im Grunde war das gut so, denn Genesis der 80iger waren wahrlich nicht so prickelnd.

Steve Hackett hatte vermutlich nicht sehr viel Freude daran, den Fans die große Kohle abzunehmen - aus diesen Grund bekommt man sehr viel für sein Geld. Macht nochmals eindringlich klar, was für ein fairer Bursche Steve ist. Im Grunde ist es ein Rundum-Packet, mit tollen Fotos und allem was dazugehört. Für mich persönlich die CD des Jahres.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genesis in ihren besten Zeiten, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
Für alle Fans einer innovativsten Rockgruppen aller Zeiten ist die CD von Steve Hackett ein Muss. Die Uhr wird zurück gedreht in die 70 er Jahre wo meiner Meinung nach die eindrücklichste Musik geschrieben wurde. Wo sind die Genesis, die Pink Floyds oder Yes der Neuzeit? Nur noch Mainstream, was sich verkauft ist gut.
Ich habe Steve Hackett auf der Tour live gesehen und bekomme immer Gänsehaut beim Anhören der Stücke wie Musical Box oder Dancing with the Moonlight Night oder Fith of Firth oder Afterglow...die Aufzählung lässt sich fortführen. Für alle die bisher vergeblich auf eine Reunion von Genesis in der ursprünglichen Version warten, mit Peter Gabriel an den Vokals Steve Hackett an den Saiten, ist die Aufnahme ein Stück zeitlose Zeitgeschichte. Für mich die CD des Jahres. Danke Steve!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolut ergreifendes und spannendes Musikerlebnis!!!!, 30. Dezember 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
Das Christkind meinte es gut mit mir. Auf dem Gabentisch fand ich die CD's und DVD's von Steve Hackett "Genesis Revisited: Live at Hammersmith". Zunächst dachte ich: "Oh Gott, noch eine Hackett spielt Genesis." In meinem Regal befinden sich schön die "Watcher Of The Skies: Genesis Revisited", "Genesis Files" und "Genesis Revisited II". Was soll da noch überraschendes für mich zu hören sein. Deshalb machte ich mich zunächst an die Live DVD heran. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Steve Hackett spielt die Genesissachen wie gewohnt exzellent. Die Band ist allererste Sahne. Jeder Ton sitzt. Nad Sylvan singt nicht nur wie Peter Gabriel. Sein Auftreten ist sogar mit Peter Gabriel zu vergleichen. Er ist für dieses Set die absolut richtige und geeignete Besetzung. Schlagzeuger und Sänger, Gary O'Tole, glänzt ebenfalls nicht nur an seinem Instrument. Auch sein Gesang passt ungemein gut zu der Musik. Und bei dem Auftritt von Amanda Lehmann bei dem Song "Shadow Of The Hierophant" bekomme ich eine wohlige Gänsehaut. Nik Kershaw singt den Song "The Lamia". Er setzt mit seiner Stimme dem Song seinen eigenen Stempel sehr gekonnt und interessant auf. Ich war überrascht. Das Gitarrensolo wird dann von einem weiteren Gast, und zwar von Steve Rothery, unbeschreiblich schön und einfühlsam gespielt. Der Saxophonist, Rob Townsend, trägt dazu bei, dass die perfekten Darbietungen einen gewältigen Schuss an Improvisation erhalten. Das bekommt der Musik von Genesis sehr gut. John Wetton singt in gewohnt brillanter Manier bei dem Song "Afterglow". Eigentlich müsste ich jetzt auch mein Feuerzeug entzünden und im Takt mitschwenken. Einfach wunderbar. Los Endos erhält ein neues Soundkleid und hat hierdurch mächtig an Fahrt aufgenommen. Aber sämtliche Songs dieser der Live DVD und der CD's sind allererste Sahne.
Die Ton- und Bildqualität ist meinem Erachten nach sehr gut. Das Cover mit den fünf Silberlingen ist schön gestaltet und die Informationen ausreichend. Zum Schutz befindet sich das Cover in einer Pappbox. Also, wie bereits erwähnt, das Christkind hat voll ins Schwarze getroffen. Auch wenn man bereits, so wie ich, viele Steve Hackett - Genesis Veröffentlichungen besitzt, so ist dieses Werk dennoch absolut ergreifend und spannend. Mir blieb stellenweise vor Freude und Erstaunen fast die Luft weg. Ich gebe hier gerne für alle Freunde der Musik von Steve Hackett und Genesis eine Kaufempfehlung ab. Und wer die Musik von Genesis auch einmal in einem neuen Gewand kennen lernen möchte, liegt hier auch richtig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
Viele werden glauben: da spielt schon wieder einer alte Genesis-Songs nach. Aber der spielt gar nicht nach: der hat diese Songs mitgeprägt! 2CDs und 3DVDs sind zunächst einmal eine ordentliche Lieferung für's Geld, und das Material, das da drauf ist, hat's in sich! Im Sommer 2013 im "Hammersmith Apollo" aufgenommen (das im Dezember eingestürzt ist...), wurde eine top-besetzte, hervorragend gelaunte Truppe von Musikern eingefangen, bei denen sich Steve Hackett keineswegs in den Vordergrund stellt. Die Musikstücke werden toll interpretiert, so daß man den "alten" Stil der Stücke wiedererkennt. Nach diesem Konzert kann man verstehen, warum die Trennung von Steve Hackett für Genesis ein größerer musikalischer Verlust war, als der von Peter Gabriel!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Schämen, 9. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
Auf Genesis Revisited I hatte Steve Hackett neue und recht originelle Interpretationen der Klassiker veröffentlicht. Auf Genesis Revisited II spielte er die Titel recht nah am Original mit kleinen aber feinen Modulationen ein. Als ich ihn vor einem Konzert fragte, was er von dem Album selbst eigentlich halte, sagte er lapidar: It's a new album with old songs. Und auf der Bühne brachte er genauso entspannt die alten Schmuckstücke dar, immer wieder sich die Hände pudernd, mal mit altersentsprechnder Sitzpause, aber immer druckvoll, technisch brillant und mit extrem großer Spielfreude. Und als The Musical Box und Supper's Ready hintereinander wie aus einem Guss erklangen, hätte ich mich vor ihm am liebsten in den Staub geworfen und ihm die Füße geküsst: Steve Hackett Gitarrengott. Hinterher musste ich mich natürlich beschämt fragen, wie mir als altem Knaben noch solche Teenie-Anwandlungen anheim kommen können. Wenn ich dieses Album in die Player einlege, weiss ich es wieder. Und sehe keinen Grund zum Schämen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Knaller für alle Genesis Fans bis "Seconds out", 30. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Genesis Revisited: Live at Hammersmith (Audio CD)
Allein die Live DVD des Auftritts ist die 24 € wert, das Material klingt wie frisch aufgetaut, der Schnitt als auch die Bühnenshow sind super, die Auswahl der Stücke und deren Darbietung le - lest dies hier, folks - gendär! Klang und Bild glatte 5 Sterne, auch wenn das Schlagzeug etwas basslastig ist (aber das ist Klagen auf extrem hohem Niveau) Fazit: best Value for money.
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