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159 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht gerade günstig, dafür wird viel geboten.
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 9:58 Minuten
Die Olympus OM-D E-M1 in nur 10 Minuten Video ausreichend zu erläutern ist meiner Meinung nach nicht machbar. Daher nutze ich das Video um die Kamera nur einmal kurz zu zeigen und Hinweise zu ein paar Einstellungen zu geben, in der Hoffnung damit ggf. zu helfen. Entscheidend für meine Beurteilung ist also die schriftliche Rezension...
Vor 5 Monaten von Patrick veröffentlicht

versus
18 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wie erwartet....
Nachdem ich die sehr gut verarbeitete und haptisch perfekte Kamera in meiner Hand hatte kam erst mal ein Wow Effekt, wie toll ist das denn. Aber schon nach kurzer Zeit nach den ersten gemischten Aufnahmen, drinnen und draussen, die Ernüchterung!
Das Bildrauschen und die subjektive Bildqualität bei gleichen oder vergleichbaren Kameraeinstellungen mit meiner...
Vor 2 Monaten von Powerwatch veröffentlicht


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159 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht gerade günstig, dafür wird viel geboten., 14. November 2013
Von 
Patrick "Mad Mac" - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, Full HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) inkl. M.Zuiko Digital ED 12-40mm Top Pro Objekitv Kit schwarz (Elektronik)
Länge:: 9:58 Minuten

Die Olympus OM-D E-M1 in nur 10 Minuten Video ausreichend zu erläutern ist meiner Meinung nach nicht machbar. Daher nutze ich das Video um die Kamera nur einmal kurz zu zeigen und Hinweise zu ein paar Einstellungen zu geben, in der Hoffnung damit ggf. zu helfen. Entscheidend für meine Beurteilung ist also die schriftliche Rezension. Diese bezieht sich ausschließlich auf die Kamera, da ich das 12-40mm f/2.8 Objektiv nicht geordert habe.
Dadurch habe ich die Kamera auch nicht bei Amazon kaufen können, was ich eigentlich vor hatte. Doch auf meine damalige Vorbestellung müsste ich jetzt noch immer warten, sodass ich mich nach einiger Zeit zum Kauf beim Fachhändler entschloss, was mir zudem einen günstigen Batteriegriff bescherte. An meinen Eindrücken möchte ich Sie aber trotzdem gerne teilhaben lassen.

Anspruch der M1

Die OM-D E-M1, im Folgenden nur "M1" genannt, ergänzt die mit der M5 eingeführte OM-D Produktlinie um ein Spitzenmodell. Die M5 wird also auch weiterhin im Programm bleiben und es dürfte frühestens 2014 mit einem Update zu rechnen sein. Die M1 stellt nun die Speerspitze der Olympus Kameras dar und löst die DSLR-Kamera E-5 ab. Eine E-7 wird nicht mehr erscheinen, dies hat Olympus auf den Roadshows klar gemacht.

Die M1 zielt auf den gehobenen Amateur bzw. Semi-Professionellen Markt ab. Dies ist nicht nur am durchaus ambitionierten Preis abzulesen. Die Fülle an Funktionen, sowie die Performance, als auch die High-ISO-Fähigkeiten machen die M1 zu einer echten Konkurrentin von Nikon D7100 und EOS 70D; mit dem Vorteil deutlich kompakter gebaut zu sein. Ob man die neue Sony A7 mit einbeziehen sollte ist fraglich, denn diese arbeitet bereits mit einem Sensor im KB-Format, gleiches gilt z.B. für eine preislich ähnliche Nikon D600. Die D7100 und 70D arbeiten hingegen mit APS-C Sensoren, an deren Leistung die M1 durchaus heran reicht oder geringfügig sogar übertrifft, wie diverse Portale im Internet verdeutlichen. Für den ambitionierten Hobby- und Amateurfotografen aber auch für manchen professionellen Anwender dürften die 16 Megapixel des mFT Sensors jedenfalls vollkommen ausreichen.
Der Body ist übersät mit Direktwahltasten, Staub- und Spritzwassergeschützt und kann bis zu -10°C eingesetzt werden, was den professionellen Anspruch weiter unterstreicht.

Erscheinungsbild und Bedienung der M1

Gegenüber einer DSLR fällt die M1, wie schon die kleinere Schwester M5, sehr viel kompakter aus. Begründet darin, dass ihr der Schwingspiegel einer DSLR fehlt. Dadurch verkürzt sich das Auflagemaß und durch den mFT Sensor von 17,3x13mm (4/3") sind außerdem geringere Objektivdurchmesser nötig um den Bildkreis abzudecken. Um eine gute Haptik zu erzielen wurde der Griff stark ausgearbeitet. Er scheint optisch ein wenig "angepappt" zu sein, doch einmal in die Hand genommen ist dieser Punkt schnell vergessen. Es passt einfach und fühlt sich optimal an. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand und bis auf den Ein-Aus-Schalter können die wichtigsten Bedienelemente bequem mit der rechten Hand erreicht werden.
Gegenüber der M5 ist die M1 etwas breiter und höher geworden. Der ausladende Griff wurde bei der M5 nur durch den Batteriegriff HLD-6 verwirklicht. Die M1 besitzt deutlich mehr Funktionstasten. Vorne neben dem Objektiv z.B. schon zwei, die sich durch Ihre Form bereits unterscheiden lassen. Dann gibt es links oben zwei Tasten mit denen man die AF-, als auch die Aufnahmemodi schnell erreichen kann. Wie schon bei der M5 gibt es zwei Drehräder und zwei Fn Tasten, wobei die Fn2 auch hier mit vier Funktionen belegt ist, welche durch das Daumenrad ausgewählt werden können. Das Besondere an der M1: durch einen Hebel neben der neuen AEL/AFL Taste können diverse Funktionstasten als auch die Drehräder eine zweite Belegung erhalten. Somit hat man deutlich mehr Funktionstasten zur Verfügung als die meisten professionellen DSLRs bieten. Das neue Vier-Wege-Kreuz auf dem Rücken hat nun deutlich größere Tasten und lässt sich besser bedienen als an der M5. Überhaupt sind alle Tasten größer und bieten bessere Druckpunkte als bei der kleinen Schwester. Und ebenso sind sie ausgesprochen frei konfigurierbar! Die M1 bietet eine ungeahnte Fülle an Konfigurationsmöglichkeiten um sich die Kamera exakt den eigenen Vorstellungen anzupassen. Es gibt nun quasi keine Funktion, die man auf einer Taste wiederfindet, wenn man dies wünscht. Dies hat allerdings auch zur Folge, dass man sich intensiv mit der M1 beschäftigen muss. Sie bietet eine solch enorme Anzahl an Möglichkeiten, dass es nicht hilft sie nur alle paar Wochen aus der Tasche zu nehmen und damit ein paar Bilder zu machen. Die Kamera gehört täglich in die Hände und man muss sie in Ruhe erkunden und kennen lernen um ihr Potential zu nutzen. Ausprobieren heißt das Stichwort! Wieder und wieder ausprobieren!
Dies kann man dann in den Setup-Menüs machen, die sich übrigens nicht per Touchscreen bedienen lassen. Einzig das sogenannte Super Control Menü" SCP - zu Deutsch: Live-Monitorkontrolle" - bietet eine teilweise Touch-Bedienung. Allerdings ist man mit der Kombination aus den beiden Drehrädern und dem Vier-Wege-Kreuz ebenfalls immer flott unterwegs. Doch die Suche nach der richtigen Einstellung, sowie die teils unschönen Bezeichnungen und mageren Informationen, die sich per Info-Taste ein- und ausblenden lassen, sorgt für manche Stirnfalte.
Die Infos sind zwar schon eindeutiger und besser übersetzt (z.B. Farbraum" statt Raum färben") als bei der M5, dennoch sind viele Dinge nicht eindeutig. Auch die 180 Seiten starke Bedienungsanleitung ist hier nur eine rudimentäre Hilfe. Sie beschreibt zwar die Funktionen der Menüpunkte, gibt aber keine gute Information zum Zweck. Außerdem jagt ein Querverweis den nächsten, worunter die Übersichtlichkeit sehr leidet.

Display, Sucher und Konnektivität der M1

Das mit 1,04 MPx auflösende TFT-Display (RGB Auflösung 720x480), was die Abkehr vom OLED aufzeigt, kann um 90° nach oben und ca. 60° nach unten geklappt werden; schwenken oder es für Selbstportraits ganz herum klappen kann man es nicht - muss man aber auch nicht. Für die besonderen Fälle, in denen man das Display nicht beobachten kann, hilft eine Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet mit Android oder iOS Betriebsystem um nicht nur den Bildschirminhalt zu übertragen sondern auch die komplette Steuerung übernehmen zu können. Die Helligkeit kann in 14 Stufen angepasst werden; auch die Farbgebung ist einstellbar.
Das Highlight ist zweifelsfrei der elektronische Sucher. Er bietet neben der 100% Abdeckung eine sehr hohe Auflösung von 2,44 MPx (RGB Auflösung 1024x768), sowie eine Vergrößerung von 1,48-fach. Damit ist das Sucherbild genau so groß wie das einer Oberklasse DSLR wie die Nikon D800 bzw. durch das 4:3 Seitenverhältnis sogar einen Hauch größer. Die Dioptrien kann um von -4 bis +2 angepasst werden. Wurde der EVF bisher von manchem Spiegel-Enthusiasten verpönt, so zeigt sich doch, dass die Zukunft ohne Spiegel und Prisma auskommt.
Nichts flimmert. Es gibt auch in dunkeln Lichtsituationen keine Nachzieheffekte. Der Sucher passt seine Helligkeit automatisch dem Umgebungslicht an. Mit keinem optischen Sucher ist es möglich so exakt vorherzusehen, wie das Endergebnis ausfallen wird, wie mit dem EVF (Electronic ViewFinder). Weißabgleich, Farbtemperatur und ggf. eingesetzte Filter können noch vor der eigentlichen Aufnahme begutachtet werden. Ein Augensensor schaltet den EVF bei Annäherung ein und beim Entfernen wieder aus. Neu und gut: klappt man das Display, wird der Augensensor deaktiviert, sodass es nicht mehr zu ungewollten Umschaltungen wie noch bei der M5 kommt. Das konnte ziemlich nerven.
Die angesprochene Verbindung zum Smartphone oder Tablet geschieht per WLAN. Die Verbindung ist kinderleicht mittels der kostenlosen Software Oi.Share aus dem AppStore hergestellt. Einfach den QR-Code, der auf dem Display der M1 angezeigt wird, ablichten und schon kann es los gehen. Übertragen wird ein relativ schwach aufgelöstes Bild, welches aber zur Beurteilung des Motivs allemal ausreicht. Gerade in Verbindung mit der Live-Time getauften Funktion, bei der man der Entstehung eines Bildes zuschauen kann, kommt Freude auf. Eine enorme Hilfe und kabelloses tethered shooting. Zusatzgeräte kann man sich nun sparen - Android oder iOS Gerät vorausgesetzt. Allerdings geschieht die Übertragung der fertigen Bilder nicht automatisch im Hintergrund. Dies muss im Nachhinein noch erledigt werden.
Auch Bluetooth beherrscht die M1 zur Datenübertragung, allerdings dies nur mit dem optionalen Zubehör PENPAL. Das bringt mich zum "Accessory Port 2", denn an die M1 passt das gesamte Olympus mFT Zubehör-System aus Aufstecksuchern, Makro-Licht, Mini-Blitz und Mikrofonanschluss, da auch sie über den "Accessory Port 2" direkt am Blitzschuh verfügt.
Etwas nervig ist es, die Abdeckung des Ports jedes mal ab und wieder dran zu machen.
Den kleinen, ebenfalls abgedichteten Blitz FL-ML2 mit Leitzahl 10 (bei ISO200) bekommt man bereits zur M1 dazu. Bis zu vier TTL-Blitze lassen sich entfesselt über diesen steuern. Für den, der es verkabelt mag, gibt es eine Synchro-Buchse an der Vorderseite der M1.
Den als Zubehör erhältlichen Mikrofonport SEMA-1 benötigt man nicht, da die M1 neben den eingebauten Stereo-Mikrofonen über einen 3,5mm Klinkenanschluss verfügt. (Automatischer) Pegel und Windunterdrückung sind in drei Stufen regelbar.
Hinter den Gummiabdeckungen auf der linken Kameraseite verbergen sich der typische Olympus USB-Port und ein Mini-HDMI Anschluss. Auf der rechten Seite befindet sich eine Klappe, die auch dann direkten Zugang zur SDHC/XC/Eye-Fi Karte bietet wenn z.B. der Batteriegriff oder die M1 auf einem Stativ montiert ist. Der Zugang zum Akku (BLN-1) ist bei Stativeinsatz in der Regel versperrt.

Funktionen der M1 (zumindest ein paar ...)

Kürzer wäre es wahrscheinlich sich zu überlegen, welche Funktionen die M1 nicht hat, statt die aufzuzählen, die sie beherrscht. ;) Das Angebot ist so reichhaltig, dass es manchen Anfangs deutlich verwirren und überfordern kann. Daher mein Rat: suchen Sie sich immer eine einzelne Funktion heraus und probieren Sie sie aus um die Wirkung nachzuvollziehen.

Beginnen wir mit den Hilfsmitteln bei der Aufnahme. Die M1 liefert einen gegenüber der M5 verbesserten 5-Achsen Stabilisator, der Bewegungen jeglicher Art erfolgreich um bis zu 3 Blendenstufen ausgleicht. Das bedeutet, dass Sie ein Motiv, für welches Sie normalerweise eine 1/250s benötigen noch erfolgreich mit einer 1/30s ablichten können, ohne dass es zu sichtbarem Verwackeln kommt. Dabei ist es unerheblich ob Ihre Bewegung seitwärts, vor- oder rückwärts, eine Drehung oder Auf- und Ab-Bewegung war. Von Problemen mit Doppelbildern, wie sie wohl unter ganz bestimmten Konstellationen an der P5 bei etwa 1/160s auftreten, kann ich übrigens nichts berichten!
Der Image Stabilizer kann auf horizontale und vertikale Stabilisierung eingeschränkt werden um Mitzieher zu ermöglichen und unterstützt auch Objektive, die nicht dem mFT bzw. FT System angehören. Dazu gibt man die Brennweite einfach per Hand an. Eine neue Funktion namens S-I.S. Auto" erkennt die Schwenkrichtung selbstständig und passt den Stabilisator entsprechend an.
Eine digitale Wasserwaage, Histogramm, Hilfsgitter und Rahmen wirken unterstützend beim Blick durch den Sucher oder auf das Display. Focus-Peaking nebst Fokus-Lupe mit bis zu 14-fach vergrößerten Darstellung eines Ausschnitts erleichtern die manuelle Fokussierung auf ein Objekt.
Wer lieber den Auto Fokus nutzt kann aus 81 Messpunkten wählen. Dabei hat der Nutzer die Wahl ob alle, eine Gruppe von 9 Messpunkten (6 am Bildrand) oder einzelne Fokuspunkte genutzt werden sollen. Jedenfalls so lange die M1 im Kontrast-AF Modus läuft. Diesen gibt sie bei Verwendung von FT Linsen mittels Adapter (z.B. MMF2 oder MMF3) zugunsten eines auf dem Sensor realisierten Phasen-AF auf. Dann stehen einem 37 Messfelder zur Verfügung. Per Tastendruck lassen sich die Messpunkte in Ihrer Größe in beiden Modi sogar noch einmal verkleinern. Der Wechsel zwischen Phasen- und Kontrast-AF wird von der M1 gesteuert. Der Benutzer kann dies nicht beeinflussen. Wird der Tracking-AF mit Serienbildaufnahme verwendet, nutzt die M1 eine Kombination aus beiden Messverfahren. So wird immer die optimale Messmethode gewählt.

Die M1 zeichnet RAW Dateien in 12 Bit Farbtiefe auf. Allerdings darf man die RAWs der M1 schlicht als digitales Negativ für eventuelle Nachbearbeitung, statt entscheidendem Hauptaugenmerk sehen. Die JPEG-Engine von Olympus und die Möglichkeiten, welche die M1 zur Gestaltung bietet, sind so enorm, dass es nur noch sehr selten zur Entwicklung kommen wird. Ist diese dennoch notwendig, weil z.B. der Weißabgleich doch daneben lag, kann man einerseits das Wiedergabemenü der Kamera zur Entwicklung nutzen und dort sogar Presets anlegen oder man gibt die RAWs an die mitgelieferte Software Olympus Viewer 3" für PC oder Mac zur Entwicklung weiter. Dieses Stück Software ist zwar langsam und nicht sehr übersichtlich, bietet aber alle Funktionen, die auch die M1 beherrscht um RAWs zu entwickeln, Art-Filter und Funktionen des TruePic VII Prozessors anzuwenden und das Bild als TIFF zur Weiterverarbeitung auszugeben. Panoramen werden übrigens grundsätzlich nicht in der Kamera zusammen gesetzt. Dazu dient auch der Olympus Viewer 3. Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass die Ergebnisse nicht überzeugen, da sie idR. sichtbare Übergänge zeigt. Eine bekannte, kostenfreie Software erzielt deutlich bessere Ergebnisse.
Worauf ich jedenfalls hinaus will: wer nur in RAW fotografiert nutzt die reichhaltigen Möglichkeiten der OM-D nur zu einem Bruchteil.
Um allerdings die maximale JPEG Qualität mit der geringsten Kompression zu erhalten ist es notwendig eines der vielen Untermenüs aufzurufen und die Kompressions-Presets, die im Kamera-Menü eingestellt werden, anzupassen. Im Genauen heißt das in das Zahnradmenü G zu wechseln und dort die Bildqualität für eine der vier Voreinstellungen auf L-SF zu setzen, was für die niedrigste Kompressionsstufe von 1:2,7 steht.
Dieses Preset kann man nun im Kamera-Menü 1 unter dem Punkt Qualität als L-SF bzw. RAW+L-SF auswählen. An diese Art der Bedienung gilt es sich zu gewöhnen. Wie schon erwähnt heißt das Zauberwort: Üben! Wenn man sich alles einmal angepasst und an die Eigenarten gewöhnt hat läuft es aber recht rund.

Lässt man sich auf die JPEG-Bilder ein bietet die M1 eine Fülle zur Bildgestaltung und technischen Verbesserung. Neu in der Olympus Welt ist z.B. das direkte Zusammensetzen von HDR Bildern. Die M1 bietet zwei verschieden stark wirkende Funktionen, die aus vier Belichtungen ein fertiges Bild zusammen setzt. Allerdings wird bei dem Prozess nur ein einzelnes, normal belichtetes RAW und das HDR-JPEG gespeichert, nicht mehrere. Will man selber Einfluss haben, kann man verschiedene Belichtungsreihen mit unterschiedlichen EV-Stufen oder ISO-Werten erzeugen lassen, in denen alle Aufnahmen erhalten bleiben. Allerdings muss man dann natürlich die Bildbearbeitung selbst übernehmen.
Weitere Belichtungsreihen, wie der Blitz-Belichtungsreihe oder einer Weißabgleich-Belichtungsreihe sind ebenfalls machbar, wie mit ART-Filtern.
Die ART-Filter sind seit der E-Reihe bei Olympus ein fester Bestandteil jeder Kamera. Mit jedem Modell kommen neue Filter hinzu. Sie verfremden das aufgenommene Bild und sind inzwischen in mehreren Stufen zu konfigurieren. Sie bieten außerdem Rahmen und Vignetten um dem künstlerischen Spieltrieb einen Platz zum Austoben zu geben, ohne sich gleich mit Photoshop und Co. auseinandersetzen zu müssen. Zu jedem ART-Bild kann natürlich das ursprüngliche RAW-Bild aufgerufen werden, sofern diese Speichermethode gewählt wurde [RAW + L-SF]. Mit der M1 kann man zwischen Pop Art, Soft Fokus, Blasse Farben, Weiches Licht, Monochrom Film, Lochkamera, Diorama (Tilt-Shift Effekt), Crossentwicklung, Zartes Sepia, Dramatischer Effekt, Gemälde und Wasserfarben wählen. Nutzt man die eingangs erwähnte Belichtungsreihe kann man sich eine Reihe mit allen oder selektierten ART-Filtern erzeugen lassen.
Unter den Szenen-Modi (SCN) gibt es ein besonderes Highlight: Sternenlicht. Bei diesem Szenenmodus wird eine Belichtungsreihe aus 8 aufeinanderfolgenden Aufnahmen generiert und übereinander gelegt um Rauschen zu minimieren. Auch hier gilt die Einschränkung: nur ein normal belichtetes RAW und das bearbeitete JPEG bleibt am Ende auf der Speicherkarte und man kann keinen weiteren EInfluß auf die Funktion des SCN Modus wählen.

Olympus bietet mit der M1 eine weitere interessante Neuigkeit. Bisher konnte man verschiedene Presets für die Farbwiedergabe wählen wie z.B. i-enhance, Muted, Natural oder Vivid. Es gibt jetzt ein Custom-Menü, in dem sich ein persönlich angepasstes Preset ablegen lässt. Außerdem besteht weiterhin die Möglichkeit die Farbgebung von Gelb-Blau (A) und Grün-Magenta (G) im Weißabgleich zu verändern sowie die Sättigung und Schärfe den persönlichen Vorlieben anzupassen.
Mit dem neuen Farbgestalter wird es nun um vieles einfacher und simpler eine Farbtönung zu wählen und die Sättigung zu definieren. Alles erfolgt mit den beiden Drehrädern über einen eingeblendeten Farbkreis schnell und unkompliziert und man erkennt sofort die Auswirkung im Sucher bzw. auf dem Display.

Schon in der M5 eingeführt beherrscht die M1 ebenfalls die Veränderung der Gradationskurve, mit deren Hilfe man Schatten und Lichter einzeln beeinflussen kann. In der M1 hilft einem nun zusätzlich das Histogramm, welches zuvor per [Info] eingeblendet werden muss. Wählt man anschließend die Gradationskurve, wird das Histogramm am unteren Rand mit eingeblendet.

Möchten Sie gerne Time-Laps, also Zeitraffer-Filme erstellen, kann die M1 auch hier weiter helfen. Bis zu 999 Bilder können in einer Vorgabe aus Intervallzeit oder Bilderanzahl automatisiert aufgenommen werden. Wer den Film nicht selber erstellen will kann dies der M1 überlassen. Dieser ist dann aber limitiert, da als Ausgabeprodukt ein MJPEG Movie mit 10 Bildern/s in HD Auflösung dient.

Mit LIVE-BULB und LIVE-TIME konnte man bereits in der M5 der Entstehung eines Bildes zuschauen. Dies wurde in der M1 insofern noch spannender gestaltet, da man sich diesen Verlauf auch auf einem Smartphone oder Tablet ansehen und kontrollieren kann. Der Monitor kann abdunkelt werden um einerseits störendes Streulicht zu vermeiden und andererseits um eine bessere Beurteilung des Moments zu erhalten, denn nicht immer stimmen Monitoransicht und fertiges Bild auf der M5 in ihrer Helligkeit überein. Während LIVE-BULB die Aufnahme so lange laufen lässt wie der Auslöser gehalten wird, bietet LIVE-TIME Start und Stop per jeweiligen Druck auf den Auslöser.

Es gibt noch einiges Mehr zu entdecken. Ich hoffe, die wichtigsten Punkte und Neuerungen angesprochen zu haben.

Fotografieren mit der M1

Die Summe der bisher aufgezählten Eigenschaften ermöglicht ein ausgesprochen gezieltes Arbeiten mit der M1, wenn man sich einmal an sie gewöhnt und den persönlichen Vorlieben entsprechend konfiguriert hat. Die Einarbeitungsphase kann sicher etwas dauern. Wer mit einer PEN oder der M5 vertraut ist hat es leichter. Wer markenfremd einsteigt wird sicher eine längere Zeit benötigen. Es ist ein wenig wie mit einem anderen Auto: losfahren und ans Ziel kommt man leicht, da man das Autofahren bereits beherrscht. Die ganzen neuen Funktionen und Aspekte des anderen Wagens auszuprobieren und sich an diese zu gewöhnen benötigt eine gewisse Zeit.
Man kann während der Aufnahmen mit der M1 sehr effektiv und schnell arbeiten und zusätzlich der Kreativität freien Lauf lassen. Eine große Speicherkarte vorausgesetzt, heißt es ausprobieren, ausprobieren und noch einmal ausprobieren, was das Zeug hält.

Der rasend schnelle Autofokus scheint keinerlei Verzögerung zu kennen. Der Wechsel von Unendlich auf die Naheinstellgrenze geht mit dem 12-50mm Objektiv innerhalb eines Sekundenbruchteils von statten. Die Limitierung ist wohl in den meisten Situationen nur noch das Objektiv. Das Ansprechverhalten bei bewegten Objekten, wie z.B ein auf sich zukommendes Auto ist von dem einer reinen DSLR kaum mehr zu unterscheiden.
Die Verwendung von FT Objektiven mit dem Phasen AF zeigte da schon an und wann mehr Probleme. Einerseits sind meine verwendeten Objektive zuiko 11-22, zuiko 35mm und das zuiko 70-300 alle keine Geschwindigkeitswunder. Andererseits kam es trotz neuer Phasen-AF Technologie in manchen Lichtsituationen wie z.B. unter einem Blätterdach, zu Pumpen und mehreren Anläufen, ehe der Fokus saß. Das Verhalten war eindeutig schon besser als mit reinem Kontrast-AF, wie ich mit der PM2 schnell gegen prüfen konnte, an der die Linsen eine ordentliche Ruckelfahrt nach der anderen zeigen. Aber von der Treffsicherheit der m.Zuikos doch deutlich entfernt.

Eine große Hilfe ist sicher der noch mal verbesserte 5-Achsen Stabilisator. Ich habe bereits sehr ruhige Hände, was mir relativ lange Verschlusszeiten erlaubt. Die M1 schafft es, dass ich gute 3 Stufen unter der notwendigen Belichtungszeit bleiben kann. Ein kleiner Versuch bei 25mm (50 KB) auf ein Blatt Papier mit Text zeigte erst bei 1/4s sichtbare Spuren. 1/8 Sekunde sieht noch vollkommen scharf aus. Natürlich muss man das immer situations- und motivabhängig sehen aber die Hilfe ist deutlich spürbar.
Der große Bildschirm im Sucher hilft sehr das Bild zu komponieren und das Fokus Peaking unterstützt beim manuellen Fokus. Es lässt sich als schwarze oder weiße Kontur zeigen. Mir wäre es allerdings lieber gewesen eine Farbe wie z.B. blau als Kontur wählen zu können. Gerade bei Dämmerlicht sind weder weiß noch schwarz gut erkennbar.
Ich besitze auch einen VF3 Sucher und nutze ihn an einer PM2. Zum Sucher der M1 sind das Welten. Vergleichen kann man es wohl wie den Wechsel von einem 27" HD auf einen 46" Full HD Fernseher. Ein Manko, das daraus sicher auch entsteht ist der große Energieverbrauch der M1. Ein Akku reicht nicht sehr weit. Plant man eine Tagestour sollte man mindestens zwei weitere dabei haben. Das müssen nicht zwangsläufig die Originalen sein. Die DOT.Photo BLN-1 Nachbauten nutzte ich schon in meiner M5. Ihre Kapazität ist vielleicht ein wenig geringer als die des Originals, aber dafür sind sie auch sehr viel günstiger, sodass ich drei davon im Fotorucksack habe und diese dann im Batteriegriff tausche. Der mitgelieferte Akku verbleibt als Reserve in der M1.

Am Ende landen eine Reihe hochwertiger Aufnahmen auf der Speicherkarte. Wenngleich der neue M1 Sensor auf einen AntiAliasing Filter verzichtet, kann ich bei Vergleichsbildern zu meiner PM2, welche ja den gleichen Sensor nutzt wie die M5, Unterschiede in der Bildschärfe nur erahnen, aber nicht klar ausmachen. Die M1 bietet vielleicht einen Hauch mehr Dynamikumfang und die Bilder zeigen einen ganz klein wenig mehr Sättigung.
Erwarten Sie also an dieser Stelle bitte keine Quantensprünge. Allerdings wurde bei der internen Verarbeitung die Filterung von chromatischen Aberrationen/Farbsäumen deutlich verbessert, sodass diese im JPEG der M1 nicht mehr erkennbar sind. Wo die PM2 noch einen Farbsaum bei Kontrasten und Kanten zeigt, ist bei der M1 eine saubere Kontur zu sehen. Dies wirkt sich positiv auf den gesamten Bildeindruck aus und ich erspare mir einen weiteren Schritt in der Nachbearbeitung.
Der Vergleich wurde mit einem Sigma EX DN 19mm und einem Zuiko 11-22mm durchgeführt. Auf weitere Vergleiche und Pixelpeeperei kann man meiner Meinung nach getrost verzichten. Die M1 liefert eine hervorragende Bildqualität ab und man kann sich unbesorgt rein auf das Fotografieren konzentrieren. Die JPEGs sind meistens direkt brauchbar und eine RAW-Entwicklung wird nur noch selten notwendig.

Mein Tipp: schalten Sie im Zahnradmenü E die Rauschminderung auf Niedrig" oder Aus". Dies lässt die JPEGs deutlich knackiger aussehen. Das geringe Mehr an Bildrauschen lässt sich tolerieren oder auch hinterher leicht entfernen.
Auch die "Warmen Farben" für den automatischen Weißabgleich schalte ich persönlich ab. Sicherlich reine Geschmacksache - mir sind farbgetreue JPEGs lieber. Will ich einen besonderen Look, nutze ich die Farbmodus-Presets oder den Farbgestalter. Andererseits sollte man bei farbgetreuen Aufnahmen ja eh mit einem zuvor ausgeführten Weißabgleich arbeiten und per Graukarte im Nachgang ggf. korrigieren.

Filmen mit der M1

Videoaufnahmen sind nicht die Domäne einer Olympus mFT Kamera, da hat Panasonic mit seinen GH-Modellen die Hose an. Dennoch bietet die M1 eine Reihe guter Möglichkeiten und die Ergebnisse sind für den durchschnittlichen Anspruch ausreichend. Dennoch; die M1 ist in erster Linie eine Foto- und keine Filmkamera. Eine bessere und schärfere Bildqualität liefern die aktuellen Panasonic Modelle.
FullHD und HD Aufnahmen können mit maximal 30 Bildern/s und MPEG-4/ACVC H.264 in zwei Kompressionsstufen für jeweils maximal 29 Minuten auf die Speicherkarte gebannt werden. Auch das veraltete Motion-JPEG (MJPEG) steht weiterhin für HD und VGA-Aufnahmen mit einer maximalen Dateigröße von 2GB zur Verfügung. Wie weit man damit kommt ist sehr vom Motiv abhängig. Ein leichtes Grundrauschen ist bei jeder Aufnahme mit den internen Mikrofonen vernehmbar. Um dies zu umgehen könnten Sie an der 3,5mm Klinkenbuchse ein geeignetes externes Stereomikrofon anschließen, leider rauscht dieser Anschluss leider auch.
Die Aufnahmeempfindlichkeit als auch die Reduzierung von Windgeräuschen kann lediglich in den drei Stufen Stark" - Standard" - Wenig" sowie Aus" eingestellt werden und eine Automatik regelt den Pegel. Die Einstellungen dazu befinden sich nur in einem der Untermenüs; Zahnradmenü I, Aufnahmelautstärke, Line In / Intern / Extern.
Extern bezeichnet dabe das Zubehörteil SEMA-1 für den AP2-Anschluss. Eine Pegelanzeige gibt es leider nicht, was ich für das größte Problem halte. Es ist wichtig zumindest ein optisches Feedback für den Pegel externer Mikrofone zu bekommen. Sonst muss man nämlich erst mal die drei möglichen Level mühsam über das besagte Zahnradmenü ausprobieren und sich jede Aufnahme anhören, bevor man den passenden Level gefunden hat.
Alle weiteren Funktionen, wie Blende, Belichtungszeit, manuellen Modus, ja sogar filmen mit den ART-Filtern und das Ein- bzw. Überblenden in und aus diesen ist möglich. Ebenso kann der manuelle Fokus genau so genutzt werden, wie eine einmalige oder kontinuierliche Fokussierung, als auch die Nachverfolgung per Tracking AF. Weißabgleich und ISO Wert stehen einem gleichfalls zur Verfügung. Da ist die stiefmütterliche Behandlung des Tons wenig nachvollziehbar.
Noch ein Punkt, der mir ein Fragezeichen über den Kopf zaubert: wer das 12-50mm Objektiv mit Motorzoom gekauft hat, kann dies statt über den Drehring bequem am Steuerkreuz der Kamera einen gleichmäßigen Zoom ausführen lassen. Dazu muss man sich das Steuerkreuz im Zahnradmenü B - Tastenfunktion - Direktfunktion entsprechend belegen. Leider sind aber diese Tasten im Film-Modus bereits anders belegt bzw. startet man die Filmaufnahme aus einem anderen Modus heraus (z.B. P, A, S, M) ohne Funktion. Somit nutzt es einem nichts. Sie sind verwirrt? Kann ich verstehen. Ich wiederhole daher noch einmal: Es ist unabdingbar die Kamera und ihre Eigenarten kennen zu lernen.

Ein Wort zum Batteriegriff

Wer den HLD-7 Batteriegriff hinzuzieht erzielt mit eingelegtem zweiten Akku nicht nur eine deutlich höhere Laufzeit, sondern bekommt auch gleich zwei weitere Funktionstasten, sowie nochmals die Drehräder und den Auslöser für die Verwendung im Portraits-Modus spendiert. Der Griff ist sehr ergonomisch gestaltet, erhöht aber auch das Gewicht und Volumen der M1 nicht unerheblich. Stolze 730 Gramm inkl. zweier Akkus bringt die M1 samt HLD-7 auf die Waage. Andererseits: eine Nikon D7100 wiegt mit Akku 765 Gramm - ohne Batteriegriff!
Ich halte den HLD-7 an der M1 für ein sinnvolles Zubehör.

Mein persönliches Fazit:

Ich habe den Schritt von einer M5 auf eine M1 gewagt. Dass man dabei eine menge Geld investiert und auch riskiert liegt dabei auf der Hand. Die Evolution ist spürbar und gelungen und ich fühle mich auf der M1 direkt wohl. Deutlich wohler, als mein Einstand von einer Panasonic G3 auf die M5.
Hier und da gibt die Software noch Rätsel auf und es besteht ein wenig Verbesserungspotential für die nächste Firmware. Aber Olympus hat bereits gezeigt, dass sie lernen und auch auf Eingaben reagieren können.
Notwendig ist der Weg zur M1 aus Sicht der Bildqualität allerdings sicher nicht gewesen! Da hat die M5 hat weiterhin ihren Stellenwert.
Was Ergonomie, Effektivität und den Nutzen angeht, legt die M1 als neues Flaggschiff die Messlatte auch für ihre DSLR Kollegen sehr hoch. Lediglich ein schwenk- und drehbares Display hätte zum endgültigen Glück noch herhalten können.

Für den Kauf der M1 spricht die inzwischen große Auswahl hervorragender mFT Objektive, als auch die Möglichkeit alle FT Objektive weiterhin nativ nutzen zu können. Der Markt gibt auch hier sicher einige großartige Linsen her. Für die Besitzer eines FT-Objektivparks ist die Frage, ob man auf eine E-7 warten oder zur Konkurrenz wechseln muss, wohl geklärt.

Die Kamera wirkt sehr robust und ihre Eckdaten aus Spritzwasser- und Staubschutz sowie dem nutzbaren Temperaturbereich unterstreichen den professionellen Anspruch.
Der EVF dürfte auch den eingefleischten Fans von Spiegeln ein Staunen abringen. Einen größeres Sucherbild bekommen Sie derzeit jedenfalls nur noch im Mittel- oder Großformat.
Der große Energiehunger ist da schon eher ein Problem, dem man nur mit genügend Akkus entgegen treten kann.

Die Bildqualität spielt in der Liga ambitionierter DSLR-Kameras. Die Funktionen der M1 übertreffen diese. Für den gleichen Geldbetrag kann man sich natürlich eine Sony A7 mit Kleinbild-Sensor kaufen, doch da ist das Angebot an Objektiven derzeit auf 5 native beschränkt, von denen keines unter 799,- Euro zu bekommen ist. Außerdem bietet diese weder einen Touchscreen noch die hohe Serienbildfunktion geschweige denn die reichhaltige Ausstattung einer M1.
Der Blick zu Canons 6D und Nikons D610 erübrigt sich, denkt man über Volumen und Gewicht nach.

Die Fragen, die ein jeder für sich entscheiden sollte, sofern er sich für eine M1 interessiert sind:
- ob einem 4600x3450 Bildpunkte genügen
- ob man bereit ist sich mit einem Sensor von nur 17,3x13mm anzufreunden

Der Tiefenschärfebereich beim mFT Format ist nun mal anders in der Handhabung, als es mit APS-C und natürlich dem KB-Format der Fall ist. Wobei ich hier anmerken möchte, dass es überhaupt kein Problem darstellt z.B. mit dem 60mm m.Zuiko Makro auf nur einen halben Millimeter zu fokussieren, oder mit dem 45mm f1.8 Portraits-Objektiv ein Auge allein aus einem Gesicht heraus zu stellen und dabei ein butterweiches Bokeh zu zaubern.
Nirgendwo sonst bekommen Sie ein kompakteres und dabei so günstiges Supertelezoom von 150-600mm Kleinbildbrennweite, welches auch noch mit ausgesprochen scharfen Resultaten aufwarten kann. Die Lücken im mFT Markt schließen sich zusehends und derzeit können Sie aus 27 Festbrennweiten und 24 Vario-Objektiven wählen. Für die meisten Anwender sind sicherlich passende Objektive verfügbar.

Es geht also immer darum, welche Vor- und Nachteile man beim jeweiligen System bekommt. Hier punktet die kompakte und leichte Lösung, die außerdem ein enormes Potential durch die hohe Funktionsvielfalt bietet.

Für den Videoeinsatz ist die M1 sicherlich nicht so gut gerüstet, wie die Konkurrenz von Panasonic, doch für einen kleinen Dreh zwischendurch um z.B. die Atmosphäre einzufangen, bietet die M1 genügend Leistung. Der Mikrofoneingang ist ein gern gesehener Pluspunkt, der Nutzen leider relativ eingeschränkt.

Eines kann ich jedenfalls klar sagen, den Kauf bereut habe ich nicht! Für mich ist das mFT System die optimale Lösung aus Größe, Gewicht und Leistung. Seit der PEN E-P1 begleitet es mich nun und ich habe in der Zwischenzeit einige Kameras probiert. Ich war immer auf der Suche nach dem Optimum aus zwei Kameras: einmal eine kompakte Immerdabei für die kleine Fototasche und einmal ein leichtes Wunschlosglücklich-Modell für den Fotorucksack.
Mit der Kombination aus PM2 und M1 bin ich nun an einem Punkt angelangt, an dem mir der Kameramarkt nun eine ganze Weile gestohlen bleiben kann. :-)

3 Sterne für die Menüführung
5 Sterne für die Fotoeigenschaften
3 Sterne für die Videoeigenschaften
4 Sterne für das Preis- Leistungsverhältnis

4 Sterne Gesamt.
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66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Kamera. Für Amateure und Profis das perfekte Werkzeug!, 22. November 2013
Mal ehrlich, bei dem Preis, den Olympus für die E-M1 ausruft (vor allem mit dem 12-40er-Objektiv) kann man schon auf den Gedanken kommen, dass hier eine sehr ambitionierte Profikamera angeboten wird. Aber eine Profikamera mit dem "kleinen" Microfourthirds-Sensor?
Und das, wo Sony gerade mit seinen Vollformat-Systemkameras den Markt komplett aufwirbelt?
Ich kann aber hier schon vorweg beruhigen: die E-M1 ist eine Kamera, die sowohl Profis als auch Amateure zufrieden stellen wird.

Ich habe in den letzten Jahren einige Kameras getestet (u.a. Sony Nex, Sony RX1, Fuji X100, Fuji X-E1, Olympus E-M5) und bin letztendlich wieder bei meiner Nikon DSLR (D7000) gelandet. Im letzten Urlaub dann habe ich bei diversen Wanderungen und Bergtouren aber doch das Fluchen angefangen. Ich hatte es einfach satt, den ganzen Tag so viele Kilos rumzuschleppen.

Aber die einzige Systemkamera, welche mich von der Bildqualität und vor allem in Sachen Autofokus begeistern konnte, war die Olympus E-M5. Dazu die genialen kleinen Objektive von Olympus und Panasonic.... warum ich die E-M5 damals wieder verkauft habe, konnte ich im Nachhinein selbst nicht mehr verstehen.

Als nun die E-M1 vorgestellt worden ist, hatte ich wieder Lust auf was Kleines und Feines.
Also beim Fotofachhändler vorbestellt, und zwar mit dem 12-40er 2.8-Objektiv. Normalerweise mag ich keine Zoom-Objektive, aber dieses interessierte mich auf Grund der Lichtstärke doch sehr.

Vor 1 Woche nun habe ich die Kamera abholen können und bin begeistert. Alleine der erste Eindruck in Sachen Optik, Haptik und Verarbeitungsqualität ist beeindruckend.
Die Kamera liegt super in der Hand, etwas größer als z.B. eine Sony Nex aber doch deutlich kompakter als eine DSLR.

Mit den Olympus-Objektiven 12mm, 17mm (1.8), 45mm und 75mm konnte ich diese Woche schon einige Aufnahmen machen und weiß beim besten Willen nicht, weswegen der oft geschmähte Sensor nicht ausreichend sein sollte. Die Schärfe ist enorm, selbst bei offener Blende. Dazu kann man wirklich wunderschön freistellen, die Kamera liefert zusammen mit den Objektiven sehr schöne und harmonische Bokehs. Speziell bei Portraits finde ich die Bilder deutlich stimmiger als bei meiner geliebten D7000. Gut, an das Freistellungspotiental einer D4 kommt die Olympus nicht ran. Aber legt mal die Nikon samt entsprechender Scherbe neben die E-M1 und ihr werdet Euch gut überlegen, ob dieser Rest mehr an Bildgestaltungspotential diese Dimensionen und vor allem diesen Preis rechtfertigen.

Dazu kommt bei der Olympus E-M1 ein traumhaft schneller Autofokus und eine schon bei JPEGS herausragende Bildqualität. Einzig der automatische Weißabgleich hat mich manchmal im Stich gelassen, hier musste ich des öfteren selbst einstellen. Ein Firmwareupdate könnte dieses Manko aber sicher beheben.

Auch ein eingebauter Blitz fehlt mir manchmal, der beigefügte Aufsteckblitz ist aber auch keine schlechte Lösung. Aber wenn man nur schnell mal einen Aufhellblitz benötigt, ist das Rumgefummel bei der E-M1 schon nervig. Erst Abdeckungen entfernen (mal sehen, wie lange es dauert, bis ich die verliere) und dann den Miniblitz aus der Tasche holen.... das hätte man besser lösen können.

Das Menu der E-M1 ist gewöhnungsbedürftig und seeeehr umfangreich. Ohne intensive Auseinandersetzung mit der Kamera tut man sich als Olympus-Neueinsteiger am Anfang manchmal schwer.
Aber das bekommt man mit der Zeit doch recht gut in den Griff. Vor allem die vielen Möglichkeiten, Funktionen über frei belegbare Tastenbelegungen selbst zu belegen, machen die Kamera auch bei hektischen Situationen gut bedienbar.

Das nicht ganz günstige 12-40er-Objektiv lohnt sich meiner Meinung nach auch, da es nun endlich ein lichtstarkes Standardzoom gibt (24-80er Kleinbild entsprechend), mit dem man auch bei schwachen Lichtverhältnissen arbeiten kann. Die Bildqualität ist absolut hervorragend, was man aber bei dem Preis auch erwarten darf.

Auch einige Profifotografen sind mittlerweile (zumindest teilweise) auf Olympus umgestiegen, was ich durchaus verstehen kann.

Gut, der Preis ist sportlich. Aber man bekommt dafür eine Profikamera (jawoll!), die auch jeden Amateur glücklich machen wird.

Für mich die Kamera des Jahres, auch wenn viele DSLR- und Vollformatfreunde das sicher anders sehen werden. Testet die E-M1 und ihr werdet merken, dass die Werbesprüche von Olympus hier nicht zu hoch gegriffen sind.
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66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut gemacht, Olympus!, 10. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, Full HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) inkl. M.Zuiko Digital ED 12-40mm Top Pro Objekitv Kit schwarz (Elektronik)
Nachdem ich gestern bei windig-wechselhaftem Herbstwetter die E-M1 mit dem 12-40/2.8 Kitobjektiv ausführlich testen konnte, möchte ich hier kurz berichten. Doch zuvor möchte ich noch feststellen, dass ich auch die E-M5 besitze, was die Einarbeitung in die Bedienung sehr vereinfacht hat, da das Bedienungskonzept beider Kameras nahezu identisch ist. Wer also nach Tipps und Tricks sucht, kann sich auch bei solchen für die E-M5 umsehen, da die E-M1 noch nicht so weit verbreitet und daher Tipps entsprechend schlecht verfügbar sind.

1. Die Kamera

Was hat sich verbessert gegenüber der E-M5? Lohnt sich der Umstieg? Meine Antwort darauf: Jein. Die E-M1 beherrscht nun das Fokuspeaking (das Olympus möglicherweise auch per Firmware bei der E-M5 hätte nachliefern können). Der elektronische Sucher, der bei der E-M5 schon sehr gut war, ist noch einmal verbessert worden; der Sucher der E-M1 ist tatsächlich exzellent - da gibt es nichts zu meckern. Selbst ohne Fokuspeaking ist hier eine manuelle Fokussierung sehr gut möglich. Der Vorteil eines elektronischen Suchers gegenüber einem optischen Sucher ist die Aufhellung bei schlechten Lichtverhältnissen und die Möglichkeit der Einblendung wichtiger Information. So kann zum Beispiel als Fokussierungshilfe der Sucher als Lupe verwendet werden, das Histogramm sowie unter- oder überbelichtete Bildbereiche können angezeigt werden etc. Die Haptik und der Bedienungskomfort sind noch etwas besser bei der E-M1 als bei der E-M5. Die E-M1 hat (wenig) mehr Bedienungselemente, die alle leichtgängig sind. Die Lage des Ein-/Aus-Schalters ist von einigen Anwendern bemägelt worden. Das ist mir unverständlich. Ich persönlich finde die Lokalisierung dieses Schalters sehr gut. Etwas lästig bei der E-M5 war, dass sie sich von mir wirklich gut halten ließ nur mit dem optional erhältlichen Griff, der leider den schnellen Austausch des Akkus behinderte. Die E-M1 hat bereits einen sehr ergonomisch geformten Griff. Klagen über diesen Griff kann ich nicht nachvollziehen. Bei mir liegt der rechte kleine Finger unter dem Kameraboden und stützt damit die Kamera, die dadurch nocht einmal stabiler und somit verwacklungssicherer in der Hand liegt. Apropos Akku: Die Akkulaufzeit könnte etwas länger sein, allerdings kosten Akku-Nachbauten für die Kamera auch nicht die Welt.

Die E-M1 verfügt über einen HDR-Modus (genau genommen sogar zwei), der mich aber bisher nicht wirklich überzeugt hat. Ich werde also weiterhin, wo nötig und möglich, HDR-Fotografie per Software durchführen. Zur Erläluterung für Laien: HDR steht für "High Dynamic Range". HDR kann nützlich sein, wenn man in den Motiven große Helligkeitsunterschiede hat - z. B. einen tollen, aber hellen Himmel mit interessanten Wolkenbildern und davor einen dunklen Vordergrund. In diesem Fotografiermodus nimmt man mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung auf und vereint diese Bilder dann zu einem Bild, in dem die dunklen Bereiche aufgehellt und die hellen Bereich abgedunkelt werden. Die E-M1 macht das automatisch in der Kamera, wenn sie entsprechend eingestellt wird. Man kann das aber auch über externe Software machen, was ich hier vorziehen würde. Lohnt sich also der Umstieg? Für mich würde ich das bejahen, aber wenn die Finanzen etwas knapper sind, sollte man sich das gut überlegen. Die Bildqualität bei beiden Kameras ist vergleichbar und die E-M5 ist ebenfalls eine sehr gute Kamera. Jedoch lohnt sich der Umstieg eventuell für Besitzer von Four-Thirds-Objektiven, mit denen der Autofokus jetzt deutlich schneller geworden ist. Ich habe das mit dem 14-54II getestet. Im längeren Brennweitenbereich ist der Autofokus immer noch nicht so schnell wie mit der Kitlinse (siehe unten), aber immer noch brauchbar. Bei mir fokussiert dieses Objektiv auch absolut korrekt und liefert knackscharfe Bilder bis zum Rand auch schon bei Offenblende.

Für wen taugt diese Kamera? Die Kamera sollte nur von ambitionierteren Fotografen in Betracht gezogen werden, die sich durch die große Funktionsvielfalt nicht abschrecken lassen und die gewillt sind, sich wenigstens einige Stunden mit der Kamera intensiv auseinanderzusetzen. Tatsächlich fotografiert die Kamera auch sehr gut im automatischen Modus, jedoch verpasst man dabei viele Möglichkeiten kreativer Bildgestaltung und verschlechtert eventuell durch von der Kamera doch gelegentlich falsch gewählte Einstellungen ein potentiell gutes Foto. So erlaubt zum Beispiel der Live-Bulb-Modus das Malen mit Licht, wenn man die Kamera entsprechend einstellt. Die sehr ambitionierten Fotografen werden sich vielleicht anderweitig, so z. B. bei Vollformat-Kameras mit deutlich größerem Sensor, umsehen. Diese Kameras kann man vor allem den Fotografen empfehlen, die viel Freistellungspotential brauchen (also gern einen unscharfen Hintergrund haben, so dass Details im Objekt mehr betont werden). Dennoch gibt es für Micro-Four-Thirds-Kameras (im Folgenden MFT-Kameras genannt) mittlerweile einige sehr lichtstarke und hervorragende Objektive, die eine gute Freistellung erlauben (sehr empfehlenswert z. B. das preiswerte Olympus 45mm oder das deutlich teurere, jedoch exzellente 75mm). Selbst das mitgelieferte Kitobjektiv 12-40/2.8 erlaubt eine gute Freistellung - je nach Motiv. Sehr gut sind Vollformat-Sensoren bei schlechten Lichtverhältnissen, bei denen hohe die Lichtempfindlichkeit bestimmende ISO-Werte erforderlich sind, die bei MFT und erst recht bei Kompaktkameras auch schon einmal zu Bildrauschen führen können. Vorteil der OM-D-Serie ist der 5-Achsen-Bildstabilisator, der Belichtungen aus der Hand von locker einer halben Sekunde erlaubt. Da kann man sich häufiger höhere ISO-Werte oder große Blenden sparen. Jedoch kann man unter sochen Bedingungen in der Regel keine bewegten Objekte fotografieren. Für Sportfotografie könnte sich also eine Kamera mit Vollformat-Sensor lohnen. Man sollte aber auch den Vorteil des geringeren Freistellungspotentials sehen: Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen (so z B. bei der Städtefotografie in der Dämmerung oder bei Nacht) hat man bei Offenblende mit lichtstarken Objektiven einen größeren Schärfentiefenbereich. Das kann unter Umständen ein Vorteil der MFT-Sensoren gegenüber Vollformat-Sensoren sein, bei denen unter sochen Bedingungen eine größere Schärfentiefe nur über eine Abblendung des Objektivs verbunden mit einer höheren ISO-Einstellung erreicht werden kann.

Zusammenfassend lässt sich die Frage 'MFT- oder Vollformat-Kamera' also folgendermaßen beantworten: Für allerhöchste Ansprüche sollte es vielleicht eher eine Vollformat-Kamera sein. Jedoch muss man dann ein deutlich höheres "Kampfgewicht" in Kauf nehmen. Das gilt gar nicht mal unbedingt nur für die Kamera, sondern vor allem für die Objektive. In meinem Alter mag ich mich einfach nicht mehr so abschleppen, und die beste Kamera und/oder Ausrüstung nützt nichts, wenn sie zuhause bleibt, weil sie zu schwer ist. So ist meiner Meinung nach MFT ein hervorragender Kompromiss. Über den Videomodus der E-M1 kann ich hier nichts sagen, da ich ihn nicht ausprobiert habe. Wenn man auf einen wirklich exzellenten Videomodus Wert legt, sollte man eine Panasonic MFT-Kamera (z. B. GH3 oder GX7) in Betracht ziehen. Video ist nicht die starke Seite der Olympus MFT-Kameras. Mir persönlich ist das jedoch egal.

Das Objektiv

Das 12-40/2.8 Kitobjektiv der E-M1 kann mich begeistern. Es fühlt sich sehr wertig an, der Zoom- und der Fokusring sind leichtgängig, die Fokussierung ist blitzschnell. Der Fokusring lässt sich nach vorn und hinten verschieben, so dass bei der entsprechenden Einstellung eine Entfernungsskala sichtbar wird und nur noch manuelle Fokussierung möglich ist - unabhängig von den Einstellungen der Kamera. Tatsächlich hat mich das beinahe dazu gebracht, die Kamera gleich zurückzuschicken, da der Autofokus einfach nicht funktionieren wollte ;-) Einige hilfreiche Forummitglieder des DSLR-Forums haben mich dann auf den richtigen Weg gebracht. Was in diesem Zusammenhang noch zu bemerken ist: Ich habe wegen dieses Problems spontan eine E-Mail an Olympus geschickt und ein Mitarbeiter der Firma hat mich zwei Tage später angerufen. Das lässt auf einen guten Service schließen. Doch zurück zum Objektiv: Es wird - anders als einzeln erhältliche Olympus-Objektive - mit Streulichtblende geliefert, die auch einen Arretierungsmechanismus hat. Die Bildqualität ist sehr gut - auch bis zum Rand und bei Offenblende (vergleichbar mit dem o. g. 14-54). Sehr schön auch die Naheinstellgrenze, die zwar keine Makrofotografie erlaubt, aber doch schöne Detailfotografie aus der Nähe. Das Objektiv hat noch einen Funktionsknopf, der sich in der Kamera programmieren lässt. Wenn ich überhaupt etwas zu bemängeln hätte an dem Objektiv, wäre dies die Anfälligkeit gegenüber Flares (Blendenflecke) im direkten Gegenlicht. Da muss man etwas aufpassen und sollte, wenn man z. B. einen UV-Filter verwenden möchte, sich für einen sehr guten Filter entscheiden. Die Flares sind jedoch auch ohne Filter sichtbar. Für Panasonic-MFT-Kamerabesitzer kommt natürlich als Manko der fehlende Bildstabilisator dazu (es sei denn, man verfügt über eine GX7, die einen eingebauten Stabilisator hat). Insgesamt mein Fazit: Das Kitobjektiv ist - vor allem für den im Kit noch einmal reduzierten Preis - sein Geld wert. Es ist ein sehr gutes Objektiv, das wenig zu wünschen übrig lässt. Ich erhalte demnächst als Ergänzung noch das Panasonic 35-100/2.8 Objektiv und hoffe, dass diese Kombination ein gutes Allround-Gespann ergibt.

Zusammenfassung: Wer eine noch gut tragbare Systemkamera sucht, die vielfältig nach eigenen Wünschen (ja, es gibt auch selbst konfigurierbare, speicherbare Einstellungskombinationen) konfigurierbar ist, eine gute Bildqualität (mit dem richtigen Objektiv), einen hervorragenden Sucher und einen ausgezeichneten Bildstabilisator besitzt und auch mit einigen Objektiven zusammen noch gut tragbar ist, ist mit dieser Kamera bzw. diesem Kit sehr gut bedient. Natürlich hat dies seinen Preis, jedoch ist die Kamera diesen Preis auch wert. Man sollte jedoch keine Mondpreise dafür bezahlen, sondern lieber zum normalen Preis vorbestellen. Die 5 Sterne vergebe ich hier sehr gern.

Nachtrag vom 11.11.2013: Inzwischen habe ich das Panasonic 35-100mm 2.8 einem ersten (sehr vorläufigen) Test unterziehen können, und es macht sich hervorragend an der E-M1, auch wenn es haptisch nicht ganz so wertig daherkommt wie das 12-40/2.8 von Olympus. Kleiner Tipp am Rande: Es sieht für mich im Moment so aus, als sei zumindest bei den Telezooms (zu denen ich auch das 35-100mm zähle) der Bildstabilisator Power O.I.S. am Objektiv etwas besser als der Stabilisator in der Kamera (aber bitte bei Einschalten des O.I.S. der Panasonic-Objektive den Stabilisator in der Kamera ausschalten!).
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich zu Hause angekommen?, 17. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, Full HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) inkl. M.Zuiko Digital ED 12-40mm Top Pro Objekitv Kit schwarz (Elektronik)
Mein bisheriger fotografischer Werdegang hat sich bisher auf DSLRs von Canon (z.B. 7D, 5D Mark II) und Nikon (D300s, D700, D800, D600 und D7100) beschränkt. Das dies allesamt hervorragende Kameras sind, brauche ich nicht zu erwähnen.

Warum also der Wechsel zu Olympus und damit des 4/3-Format? Was habe ich nicht geflucht, bei meinem letzten Urlaub in den Bergen die Nikon D800 mit den Nikkoren 24-70/2,8 und 70-200/4 sowie den Sigmas 12-24 II und 105 Macro herumzuschleppen. Neben ausgezeichneten Bildern waren aber auch Rücken- und Gelenkschmerzen das Ergebnis. Daher war meine Maßgabe für einen möglichen Systemwechsel eine hervorragende Bildqualität in Verbindung mit einem kleinen und leichten Gehäuse. Daher fand ich die Olympus OM-D E-M5 schon sehr interessant, die Ernüchterung kam allerdings im Fotogeschäft, da mir diese dann aber zu klein war und ich auch nicht bereit war, ca. 250 Euro für den Handgriff auszugeben, nur um die Ergonomie zu verbessern. Dann kam also die OM-D E-M1 auf den Markt, die aufgrund ihrer technischen Eckdaten und des geformten Handgriffes mein Interesse aufs Neue entfacht hat. Hier nun meine persönliche Einschätzung der Olympus OM-D E-M1:

Handhabung und Bedienung:

· Die Kamera liegt hervorragend in der Hand, die Verarbeitung ist hochwertig, der im Gegensatz zur OM-D 5 vorhandene Griff seht gut ausgeformt; die Gummierung ist sehr rutschfest, so dass wenig Gefahr besteht, dass einem die Kamera aus der Hand rutscht (in Kombination mit der Handschlaufe noch besser)
· Die Tasten und Knöpfe lassen sich gut bedienen und besitzen einen angenehmen Druckpunkt. Die Arretierung des Moduswahlrades halte ich für sehr gelungen und verhindert ein versehentliches Verstellen beim Herausholen aus der Fototasche. Vor allem kann man aber selbst entscheiden, ob die Arretierung aktiv sein soll oder nicht. Knopf runterdrücken, Arrettierung aktiv; Knopf oben, Arretierung inaktiv.
· Größe und vor allem Gewicht sind sehr angenehm und im Gegensatz zu den schwereren DSLR-Modellen (die durchaus auch gut in der Hand liegen) in meinem Fall optimal!
· Der optionale Handgriff/Batteriegriff lässt die Olympus noch besser in der Hand liegen, ohne die Kombination zu schwer zu machen; die Akku-Laufzeit lässt sich durch einen zweiten Akku verlängern.
· Die Akku-Laufzeit könnte meinem Empfinden nach besser sein, wenn man allerdings berücksichtigt, dass sowohl der hervorragende optische Sucher, der Touchscreen-Monitor und der im Kamerabody verbaute Bildstabilisator sehr stromhungrig sind, geht die Akkulaufzeit aber in Ordnung (ca. 400-500 Bilder), bei Langzeitbelichtungen mittels Live-Time deutlich weniger (ca. 100-200 Bilder).
· Der klappbare Bildschirm löst sehr gut auf, die Touchscreenfunktion ist sehr gut; damit werden auch Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven deutlich erleichtert (bei Nikon nur durch einen ca. 200 Euro teuren Winkelsucher möglich), außerdem kann per Touchfunktion schnell und sehr gezielt über den Bildschirm fokusiert und ausgelöst werden
· Das Kameramenü ist, wenn man nicht von Olympus selbst zur OM-D E-M1 wechselt, etwas gewöhnungsbedürftig und ähnlich umfangreich wie bei Nikon. Aber mit etwas Einarbeitung kein Problem. Aufgrund der Fülle an Funktionen sind die Symbole auf dem Bildschirm leider etwas klein geraten und für große Finger etwas schwerer zu bedienen.
· Man kann nahezu jeder Taste der OM-D mit nahezu jeder Funktion belegen, ich habe selten eine Kamera erlebt, die so individualisierbar ist. Erfordert aber viel Zeit durch Ausprobieren, jeder Fotograf muss sich seiner Vorlieben bewusst sein, dann ist fast alles möglich.
· Der elektronische Sucher macht einfach nur Spaß! Er steht den optischen Suchern meiner bisherigen DSLR in nichts nach und übertrifft diese sogar. Sehr detailreich und hell, es können viele Einstellungsparameter, Histogramm etc. angezeigt werden. Kein Ruckeln des Sucherbildes bei Schwenks mit der Kamera.
· Leider nur ein Speicherkartenfach, aber wenn ich ehrlich bin, hat sich bei mir bisher noch kein Speichermedium vorzeitig verabschiedet. Ich sichere trotzdem meine Daten nach jedem größeren Shooting sofort.
· Auf einen eingebauten Blitz muss man verzichten, der mitgelieferte kleine Blitz ersetzt diesen aber und trägt auch nicht zu dick auf der Kamera auf, wenn man ihn dort belässt. Auch die Leitzahl entspricht in etwa der der in DSLR-eingebauten Blitze. Einfach hochklappen und er ist sofort einsatzbereit. Außerdem kann man über diesen Blitz weitere externe Blitzgeräte steuern und er benötigt keine Akkus oder Batterien.

Bildqualität und Aufnahme:

· Die Bildqualität ist hervorragend! Gute Detailauflösung, Ausschnittsvergrößerungen sind sehr gut möglich, gute Farbtreue. Mit etwas Feintuning der in der Kamera entwickelten JPEGs kann ich mir die RAW-Entwicklung praktisch sparen.
· Das Rauschverhalten ist sehr gut und eindeutig auf dem Niveau der APS-C-Sensoren, kann aber logischerweise nicht mit dem der Vollformatsensoren mithalten. Bis ISO 1600 kann man ohne Bedenken fotografieren, bis ISO 6400 sind die Bilder noch gut zu verwenden, höhere Werte habe ich nicht verwendet. Stärkeres Rauschen korrigiere ich sehr gut mit DXO Optics Pro.
· Aufgrund des hervorragenden Bildstabilisators, der sich in der Kamera befindet, können aber höhere ISO-Werte durch eine verlängerte Verschlusszeit wieder wett gemacht werden bzw. umgangen werden. Einziger Nachteil des Bildstabilisators ist seine Lautstärke, vor allem dann, wenn man wie ich aus Gewohnheit immer noch durch des Sucher schaut und sich damit die Olympus nahe am Gesicht befindet.
· Das Auslösegeräusch wiederum ist deutlich leiser und angenehmer als bei den meisten DSLR (den hochgelobten Quiet-Modus von Canon kenne ich nicht)
· Der Autofokus ist in Verbindung mit lichtstarken Objektiven (in meinem Fall das 12-40/2,8) sowohl bei guten als auch schlechten Lichtverhältnissen extrem schnell und treffsicher (schneller und besser als bei den meisten DSLR), bei weniger Licht und nicht so ganz lichtstarken Objektiven (40-150 und 75-300) gerät der Autofokus an seine Grenzen, ist aber nach wie vor sehr zuverlässig. Hier haben jedoch die Profi-DSLR (z.B. D800 mit den 2,8 Nikkoren) leicht die Nase vorn. Insgesamt ist der Autofokus aber hervorragend.
· Beim Filmen (mache ich eher selten) ist der Autofokus im Vergleich zu den DSLR meiner Erfahrung nach besser, er stellt sehr schnell scharf und führt auch ohne großes Pumpen nach.
· Eine schöne Sache ist im Modus M die Live-Time-Funktion. Bei Langzeitbelichtungen kann man der Bildentwicklung auf dem Monitor zuschauen und je nach Geschmack die Belichtung dann beenden. Das hat die Olympus den DSLR noch voraus.
· Schön sind auch die ganzen Art-Filter, die ich allerdings noch nicht so oft benutzt habe. Genial ist die sog. Art-Bracketing-Funktion, also eine Belichtungsreihe aller oder nur speziell ausgewählter Filter.

Fazit:

· Eine hervorragende Kamera, die meinen Ansprüchen an Bildqualität und Gewicht mehr als gerecht wird. Wenn man der Olympus-Werbung Glauben schenkt, ist die Olympus OM-D E-M1 dazu erschaffen, die DSLR zu übertreffen. Dies tut sie in meinen Augen zwar nicht, aber sie befindet sich trotz des mFT-Sensors in der Bildqualitiät auf Augenhöhe mit den APS-C-Modellen und übertrifft in Hinblick auf Gewicht und Handling die APS-C- und Vollformat-Kameras. Insgesamt stellt für mich die Kamera den bislang besten Kompromiss aus Bildqualität und Gewicht, ohne allzu große Kompromisse eingehen zu müssen.
· Mit lichtstarken Objektiven (12-40/2,8) entfaltet die Olympus ihre ganzen Stärken auch bei der Bildqualität (obwohl die von mir ebenfalls benutzten Objektive 40-150 und 75-300 sehr gut mit der Kamera harmonieren). Daher freue ich mich schon auf das angekündigte 40-150/2,8.
· Ich habe in meiner Rezension vor allem die Funktionen berücksichtigt, die mir persönlich wichtig erscheinen. Aufgrund der Fülle der Möglichkeiten könnte man noch viele Seiten mehr schreiben.
· Insgesamt hat die Olympus OM-D E-M1 in meinen Augen 5 Sterne verdient, obwohl noch etwas Luft nach oben existiert!

P.S.: Ich habe noch 2 Bilder hochgeladen. Viel Spass damit!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenkamera!, 2. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe sie seit 1 Woche.
Hab Erfahrung mit e-m5, NX20, EOS 650, Sony A58, Panasonic GH2, Nex 5, X-E1, RX100 und noch ein paar mehr.
Fotografieren tue ich schon seit 35 Jahren, meist privat aber auch mal beruflich.

Die brandbeue Sony A7 hatte ich auch im Visier.
Der gleiche Preis für den Body und das für eine gleich große Vollformatkamera!
Die Euphorie wurde schnell wieder gebremst... ganz wenig Objektive außer mit Adapter.
Die Sony ist absolut top! ...die größeren und schwereren Objektive leider nicht.
Der Sensor braucht die passenden Linsen, ist ja auch logisch!

Für mich ist die m1 das Sahnehäubchen zur m5.
Zugegeben die m5 täte es genauso, die Neuerungen der m1 gefallen mir aber so gut, daß ich
den hohen Preis verschmerzt habe.
Die bessere Haptik, die besser angeordenten Tasten, Focus-Peaking, Four-Thirds Unterstützung, usw.
Absolut hochwertig, bestens verarbeitet!
So an die 65 Objektive gibt es am Markt, mft und ft.

Wenn man die paar negativen Rezessionen liest, merkt mal schnell das da nicht viel dahinter steht.
Definitiv ist in der mft-Klasse nicht Besseres am Markt!
Meine letzte Lieblingskamera war die EOS 650 mit einer Reihe guter Linsen.
Ich vermisse sie nicht, die Oly ist der EOS in Bildqualität und Ausstattung überlegen!
Mein Sohn hat eine Vollformat Nikon, auch er ist voll des Lobes über die Bilder der Oly.

Die viel gescholtene Menüführung ist weit besser als ihr Ruf.
Ich komme eigentlich mit jeder Digitalen zurecht, man muß sich halt ein bisschen Zeit nehmen.
Wer die bei solch einer Kamera nicht mitbringt ist selber schuld.
Ich arbeite meist im A- oder S-Modus, die Bedienung über die Einstellräder in Verbindung mit den
programmierbaren F-Tasten klappt bestens!

Der Autofocus und der Stabi sind genial, die 10 Bilder/sec sowieso.
Gestern habe ich Tauben abgelichtet die gerade gefüttert wurden.
10 Bilder/sec mit dem 45er, f1.8, sehr schwer das Gewimmel scharf zu kriegen...
aber ein paar Bilder sind garantiert scharf.

Die Kamera ist etwas schwerer als die e5, stört mich aber nicht weil man sie dadurch ruhiger halten kann.

Ich benutzte die m1 auch im Videomodus. Der fortgesetzte Autofucus (C-AF) ist besser geworden, die Videoqualität ist
gleich geblieben denke ich.
Vor ein paar Wochen habe ich meine m5 gegen eine GH2 antreten lassen.
Bei Nahaufnahmen fand ich die Oly definiv besser als die GH2... auch wenn man im Netz oft etwas anderes
liest. In der Halbtotalen und Totalen ist die Panasonic besser.
Da ich selten im C-AF Modus arbeite vermisse ich auch den Vorteil bei den GH's nicht!
Ich glaube die Oly wird da unterschätzt!

Ich würde mir die m1 jederzeit wieder kaufen, hätte aber sicher nichts gegen ein paar hundert Euros weniger
einzuwenden gehabt.
Andererseits sind die Oly's sehr wertbeständig, ein Preisverfall wie z.B. bei Samsung (NX20) ist nicht zu
befürchten.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung, das ist eine subjektive Wertung! ;-), 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, Full HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) inkl. M.Zuiko Digital ED 12-40mm Top Pro Objekitv Kit schwarz (Elektronik)
Die Vorab-Warnung deshalb, weil mich ein 2-Sterne Rezensent sicher in der Luft zerreissen wird! Ich gebe also vorab bekannt, dass mir durchaus bewußt ist, dass es preisgünstigere Kameras mit größeren, vielleicht sogar leistungsfähigeren Sensoren gibt. Ich habe mich nach FT damals bewußt für mFT als mein Sytem entschieden und zwischenzeitlich immer wieder reichlich andere Marken, Bodys und Sensoren ausprobiert! Und nein, ich möchte keine KB-DSLR oder irgendeine andere Klapp-Spiegel- oder Teil-Durchlässiger-Spiegel-SLT-Kamera mein eigen nennen. Die wirklich reizvolle SONY A7 hat leider keinen Stabi und eine nur sehr begrenzte und teure Objektivauswahl zu bieten.

Die E-M1 spielt nun schon in einer anderen Liga als meine bisherigen Kameras, schon die aufwändige Verpackung gibt einen ersten Vorgeschmack. Liegt perfekt in meiner (nicht sehr großen) Hand, auch im Vergleich zur E-M5 mit HLD-6 tatsächlich noch eine Steigerung. Ansonsten überwältigt einen die Vielfalt der Ausstattungsdetails und Konfigurationsmöglichkeiten. Mein altes 14-55mm FT-Objektiv fokussiert jetzt so flott, als wäre es an einer klassischen DSLR angebracht, super! Und dann der riesige, klare und hochaufgelöste EVF (KEIN OLED Sucher wie viele andere = natürlichere Farben und Kontraste, bei Bedarf heller), wow, daran muss ich mich erst noch gewöhnen! Gegenüber der E-M5 kommen für mich wichtige Verbesserungen hinzu:

- mind. 50% größerer EVF
- geklapptes Display schaltet Augensensor ab
- echtes Fokuspeaking
- eingebaute HDR-Aufnahme
- nochmals verbesserter Stabi
- nochmal schnellerer AF, vor allem auch mit FT-Objektiven
- alle Tasten nahezu frei konfigurierbar
- Tasten und Räder mechanisch verbessert

Und womit ich gar nicht mehr gerechnet hatte, was bisher noch KEINE Olympus mFT- oder Fuji X-Systemkamera bot/bietet:

- Scenemodus Sternenlicht

Zitat aus digtalkamera.de:
"Interessant ist der „Sternenlicht“-Modus, bei dem die E-M1 eine Serie von 8 Bildern zu einem rauscharmen Bild vereint. Das funktioniert prima, lässt sich aber nicht konfigurieren. Schön wäre hier etwas mehr Einfluss zum Beispiel auf den Bildstil oder die Obergrenze der ISO-Empfindlichkeit und die Rauschunterdrückung, aber das alles ist festgelegt. Die Ergebnisse sehen glatter und rauschfreier aber etwas weicher aus, als das allein mit der Rauschunterdrückung möglich wäre."

Also in etwa die handgehaltene Nachtaufnahme mit Mehrfachbelichtung, die Sony und Panasonic schon ewig anbieten, von mir seit einer kurzen NEX-7 Episode immer schmerzlich vermisst, jetzt endlich auch bei Olympus verfügbar.

Für mich ist der Aufpreis zu meiner alten E-M5 mit HLD-6 jetzt schon gut angelegt, und dabei habe ich noch gar nicht alle Möglichkeiten ausprobiert. Die E-M1 ist dazu ein richtig schönes Stück Technik zum "Liebhaben", was ich an der Fuji X-E1 ein wenig und an sämtlichen NEXen total vermisst hatte. Und das tollste: Man kann sogar damit Fotografieren!

Jetzt habe ich mir gleich noch sehr günstig das hochgelobte Zuiko 2.8-4.0/12-60mm bestellt, das wird mir mein Zuiko 2.8-3.5/14-55mm II ersetzen. Das 14-55mm hatte ich mir deswegen geholt, weil das 12-60mm nicht so gut wie dieses mit dem AF der E-M5 harmoniert. Und hier fängt eine Rechnung an, die den Anschaffungspreis einer E-M1 drastisch relativieren kann:

Nicht nur der MMF-Adapter zum vollem Funktionsumfang alter FT-Objektive an der E-M1 ist im Wettbewerbsvergleich unschlagbar günstig, sondern auch die optisch ausgezeichneten FT-Objektive sind mit etwas Glück gebraucht vergleichsweise sehr günstig zu erstehen. Das fantastische 2.8-4.0/12-60mm zum halben Preis eines aktuellen gebrauchten M.Zuiko 2.8/12-40mm, ein 2.8-3.5/50-200mm ebenfalls für weit weniger als die Hälfte des gleich großen, gleich schweren zukünftigen 2.8/40-150mm, das 2.0/50mm Makro günstiger als das M.Zuiko 2.8/60mm u.s.w.

Für Umsteiger von einer E-5 bleibt der gesamte Objektivpark uneingeschränkt nutzbar, mit allen Vorteilen, zukünftig zusätzlich auch die kompakten mFT-Objektive nutzen zu können.
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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Kamera, toller (?) Preis, 10. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, Full HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) inkl. M.Zuiko Digital ED 12-40mm Top Pro Objekitv Kit schwarz (Elektronik)
Als langjähriger Nutzer des E-Systems hatte ich mir zusätzlich eine kleine Pen-Ausrüstung mit kleinen, aber feinen Festbrennweiten zugelegt. Nachdem ich die letzte Kamerageneration (E-5) ausgelassen hatte, war der Kauf einer OM-D E-M1 fast schon verpflichtend. Die bereits allseits gelobte Bildqualität der E-M5 und die dank Dual-AF potenziell bessere Verwendbarkeit alter FT-Objektive haben die Entscheidung erleichtert.

Bevor ich nachstehend meine Eindrücke schildere, die ich in den letzten 2 Wochen sammeln konnte, möchte ich darauf hinweisen, dass meine Bewertung subjektiv ausfällt. Entgegen der teilweise in den Foren und Rezensionen ausgefochtenen, technisch geprägten Glaubenskriege geht es mir darum, mit einem geeigneten und zuverlässigen Werkzeug meine Vorstellungen und Ideen umsetzen zu können. Schön zu wissen, wer die höchsten ISO-Werte kann, welcher AF der allerschnellste ist, warum Vollformat besser sein soll … usw. Ich habe mich seinerzeit bewusst für FT entschieden, da ich auf meinen Reisen und Expeditionen die Ausrüstung nun mal selber tragen muss. Man sollte sich darüber bewusst sein, dass FT/mFT kein Vollformat ist. Das hat halt Vor- und Nachteile. Die Fraktion der Testbilder- und Zeitungsseitenfotografen kann gerne auch eine Mittelformatausrüstung herumschleppen. In den meisten Fällen wird die Qualität einer FT/mFT-Aufnahme mehr als ausreichend sein. Ich habe bisher keine Beanstandungen erhalten.

Wie von Olympus gewohnt macht die Kamera einen wertigen Eindruck. Der als Zubehör erhältliche Batteriegriff ist für mich obligatorisch. Mit dem ergonomisch geformten Kameragriff lässt sich die Kamera zwar gut halten, meine Hand scheint jedoch für die Kamera zu groß zu sein. Bei Verwendung von FT-Objektiven erhält man zudem mehr Halt und einen verbesserten Schwerpunkt.

Als bisheriger Olympus-Nutzer fand ich mich sofort im Menü zurecht. Angesichts der Möglichkeiten fühlt man sich erst einmal erschlagen. Gleichzeitig stelle ich mir aber auch die Frage, ob ich das wirklich alles brauche. Mit einer Kamera möchte ich keine Bildbearbeitung vornehmen. Ich fotografiere fast ausschließlich im RAW-Format. Insofern war es für mich wichtiger, dass Adobe rechtzeitig den Bildimport für die OM-D E-M1 bereitstellte und ich von vornherein den gewohnten Workflow (Lightroom, Photoshop) nutzen konnte.

Der elektronische Sucher gehört zu dem Besten was ich bisher gesehen habe. Gegenüber dem EVF meiner Pen (VF-2) ist ein enormer Unterschied auszumachen. Den optischen Sucher einer Spiegelreflex habe ich nicht vermisst. Ein paar Extras haben sich als nützlich erwiesen. Da ich viel mit kurzen Brennweiten fotografiere, ist die Nivillieranzeige eine feine Sache. Das manuelle Fokussieren gestaltet sich u.a. auch durch die elektronische Unterstützung wesentlich einfacher. Das Scharfstellen mit adaptierten „Altgläsern“ fällt deutlich leichter als bei einem optischen Sucher einer DSLR.

Gespannt war ich auf die Zusammenarbeit mit meinen FT-Objektiven. Kurz und knapp: Der AF arbeitet zuverlässig. Ich konnte keinen Geschwindigkeitsunterschied zwischen einer E-3 und der E-M1 ausmachen. Da ich aber auch keine Action- oder Sportfotos mache, war es für mich viel interessanter, ob die Kamera noch Leistungsreserven aus meinen Objektiven herausholt. Und wieder einmal bestätigt sich der hervorragende Ruf der Zuiko-Objektive. Selbst die Bilder mit meinem „Uralt“-Zoom 14-54 sind knackig scharf und brauchen keinen Vergleich zu scheuen. Zwar ist es ohne SWD nicht das Allerschnellste, ich frage mich aber schon, ob ich wirklich noch das neue 12-40 als Standardzoom brauche. In letzter Zeit ertappe ich mich, nicht nur über den EVF sondern auch über das Display zu fokussieren. Das direkte Anwählen des Fokuspunktes ist eine prima Sache, besonders wenn das Motiv nicht mittig platziert ist.

Der Bildstabilisator arbeitet gut und zuverlässig. Freihandaufnahmen ohne Verwackeln sind mir abhängig von der Brennweite bis zu 1/4s gelungen. So, ich könnte jetzt die Ausstattung der Kamera noch endlos weiterführen. Es gibt unendlich viel zu entdecken. Vieles ist für mich elektronische Spielerei und verzichtbar. Die Funktionen, auf die es mir ankommt, stimmen. Die Bildqualität ist richtig gut und eine deutliche Steigerung gegenüber meinen bisherigen Kameras. Per Saldo also eine prima Kamera. Ich habe den Kauf nicht bereut. Wo viel Licht, gibt es aber auch Schatten:

Ich habe durchaus Verständnis für den finanziell angeschlagenen Olympus-Konzern. Die Produkt- und Preispolitik ist aber stark verbesserungsbedürftig. Die Kamera isoliert betrachtet ist wirklich klasse. Das umfangreiche Objektivangebot ist nicht homogen. Da gibt es mFT-Objektive entweder nur in Silber (ohne einen einheitlichen Silberton), schwarze Objektive (z.B. 12mm) mit unverschämten Preisaufschlag, unterschiedliche Ausführungen der Tuben, usw. Einmal ganz davon abgesehen, dass eine OM-D E-M1 mit Batteriegriff und einer mFT-Festbrennweite recht merkwürdig aussieht. (Spielzeugobjektiv?) Das sieht man zwar dem Bildergebnis nicht an, Olympus sollte aber mal endlich ein einheitliches Aussehen wiederherstellen. Das war beim E-System konsequenter. (Die meisten werden ja wohl die Kamera eh mit FT-Objektiven einsetzen) Auch mit überteuerten Gegenlichtblenden macht man sich nicht wirklich beliebt. Wo wir bei den Preisen wären. Warum, warum, muss ich in Europa 50% mehr für die Kamera bezahlen als in den USA (1.399 USD / Amazon.com) oder Japan?

Fazit: Eine tolle Kamera, die aus meiner Sicht überteuert daherkommt. Die Konkurrenz bei den Systemkameras ist stark. (Sony, Fuji & Co) Ich muss zugeben, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich die Kamera ebenfalls zu dem Preis gekauft hätte, wenn ich keine Bindung zur Marke Olympus gehabt hätte. (Daran ändert auch ein geschenkter Objektivadapter oder 100€-Gutschein nichts) Es werden viele dankbar sein, dass es eine Lösung für das auslaufende E-System gibt und jetzt umsteigen. Die derzeit hohe Nachfrage sollte Olympus aber nicht in Sicherheit wiegen. Es wird ein nachhaltiges und stimmiges System benötigt. (Zwei angekündigte Pro-Objektive werden da nicht reichen) Technik 5 Sterne – 1 Preisstern
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Systembewertung einer tollen Kamera, wie alles von Olympus etwas überteuert., 11. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, Full HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) inkl. M.Zuiko Digital ED 12-40mm Top Pro Objekitv Kit schwarz (Elektronik)
Ich möchte vorausschicken, dass ich mehrere Systeme kenne und zwei nutze: Nikon (derzeit D800) für maximale Qualität und wenn das Herumschleppen keine solche Rolle spielt, und Olympus mft für den Rest. Ich möchte also keinen Klassenvergleich machen, das ist unnötig. Wer schon einmal richtig fokussierte D800 Bilder gesehen hat, ist begeistert, wer eine Nikon (oder Canon) Vollformat Ausrüstung samt gutem Stativ herumschleppen muß, weniger. Die E-M1 mit 12-40 ist subjektiv halb so groß und objektiv nur halb so schwer wie die D800 mit dem vergleichbaren 24-70.

Neben der E-M1 mit dem neuen 12-40 mm (geliefert von Amazon am 3. 11.) hatte ich schon die E-M5 und bin auch von dieser schon recht angetan.

Was ist gut? Die Kamera insgesamt, die Fokussierung (besser/akkurater als Canon/Nikon), die Stabilisierung (mein Hauptgrund für Olympus und gegen Panasonic), das Objektiv (bessere Schärfe bis zum Rand als die Pendants im Vollformat, tolle Idee zur manuellen Fokussierung mit Anschlag), die Adaptierung der schönen FT Linsen 12-60 und 50-200.

Was wäre zu verbessern? Die Bedienung der Nikon D800 ist - subjektiv, für mich - immer noch um Klassen besser als das Olympus Gefummele mit den kleinen Funktionsknöpfchen. Auch das Olympus Menu ist m. E. sehr verquer. Klar, kann man sich aneignen, aber Logik und intuitive Bedienung geht anders. Auch ein eingebauter Blitz wäre schön, Panasonic kriegt das ja auch hin.

Meine Hauptkritik richtet sich an die Objektive insgesamt und an die Preisstellung. Die Consumer Objektive von Olympus sind absolute Billig-Plastikteile, jeden mit auch nur ansatzweiser Neigung zu Qualität muß das Grausen packen. Manchmal streichle ich meine manuellen Nikkore oder ein Leica Objektiv, wenn ich den größtmöglichen Gegensatz erleben möchte. Optisch bei KEINER Blende scharf bis zum Rand (14-42, 14-150). Die "mittlere Linie" von Olympus mft (zB. das 45er oder das 60er) sind viel besser, aber im Fall des 60er auch richtig teuer, und dazu dann noch 50 € für eine billige Plastiksonnenblende verlangen? Unfassbar. Das neue 12-40 ist qualitativ in einer anderen Liga, wie das 75er, UND wird mit einer zumindest qualitativ richtig guten Sonnenblende geliefert, endlich - das macht Hoffnung. Jetzt noch das kommende 2,8 40-150 in derselben Qualität und noch bezahlbar, und ich wäre fast restlos glücklich.

Zusammenfassung der Objektiv-Kritik: bei den gepfefferten Olympus Preisen könnte man ein paar mehr Qualitäts-Linsen und weniger Getümmel im Einstiegssegment abliefern.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut durchdacht, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, Full HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) inkl. M.Zuiko Digital ED 12-40mm Top Pro Objekitv Kit schwarz (Elektronik)
Ich habe die EM1 (inkl. 12-40mm Zuiko Kit-Objektiv) nun seit über einem Monat und schon einige hundert Bilder gemacht. Insgesamt schon mal vorweg: Ich bin mehr als zufrieden!

1. Haptik:
Meiner Meinung nach eine der schönsten Kameras auf dem Markt. Ansonsten empfehle ich den Batteriegriff. Ich habe ihn fast immer dran, da man besonders mit dem kleinen Finger einen besseren Halt hat. Aber auch ohne lässt sie sich, dank des Griffes gut halten. Die vielen Rädchen und Knöpfe ermöglichen nach einer kurzen Einarbeitungszeit den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Insgesamt fühlt sie sich sehr wertig an.

2. Bildqualität:
Die Bildqualität ist bei genügend Licht auf einem sehr hohen Niveau. Bei wenig Licht merkt man eben, dass man einen MFT-Sensor hat. Das sollte einem aber natürlich schon vor Kauf der Kamera bewusst sein. Mit etwas Erfahrung (Kameraeinstellungen, richtige Körperhaltung, Bildstabi., etc.) und dem richtigen Equipment (lichtstarkes Objektiv, Stativ, etc.) gleicht man diesen "Nachteil" auch wieder aus. Gleichzeitig hat der kleine Sensor natürlich auch seine Vorteile (längere Brennweite durch Crop-Faktor, etc.)

3. Bedienung:
Sowohl RAW- als auch JPEG-Knippser haben eine Fülle an Möglichkeiten zur Bildgestaltung. So können HDR-Bilder beispielsweise direkt in der Kamera verarbeitet werden oder man wählt die Anzahl und Belichtungsstufen der Fotos manuell und bearbeitet die RAWs anschließend am PC.
Der Autofokus ist sehr schnell, erwischt dabei aber gerne mal ein Objekt, auf das man nicht fokussieren wollte. Aber die Kamera kann natürlich nicht immer wissen, welches Objekt ich fokussieren will. Dazu kann man natürlich den Fokusspunkt manuell wählen oder manuell fokussieren, was dank Vergrößerung und Kantenfärbung (weiß oder schwarz) schnell und einfach funktioniert.

4. Sucher/Display:
Ein großer Sucher und ein großes Display. Beide in sehr guter Auflösung. Auch hier kann man über verschiedene Einstellungen sehr schön wählen, welche Infos man angezeigt bekommen will.

5. Das System:
Ein sehr wichtiges Kaufkriterium ist natürlich auch das System an sich. Da lässt Olympus und das MFT-System keinen Wunsch offen. Für Einsteiger gibt es auch einige günstige und trotzdem gute Objektive. Die nötige Lichtstärke kostet natürlich entsprechend.

Insgesamt also eine 100%ige Kaufempfehlung für alle, die die Bereitschaft mitbringen, sich auf die Kamera einzulassen!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excellente Kamera, 24. November 2013
Ich fotografiere seit 50 Jahren und habe schon mit unzähligen Kameras gearbeitet (Leica, Nikon, Canon und Olympus). Zum Schluss bin ich immer wieder bei Olympus gelandet, zuletzt bei der E-M5. Ich will hier keinen Roman über die Kamera schreiben, sondern nur eine kurze Beurteilung aus vielen Jahren Erfahrung abgeben.

Nun besitze ich die E-M1 mit dem Objektiv 12-40 und stelle fest, es ist die beste Kamera, die ich bisher hatte. Leicht zu bedienen - brillante Fotos (auch in JPEG) - ein bestens korrigiertes Objektive mit durchgehender Lichtstärke von 2,8. Was will man mehr.

Dazu habe ich mir als Ergänzung das sehr leichte und preiswerte Objektiv 40-150 von Olympus gekauft und war sehr erstaunt über die hervorragende Bildqualität dieses Plastik-Objektivs. Dazu noch den Blitz FL 300 für unterwegs.

Nun wiegt die gesamte Ausrüstung ganze 1900 Gramm, einschließlich Tasche. So etwas hab ich immer gesucht. Top Fotos mit kleiner und leichter Ausrüstung.
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