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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Comeback-Album
Ein an sich sehr gutes und sauber produziertes Comeback Album, welches den Querschnitt aus "Heartwork", "Swansong" (hiervon nur sehr wenige, aber dennoch hörbare Einflüsse) und auch einer guten Spur "Necroticism – Descanting the Insalubrious" bildet, verbunden mit ein paar neuen, deutlich dem Heavy Bereich entsprungenen Ideen.

Ich hätte mir...
Vor 10 Monaten von Sascha veröffentlicht

versus
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach Terminator II hätte Schluss sein müssen...
Genauso wie nach Swansong. Es war einfach nicht mehr drin. Ich weiß nicht, was Carcass mit dieser CD erreichen wollen. Oder was sich Schumacher bei seinem Comeback gedacht hat... Es ist einfach nicht mehr da... Ein Material, das Carcass-Image mehr schadet, als sie weiterbringt. Vermutlich wollten sie damit einfach Geld verdienen.
Vor 11 Monaten von aw_ky veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Comeback-Album, 4. November 2013
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Ltd.Edition) (Audio CD)
Ein an sich sehr gutes und sauber produziertes Comeback Album, welches den Querschnitt aus "Heartwork", "Swansong" (hiervon nur sehr wenige, aber dennoch hörbare Einflüsse) und auch einer guten Spur "Necroticism – Descanting the Insalubrious" bildet, verbunden mit ein paar neuen, deutlich dem Heavy Bereich entsprungenen Ideen.

Ich hätte mir für meinen Teil eine etwas dreckigere Produktion und Abmischung gewünscht und vielleicht auch mehr Einflüsse aus den Grindcore-Tagen.

Die Band hat sich über die Jahre dennoch eine gesunde und positive Weiterentwicklung unterziehen können, weshalb ich das Album Freunden von den drei oben genannten Alben ohne mit der Wimper zu zucken empfehlen kann. Alle anderen können gerne ein mal reinhören
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Altmeister des Grindcore können's immer noch! :-), 3. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (MP3-Download)
Ich hätte ja nicht gedacht, dass sich die grauen Eminenzen des Grindcore noch einmal dazu aufraffen würden, ein Studioalbum aufzunehmen. Als ich per Zufall davon erfahren habe, dass es ein neues Carcass-Album gibt, habe ich mich besorgt gefragt, ob das gut gehen kann. 18 Jahre sind seit dem brillanten "Schwanengesang" vergangen. Manche Musiker werden während einer solchen Zeitspanne "senil" (oder vielleicht sollte ich treffender schreiben: gefühlsduselig)! ;-) Man hat so manch eine Wiedervereinigung von ehemals guten Bands erlebt, die leider enttäuschend ausgefallen ist oder - schlimmer noch - sich der Lächerlichkeit preisgegeben hat (nein, ich nenne jetzt keine Beispiele, ist ja schließlich Geschmackssache! ;-) ).
Zum Glück trifft dies auf Carcass nicht zu! Sie haben nichts von ihrer Energie, Härte, Schnelligkeit und ihrem fetten Sound eingebüßt. "Surgical Steel" orientiert sich stark am 1993er Meisterwerk "Heartwork" und weiß wie dieses durch abwechslungsreiche Songs mit fein säuberlich eingearbeiteten, zweistimmigen Gitarrenmelodien zu überzeugen. Einziges Manko ist vielleicht, dass diese zweistimmigen Gitarrenparts sich immer irgendwie stark ähneln. :-S Und vielleicht haben sie auch etwas zu viel von diesem Stilelement mit eingebaut.
Jeff Walker's ...äh..."Gegrunze" (fast hätte ich "Gesang" geschrieben ;-) ) klingt nach wie vor wie in besten Tagen, als würde er täglich mit Wasserstoffperoxid gurgeln.
Nein, "Surgical Steel" ist keine musikalische Revolution und Carcass bleiben dem treu, was sie beherrschen: Solidem, meist schnörkellosem, aber intelligent komponiertem Grindcore. (Manch einer denkt bei Grindcore an hirnloses Geknüppel, darum muss man bei Carcass hervorheben, dass sich diese Jungs von solchen Vorurteilen deutlich positiv abheben.) Allerdings sind Carcass weit davon entfernt, sich selbst zu kopieren!
Titel wie "Cadaver Pouch Conveyor System", "The Master Butcher's Apron" und "A Congealed Clot of Blood" lassen darauf schließen, dass sich Carcass auch textlich auf bewährtem Terrain bewegen, wo Psychopathen, Despoten, Massenmörder und auch religiöse Fanatiker ihre Leidenschaften ausleben und Dritten gewisse Körperteile und Organe abhanden kommen. Das hat im Übrigen nichts mit Gewaltverherrlichung zu tun - es ist vielmehr das Gegenteil! Die extremen Abgründe des Menschen, vor denen die meisten Menschen gerne ihre Augen verschließen, werden hier unverblümt "auf den Tisch gepackt". Man sagt Carcass auch immer wieder nach, sie würden gerne mit IRONIE spielen. Ich halte Carcass für eine gesellschaftlich und politisch kritische Band.
Ich muss zu guter Letzt zugeben, dass ich "Surgical Steel" mehrmals hören musste, bevor es mich ganz überzeugt hat. Es besteht aber kein Zweifel mehr: Es ist ein erstklassiges, mitreißendes Werk aus der härteren und schnelleren Metal-Gangart!
Heraus ragende Stücke: "Cadaver Pouch Conveyer System", "The Granulating Satanic Mills", "Unfit for Human Consumption", "Captive Bolt Pistol" und das komplexere 8 Minuten-Werk "Mountain of Execution".
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Comeback nach Maß, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Ltd.Edition) (Audio CD)
In einer Welt, in der es offensichtlich nur noch Sh#tstorm oder Hype gibt, selbst einnässenden Jubel oder zertretene Ami-Fahnen unter AK47 Feuer, ist die gute Farbe grau - oder Stufen davon - selten geworden.

So auch bei der aktuellen CD von Carcass. Ich habe im Gegensatz zu anderen Rezensente nicht auf eine Reunion gewartet. Die Briten hatten mit und vor allem vor Swangsong sehr viel erreicht. Vom wüsten Grindcore mit Metzgeroptik und Pschyrembel Texten über intelligentes Psychopathentum, Flirt mit dem Mainstream und schließlich rockigem Abtritt schien die Karriere von Carcass für mich sauber abgeschlossen.

Dann habe ich so am Rande mitbekommen, dass sie ein paar Shows gespielt haben und jetzt liegt Surgical Steel hier. Stilistisch haben wir ein Album, das sowohl der Vorgänger als auch der Nachfolger von Heartwork hätte sein können.

Es ist teilweise virtuos und hat die geilen Necroticism Leads, es ist aber auch teilweise einfach straight forward und glänzt mit eingängigen Arrangements. Härtemäßig insgesamt deutlich heftiger als Heartwork, es wird hier und da ordentlich geballert (Blasts inklusive) das gefühlte Grundtempo ist jedoch eher im gehobenen Mitdtempo angesiedelt.

Los gehts mit 1985, einem quietschigen instrumentalen Intro, das mich warum auch immer an Van Halen erinnert. Nach nicht mal zwei Minuten ballert uns Thrashers Abbatoir um die Ohren, einer kleiner wütenden Proto-Thrash Nummer, die angeblich aus der Frühphase der Band stammt.

Ab Cadaver Pouch Conveyor System fühle ich mich wieder heimisch im Carcass Universum: zweistimmige Leads, Walkers giftige Vocals, eine fette Abgehnummer durch alle Geshwindigkeitsbereiche.

Hier und da fühlt man sich an diverse frühere Werke erinnert, aber wer will einer Band vorwerfen, dass sie nach sich selbst klingt?

Nachdem die Scheibe mit älteren Songs begonnen hat, schließt sie mit 316l Grade Surgical Steel und vor allem Mount of Execution mit echten Heavy Metal Vibes bzw im letzteren Fall rockig, gar stonerhaft (das Outro könnte auch von Down sein - Minus die Leads) und schlägt damit eine lose Brücke über die eigene stilistische Entwicklung.

Warum nur vier Sterne? Carcass fand ich immer eher faszinierend, als dass ich sie geliebt habe. Die Musik selbst ist und war immer etwas kalt und unnahbar. Es wird das Hirn angesprochen - aber nicht Herz und Eier. Das fehlt für die ultimative Begeisterung.
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5.0 von 5 Sternen Der späte Vogel fängt den Wurm, 15. August 2014
Von 
Wizzo (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Ltd.Edition) (Audio CD)
Carcass ist eine jener Bands die immer an mir vorbeigerauscht sind, ohne das ich etwas bemerkt hätte. Verrückt, aber diese "Versuchen wir es nochmal Platte" trifft bei mir mitten ins Schwarze. Dank Wacken 2014 und der Arte-Übertragung bin ich in von Carcass restlos begeistert. Surgical Steel klingt so, als würden Down und Eyehategod auf einmal Progressive Metal spielen. Alle Schnitte sind klinisch sauber angesetzt und ausgeführt, kein Tropfen Blut zu viel vergeudet. Wahnsinns Gitarrensoli, herausragende Gesangleistung / Textvortrag und ein Trommler der mit seinem Drumkit in Normalausführung mehr Dampf macht als viele Edeltrommler, die man hinter einem Wald vom Toms und Becken seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Meine ganz persönliche Spät-Entdeckung 2014!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scharf wie ein Skalpell !!!, 4. Oktober 2013
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Ltd.Edition) (Audio CD)
Also wenn es irgendwo da draußen im letzten toten Winkel des Heavy-Metal-Universums doch noch jemanden geben sollte, der die Prügel-Pioniere CARCASS noch nicht kennt, dann bestünde jetzt die ideale Möglichkeit sich schleunigst "unters Messer zu legen". Denn diese operative Eingriff dauert nur knapp 52 Minuten - und hat ausschließlich positive Nebenwirkungen!
Eine gefühlte Ewigkeit seit ihren letzten musikalischen Lebenszeichen "Swansong" geben sich die Ex-Grindcorler CARCASS endlich wieder die Ehre, und liefern mit ihrem neuesten Streich "Surgical steel" vermutlich die beste Death-Metal-Scheibe des Jahres ab. Nicht das die Konkurrenz 2013 mit Qualität bisher besonders gegeizt hätte - mit den aktuellen Platten von AUTOPSY ("The headless ritual") , GRAVEYARD ("The sea grave") , VORUM ("Poisoned void") , SULPHUR AEON ("Swallowed by the oceans Tide") oder TORMENTION ("Hunger for flesh") ist der Jahrgang sogar einer der besten seit langem. Und doch haben es Bill Steer , Jeff Walker & Konsorten tatsächlich geschafft, dem Todesblei-Reigen noch mal die Krone aufzusetzen.
Ganz salomonisch schließe ich mich der Mehrheitsmeinung an: Der 12-Tracker "Surgical steel" klingt tatsächlich so, als könne er als Bindeglied zwischen den Alt-Releases "Necroticism" und "Heartwork" fungieren. Beruhigenderweise klingen CARCASS also immer noch hundertprozentig nach CARCASS!
Wenn man diese Band (aus welchen Gründen auch immer) bisher allerdings komplett "verpasst" hat, dann könnte euch folgende stilistische Eingrenzung den Kauf des Albums gewiss etwas schmackhafter machen: Man nehme das rüpelhaft filigrane, sich immer mehr an die Perfektion annähernde Songwriting von KREATOR (ab "Violent revolution")...addiere den legendären, bis heute von keiner Band erreichten Gitarren/Schlagzeug-Punch von DEATH's "Human"...hier und dort noch ein Haufen tödlicher Blastbeats...und stelle diesem ultimativen Killer-Gebräu noch die hochmelodischen Melodien aus urältester IN FLAMES-Schule ("Subterranean" , "The jester race") an die Seite. Und fertig ist die Todesblei-Schlachtplatte, die in den kommenden Monaten als wichtigster Gradmesser des Genres genannt werden wird. Top, die Wette gilt!
Was mich bei vielen Knüppel-Platten zumeist unglaublich nervt loten CARCASS als größten Pluspunkt aus: Unbarmherzige Nackenbrecher wie "The granulating dark satanic mills" , "Captive bolt pistol" , "Unit for human consumption" oder "The master butcher's apron" wurden vom Sound-Duo Richardson/Sneap derart gefühlskalt und steril in Szene gesetzt, dass der 12-Tracker beinahe schon an maschinelle Überpräzision grenzt. Messerscharf und blitzblank! Dies passt natürlich zum gesamten Konzept von "Surgical steel", bei dem sich selbst im bebilderten Booklet kein einziges Staubkorn finden lässt.
Egal welchen Song man grad am Wickel hat - die nächste Nummer ist mindestens ebenso gut. Sei es die kurz und schmerzhafte Abrissbirne "Thrasher's abbatoir" (mit geilem "Time to die, die in pain"-Prechorus!) , eine Midtempo-Knochensäge á la "A congealed clot of blood" , das sich an rockigen Parts hocharbeitende "Mount of execution" oder einfach ein formvollendeter Alleskönner wie "Cadaver pouch conveyor system"...das Resultat ist pure Begeisterung. Zielstrebig, brutal bis zum Abwinken, spielerisch anspruchsvoll (aber nie verkopft!) , Melodie-verliebt und mitreißend wie Göteborg 2.0.
Das kranke Pathologen-Image bemühen CARCASS zwar immer noch, aber nicht mehr sooo blutig wie in der Vergangenheit. Dennoch gibt es noch genug Zungenbrecher und coole Bandwurmzahlen-Lyrik, wie die seltsam betitelten "316L Grade surgical steel" und "Noncompliancce to ASTM F 899-12 standard" (vielleicht das Highlight schlechthin!) beweisen.
Fazit: "Surgical steel" ist endlich wieder so ein typisches Album, von dem man nichts erwartet - und dass einem alles gibt. Ein derart geiles Comeback habe ich CARCASS in diesem Leben nicht mehr zugetraut. Für alle Death/Thrash-Metaller ein prachtvolles Geschenk!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es kaum, 16. September 2013
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Ltd.Edition) (Audio CD)
Ich hatte mir schon gedacht, dass das erste Carcass-Album nach 18 Jahren bestimmt nicht schlecht sein würde, aber mit solch einem Hammer hatte ich nicht gerechnet. "Surgical Steel" hat gute Aussichten, mein persönliches Album des Jahres zu werden. Hier stimmt einfach jeder Ton, jeder Schlag und jede Silbe. Die Briten fahren ein breites Stilspektrum auf, bei dem von Melodic Death Metal und Thrash bis hin zu ein paar Grindcore-Tupfern alles dabei ist. Bei manch anderer Band hätte dies womöglich gezwungen gewirkt, aber nicht bei Carcass. Bereits nach dem schnellen und kurzen Opener "Thrasher's Abattoir", welcher aus meiner Sicht der schwächste Song des ganzen Albums ist (es handelt sich dabei um eine Nummer, die schon zu den Anfangstagen der Band geschrieben wurde), kommt der erste richtige Killer, nämlich "Cadaver Pouch Conveyor System". Meine Herren, ist das geil! Und ab da geht's dann richtig los, ein Highlight folgt dem anderen. Ich kann gar keinen Anspieltipp geben, da wirklich ALLE Lieder (von besagtem Opener mal abgesehen) einfach nur der pure Wahnsinn sind. Sänger/Bassist Jeff Walker brüllt schlicht abartig gut, der Neuzugang Daniel Wilding am Schlagzeug ackert wie ein Tier, und Bill Steer rifft und soliert auf göttlichem Niveau. Es ist selten, dass ich mich wirklich mal für Gitarrensoli begeistern kann, aber Steer spielt technisch beeindruckend UND songdienlich zugleich, das kann nicht jeder. Da vermisse ich Michael Amott, der mit seinen anderen Bands zu beschäftigt ist, um an der Reunion teilzunehmen, gar nicht. Der Sound ist auch brilliant geworden: fett und differenziert, aber nicht überproduziert. Bevor ich noch mehr mit Superlativen um mich werfe, mache ich Schluss und sage: KAUF DAS!
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5.0 von 5 Sternen Starkes Carcass-Album, 20. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Audio CD)
Seit Monaten lande ich in meinem mp3-Player immer wieder bei diesem Album. Ich kenne Carcass erst seit Heartwork, welches aber für mich eines der besten Metalalben überhaupt ist. Mit den ganz frühen Carcass-Alben konnte ich allerdings nicht wirklich viel anfangen und Swansong war mir zu harmlos. Surgical Steel dagegen ist wieder ein absoluter Kracher. Inhaltlich haben sich Carcass auf diesem Album auf ihre Vorliebe für die Pathologie und sinnlos zusammengewürfelte medizinische Fachausdrücke besonnen. Musikalisch liegt Surgical Steel irgendwo zwischen Heartwork und Necroticism. Dabei ist eine coole Mischung aus traditionellem Carcass-Death-Metal und den eingängigeren Riffs und Refrains à la Heartwork entstanden. Wer auf Death Metal steht und - so wie ich - von Melodic Death Metal eher genervt ist, wird Surgical Steel lieben.
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5.0 von 5 Sternen Welcome back!!, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Ltd.Edition) (Audio CD)
Ein Hammer Album, technisch auf einem sehr hohen Niveau. Wie es zu erwarten war, haben Steer und Walker wieder ein Album abgelegt, was im Gegensatz zu anderen bands ihre Fangemeinde nicht mit Experimente enttäuscht. Daumen hoch.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Comeback!, 19. September 2013
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Audio CD)
Mit einem neuen Carcass Album hatte ich wahrlich nicht mehr gerechnet. Als die ersten Ankündigungen zu Surgical Steel erschienen sind, habe ich alte Alben wie Heartwork, Symphonies Of Sickness und Swansong einmal wieder hervorgeholt und angehört. Auch nach 17 Jahren Ruhepause kann man den Bandsound von Carcass eindeutig identifizieren. Der prägnante Bandsound dürfte dann auch der Grund sein, warum die Briten als wegweisend für die Death Metal und frühe Grindcore Szene gelten.

Das Line Up der Band hat sich verändert. Michael Amott mischt bei der Reunion nicht mit, dafür bedient Ben Ash die sechs Saiten und Daniel Wilding haut auf die Trommeln ein.

Und wie klingt Surgical Steel nun?
Dem Album wurde eine sehr saubere und druckvolle Produktion verpasst, vielleicht ist diese Art von Sound, welche bei anderen Metalspielarten vielleicht auf Kritik stoßen könnte, hier genau die Richtige. Ein etwas „dreckigerer“ Sound könnte vielleicht die rasenden Gitarrenleads verschlucken oder die donnernden Drums verwaschen. So bekommt der Fan des groben Death Metals die volle Breitseite geboten.

“1985“ ist ein kurzer und von feinen Gitarren dominierter Opener, welcher direkt in das erbarmungslose “Thrasher's Abbattoir“ übergeht! “Cadaver Pouch Conveyor System“ klingt dagegen schon fast melodisch, melodisch natürlich im Sinne des Carcass Sounds.

Hört man sich Surgical Steel in einem Rutsch an, dann fällt auf, dass die Band ihre Schaffensphasen in diesem Album zusammenfasst, und zwar auf fast schon perfekte Weise. Surgical Steel dürfte Fans der Anfangstage genauso zufrieden stellen, wie Hörer denen eher ein Album wie Swansong am Herzen liegt!

Gelungenes Comeback!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riffing reinvented, 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Surgical Steel (Ltd.Edition) (Audio CD)
Da ist sie - die langerwartete Carcass - Comebackscheibe.... hat ja ein ganzes Weilchen gedauert ehe die Herren Walker & Steer wieder die Muße hatten, eine Platte einzuspielen, aber was sie hier mit Surgical Steel abliefern, lässt die lange Wartezeit doch verschmerzen.

Einordnen lässt sich die Scheibe, wie auch diverse andere Rezensenten bereits festgestellt haben, irgendwo zwischen Heartwork und Swansong, aber irgendwie ist auch einiges von Necroticism hängen geblieben ;)

Für mich jedenfalls vereinigt Surgical Steel alles was ich ( persönlich ) an Carcass liebe : Brutales Riffing, Tief gestimmte Gitarren ( Standart B bitch * ), absolut treibendes Drumming und natürlich Jeff Walkers einzigartiges Gekeife^^

In einigen Vorabinterviews haben die Carcassmember ja betont, dass sie das Riffing wieder in den Metal bringen wollen, und ich muss sagen, dass ist ihnen mit dieser Platte auf jeden Fall gelungen. Was Mr Steer hier aus der Hüfte abfeuert ist ganz großes Deathmetal - Kino. Der alte Herr feuert da teilweise Granaten ab ( Mein Favorit: Noncompliance to ASTM F 899-12 Standard ) die einem ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubern. Darüber werden göttliche Leads gelegt, die irgendwo zwischen Melodisch, virtuos und doch absolut songdienlich wandern ( z.b: Solo von Mount of Execution ).

Und dieser Eindruck zieht sich durch die gesamte Platte. Hier ist kein einziger Stinker ( langweiliger Song) vorhanden - jeder hat auf seine spezielle Art eine Daseinsberechtigung und trägt zum durchaus homogenen Gesamtbild der Platte bei ;)

Alleine schon der erste Song (Thrasher's Abattoir) nach dem Intro (1985) - absolut genialer Opener, da werden keine Gefangenen gemacht und jeder Zweifel beseitigt, dass die Herren von Carcass irgendwie in Rente gehen sollten, im Gegenteil,
Surgical Steel macht Lust auf mehr .

Zusammenfassend: Wer Carcass liegt ( und wie ich ) besonders von der Necroticism bzw der Heartwork begeistert war sollte hier zuschlagen. Es lohnt sich

Rot'n Roll ;)
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Surgical Steel
Surgical Steel von Carcass
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