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5.0 von 5 Sternen Götter bei der Arbeit, 8. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gar nicht so einfach, in Worte zu fassen, was 65dos hier abgeliefert haben.
Meine ersten Assoziationen waren Danny Boyles "Sunshine", William Gibson, 70er Jahre BBC SciFi.

Wild Light ist ein sehr in sich geschlossenes Werk mit einer wahnsinnigen Erzählkraft. Die Beschäftigung
mit dem Silent Running Soundtrack hinterlässt hier deutliche Spuren. Allerdings kommen die Jungs
hier noch mehr auf den Punkt. Die Lieder zeichnen sich allesamt durch eine Präzision und Fokussierung
auf wesentliches aus, wie sonst noch kein 65dos Album davor. Aber vor allem ist der elektronische
Anteil an der Musik deutlich höher.

Bei ersten Durchhören kam mir der Mittelteil noch etwas undifferenziert vor, beim zweiten mal traf
mich dann "The Undertow" so unvorbereitet, dass ich fast eine viertel Stunde zu einem Termin kam,
weil ich mir das Lied unbedingt noch zweimal anhören musste...

Aber der Reihe nach:

01-Heat Death Infinity Splitter ist eine gelungene Ouvertüre die eine bedrohliche Stimmung verbreitet und das Setting vorbereitet.
02-Prisms ist wahrscheinlich eines der besten Musikstücke die je geschrieben wurden. Absolut tanzbar und Live eine Offenbarung. Unbedingt das geniale Video anschauen!!
03-The Undertow bewegt sich wunderbar elegant zwischen Schwermut und transzendenter Losgelöstheit
04-Blackspots ist noch am ehesten ein klassischer 65dos Song und fließt und treibt wunderbar dahin.
05-Sleepwalk City schließt fast nahtlos an Blackspots an wird dann aber hypnotischer und weckt durch seinen Titel tolle Assoziationen von Neonleuchtenden Hochhausschluchten
06-Taipei ist quasi die schließende Klammer um den Mittelblock, die mit The Undertow geöffnet wurde. Wieder ein schöne Piano-Thema das immer mehr mit der Elektronik verschmilzt.
07-Unmake the Wild Light ist wohl der beste Song auf dem Album. Sehr Abwechlungsreich und auf seine Art eine Brücke zwischen den alten 65dos Alben und diesem.
08-Safe Passage ist ein gelungener Abschluss. Auch hier funktioniert die Musik mit dem Titel zusammen wieder als Einheit. Das Abenteuer ist zu Ende und vielleicht
hat man es überlebt...

Insgesamt also ein wunderschönes Album, das man gehört haben sollte. Und der Beweis, dass gute Geschichten keine oder nur wenige Wörter brauchen, wenn Sie mit Gefühl und Können vorgetragen werden.

Tausend Dank nach Sheffield für diese Platte!!! Und bitte bitte weitermachen!
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Wild Light
Wild Light von 65daysofstatic
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