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212 von 228 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt"
Was sollte der Autor machen? Alle Welt hat doch von ihm erwartet, dass er nach seinem megaerfolgreichen "Hundertjährigen" mit dem neuen Buch mindestens genauso gut ist, sich am besten nochmals übertrifft. Und das hat er auch versucht, vielleicht sogar geschafft. Schließlich lässt er seine Hauptheldin Nombeko per Zufall ins südafrikanische...
Vor 5 Monaten von Falk Müller veröffentlicht

versus
198 von 231 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, intelligente Reflexion mit leider wiederholtem Konzept
Leider bin ich hin und her gerissen.

Wenn ich "Die Analphabetin, die rechnen konnte" als ersten Roman von Jonas Jonasson gelesen hätte, würde ich wahrscheinlich eine euphorische Rezension schreiben. Ohne Zweifel: das Buch ist gut, die Geschichte ist originell, der Autor hat viel zu sagen und reflektiert vieles in interessanten Bildern. Allerdings ist...
Vor 4 Monaten von Andreas Camino veröffentlicht


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212 von 228 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt", 16. November 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Was sollte der Autor machen? Alle Welt hat doch von ihm erwartet, dass er nach seinem megaerfolgreichen "Hundertjährigen" mit dem neuen Buch mindestens genauso gut ist, sich am besten nochmals übertrifft. Und das hat er auch versucht, vielleicht sogar geschafft. Schließlich lässt er seine Hauptheldin Nombeko per Zufall ins südafrikanische Atomwaffenprogramm stolpern, schickt sie dann mit Hilfe des Mossad-Geheimdienstes nach Schweden und lässt sie schließlich am ganz großen Weltenrad drehen. Mehr geht fast nicht. Seiner Heldin gönnt er dabei kaum eine Atempause - und dem Leser damit auch nicht. Es wird also nie langweilig - ständig bekommt man neue, skurrile Wendungen aufgetischt. Aber irgendwann stellt sich auch eine gewisse Art von "Reizüberflutung" ein - bei mir zumindest. Dem Plot geistig zu folgen, erfordert auch Anstrengung. Beim nächsten Roman wird sich der Autor etwas grundlegend Anderes ausdenken, und das Erzähltempo dabei drosseln müssen. Sonst hetzt er sich, sein Buch und die Leser womöglich noch zu Tode!

Jetzt mal zur Sprache, zum Erzählstil. Hier liegt aus meiner Sicht die große Stärke von Jonasson. Wer seine Fähigkeit mit Sprache umzugehen, witzig und unterhaltsam zu schreiben, schon beim "Hundertjährigen" schätzen gelernt hat, der wird auch bei dem neuen Buch nicht enttäuscht. Er kann es einfach. Ihm gelingt es, alle seine Figuren (bis in die Nebenfiguren hinein) glaubwürdig zu zeichnen und beim Leser Sympathie für sie zu erwecken. Das erreicht er mit einer Sprache, die unbekümmert, ja schon fast kindlich klingt. Und auch die Art, wie er seine Geschichte erzählt, hat schon etwas kindlich- naives. Manche Wendung im Roman wirkt vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen - aber gerade das macht andererseits die Geschichte irgendwie unberechenbar, spannend und gibt ihr eine Portion fröhlicher Anarchie. Fast könnte einem hier das Lied von Jonassons berühmter "Landsfrau" Pippi Langstrumpf in den Sinn kommen: "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt". Mit ihrer frechen, unbekümmerten Art erinnert mich die Heldin Nombeko auch irgendwie an Pippi Langstrumpf.

Hat das Buch einen literarischen Anspruch? Der Autor hat in einem Interview ja selbst erklärt: sein Roman soll vor allem eines: unterhalten. Und das tut er auch. Aber eben nicht mehr, wie ich finde. Gegen das Nichtvorhandensein von tieferer Bedeutung wäre an sich auch nichts einzuwenden. Aber der Autor wählt für seinen Plot eben teilweise Konstellationen (rassistische Gerichtsurteile, atomare Rüstung) oder auch Orte, die schon an die ernsten Dinge dieser Welt erinnern. Etwa wenn er seinen Roman im größten Slum Südafrikas beginnen lässt, oder wenn wenn er ganz beiläufig erwähnt, dass die Hauptheldin Nombeko ihren Vater nie kennengelernt hat und ihre Mutter starb, als sie zehn war. Das ist nun mal traurig und passt irgendwie nicht so recht zu einem unbeschwerten Unterhaltungsroman.

FAZIT
Der neue Roman ist sicher nicht schlechter als sein Vorgänger. Aber vielleicht ist jetzt doch schon eine Art Gewöhnungseffekt eingetreten an die durchaus grandiose Art Jonassons, den Leser mit ständig neuen Einfällen zu verblüffen. Es ist wie bei einem Zaubertrick, den man zum zweiten Mal sieht: mag er auch noch so genial sein - beim zweiten Mal hat man sich schon daran gewöhnt, dass das Auto von der Bühne verschwindet... Vielleicht kann man den Zauber des ersten Mals auch gar nicht vollständig reproduzieren - obwohl sich Jonasson sehr darum bemüht. Gleichwohl ist es aber natürlich wieder ein spannender Unterhaltungsroman geworden, der weit über dem Durchschnitt seines Genres liegt. Man hat das Bedürfnis (die Sucht) immer weiter zu lesen, auch wenn die Geschichten noch so weit hergeholt erscheinen - oder vielleicht gerade deswegen....
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198 von 231 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, intelligente Reflexion mit leider wiederholtem Konzept, 17. November 2013
Von 
Andreas Camino (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Leider bin ich hin und her gerissen.

Wenn ich "Die Analphabetin, die rechnen konnte" als ersten Roman von Jonas Jonasson gelesen hätte, würde ich wahrscheinlich eine euphorische Rezension schreiben. Ohne Zweifel: das Buch ist gut, die Geschichte ist originell, der Autor hat viel zu sagen und reflektiert vieles in interessanten Bildern. Allerdings ist die Geschichte vom Titel begonnen ein Spiegel seines ersten Überraschungserfolges "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Aus Mann wird Frau, aus alt wird jung und die Geschichte spielt jetzt in Afrika. Hier wirkt der Schwede, der aus Absurdität Geld macht. Nein, das ist übertrieben und dem Roman und Autor nicht angemessen. Aber nun etwas zum Inhalt.

Nombeko Mayeki, die junge Heldin, wächst in einem südafrikanischen Slum auf. Sie wird Waise, wird in einen Unfall verwickelt, aus dem sie (obwohl unschuldig) als Schuldige heraustritt und fortan als Putzfrau eines Atomwaffentechnikers arbeiten muss. Sie ist sehr klug und kann übermäßig gut rechnen. Die Geschichte entwickelt sich wie der Vorgängerroman absurd weiter, sie schmuggelt ungewöhnliche Dinge, kommt in Kontakt mit dem schwedischen König und vieles mehr. Im Detail will ich da nicht weiter darauf eingehen, der Roman und der Fortgang der Geschichte lebt von diesen skurrilen Einfällen. Ein Beispiel möchte ich allerdings nicht auslassen: mir haben besonders gut die drei chinesischen Schwestern gefallen, die beruflich Hunde töten. Das setzt sich später noch verrückter fort. Jonas Jonasson schreibt toll, er hat einen beiläufigen, harmlosen Erzählstil, der im extremen Kontrast zu den Absurditäten der Handlung steht. Genau das hatte mir im Vorgängerbuch auch schon so sehr gefallen. Dabei bezieht er sich auch oft oft die aktuelle Geschichte, Politik und Gesellschaftsstrukturen. Hinter dem geschickt geschriebenen Witz liegt also eine ernste und reflektierte Aktualität, die durchaus lesenswert ist.

Leider finde ich nur absolut schade, dass das Konzept fast identisch aus dem vorherigen Erfolgsbuch kopiert ist. Ich traue dem Autor weit mehr zu und frage mich, ob der Verlag nicht auf dieses Muster gedrängt hat. Wenn es so wäre, ist das schade. Da ist sicher mehr Potential. Aus dem Grunde bin ich enttäuscht. Eine Bewertung ist daher schwierig.

Grundsätzlich kann ich den Roman jedem sehr empfehlen, der sich von dieser Art Geschichten angezogen fühlt. Auch wer das vorige Buch gerne gelesen hat und nicht enttäuscht über das gleiche Konzept ist, wird Freude an dem Buch haben. Ansonsten hoffe ich auf etwas mehr Mut beim nächsten Roman von Herrn Jonasson.
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55 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für ein Blödsinn / Die Putzfrau die mit der Bombe verschwand..., 21. November 2013
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Kindle Edition)
Gerne erinnere mich an jenen alten Herrn zurück, jenen Hundert-Jährigen, der in seiner Verfolgungsstory mit allerlei Charakterraffinessen brillierte, eine Verfolgungskomödie mit vielen wunderbaren Überraschungen mit Krimitouch. Ein Roman, der manches Lächeln bis zum Lachen führte, spannend, unterhaltsam, lustig, ein Erfolgsrezept, dass den Autor über gut ein Jahr, aus die Spiegel-Bestseller-Liste katapultierte, ein Traum von einem Erfolg, den nur wenige Autoren geniessen, auch ein Zeichen dafür, wie Unterhaltungsliteratur ankommt und gefragt ist, klar ist man neugierig, was sich jener Schwede hat Neues einfallen lassen...

Der Spiegel schreibt in dieser Woche: "..so erweist sich sein Buch, das gern ein geistreicher Bomben-Bestseller wäre, als ausgesprochener Rohrkrepierer." Leider muss ich mich dieser Schlussfolgerung anschliesssen. Ich bezweifle, dass Leser, die den Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand: Roman mochten, den Nachfolger genauso empfinden und mögen werden, zumindest mir geht es so, dass ich selten soviel Blödsinn auf solch' einen Haufen gelesen habe. Klar ist es nicht literarisch, muss es auch nicht. Doch in diesem Buch kommt mir die Kombination von weltpolitischem Geschehen und der völlig abgedrehten Absurdität, die vor Skurrilem, Groteskem nur noch vor sich hinaus schreit, dermassen abstrus vor, dass zumindest ich keinen Unterhaltungswert für mich gewinnen konnte. Ist der Erfolg dem Autor zu Kopf gestiegen? Kann er sich nach einem solchen Erfolg, soviel weit Hergeholtes leisten, dass man im Grunde die seriösen Bezüge wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen muss?

Wir haben: Drei Chinesinnen, die Hunde vergiften, ein Saufkopp von einem Ingenieur der "eine ganze Kognakindustrie allein am Leben halten konnte," und mal kurz 7 Atombömbchen entwickelt, dann die zwölfjährige Nombeko, die wir bis zu ihrem 47. Lebensjahr begleiten, aus Soweto stammend, schwarze Hautfarbe und bei gefährlichen Männern mit einer Schere ausgerüstet, damit sie auch mal diese in so manchen Oberschenkel rammen kann, wenn jemand sich nicht benehmen kann, dann der Schwede Ingmar Qvist, der seine Frau schwängert, und Zwillinge bekommt, beide Zwillinge Holger (1+2) heissen, wobei es eigentlich nur einen gibt, den anderen gibt es eigentlich gar nicht...tja und da sind dann noch 2 israelische Agenten aus dem Mossad, die sich gerne 'mal so eine Atombombe besorgen würden, und wen wunderst, unsere Putzfrau Nombeko, die ursprünglich mal über den Haufen gefahren wurde, wird plötzlich zur Vermittlerin, der heissbegehrten Nuklearwaffe...denn sie ist eine ganz kluge, gerissene, die Bücher verschlingt, und rechnen kann wie ein Taschenrechner, nur schneller, abgedrehter geht es kaum noch, erstaunlich, wie das Jonasson alles aufeinander zulaufen lassen kann...Eine völlig abgedrehte Roadmovie mit einer Atombombe, mit einer Zornigen, einer Kartoffelbäuerin, einem König und einem Ministerpräsidenten...eine heisse Zusammenstellung..

Abgesehen davon, dass jetzt wirklich jedem Leser klar ist, dass das Erfolgsrezept 1zu1 hier wieder angewendet wurde, und dass nach einem solchen Erfolg, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ob wohl Jonas Jonasson genauso wieder verschwinden wird, wie er überraschend auf der Bildfläche erschienen ist? Ich zumindest bin mir sicher, dass der krampfhaft nachgemachte Nachfolger, auch nur annähernd an den Erfolg seines Vorgängers anschliessen wird. Interessant ist, wie vorsichtig manche Leser ihre Enttäuschung ausdrücken. Ich vermisse nicht nur den Humor, (dieses Buch ist nicht wirklich oder nur teilweise lustig) den ich im Erstling so genossen habe, auch der zusammenhängende Plot wie er dort war, fehlt mir hier. Was hier über das 1.Drittel völlig aus dem Ruder läuft, findet dann doch noch den Weg aus dem Chaos in eine verstehbare Plotausrichting. Ausserdem finde ich dieses Buch grottenschlecht und äusserst zäh geschrieben. Für mich hat dieses Buch über die ersten Kapitel keine wirkliche Handlung, keinen Sympathieträger, auch Nombeko nicht, nichts was mich wirklich packen würde. Ein ärmlicher Nachahmungsversuch, eines unnachahmlichen Vorgängers, der umso plumper scheitert. Ich habe selten, einen so schwachen Nachfolge-Roman gelesen, von einem Autor der mich einmal richtig begeistern konnte. Über weite Strecken musste ich mich durch die zähe Lektüre anstrengen, ohne dabei auf einen wirklichen Lesegenuss zu kommen. Schade.

Jonasson ist nun nicht der erste Schriftsteller, der aus dem Journalismus kommt. Leider habe ich immer wieder den Eindruck, dass Journalisten zum einen keine richtigen Schriftsteller sind, und zum Anderen auch anders schreiben, was vielleicht erklären lässt, warum gerade dieser Autor, Satire, Humor, Irrwitz irgendwie mit dem Weltgeschehen, mit Politik, Monarchie, Nuklearwaffen, Rassismus, Apartheid zu verknüpfen versucht, Themen die eben dann doch gerade in diesem Roman versucht werden. Wie man das finden mag, und ob das wirklich zusammenpassen kann, kann nur der Leser entscheiden, ich finde, dass es weniger gut zusammenpasst und: Mir gefällt das auch nicht.

Zitat: "Reichte es nicht, das sie tagein, tagaus S****** schleppen mussten, sollten sie sich jetzt auch noch S******* anhören?" (24)

Sie wissen ja, welches schöne Wort mit S beginnt, mit e aufhört und 8 Buchstaben hat.
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40 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hab den Roman komplett gelesen - ein tolles Werk!, 2. Dezember 2013
Von 
Lesezeichen "S.D." (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Mir gehen, ehrlich gesagt, die Kritiken ziemlich auf den Keks, die sich draüber aufregen, dass Jonasson den Stil seines Weltbestsellers "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" einfach kopiert hat. Für mich als Rezensent zählt einzig und allein, ob mir ein Buch gefallen hat oder nicht.

Und mir hat "Die Analphabetinn die rechnen konnte" ausgesprochen gut gefallen. Von der ersten bis zur letzten Seite durchzieht den Roman ein ausgesprochen feiner und hintersinniger Humor, der in seiner skurrilen Art auch oftmals zum laut rausprusten reizt. Natürlich ist die Handlung (hierzu gleich) vollkommen absurd und so von Zufällen durchzogen, dass Realitätsfanatiker hyperventilative Schnappatmung bekommen. Aber mir geht es beim Lesen nicht darum, immer zu reflektieren, ob so was tatsächlich möglich wäre - das ist und war nie Jonas Jonassons Anspruch -, sondern ich möchte unterhalten werden, eintauchen in eine Geschichte, die fesselt und verzaubert. Und all dies gelingt Jonasson - und zwar nicht obwohl er eigentlich seinen Stil kopiert, sondern gerade weil er seinen eigenen und besonderen Stil fortführt.

Nun zur Handlung:

Jonasson spannt seine Geschichte über fast 50 Jahre, beginnend im Apartheitssystem Südafrikas. Wir dürfen die ausgesprochen sympatische und von Leben hart gebeutelte Afrikanerin Nombeko begleiten, die zunächst vom fünften lebensjahr an als Latrinenträgerin ein hartes Dasein frönt. Als Analphabetin erkennt sie bald ihre Affinität zu den Zahlen und zum Rechnen und sehr schnell entwicklet sie Ehrgeiz, auch Lesen und Schreiben zu lernen und auch sonst die Welt zu verstehen. Und dabei legt sie allen Widrigkeiten des Lebens zum Trotze einen unerschöpflichen Ehrgeiz und enormes Talent an den Tag. Und es kommt echt hart für sie: Endlich vermeintlich das Glück gefunden zu haben, wird sie von einem Atomingenieur angefahren und - obwohl unschuldig - gerichtlich verdonnert, bei ihm ihre Schuld die nächsten 7 Jahre abzuarbeiten. So gerät sie unverhofft in einen Strudel an Ereignissen, die sie über das Kennenlernen von 3 ziemlich naiven, aber auch ziemlich kriminell veranlagten chinesischen Schwestern, zwei Mossadagenten, einem chinesischen Parteiobersten und dem südafrikanischen Präsidenten mit einer funktionsfähigen Atombombe nach Schweden verschlägt. Dort lernt sie die beiden ungleichen Zwillingsbrüder Holger 1 und Holger 2, ein extrem zorniges Mädchen und schließlich sogar den schwedischen Ministerpräsidenten sowie König Gustav höchstpersönlich kennen. Und schließlich und endlich findet sie nach jeder Menge Wirrungen rund um die Atombombe und jeder Menge anderer skurrilen Geschehnissen schließlich und endlich doch noch ihr Glück.

Selbst mit dieser etwas ausführlicheren, aber im Gegensatz zu manch anderer Rezension korrekten, Inhaltsangabe, die - keine Angst - Spoilervorwürfen keinen Raum bietet, wird lange nicht zuviel erzählt. Wieder versieht Jonasson seine Geschichte mit jeder Menge feiner Gesellschaftskritik. Die überaus virtuose Verknüpfung von Fiktion und Realität à la Forrest Gump löst das eine odere andere erinnerungstechnische Aha-Erlebnis aus.

Fazit: da ich mich ausgesprochen gut unterhalten habe, die Mischung von Geschichtsauffrischung und Satire schlichtweg passt, die Heldin durch und durch sympatisch ist und zu keiner Zeit auch nur ansatzweise Langeweile oder "déjà vue" das Lesevergnügen getrübt haben, gebe ich "Die Analphabetin, die rechnen konnte" volle 5 Punkte.

Und im Übrigen - wenn mir beim Essen etwas extrem gut geschmeckt hat, dann esse ich davon gerne ein zweites Mal und es schmeckt mir - sofern von der gleichen Köchin, dem gleichen Koch mit den gleichen Zutaten auf die gleiche Art zubereitet - immer noch genauso gut! Und bis ich dieses Essen satt habe, dauert es noch ziemlich lange :-).
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder eine sehr unterhaltsame Geschichte des Autors, 8. Dezember 2013
Ich hatte bereits "Der Hundertjährige..." vom gleichen Autor gelesen und hier Rezensionen gelesen die mich befürchten liessen einen Abklatsch dieser Geschichte zu lesen. Ist aber nicht so. Der Autor behält seinen Stil bei und läst völlig neue Personen eine ganz neue skurile Geschichte erleben. Gemischt ist die Handlung wieder mit realen Personen und Fakten aus Geschichte, Politik und Wissenschaft, daß man manchmal glauben könnte, es hätte sich wirklich so zutragen können. Der Autor geht mit Humor keinesfalls sparsam um, dennoch reicht das Spektrum von eher feinsinnig bis rabenschwarz.
Ein Roman der mir persönlich sehr gut gefallen hat, und mich hoffen lässt in der Zukunft mehr von diesem Autor zu lesen.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Absurd, irrsinnig und wahnwitzig..., 5. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman (Kindle Edition)
Tja, das Buch habe ich schon vor einigen Tagen beendet und scheue mich seither vor der Rezension, denn wie soll man ein Buch bewerten, dass so wahnsinnig absurd und wahnwitzig ist, dass man immer nur davor gesessen hat und dachte "Was?!"
So erging es mir die meiste Zeit, die Geschichte an sich konnte mich nicht wirklich begeistern aber ich habe eine Vorliebe für absurde und kuriose Charaktere die in noch absurdere Situationen verwickelt sind, insofern hat dieses Buch doch irgendwie meinen Geschmack getroffen.
Fangen wir mal mit der Geschichte selbst an. Der Anfang allen Übels ist ein Unfall von der Afrikanerin Nombeko, die von einem betrunkenem Ingenieur angefahren wird, jedoch wird im Zuge dessen, nicht er bestraft sondern Nombeko, und so muss diese jahrelang für den Ingenieur arbeiten und hilft ihm im Laufe der Zeit beim Bau von Atombomben.
Dann gibt es noch die drei chinesischen Mädchen die ebenfalls für ihn arbeiten und sowas von unorganisiert und chaotisch sind, dass alles was die drei anfassen in die Hose geht.
Irgendwo in Schweden gibt es dann noch die beiden Zwillinge, Holger und Holger, von denen eigentlich nur ein Holger wirklich existiert, denn deren Vater hat ebenso einen Riss in der Schüssel wie alle Charaktere in diesem Buch, er ist Zeit seines Lebens auf der Suche nach einem Treffen mit dem König um diesen zu stürzen, als Holger und Holger auf die Welt kamen, beschloss dieser nur einen zu melden und ihn in seine Pläne einzubeziehen, und so tritt Holger Nummer eins in seines Vater Fußstapfen. Holger zwei kämpft allein und hat keine Lust auf das ganze Theater mit dem König.
Wie der Zufall es so will, treffen Nombeko und Holger und Holger eines Tages zusammen und durch die chaotische Arbeit der drei chinesischen Mädchen, gelangt eine der Atombomben in Nombekos Hände, die mittlerweile in Schweden angekommen ist. Zusammen mit Holger zwei versucht sie diese loszuwerden, die beiden scheitern jedoch und so lagert die Atombombe in einem abbruchreifen Lagerhaus in Schweden, wo Nombeko, Holger und Holger und Holger Nummer eins Freundin Celestine gemeinsam leben.
Zwei Mossadagenten sind übrigens auf der Suche nach der Bombe und geraten ebenfalls in das ganze Desaster.
Letzendlich befinden sich irgendwann einige hochrangige Politiker und der König bei Celestines Großmutter in einem kleinen Haus, zusammen mit der Atombombe und endet damit, dass die Bombe über einige Umwege in China landet.

Eine sehr grobe Zusammenfassung, aber die Geschichte ist so abstrus und durcheinander, dass es einem selbst beim Lesen schwer fällt der Handlung zufolgen.
Wie schon gesagt, die Geschichte überzeugte mich nicht, denn die Charaktere waren mir einfach zu dumm, keiner von ihnen konnte einen ordentlichen Gedanken fassen und oftmals dachte ich einfach nur "Wie blöd kann man denn eigentlich sein?". Die Schreibweise und der Humor jedoch empfand ich wirklich als außerordentlich gut. Der Titel des Buches passt meiner Meinung jedoch nicht wirklich, zwar geht es schon ein wenig um Mathematik, denn Nombeko kann wirklich ausserordentlich gut rechnen, ich habe mir aber dennoch etwas ganz anderes darunter vorgestellt.
Wer auf absurde Geschichten, viel schwarzen Humor und wahnwitzige Situationen steht, der sollte sich das Buch gerne mal genauer anschauen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dasselbe in Grün, 13. Januar 2014
Von 
M. Ryan (London) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Jonas Jonassons "Hundertjähriger" hat mir sehr gut gefallen. Seltsame Charaktere, sehr unwahrscheinliche, aber dann doch nicht GANZ unmögliche Story, witzige Schreibe.

Ich weiß nicht, was ich von der "Analphabetin" erwartet habe, aber es ist dasselbe in Grün, nur dass die Charaktere zu seltsam sind, um noch als glaubhaft zu erscheinen, und die Story völlig blödsinnig. Es scheint als habe der Autor ein zuvor erfolgreiches Konzept wieder aufgewärmt. Ich weiß nicht, ob ich es überhaupt schaffen werde, das Buch zu Ende zu lesen (bin jetzt zu drei Vierteln durch).

Ich bin enttäuscht.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie "Der Hundertjährige, ..." !!!, 22. Dezember 2013
Von 
Frank Uwe (Nordrhein-Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
"Die Analphabetin, die rechnen konnte" ist der zweite Roman des Schweden Jonas Jonasson.

Sein erster Roman "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" gefiel mir persönlich besser.

Mit einem ähnlichen Konzept versucht Jonasson den Erfolg zu wiederholen, was ihm auch gelingt. Das Buch steht schließlich auf Platz 1 der Bestsellerliste.

"Die Analphabetin, ... " fängt sehr gut an. Die ersten 150 Seiten habe ich förmlich verschlungen. Einfach Klasse.

VORSICHT: AB HIER KOMMEN SPOILER (Hinweise auf die Handlung)

Ich konnte darüber hinwegsehen, dass die Analphabetin gar keine Analphabetin ist. Ich konnte auch darüber hinwegsehen, dass das Land Südafrika nicht wusste, wie viele Atombomben es hergestellt hatte und nicht merkte, dass es eine zuviel war. Dass diese 7. Atombombe nach Schweden geschmuggelt wurde, konnte ich noch einigermaßen nachvollziehen.

Jonasson hat mich an der Stelle des Buches verloren, an der eine der Hauptpersonen, ohne Fallschirm, aus 600 Metern Höhe, aus einem Hubschrauber springt, zufällig in einem Stapel Kissen landet und dabei vollkommen unverletzt bleibt.

Spätestens ab hier gleitet der Roman für meinen Geschmack zu weit in den Bereich Nonsens und Klamauk ab. Ich musste mich dann auch quälen das Buch zuendezulesen.

Das wirklich Positive an dem Roman ist die gut recherchierte und mit spitzer Zunge kommentierte Weltpolitik.

Insgesamt ist der Roman ganz nett.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut aber leider das gleiche Konzept wie im Debüt-Roman, 4. Februar 2014
Dies ist die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...

Mein Fazit:

Ich war echt gespannt auf dieses Buch, denn sein Debütroman war an Absurdität kaum noch zu übertreffen. Eine überaus erheiternde Mischung aus Tempo, Wahnsinn und Humor. Und davon wollte ich natürlich mehr!
Am Erzählstil hat sich zum Glück nichts geändert. Der Autor behält seinen sterilen, naiven und sarkastischen Tonfall, der mir in ersten Buch schon sehr gut gefallen hat, bei.
Auch hat er sich wieder eine Geschichte ausgedacht, die so weit weg von der Realität ist, dass ich ihn um seine Ideen beneide. Er schafft es auf 400 Seiten, seine Protagonistin vom Auto überfahren zu lassen, sie in Sklavenverhältnisse zu schicken aus denen sie nicht mehr raus will, sie ins südafrikanische Atomprogramm hüpfen zu lassen, durch den Mossad nach Schweden zu überführen und sie sogar noch in eine Liebesgeschichte zu stürzen. Klingt ziemlich rasant nicht wahr? Ist es auch. Es war gewohnt lustig, aber ich musste mich teilweise wirklich sehr konzentrieren um mitzukommen. Das Buch mal ein paar Tage weglegen und dann weiterlesen ist nicht drin. Dafür ist die Story zu komplex.
Nombeko war, oft sehr undurchschaubar. Sie ist unglaublich klug, trotzt er armen Verhältnisse aus denen sie stammt. Ihre Bildung ist natürlich mehr als beschränkt weshalb die kindliche Erzählweise super passt. Sie hat eine schnelle Auffassungsgabe und schafft es aus jeder Situation Vorteile zu gewinnen und diese für sich einzusetzen! Es ist mitreißend zu sehen, wie sie von einem nicht gewollten Abenteuer ins nächste schlittert. Mal mit mehr, mal mit weniger Geschick und dennoch einem fleißigen Schutzengel, der über ihr wacht. Anders kann ich mir manches nicht erklären ...
Doch trotz der verworrenen Handlungen weist die Geschichte keinerlei Tiefe auf. Nicht, dass ich es erwartet hätte aber es sollte fairer Weise gesagt sein. Die Charaktere dagegen sind sehr gut ausgearbeitet und reißen einen mit.
Es fiel mir trotzdem schwer, das Buch zu bewerten. Irgendwie war der Aha-Effekt weg. Das Konzept ist das gleiche wie bei seinem Debütroman. "Never change a winning horse" war hier die Devise, aber genau das machte das Ganze etwas langweilig. Es lag nicht an der Story, die war super, weshalb das Buch auch seine vier Sterne bekommt, aber irgendwie war die Luft dann doch etwas raus. Was bei "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" noch neu, anziehend und faszinierend war wirkt hier wie ein altes, aus der Mode gekommenes Sommerkleid, vom Dachboden. Es ist immer noch wunderschön aber angestaubt.
Wem sein Debütroman gefallen hat, der sollte zugreifen aber nicht die Welt erwarten. Es ist ein gutes Buch, ein toller Erzählstil, viel Witz und Humor vorhanden aber irgendwie steht es im Schattens eines großen Bruders.
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63 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Janosch für Erwachsene, 29. November 2013
Von 
Gestern bin ich ja kaum in die heimische Buchhandlung gekommen, so breit war der Bestsellerstapel: eine Palette mit lauter janoschgelben Jonasson-Büchern. Und das trifft auch auf den Inhalt zu. Sozusagen Janosch für Erwachsene. Statt Tiger und Bär – Klofrau und Ingenieur. Hinaus geht’s mit einem Lachen in die Welt.

Das Erfolgsrezept wird noch einmal durchgekocht: Putzig werden die Lebensläufe ebenso liebenswürdiger wie am Rand stehender, dabei jedoch ausgesprochen kluger und gewitzter Menschen mit der großen Welt der Politik zusammengeschlossen. So bekommen die Ereignisse des 20. Jahrhunderts plötzlich ein ganz anderes Ansehen.

An die Stelle des schwedischen Sprengstoffexperten Allan Karlsson tritt in diesem Roman eine junge Frau aus Südafrika, Nombeko Mayeki, 1961 in den Slums von Soweto geboren und früh verwaist. Sie arbeitet als Latrinentonnenträgerin, was dem Roman gleich auf den ersten Seiten herzerfrischende Späße über üble Gerüche einträgt (haha!). Mit 15 wird Nombeko von einem Weißen überfahren. Für die Apartheidjustiz ist sie logischerweise die Schuldige und muss als Putzfrau eines alkoholabhängigen und begriffsstutzigen Ingenieurs, der Atombomben bauen soll (haha!), ihre Strafe abgelten.

Nombeko führt im Lauf des Romans den israelischen Geheimdienst mehrfach an der Nase herum. Eine Atombombe wird mit getrocknetem Antilopenfleisch verwechselt und muss in Schweden versteckt werden (haha!). Nombeko findet schließlich Unterschlupf bei einem schlauen Schweden namens Holger 2, den es eigentlich gar nicht gibt, weil nur sein eineiiger Zwillingsbruder (Holger 1) amtlich registriert ist (haha!). Schließlich kann nur ein anständiges Besäufnis (haha!) mit dem König und dem Ministerpräsidenten bewirken, dass die Weltpolitik wieder ins Gleichgewicht kommt.

Jonasson hat Humor. Ein Humor ist das allerdings, der sich meist auf Hallervorden-Niveau bewegt. Schmunzelnd erinnert man sich daran, wie im „Hundertjährigen“ ein Blödmann von einem breiten Elefantenhintern zu Tode gequetscht oder ein Rocker-Fiesling im Kühlhaus eingesperrt und „vergessen“ wird (haha!). So erwischt es immer die Richtigen, während die Guten gut sind und die Welt aufmischen.

„Ist das aber herrlich skurril!“, scheint hier jede Seite lauthals herauszurufen. Und: „Fanatiker haben keinen Sinn für Humor.“ Also sind wir Millionen Jonasson-Leser, die wir unseren Sinn für ach so viel skurrilen Humor beweisen, doch ganz wunderbar unfanatische Menschen. So könnte man die Jonasson-Botschaft zusammenfassen. Leider wird das Ganze nach einer Weile so schematisch, dass es mich langweilt.
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