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29
4,5 von 5 Sternen
Fangirl (English Edition)
Format: Kindle EditionÄndern
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2013
Zum Inhalt

Cath und ihre Zwillingsschwester Wren sind Fans von Simon Snow. Die Bücher haben sie wieder und wieder gelesen, verbringen Stunden um Stunden in Simon Snow-Foren, schreiben Simon Snow Fanfictions und zu jeder Filmpremiere tragen sie ein Simon Snow Cosplay.

Während Wren jedoch schon längst aus diesem Fandom entwachsen ist, kann Cath Simon Snow einfach nicht loslassen.

Als sie erstes Jahr am College beginnen staunt Cath nicht schlecht, als ihr Wren verkündet das Wohnheimzimmer nicht mir ihr teilen zu wollen. Ihrer Wohlfühlzone beraubt, ist Cath vollkommen auf sich alleine gestellt. Ihre mürrische Mitbewohnerin Reagan, deren allgegenwärtiger Freund Levi und die Sorge um ihren Vater der bisher noch nie alleine war, sind da keine allzu große Hilfe.

Nun steht Cath also vor der Frage: Ist sie all dem gewachsen? Kann sie es schaffen, ohne Wren an ihrer Seite zu haben, und ist sie dazu bereit ihr eigenes Leben zu leben und voranzugehen, selbst wenn dies bedeutet Simon Snow endgültig hinter sich zu lassen?

Gestaltung & Aufmachung

Ich liebe dieses Cover einfach! Es ist schlicht, ohne irgendwelchen zu Tode gephotoshopten High End Hochglanz-Firlefanz und ohne irgendeine 08/15 Teenager-Fratze, die aussieht wie ein Zooey-Deshane-als-Jess-aus-New Girl-Verschnitt.
Was die Farbgestaltung angeht, gut die ist jetzt nicht so unbedingt mein Fall, dafür gefällt mir die Karikatur um so mehr.

Meine Meinung

Zuerst hat mich an diesem Buch diese ganze Fan-sein-Sache gereizt und interessiert.
Als jemand der selbst sehr aktiv in einem Fandom unterwegs war *Hust Harry Potter Hust*, selbst Fanfictions geschrieben hat **Hust Dramione Hust*, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Als das Buch dann veröffentlicht wurde und innerhalb der englischsprachigen Buchtuber-Szene auf YouTube die Runde gemacht hat, und wirklich alle total begeistert davon waren, musste ich dieses Buch einfach unbedingt haben!

Was mich letztlich als ich das Buch beendet hatte, so umheimlich fasziniert und begeistert hat, war die Authentizität die dieser Geschichte zu Grunde liegt.
Zu keinem einzigen Zeitpunkt, erschienen mir die Geschehnisse unglaubwürdig, zu kitschig oder zu überzogen. So hatte ich am Ende zumindest das Gefühl, als könnte diese Geschichte irgendwo genau so wirklich passiert sein. Vielleicht ist sie dass ja sogar, wenn man Simon Snow durch Harry Potter ersetzt, könnte dass wohl hinkommen.

Womit ich auch direkt beim nächsten Punkt wäre Simon Snow und das Fangirl-Dasein welches Cath mit unheimlicher Leidenschaft fristet.
Hier muss ich sagen, ist Cath's Verhalten als Fangirl noch absolut harmlos, und mir fehlt an dieser Stelle ehrlich gesagt auch ein bisschen das, was Fangirls (oder Fanboys, die gibt es ja auch), eigentlich ausmacht - Ihr Fanatismus!
Die Fangirls die ich über die Zeit so kennengelernt habe (gerade im Manga-/Anime-/Fanfiction-Bereich), sind - müsste ich sie mit einem Wort beschreiben - einfach nur krass.
Cath ist da eher die Light-Version eines Fangirls, ruhig, introvertiert und nicht unbedingt eine Meisterin im sozialen Umgang mit anderen Menschen.

Hier und da gerät die ganze Fan-Thematik etwas in den Hintergrund, was angesichts der anderen Dinge die Cath durch- und erlebt, nicht sonderlich schlimm ist. Dennoch ist dieses Buch voller Nerdtum. Eine Aussage von Cath im Bezug auf Levi, hat mich eine gefühlte Ewigkeit breit grinsen lassen, weil sie trotz ihrer Schlichtheit zeigt wie sehr sich Rainbow Rowell doch mit dem Denken von Fangirls auseinandergesetzt hat:

''His eyebrows were pornographic''

Der letzte Punkt der dieses Buch für mich so unheimlich lesenswert macht, sind die Charaktere. Zu Cath selbst konnte ich, obwohl ich vom anderen Geschlecht und sechs Jahre älter bin, sofort einen Bezug herstellen, ich konnte mich mit ihr identifizieren, ihr denken, fühlen und handeln nachvollziehen und hab sie nach und nach echt in mein Herz geschlossen.
Ist mir bei einer Protagonistin (gerade im YA-Segment) schon ziemlich, ziemlich lange nicht mehr passiert. Aber auch die anderen Charaktere sind einfach toll.
Ob Levi der eine verdammt coole Socke ist, oder Reagan die mich von ihrer Art her etwas an Max (Kat Dennings) aus 2 Broke Girls erinnert hat - und ich LIEBE Max.
Arthur Cath's und Wrens' Vater von dem ich mir wünsche würde, er komme aus diesem Buch und wäre mein Vater, oder auch Professor Piper (die zwar nur eine kleine Rolle spielt, aber who cares?), die ich selbst gerne als Lehrerin gehabt hätte.

Ich habe mit Sicherheit tausend Dinge vergessen die mich noch begeistert haben, und mir werden im Nachhinein sicher ebenso viele Sachen auffallen die ich besser hätte formulieren können, doch da das hier meine erste Rezension ist, genehmige ich mir einfach mal selbst eine Art Welpenschutz.
Mein Fazit zu diesem Buch fällt absolut positiv aus. In Fangirl erzählt Rainbow Rowell eine leise unaufgeregte Geschichte über das Erwachsenwerden, die Liebe, den Zusammenhalt von Geschwistern und einer Familie, das Schreiben und darüber das vorangehen, sich weiterentwickeln zwar hilfreich und wichtig, nicht aber immer zwingend nötig sind um sich selbst zu finden.

Ich bin vollends begeistert weil ich nach langer Zeit endlich mal wieder eine Geschichte lesen durfte, in der nicht ein überzogenes Drama (und es gibt Dramen in diesem Buch), das nächste jagt, in dem die Charakter nicht irgendwelchen Klischees oder Stereotypen entsprechen, und in der die Liebesgeschichte nicht nach Schema F entspricht, welches seit einiger Zeit im Jugendbuch/YA-Bereiche grassiert: Mauerblümchen trift schönen Jungen und ist sofort Feuer und Flamme, liebt ihn abgöttisch und denkt an nichts anderes mehr.
Nope, sowas gibt es in Fangirl glücklicherweise nicht. Halleluja!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2014
Die Geschichte ist stilistisch sehr schön erzählt, in sich stimmig und einfach gut zu lesen. Cather, ein Zwilling wird von ihrer Schwester ins Leben geschmissen, da Wren an der Uni erst mal alleine los zieht und ihre Freiheit genießen will. Cather zieht sich erst mal zurück und schreibt nur noch Fanfiction, was Ärger mit der Literaturprofessorin bringt. Dazu kommen ein intriganter Mitstudent, Ärger mit der Schwester, Sorgen um den Vater und eine Mutter, die verschwand als Cather 8 und genauso plötzlich wieder auftaucht. Neben ihrer Mitbewohnerin Regean, die trotz anfänglicher Schwierigkeiten langsam eine gute Freundin wird, tritt Levi in ihr leben. Und Liebe kann so schön sein ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2014
Cath und Wren sind Zwillinge, sie machen alles zusammen und haben keine Geheimnisse voreinander. Doch dann kommt die Uni und nichts ist mehr wie vorher. Cath hat das Gefühl ihre Schwester gar nicht mehr zu kennen und fühlt sich von ihr im Stich gelassen. Dann ist da noch Reagan ihre neue Mitbewohnerin, die sich nicht entscheiden kann ob sie Cath mag oder sie lieber ignorieren sollte. Cath hat für all das eigentlich gar keine Zeit, denn ihr Herz und ihr Verstand gehören dem bezaubernden Simon Snow. Dann tritt Levi in ihr Leben und plötzlich ist alles einfach zu viel.

Ich gestehe das ich vorm Lesen des Buches sehr nervös war, denn ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, aber das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Die Protagonistin der Handlung ist die junge Cath, die Simon Snow und fanfictions über alles liebt. Ihr Leben ändert sich von einen Tag auf den anderen komplett und wir begleiten sie auf ihren höhen und tiefen.

Cath war mir von Anfang an sehr sympathisch und da ich genauso wie sie fanfictions liebe, konnte ich mich gut in sie hinein versetzen. Bloß manchmal hatte ich das Gefühl das sie zu besessen von Simon Snow war. Sie hat vieles für ihn hinten angestellt und hat oft die Realität vernachlässigt. Sie war ja auch der Meinung das sie keine echten Freunde braucht, da man ja übers Internet befreundet sein kann.

Auch hat mir nicht gefallen das sie Levi so vernachlässigt hat. Er hätte praktisch alles für sie getan, weil sie ihm so wichtig ist. Ich fand es herzlos das sie Simon Snow wichtiger findet als Levi. Simon ist ein leben lang da, Levi vielleicht nicht. Levi ist so ein netter und gutherziger Mensch, ich hab ihn vom ersten Moment an geliebt. Ich möchte auch einen Levi, damit ich ihn hegen und pflegen kann.

Reagan mochte ich nicht wirklich. Ich fand sie überheblich und sie war sehr von sich überzeugt. Sie hatte auch ihre richtig guten Momente, aber die guten mir ihren Charakter nicht wirklich nahe bringen. Es kam für mich auch so rüber, als wenn sie noch nicht über Levi hinweg ist. Als wenn niemand gut genug für ihn wäre außer sie. Ich konnte einfach nicht mit ihr war werden.

Ganz oben auf meiner ich mag dich nicht Liste steht Wren. Sie war so ein krasser Gegensatz zu Cath, dass war schon grausam. "Warum trinkst du? Weil jeder es macht." Sie ist so dumm und merkt es noch nicht mal. Das ist als wenn ich von einer Klippe springe nur weil alles anderen es auch machen. Sie war manchmal so naiv und blauäugig das es schon weh getan hat. Auch habe ich nicht verstanden wie Cath ihr so leicht vergeben konnte.

Fazit: Die Handlung war sehr unterhaltsam und auch sehr spannend. Das Erzähl Tempo war sehr ruhig, was super Handlung gepasst hat. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und ich fand die Geschichte auch nicht zu überladen, es ist zwar eine Menge passiert, aber es ich alles schön in einander über gegangen. Das Cover finde ich sehr schön und vor allem sehr originell.

Manchmal hatte ich aber das Gefühl das die Autorin es sich an manchen Stellen viel zu einfach gemacht hat. Themen wurden zu schnell abgehandelt, damit das nächste Problem in Angriff genommen werden konnte. Wren hat ein Alkohol Problem, kann aber von einem Tag auf den anderen aufhören. Levi und Cath streiten sich, wobei ich finde das Levi recht hatte, halten es aber keine zwei Minuten ohne einander aus, was damit endet das Levi sich, noch auf der gleichen Seite, bei ihr entschuldigt, obwohl Cath im Unrecht war!!
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am 20. Juni 2015
Meine Meinung: Nachdem Eleanor&Park mich so vom Hocker gerissen hat und zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist, habe ich als Fangirl erschienen ist, das Buch gleich mal auf die Wunschliste gepackt. Es hat eine Weile gedauert, bis ich es tatsächlich gelesen habe, in der Zeit sind meine Erwartungen nach den vielen positiven Meinungen immer höher angestiegen. Nicht ganz so optimal, wie es sich herausgestellt hat.

Dabei scheint die Zusammenfassung bereits das Nonplusultra zu sein. Wir bekommen eine lustige, verschrobene Hauptfigur (die manchmal zu verschroben ist, sodass sie überzeichnet wirkt). Einen süßen netten Typ, der als Love-Interest gilt (wieso kann so eine Person nicht in meinem Leben auch existieren?). Weitere quirlige Charaktere, die Spaß machen und den Leser zum Lachen bringen.

Obwohl mir die Interaktion zwischen den Charakteren gut gefallen hat und das Buch von seinen Charakteren und ihrem Witz lebt, hat es nicht gereicht. Es gab einige Längen, wie zum Beispiel all die Simon Snow Sequenzen, die mir irgendwann zu viel des Guten wurden. Oder wenn Cather, die Protagonistin, immer wieder von ihren Fanfictions anfing (irgendwann ist es auch gut).

Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass das Buch kein Buch über Fanfiction ist. Klar, die Prota ist eine berühmte FF-Autorin und hat Tausende Fans, allerdings ist es so, dass der/die/das Fandom keine wirkliche Rolle in der Geschichte spielt. Dafür wird zu wenig (bzw. kaum) auf die Community eingegangen.

Mir haben auch die ständigen Popkulturvergleiche und -anspielungen nicht gefallen. Es war lustig Simon Snow als Harry Potter-Clon zu sehen, aber als dann tatsächlich Harry Potter erwähnt wurde, fand ich das doof. Wieso sonst, sollte man einen fake Harry Potter sich ausdenken und in die Geschichte einbauen?

Dieses Ende. Ich sage nichts dazu, außer, dass ich umgeblättert habe, weil ich erwartet habe, dass die Geschichte noch zwei drei Seiten weitergehen würde. Einige Probleme sind unbehandelt geblieben, was ich überhaupt nicht mag, weil die Geschichte dadurch für mich total unabgeschlossen ist.

Der Schreibstil ist sehr süß und fluffig. Es macht Spaß das Buch zu lesen, man muss an vielen Stellen schmunzeln oder gar lachen. Rainbow Rowell schreib sehr flüssig und bildhaft, ohne einen Overkill zu veranstalten.

Bewertung: Obwohl ♥♥♥♥ Herzchen nicht schlecht sind, bin ich dennoch leicht enttäuscht. Ich habe einfach viel mehr erwartet und das Buch war für mich nicht ganz so das, was es vorgibt zu sein. Es ist kein Buch über das Fandasein, sondern, über ein Mädchen, das ein paar Sozialstörungen hat und eben ein Fangirl ist.
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am 20. Februar 2015
Von Rainbow Rowell hatte ich Anfang des Monats schon Eleanor & Park gelesen und fand es ganz süß, aber nicht so wahnsinnig toll, wie alle anderen. Ich war ehrlich gesagt ein bisschen demotiviert, Fangirl nun zu lesen, doch da das Buch als Wanderbuch geplant ist, musste ich mich mal dransetzen.
Und ich war überrascht, als ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte.
Cath und ihre Zwillingsschwester Wren kommen ans College. Bisher haben sie alles geteilt und gemeinsam gemacht, doch nun will Wren ein eigenes Zimmer haben und eigene Erfahrungen sammeln. Für Cath ist das ein ziemlicher Schock, denn am liebsten würde sie sich vor der Welt und den Erwartungen, die an sie gestellt werden verkriechen.
Und dann ist da noch diese andere Sache. Caths Leben dreht sich um Simon Snow. Das ist eine achtteilige Buchreihe über Magier und Cath schreibt sehr erfolgreiche Fanfiction darüber. Früher hat sie das mit Wren zusammen gemacht, doch inzwischen ist sie sich auch dafür zu cool.
Wir folgen Cath in ihrem neuen Alltag und wie sie mit dem College und den neuen Situationen klarkommt. Ihre Zimmergenossin ist Reagan, die auf den ersten Blick ziemlich böse und bedrohlich wirkt, aber später doch eine wahre Freundin wird. Reagan schleppt immer die diversesten Typen an und einer davon ist Levi. Levi, der immer lächelt, der einen zurückgelehnten Gang hat und der für sein Alter erstaunliche Geheimratsecken besitzt. Er ist wirklich ein eigenartiger Charakter, aber unglaublich liebenswert und einfach ein herzensguter Mensch. Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Cath und Levi hat die Autorin sehr gut hinbekommen und ich wollte immer mehr von den beiden haben.
Besonders interessant fand ich den Aspekt des Schreibens, denn da ich selbst gern schreibe (wenn auch keine Fanficiton), konnte ich mir hier oft wiederfinden.
Caths Entwicklung durch das Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Ich fand es auch immer wieder spannend, wie sie mit ihrer Familie umgeht, denn eigentlich ist sie die Vernünftige im Haushalt, die sich um ihren Vater kümmert, der sich auch schnell mal überarbeitet. Jetzt, wo Wren und Cath aus dem Haus sind, macht sie sich sehr viele Sorgen um ihn.
Zwischendurch kommen immer Ausschnitte aus den Simon Snow-Büchern vor. Dabei fand ich es sogar fast ein bisschen schade, dass wir vergleichsweise wenig von Caths Fanfiction mitkriegen. Die hätte mich viel mehr interessiert, als die „originalen“ Bücher. Aber Ende des Jahres kommt „Carry On, Simon“ ja als eigenständiges Buch heraus. Darauf dürfen wir gespannt sein!
Fazit:
Fangirl konnte mich auf jeden Fall mehr überzeugen, als Eleanor & Park. Teilweise konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen und die Beziehung zwischen Levi und Cath war wirklich süß. Fangirl ist jetzt nicht mein neues Lieblingsbuch, aber es ist ein toller Einzelband, den ich jedem empfehle, der gerne Contemporary liest.
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am 28. Dezember 2014
Ich hätte es nicht geahnt, aber dieses Buch hat verdammt ins Herz getroffen, und sicherlich auch ins Schwarze, was das Leben oder die Vergangenheit als Fangirl (oder vielleicht auch Boy) angeht.
Die Autorin beschreibt die Anfänge der Collegezeit, nämlich das erste Jahr, von Cath, einer Hälfte eines Zwillingspaars, die im Gegensatz zu ihrer Schwester Wren nicht mehr loskommt von der Zeit als Fanfiction-Autorin der Reihe Simon Snow (Fantasy in 7 Teilen, was stark an Harry Potter erinnert und ebenfalls (Fans wissen, von wem ich spreche) zu nicht wenigen Fans der beiden männlichen Erzfeinde, Simon und Baz, als Liebespaar anstiftet). Sie ist eher zurückhaltend und bleibt in ihrer vertrauten Umgebung, schreibt an "Carry On, Simon", einer Fortsetzung, die unglaublich berühmt im Internet ist und ihr ein gewisses Pflichtgefühl gegenüber der Leserschaft gibt; Wren währenddessen bleibt zwar "Fan", aber eben auch "Girl", das lieber unabhängig wird, Partys feiert, neue Leute, besonders Herren der Schöpfung, kennenlernt. Nun nicht mehr auf einem Zimmer "verliert" Cath ihre Schwester quasi an die Realität, während sie selbst am liebsten weiter eingeigelt bleiben würde und Englisch studiert, um nur noch nach Lust und Laune lesen und schreiben zu können (worin sie durchaus Talent hat und sich auch identifiziert, und das gar nicht so übertrieben wie es klingen mag).
Wer ein Fandom kennt, dem sind Lacher garantiert (v.a. am Ende, was ich natürlich nicht vorweg nehmen will, aber man darf die Erwartungen heben!), und womöglich wurde auch genau darauf abgezielt. Dennoch ist es erstaunlich, wie lebensecht und emotional das rübergebracht wird und wie stark man sich damit identifizieren kann. Der Schreibstil ist leicht zu lesen, aber nicht uneloquent or teeniehaft, sondern angemessen locke, witzig und ironisch; an manchen Stellen auch sehr ernst, was wiederum passt, wenn man erst einmal die ganze Vorgeschichte und harte Familiensituation der Zwillinge kennt.
Es gab nichts, was mir nicht gefallen hätte, aber vieles war besonders gut: die Nebencharaktere, die Catch so unähnlich und dem Fangirlen gegnüber unverständnisvoll sein mögen, aber vieles tolerieren, die Wendungen in der Liebe und den Familienbeziehungen, die Anspielungen, die Einwürfe und Auszüge an den Kapitelanfängen aus den Simon Snow-"Büchern" oder Caths (und Wrens) Fangeschichten (Fiktion in der Fiktion ist schon eine Leistung für sich - und selbst in diesen kleinen Fetzen findet man ein wenig "Wahrheit", wenn man die Szene eines beliebigen eigenen Fandoms gut genug kennt).
Die Romantik wirkte nicht überzeichnet, sondern real, langsam, hatte eine schöne Botschaft dabei. Den Hauptcharakteren wollte ich zwar manchmal einen Stups geben, aber es war auch alles nachvollziehbar, ja sympathisch, egal, ob gestritten wurde oder scheinbar ein Brett vorm Kopf im Weg war. Denn man versteht, besonders, wenn man selbst in der "Szene" unterwegs war, dass manchmal erst die Grenze zwischen Realität und Fiktion, und ist sie einem noch so verbunden und macht einen noch so glücklich, gefunden werden muss. Die Tragik wurde leicht deutlich, der Vater der Zwillinge war sogar mein Lieblingscharakter - obwohl Levi, unser Büffelliebender Farmboy, auch nicht von schlechten Eltern war.
Ich würde mich nicht wundern, wenn es, wie im Anhang erwähnt, nicht wenig Fanfiction über dieses Buch geben wird. Ich hatte zetweise das Gefühl, die Welt von Simon und Baz ebenso analysieren zu wollen wie Cath es tut, sie verstehen zu wollen, und das macht gerade die Genialität des Buches aus - die Autorin beschreibt das fiktional, vermittelt den Eindruck, es stecke noch mehr dahinter, IN der Metafiktion, aber hat dabei (wenn sie das auch nicht als Teenagerin erlebt hat) eigentlich nur Anleihen aus dem wirklichen Umgang der Fans mit endenden Reihen, Charakteren, die sie lieb gewonnen haben, und alternativen Geschichten genommen.
Ich habe mich stark in diesem Buch wiedergefunden, Weisheiten mitgenommen und konnte es nicht aus der Hand legen - gefühlte 6 von 5 Sternen also für die Kreativität und Intelligenz der Autorin.
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am 27. Dezember 2014
Im Buch geht es um hauptsächlich um Cath. Cath hat eine Zwillingschwester. Mit Wren macht sie schon seit die beiden klein sind alles gemeinsam und jetzt gehen sie auch zusammen aufs College. Cath ist erschüttert, als Wren ihr eröffnet, dass sie jedoch kein gemeinsames Zimmer bewohen werden. Wren ist der Meinung, dass sie sich ein wenig voneinander abnabeln sollten. Nun versinkt Cath noch viel mehr in ihre im Internet sehr bekannte Fanfiction. Sie ist nicht der Mensch, der neue Leute trifft und ständig unterwegs ist. Sie sitzt lieber zu Hause mit ihrem Lieblingsbuch oder arbeitet an ihrer Fanfiction. Auf dem College stellt sie dann aber fest, dass vielleicht die Welt außerhalb des Internets und besonders die Menschen dort auch ganz interessant sein können.

Ich bin schon seit ich Eleanor & Park gelesen habe von Rainbow Rowell's Schreibstil begeistert. Ich kann richtig in die Geschichten eintauchen und bin in einer komplett anderen Welt.
Die Charaktere in diesem Buch gefallen mir ebenfalls sehr gut. Ich habe das Gefühl einige von ihnen auf Menschen in meinem Umfeld übertragen zu können und somit einen noch engeren Draht zu ihnen zu bekommen.
Die Geschichte war für mich hervorragend. Nie kam das Gefühl auf nicht mehr gefesselt zu sein oder das Buch zur Seite legen zu wollen. Das einzige was mich etwas gestört hat waren die Ausschnitte aus Cath Lieblingsbuch zu beginn eines neuen Kapitels. Ich mag es nicht so gerne, wenn zu Beginn eines Kapitels nicht zusammenhängende Ausschnitte eines anderen Buches sind.

Alles in allem würde ich das Buch jedem Mädchen oder jeder Frau weiterempfehlen, die Lust hat mal wieder eine etwas andere Liebesgeschichte zu lesen. Etwas das man vielleicht vorher noch nie hatte.
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Inhalt

Cath und Wren sind Zwillingsschwestern. Sie schreiben Fanfiction über Simon Snow. Zumindest haben sie das immer, nun gehen sie aufs College und Wren möchte plötzlich nichts mehr mit Cath zu tun haben. Alleine ins Leben geworfen, muss Cath sich mit ihrer neuen Zimmergenossin Reagan und ihrem immer anwesenden Freund Levi arrangieren, sie darf ihre Fans der Fanfiction nicht vernachlässigen und zu allem Überfluss hat sie auch noch eine Lehrerin, die Fanfiction nicht als Literatur anerkennt.
Auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz im Leben lernt Cath neue Leute kennen, sie erfährt, wie es ist, gemeinsam zu Schreiben und sie hat zum ersten Mal ganz große Gefühle für jemand anderen als Simon Snow.

Meine Meinung

Nach dem Hype, den das Buch in der englischen Booktube-Community erfahren hat, war ich total gespannt und hab es mir - sobald mein Buchkaufverbot aufgelöst war - sofort gekauft. Ich hatte hohe Erwartungen und habe gehofft, mich selbst wieder zu entdecken. Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil.
Inhaltlich hat das Buch mit seinen 438 Seiten viel zu bieten. Wir lernen eine Cath kennen, die in sich zurückgezogen ist. Sie ist das totale Gegenteil ihrer flippigen Schwester und kümmert sich gerne um den allein-erziehenden Vater, der manches Mal vor lauter Arbeit vergisst, wie man vernünftig und vor allem gesund lebt. Als sie nun aufs College geht, fühlt sie sich einsam und verlassen, außerdem macht sie sich Sorgen um ihren Vater. Sie belegt einen Kurs zum Fiktionalen Schreiben und erfährt relativ schnell, dass ihre Fanfiction, die im Internet wahnsinnig berühmt ist, von ihrer Lehrerin als Plagiat angesehen wird. Zusammen mit Nick, einem Jungen aus ihrem Kurs, übt sie sich also im Schreiben anderer fiktionaler Texte, was ihr ebenso gut gelingt.
Währenddessen lernt sie auch ihre Zimmergenossin Reagan besser kennen, deren Ex-Freund Levi immerzu auf dem Mädchenzimmer rumhängt. Cath entwickelt zarte Gefühle für ihn und er lockt sie immer weiter aus ihrem Schneckenhäuschen heraus. Die Liebesbeziehung zwischen den beiden braucht relativ lange, um warm zu werden, aber das fühlt sich real an.
Auch die Familienbeziehungen kamen nicht zu kurz, gerade die Beziehung zwischen Cath und Wren ist etwas Besonderes. Sie finden doch immer wieder zueinander zurück, so wie man es von Zwillingen erwarten würde.

Untermalt wird das Ganze immer wieder mit Szenen aus den "wahren" Simon Snow Romanen und der Fanfiction von Cath, was einerseits schön ist, andererseits möchte man aber nicht aus der Geschichte um Cath und Levi gerissen werden. Rainbow Rowell hat einen wunderschönen Schreibstil, das Buch lässt sich locker flockig dahin lesen, was gut ist, denn bisher ist es noch nicht auf deutsch erschienen. Ich habe viel gelacht und gebangt, meine Gefühle konnte man mir beim Lesen bestimmt ansehen.

Gerade, wenn man selbst schreibt, erkennt man sich oft wieder. Man sieht, wie empfindlich ein Autor sein kann, wie oft er/sie in seinen eigenen Gedanken schwebt und ein zweites Leben abseits vom Getümmel lebt. Das Buch öffnet einem die Augen darüber, wie wichtig auch für einen zurückgezogenen Autoren ein oder zwei gute Freunde sein können und das hat mir daran besonders gut gefallen.

Fazit

Fangirl ist ein ganz besonderes Buch. Es liegt mir am Herzen, weil ich mich so oft selbst erkannt habe. Ironisch und mit viel Tiefgang hat mir das Buch ein Leseerlebnis geboten, dass ich sicher noch oft wiederholen werde. Wenn ihr auch ein Fangirl oder ein Autor seid, solltet ihr dem Buch unbedingt eine Chance geben. Aber selbst wenn nicht, ich bin sicher, dass jeder ein Stück von sich selbst entdecken und etwas dazulernen wird!
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am 30. Juli 2014
Habe mir Fangirl als Einstieg in das Genre Contemporary zugelegt. Mein letztes Buch in diese Richtung ist sicherlich schon gut 10 Jahre her. Als Teenager las ich viele Bücher die mein Onkel mir schenkte. Normalerweise hege ich wenig Interesse für das Leben "normaler" Menschen, brauche immer eine Priese Fantasy oder Sci-Fi.

Rowells Roman besticht durch die äußerst liebenswerten Charaktere. Sie sind so unperfekt, so charmant und gewitzt, haben ihre Macken und wirken natürlich. Wenn es um schrullige, junge Leute geht, dann versumpfen viele Autoren nur all zu gerne im Klischee, wir sollen ja schließlich alle mitbekommen wie schrullig und schräg ihre Charaktere sind. Aber hier wirkte alles perfekt ausgewogen. Man merkt ihnen selbst ihre Herkunft an (z.B. Levi der eher konservativ aufwuchs und mit Cath diskutiert, als er ihre Wäsche tragen wollte). Die Autorin gab sich viel Mühe, den Protagonisten viele Facetten zu verleihen.

Auch die Handlung wirkt nicht unrealistisch überdramatisiert und ausgestopft.
Dazu tragen besonders die tollen Dialoge bei. Man hält sich nicht viel mit Umgebungsbeschreibungen auf, man erlebt viel mehr das Geschehene durch die Gespräche und Gedanken hervorragend mit.

Stilistisch orientiert sich das Buch auch an Caths Fanfictions. Sie ist ein langjähriger Fan einer Buchreihe namens "Simon Snow" (inspiriert an den Harry Potter Büchern) und tief im Fandom (der Szene) verwurzelt. Sie ist ein Fan der selbst Fans hat. Ihre selbsterfundenen Geschichten drehen sich um zwei der Charaktere im Buch: Baz und Simon. Demnach findet man zwischen jedem Fangirl Kapitel auch einen kurzen Absatz aus entweder einem Simon Snow Buch, oder einer ihrer Geschichten.

Dazu muss ich allerdings gestehen, dass ich diese in der Hälfte irgendwann begann zu überspringen. Waren sie zu Beginn nur interessant und nette Einstreuer um der Thematik näher zu kommen, so gaben sie mir irgendwann keinen Anreiz mehr sie zu lesen. Hatte nicht das Gefühl sie geben mir etwas wichtiges für die Haupthandlung mit. Auch liest Cath Levi eine ihrer geschriebenen Geschichten über Simon Snow vor, diese Abschnitte der eingestreuten Geschichte zogen sich oftmals bis zu 4 oder 5 Seiten, die ich auch übersprang. Mich hat es einfach nicht interessiert. Es war wahrscheinlich einfach zu viel des Guten. Rowell sollte lieber bei Contemporary bleiben.

Auch wenn ich nicht den Eindruck hatte, dass sich das Ende zieht, aber zum Schluss war es mir einfach zu wenig Spannung und dafür zu viel Gekuschel und "I like you here and I like you there"... we know it. You like each other.

Wären die Charaktere nicht so toll, hätte ich nicht so viel Gelacht und hätte Tränchen verdrückt, wären mir meine Kritikpunkte wohl stärker ins Gewicht gefallen. Zudem hatte ich bei diesem Buch einen hohen Identifikationsfaktor.
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am 19. Februar 2014
Cath and Wren are identical twins, and until recently they did absolutely everything together. Now they’re off to university and Wren’s decided she doesn’t want to be one half of a pair any more – she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It’s not so easy for Cath. She’s horribly shy and has always buried herself in the fan fiction she writes, where she always knows exactly what to say and can write a romance far more intense than anything she’s experienced in real life. Without Wren Cath is completely on her own and totally outside her comfort zone. She’s got a surly room-mate with a charming, always-around boyfriend, a fiction-writing professor who thinks fan fiction is the end of the civilized world, a handsome classmate who only wants to talk about words …And she can’t stop worrying about her dad, who’s loving and fragile and has never really been alone. Now Cath has to decide whether she’s ready to open her heart to new people and new experiences, and she’s realizing that there’s more to learn about love than she ever thought possible … - (c) Waterstones

Nachdem ich bereits von “Eleanor & Park” begeistert war und ich auf Twitter genauso begeisterte Meinungen zu “Fangirl” gelesen hatte, wurde auch dieser Young-Adult-Roman von Rainbow Rowell gleich vorbestellt – und was hat mich dieses Buch begeistert!

“Fangirl” erzählt eine sehr authentische und realitätsnahe Geschichte über Cath, die sich sehr von ihrer Zwillingsschwester unterscheidet, die das neue Studentenleben in vollen Zügen genießt. Cath dagegen ist eher ruhiger, zurückhaltend, ängstlicher und vertraut nicht sofort – aber wenn sie jemandem verfällt oder jemanden mag, dann mit Leib und Seele. Kurzum: sie ist ein wahres “Nerdmädchen”, welches es sich am allerliebsten mit ihrem Laptop auf dem Bett gemütlich macht und Fanfiction verfasst oder liest. Mir war Cath insofern sofort wahnsinnig sympathisch, vor allem weil man teilweise sich selbst in ihr wiederfindet. Auch Levi ist so unglaublich sympathisch – immer am Lächeln, positiv gestimmt und der perfekte beste Freund, das sich jedes Mädchen nur wünschen kann.

Neben der sowieso schon interessanten und total unterhaltsamen Handlung um Cath, hat die Autorin eine zweite Handlung mit verstrickt: die von Cath geschriebene Fanfiction von Baz und Simon über die (eigens erfundene und leider fiktive) Buchserie um Simon Snow. Für mich war diese zweite Handlung nochmal ein zusätzliches Highlight zum sowieso schon tollen Leseerlebnis. Meiner Meinung eine fantastische Idee der Autorin, ihre Handlung auf der Basis einer fiktiven Erfolgsserie aufzubauen – kannte ich bisher noch nicht und so hat es mich nicht nur begeistert, aber auch überrascht. Bei so vielen Neuerscheinungen in diesem (und anderen) Genre finde ich es sehr bemerkenswert, dass man nun doch mal wieder etwas gänzlich Neues zu lesen bekommt und überhaupt noch etwas Neues kreieren kann.

Nach nun zwei gelesenen Büchern der Autorin kann ich behaupten, dass mich der Schreibstil von Rainbow Rowell sehr begeistert! Ihre Geschichten sind mit vielen 0815-(Liebes-)Geschichten nicht zu vergleichen – ihre Geschichten und Handlungen sind sehr realitätsnah, wo Beziehungen oder auch Freundschaften nicht nach dem typischen Schema verlaufen, sondern immer ein wenig aus der Reihe tanzen. So findet sich bestimmt der ein oder andere Leser darin wieder und auch die Charaktere, die sie erschaffen hat, sind zumindest mir bisher immer auf Anhieb supersympathisch. Ich möchte Cath und Levi bitte als beste Freunde! ;-)

“Fangirl” ist eine wunderbar authentische, liebevolle und unterhaltsame Geschichte über das Erwachsenwerden, familiäre Schwierigkeiten, Freundschaft und das Überwinden der eigenen Ängste. Rainbow Rowell lässt ihre Leser schmunzeln, lachen und mitfühlen. Definitiv eines meiner bisherigen Lieblingsbücher – kann ich absolut jedem empfehlen, ob jung oder alt, Leserin oder Leser.
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