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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2013
Sehr gute Alternative zur GoPro. Mit Unterwassergehäuse in heimischen Flüssen bei mässiger Sicht ausprobiert und erstaunt, wie gut die Farben (Einstellung auf Natürlich) und wie scharf die Videos und Filme sind. Einzig bei schnellen Schwenker und kurzer Distanz gibt es eine Unschärfe, das gleiche Problem hat aber auch die GoPro. Bei Fotos muss man den grossen Weitwinkel beachten, Detailsaufnahmen sind schwierig, da muss man sehr nahe ans Objekt, Übersichtsaufnahmen sind sehr gut.
Gute und komplette Ausstattung für die meisten Aufgaben schon im Basispaket, dies im Gegensatz zur GoPro. Bis jetzt sehr zufrieden mit dem Kauf.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2014
Plus
Sehr kompakte handliche Kamera, seht leicht, gegenüber der Konkurrenz viel Zubehör dabei, Display fix integriert.
Bei Tageslicht sehr gute Bildqualität, leicht zu bedienendes Menü.
Minus
Unterwassergehäuse
Wenn die Kamera einmal in das Wasserdichte Gehäuse reingesteckt wurde kann
man sie nur mit Gewalt und Werkzeug wie einem Löffel oder ähnlichem wider herausnehmen.
Das Aufnahmegewinde für Stativ usw. verklemmt sich so stark mit einer Aufnahmeführungs Lamelle das man die Kamera nicht mehr mit den Fingern alleine heraus nehmen kann. Erst ein abfeilen mit einer kleinen Feile konnte das Problem lösen!
WLAN
Eine Verbindung mit Wlan geht mit den Standarteinstellung fast gar nicht, drei verschiedene Smartfons, Notebook, Tablet kein Gerät konnte eine konstante Verbindung halten bzw. wurde immer erneut nach dem Netzwerkschlüssel (00000000) 8* die null gefragt. Erst eine manuelle Umstellung der IP Adressen und deaktivieren des WPA Schlüssels hat in diesem Fall geholfen.
Die Android App konnte sich auch danach nicht mit der Kamera Verbinden, die ist völlig unbrauchbar. Durch Eingabe der Kamera IP in einen Internetbrowser kann das Web IF geöffnet werden und von dort aus funktioniert dann das Livestreamen und Zugriff auf Einstellungen.
Frontblende
Wenn der Akku eingelegt wird lässt sich die Frontabdekung nur sehr schwer wieder aufsetzen.
Erst nach langen herumgefummel und Bereitschaft zur Gewalt kann der Deckel montiert werden.
Fazit : Es ist sehr mühsam bis alles so funktioniert wie man sich das vorstellt. Ohne manuelles nachbearbeiten des Gehäuses und einrichten der Wlanconfig hat die Rollei nicht so funktioniert wie erwartet, speziell Das Wasserdichte Schutzgehäuse hat mich zu Verzweiflung gebracht .
Wer handwerklich begabt ist und sich ein bisschen mit Wlan Netzwerken auskennt der Kann sich helfen Ich habe die erste Lieferung der Rollei zurückgesendet da ich dachte meine Aufgezählten Mängel sind Produktionsfehler (Danke Amazon für den Super Service!) aber auch bei der 2. Cam waren die gleichen Probleme.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2013
Ich habe eine meinen S5-Rollei verkauft um mir die neue S-50 zu holen.

Gekauft habe ich mir die Ski-Edition wegen dem Brustgurt, der fehlte mir noch, und mein Zubehör von der S5 ist kompatibel zur S50.

Bestellt und wie immer blitzschnell von Amazon geliefert.

Was nach dem auspacken sofort auffällt ist die Tatsache, wie klein, handlich und leicht die Kamera ist. Die Oberfläche ist wertig gestaltet, das Zubehör wie von Rollei gewohnt, reichhaltig!

Wifi, und Bildschirm sind direkt an Board!!! Geil ist, dass man über die Fernbedienung die Kamera nun einschalten kann, und über LEDs über den Kamerazustand informiert wird.

Bei dem Set sind zwei Akkus dabei, die über die Kamera zu laden sind. Das Einlegen der Cams ist ein bisschen Fummelei am Anfang, stört aber nicht weiter.

Nach dem aufladen der Akkus, habe ich mir von der Rollei-Homepage die aktuelle Firmware geholt und aufgespielt. Das Kamera-Gehäuse hat zwei Deckel, einen geschlossenen und einen geöffneten.

Das Menü ist gegenüber der S5 in der Bedienung noch einfacher, und es gibt vordefinierte Einstellungen für unterschiedliche Aufnahmesituationen. Wer es kompliziert mag, der kann diese Einstellungen manigfaltig verstellen – das gefällt mir persönlich sehr gut (Lichtfrequen, ISO, Farbmodi, Weißabgleich, Belichtung). Dafür sollte man sich Zeit nehmen und probieren :-)

Cool ist auch, dass der Rollei eine Freischaltung für die Schnittsoftware Corel Video Video Studio X& beigefügt ist.

Die Qualität der Videos ist Top, die Akku-Laufzeit gut (70 Min ohne WiFi). Da die Kamera „alles an Board hat“ und sich vielfältig einstellen lässt, für mich der perfekt Allrounder!

Für mich gibt es da nix zu meckern – bin begeistert !!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Stil: Ski EditionVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Rollei S-50 hatte nicht den besten Start bei mir. Das lag vorrangig daran, dass ich den Eindruck hatte, einen Rückläufer aus Garantieansprüchen erhalten zu haben. Kamera und wasserdichtes Gehäuse waren übersät mit Fingerabdrücken; zudem war von einer der beiden Halterungen nur noch ein abgebrochenes Reststück vorhanden.
Ich bin kein Pedant, aber ein objektiver Test ist so nicht möglich. Zudem hatte ich heftige Probleme, die Kamera wieder aus dem Unterwassergehäuse zu befördern, nachdem ich sie dort hineingesteckt hatte. Daher musste ich glauben, dass ich den Grund für die Rücksendung gefunden hatte, und um eine unvoreingenommene Bewertung verfassen zu können, wurde das komplette Gerät getauscht.
Einige Tage später musste ich jedoch ernüchtert feststellen, dass sich auch die zweite Kamera im Unterwassergehäuse derart fest verkantet, dass ein Entfernen ohne Anwendung von roher Gewalt oder Anwendung von Tricks unmöglich ist. Ein Geschenkband, zwischen Gehäuse und Kamera durchgefädelt, ist eine wertvolle Hilfe aber keine Dauerlösung.
Das Problem ist die Aufnahme für das Stativgewinde. Diese steht leicht über und verklemmt sich im wasserdichten Gehäuse. Dann hilft das besagte Geschenkband oder man zieht das Gehäuse oben und unten mit Kraft auseinander und schüttelt die Kamera heraus.
Eine langfristige und endgültige Lösung ist, den kleinen Plastiksteg links unten im Innern des Gehäuses um ein winziges Stück zu kürzen, z.B. mit einem Seitenschneider, denn dann lässt sich die Kamera ohne Anstrengungen wieder herausholen. Allerdings sollte meines Erachtens die Passgenauigkeit in dieser Preislage besser sein.
Der Einbau einer der beiden mitgelieferten Akkus ist auch reichlich fummelig, da man die komplette Frontabdeckung um das Kameraobjektiv entfernen und vor allem wieder passgenau anbringen muss. Der zweite Akku liegt meiner Meinung nur deshalb bei, weil man mit dem ersten nur eine knappe halbe Stunde filmen kann, bevor die Warnung für den niedrigen Ladestand kommt. Da sich die Akkus nur in der Kamera laden lassen ist dann nach ca. einer Stunde ohne Netzanschluss Ende im Gelände.
Nächster Kritikpunkt ist die Menüführung. Da müssen Tasten lang oder kurz gedrückt werden, die beiliegende Fernbedienung hat gleich zwei An-/Ausschalter (einen für sich selbst, den anderen für die Kamera) nur sollte man unbedingt wissen, welcher was bewirkt. Kurzum ist das Ganze wenig intuitiv. Dabei hat die Kamera doch ein Display auf der Rückseite, wo man Erklärungen zur Belegung der Tasten einblenden könnte. Bei der Rollei CarDVR-100 Autokamera mit G-Sensor (5 Megapixel, 6,1 cm (2,4 Zoll) LCD-Display) für Notfall-Videoaufzeichnungen ist das besser gelöst.
Die WLAN-Funktionalität ließ bis zum Firmwareupdate sehr zu wünschen übrig; vielen Dank nochmals an D. Rist für den Tipp (allerdings funktioniert auch die neuste Version weder mit meinem iPod Touch 4G noch mit älteren Android-Geräten).
Bei seinem Modell trat übrigens auch das Problem mit dem Unterwassergehäuse auf, also handelt es sich offenbar nicht um Einzelfälle.
Von D. Rist stammt auch der Hinweis, dass es nicht möglich ist die Bildeinstellungen zu ändern während sich die Kamera im Unterwassergehäuse befindet. Bei größeren Tauchtiefen könnte aber eine Anpassung des Weißabgleichs o.ä. durchaus erforderlich werden.
Darüberhinaus hat er festgestellt, dass die Kamera bei höheren Bildraten nur Teil- und keine Vollbilder aufnimmt - ich empfehle seine Rezension der S-50 und die Kommentare zu lesen.
Mit der App zur Kamera lassen sich jedoch nicht alle beworbenen Funktionen nutzen, aber man darf auf ein Update hoffen. Immerhin liefert sie ein Livebild der Kamera und erlaubt es, Fotos und Videos vom Handy aus zu machen.
Die Aufnahme von Bild und Ton ist meiner Meinung nach ganz passabel wenn man davon absieht, dass die Farben selbst in der Einstellung "neutral" übertrieben künstlich wirken. Hätten meine Nachbarn ihr Haus tatsächlich in solch einem krassen Neongelb gestrichen, wie es bei der Wiedergabe mit der S-50 erscheint, wäre meine Immobilie sicherlich aufgrund der Nähe nur noch halb so viel wert. Es brennt bisweilen ein wenig in den Augen, wenn man sich die Filme oder Fotos ansieht.
Schnelle Schwenks werden leider mit Unschärfen und verwaschenen Bildern quittiert - zuviel Action sollte man also offenbar besser vermeiden? Das ist bei einer Kamera für diesen Zweck nicht unbedingt im Sinne des Nutzers.
Per HDMI an den Fenseher angeschlossen stört eigentlich nur wieder die verwirrende Menüführung den Kinoabend. Vor- bzw. zurückspulen an der Kamera selbst kann man nicht, aber dies lässt sich durch die Wiedergabe der Speicherkarte über einem PC umgehen.
Der gnadenlose Weitwinkel mit starker Tendenz zum Fischaugenobjektiv führt zu heftigen Verzeichnungen in den Randbereichen, die bei einer Überwachungskamera akzeptabel sind, bei einer Action- bzw. Videokamera aber ruhig etwas dezenter ausfallen dürften; bei Action-Cams anderer Hersteller lässt sich dieser Winkel teilweise verändern.
Doch das führt mich zu den positiven Aspekten dieses Geräts, denn als Überwachungs- bzw. Dashboardkamera ist die S-50 gar nicht mal so schlecht. Man kann 5 Minuten-Videos aufnehmen und mit der Loop-Einstellung die ältesten Aufnahmen überschreiben lassen, wenn die Speicherkarte voll ist, um eine lückenlose Aufzeichnung der Fahrt zu bekommen.
Eine Bewegungserkennung gibt es auch, die Empfindlichkeit der Auslösung lässt sich in drei Stufen einstellen oder komplett abschalten. Per USB-Kabel ans Stromnetz oder einen externen Akku angeschlossen lässt sich die Laufzeit verlängern und man hat eine Überwachungskamera, bei der auch das Superweitwinkelobjektiv durchaus Sinn macht.
Zeitrafferaufnahmen sind ebenfalls möglich, was sich für nette Spielereien nutzen lässt. Die mehrstündige Urlaubsfahrt per Zeitraffer hat man so bestimmt noch nicht gesehen.
Vielleicht war der Hersteller einfach etwas überambitioniert bei diesem Modell und wollte möglichst viele Funktionen bereitstellen, was allerdings zu Lasten der (wichtigen) Grundfunktionen ging.
Das Zubehör ist reichhaltig, diverse Halterungen, ein Brustgurt, das Unterwassergehäuse - dessen Dichtigkeit ich zwar in der Badewanne getestet habe, aber das noch einen intensiveren Test beim nächsten Urlaub am Meer vor sich hat - es ist eigentlich alles vorhanden was man so braucht. Wären da nur nicht die eingangs genannten Nachteile...

Fazit: Als reine Action-Cam keine Empfehlung; wer mit den Defiziten leben kann und keine Hemmungen hat, das Unterwassergehäuse passend zu machen, bekommt ein Gerät für viele Verwendungen - daher rührt der dritte Stern.
Ansonsten wären es bestenfalls zwei geworden.

UPDATE --- UPDATE --- UPDATE --- UPDATE
04.01.2014
Nachdem das WLAN trotz Update und Veränderung der Konfigurationsdatei (vielen Dank an dieser Stelle an Johannes Gruber für seine freundliche Hilfe) erneut den Dienst verweigert (weder an Nexus 4 noch an Galaxy S2 lässt sich eine stabile, am iPod gar keine Verbindung aufbauen, und wenn ausnahmsweise doch, dann gibt es ein paar Bilder pro Minute in der Liveansicht) passe ich meine Bewertung an.
Die Zeitrafferfilme sind zwar nett, aber insgesamt kann die Kamera leider nicht überzeugen. Zwei Sterne.

UPDATE --- UPDATE --- UPDATE --- UPDATE
08.01.2014
Eine Neuinstallation der Firmware ist an der Tatsache gescheitert, dass man aktuell bei Rollei keinerlei Downloads mehr ausführen kann.
Wirklich guter Support sieht anders aus. Lediglich im Cache von Google findet man die ursprüngliche Datei; der Link führt allerdings auf die momentan außer zu Zwecken der Eigenwerbung witzlose Internetpräsenz von Rollei.

UPDATE --- UPDATE --- UPDATE --- UPDATE
21.01.2014
Die Supportseite war offenbar ausgerechnet an dem Tag offline, an dem ich nachgesehen habe. Der Download der neusten Firmware geht wieder, bringt aber keine Verbesserung beim WLAN. Die Verbindung bricht stets nach kurzer Zeit zusammen und lässt sich bisweilen nicht wiederherstellen. Kurzum: Ich habe keine Lust mehr auf weitere Versuche. Dann eben ohne WLAN.
Allerdings muss ich der Kamera fairerweise wieder einen Stern zurückgeben da ich jetzt einen Vergleich zu einem Mitbewerber ziehen kann.
Und die Garmin Virb Action-Kamera, 010-01088-01 ist ehrlich gesagt noch ein wenig gruseliger - sie hat nicht einmal verborgene Talente.

UPDATE --- UPDATE --- UPDATE --- UPDATE
02.02.2014
Bei der Zeitraffer-Aufnahme (Video links, der "Flug" durch den Pfälzer Wald) habe ich festgestellt, dass der verbleibende Speicher auf der SD-Karte leider nicht anhand des tatsächlich belegten Platzes, sondern rein nach der Laufzeit der Aufnahme berechnet wird.
Nur so ist es zu erklären, dass sich die Karte bei Zeitraffer angeblich genauso schnell mit Daten füllt, wie bei einer herkömmlichen Aufnahme obwohl nur ein Bild anstatt 25 Bildern pro Sekunde aufgenommen wird.
Aber glücklicherweise läuft die Aufnahme auch dann weiter, wenn (vermeintlich) kein Platz mehr zur Verfügung steht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Actioncams sind ja derzeit schwer in Mode und auch ich bin von diesen kleinen Geräten sehr geflasht. Gerade mit dem ganzen Zubehör dass es dafür gibt kann man sie unglaublich vielseitig einsetzen und tolle Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven machen.
Im folgenden Stelle ich das aktuelle Flagship von Rollei die S-50 einmal im Detail vor. Sie wurde mir dazu freundlicherweise von Rollei zur Verfügung gestellt.
Wer einfach nur eine grobe Übersicht und ein paar Eindrücke der Cam haben möchte, der schaut sich am besten einfach das Video an. Wen Details zu den Möglichkeiten der Cam interessieren, kann sich die jeweiligen Abschnitte durchlesen. Wer die Kurzform haben möchte schaut direkt ins Fazit.
Vorwegzunehmen ist dass ich von der Cam sehr angetan bin. Ich habe zwar leider noch keine GoPro ausprobieren können, mir aber bei YouTube zahlreiche Vergleichsvideos der beiden Cams angesehen und weiß dass ich jedem die S-50 ohne Einschränkungen empfehlen kann, da sich die Bildqualität auf einem ähnlichen Niveau befindet, die Cam an sich und auch das Zubehör deutlich billiger sind. Den Mehrpreis zahlt man meines Erachtens nur dafür sagen zu können „Ich habe eine GoPro“. Natürlich kann sich der Eindruck ändern wenn ich selbst einmal eine GoPro ausprobiert habe. Aber bis dahin werde ich noch sehr viel Spaß mit der S-50 haben und bin schon gespannt auf die 2k und 4k Modelle die im Herbst von Rollei rauskommen sollen.

Ausgepackt und angefasst:
Die Cam ist wirklich sehr klein und kompakt, gerade im Vergleich zu den anderen bisher erschienen Rollei Actioncams. Ich war wirklich erstaunt, dass sie nochmal ein gutes Stück kompakter ist als die Rollei 5S. Die Linse guckt ein wenig hervor und bietet einen 175° Weitwinkel. Möchte man den Akku einsetzen muss man die Frontabdeckung abnehmen. Diese liegt in den Farben schwarz, gelb, rot und blau vor, so dass man die Cam in einem ganz individuellen Look erstrahlen lassen kann. Ich habe eigentlich immer die gelbe Abdeckung drauf.
Die gesamte Rückseite wird von einem Bildschirm eingenommen, auf dem man direkt das Bild sieht und bequem durch die Menüs navigieren kann. Schöne Lösung, hier muss man nicht wie bei anderen Geräten auf einen Monitor verzichten oder ihn sich teuer dazu kaufen. Die Auflösung ist dabei gut, klar, und man kann seine Aufnahmen wenn man möchte direkt unterwegs kontrollieren, wobei man den Monitor meistens wohl dazu nutzen wird um zu schauen was man gerade im Bild hat oder um Einstellungen im Menü vorzunehmen. Bei den Standardeinstellungen schaltet sich der Monitor nach 30 Sekunden von allein wieder aus und wird mit einem Druck auf eine Taste wieder aktiviert.
Durch die Menüs navigiert man sich mit den den fünf Tasten der Cam. Dies benötigt zunächst etwas Eingewöhnung, hat man den Dreh aber raus geht es sehr gut und sehr bequem. Etwas tricky ist es das Menü überhaupt erstmal zu erreichen. Dazu man die <-Taste etwas länger drücken.
Links an der Cam ist unter eine Abdeckung der SD-Slot verborgen, sowie der USB - Anschluss zum Laden des Akkus und der Mini-HDMI Anschluss zur direkten Wiedergabe am Fernseher.
Auf der Unterseite findet sich ein 1/4“ Stativgewinde, wodurch die Cam mit einer großen Palette an Zubehör ohne extra Adapter kompatibel ist.
Die Haptik der Cam ist insgesamt sehr gut, es ist kein billiges Plastik sondern so ein gummierter Kunststoff wie man ihn z.B. bei neueren Kameraobjektiven findet. Damit dürfte die Cam auch Stürze recht gut überstehen, sollte natürlich nicht auf die Linse fallen.

Bildqualität
Die Bildqualität ist für eine Actioncam sehr gut und muss sich nicht verstecken. Leider zeigt das Video hier bei Amazon nicht wirklich davon, da man Videos in schlechter Qualität hochladen muss, sonst passt die maximale Dateigröße (100 MB) nicht.
Wer sich selbst einen Eindruck davon machen möchte ohne die Cam zu kaufen sollte einfach zu YouTube gehen, dort nach S-50 Videos suchen und sich diese dann anschauen. Dabei am besten darauf achten dass die Qualität auf Full HD oder HD steht also 1080p oder 720p und man das ganze im Vollbildmodus guckt.
Die Kamera hat leider keinen Bildstabilisator eingebaut, was bei der 5S noch der Fall war. Ich hoffe sehr, dass Rollei bei den neuen Modelle im Herbst dieses Feature wieder hinzufügt. Zwar kann man das Bild nachträglich per Videobearbeitung stabilisieren, dies dauert aber zumindest mit FCPX ewig.
Allerdings ist das Bild dennoch sehr ruhig. Ich habe einmal für einen Test eine 40€ Actioncam mit der mitgelieferten Radhalterung neben die S-50 mit der Rollei Bike Halterung montiert und bin über Straßen, Kopfsteinpflaster und Feldwege gefahren, dabei waren die Bilder der NoName-Cam absolut verwackelt und unerträglich, die der S-50 verhältnismäßig ruhig und stabil, es gab auch wenig Bildfehler bzw. kein verwaschenes Bild wie man es manchmal bei unruhigen Fahrradaufnahmen hat.

Die Bilder sind draußen bei strahlenden Sonnenschein gestochen scharf, auch in der Tiefe, die Farben sind toll und das Bild kann sich absolut sehen lassen und kann auch für anspruchsvolle YouTube Videos verwendet werden. Bei schlechtem Licht oder bei mehreren Hell-Dunkel-Wechseln lässt die Bidlqualität natürlich nach, das ist aber bei Actioncams relativ normal. Solche Cams gelten gemeinhin als Schönwettercams.

Man kann die Cam auch unter Wasser benutzen, sie hat sogar extra Modi für Unterwasser, wo dann bestimmte Farbbereiche verstärkt werden. Da ich kein Taucher bin konnte ich dies noch nicht selbst ausprobieren, aber die Bildkorrektur wird wohl auch softwareseitig geschehen so dass man sich überlegen sollte ob man das direkt von der Cam machen lässt oder lieber nachträglich selbst per Bildbearbeitung. Es gibt ja nichts schlimmeres als viel Geld für eine Actioncam auszugeben und sich dann trotz allem tollen Zubehör über eine durchschnittliche oder schlechte Bildqualität zu ärgern. In Sachen Bildqualität ist die S-50 nach allem was ich so gesehen habe absolut auf der Höhe der Zeit und muss sich nicht verstecken.

Tonqualität:
Guter Ton und Actioncams scheinen zwei Sachen zu sein die sich von Natur aus ausschließen. Ich habe bisher noch keine Cam erlebt, die im Einsatz überzeugen konnte, was aber ebenfalls nachvollziehbar ist. Oftmals ist die Cam in einem sie schützenden Unterwassergehäuse. Dass da der Ton sehr gedämpft ist, ist klar. Das Mikrofon ist sehr klein und direkt in die Cam integriert, meistens nur eine kleine Öffnung irgendwo. Und diese nimmt dann den Ton, direkt um die Cam herum auf, was dann eben das klappernde Unterwassergehäuse, die sich drehenden Reifen, das Geräusch der Reifen auf dem Untergrund, ohne Gehäuse der Fahrtwind etc. ist und nicht das was man so redet. Das ist bei der S-50 nicht anders, als bei allen (!) bisher von mir getesteten Cams. Angeblich soll die GoPro das ja wirklich deutlich besser hinbekommen, kann ich selbst leider nicht beurteilen.
Möchte man guten Ton haben sollte man den Ton extra aufnehmen, z.B. wie ich es tue mit der Kombination aus Smartphone und dem Rode Smartlav Ansteckmikrofon. Hinterher importiert man beide Dateien einfach in das Videobearbeitungsprogramm und hat Ton und Bild synchronisiert, wobei man vor der Aufnahme einmal direkt vor der Cam in die Hände klatschen sollte.
Oder man lässt den Ton einfach weg und legt Musik drüber. Wer die Videos anschließend bei YouTube hoch laden möchte sollte darauf achten keine Urheberrechte zu verletzten und nur freie Musik hoch zu laden. Im Internet gibt es davon sehr viel zu sehr guter Qualität wo man nur den Namen des Künstlers und den Titelnamen nennen muss (wie zB. in meinem Intro). Falls Interesse an Quellen besteht kann ich da in den Kommentaren noch ein paar Links posten.

Aufnahmemodi
Auf die Fotoeinstellungen gehe ich nicht ein, da ich so eine Cam noch nie benutzt habe um damit Fotos zu machen.
An Videoauflösung beherrscht die Cam folgende Modi:
1080i/60
1080p/30
960p/30
720p/60
720p/30
480p/60

Man kann die Vidoeabschnitte auf 5/10/15/20/30 Minuten einstellen. Dann legt die Cam in den gewählten Abschnitten immer eine neue Videodatei ein, die man aber nahtlos hintereinander wiedergeben kann. Das hat den Vorteil dass man nicht hinterher eine riesige 8GB kleine Datei hat, sonder bei 1080p/30 und 5 Min dann ein paar 500MB Dateien, so dass man auch gleich von vornherein die Szenen wo nichts spanendes passiert weglassen kann.
Außerdem besitzt die Cam eine Loopfunktion die dafür sorgt dass sobald die Speicherkarte voll ist, sie trotzdem weiter aufnimmt, weil sie einfach die ältesten Aufnahmen überschreibt. Auch da ist es natürlich gut, wenn dann nicht einfach die gesamte große Datei gelöscht wird. Hat man diese Loopfunktion aktiviert muss man das auch im Hinterkopf behalten sonst sind die überschriebenen Aufnahmen unwiederbringlich verloren.
Im Idealfall kauft man sich eine Speicherkarte die in etwa der Akkuleistung entspricht. Eine 8GB Karte ist in den 90 Minuten voll und da würden bei der Loopfunktion die ersten Aufnahmen überschrieben werden, mit einer 16GB Karte kommt man auf jeden Fall eine komplette Akkuladung hin. Hier ist es empfehlenswert sich einfach so viel 16GB Karten zu kaufen wie man Akkus hat (also anfangs zwei) und dann mit dem Akku auch gleich die Karte zu wechseln (und diese natürlich in einer geeignet Schutzhülle aufzubewahren).

Außerdem gibt es noch die Orion Dual Streams. Aktiviert man diese Einstellung legt die Cam noch eine zweite .mp4 Datei mit 640x480 Bildern an. Dies ist z.B. dafür gedacht um Videos ins Netz zu streamen bzw. hochzuladen und dann kleinere Dateien zu haben. Auch hier empfiehlt sich mindestens eine 16GB Karte wenn man diese Funktion aktiviert.
Zeitraffer: Hier kann man wählen zwischen 1/2/5/10/30/60 Sekunden und dann nimmt die Cam in diesen Intervallen kurze bewegte Bilder auf und so können 10 Minuten schonmal auf maximal 2 Sekunden zusammenschrumpfen.
Die Bewegungserkennung start die Aufnahme wie der Name schon sagt nachdem sich etwas vor der Linse bewegt. Um den Modus zu starten muss man einmal den Aufnahmeknopf drücken. Dies ist ganz gut geeignet wenn man die Cam irgendwo platziert und auf etwas wartet, z.B. bis sich das Fahrerfeld eines Radrennens nähert oder so.

Sonstige Einstellungen:
Man kann einstellen wann der Monitor ausgehen soll und nach welcher Zeit der nichtbenutzung sich die Cam von alleine ausschaltet. Beides sollte man auf eher kurze Werte stellen, damit der Akku geschont wird. Ist der Monitor aus aktiviert man ihn mit dem Druck eine beliebige Taste wieder. Beim Videosystem sollte man auf NTSC schalten, dann nimmt die Cam mit 30 statt 25 Bildern pro Sekunde auf. Für heutige Digitalfernseher ist es egal ob es PAL oder NTSC ist.
Bei der Bilddrehung kann man 180° einstellen, dann wird das Bild auch wirklich über Kopf aufgenommen. Das ist ganz nett, aber auch so eine Bilddrehung ist in der Videobearbeitung kein Problem.
Unter Messung kann man die Messmethode festlegen. Normalerweise ist Multimessung eingestellt, möchte man aber etwas dunkles in der Bildmitte vor einem hellen Hintergrund wählen sollte man hier z.B. Spot wählen, dann wird auf magische Art und Weise das Objekt in der Mitte besser belichtet. Den ISO Wert kann man im Normalfall auf Auto lassen, nur wenn man in dunklen Bereichen filmt lohnt es sich vlt. ihn manuell hochzustellen.
Ansonsten würde ich immer empfehlen eine SD-Karte einmal direkt in der Cam zu formatieren, damit die Daten auch wirklich sicher aufgezeichnet werden.

WiFi & App
Die Cam startet standardmäßig mit aktiviertem WiFi. Dies zieht natürlich Akku, weswegen ich es eigentlich immer aus habe. Wechselt man zwischen Wifi an/aus startet sich die Cam jedesmal neu. Ist es aktiviert muss man sein Smartphone / Tablet mit dem WLAN namens wifi_cam verbinden und das Passwort 00000000 eingeben.
Dann startet man die Rollei S-50 App und diese verbindet sich dann mit der Cam. Ist man verbunden bekommt man ein Livebild der Cam das je nach Entfernung zur Cam fast verzögerungsfrei ist. Man kann die Aufnahme starten, Fotos aufnehmen oder sogar den Serienbildmodus festlegen mit 3/5/10 Bildern pro Sekunde. Unter Einstellungen kann man die Auflösung einstellen, die Bildqualität festlegen, den Datumstempel aktivieren und deaktivieren, den Zeitraffer festlegen und den Farbmodus auswählen. Außerdem kann man noch diverse Fotoeinstellungen festlegen.
Man kann also ein bisschen was einstellen, schöner wäre es aber, wenn man wirklich alle Einstellungen der Cam hier festlegen könnte.
Auf die Aufnahmen auf der Speicherkarte kann man nicht zugreifen, dementsprechend habe ich auch noch nicht herausgefunden wie das angekündigte bequeme teilen per Social Media funktionieren soll
Alles in allem werde ich die WiFi Funktion wohl nur sehr selten benutzen. Sie funktioniert, hilft einem das Bild zu überprüfen auch wenn man gerade nicht auf den Monitor sehen kann, aber in erster Linie kostet sie nur Akkukapazität.

Akku
Die Cam wird mit zwei 1050 mAh Akkus geliefert. Diese haben bei mir im Dauerbetrieb teilweise etwas über 90 Minuten gehalten, was ein ganz ordentlicher Wert ist. So kann man mit den beiden Akkus insgesamt drei Stunden aufnehmen. Das sollte in vielen Fällen reichen. Im WiFi Betrieb sinkt die Akkulebensdauer natürlich dementsprechend, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Leider liest man vereinzelt dass die Akkus nicht passgenau sind und man die Verkleidung nur mit Mühe und Not wieder drauf bekommt. Das ist bei meinem Model auch so. Der eine Akku passt wie geschnitten Brot, bei dem anderen muss man ein wenig Geschick aufwenden um die Abdeckung richtig schließen zu können, ohne dass sie nach einiger Zeit von allein wieder aufgeht.

Leider kann man mit dem was man geliefert bekommt die Akkus nur in der Cam selbst laden. Wer also bedenken hat, dass die maximal drei Stunden nicht ausreichen können, dem würde ich empfehlen sich das external Charger Pack anzuschauen. Hier bekommt man zum einen zwei weitere Akkus (so dass man nun 4 x 90 Minuten also insgesamt sechs Stunden aufnehmen kann) und zum anderen eine Ladestation mit der man leere Akkus nun aufladen kann, während man die Cam noch benutzt. Das Gerät wird per USB Geladen, einen Netzstecker muss man sich noch dazu kaufen. Für unterwegs ist auch ein PowerPack sehr nützlich, dann kann man, wenn man genügend Speicherkarten dabei hat, wirklich nen ganzen Tag filmen und es entgeht einem garantiert kein Moment mehr.
Kostet natürlich ein bisschen, aber wenn man sich mal anschaut was man beim Marktführer allein für das Ladegerät ohne extra Akkus zahlen muss ist dass schon sehr moderat.
Von Haus aus finde ich die Leistung von 90 Minuten schon okay. Insgesamt halten Actioncamakkus selten wirklich lang, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass die Cams so klein und kompakt sein müssen. Sollte es ein Hersteller mal schaffen, drei bis vier Stunden Laufzeit bei hervorragender Bildqualität und kleinem kompakten Design zu schaffen wird der wohl sehr schnell die Marktführerschaft übernehmen ;)

Zubehör:
Der Lieferumfang ist recht umfangreich. Mit dem Unterwassergehäuse ist die Cam wasserdicht (ich glaube bis zu 50m) und man kann die Cam noch rudimentär bedienen. Zwar kann man keine Einstellungen in den Menüs mehr vornehmen, aber man kann die Aufnahmen noch starten und stoppen bzw. Fotos auslösen. Auch das Unterwassergehäuse hat ein 1/4“ Stativgewinde, außerdem Vorrichtungen um die Cam z.B. an einem Brustgurt zu montieren. Die zweite Rückwand hat Öffnungen wodurch die Cam nicht mehr wasserdicht ist, aber immer noch gut vor Regen und Schmutz geschützt ist. Ich nehme mal an dass diese Rückwand für eine bessere Tonqualität sorgen soll, allerdings ist der Effekt eher marginal.
Neben den erwähnten farbigen austauschbaren Frontcovern gibt es noch die ebenfalls bereits erwähnte zwei Akkus, so dass man immer einen Austauschakku hat.

Außerdem gehört noch eine Helmhalterung zum Lieferumfang, ein paar 3M Klebestreifen, so wie ein flaches und ein gebogenes Klebepad, auf welchen die Cam mit einer Standardhalterung montiert werden kann. Diese Standardhalterung kann man auch mit anderem Zubehör benutzen.
Die Klebepads sind von 3M und halten. Punkt. Sie halten bombenfest. Man sollte sie 24 Stunden vor Gebrauch aufkleben und dann bekommt man sie nur noch mit einem heißen Fön und viel Geduld wieder ab. Egal ob Wasser, Fahrtwind, whatever, die Pads halten. Eher bricht die Halterung ab, als dass sie die Klebepads lösen.

Neben dem USB Ladekabel gehört schließlich noch eine Fernbedienung zum Lieferumfang. Diese muss ebenfalls per USB aufgeladen werden und ist sogar bis zu 3 Meter Wasserdicht. Sie besitzt keinerlei Anzeigen sondern nur die Möglichkeit die Cam zu aktivieren und die Video- bzw. Fotoaufnahme auszulösen.
Hat man sich die Ski-Edition zugelegt befindet sich außerdem noch ein Brustgurt im Lieferumfang.

Alles in allem ist man erstmal ganz gut versorgt, allein der weite Akku und die Fernbedienung würden bei einer GoPro nochmal 100€ extra kosten.
Man kann die Cam dann natürlich noch beliebig erweitern, z.B. mit Farradhalterungen, Brusthalterungen, Schulterhalterungen, Saugnapf- und Magnethalterungen. Dafür benötigt man keinen extra Adapter, dank des 1/4“ Gewindes ist sie mit einem Großteil des auf dem Markt erhältlichen Zubehörs kompatibel.

Kritikpunkte anderer:
Ich kann die anderen Rezensionen hier übrigens nur teilweise nachvollziehen. Einige Probleme hatte ich anfangs auch, aber wenn man sich ein bisschen mit der Cam auseinander setzt behebt man die meisten davon. Man muss sich vor allen Dingen immer wieder vor Augen führen, dass man hier eine Actioncam hat und keine normale HD Cam. Da muss man in einigen Bereich abstriche im Vergleich zu solchen Cams hinnehmen, wird dafür aber mit der Möglichkeit belohnt Aufnahme aus ungeahnten Perspektiven machen zu können.
Die Frontabdeckung abmachen und wieder einsetzen ist überhaupt kein Problem.Teilweise passen die Akkus nicht 100%, dann muss ein wenig drücken und darauf achte, das die Abdeckung wirklich komplett schließt, gerade oben und unten. Dann hält das auch ohne Probleme.
Akku leer? Ich habs ausprobiert, mehrfach. WiFi aus, die Cam angemacht und filmen lassen bei 1080/30. 90 Minuten waren überhaupt kein Problem.
Lediglich bei der App gibt es wirklich Verbesserungspotential. Und ja, eine Zeitlupenfunktion mit 120p bei guter Bildqualität wäre noch etwas für die Zukunft oder ein Firmwareupdate :) Apropos vlt. hatte ich auch ein weniger Probleme mit der Cam weil ich die aktuelle Firmware zur Verfügung habe (1.15)

Meine Kritikpunkte:
Wie erwähnte wäre es toll wenn die App etwas mehr Funktionen ermöglichen würde und einem mehr Infos bietet.
Eine richtige Zeitlupenfunktion wäre toll. Ebenso würde ich mir wie bei der 5S wieder einen Bildstabilisator wünschen. Dementsprechend wären allein schon 1080/60p wünschenswert.
Toll wäre es auch wenn man das Unterwassergehäuse so baut, dass man die Kamera komplett bedienen könnte. Zwei Taster mehr wären wohl noch möglich gewesen.
Letztlich ist das größte Manko eigentlich der Ton. Wie gesagt ich habe noch keine GoPro ausprobieren können, bei allen anderen Cams die ich getestet habe war der Ton im Einsatz ähnlich, daher ist das bisher für mich nur ein bedingter Kritikpunkt sondern mehr ein „Feature“ von ActionCams.

Vergleich mit anderen Cams:
Ich habe bisher von Rollei die S-30 und die 5S ausprobiert, außerdem von Hyundai die Screen Lense ACT-V10000, sowie eine 40€ NoName-Billig-Actioncam.
Davon gefällt mir die S-50 bisher mit Abstand am besten. Sie ist klein, kompakt leicht, die Bauform finde ich besser als die der S30. Lediglich die Noname-Cam ist da noch besser, dafür hat sie aber eine miserable Bildqualität, limitierte Akkulaufzeit und wenig Zubehör. Die 5S war auch schon sehr gut, da hat mir vor allen Dingen der Bildstabilisator gefallen, aber dafür war die Lösung mit dem auswechselbaren Akku, LCD bzw. WiFi Modul etwas unelegant. Die Screen Lenze hatte viele gute Ideen, vor allen Dingen die drehbare Linse war cool, aber ohne wasserfestes Gehäuse eher bedingt einsetzbar.
Alles in allem wirkt die S-50 mit Abstand am rundesten. Natürlich gibt es noch mehr Actioncams auf dem Markt. Zu den nicht ausprobierten kann ich nicht viel sagen

Fazit:
Viel geschrieben, aber ich denke es dürfte rübergekommen sein, wie gut ich die Cam finde. Der einzige wirklich große Kritikpunkt ist die Tonqualität, aber wie erwähnt das habe ich bei noch keiner anderen Cam anders erlebt. Davon ab überzeugt die Cam durch eine sehr gute Bildqualität bei guten Bedingungen, sie ist klein, kompakt leicht und kommt mit viel Zubehör daher (z.B. einem zweiten Akku).
Mit meiner positiven Meinung stehe ich nicht alleine da. Fast alle Testeberichte von Fachmagazinen die ich gelesen habe kommen zum dem gleichen Urteil: Klein, kompakt, gute Bildqualität, viel Zubehör, preisleistungsmäßig Top, während als negativ nur der Ton moniert wird.
Ich bin zwar kein Profi und kein Fachmann, aber ich hoffe ich konnte mit dieser Rezension viele Fragen beantworten, ich habe mich bemüht bei den Punkten so weit es geht in die Tiefe zu gehen, dass keine Fragen offen bleiben. Lediglich mit den Fotofunktionen habe ich mich nicht auseinander gesetzt.
Ich würde empfehlen sich direkt die Ski-Edition zuzulegen, da man so den Brustgurt preiswerter bekommt als wenn an ihn extra kauft und er einfach so cool ist, dass man ihn haben sollte.
Ansonsten sollte man mal schauen, es gibt so viel Zubehör für Actioncams dass man damit der Kreativität beim Filmen absolut freien Lauf lassen kann. Egal ob man sie auf die Tragfläche eines Flugzeugs moniteren möchte, vorne auf die Stoßstange des Autos, vorne aufs Surfbrett, oben an einen Kran, die Möglichkeiten sind grenzenlos. Auch hier kann man sich wieder bei YouTube inspirieren lassen.
Für mich persönlich, der dieses Jahr die Actioncams für sich entdeckt hat und damit schon sehr viel rumprobiert und ausprobiert hat ist die S-50 bisher aber die tollste die ich ausprobieren konnte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2014
Diese Actioncam habe ich wegen der guten Ausstattung und den technischen Daten gewählt.
Die Cam macht im ersten moment auch einen sehr guten Eindruck. Sie schaut sehr gut aus , hat farbige Batteriefachabdeckungen und ist sehr handlich.
Zudem besitzt sie eine Fernbedienung mit welcher sich die Kamera auch einschalten lässt.
Toll: Zeitraffer
Die Bildqualität ist für mich absolut ausreichend , sogar sehr gut. Auch schon in 720p/50fps sind klasse Aufnahmen möglich. Nur sollte in dieser Auflösung ausschließlich bei Tageslicht gefilmt werden , da schon Halbdunkelheit z.B. Parkhaus , ein enormes Bildrauschen verursacht. Dieses tritt bei 1080p/25fps bei weitem nicht so schlimm auf. (Verwundert mich persönlich nicht , aber ich wollte es nur noch mal erwähnen). Aber das war auch nicht der Grund weshalb ich mich entschlossen habe diese Kamera zurück zu senden.
Denn leider machten alle Akku Abdeckungen ärger. Sie sprangen immer wieder von alleine ab. Vor allem bei längerem Filmaufnahmen ( 10 Minuten+ ) . Ich vermute es lag an der recht hohen Hitze die die Kamera im Betrieb erreicht. Und das nicht nur im Unter Wasser Gehäuse.
Vor allem hat sich trotz akribischen und lückenlosen Andrücken der schwarzen Abdeckung diese auch im ausgeschaltetem Zustand immer wieder über dem Akku gelöst.
Auch beide Akkus habe ich jeweils mit sanfter Gewalt soweit wie möglich runtergedrückt. Es half alles nichts.
Die Akkuabdeckungen lösten sich immer wieder.
Sowas lässt sich mit Klebeband natürlich beheben....aber nicht bei über 200 € .
Ganz nebenbei wies die Linse des UW Gehäuses von innen schlieren auf.

Schade Rollei ....das ist nicht optimal.

Gut ist:

+Bildschirm
+Fernbedienung
+Bildqualität am Tag
+Zeitraffer
+tolles Design
+Handlichkeit
+2 Akku
+Preis

-Verarbeitung
-Bildquali bei Dunkelheit
-Hitzeentwicklung

Wäre der Ärger mit den Akku Abdeckungen und der Temperatur nicht gewesen, dann wäre es genau meine Kamera.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2014
Die Rollei S-50 Wifi Standard Edition ist zwar ganz nett doch noch lange nicht das top-Modell auf dem Markt: Was ich gut bzw. Schlecht finde liste ich jetzt auf:

+ geringerer Preis im Vergleich zu Produkten wie z.B. GoPro
+ Bildqualität gut
+ LCD-Bildschirm
- schlechtes Handeling ( Knöpfe Klemmen teilweise )
- schlechte Bildqualität bei schlechtem Licht
- wenig Einstellungsoptionen

Ich hoffe ich konnte helfen. Lg Jonathan Knyrim
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Stil: Ski EditionVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Rollei hat mal wieder alles an Zubehör in sein Set (hier Ski Edition) gepackt, was man für den Outdoor-Einsatz der Kamera braucht. Es ist alles vorhanden, was man vom Tauchen bis zum Fallschirmspringen benötigt. Somit grenzt sich Rollei deutlich von diversen Firmen ab, die dahingehend eine freche Systemguttaktik fahren. Selbst ein Wechselakku ist im Set vorhanden und per Download gibt es noch das relativ brauchbare Corel Video Studio X6 dazu. Einzig die Speicherkarte (microSD mit über 64GB - also SDXC) muss separat gekauft werden und ein Tasche (ich habe mir die Montana gekauft, in welcher man die Rollei S-50 nebst Zubehör optimal ohne viel Leerraum verstaut bekommt > Mantona SportsBag SLR-Kameratasche sand (sportlich kompakte Umhängetasche) für Bridge Kameras und Micro SLR), insofern man eine wünscht. Bei der microSD gibt es aber einen gewaltigen Haken. Rollei war so dumm in seinen Geräten das Dateiformat exFAT nicht zu unterstützen. Alle 64GB microSD Karten sind werksseitig in exFAT formatiert, was den Vorteil hat, dass man im Gegensatz zu FAT32 auch Dateien größer als 4GB speichern kann. Wer also seine Rollei mit einer microSDXC 64GB einschaltet, wird keine Fotos, Video oder Firmwareupdates machen können. Skurril ist hingegen, dass man die eine exFAT formatierte SD-Karte (in der Rollei eingelegt) per USB Kabel am PC auslesen kann. Man kann sie auch in der Kamera formatieren, jedoch bleibt das exFAT Format erhalten. Rollei ich bin verwirrt. Wird das mit einem Firmwareupdate behoben? Bisher (Version 1.15) nicht, also muss man die 64GB microSD Karten selber von exFat auf FAT32 formatieren, was aber gar nicht so einfach ist. Per Windows und mit den ganzen microSD Tools geht es nicht, da FAT32 nicht für Datenträger mit mehr als 32GB gedacht ist. Somit muss man zu einem Partitionierungstool wie zum Beispiel dem kostenlosen "Partition Wizard Home Edition" greifen. Dort alle Partitionen der microSD löschen und als Primary mit 32KB Clustern auf FAT32 formatieren. Bei 64GB microSD Karten wählen die Formatierungsprogramme alle als Default 64KB Cluster, aber damit erkennt die Rollei die microSD Karte nicht.

Wenn man dann so die Kamera in ihrer Verpackung sieht, denkt man zwangsläufig an die GoPro Modelle. Die Ähnlichkeiten sind kaum zu übersehen und auch preislich befinden sich bei Marken auf Augenhöhe. Zunächst sollte der Begriff Action-Cam relativiert werden. Wer seine Action in HD filmen will sollte sich kurz über die Leistungsmerkmale von Class 10 microSD Karten (der Speicher in dieser Action-Cam) im Klaren sein. Rund 10 MB/s sind bei einem unbearbeiteten RAW Stream nicht die Bohne und bei schnellen Bewegungen sieht es darum nicht so dolle aus, auch wenn die Stabilisierung recht gut arbeitet. Wer hier beste Performance will braucht entweder Geräte welche UHS Standards bei SD-Karten unterstützen oder einen entsprechenden Festspeicher im Inneren aufweisen, was sich natürlich im Preis niederschlägt. Mit den daraus resultierenden höheren Datentransferraten ist natürlich auch eine bessere Qualität bzw. Bitrate möglich. Soviel dazu.

Die S-50 selber kommt von Seiten der Software im Beta-Status daher, was sich aber durch ein Update abmildern, jedoch nicht vollständig beheben lässt. Da müssen wir wohl noch warten. Ansonsten haben wir noch die Möglichkeit die Cam per App mit dem SmartPhone/Tablet zu koppeln. Die App ist jedoch im derzeitigen Status nicht einmal Beta und die WiFi Funktion ist ebenfalls sehr "hackelig". So langsam habe ich den Eindruck, dass die ganzen Kamerahersteller ihre WiFi Chips vom schlechtesten Lieferanten kaufen. Dieselben WiFi Problem hatte schon mein Samsung Camcorder und die Fuji Kamera. Jedoch benötige ich WiFi nicht unbedingt auch wenn man bei fester IP und einsprechendem Port Forwardind am Router die Rollei auch prima als Überwachungskamera (hier IP-Cam) einsetzen kann, indem man einfach die IP bzw. aufgelöste Adresse der Kamera in einen Web-Browser eingibt. Viel interessanter als WiFi ist aber die Fernbedienung (gerade im Helmbetrieb), welche jedoch fast an die Kamera dran gehalten werden muss, um ihr Signal zu übermitteln. Ansonsten ist die Bedienung der Kamera recht einfach gehalten und ich persönlich halte das auch für angemessen, insofern man sich mal über den Einsatzbereich Gedanken macht. Zudem regelt das Gerät viel über automatische Einstellungen.

Das größte Manko der Kamera ist aber die Ausdauer der Akkus. Spätestens nach einer Stunde ist Sense. Da die Akkus im Gerät selber geladen werden, könnte man als Hardcore-Nutzer tatsächlich über ein transportable Ladebatterie nachdenken, insofern Zigarettenanzünder oder Steckdose nicht greifbar sind.

Zusammenfassend ist die Rollei eine ordentliche Kamera mit einigen Softwareschwächen (hoffentlich) im WiFi Bereich ( welche hoffentlich durch künftige Firmwar-Updates beseitigt werden) und einer fürchterlichen App (löschen oder verbessern bzw. den versprochenen Funktionsumfang gewährleisten). Die her mehrfach beschriebenen Probleme mit der Unterwasserbox (Verklemmen und Überhitzung) kann ich bei meinem Modell nicht bestätigen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2014
+2 Akkus sind enthalten!
+Bildschirm zur sofortigen Betrachtung besser als bei Marktführer GoPro (kein Bildschirm)
+Wlan integriert (kein zusätzliches Modul erforderlich)
+wechselbare Cover zur Individualisierung

-Im Tauchmodus leider SEHR gelbstichige Bilder und Aufnahmen
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am 27. August 2014
Leider hinter den Erwartungen zurück.

Habe mich für diese cam entschieden, um im Schnorchel/ Ski Urlaub schöne Videos zu drehen und wollte nicht gerade die go pro aus den usa unterstützen.

Ein grosser Fehler.

Soweit ist es aber nicht gekommen: WiFi Verbindung instabil hatte in 3 std der Versuche an zahlreichen Smartphones gerade mal nige Minuten Verbindung und damit ist dewer Kauf für einen Preis von über 250 Euro nicht akzeptabel, Kamera bleibt im Gehäuse stecken und kann nicht mal eben mit den Fingernägeln gelöst werden, nahezu keine Bedienungsanleitung dabei. Die gratis Software ist bei Windows 7 überfordert und ich mittlerweile auch- nur was für Tüftler Kamera ging also zurück. Schade für made in Germany

Software coral ist bei Windows 7 stark absturzgefährdet - Fazit: für Pc Profis und Handwerker
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