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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht wie viele behaupten
Dieser Bond-Film bietet das übliche Bond-Repertoire. Ich verstehe nicht, wieso einige zu viel von dem Film erwarten. Vermutlich hat "Casino Royale" die Erwartungen so hoch gesetzt, dass "Quantum Trost" unmöglich dem gerecht werden konnte.
Der Film ist für all jene geeignet, die damit leben können, dass er ein wenig...
Vor 2 Monaten von Blizzer veröffentlicht

versus
496 von 607 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin doch irgendwie enttäuscht...
Was war das für ein Bond-Film vor zwei Jahren. Atemberaubendes Tempo, tolle Action-Szenen und ein James Bond alias Daniel Craig der authentisch und knallhart daherkam. Ein Bond, wie geschaffen um gegen die Bösewichte des 21. Jahrhunderts zu kämpfen. Auch wenn dieser neue" Bond einiges an Charme seiner Vorgänger eingebüßt hatte, so klebte...
Veröffentlicht am 22. Januar 2009 von Amigo Del Sol


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496 von 607 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin doch irgendwie enttäuscht..., 22. Januar 2009
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Was war das für ein Bond-Film vor zwei Jahren. Atemberaubendes Tempo, tolle Action-Szenen und ein James Bond alias Daniel Craig der authentisch und knallhart daherkam. Ein Bond, wie geschaffen um gegen die Bösewichte des 21. Jahrhunderts zu kämpfen. Auch wenn dieser neue" Bond einiges an Charme seiner Vorgänger eingebüßt hatte, so klebte doch ein Hauch des alten" an ihm und wurde gekonnt verarbeitet. Man hatte sogar den Eindruck, dieser neue Bond ist zwar anders, aber immer noch geprägt/ aufgebaut auf alten Traditionen. Die überzeugend ins neue Zeitalter transferiert wurden und in der Schlusssequenz von Casino Royale" gekonnt zusammengefügt wurden: Mein Name ist Bond, James Bond - einfach herrlich.

Nun habe ich mir den zweiten Bond-Film mit Daniel Craig im Kino angesehen. Ein Quantum Trost" heißt dieser, und Trost braucht der Bond-Fan nach diesem Film wirklich. Casino Royale" habe ich für eine willkommene Abwechslung und Weiterentwicklung im Bond-Paradies gesehen. Agent, Story und Action passten perfekt. Ein Quantum Trost" treibt diese Entwicklung weiter voran, leider aber eher zum Negativen.
Aber wo fangen wir an? Das erste was mich an dieser Fortsetzung" störte, war die fehlende Einleitungssequenz, wie man sie bei jedem Bondfilm kannte. Nun gut, ist ja ein neuer" Bond, also warum auch nicht die Identifikationsszene alter Bond-Filme streichen und als direkte Fortsetzung von Casino Royale" auch legitim.
Nach dieser Überraschung" folgten gut 20 Minuten, die man wohl nur als Schnittwahnsinn" bezeichnen kann. Action pur, Verfolgungsjagd pur, und dazu ein Schnitt der so irre schnell ist, dass mir nach 20 Minuten schon die Augen weh taten, weil das Gehirn gar nicht so schnell hinterher kam. Selbst Michael Bay-Filme bieten da mehr Übersicht ;o) Das Gehirn nimmt nur irgendwann den toten Bösewicht wahr, was davor Geschehen ist geht im Geschwindigkeitsrausch der Bilder einfach unter. Schade das hat ein James Bond nicht nötig.
Nun gut, die ersten Szenen waren überstanden, die Geschichte nimmt an Fahrt auf. Irgendwann fliegt dann die Kamera über die paradiesischen Strände von Haiti. Toll, wie aus einem Reiseprospekt, nein wie aus einer Autowerbung immerhin wird anschließend ein goldener Ford (der neue Ford Ka?) präsentiert. Perfekt inszeniert, für die Werbung? Ja! Für ein dritte Welt Land und einen Bond Film? Nein! Das James-Bond die neuesten (Luxus-)Autos fährt passt zu seinem Image - das Olga K. eine Werbefahrt machen darf ist reines Merchandising. Anschließend darf aber auch Mr. Bond ein wenig Werbung machen. Elendig lange Sekunden hält er ein Handy von SonyEricsson in die Kamera. Ein tolles Teil, mit integriertem Peilsender und Navi - wer will es nicht haben. Werde bei nächster Gelegenheit mal im Elektrogeschäft nachsehen, was für ein Handy-Modell Mr. Bond da wirklich hat. Hatte ja genug Zeit es mir anzusehen.

Im Folgenden entwickelt sich dann aber auch langsam unsere Story, kaum zu glauben bei dem Product-Placement und den Actionszenen von denen ich immer noch Kopfschmerzen habe. James Bond ist hinter den Drahtziehern der Organisation Quantum" hinterher, um den Tod seiner Vesper (aus Casino Royale) zu rächen. Leider entpuppt sich diese Organisation mächtiger als gedacht und so entwickelt sich der Film zu einer einzigen Hetzjagd ohne dabei zu wissen, wem Bond vertrauen kann und wem nicht. So gibt es wilde Verfolgungsjagden zu Wasser, auf der Straße und in der Luft (mit dem entsprechenden augenschädlichen Filmschnitten und halsbrecherischen Kameraführungen), so dass unserem Agenten kaum ein Moment zum Luft holen bleibt. Geschweige denn Zeit für zwischenmenschliche Gefühle.
Irgendwann, nach mehr oder weniger spannenden Minuten kommt es dann zum großen Showdown in der bolivianischen Wüste. Allerdings ein Showdown der nicht annähernd wirklich spannend ist. Es macht allerdings viel Kraawumm - wem es gefällt. Einige haben da aber schon den Kinosaal verlassen, die hatten wohl auch Augenschmerzen oder es lag an einer Szene mit dem Flugzeug (Spoiler sind hier ja verboten) - Hollywood lässt einen Bond ja auch nicht sterben und fällt er noch so tief ;o)

Naja, nach langen rund 100 Minuten (obwohl es der Kürzeste aller Bond-Filme ist) ist dieser zweite Bond-Film mit Daniel Craig vorbei und diese Rezension neigt sich ihrem Ende entgegen. Wer es bis hierhin durchgehalten hat mit dem lesen, der wird sicherlich denken warum der Rezensent diesen Film nicht mit einem Stern bewertet. Das liegt ganz einfach daran, dass man diesem Bondstreifen auch Gutes abgewinnen kann: So wäre zum Beispiel unser Daniel Craig, der alte Haudegen. Sympathischer und gereifter scheint er mir zu sein und zugeknöpfter aufgrund der 15-Sekunden Liebesszene mit Gemma A. und dem Bussl" mit Olga K. - das war selbst für einen reinen Actionfan zu kurz. Das unser Daniel Craig im allgemeinen Effektfeuerwerk dann auch manchmal ein wenig untergeht, liegt an dem pyromanisch-veranlagten Filmteam und nicht an ihm. Schade, selbst Bonds Wortwitz bleibt dabei auf der Strecke.
Was allerdings noch gelungen ist, ist die Tatsache das die Geschichte durchaus einen Bezug zur Situation Heute und in Zukunft bietet. Eine Organisation die Länder ausbeutet, scheinbare Naturkatastrophen fördert und Regierungen für ihre Zwecke missbraucht, ist eine gelungene Anspielung auf den Geltungsdrang der Weltkonzerne in der heutigen Zeit. Nichtsdestotrotz kann man diesen Film bis in kleinste Teile zerflücken, allerdings denke ich das Ein Quantum Trost" in Verbindung mit Casino Royale" einen starken Bond-Film ergibt. Alleine ist Ein Quantum Trost" eine riesige Enttäuschung in Verbindung mit dem letzten Bondfilm könnte es aber funktionieren. Sofern man sich rund 4 Stunden Zeit nimmt beide Teile hintereinander zu sehen.
Ach ja, am Ende gab es dann doch noch die gewünschte Introsequenz mit dem Pistolenlauf - also Ende gut, (fast) alles gut. Ich hoffe nur sehr, dass im nächsten Bondfilm doch ein wenig mehr Bond wieder einkehrt, sonst droht ihm die entgültige Versenkung in der mainstreambehafteten Popcornwelt. Abwechslung ist gut, aber sie sollte nicht immer von Dauer werden... somit gebe ich Ein Quantum Trost" hoffnungsvolle drei Sterne, mögen es für den nächsten Bondfilm ein paar mehr werden.
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493 von 625 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ganz schlecht..., 31. März 2009
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Was war das ein Riesenhype im Kino. Überall gab es nur gute Kritiken und alle waren voll des Lobes.
Ich frage mich, ob die Rezensenten einen anderen Film gesehen haben, als ich soeben.

Dieser James Bond hat *nichts* von dem was einen 007-Film ausmachen sollte. Im Grunde hätte man hier auch "XxX" draufschreiben können.

1. Handlung:
Nun gut, man erwartet von JB Filmen keine literarische Offenbarung, aber zumindest einigermassen schlüssig sollte das Ganze sein.
Die ach so geheime Geheimorganisation "Quantum", die einfach ALLES infiltriert hat, wird einmal kurz im Film erwähnt und taucht dann nie wieder auf - wahrscheinlich zu geheim.
Der böse Superschurke sieht aus wie Roman Polanski für Arme und wirkt, bis auf seine gelben Zähne, nicht wirklich furchteinflössend.
Dann der Clou, die ganze aufwendige kriminelle Energie, nur um *Wasser* in Bolivien zum *doppelten* Preis zu verkaufen (?) - meine Güte, wie wünsche ich mir Blofeld herbei, der wenigstens noch die Weltherrschaft an sich reissen wollte.

2. Schnitt
Viele habens schon geschrieben, der Schnitt nervt ungemein. Pro 5 Sekunden Film gefühlte 10-20 Schnitte. All die aufwendigen Stunts kommen im Grunde überhaupt nicht zu Geltung - schade ums Geld.

3. 007 - Feeling
Kommt überhaupt nicht auf. Es fehlen die kleinen Gadgets, der britische Humor, der Stil und vor allem Q.
007 ist nicht der smarte, eloquente Superagent, den wir alle lieben, sondern ein 08-15 Action-Held, der wie ein mordender Assi-Proll durch die Lande pflügt.
Wozu brauch ich das? Da kann ich mir auch Vin Diesel und Konsorten anschauen. D. Craig passt einfach nicht. Unterscheidungsmerkmal zu anderen Actionfilmen: null

Das waren nur die Hauptkritikpunkte nach einem wirklich enttäuschenden Film-Abend. Schade ums Geld.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht gut, 1. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Wer den James Bond mag, bei dem trotz Spannung und Aktion immer ein gewisses Augenzwinkern dabei ist, kann sich diesen Film hier sparen. Nur brutal. Gefällt mir gar nicht. Ich habe ihn nie zuende geguckt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "I never left.", 19. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bewertung:
Film:
Story: 2/5 Sterne
Schauspieler/Regie/Soundtrack: 3/5 Sterne
Humor: 1/5 Sterne
Action: 3/5 Sterne
Spannung: 2/5 Sterne
Gefühl: 1/5 Sterne
Anspruch: 0/5 Sterne
Effekte: 1/5 Sterne
Blu-ray Disc:
Bild/Ton: 5/5 Sterne
Extras/Menü/Cover: 3/5 Sterne
Gesamt: 3/5 Sterne

Fazit: Daniel Craig's zweiter 007-Einsatz weiß bis auf die solide Action eigentlich kaum zu überzeugen, denn die maue Rachestory, die unnötig komplizierten Verbindungen zu "Casino Royale" sowie einer der wohl schwächsten Bond-Gegner aller Zeiten erfüllen die Erwartungen bei weitem nicht.

Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so schlecht wie viele behaupten, 25. September 2014
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (Amazon Instant Video)
Dieser Bond-Film bietet das übliche Bond-Repertoire. Ich verstehe nicht, wieso einige zu viel von dem Film erwarten. Vermutlich hat "Casino Royale" die Erwartungen so hoch gesetzt, dass "Quantum Trost" unmöglich dem gerecht werden konnte.
Der Film ist für all jene geeignet, die damit leben können, dass er ein wenig "schlechter" als "Casion Royale" ist. Ein echter Bond-Fan hat schon deutlich Schlechteres gesehen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Action ohne Handlung - einfach nur brutal, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (Amazon Instant Video)
Dieser Bond hat mich in den ersten 10 Minuten bereits derart abgeschreckt, dass ich gerne auf den Rest verzichte! Unnütze Ballerei gepaart mit hektischer Kameraführung soll Spannung erzeugen, erreicht aber nur das Gegenteil. Bei früheren Bond-Verfilmungen war selbst bei Verfolgungszenen noch ein Hauch von Ironie und Witz dabei. Hier geht es nur noch um möglichst brutale Darstellung der Schierßereien mit größmöglicher Mensch- und Materialzerstörung. Das ist noch nicht einmal ein Quäntchen Trost!
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248 von 330 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Quantum Frust: FSK Logo hin oder her - der Film ist Mist!, 16. April 2009
Von 
Bakagaijin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Nachdem ich mir einige Zeit lang vergebens die Mühe gemacht habe, hier auf amazon vernünftige Rezensionen über "Ein Quantum Trost" zu finden und nur das Gejaule über das neue FSK-Logo zu finden war (Leute, diskutiert das woanders, hier nervt es, wie ich finde - und zwar kolossal), habe ich ihn mir eben gekauft, den neuen Bond. Und habe es umgehend bereut.

NICHT wegen des FSK-Logos, nein, wegen des Inhalts! Bevor ich mir dieses 90-minütige Amateurvideo mit ruckeligem Explosionszoom und Schnitten, die mir die Retina zum Glühen bringen nochmals anschaue, schaue ich mir lieber 90 Minuten in meditativer Selbstversunkenheit das FSK Logo an. Es ist DAS HIGHLIGHT an diesem Film.

Ja, vielleicht bin ich altmodisch, ja vielleicht mag ich diese Art von Filmen nicht und ganz bestimmt: ja, ich bin nicht objektiv.

Aber "Ein Quantum Trost" demontiert für mich einen Mythos. Der Name "Bond" hat mein ganzes Kinogängerleben lang immer für gut gemachte, spannungsgeladene Actionsfilme mit einem gehörigen Schuß Ironie und Humor gestanden. Letzeres hat schon bei "Casino Royale" komplett gefehlt. Bond war vor allem aber nie die kaltblütig mordende Maschine, die er jetzt ist.

Und - Pardon - Daniel Craig gehört für mich ganz weit hinten auf die Liste der besten Bond-Darsteller. Er gibt den charmanten und weltgewandten Briten mit der Fulminanz eines grimmigen Waljägers der genausogut in Melvilles Moby Dick hinter der Harpune stehen könnte. Mag ja sein, dass dieses Auftreten dem in "Casino Royal" zu Hackfleisch zerklopften Genitalbereich von Bond geschuldet ist, da sind wir Männer ja wohl empfindlich. Hand aufs Herz, ich würde wahrscheinlich mit der gleichen Intensität Bösewichte liquidieren, wenn man mir diese liebevolle Behandlung angedeihen ließe...Aber trotzdem: das ist einfach nicht der Bond, den ich mag. Ich mag auch mal mit ihm lachen und über ihn grinsen können.

Ein Quantum Trost mag für manche ein guter Actionfilm sein, ein guter Bond-Film ist er für mich nicht. Es mag auch diejenigen geben, die diesem rasant geschnittenen Actionstreifen folgen können. Ich kann es nicht, ernsthaft, mir wird fast schon schlecht bei dieser Art von hektischer Bildführung. Und die Story ist für mich auch nicht Bond-like. Sehr fadenscheinig inspiriert wieselt Bond halt allem hinterher, was ihn in Casino Royale geärgert hat und bläst es mit großartigen Special Effekts von diesem Planeten. Aha. Nach 90 Minuten bleibt nichts außer viel BumBum.

Für mich ist der Film mehr als nur ein Quantum Frust...
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5.0 von 5 Sternen Der wie ich finde stärkste Bond mit Daniel, 6. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Nun ist es an der Zeit, in aller auch nur erdenklichen Deutlichkeit zu erwähnen, dass Quantum of Solace eigentlich ein durchaus gelungenes Meisterwerk darstellt, welches man jedoch erst dann sehen sollte, wenn man die Vorgeschichte (Casino Royale) kennt. Die Hauptfigur ist aufgrund der unschönen vorherigen Handlungen noch recht gekränkt, was jedoch nachvollziehbar ist, da die Hintergründe eher von persönlicher Natur sind, sodass der Plot realistischer wirkt.

Es ist der erste 007, den ich was das Alter anbelangt legal im Kino hätte bewundern dürfen, doch die DVD zu besitzen ist nicht minder angenehm, beinhaltet sie doch unter anderem auch das originale Musikvideo des durchaus interessanten Titelsongs, im Übrigen das einzige Duett in der Historie der legendären Filmreihe, der Filmscore vermag zu überzeugen.
Die eher harte Darstellung der Hauptfigur, erinnert sowohl an die Dalton-Bonds, als auch an den ursprünglichen Roman-Protagonisten und beschränkt sich was die typischen Bondklischees und Filmtugenden betrifft auf das Wesentliche: wenig.
Dafür dient vielmehr die Story als der eigentliche Glanz dieses doch etwas zu schnell geschnittenen Films. Für Viele sicherlich keine typische 007-Story (Rachefeldzug eines wunderschönen Bondgirls), jedoch gegenwärtig insofern interessant, als dass die Geschichte über politisch-wirtschaftlichen "Regierungshintergrund" verfügt und die Thematik "Öl" aufgegriffen wird. Ein Thema, welches in einigerlei Hinsicht auch von kritischen Untertönen begleitet wird, doch sehen Sie selbst...
Dementsprechend spielen nicht wenige Szenen in den diesbezüglich gut bestückten Ländern, überwiegend in Südamerika.
Dass diese Schauplätze sehr authentisch erscheinen, liegt auch an der dem unlängst aktuell gewesenen Erscheinungsdatum zu verdankenden Bildqualität. Der Bösewicht der Organisation Quantum wirkt womöglich etwas farblos, wobei die Darstellung in gewisser Weise auch ganz gut gelungen ist, zeitweise geradezu grandios. Über den Tiefgang des Films täuschen auch die zahlreichen Actionsequenzen kaum hinweg und die Dialoge sind ebenso erträglich wie die wundervolle Eröffnungsszene.
Recht glaubwürdig wird die hier noch unabgeschlossene Entwicklung der Hauptfigur thematisiert inklusive der Beziehung zu M.
Etwas arg auffällig erschien mir dann lediglich, dass Bond '08 gewissermaßen einen Werbefilm für Fahrzeuge und elektronische Geräte darstellt, noch nicht einmal Schleichwerbung, sondern sichtlich in den Kamerafokus geratene Reklameeffekte. Was ich soeben sagte, bezieht sich genau genommen auf ein neues Modell von Ford, sowie auf ein Handy.
Doch dies ist noch lange nicht inakzeptabel genug, um dem Gesamtwerk seine atemberaubende Qualität zu entziehen.

Was man hier schuf ist inzwischen preiswert erhältlich und obendrein schätzungsweise auch für "Nicht-Fans" interessant.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder noch...!, 2. November 2009
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Ein Quantum Trost (DVD)
Ich mag Veränderungen. Ich mag auch die Leistung von Daniel Craig als 007. Das sich nach dem übertriebenen 20. Bond Abenteuer "Die Another Day" was ändern musste, war absolut klar. Kitsch, Computeranimationen, eine lächerliche Handlung und die mehr als fragwürdige "bombast" Action, machte einfach allein keinen guten Bond aus.

Mit "Casino Royale" kam die Veränderung und hat die meisten Fans in welcher Hinsicht auch immer umgehauen. Ich, der die meisten Bondfilme wie seine rechte Westentasche kennt, war absolut begeistert. "Casino Royale" hatte wieder eine tolle Atmosphäre, Spannung, gute Darsteller und bodenständigerere, gut verteilte Action. Man konnte also vom offiziell 22. Bond "Ein Quantum Trost" eine Menge erwarten. Nach dem Kinobesuch blieb allerdings meine Freude bedeckt.

Die Darsteller machten ihre Sache wieder sehr gut und Daniel Craig
ist nach wie vor eine gute Wahl als 007. Leider war dieser 22. Bond zu schnell insziniert. Kaum eine ruhige Minute sich mit den Charaktern zu beschäftigen. Kaum eine Actionszene die einem im Kopf blieb, weil der ganze Film eine langgezogene Actionszene ist. Der flotte Kameraschnitt erinnerte eher an einen der vielen bodenlosen & handlungsarmen hochmodernen Actionkrachern. Der Vergleich mit den Bourne Filmen kommt also nicht von ungefähr. Viel blieb also nicht.
Das der Film kein Charme und kein Witz hat soll nicht weiter stören aber sich hinterher die Frage zu stellen, ob es das jetzt schon war, irritiert ziemlich.

Es bleibt abzuwarten was der nächste Bond bringt. Enttäuscht kann man vom quantum Trost nicht sein, aber wirklich zufrieden leider auch nicht. Guckt man Casino Royale und diesen neuen Bond hintereinander an wirkt das ganze ganz anders. Aber als alleinstehender Bondfilm fehlt es an Spannung, Einzigartigkeit, Ideenreichtum und leider auch an Handlung und Witz.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Trostlos!, 27. Oktober 2012
Ein Quantum Trost hätte ich benötigt, nach diesem Machwerk.
In Vorfreude auf Skyfall habe ich mir gestern wieder einmal Casino Royale und im Anschluss eben diesen Streifen auch nocheinmal angesehen. Ach hätte ich es nur bleiben lassen!
Zwar war Casino Royale ja auch schon alles andere als ein echter Bond Film, blendet man die vergebliche Erwartung an, zumindest hin und wieder mal aufblitzendes "Bondfeeling" allerdings aus, so bleibt wenigstens immer noch ein mitreißender, handwerklich hervorragend gemachter Thriller, der an Spannung und Storytiefe kaum Wünsche offen lässt.

Nicht so der Nachfolger!
Als Bond Film fehlt diesem alles, was die Reihe bislang ausgemacht hat. Als Actionreißer fehlt es ihm an Spannung, als Drama die Tiefe und als Polit-Thriller eine intensiv recharierte Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Thema.
Letzteres wäre der einzige Aspekt an diesem Streifen, der tatsächlich Pluspunkte hätte sammeln können. Die Verflechtung zwischen Politik, Habgier und Ausbeutung ärmster Gesellschaftsschichten durch lebenswichtige Rohstoffe (Wasser), hätte doch wahrlich genügend Potential besessen, einen mittreißenden, tiefgründigen und spannungsgeladenen Film zu produzieren. Statt dessen wurde dies als lieblos dahingeworfener MacGuffin verschwendet.

Nichts desto trotz hätte man diesen Streifen wenigstens noch als eine Art "Brückenfilm" akzeptieren können, hätte man sich dazu entschlossen, das Thema QUANTUM wirklich zu vertiefen, so dass Ein Quantum Trost als Neugierigmacher für Kommendes hätte dienen können. Nach der Szene in Bregenz hat man das Thema dann aber nur noch links liegen lassen.

Was blieb also?
Ein "Irgendwie isses ja doch ein Bond-Film - also lasse ich mich wenigstens 100 Minuten davon unterhalten" Streifen?
Nein, beim besten Willen, es funktioniert einfach nicht! Epileptisch anmutendes Kameradauergewackel, das nur hie und da kurz erahnen lässt, was eigentlich gerade passiert, zerstört das letzte bisschen Fimgenuß.
Aber es soll ja Leute geben, die es trotzdem noch irgendwie schaffen, dem Geschehen zu folgen. Dem musste natürlich vorgebaut werden, durch einen hektischen Schnitt, der verhindert, dass man auch nur einen rudimenterären Überblick über die gerade ablaufenden Ereignisse erhält.
Was ist da passiert!?! Hat man einen Versuchsschimpansen unter Drogen gesetzt, ihm eine Schere in die Hand gedrückt, und ihn anschließend im Schneideraum einesperrt?

Was bei Bourne gut funktioniert hat, das muss noch lange nicht bei Bond funktionieren. Nichts desto Trotz ist diese "Wackel-wackel-Schnitt-wackel-undeffinierbarer Bildausschnitt-wackel-Schnitt-Schnitt-wackel-Schnitt - Mode-Filmtechnik", die in den letzten Jahren leider derart oft adaptiert wurde, und schon mehr als nur einen Film gründlich versaut hat, bereits wieder gewaltig im abflauen.
Das lässt doch hoffen, auf viele neue Filme, die man sich auch tatsächlich ansehen kann, ohne unkontrollierte Zuckungen, oder ähnliche Neurosen, als Folgeerscheinungen eines Kino/Fernseh-Abdends befürchten zu müssen.
Für Ein Quantum Trost kommt das sich abzeichnende Ende dieser Modeerscheinung jedoch leider zu spät.

Gerne hätte ich für die oben beschriebene, meines Erachtens durchaus gute, Grundidee wenigstens zwei Sterne vergeben, aber die lieblose Umsetzung derselben lässt das dann doch nicht zu.
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