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52
3,8 von 5 Sternen
Das Lazarus Projekt
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2009
Ben Garvey (Paul Walker) ist ein einfacher Mann, glücklich mit seiner Frau Lisa und seiner Tochter Katie. Er arbeitet hart um seine Familie über Wasser zu halten.
Endlich kommt der letzte Tag seiner Bewährungszeit und die Familie hat eine echte Perspektive. Seine Frau hat die Chance auf eine berufliche Weiterentwicklung, aber die kostet Geld.
Doch dann verliert Ben unerwartet seinen Job und er ist verzweifelt. In seiner Not nimmt er das Angebot seinen Bruders, ebenfalls ein Ex-Sträfling, an und sie planen einen Einbruch.

Doch alles läuft schief und drei Menschen sterben. Ben wird gefasst und obwohl er nicht direkt an dem Tod der Menschen beteiligt war, wird er zum Tode verurteilt, da er am Überfall beteiligt war. Dies genügt nach texanischem Recht um die todesstrafe zu erhalten.
Zwei Jahre später bekommt er bekommt die Giftspritze gesetzt und alles ist aus.
Oder doch nicht? Ben findet sich auf einer Landstrasse in Oregon wieder und wird von Father Ezra aufgegriffen, der die Mount Angel Klinik leitet. Ben wird dort Hausmeister, aber er versteht nicht was mit ihm los ist. Avery (ist er ein Engel?) teilt ihm mit, dass er seine zweite Chance nutzen und dieses Geschenk nicht wegwerfen soll, doch Ben kann nicht von seiner Familie loslassen.
Nur sehr langsam kann er sich an sein neues Leben gewöhnen, darf er doch den Ort nicht verlassen, denn dort wartet nur der Tod auf ihn. Er versucht alles so hinzunehmen wie es ist, aber es kommen ihm immer mehr Zweifel an seiner Situation. Was ist wirklich geschehen?
Konnte er dem Tod wirklich entkommen?

Die Bewertungen zu dem Film sind insgesammt sehr durchschnittlich ausgefallen. Das kann ich zum Teil verstehen.
Mann bekommt wenig Hinweise zur Lösung des Rätsels, was den Film garantiert langweilig werden lässt, wenn man sich von der Atmosphäre nicht mitreissen lässt oder lassen kann. Der Film verläuft und entfaltet sich sehr langsam. Das geht oft nach hinten los.

Für mich persönlich hat dies Konzept jedoch perfekt funktioniert und das liegt vor allem an vier Dingen:

1)
Die Story ist sehr interessant.

2)
Die Darsteller sind sehr gut ausgewählt, vor allem Paul Walker liefert hier eine seiner besten Leistungen ab.

3)
Die deutsche Synchronisation, vor allem David Nathan (u. a. Christian Bale in "Batman Begins" und "The Dark Knight") auf Paul Walker ist brilliant. Ich fand die eine oder andere Aussage sogar in der deutschen Synchronisation deutlich atmosphärischer (dank David Nathan) als im Original.
Nathan ist einfach die Idealbesetzung auf Walker und einer des besten deutschen Synchronsprecher.

4)
Darüber hinaus hat der Film einen perfekten Soundtrack der die Atmosphäre, das Tempo und die Geamtstimmung traumhaft einfängt. Obwohl der Film bei uns nur auf DVD erschienen ist, wird der Soundtrack zum Film auf CD erscheinen - zu recht.

Ich kann den Film absolut empfehlen.

Leider enthält die DVD ausser einem Trailer und ein paar entfallen Szenen keine Extras.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2010
Ich hatte keine besonders großen Erwartungen als ich mich dazu sntschloss, den Film : Das Lazarus-Projekt auf DVD anzusehen.
Doch das Thema reizte mich: Was passiert, wenn ein zum Tode verurteilter und mit der Giftspritze hingerichteter Delinquent plötzlich festestellt, dass er lebt?

Herausgekommen ist ein Film, der eine Weiterempfehlung wert ist.
Die darf aber nicht zu enthusiastisch sein, denn zu hohe Erwartungen dürfte der Film enttäuschen.

Meine Empfehlung will ich an zwei Punkten festmachen:

Erstens: der Film verzichtet auf jede Form von Action, die nur um ihrer selbst Willen geschieht und keinesfalls eine Handlung voranbringt. Er erzählt vielmehr eine mit klaren Stichen gut gestrickte Filmhandlung, die die nötige Spannung, überraschend viel Gefühl und sogar kleine Denkanstöße beinhaltet.

Zweitens: Paul Walker ist - für mich durchaus überraschend! -die Idealbesetzung für die Hauptfigur, die übrigens in nahezu jeder Szene zu sehen ist. Er verkörpert perfekt den Protagonisten mit der nötigen maskulinen Intensität gepaart mit dem klaren Blick für das Richtige, der sich dennoch immer wieder in eine innere Zerrisenheit getrieben sieht. Keiner, der ihn sieht, wird ihn für ein Weichei halten und dennoch kommen er und seine Figur ganz ohne jegliches Pubertätsgehabe, ohne jede Poserei aus. Insoweit haben die Macher des Films eine gute Identifikationsfigur für ein breites Spektrum an interessierten Zuschauern geschaffen.

Dennoch ziehe ich einen Stern ab. Für fünf Sterne ist der Film einfach nicht raffiniert genug, sind seine Botschaften manchmal zu schlicht. Aber gutes US-amerikanisches Barbecue ist der "Das Lazarus-Projekt" allemal, so dass ich vier Sterne gern vergebe und den Film auch denen ans Herz lege, denen Walker sonst "too fast and too furious" derherkommt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2009
...der kleine Schwächen aufweist. Die Story ansich ist nicht schlecht, aber ich denke da wäre noch mehr drinn gewesen. Der Film mit seinen knapp 95 min kommt erst gegen Ende richtig in Fahrt. Bis zu den letzten 40 min muss man sich etwas gedulden und das kann schonmal etwas langatmig werden. Der Plot ansich wird für meinen Geschmack gegen Ende etwas zu schnell aufgedeckt, wenn man mehr von Ben seinen "Entdeckungen" eingebaut hätte und diese auf den ganzen Film verteilt hätte, dann wäre dieser Streifen sehr spannend geworden, nur so ist es sehr vorhersehbar und keine wirkliche Überraschung am Schluss.Schade eigentlich ,denn die Schauspieler machen ihren Job sehr gut, vorallem Paul Walker besticht durch seine sehr gute Leistung. So ist dieser Film durch seine etwas zu dünne Story ein netter Mysterie Thriller für zwischendurch, aber auch nicht mehr.
mfg MarvOne
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 13. November 2013
Ich kannte Paul Walker nur dem Namen nach, wusste, dass er vor allem eines ist: ein Action-Star, der ohne Hemd sehr gut aussieht.

Hier zieht er zur Enttäuschung seiner weiblichen Fans sein Hemd nicht einmal aus. Dafür fällt seine schauspielerische Leistung umso mehr ins Gewicht.

2008 kam dieser Film raus, den ich in einem Atemzug mit "Shutter Island" nennen möchte. Damit ist die Richtung klar, endlich mal kein Actionfilm, sondern ein Mysterythriller, der Spannung aufkommen lässt inclusive geschickter Wendungen.

Ich empfehle, dran zu bleiben. Zeit, sich mal eben ein Bier aus der Küche zu holen, ist nicht. Wer dafür aufsteht, verpasst bereits etwas. Der Film verlangt ungeteilte Aufmerksamkeit.

Leute, das war echt mein erster kompletter Paul Walker- Film. Der hat echt was drauf. Und mich interessieren vor allem Schauspieler, die mehrere Facetten anbieten, nicht nur in einem ( ! ) Genre zu Hause sind.

Bruce Willis hat mir auch erst bei leiseren Filmen wie "The Sixth SEnse" und "Unbreakable" gefallen, der Actionheld war jetzt nicht so mein Fall.

Also wer "Shutter Island" gut fand, kommt auch hier klar.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2009
Der ehemalige Knacki Ben ist jetzt glücklicher Familienvater und hat einen Beruf. Als er arbeitslos wird, geht er auf den Vorschlag seines Bruders ein und macht bei einem Überfall mit. Fast alle Beteiligten sterben bei der Aktion. Ben wird zum Tode verurteilt.

Nach der Vollstreckung wacht Ben in einer psychiatrischen Klinik auf. Man teilt ihm mit, dass er glücklicher Teilnehmer an einem Projekt ist und das Gelände für den Rest seines Lebens nicht verlassen darf. Ben nimmt die Tätigkeit eines Hausmeisters wahr. Auf Dauer kann Ben sich mit diesem neuen geschenkten Leben nicht abfindet.

Er flieht und wird gefangen. Nun teilt man ihm mit, das er Patient in dieser Anstalt sei und seine Familie schon vor langer Zeit in einem von ihm verursachten Feuer starb. Auch diesmal traut Ben den Aussagen nicht. Ihm gelingt es erneut auszubrechen.

Die Geschichte greift die Idee von 'Clockwork Orange' auf und versucht sie ähnlich wie in 'Control, Du darfst nicht töten' umzusetzen. Die Idee vom zum Tode verurteilte Mensch als dankbares Versuchskaninschen ist absurd und zeigt darüber hinaus recht gut, warum es auch die Todesstrafe nicht geben sollte. Der Protagonist ist kein Mörder und erlangt deshalb wohl nach dem Überleben der üblen Machenschaften die gewünschte Erlösung. Das letzte Szenario vom psychisch kranken Menschen kommt leider nicht so glaubhaft herüber, wie es nötig wäre, um weitere Spannung zu generieren. Trotz allem, ganz gut gemacht.
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Ich fange mal grob mit der Handlung an:

Ben Garvey lebt mit Frau List und Töchterchen Katie ein normales Leben. Es dauert nicht mehr lange, ehe seine Bewährungszeit abläuft und seine Frau eine Weiterbildung abgeschlossen hat, die der Familie finanziellere Unabhängigkeit bietet.
Da im Leben aber meist nichts so läuft wie es geplant ist, verliert Ben seine Arbeit und muss sich notgedrungen mit seinem Bruder zu einem Einbruch überreden lassen.
Dort geht es alleres andere als nach Plan und es sterben Menschen, Ben wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Als die Spritzen angesetzt werden müsste es das Ende sein, dem ist es aber nicht so...
Er erwacht in einer Kleinstadt und arbeitet dort als Hausmeister in einer Klinik, er bekommt gesagt er hat seine 2. Chance bekommen, ist er im Himmel, in einer Zwischenwelt? Er versucht mit der Situation klar zu kommen und sich mit dem neuen Leben zu arrangieren, auch wenn die Sehnsucht nach seiner Familie groß ist...

Inhaltlich gefällt mir der Film gut, auch wenn es hier Geschmackssache ist, ob man unterhalten wird, oder aber die ersten Minuten als langweilig empfindet, denn großartige Action darf man nicht erwarten, die Spannung baut sich nach und nach auf und braucht seine Zeit, bis dahin kann es wie erwähnt für manche etwas langatmig sein, aber wer am Ball bleibt wird meiner Meinung nach gut unterhalten.

Technische Seite

Die Synchronisation ist passend zu den Figuren im Film und die Dialoge sind nicht willkürlich oder belanglos, sondern passen in die Situation. Bildtechnisch gibt es auch nichts zu bemängeln, das Bild ist gut und es sind keine Störungen zu erkennen.

Ich kann den Film empfehlen, wer einen Thriller sehen möchte, der Fragen nach und nach beantwortet (werden auch alle beantwortet) und sich nicht nur auf Action versteht.
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TOP 500 REZENSENTam 10. April 2012
Bens Leben ist soweit OK. Nachdem er ein paar Jungendsünden begangen hat, lebt er nun in stabilen Verhältnissen mit Frau, Tochter und Job. Seine Frau hat gerade eine Weiterbildung zum Immobilienmaklerin begonnen, dieser Job soll ihnen mehr Unabhängigkeit geben, als Ben seinen Job verliert. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf das Angebot seines Bruder Ricky einzugehen, bei einem erneuten Einbruch mitzumachen, der schiefläuft. Zwei Wachmänner sterben, Ben wird gefangengenommen und zum Tode durch die Giftspritze verurteilt.
Aber Ben ist nicht Tod, er ist auf dem Weg in eine psychiatrische Klinik in Mount Angel, dort soll er als Hausmeister arbeiten. War sein Leben, das er davor hatte ein Traum oder ist dieses neue Leben als Hausmeister ein Traum? Was ist oder war real?

Das Lazarus Projekt ist ein amerikanischer Psychothriller aus dem Jahr 2008 von Regisseur John Patrick Glenn. Die Geschichte ist nett, unterhaltsam und extreme vorhersehbar, von wegen Thriller. Sie plätschert vor sich hin, bleibt auf bekannten Pfaden. Ein zum Tode verurteilter Verbrecher verschwindet einfach so (keiner fragt nach der Leiche? Werden die nicht begraben?) und beginnt ein neues Leben irgendwo im hinterwäldlerischen Amerika. So was kann auch nur in Amerika passieren, denn da scheinen Menschen nicht registriert zu sein, können einfach so irgendwo arbeiten, ohne Unterlagen und Papiere. Anscheinend ist es im Amiland ganz einfach, die Vergangenheit eines Menschen auszulöschen und ihn als neuen Menschen wie Lazarus von den Toten auferstehen zu lassen. Wo war Ben zwischen seiner Hinrichtung und seinem Auftauchen auf dem Weg zu seinem Job? Stellt sich keiner in dem Kaff Fragen über die Anstalt? Fragen über Fragen ausgelöst durch Logiklöcher. Wird man in Amerika zum Freiwild für Experimente, wenn man hingerichtet wurde? Den Amis traut man ja so einiges zu.

Naja, jedenfalls Ben ist irgendwann (nach mehreren Tagen, Wochen, Monaten?) Hausmeister in der Anstalt. Seltsame Dinge passieren, er fängt an, zu recherchieren und die Auflösung ist so einfach, wie vorhersehbar. Wozu war der Chip eigentlich, wenn er sich an alles erinnern konnte? Überhaupt, seine Frau reagiert recht ruhig, als sie den (angeblich) Toten in ihrer Auffahrt sieht, wusste sie Bescheid? Hat sie eine Einverständniserklärung unterschrieben? Und wenn ja, wird das zu Eheproblemen führen?

Fazit: unausgegoren, vorhersehbar, klischeehaft aber ganz nett.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2009
Ein Familienvater feiert gerade das Ende seiner Bewährungsfrist, als ihm trotz bester Leistung gekündigt wird. Als Kurzschlußreaktion nimmt er an einem Raub teil, beim dem es Tote gibt. Er wird zum Tode verurteilt und das Urteil wird vollstreckt. Oder doch nicht? Er findet sich als Hausmeister in einer Psychiatrischen Anstalt wieder. Der Zuschauer (und die Hauptfigur) fragt sich, wie es dazu kam, daß er nicht tot ist. Oder ist er es doch? Ab hier möchte ich nichts mehr verraten aber gerade zwischen hier und der Auflösung dieser Frage vergehen anderthalb zum Teil sehr langweilige Stunden. Auch die Auflösung ist ein wenig unglaubwürdig. Man hätte hier mit kleinen Änderungen einen superspannenden Film daraus machen können. Der Schauspieler ist toll (für Frauen offensichtlich ein Lichtblick), aber der Film zieht sich trotzdem furchtbar.
Die BluRay ist sehr gut, wobei dieser Film auch mit einer DVD problemlos auskäme.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2010
Der Film mit dem interessant klingenden Namen "Das Lazarus Projekt" ist eine Direct to DVD Produktion, was im Normalfall gerne mal auf Ablehnung stößt. In diesem Fall wäre das verkehrt. Zumindest Freunden von ruhig inszenierten Mystery Thrillern könnte er durchaus gefallen. Besser ist es aber in jedem Fall den Film ohne Kenntnisse des Inhalts einzulegen. Ich habe das wieder mal gemacht. Das einzige was ich im Vorfeld wußte war der Titel und das Paul Walker mitspielt. Somit stellte ich mir nach 15 Minuten schon die ersten Fragen wie der Film weitergehen wird, was aber durch den Titel selbst schon angeschnitten wird. Trotzdem bietet er immer wieder interessante Storywendungen und vermeintliche Fährten, die aber nie so weit hergeholt sind das sie unglaubwürdig erscheinen. Der Regieneuling John Glenn erschaffte zudem eine wunderbare Kulisse und düstere Einlagen die mich an "Session 9" erinnerten. Wer beobachtet wen? Wer sind die Typen mit den Kapuzen und vor allem warum kennt jemand die Zukunft ? Die ruhige Inszenierung vermag den ein oder anderen ins Bett zu bringen aber mich interessierten diese Fragen ungemein. Es werden auch erstmal keine gelöst sondern es werden immer nur mehr. Dadurch entsteht eine unterschwellige Spannung die den ganzen Film über fortbesteht. Die Auflösung ist ebenfalls gelungen wobei mir hier inszenatorisch zuviel "Aufklärungsarbeit" geleistet wird. Auch einige Handlungsstränge wirken etwas konstruiert, aber sie tauchen im Gesamtwert unter. Die musikalische Untermalung ist ebenfalls gelungen. Nie besonders aufdringlich aber immer passend zur jeweiligen Sequenz. Die atmosphärische Dichte paßt in jedem Fall. Paul Walker der den Film allein tragen muß macht seine Sache verdammt gut. Was ihm andererorts als langweiliges Spiel ausgelegt wurde, paßt zu 100% zum Film und darf gar nicht anders sein. Mit der Synchronstimme von Christian Bale ist es eine sehr gute Kombination.
Der Film ist jetzt kein Überreißer aber ich denke das er einen kleinen Freundeskreis finden wird. Ich gehöre dazu.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nur ein Idiot spuckt den Herrn ins Gesicht! Das muss sich Ben Garvey(Paul Walker) anhören, als er versucht aufzubegehren. Dabei fragt er sich, genau wie wir Zuschauer: Wie konnte ich in diese Situation kommen?

Ben hat im Knast gesessen. Er lebt in Texas. Jetzt ist auch seine Bewährung abgelaufen. Er liebt seine Frau Lisa(Piper Perabo) und die gemeinsame Tochter Katie(Brooklyn Proulx) abgöttisch, hat einen Job und Lisa will sich beruflich weiterentwickeln. Es sieht gut aus. Aber dann kommt alles anders. Ben verliert den Job und versucht die finanzielle Schieflage mit einem Einbruch auszugleichen. Der geht katastrophal schief, es gibt Tote. Zwei Jahre später leeren sich die Giftspritzen in der Todeszelle in Bens Venen. Aus und vorbei!

Aber urplötzlich steht Ben an einer einsamen Landstraße in Oregon und ist auf dem Weg zur Gemenide Dundee. Dort soll er in der Klinik Mount Angel einen Job als Hausmeister annehmen. Die scheinbar kirchliche Einrichtung wird von Father Ezra(Bob Gunton) geführt. Ben weiß nicht, wie ihm geschieht. Eigentlich müsste er tot sein. Er beginnt den Job, soll seine "zweite Chance" nutzen. Er richtet sich in einem kleinen Haus ein, ein Hund läuft ihm zu. Soll Ben hier ein neues Leben beginnen? Ein mysteriöser Besucher redet auf ihn ein, dass er Mount Angel niemals verlassen dürfe. Aber Ben versucht es doch, und scheitert. Dann lernt er William Reeds(Tony Curran) kennen. Er sagt Ben, dass er genau so sei wie er. William wird im Haus 5 gefangen gehalten, einem abgesicherten Ort, zu dem Ben keinen Zutritt erhält. Als William stirbt, gibt es für Ben kein Halten mehr. Er will ausbrechen. Aber Ben muss erkennen, dass das nicht so einfach ist. Nach und nach stösst er auf die Wahrheit. Und die ist so unglaublich, dass es ihm fast den Boden unter den Füßen wegzieht. Nur die Liebe zu Lisa und Katie sorgt dafür, dass Ben nicht verrückt wird. Er nimmt den Kampf auf...

John Glenn hat mit Das Lazarus Projekt einen herrlichen Thriller geschaffen. Spannend, mysteriös, unterhaltsam und dabei hervorragend besetzt. Auch die deutsche Synchronisation stimmt. David Nathan leiht dabei Paul Walker seine unvergleichliche Stimme. Wie Walker sich als Ben durch das mysteriöse Mount Angel bewegt, bis alle Geheimnisse gelöst sind, das hat große Klasse. Die Story ist dicht und beklemmend. Glenn arbeit vor allem mit unterschwelligem Horror und erinnert dabei ein wenig an Filme wie z.B. Wenn die Gondeln Trauer tragen. Der Plot hat überraschende Wendungen, ein gutes Ende und wird dabei auch nachvollziehbar aufgelöst. Das garantiert 93 Minuten Spannung, Gänsehaut und Unterhaltung vom Feinsten!
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