Kundenrezensionen


32 Rezensionen
5 Sterne:
 (19)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


268 von 280 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Kunden, welche ihre Kaffeespezialitäten nah am Original genießen möchten
Zunächst habe ich den Vorteil, dass diese Maschine nicht der erste Vollautomat bei mir ist und man somit schon wirkliche Vergleiche zur Konkurrenz ziehen kann. Darauf gehe ich aber später noch ein.

Lieferumfang:

Dieser hebt sich nicht großartig von anderen Vollautomaten in dieser Preiskategorie ab.
Filterpatrone,...
Vor 11 Monaten von M. Reimer veröffentlicht

versus
44 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kocht auch nur mit Wasser...
Nur drei Sterne? Warum?

Nun, es wären 4 geworden, wenn das Gerät nicht so teuer angeboten würde.
Selbst 1300 Euro halte ich für unangemessen. Diesen Aspekt mögen die Vine-Tester manchesmal vergessen, aber ein zahlender Kunde, wie ich, will guten Kaffee und den schaffen andere Maschinen auch. Ein Beispiel findet man, wenn man meine...
Vor 9 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

268 von 280 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Kunden, welche ihre Kaffeespezialitäten nah am Original genießen möchten, 13. Oktober 2013
Von 
M. Reimer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zunächst habe ich den Vorteil, dass diese Maschine nicht der erste Vollautomat bei mir ist und man somit schon wirkliche Vergleiche zur Konkurrenz ziehen kann. Darauf gehe ich aber später noch ein.

Lieferumfang:

Dieser hebt sich nicht großartig von anderen Vollautomaten in dieser Preiskategorie ab.
Filterpatrone, Reinigungsflüssigkeit, Wasserhärte-Teststreifen, Entkalker…etc.
Einzig die beiden Cappuccino Gläser empfinde ich als nette und zusätzliche Beigabe.
Die Bedienungsanleitung möchte ich besonders lobend erwähnen. Diese ist mit farbigen Fotos versehen, leicht verständlich geschrieben und erleichtert den Einstieg ungemein.

Betrieb:

Nachdem man alle erforderlichen Zutaten in die dafür vorgesehenen Behälter gefüllt hat kann’s auch schon losgehen. Über das Touchdisplay ist zusätzlich jeder Arbeitsschritt so idiotensicher beschrieben, dass Fehler in der Bedienung nahezu ausgeschlossen sind. Hat man noch kein persönliches Profil angelegt ist das auch kein Problem. Man wähle einfach ein Getränk seiner Wahl und wird, angefangen von der Wahl der Komplettfüllmenge bis hin zur Milch- und Kaffeemenge durch das Menü geführt. Klar, das ist ein wenig zeitraubend aber das kann man dann später über die Personalisierung fast wirklich „One Touch“ – mäßig steuern lassen. Hierbei ist es möglich bis zu acht verschiedene Benutzer mit jeweils 17 unterschiedlichen Getränkearten abzuspeichern.
Die Lautstärke des Mahlwerks sowie die der Düsen ist vergleichbar mit anderen Vollautomaten. Bei geöffnetem Küchenfenster zur morgendlichen Stunde sind also auch die näheren Nachbarn mit wach, und dass ganz ohne Kaffee.
Einen besonderen Pluspunkt verdient die Krups aber im Bereich der Sauberkeit.
Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzprodukten spritzt diese Maschine nicht wild um sich, sodass man nach nur einem Latte Macchiato schon eine äußere Grundreinigung durchführen muss.
Trotz des nicht zu verachtenden Druckes von 15bar fließt der Kaffee hier unwahrscheinlich gleichmäßig. Die klug durchdachte Milchaufschäumdüse tut ihr übriges dazu. Bei den meisten Vollautomaten kommt die Milch nämlich von oben über die angedockten Milchbehälter und auch der anschließende Dampf. Das verursacht m.E. nach den meisten Schmutz an den Maschinen. Hier wird auf externe Milchbehälter komplett verzichtet denn die Milch befindet sich bereits im Glas bzw. der Tasse. Die Milchaufschäumdüse fährt sich dann von allein heraus und macht am Boden der Tasse halt. Damit ist die Düse komplett in der Milch versenkt und spritzt somit überhaupt nicht mehr. Sehr gutes Konzept.
Einen weiteren Pluspunkt erhält die Krups auf ihr Fassungsvermögen. Da passen eben schon mal 1,7l Wasser rein und der Tresterbehälter kommt auf glatte 12 Ladungen! Im Schnitt passen in selbigen bei den Konkurrenzmodellen nur 5-6 „Kaffeekuchen“ rein. Man ist also bei einer größeren Familie ständig mit dem Wegschütten der Restbestände beschäftig.
Noch ein Wort zum Wasserbehälter. Endlich mal einer der bei der Konstruktion mitgedacht hat. Der Behälter ist bei diesem Modell vorn hinter der rechten Tür angebracht und wird auch nach vorn rausgezogen. Warum das so wichtig ist? Nun, bei den meisten Modellen wird dieser von oben in die Maschine eingesetzt und somit muss man z.B. aufpassen ob das gute Maschinchen überhaupt noch in eine Küchenzeile mit Hängeschränken passt. An solche Dinge denkt man nämlich beim Kauf meist überhaupt nicht.
Kurz zum mitgelieferten Filter: In unserer Gegend haben wir eine gute Wasserhärte von Stufe 2. Ich persönlich habe, obwohl auch bei anderen Maschinen immer mitgeliefert, noch nie einen solchen Filter mit eingebaut. Ich weiß, das lesen die Hersteller hier nicht gern aber Probleme gab es deswegen noch nie. Die Zyklen für die Entkalkung werden damit nur ein wenig verkürzt, was aber immer noch preiswerter als das ständige Neukaufen ist. Im Übrigen hat es den Vorteil, dass mehr Wasser in den Behälter passt. Auch denke ich, dass einen geschmacklichen Unterschied nur feinste Gourmetzungen ausmachen können, ich kann’s nicht. Das ist aber jedem selbst überlassen und selbstverständlich kann man auch preiswerteren Ersatz von Fremdherstellern an der Maschine nutzen. Einen Unterschied gibt es da keinen. Gleiches gilt auch für den Entkalker. Logisch, dass die Hersteller immer nur ihre Produkte an den Mann bzw. an die Frau bringen wollen. Ist ähnlich wie mit der Druckertinte ;-)

Geschmack:

Bei diesem lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Hier aber nicht!
Krups wirbt hier mit dem Begriff „Barista“ was wohl die Maschine noch zusätzlich aufwerten soll. Das hat sie zum einen gar nicht nötig, zum anderen verwenden die echten Baristas auch heutzutage noch lieber Siebträgermaschinen. Aber nahe dran ist das gute Stück hier schon und das sollte es bei dem Preis auch. Der Kaffee schmeckt vorzüglich und der Milchschaum ist so cremig wie man es erwarten sollte. Auffällig war hier noch die wunderbare Farbabstufung der einzelnen Komponenten. Da sind die Übergänge vom Weiß der Milch, die leicht braune Abstufung bis hin zum richtig dunklen Braun des Kaffees absolut klar definiert. Das habe ich so bei noch keinem anderen Vollautomaten gesehen.
Das Getränk ist also auch im Glas ein optischer Leckerbissen.

Wartung und Reinigung:

Dazu kann ich im Moment leider noch nicht viel Auskunft geben. Ich nehme aber an, dass sich die Entkalkungszyklen ähnlich denen der Konkurrenz automatisch melden werden. Das dürfte sich bei einem Haushalt mit zwei Kaffeetrinkern und täglichem Gebrauch im Schnitt bei 3-4 Monaten bewegen. Und das wohlgemerkt ohne Filter!
Die versenkbare Milchaufschäumdüse ist selbstreinigend und meldet sich dann nach einer gewissen Zeit auch mal zur manuellen Grundreinigung an. Das geht aber ok, da bereits eine kleine Flasche Reinigungsflüssigkeit direkt in der Maschine verbaut ist und diese dann bei Bedarf selbständig nutzt.
Zwei dieser kleinen Flaschen befinden sich bereits im Lieferumfang.

Fazit:

Trotz des beträchtlichen Preises der hier von Krups aufgerufen wird, komme ich nicht umhin dieser Maschine das Prädikat „Besonders wertvoll“ zu verleihen und mit 5 Sternen zu adeln.
Der Geschmack ist für einen Vollautomaten über jeden Zweifel erhaben. Die Bedienung ist intuitiv.
Die Lautstärke nicht schlimmer als bei anderen Modellen.
Einzig einen kleinen Kritikpunkt möchte ich noch zum Ausdruck bringen:
Man kann über das Menü auch die Temperatur des Kaffees einstellen. Leider ist er mir aber selbst auf kleinster Stufe noch ein klein wenig zu heiß. Das ist auch der einzige Punkt bei dem die Konkurrenz hier die Nase etwas weiter vorn hat.

Man möge es mir nachsehen wenn ich hier vielleicht den einen oder anderen Punkt nicht mit erwähnt habe, aber das wäre für eine Rezension auch zu viel. Gern gehe ich auf einzelne Fragen in den Kommentaren ein und werde sie schnellstmöglich beantworten.

Kleine Ergänzung:

Nach nur 20 Latte bzw. Cappuccino wurde die Milchschaumdüse mit der Reinigungsflüssigkeit gesäubert. Damit ist der erste Behälter schon fast leer! Wenn man sich den Preis ansieht: http://www.amazon.de/Krups-XS-9000-Fl%C3%BCssigkeitsreiniger/dp/B006X0T90I/ref=pd_cp_k_2 ist das irgendwo nicht ganz OK! Vielleicht liest hier mal jemand von Krups mit und kann mir das erklären. Eigentlich sollte der Behälter erst nach ca. 250 Milchschaumgetränken zum Einsatz kommen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Altes Gerät mit neuer Bezeichnung? Oder doch innovativ..., 13. Oktober 2013
Von 
V. Förster (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die EA 9010 stellt eine Weiterentwicklung (so suggeriert es zumindest die Bezeichnung) des Modells EA 9000 dar, welche bereits vor mehr als einem Jahr auf dem Markt kam und insbesondere mit dem innovativen Milchaufschäumsystem zu überzeugen wusste (Ich habe die EA 9000 seit gut 1,5 Jahren im Einsatz). Ob es sich wirklich um eine Weiterentwicklung handelt, oder der mittlerweile nur halb so teure Vorgänge nicht doch die bessere Wahl ist, darauf will ich nun eingehen.

Lieferung, Ausstattung, Verarbeitung:
Die EA 9010 sieht nicht nur auf dem ersten Blick aus wie Ihr Vorgänger. Krups hat an den Äußerlichkeiten der Maschine (fast) nichts verändert. Die Maschine hat trotz ihres großen Ausstattungsumfanges relativ kompakte Abmessungen. Die verwendeten Materialien sind als hochwertig zu bezeichnen. Die beiden silbernen Klappen an der Vorderseite des Gerätes (hinter denen sich Wassertank, Tresterbehälter, Reinigungsmittel befinden) sind aus Metall gefertigt, genauso wie die Tassenablage an der Oberseite. Einzig die silberne Abdeckung für das Kaffeebohnenfach schafft es aufgrund der Ausführung in Kunststoff nicht ganz, den hochwertigen Gesamteindruck zu unterstreichen. Der ansonsten aus Kunststoff (hochglanz) bestehende Korpus sieht hingegen edel aus, auch wenn er Dank seiner Hochglanzoberfläche putzanfällig ist. Auffällig am Gehäuse ist das frontseitige Display über welches die Maschine komplett bedient wird.
Hier gibt es jedoch bereits den ersten Kritikpunkt. Bereits beim Vorgänger haben viele Kunden den doch recht minderwertigen Eindruck des Touchdisplays kritisiert. Es handelt sich, wie von alten PDAs bekannt, um ein resistiven Bildschirm, d.h. man muss Druck auf das Display ausüben, damit es reagiert. Zu allem übel führt dies auch beim 9010 Modell zu Wellen am linken Rand des Displays, was ein wenig billig wirkt, hier hat Krups die Chance verspielt, diesen Kritikpunkt auszuräumen.
Ansonsten fällt der höhenverstellbare Kaffeeauslauf ins Auge, welcher wie beim Vorgänger beleuchtet ist und somit die Zubereitung der Getränke ins rechte Licht setzt. Durch die Höhenverstellung passen auch hohe Tassen unter den Auslauf und sollte die Höhe nicht ausreichen, kann auch noch der darunter befindliche kleine Abtropfbehälter während der Zubereitung entnommen werden. Insgesamt ist dies jedoch alles nichts Neues und findet sich auch beim nur halb so teuren Vorgänger.
Der Lieferumfang hat sich ebenfalls nicht verändert und ist auf der Produktseite einsehbar. Erwähnenswert ist jedoch, dass die zur Krups passenden Tassen (welche entsprechende Markierungen für Milchgetränke aufgedruckt haben) vom Design her verändert wurden. Sie sind jetzt höher und nicht mehr so bauchig wie beim Vorgänger.
Ansonsten ist Alles beim Alten. Der Wassertank sieht immer noch die Verwendung von Wasserfilterpatronen vor, die die Betriebskosten der Maschine doch wesentlich erhöhen. Hier kann jedoch auf entsprechend günstigere Filter ausgewichen werden. Ich verwende diese an der EA 9000 seit gut einem Jahr, ohne geschmackliche Beeinträchtigungen.
Ein weiteres Manko, welches ebenfalls auch im 9010er Modell nicht von Krups beseitigt wurde ist die nicht entnehmbare Brühgruppe. So sollte man besser nicht darüber nachdenken, was im Inneren der Maschine nach mehreren Jahren Betriebszeit alles zum Leben erwacht, auch wenn die Maschine sich vielfältig reinigt.

Dass Krups hier an dem Äußeren der Maschine nicht viel geändert hat wird auch dadurch ersichtlich, dass der Maschine nach wie vor das Handbuch der EA 9000 beigelegt wird. Dies wäre nicht weiter tragisch, hätte Krups nicht das Menü überarbeitet und hier zahlreiche Funktionen ergänzt, die so im Handbuch nicht beschrieben werden. Dies ist in dieser Preisklasse doch ein Mangel und dürfte gerade Neukunden im Hause Krups erst einmal verärgern. Allerdings ist die Menüführung über den Bildschirm so intuitiv, dass man nur recht selten auf das Handbuch ausweichen muss, dazu aber später mehr.

Alles in Allem ist die 9010 von Seiten der Verarbeitung her nach wie vor top, unterscheidet sich jedoch kaum vom Vorgänger (der wie gesagt, wesentlich weniger kostet).

In-Betriebnahme/ Betrieb / Bedienung:
Sowohl die In-Betriebnahme als auch die Bedienung ist bei dieser Maschine wirklich sehr gelungen. Sie ist so ausführlich, dass man sogar manchmal das Gefühl hat, für dumm gehalten zu werden. So wird bei der Zubereitung jeder erforderliche Schritt erklärt und muss vom Bediener bestätigt werden. Auch verlangt die Maschine recht häufig nach Wasserwechsel, Entlehrung des Abtropf- / Tresterbehälters o.ä.. Ich habe mich aber in den letzten Jahren damit angefreundet und weiß mittlerweile die Vorzüge dieses Bedienkonzeptes zu schätzen. Egal was für ein Fall an der Maschine eintritt, man muss so gut wie nicht mehr ins Handbuch gucken, da die Maschine alles erklärt.
Positiv ist ebenfalls, dass so gut wie Alles von der Maschine überwacht wirkt. Sie merkt wenn die Kaffeebohnen alle sind, der Filter seine Lebenszeit ausgeschöpft hat, der Tresterbehälter voll ist, und und und... Auch auf Reinigungen weist die Maschine immer hin, allerdings können diese auch Übersprungen werden. Besonders nach dem Einschalten sollte die Maschine jedoch immer gespült werden, denn es bleibt immer etwas im Inneren zurück, welches man nicht unbedingt in der ersten Tasse haben möchte.
Neu bei der EA 9010 im Vergleich zum Vorgänger ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass sich die Maschine beim Ausschalten auch automatisch spült. Hier nutzt die Maschine die Löcher in der Tassenabstellfläche, um eine geringe Menge an Wasser nachzuspülen. Dies ist eine wirklich gute Neuerung, da man das Spülen nach einer Kaffeezubereitung gerne einmal vergisst. Schattenseite ist jedoch, dass nach dem Ausschalten Wasserspritzer auf der Tassenasbstellfläche zurückbleiben, welche zum häufigeren Reinigen zwingen, um die Maschine ansehnlich zu halten. Nun ja, man kann nicht Alles haben.
Was beim Betrieb im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls auffällt ist die Tatsache, dass die Maschine noch leiser geworden ist. Sowohl Mahlwerk als auch Düse arbeiten noch ein wenig leiser als beim Vorgänger und das obwohl der Vorgänger nicht gerade zu den lautesten Vertretern seiner Art zählte.
Womit Krups bei der 9010 ja kräftig wirbt, ist die unglaubliche Anzahl an Kaffeekreationen, welche mit der 9010 zubereitet werden können. Beschränkte sich der Vorgänger noch auf die Standard-kaffees, so sind hier die Black- und White Specials hinzugekommen (dazu etwas ausführlicher im Absatz Kaffeegenuss).

Innovativ bleibt im Betrieb das Milchaufschäumsystem, welches sich in dieser Art bei sonst keiner Maschine findet. Die Aufschäumdüse befindet sich im Geräteinneren und fährt bei Bedarf in die mit Milch befüllte Tasse, um diese zu erwärmen und Aufzuschäumen. Dadurch entfällt das anschließen eines extra Behälters o.ä.. Ich habe schon viele Vollautomaten mit Milchautomatik bedienen dürfen, aber keiner war so einfach zu bedienen wie die Krups EA 90XX Reihe. Dadurch, dass die Düse im Inneren auch automatisch gespült wird, kommen zumindest hier keine Bedenken bezüglich der Hygiene auf. Ein Kritikpunkt beim Vorgänger war, dass die Düse beim Raus- und Reinfahren leicht an einem Gehäuseteil streifte und damit dort Milchreste haften blieben. Hier hat Krups nachgebessert, dies trat bei meiner 9010 zumindest nicht mehr auf.

Aber jetzt kommt das eigentliche Novum an der 9010. Während bei der EA 9000 gerade die Milchaufschäumung immer im gleichen Muster ablief (Milch erhitzen, Aufschäumen, Düse fährt ins Gehäuse, Kaffee läuft ein) und dadurch alle Getränke wie ein Latte Macchiato (dreischichtig) aussahen, so hat hier Krups kräftig nachgebessert. Die Düse wrd nun z.B. benutzt, um beim Flat-White Kaffee das fertige Produkt noch einmal durchzurühren, oder um bei einem Red-Eye Koffee, Morning Koffee heißes Wasser dem Getränk hinzuzufügen. Dadurch ergibt sich sowohl geschmacklich wie auch optisch ein riesiger Unterschied zum Vorgänger (zumindest was die Specials betrifft). Allerdings hat der konsequentere Einsatz der Dampfdüse auch einen Nachteil. Während die Düse beim Milchaufschäumen zum Abtropfen eine Weile über der Tasse verweilt, so tut sie das nicht, wenn sie schwarzen Kaffee "bearbeitet" hat. Konsequenz ist, dass ein Tropfen auf dem Rückweg ins Gehäuse abfällt und an der Kunststoffabdeckung der Dampfdüse sich wiederfindet -> wegwischen angesagt.

Geblieben ist hingegen bei den Standard Getränken die große Einstellbarkeit in Form von Getränkemenge, Stärke, etc. Auch ein Favoritenmenü zum Abspeichern persönlich bevorzugter Einstellungen ist nach wie vor vorhanden. Bei den neuen Getränken lässt sich jedoch nur die Getränkemenge einstellen, die Stärke ist hier nicht wählbar.

Kaffeegenuss:
Der Vorgänger produzierte bereits sehr leckeren Kaffee. Hieran hat sich nichts geändert. Neu sind jedoch die Black- und White Kreationen, die durchaus einer Starbucks Filiale Konkurrenz machen könnten. Wer mit der 9010 jedenfalls Gäste bedienen möchte, kann getrost eine Kaffeekarte auslegen, um hier den Gästen einen Überblick zu verschaffen. Die Frage, ob es denn wirklich einen geschmacklichen Unterschied zwischen den einzelnen Variationen gibt, kann ich mit einem Jein beantworten. So gibt es Getränke, deren Geschmack ließe sich auch mit den Standard-Kaffeegetränken und den damit verbundenen Einstellmöglichkeiten hinbekommen. Einige Getränke sich jedoch völlig neu und auch geschmacklich anders. Insbesondere, wer ein Freund von sehr starken Kaffes ist, der findet im Red-Eye Coffee oder Americano interessante Getränke. Auch die Idee, den Filterkaffee (Morning Coffee genannt) mit Hilfe der Zugabe von heißem Wasser zu simulieren, finde ich interessant, zumal der Geschmack erstaunlich gut an Filterkaffee herankommt. Der wesentlich umfangreichere Einsatz der Dampfdüse ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Manko dabei ist, dass die Zubereitung der besonderen Getränke durchaus Zeit in Anspruch nimmt. Für den Red-Eye Coffee zum Beispiel, muss die Maschine 3 Mal Kaffee mahlen... das dauert.

Wer jetzt sagt, dies wäre Alles Spielerei mit 17 verschiedenen Kaffeesorten, dem kann ich nicht viel erwiedern. Mein Leben hat sich durch den Genuss eines Red-Eye Coffees, Americanos, etc. nicht grundlegend verändert, und wer mit dem Standard Programmen leben kann, der sollte sich noch schnell nach dem Vorgänger der EA9000 umsehen, so lange es sie noch gibt, denn der Preis ist um einiges niedriger und der Aufpreis für "nur" ein paar neue Kaffeesorten eigentlich zu hoch.

Reinigung:
Bevor ich jedoch zum abschließenden Fazit komme, möchte ich nach 1,5 Jahre Nutzung noch paar Erfahrungen zur Reinigung loswerden. Die Maschine verlangt recht häufig nach einer Reinigung (automatische Reinigung Dampfdüse, manuelle Reinigung Dampfdüse, Spülung, Entkalkung, etc.. Allerdings geschieht das meiste vollautomatisch, so dass es zumindest mir niemals lästig erschien. Im Gegenteil, lieber so, als alle paar Monate das Handbuch nehmen und die halbe Maschine zerlegen zu müssen. Die Lebensdauer des Wasserfilters ist nicht sonderlich lang und damit die Folgekosten entsprechend hoch, was man bei der Anschaffung bedenken sollte. Auch muss von Zeit zu Zeit neue Reinigungsflüssigkeit für die Dampfdüse, sowie Reinigungstabletten nachgekauft werden. Auch das sollte man im Hinterkopf behalten. Ansonsten ist die Maschine von Seiten der Reinigung her unkompliziert.

Zuverlässigkeit:
Der baugleiche Vorgänger läuft nun seit 1,5 Jahre und 4000 Tassen Kaffeevariationen bei mir ohne Probleme. Da die 9010 baugleich ist, sollte sich diese Erfahrung übertragen lassen.

Vergleich zum Vorgänger:
Die möchte ich kurz noch einmal gesondert zusammenfassen. Was hat sich an der 9010 verändert:
- Kleine konstruktive Verbesserung an der Milchaufschäumdüse (kommt nicht mehr ans Gehäuse)
- Etwas leiser
- Geändertes Menü
- konsequenterer Einsatz der Dampfdüse -> Mehr Kaffeevariationen
- Automatische Spülung beim Abschalten

Jetzt sollte jeder für sich selber entscheiden, ob der Vorgänger ausreichend ist oder nicht. Bautechnisch hat sich wenig geändert.

Fazit:
Schwierig, da es vom persönlichen Gusto abhängt. Ich persönlich würde jederzeit wieder zum Vorgänger greifen, da er weniger als die Hälfte kostet und bereits ein super Gerät war (siehe meine Rezension zur EA9000). Wie lange der Vorgänger noch auf dem Markt ist, dürfte absehbar sein. Die 9010 ist auf der anderen Seite ebenfalls ein top Gerät mit Verbesserungen im Detail tollen, neuen Einsatzmöglichkeiten der Dampfdüse und auch ihr Preis wird fallen. Bleibt als Kritikpunkt, dass Krups dem Gerät nicht mal ein geupdatetes Handbuch beilegt und das obwohl sich das Menü grundlegend geändert hat. Auch dass das Display immer noch einen antiquierten Eindruck hinterlässt ärgert, denn zahlreiche Kunden hatten beim Vorgänger bereits die Kritik geäußert.
Da jedoch die Maschine zuverlässig ist, sich gut bedienen lässt, einen richtig leckeren Kaffee produziert und ansonsten sehr hochwertig wirkt und jetzt die Dampfdüse wirklich gut nutzt, gibt es knapp 5 Sterne von mir, versehen mit dem Hinweis, sich unbedingt auch den Vorgänger anzusehen.

Update:
Ich konnte die Maschine mit dem neueren und etwas günstigeren Modell EA850B vergleichen und kann insbesondere Nutzern, die gerne mal einen Cappuccino trinken nur raten die 9000er Reihe zu nehmen. Beim kleineren Modell musste man ständig mühsam die Dampfdüse manuell zerlegen und reinigen, was bereits nach kurzer Nutzungsdauer gehörig nervte. Auch wenn die EA9010 gerne mal mit Anweisungen a la "Abtropfbehälter leeren, Automatische Reinigung starten", etc. aufwartet, so ist sie wesentlich pflegeleichter und handhabbarer. Auch im Gespräch mit zahlreichen anderen Vollautomaten Besitzern wurde das Milchsystem der EA9010 immer wieder gelobt. Ich habe bisher keine Maschine gesehen, welche so pflegeleicht guten Milchschaum produziert und nach 2 Jahren Dauerbetrieb des fast baugleichen Vorgängers (EA9000) kann ich in puncto Haltbarkeit der Mechanik nichts bemängeln.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Luxus-Vollautomat mit kleinen Tücken, 22. November 2013
Von 
Aelaria - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Vollautomat 9010 von Krups ist nun seit ca. vier Wochen bei uns und seitdem mehrmals täglich im Einsatz. Und wir sind – von ein paar Kleinigkeiten abgesehen – absolut zufrieden!

Auspacken und Einrichten
Der Kaffeevollautomat kam gut und sicher verpackt bei uns an. Ich bin kein Fan von unnötig verschwendetem Packmaterial und so hat es mich auch nicht gestört, dass der Automat nur im Herstellerkarton verpackt bei uns ankam und man auf einen zusätzlichen amazon-Verpackungskarton verzichtet hat. Gefehlt hat nichts und es war auch nichts beschädigt.
Die Einrichtung war dank sehr verständlicher und mit Bildern ausgestatteter Bedienungsanleitung kein Problem (auch wenn sich diese noch auf das Vorgängermodell bezog). Der Kaffeevollautomat selbst leitet den Benutzer nach dem Anschluss an das Stromnetz durch die Einrichtung und so braucht man die Bedienungsanleitung eigentlich gar nicht bzw. nur zum Nachschlagen, wenn etwas unklar ist.

Design
Der ganze Kaffeevollautomat macht einen hochwertigen Eindruck, aber das ist bei diesem Preis eigentlich selbstverständlich. Die Teile machen einen robusten und gut verarbeiteten Eindruck, lediglich die Abdeckplatte des kleinen Abtropfbehälters zeigt inzwischen unschöne Kratzer und das, obwohl es sich um Edelstahl handelt. Das sind zwar „normale“ Gebrauchsspuren wegen der Tassen, mindert aber den sonst schönen Anblick der gesamten Maschine. Auch sind die Einzelteile wie Abtropfbehälter oder Kaffeesatzauffangbehälter aus Plastik und leider nicht spülmaschinenfest, was ich wirklich schade finde.

Produkte
Einer der großen Vorteile dieses Kaffeevollautomaten ist sicherlich die riesengroße Auswahl an Möglichkeiten. Neben den Klassikern wie Espresso, Kaffee, Latte oder Cappuccino gibt es „White Specials“ (Milchkaffee, Café au lait, Flat white) sowie „Black Specials“ (Ristretto, Lungo, Doppio, Long Black, Americano, Red eye und Morning Coffee). Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, heißes Wasser zuzubereiten (z.B. für einen Tee) sowie heiße Milch (mit und ohne Schaum), wenn man sich einen Kakao wünscht. Verwendet werden können sowohl Kaffeebohnen als auch gemahlener Filterkaffee. Und bei manchen Programmen kann man noch zusätzlich Einstellungen vornehmen, z.B. die Kaffeegröße oder –stärke. Wer also Kaffeekenner ist und nicht nur die Klassiker schätzt, sondern auch gerne mal Abwechslung sucht, findet so schnell keinen anderen Kaffeevollautomaten mit so vielen Möglichkeiten. Geschmacklich überzeugen die Getränke auch (auch wenn der Geschmack natürlich stark von den verwendeten Kaffeebohnen abhängt) und auch der Milchschaum hält und fällt nicht sofort in sich zusammen.

Hygiene
Vor allem die Hygiene ist mir bei einem Kaffeeautomaten extrem wichtig, denn wer hat schon gerne alte Milchreste in einem frischen Kaffee? Aber hier kann mich der Krups-Vollautomat bis jetzt absolut überzeugen und das aus mehreren Gründen.
Der Automat ist mit mehreren Reinigungsprogrammen ausgestattet und meldet sich diesbezüglich auch regelmäßig zu Wort. Die automatischen Reinigungsprogramme sind unproblematisch und die Spülungen dauern auch nicht lange, lediglich bei der automatischen Reinigung der Milchschaumdüse muss man einige Minuten einplanen. Leider ist der Wasserabtropfbehälter etwas klein. An sich würde mich seine Größe nicht stören, denn schon aus hygienischen Gründen sollte man ihn regelmäßig leeren. Aber wenn der Automat sehr häufig Reinigungsprogramme durchführt, dann muss man den Abtropfbehälter ständig leeren. Bei einem Nachfolgemodell kann man hier also noch etwas nachbessern.
Zudem gibt es mehrere manuelle Reinigungsprogramme. Inzwischen wurde ich von dem Gerät nach ca. vier Wochen Nutzung dazu genötigt die Milchschaumdüse manuell zu reinigen. Die Durchführung war kein Problem, weil ich dazu ebenfalls vom Kaffeevollautomaten angeleitet wurde. Allerdings war die Milchschaumdüse dann doch nicht makellos sauber, sondern hatte eine leichte, braune Milchkruste und das trotz der ständigen automatischen Reinigungen. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, dass man regelmäßig zusätzlich manuelle Reinigungsprogramme durchführt.
Alles in allem bin ich mit der Hygiene aber absolut zufrieden. Man findet keine ekligen Milch- oder Kaffeeflecken am Gerät, muss sich wegen der automatischen Reinigungsprogramme wenig Gedanken machen und die manuellen Reinigungen sind selten bzw. ebenfalls schnell erledigt.
Gut finde ich auch, dass man die Milch für Milchmischgetränke direkt ins Glas gibt und diese NICHT in ein Gerät am/im Kaffeevollautomaten gefüllt wird. So kann man die Milch frisch aus dem Kühlschrank nehmen und kann sich sicher sein, dass man keine verdorbene/saure Milch im Kaffee hat. So entfällt auch die komplizierte Reinigung eventueller Milchschläuche etc. Und gerade im Sommer habe ich einfach ein besseres Gefühl, wenn die Milch frisch aus dem Kühlschrank kommt und nicht länger der (warmen) Raumtemperatur ausgesetzt war.

Bedienung
Die Bedienung dieses Krups-Vollautomaten ist wirklich kinderleicht und zwar von Anfang an. Der Touchscreen führt den Benutzer durch die Programme und man kann eigentlich nichts falsch machen. Selbst technisch unerfahrene Menschen bzw. Vollautomaten-Neulinge dürften keine Probleme mit der Bedienung haben. Auch bei jedem Milchmischgetränk (z.B. Cappuccino) wird man vorher daran erinnert, wie viel Milch man in das Glas füllen muss und erst nach der manuellen Bestätigung mit „ok“ beginnt die Maschine mit der Arbeit. Das ist nach einigen Wochen irgendwann nicht mehr nötig, aber leider lässt sich das (meines Wissens nach) nicht abstellen. Das ist nicht weiter schlimm und stört mich ehrlich gesagt wenig.

Fazit
Wer sich die Krups 9010 kauft, bekommt ein absolutes Luxusgerät für erstklassigen Kaffeegenuss, mit vielen Funktionen, einfachem Reinigungsprozess und leichter Bedienung. Da der Preis zumindest aktuell noch sehr hoch ist, lohnt es sich natürlich die einzelnen Vor- (und Nachteile) gegeneinander abzuwägen. Wer z.B. hauptsächlich Klassiker wie Espresso und Cappuccino liebt, wird wahrscheinlich auf die Krups 9010 mit ihren vielen Extrafunktionen verzichten können und dafür für weniger Geld ein einfacheres Gerät kaufen (das dann auch definitiv ausreicht).
Meine Familie und ich sind absolut begeistert und möchten den Automaten inzwischen nicht mehr missen, obwohl wir wahrscheinlich nie so viel Geld für einen Kaffeeautomaten ausgegeben hätten. Aber das muss wie gesagt jeder für sich selbst entscheiden bzw. abwägen.
Interessant sind noch Langzeiterfahrungen, deshalb werde ich in Zukunft diese Rezension regelmäßig updaten. Ich bin wirklich gespannt, ob ich auch in einem halben Jahr noch so begeistert sein werde, bin diesbezüglich bis jetzt aber noch sehr optimistisch.
Tipp: Wem der aktuelle Preis des 9010 zu hoch ist, sollte sich auch nach dem Vorgänger umsehen (Krups 9000). Dieser ist billiger, weist dafür aber auch noch den ein oder anderen Nachteil auf, den das neueste Modell nicht hat (zumindest laut der entsprechenden Rezensionen, ich habe die Krups 9000 nicht).

Update bzw. Erfahrungen nach ca. 6 Monaten täglicher Benutzung (29. Mai 2014):

Ich habe den Kaffeevollautomaten seit der Anschaffung täglich im Gebrauch und bin immer noch zufrieden. Mir schmeckt der Kaffee nach wie vor unheimlich gut und auch die Reinigung ist weiterhin problemlos und angenehm. Außerdem habe ich auch jetzt noch das Gefühl, dass der Vollautomat hygienisch ist.
Allerdings hat mein Gerät seit ein paar Wochen eine kleine Macke: es landet immer auch ein wenig des gemahlenen Kaffeepulvers im Abtropfbehälter, was am Anfang definitiv nicht der Fall war. Das ist nicht so gravierend, dass das ganze Gerät kaputt oder nicht mehr brauchbar wäre, aber es führt dazu, dass es ständig meldet der Abtropfbehälter wäre voll (was natürlich nicht stimmt). Das nervt mich inzwischen und ich hatte mir auch schon ernsthaft überlegt, mich an den Kundenservice zu wenden. Aber dann müsste ich ja wohl oder übel für einige Zeit auf meinen lieb gewonnenen täglichen Kaffee verzichten... ;).
Zudem stört es nach längerer Zeit, dass der Vollautomat sich ständig irgendwie "meldet" und keinen Kaffee zubereitet, bis das von ihm erkannte "Problem" beseitigt ist. Es passiert mir regelmäßig, dass ich den Vollautomaten anschalte und mir nur kurz einen Espresso machen möchte. Das dauert aber, weil er dann womöglich erst einmal fragt, ob man das automatische Reinigungsprogramm starten möchte (wurde erst erledigt - also auf NEIN klicken), dann folgt womöglich die Meldung, dass der Wasserbehälter aufgefüllt werden muss, dass der Abfallbehälter ausgeleert werden soll, dass das Kaffee-Niveau zu niedrig ist (also brav Kaffeebohnen nachfüllen) und zu guter letzt, dass der kleine oder große Abtropfbehälter voll ist. Das ist natürlich nicht immer der Fall, aber es nervt oftmals, sich durch die Fragen und Aufforderungen zu klicken, bis man endlich seinen Kaffee genießen darf. Er fragt mich auch grundsätzlich vor jedem Ausschalten nach einer Spülung - oder führt sie einfach selbstständig ohne "Erlaubnis" durch, was dann letztlich bedeutet, dass das heiße Wasser einfach aus dem Automaten auf die Abstellfläche fließt, wenn ich nicht schnell genug ein Auffanggefäß zur Hand habe. Das Ganze dient natürlich der Reinigung und Hygiene, aber manchmal stört es im alltäglichen Gebrauch einfach extrem und nervt.
Trotzdem bin ich weiterhin mit meiner Krups EA9010 zufrieden, denn bis auf die kleine Macke mit dem Kaffeepulver im Abtropfbehälter läuft sie problemlos.

2. Rezensions-Update vom 20.08.2014:
Der Kaffeevollautomat läuft weiterhin mehrmals täglich und tut inzwischen trotz mehr als 1000 Kaffeezyklen immer noch seinen Dienst. Das Problem, dass immer etwas vom gemahlenen Kaffeepulver/-rest in der Abtropfschale landet hat er weiterhin, aber dieses Manko hat sich bisher nicht verschlechtert, sodass wir auch nichts dagegen unternehmen (müssen). Sonst sind keine weiteren Probleme mehr aufgetreten.
Auch die Folgekosten haben sich letztlich als nicht so hoch entpuppt wie anfangs befürchtet. Wir wechseln nur aus hygienischen Gründen regelmäßig (alle 6-8 Wochen) den Wasserfilter aus und ca. alle 4 Wochen läuft einmal das volle Reinigungsprogramm mit einer Reinigungstablette durch, aber da habe ich damals für 10 Stück nur ca. 8 Euro bezahlt und sie halten wirklich lange. Die Reinigungsflüssigkeit für die Milchschaumdüse habe ich erst jetzt nach 10 Monaten (!) einmal erneuern müssen, obwohl wir ab und zu Latte macchiato und Café latte trinken (hauptsächlich aber den leckeren Espresso).
Ich hätte nicht gedacht, dass der Kaffeevollautomat sich so wacker schlägt, obwohl wir wahnsinnig viel Kaffee trinken (ein Familienmitglied arbeitet Nachtschichten und zwei Studentinnen der Familie halten sich in den Prüfungsphasen mit konstant hohen Kaffeedosen am Leben).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein super Gerät!, 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Ich habe die Krups EA 9010 nun schon seit 3 Monaten im täglichen Gebrauch und bin total zufrieden. Die Maschine ist total durchdacht und macht super Kaffee.

Bei der Kaufentscheidung habe ich folgendes im Betracht genommen:
Ich besaß eine “Delonghi Latissima Nespresso EN 670 B”. Die Maschine hat fast 1,5 Jahre dank etlichen Entkalkungen und penibler Reinigung der Milchdrüse, - Kanne usw. gut funktioniert. Nachdem die Milchaufschäumerfunktion den Geist aufgegeben hat, wollte ich irgendwie keine Kapselmaschine mehr. Nach langer Suche und mehreren Produkt-Demos habe ich mich Bewusst für die Krupps 9010 entschieden. Prinzipiell sind alle Marken-Geräte in der Preisklasse gut, dennoch hat Krups die Nase vorn.

Unter anderem waren mir folgende Punkte beim Kauf wichtig:
1) Der Kaffeegeschmack
2) Kompaktheit und alle Elemente von vorne bedienbar --- insb. Wassertank. (da kleine Küche, ungenügender Abstand zwischen Arbeitsfläche und Küchenschränke )
Außerdem finde ich es anstrengend wenn Wassertank hinten/ seitlich ist und vertikal herausgeholt werden muss.
3) Milchaufschäumen:
- Der Abstand zum Glas sollte nicht so groß sein, dass nicht nur den Milchauslass sondern auch die Tasse und rund um die Tasse alles voll spritzt. (Beispiel: die Saeco-Maschinen Gran Baristo, Xelsis usw)
- Die Mischdüsereinigung muss nicht sofort erfolgen, so dass das Spülwasser und der Dampf in frischgebrühtem Capuccino kommt (Beispiel: Saeco)
- Keine zusätzliche manuelle Putzaufwand nach der Zubereitung (z.B. den Milchschlauch durchspülen, Kaffeemaschine von den Milchflecken befreien usw.)
- Falls Milchbehälter--> Spülmaschinenfest (Erfahrung bei Delonghi: Ständig setzt sich die Milch in den Ritzen der Kunststoffteile ab, verstopft die Ausgänge und ist einfach ekelig)
4) Hygiene

Die Krups EA 9010 erfüllt alle meine Anforderungen.

1) Der Kaffee schmeckt ausgezeichnet. Der Geschmack kommt einer Profi-Siebträger-Machine unglaublich nahe. Das Milchaufschäumen mit der Dampflanze einer Siebträgermaschine setzt die Krupps 9010 perfekt vollautomatisch um. Der Cappuccino-Schaum ist vorbildlich.
2) Der Americano ist wie beim Italiener erst nach dem Brühen des Espresso mit Wasser gestreckt. .
3) Das Gerät macht optisch einen guten und soliden Eindruck. Die Edelstahl-Aluminium-Verkleidung, die ständig angefasst wird, ist matt und schön. Man sieht absolut keine Fingerabdrücke drauf.
4) Die Frontalbedienung ist optimal, da alle Arbeitsbereiche von der Gerätevorderseite erreichbar sind.
5) Die Bedienung über das Display ist kinderleicht. Fingerabdrücke auf der glänzenden Oberfläche sowie aufm Bildschirm sind unvermeidbar.
6) Das Display reagiert nicht besonders empfindlich und unnötig schnell wie z.B. bei Saeco Gran Baristo. Jeder Vorgang kann sofort abgebrochen werden.
7) Der Mahlgrad lässt sich nicht einstellen. Die Maschine rechnet die optimale Einstellung selbst. Finde ich super! Das Know-How und die Zeit habe ich auch nicht.
7) Die Funktionen wie der Energiesparmodus, der Einschalt- und Abschalt-Time finde ich praktisch und energiesparend
8) Unter dem Menüpunkt Favoriten können acht Profile mit Namen und unterschiedlicher Farbe angelegt werden. Super praktisch!
9) Die Kaffee-Temperatur ist einstellbar.

Zu der Reinigung:

Die „Reinigungsansprüche“ der Krups sind sehr hoch. Aber Gott sei Dank kümmert die Maschine großteils selber drum. Die Maschine entkalkt sich vollständig von alleine und spüllt die Milchdüse nach jeder Zubereitung, ohne das Spüllwasser und Dampf in der Tasse zu geben. Mir war es nicht wichtig, dass sich die Brühgruppe entnehmen und manuell reinigen lässt.

Das Wort „Selbstreinigend“ sollte man nicht auf die Goldwaage legen. Alle Marken-Geräte haben den selben Aufwand (z.B. die regelmäßigen Wartungsarbeiten, manuelle Düsenreinigung in regelmässigen Abständen, das Entkalken, Behandlung mit Eiweißlöser, Behälter leeren, Wassertank regelmäßig spülen usw.) Die Folgekosten z.B. Reinigungstabletten, Entkalker usw. sind mehr oder weniger gleich hoch.

Fazit: Wer also nicht bereit ist, etwas Zeit und Geld für die Reinigung und Pflege „seiner/ihrer“ Kaffemaschine zu investieren, sollte lieber gemütlich im Café sitzen oder Coffee to go bestellen.

Kritik:
1)Spülmaschinenfester Behälter, Tropfschale usw. ist ein Muss! (z.B. Saeco)
2) Die Milchgetränke werden einzeln kreiert. Das Warten auf die Milchdüsenreinigung und die Zubereitung der zweiten Tasse Capuccino wird heufig kritisiert. Mich stört es nicht. Ich habe die Kaffeaufbereitungszeiten von mehreren Maschinen mit der Krups-Bearbeitungszeit inkl. Reinigung verglichen. (You-tube Videos). Es sind wirklich 30-40 Sekunden, die man bei einem Jura oder Saeco spart. Aber hierzu sollte Krups sich eventuell was einfallen lassen.
3) „One-Touch“ stimmt nicht ganz! Wenn man keine Sonderwünsche hat oder das Menüpunkt Favoriten nicht benutzten mag, dann Ja…

Lasst Euch von den negativen Rezensionen und unnötigen Meckereien nicht abschrecken. Die Maschine ist top!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchsvoll, 8. November 2013
Von 
Helga Kurz "Helga Kurz" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Technische Daten finden Sie bei der sehr ausführlichen Produktbeschreibung.

Praxistest

Kaffeevollautomaten benutze ich seit ungefähr zwei Jahrzehnten. Die Krups EA 9010 habe ich seit 4 Wochen im täglichen Betrieb. Regelmäßig benutzt wird sie von zwei bis drei Personen. Bequemlichkeit und Qualität des Kaffees, der frisch gemahlene Bohnen mit starkem Druck zu diesem herrlichen schwarzen Gebräu werden lässt, auf das ich nur unter Zwang verzichten würde, halten sich bei fast allen Geräten, die ich jemals benutzt habe, die Waage. Mit der Zeit wurden die Vollautomaten immer raffinierter, auch teurer (und für mein Empfinden reparaturanfälliger) – die Krups EA 9010 hat mit dem derzeitigen Preis von 1.500 Euro die Obergrenze noch nicht erreicht. Seit einiger Zeit werden die Geräte im Mittelfeld und in der Oberklasse mit bunten Displays und LED-Beleuchtungen optisch in Szene gesetzt. Das ist bei diesem Gerät auch so. Design ist Geschmacksache, ich empfinde es bei diesem Gerät als gelungen, vor allem ist es relativ kompakt und passt in seinen Ausmaßen ohne weiteres auf eine Arbeitsfläche, über der sich im üblichen Abstand Oberschränke befinden.

Dieser Vollautomat, der eine breite Bandbreite von Kaffeespezialitäten produzieren kann, bereitet hervorragenden Kaffee in allen angebotenen Spielarten zu, wenn man ihn mit guten Bohnen füttert. Den Mahlgrad wählt er sich selbst. So weit, so sehr gut, bis die Milch, konkret der Milchschaum, ins Spiel kommt. Da wird es kniffliger, das ist die eigentliche Herausforderung für jeden Kaffeevollautomaten, egal welcher Preisklasse. Für leidenschaftliche Cappuccinotrinker ist das ein sehr wichtiger Punkt.

Dieser Vollautomat bedient sich eines Systems, das mir bisher nicht bekannt war. Die Düse zum Erhitzen und Aufschäumen der Milch ist in einer eigenen Kammer im Gerät integriert, in der auch die Reinigung stattfindet. Und zwar nach ausnahmslos jeder Tasse eines Milchgetränks, egal wie viele Personen man zu bewirten hat. Gut, überall wo Milch im Spiel ist, hat die Reinigung oberste Priorität, hier ist sie dennoch sehr zeitaufwendig. Sollten Sie das Pech haben, dass vier Personen gleichzeitig die Spezialität „Flat white“ (2 x Dampfdüse, 2 x Espresso) genießen wollen, stehen Sie ohne Übertreibung gute 20 Minuten am Gerät, vorausgesetzt, Sie setzen im Eifer des Gefechts nicht aus Versehen auch noch einen angefragten automatischen Reinigungsprozess in Gang, weil Sie oder ein Gast leichtsinnig die Taste „ja“ gedrückt haben. Dann dauert es noch länger. Dazu kommt, dass die Dampfdüse, die in aller Regel automatisch aus- und einfährt, von Zeit zu Zeit auch manuell abgeschraubt und gereinigt werden muss. Dazu gibt es mitgeliefertes „Werkzeug“, so wie auch eine Hilfe zum Wechseln der Filterpatrone, aber ohne Hilfsmittel geht es einfacher und schneller. Das ist kein Hexenwerk, die Anleitung benötigt man nicht, das Display führt Schritt für Schritt. Manchmal reinigt sich die Maschine auch selbst, vermutlich, wenn man die Anfrage zu häufig weggedrückt hat. Da das Wasser, das aus der Düsenreinigung resultiert, in die knapp bemessene Auffangschale läuft, muss diese sehr häufig geleert werden. Auch Wasser muss in den an sich ordentlich bemessenen Tank häufig nachgefüllt werden. Doch zurück zur Milch. Die Maschine hat Power (Stromverbrauch!), sie heizt immer wieder auf, auf die Temperatur kann man bedingt Einfluss nehmen, das bedeutet wirklich heißen Kaffee und heiße Milch. Auch Wasser erhitzt sie ordentlich. Das Erhitzen erfolgt bei Wasser und Milch immer über die Dampfdüse, die in meinem Haushalt ordentlich zu tun hat. Die Milch kommt mit dem Gerät ausschließlich über die Dampfdüse in Berührung, Schläuche gibt es in diesem System für die Milch nicht. Die Milch wird direkt aus dem Kühlschrank immer in die Tasse oder ins Glas gefüllt. Das Gerät lässt unterschiedliche Mengen zu, zum Teil kann man die Mengen einprogrammieren. Ich messe nicht ab, das lässt sich gut über das Augenmaß erledigen.

Die Achillesferse der Vollautomaten ist die Qualität des Milchschaums, der im günstigen Fall dick und cremig sein soll und seinen Stand bis zum letzten Schluck behält. Und das schafft auch dieses Gerät nicht. Der produzierte Milchschaum ist mal besser, mal schlechter, ideal ist er nie und zwar unabhängig von der Art der Milch und deren Fettgehalt. Dieses Niveau erreichen nach meinem Kenntnisstand keine der für den privaten Hausgebrauch konzipierten Maschinen, besser klappt das nur bei den großen Maschinen, die für den gewerblichen Bereich produziert werden und auch nur dann, wenn der Mensch hinter der Maschine sein Metier beherrscht. Da dampfgeschäumte Milch immer auch verwässert wird, schwören viele Hausfrauen in Italien auf Handschäumer, bei denen die Milch im Gefäß auf dem Herd erhitzt wird und dann mittels eines feinmaschigen, beweglichen Gittergeflechts, das im Deckel integriert ist, von Hand auf und nieder bewegt wird. Diesen sahnigen Schaum kann keine Dampfdüse erzeugen, auch die nicht, die in teure Haushaltsgeräte eingebaut sind. Das ist der Grund, warum ich die Qualität des Milchschaums nicht in meine Bewertung einfließen lassen werde.

Was mich stört, ist die aufdringliche „Geschwätzigkeit“ über das Display und die Wartungsintensität, die dieser Automat von mir erwartet. Du meine Güte, er ist letztendlich nichts anderes als eine Kaffeemaschine, wenn auch teurer als mancher Laptop! „One-Touch“ in Zusammenhang mit diesem Gerät ist ein Witz! Mit einem Druck aufs Gerät können Sie im günstigsten Fall erwarten, dass die Maschine sich an- oder ausschaltet (sehr höflich, sie duzt nicht, sagt brav „Auf Wiedersehen“ und kann Tag und Abend unterscheiden), ohne dass sie sonst irgendwelche Handgriffe von ihnen erwartet. Das können harmlose, wie das Leeren der Auffangschale (sehr häufig), das Auffüllen des Wassertanks (oft), das Leeren des Tresterbehälters (selten, gute Größe) oder das Auffüllen des Kaffeebohnenbehälters (selten, ebenfalls großzügig bemessen) sein, aber auch Dialoge über Reinigung automatischer oder mechanischer Art (Dampfdüse) oder gar im Morgengrauen Warnungen, dass Sie nach 20, 18 oder 15 Entnahmen unbedingt entkalken müssen, wenn sie den Schutz der zweijährigen Garantie nicht aufs Spiel setzen wollen. Vielleicht fragt sie Sie auch, ob sie die Filterpatrone getauscht haben und setzt nach der Verneinung ein undurchsichtiges automatisches Programm in Gang. Das nervt, besonders am frühen Morgen, wenn ich, bevor ich mich daran mache, die vor mir liegenden Herausforderungen des Tages, der zu dieser Zeit im November noch Nacht ist, in Angriff zu nehmen, schlicht und ergreifend in Ruhe die erste Tasse Cappuccino trinken möchte, die bitte ohne wenn und aber zügig zubereitet werden soll. Davor bin ich weder in Stimmung, die Lesebrille aufzusetzen, um irgendwelche Nachrichten auf dem Display zur Kenntnis zu nehmen, noch und vor allem nicht, irgendwelche Serviceleistungen für das Gerät zu erbringen. Ich erwarte von einem Kaffeevollautomaten, besonders in dieser Preisklasse, dass ich nach dem Einschalten nur noch das Symbol für Cappuccino berühren muss und den dann auch unverzüglich bekomme. Ich will nicht in mehreren Schritten, die mehrere Okays erfordern, gefragt werden, ob ich die Tasse unter den Auslauf gestellt habe und ob sich die genau abgemessene Menge Milch darin befindet. Ich bin mir sicher, dass Menschen mit durchschnittlicher Intelligenz das System bereits beim ersten Mal begreifen können und anschließend keine weitere ermüdende Führung im Immergleichen benötigen.

Durchschnittlich hat das Gerät in knapp vier Wochen pro Tag 6 Kaffeespezialitäten, überwiegend mit Milch, zubereiten müssen. Jetzt ist die spezielle Reinigungsflüssigkeit für die Dampfdüse und die Lebensdauer des Filters bereits erschöpft. In Kürze steht die mehrfach angedrohte Entkalkung an. Im Lieferumfang sind Appetithäppchen der benötigten Mittel und ein Filter enthalten. Anschließend fallen regelmäßig Folgekosten für diese Dinge an, die nicht unerheblich sind. Die Gewinnspanne bei diesen Produkten muss immens sein, sie sind unverschämt teuer, aber das ist bei allen Marken so. Natürlich steht in allen Anleitungen, dass keine anderen Mittel, schon gar keine wesentlich günstigeren Nonames, zu verwenden sind, um den störungsfreien Betrieb der Maschine nicht zu gefährden. Manchmal gibt es auch keine Möglichkeit, auf günstigere Produkte auszuweichen und die Möglichkeit, die Kosten durch größere Gebinde zu senken, ist auch nicht immer gegeben. Die Höhe der Folgekosten ist nicht zu unterschätzen und sollte in die Kaufentscheidungen einbezogen werden.

Fazit: Dieser Vollautomat macht auf mich einen komplexen Eindruck, was Befürchtungen in Hinblick auf Verschleiß und professionelle Wartung aufkommen lässt. Der Preis lässt lediglich Rückschlüsse auf die Anzahl der Ausstattungsmerkmale zu, die in diesem Gerät üppig vorhanden sind. Ob die in der Maschine verbauten Teile sehr verschleißanfällig sind, kann ich nicht beurteilen. Ich habe hinsichtlich der Qualität der Dampfdüse, die ich bereits mehrfach ausgebaut habe, aber kein sehr gutes Gefühl. Besonders was das Gewinde anbelangt, habe ich Zweifel, ob das jahrelangen Belastungen standhält. Die Zahl der Foren, die sich ausschließlich mit der Problembehebung bei Kaffeevollautomaten beschäftigen, sprechen Bände. Ein hoher Preis garantiert eben nicht unbedingt höherwertige Teile. Es ist unmöglich, nach nur vier Wochen Nutzung ein fundiertes Urteil über die Lebensdauer und Störanfälligkeit eines Kaffeevollautomaten abzugeben. Meine Wertung ist als vorläufig anzusehen. Sollten sich in der Zukunft erhebliche Mängel ergeben oder die Maschine gar nach nicht allzu langer Nutzungszeit komplett ausfallen, werde ich meine Rezension entsprechend verändern. Stand heute gibt es lediglich Abzüge für die häufige Aufmerksamkeit und Wartung, die dieses Gerät von mir einfordert. Für diesen Preis kann der Kunde erwarten, dass er es ist, der verwöhnt wird und nicht der Kaffeeautomat.

Helga Kurz
8. November 2013
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ONE TOUCH = dreiste Werbelüge! Maschine eigentlich gut ...., 25. Oktober 2013
Von 
H. Schmidt - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
„Für Ergebnisse in Perfektion genügt ein Fingerdruck.“ heisst es in der Werbung für den Kaffeevollautomat. „17 voreingestellte Rezepturen für Kaffee-/Milch-Getränke, die sich mit nur einem Knopfdruck herstellen lassen.“

Also meine Maschine schafft das nicht. Hier der typische Ablauf, um einen Cappuccino ohne Sonderwünsche zuzubereiten:

1. Maschine einschalten, das zähle ich noch nicht mit
2. Abfrage ob gespült werden soll. Ich drücke jetzt mal nein, denn ich will einen Cappuccino.
3. Ich drücke die „Cappuccino-Taste“. Diesen Druck zähle ich jetzt: ONE
4. Ich soll wählen wie gross der Cappuccino sein soll, Medium (240ml) ist vorausgewählt, ich drücke „Starten“: TWO
5. Ich soll Milch in ein Glas schenken, auf dem Display wird genau angezeigt wieviel: THREE
6. Ich soll das Glas/Tasse unter den Auslauf stellen: FOUR

Erst jetzt fängt die Maschine an zu werkeln. Der Aufschäumer fährt aus, wärmt und schäumt die Milch in der Tasse auf, danach wird der Kaffee gemahlen, gebrüht und eingefüllt. Am Ende meldet die Maschine mein Cappuccino sei fertig, anschließend beginnt sofort das Reinigungsprogramm für die Milchschaumdüse.

Das Ergebnis ist wirklich ein leckerer, heißer Cappuccino. Aber mit einem Fingerdruck war das beileibe nicht getan. Ohne 4-mal dem Gerät OK zu geben, kommt kein Cappuccino zustande. Gleiches übrigens bei allen anderen Getränken mit Milchzubereitung. Die zwei zusätzlichen Klicks beim Einschalten ignoriere ich bei der Berechnung jetzt mal.

Hier wird also etwas versprochen, was die Maschine nicht ansatzweise einhält. Selbst einen ganz normalen Kaffee kann man erst nach mindestens 2 Tastendrücken herstellen.

Die Maschine hat nämlich die Eigenart ziemlich viel auf dem Display anzuzeigen und zu fragen. Im Grunde genommen ist das nicht schlecht, erlaubt es doch schnell persönliche Variationen bei den Getränken. So kann man bei jeder weiteren Abfrage auf Wunsch z.B. die Menge Milch bzw. Kaffeemenge oder Stärke verändern. Insbesondere für Reinigungsarbeiten etc. ist die Anleitung auf dem Display eigentlich auch eher hilfreich als störend.
Leider wird die Maschine aber als ONE TOUCH beworben und mit einem einzigen Touch bekommt man gar nichts. Nicht ein einziges Getränk lässt sich wirklich mit einem Klick produzieren. Deshalb ist die Werbung eigentlich extrem irreführend und ich bin hin und hergerissen, wie viele Punkte ich für dieses falsche Vorgaukeln abziehen soll?

Doch zunächst einmal will ich ein möglichst kompletten Test der Maschine abgeben.

Auspacken – Inbetriebnahme
=====================
Geliefert in einer grossen stabilen Verpackung, dennoch kann man das Gerät auch alleine sehr schnell aufbauen. Der Vollautomat ist leichter und handlicher als ich es eigentlich erwartet hatte. Auch der Einbau des mitgelieferten Kalkfilters, Reinigungslösung etc. geht schnell und problemlos, die Maschine zeigt notwendige Schritte am Display gut an.

Die Getränkezubereitung
==================
Die Bedienung ist wirklich einfach, wenn auch nicht wie die Werbung verspricht als ONE TOUCH sondern man muss schon viel häufiger drücken und vieles bestätigen. Die vielen Anzeigen und Fragen auf dem Display sind gerade bei Getränken bei denen man ja lernt wie der Ablauf korrekt ist dann eher nervig. Leider ändert das speichern im persönlichen Menü nichts an der Anzahl der Klicks die man machen muss. Im persönlichen Menü wird lediglich die ausgewählten Abweichungen (ml- Menge, Stärke Kaffee etc), trotzdem wird man ständig gefragt ob die Tasse jetzt drunter steht, ob die Milch drin ist etc... Von ONE TOUCH keine Rede.

Ein Cappuccino dauert ca. 2 Minuten, danach reinigt sich in einer knappen weiteren Minute die Milchdüse vollautomatisch bevor man das nächste Getränk zubereiten kann. Eine grössere Anzahl von Cappuccinos hintereinander benötigt also doch eine ganze Menge Zeit. 4 Gäste, 4 Cappuccino, über 10min Zeitbedarf … Das muss man wissen. Ich würde mir bei solchen Mengen wünschen dass der Automat Zeit sparen könnte indem nicht nach jeder Tasse die Düse gespült wird. Das könnte ja auch reichen wenn das nach den 4 Tassen geschieht.

Geschmacklich liefert der Automat ein sehr gutes Resultat ab. Die unterschiedlichen Programme sind gut voreingestellt, hier kann man wirklich nicht meckern. Natürlich muss man ggf. verschiedene Bohnensorten probieren.

Etwas überrascht war ich zunächst von der geringen Höhe zwischen Abtrofpschale und Kaffeeauslass. Meine normalen Latte-Gläser haben nicht darunter gepasst und ich war schon ziemlich geschockt darüber. Aber es ist kein wirkliches Problem, bei der Abtropfschale kann man ein kleines Stück abnehmen und dann kann man auch handelsübliche Latte-Gläser unter den Ausguss stellen und leckere Latte zubereiten.

Reinigungsarbeiten
==============
Riesiger Vorteil dieses Vollautomaten ist die einfache Reinigung. Da die Milch immer in der Tasse zubereitet wird gibt es hier schon keine schmutzigen Schläuche, die Düse wird nach jeder Verwendung gereinigt, zusätzliche Spülprogramme im täglichen Betrieb reinigen zusätzlich.
Negativ fällt die doch recht klein dimensionierte Abtropfschale auf die bei solchen Spülprogrammen recht häufig voll ist und ausgeleert werden muss. Auch das meldet die Maschine natürlich und es ist einfach die Schale zu entleeren, etwas größeres Volumen wäre aber sehr hilfreich.
Das „große Reinigungsprogramm“ ist ebenfalls zwar mit fast einer halben Stunde zeitaufwändig, die Maschine macht aber viel automatisch und die restlichen Handgriffe werden am Display gut angezeigt und sind leicht durchführbar.

Folgekosten
=========
Dass der Vollautomat in der Anschaffung nicht wirklich billig ist kann man sofort an der Preisliste sehen. Was man als Folgekosten weiter einkalkulieren muss sind folgende Ersatzteile die regelmässig je nach Verbrauch getauscht werden müssen:
* Krups F 088 01 Wasserfilter
* Krups XS 3000 Reinigungstabletten
* Krups XS 9000 Flüssigkeitsreiniger für die Milchdüse.
* Krups Anticalc Kit* F054 Entkalker
Über die genauen Austauschzeiten kann ich jetzt noch nichts konkretes berichten da ich den Vollautmaten erst knapp 4 Wochen besitze und bisher noch nichts davon ersetzt werden musste. Nach den Unterlagen im Handbuch muss ich davon ausgehen dass ich alle 2-3 Monate eine Reinigung mit dem Entkalker und neuen Wasserfilter benötigen werde.

Fazit
====
Toller Vollautomat, leckerer Kaffee, angenehm wenig manuelle tägliche Reinigungsarbeiten. Vorwerfen kann man dem Automat höchstens die langsame Zubereitungszeiten insbesondere durch ständige selbstätige Reinigung.
Nicht tolerabel ist jedoch die Werbung die etwas verspricht ,was definitiv nicht eingehalten wird. Das mit dem ONE TOUCH ist eine dreiste Werbelüge. Und für diese Lüge ziehe ich dem Automat jetzt 1 Stern ab, bin fast versucht noch deutlicher abzuwerten, da das ONE TOUCH ja von Krups überall als Haupt-Verkaufs-Argument genannt wird. Wer sie vor allem aufgrund dieser Zusicherung kauft, wird enttäuscht werden.

Kleine persönliche Bitte am Ende: wer diese Rezension als "nicht hilfreich" bewertet möge mir doch bitte per Kommentar die Gründe mitteilen, vielleicht kann ich diese ja nachvollziehen und hier noch nachliefern? Ich lerne gerne dazu. Danke!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Automat-aber auch eine kleine Diva, 2. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Zum Vollautomaten wurde in den vorherigen Rez. alles wichtige erwähnt-unser Fazit nach 3-monatigem Gebrauch:
1. der Kaffee und die Variationen schmecken toll,auch unsere Gäste sind begeistert
2. häufiges spülen,reinigen,auffüllen etc.-was aber der einzigartigen Milchschaumdüse (alles ohne Schläuche für Milch) geschuldet ist- manchmal nervig,aber hygienisch top-damit absolut ok
3.optisch ein Hingucker in der Küche
4. Mahlwerk ist genauso laut wie andere auch

Klare Kaufempfehlung !!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Cappuccino, 21. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Die Maschine macht einen super Cappuccino und das Reinigungssystem ist überzeugend.... allerdings erfordert es auch Geduld, da nach JEDEM Milchgetränk die Schäumlanze gereinigt wird und nach 10 Benutzungen kommt noch die große Reinigung. Aber das Ergebnis überzeugt, denn Hygiene geht vor.
Außerdem ist die Auswahl an verschiedenen voreingestellten und selbstdefinierbaren Kaffeevariationen enorm..... absolute Empfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Vielfalt liegt die Würze, 5. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Krups bewirbt seinen EA9010 Automatic Espresso Vollautomaten vollmundig mit der Zeile "Der einzigartige One-Touch-Cappuccino Vollautomat mit automatischer Reinigung der Milchschaumdüse". Eine Zeile, die viele ansprechen dürfte. One-Touch-Cappuccino - der Traum vieler Kaffee-Genießer. Eine sich automatisch reinigende Milchschaumdüse, wunderbar. Im Real-Betrieb allerdings zeigt das Konzept seine Schwächen. Ich muss mich an dieser Stelle bei meinen Vor-Rezensenten bedanken, denn sie haben es mit ihren ausführlichen Berichten auf den Punkt gebracht. Ich spare mir daher an dieser Stelle die Lobhudeleien und nennen zu allererst die kritischen Aspekte dieses Vollautomaten.

Die Mär von der einzelnen Berührung
One-Touch. Eine Berührung. Und schon fließt der Cappuccino. Ein Wunsch, ein Traum. Doch leider bleibt es bei der Illusion. Der Krups-Vollautomat verlangt dem Anwender einiges ab. Bis der Cappuccino oder andere Milchspezialitäten tatsächlich in der Tasse ankommen, sind nicht ein, sondern mehrere Berührungen des (etwas antiquierten) berührungsempfindlichen Displays erforderlich. Das Gerät weist einen auf die einzelnen Schritte hin, fordert mehrere Bestätigungen ab. Bei der Erstanwendung sicherlich sinnvoll, erweist sich diese Prozedur nach wenigen Zubereitungen als mühsam - und nervig. Wer nicht auf den Kopf gefallen ist, fühlt sich mitunter veräppelt. Oder fordert Ihr Auto Sie täglich auf, den Schlüssel einzustecken, ihn zu drehen, die Kupplung zu treten, das Bremspedal zu betätigen und zwischenzeitlich jeden einzelnen Schritt zu bestätigen? One-Touch ist folglich ein großes Versprechen, das so nicht eingehalten wird. Verschmerzbar, aber irritierend.

Die Milch macht es
Das zweite große Versprechen, das Krups seinen Käufern macht, ist die automatische Reinigung der Milchschaumdüse. Und - anders als bei der One-Touch-Illusion - hält der Hersteller, was er verspricht. Wäre da nicht ein "aber", gäbe es nichts zu sagen. Und hätte ich nicht schon meine Erfahrungen mit Automaten anderer Hersteller (insbesondere Saeco) gesammelt, hätte ich auch nichts auszusetzen. Denn - das muss jedem Käufer bewusst sein - bei der EA9010 handelt es sich um einen Vollautomaten für den Privatgebrauch. Dass man das allerdings so deutlich spürt, ärgert mich. Zur Sache: Bereitet man einen Cappuccino oder einen Latte macchiato zu, muss man lediglich Milch in ein Glas/eine Tasse füllen und unterhalb des Auslaufs platzieren. Wie von Zauberhand gleitet dann die Milchschaumdüse in die Tasse und verrichtet ihr Werk. Ist sie fertig, verschwindet sie wieder im Gehäuse-Inneren. Doch dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Die Düse beginnt mit der Reinigung. Wie versprochen. Gut, könnte man meinen. Gut gemeint aber wäre anders. Denn Krups geht offensichtlich davon aus, dass man seinen Cappuccino ausschließlich alleine trinkt. Was aber, wenn auch der Gast oder schlimmer noch die Gäste ebenfalls einen möchten? Dann steht man - andere haben es bereits geschrieben - minutenlang vor dem Automaten und lässt einen Cappuccino nach dem anderen raus. Und jedes mal reinigt die Milchschaumdüse. Jedes mal!

Warte mich, dann bin ich Dein
Ein Vollautomat wäre kein Vollautomat, würde er nicht hin und wieder um ein wenig Aufmerksamkeit bitten. Wartung nennt man die liebenswürdige Form der besonderen Zuwendung. Reinigen hier, Reinigen da: Filter austauschen, Reinigungsflüssigkeit nachfüllen, Entkalkung durchführen. Vollkommen normal. Wer einen Vollautomaten erwirbt, muss mit Folgekosten rechnen. Die Hersteller - nicht nur Krups - lassen sich ihre Service-Komponenten gut bezahlen. Hier greift das Rasierer-Prinzip: Der Rasierer wird fast hergeschenkt (okay, davon kann man bei einem UVP von 1.500 Euro für die EA9010 kaum sprechen), für die Klingen werden unverschämt hohe Preise aufgerufen. Aber all das ist bekannt. Und ärgert mich nicht. Was mich ärgert, ist, dass die Maschine nicht nur hin und wieder die Durchführung von Wartungsschritten fordert, sondern immer und immer wieder. Meine Saeco ist diesbezüglich weitaus freundlicher zu mir.

Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt
Drei Kritikpunkte sind damit genannt, sie bleiben die einzigen. Denn die Krups EA9010 hat auch viel zu bieten. Und ihre positiven Seiten überwiegen, bei weitem. Sie bietet eine ungeahnte Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten, die noch einmal durch unzählige Individualisierungsmöglichkeiten erweitert werden. Praktischerweise lassen sich alle Individualisierungen dauerhaft speichern und dank einer Favoriten-Funktion einzelnen Nutzern zuordnen. Perfekt gelöst. Weil auch Qualität der Zubereitung keine Wünsche offen lässt, fällt mein Gesamturteil trotz der genannten Kritik positiv aus. 4 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super zufrieden, 4. November 2013
Von 
Hannibal (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Krups EA9010 Automatic Espresso, Touchscreen, One-Touch-Cappuccino (Haushaltswaren)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als Vine-Tester steht man immer ein Stückweit im Verdacht, die zur Verfügung gestellten Waren aus einer Art Dankbarkeit positiver zu bewerten, als man dies täte, wenn man die Waren regulär gekauft hätte.
Es ist mir gerade, bei einem so hochpreisigen Artikel ein Herzensanliegen, meine Versicherung abzugeben, dass ich den Krups EA 9010 genau so objektiv bewertet habe, als hätte ich ihn käuflich erworben. Dies sehe ich als Verantwortung gegenüber dem Amazon-Kunden.
Jeder mag diese Rezension so bewerten, wie er es für richtig hält, jedoch bin ich stets dankbar, wenn man mir die Gründe für ein „nicht hilfreich“ nennt, damit ich zukünftig entsprechend darauf reagieren kann. Denn es geht hier einzig und allein, dem Kaufinteressenten eine möglichst umfangreiche und nicht zu aufgeblähte Kaufempfehlung abzuliefern.

Zur Bewertung:

Unboxing/Inbetriebnahme:

Zunächst einmal, es sind alle Bauteile solide und sicher verpackt. Seltsam, wie schon öfter bei Rowenta und Krups beobachtet, ist der Außenkarton nur mit einem kurzen Klebeband gesichert. Deshalb hatte sich der Karton an der Oberseite schon leicht geöffnet, was dem Inhalt jedoch kein Problem bereitete.
Das passende Plätzchen war bereits vorbereitet, sodass nach dem Abspülen der Bauteile die Kaffeemaschine schon annähernd den Rüstzustand hatte, dass man loslegen konnte.
Aber es waren noch die Wasserhärte einzustellen, ebenso im Menü die Sprache, Datum usw.
Dann wurde der Wasserfilter und die Reinigungsflasche eingesetzt. Der sodann im Display empfohlenen Reinigung habe ich selbstverständlich zugestimmt und dann konnte es losgehen.
Den ersten Kaffee habe ich zubereitet, in dem ich mich durch die Schritt-für-Schritt-Anleitung geklickt habe. Mit „One-Touch“ hat dies freilich nichts mehr zu tun. Jedoch haben bei der Krups EA 9010 bis zu 8 Benutzer die Möglichkeit, ihre 17! Lieblingsgetränke zu konfigurieren. Mehr als drei Speicherplätze pro Person haben wir bisher nicht beansprucht.

Der erste Kaffee:

Was fällt auf? Was Mahlwerk ist nicht so krawallig, wie ich es schon erlebt habe. Sogar hochpreisige Jura-Maschinen, die ich die Ehre hatte, nutzen zu dürfen, waren lauter. Es ist ganz klar: das Zerkleinern der Bohnen in Pulver, zumal dann, wenn jenes Pulver sehr fein sein soll, ist ein physikalischer Vorgang, der nicht ohne Geräusche vonstatten geht. Der stabile und solide Korpus der EA 9010 dämpft jedoch das Geräusch gut. Nicht sehr gut, wenn hier denke ich wäre noch Luft nach „Leiser“. Kritik auf allerhöchstem Niveau, wie ich zugeben muss, aber wir reden hier nicht über eine 300-Euro-Maschine und deshalb möchte ich auch keine noch so kleinen Auffälligkeiten auslassen.
Zunächst probierten wir normalen Kaffee, schwarz getrunken. Auch, wenn ich es als Nespresso-Fan nicht gerne zugebe, aber in Kombination mit den Lavazza Qualità Rossa-Bohnen, aber auch, wenn man günstigere Bohnen vom Discounter nutzt, der Geschmack ist grandios. Ich kann mich nicht erinnern, im privaten Haushalt je einen Kaffee getrunken zu haben, der besser schmeckt.
Noch deutlicher wird der Unterschied, wenn man das spektakuläre Milchaufschäum-System einsetzt. Nicht, wie bei allen Vollautomaten, mit denen ich es bisher zu tun hatte, wird die Milch aus einem separaten Milchtank gezogen, sondern vor der Zubereitung bereits in die Tasse gegeben. Die Maschine sagt an, wie viel Milch sie für die Zubereitung des Cappuccino, Café Latte, Latte Macchiato usw usw benötigt.
Die Milchschaumdüse schäumt sodann die Milch auf und fährt danach zurück in die Ruheposition und reinigt sich unmittelbar danach. Während dieses kurzen Vorganges muss man warten, bevor man fortfahren kann. Alles kein Problem.
Aber zurück zu den Kaffeespezialitäten mit Milchschaum. Bei KEINER Maschine habe ich es jemals erlebt, dass die Grenze zwischen Kaffee und Milchschicht so klar abgegrenzt ist, wie bei der Krups EA 9010. Meist war dies nur bei solchen Getränken der Fall, die klassisch mit Siebträger-Maschine und Milchkännchen zubereitet wurden.
Hier fängt also der Genus schon bei der Optik an.
In diesem Zusammenhang noch sehr bemerkenswert, dass man nach der Nutzung der Milchfunktion keine äußerliche Grundreinigung vornehmen muss. Die Saeco HD8855/01 Kaffee-Vollautomat Exprelia Evo Class (300g Bohnenbehälter, 15 bar, 1400 Watt, integriertes Milchsystem ) schwarz-silber beispielsweise spritzt teilweise derart, dass man nach jedem Latte & Co die Maschine abwischen muss. Sehr nervig, aber bei der Krups EA 9010 kein Problem.
Noch ein Wort zum Geschmack: ich hatte eher einenErgebnis, wie bei etlichen anderen Maschinen, die mit 15 bar Druck arbeiten, erwartet. Umso überraschender, dass die Krups EA 9010 noch ein Quäntchen mehr „aus der Bohne holt“.
Ich hatte dieser Tage die Möglichkeit, einen Kaffee, zubereitet im Siemens TE803509DE Kaffeevollautomat EQ.8 series 300, edelstahl / schwarz
zu kosten. Diese arbeitet mit 19 Bar Druck, der Kaffee schmeckte auch hervorragend, aber nach Meinung Mehrerer, inklusive Siemens-Besitzer, schmeckt der Krups-Kaffee runder- schlicht besser. Nichts desto weniger, ist diese Siemens-Maschine, die in der gleichen Preisklasse spielt, ein hervorragendes Gerät.

Verarbeitung/Optik:

Die Optik ist gewiss größtenteils Geschmackssache, jedoch gefällt mir das klassische dezente Design. Trotzdem wirkt die Maschine edel und chic und wird sich ebenso in eine klassische, wie auch moderne Küchenzeile harmonisch integrieren. Übrigens muss man bei der Wahl des Standortes nicht darauf achten, dass man auch an die Rückseite der Maschine kommt, um den Wassertank entnehmen/einschieben zu können. Dieser befindet sich nämlich im Frontalbereich der Krups EA 9010. Bonuspunkt!

Die Verarbeitung ist unzweifelhaft hervorragend. Alle Teile fügen sich perfekt ineinander und auch die beweglichen Teile sind so gefertigt, dass sie bei pfleglicher Behandlung eine lange Zeit halten werden.
Einzig das Touch-Display, welches bei stärkerem Druck an den Rändern „Wellen schlägt“ ist ein klitzekleines Manko. Hat man sich an die Bedienung gewöhnt, weiß man jedoch das Touchpad gezielter zu bedienen und jener Effekt spielt keine Rolle mehr.

Laufende Kosten:

In diesem Kapitel noch ein Wort zu dem Kaffeefilter.Seit wir uns von zwei Jahren die DeLonghi EN 520.W Nespresso Lattissima+ / Milchschaum-System / Silky White zulegten, genauer gesagt derer zwei- eine in einem Haushalt mit sehr weichem Wasser, die andere für die Zweitwohnung mit härterem Wasser sehe ich das Thema Wasserfilter etwas anders, als Vor-Rezensenten, die auf die Nutzung des Filterelements verzichten. Man möge mir diesen kleinen Schwenker verzeihen, aber spätestens seither weiß ich, wie stark die Wasserqualität auf das Endprodukt, nämlich hervorragende Kaffee-Spezialitäten Einfluss nimmt.
Deshalb mein Rat an alle, die die 11 Euro für die F088 Claris Wasserpatrone sparen wollen:
Wenn man das Maximum aus der Maschine herausholen will, würde ich auf jeden Fall klassisch im externen Wasserfilter (Brita o. Ä.) gefiltertes Wasser verwenden.
Wenn man sehr weiches Wasser hat, kann man ggf. darauf verzichten.

Die Reinigungsfläschchen XS 9000, für die später rund 15 Euro zu berappen sind, sind bereits im Lieferumfang enthalten. Die erste 100-ml-Flasche hält nach geschätzten 30-40 Milchanwendungen noch. Bleibt abzuwarten, wie lange noch.
Für das Entkalkungspulver F054 werden 4 Euro fällig, für 10 Reinigungstabs (XS 3000) ca. 6 Euro.

Fazit:

Wenn man unbedingt meckern wollte, so könnte man anmerken, dass der Abtropfbehälter sehr rasch seine Kapazität erreicht. Dem gegenüber steht ein 1.7 Liter Frischwassertank und ein Tresterbehälter, der mindestens 10 Kaffeeladungen aufnimmt.
Es kommt dies aber eher dem Versuch nahe, mit Gewalt das Haar in der Suppe finden zu wollen.
Die Krups EA9010 ist unzweifelhaft der beste Kaffeevollautomat, den ich bisher testen durfte. Dabei habe ich mit beispielsweise der oben erwähnten Saeco 8855 auch sehr gute Vollautomaten testen dürfen. Sehr gute Gerät, aber nicht so gut, die die Krups EA 9010, daran gibt es keinen Zweifel.
Besonders das grandiose und SPRITZERLOSE System zur Milchaufschäumung stellt die Krups EA9010 auf ein höheres Prodest, als all jene Maschinen, die den Kaffee im Tank führen. Sowohl von der Pflege, als auch von dem Geschmackserlebnis her.
Ich habe mich selber dabei ertappt, dass selbst bei einem sehr wartungsarmen Milchsystem, wie beispielsweise der besagten Delonghi EN 520 oftmals die Faulheit obsiegt und man auf den leckeren Milchschaum, den auch diese Maschine zuzubereiten imstande ist, verzichten muss.
Einfacher, als die Krups EA9010 kann man es dem Benutzer nicht machen. Besseren Kaffee kann man zuhause nicht zubereiten.
Es überwiegt ein grandioser Eindruck und eine hervorragende Funktion der Krups EA 9010 und somit vergebe ich 99.9%= 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen