Kundenrezensionen

34
3,2 von 5 Sternen
Lytro Lichtfeldkamera (8GB, 11 Megaray, 8-fach opt. Zoom) graphite
Größe: 8GBFarbe: graphiteÄndern
Preis:118,42 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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143 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2014
...das Problem dieser Kamera ist die Auflösung, die in der Produktbeschreibung nicht erwähnt wird. Die nämlich ist derart gering, dass die Bilder kaum bis gar nicht zu gebrauchen sind. Es reicht vielleicht für eine Darstellung bei Facebook, wenn das Bild sehr klein ist, aber das war es auch schon.
Des weiteren benötigt die Kamera sehr gute Lichtverhältnisse, bei bewölktem Himmel lassen sich bereits keine guten Bilder mehr machen.
Auf der Webseite des Herstellers sind viele Beispielfotos zu sehen. Ich habe versucht, ähnliche Bilder (um zu testen) zu machen mit gleichen Motiven; gelang mir jedoch nicht. So mag man sich fragen, ob jene Beispielbilder tatsächlich mit dieser Kamera aufgenommen wurden. Ich habe da leichte Zweifel.
Sicher funktioniert die Technik, man kann hinterher jeden Bereich scharf stellen. Das nutzt jedoch nichts, wenn die Bilder aufgrund der geringen Auflösung sowieso mehr oder weniger Unscharf sind. Möglich jedoch, das sich im Sommer bei Sonnenlicht bessere Ergebnisse erzielen lassen.
Ich möchte diese Kamera nun nicht von Grund auf schlecht reden, aber wer sie erwerben möchte, muss sich bewusst sein, das die Auflösung ein großes Manko ist und man optimale Lichtverhältnisse benötigt, um überhaupt gute Fotos machen zu können. Ansonsten ist die Lichtfeldtechnik beeindruckend, und die Kamera hat ein paar sehr schöne Effekte mit "an Bord", die die Bilder aufwerten lassen.
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386 von 414 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 11. November 2013
Größe: 16GBFarbe: rotVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wenn man die Lytro Lichtfeldkamera das erste Mal in der Hand hält, fragt man sich schon, ob das nicht eher eine Taschenlampe ist. Ein hoher, schmaler Quader dessen eine quadratische Vorderseite ein Objektiv ist und die Rückseite ein Display. Sonst nur ein Auslöser auf der Oberseite des Quaders und auf der Unterseite den An-/Aus-Schalter und einen USB-Anschluss. Das Ganze in glänzendem roten Edelstahl mit einer schwarzen Gummi-Manschette hochwertig verarbeitet: Vom Design her ist die Lytro ein echter Hingucker.

Dieses futuristische Design ist durch die innovative Technik bestimmt: Während bei einer normalen Kamera ein 2-dimensionales Bild gespeichert wird, erfasst eine Lichtfeldkamera ein 4-dimensionales Lichtfeld. Bei diesem 4-D-Lichtfeld wird neben Höhe und Breite auch die Position und Intensität eines Lichtstrahls auf dem Bildsensor gespeichert sowie die Richtung, aus der dieser Lichtstrahl eingefallen ist. Möglich wird die Lichtfeldmessung durch ein Gitter aus mehreren Mikrolinsen vor dem Bildsensor, welche das einfallende Licht in unterschiedliche Einzelbilder aus verschiedenen Perspektiven aufteilen. Da dieses Linsen doch etwas Platz benötigen entsteht der längliche Aufbau der Kamera.

Dieses technische Prinzip ist der absolute Vorteil einer Lichtfeldkamera gegenüber herkömmlichen Kamerasystemen: Das Bild muss nicht vor dem Auslösen scharf gestellt werden. Da man ja die räumliche Ebene des Motivs mitgespeichert hat, kann man das Bild später am Computer nach Wunsch fokussieren. Durch diese freie Wahl der Bildschärfe entstehen für den Fotografen völlig neue Möglichkeiten der Bildgestaltung. Je nach Wahl des Fokus kann man verschiedene Bildeinzelheiten stärker betonen oder sogar plastische Effekte erzielen.
Gegenüber der klassischen Fototechnik hat die Lichtfeldtechnik damit auch den Vorteil, dass die Kamera keine Zeit mehr zum Fokussieren benötigt, also ohne Verzögerung auslöst.
Aufgrund dieser Vorteile hat die Lichtfeldtechnik schon das Potenzial dazu, in Zukunft zur Standardtechnik der Fotografie zu werden, denn für den Fotolaien minimiert sie die Fehlermöglichkeiten und bietet dem Fotoprofi zugleich eine bislang nicht mögliche kreative Gestaltungsvielfalt.

Das ich trotz dieser enthusiastischen Einleitung dann doch nur 3 Sterne vergebe liegt daran, dass die Lytro zwar die erste für allgemeine Anwender nutzbare Lichtfeldkamera ist, aber sie letztlich für die normalen nicht-professionellen Fotografen zu viele Nachteile mit sich bringt:

Begrenzte Motivauswahl: Für ein wirklich faszinierendes Lytro-Foto, dass die Vorteile der Technik auch nutzt, braucht man auch das passende Motiv. Die Objekte müssen sich in die Tiefe staffeln, angefangen wenige Zentimeter vor dem Objektiv. Nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, wirken die Lytro-Fotos einzigartig und machen richtig Spaß. Dies beschränkt die Einsatzmöglichkeiten auf Makrofotografie und evtl. noch Portraitfotos im Nahaufnahmemodus. Bei allen Fotomotiven, die mehr als wenige Zentimeter vom Objektiv wegliegen (z.B. Landschaftsaufnahmen) wirkt der Effekt nicht mehr.

Bindung an spezielle Technik: Die Effekte der Lichtbildtechnik kann man nur innerhalb von Systemen nutzen, die auf diese Technik eingerichtet sind. Man ist also zu Bildbearbeitung auf das Lytro-eigene Bildbearbeitungsprogramm angewiesen. Dort fokussierte Fotos kann man als JPG-Dateien exportieren. Mit der Umwandlung in das allgemein gängige JPG-Format geht jedoch der Effekt verloren, d.h. dann ist eine weitere Verschiebung des Bildfokus nicht mehr möglich.
Wenn man auch anderen Nutzern die Möglichkeit geben will, die Effekte der interaktiven Bilder zu nutzen, muss man diese in der speziellen Lytro-Website einstellen. Allerdings zeigt sich schon jetzt, dass soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter das Hochladen von Fotos in Lichtfeldtechnik ermöglichen, so dass die Nutzungsmöglichkeiten sich zukünftig sicher erweitern werden.Mit Apple-Geräten kann man bereits jetzt zwischen der Lytro und dem Gerät eine WLan-Verbindung aufbauen.

Bildqualität: Die Bildqualität ist für mich das größte Manko der Lytro. Nur unter optimalen Lichtbedingungen und im Nahbereich gelingen qualitativ gute Fotos. In allen anderen Motivbereichen versagt die Lytro. Vergleicht man die Bilder mit denen einer normalen Digitalkompaktkamera, kann man nur enttäuscht sein. Die Bilder sind in der Vergrößerung unscharf, rauschen und sind nicht farbgetreu. Bei schlechten Lichtverhältnissen sollte man die Lytro besser nicht einsetzen. Mich erinnerten die Bilder doch sehr an die Qualität der Bilder früherer Mobiltelefone.

Handhabung: Eigentlich dank fehlender Bedienungselemente ganz einfach, doch die Schwäche liegt im Detail. Das Display ist ein kleiner (Diagonale: 3,9 Zentimeter) quadratischer Touchscreen, der über 49.000 Bildpunkte verfügt. (zum Vergleich: Meine Nikon DSLR verfügt über ein doppelt so großes Display mit 920.000 Bildpunkten). Das Lytro-Display ist also weder richtig scharf noch lässt es einen großen Einblickwinkel zu. Da man aber auf diesem Display das Motiv beurteilen und alle Einstellungen vornehmen muss, ist das Ergebnis oft entsprechend schlecht.
Die Objektivlinse am anderen Ende der Lytro hat eine Brennweite von 43-340mm und verfügt über einen 8fach-Zoom. Der Zoom wird mittels eines Tastfeldes auf der Oberseite des Kameraquaders eingestellt. Designmäßig mag das eine tolle Lösung sein, da so ein zusätzlicher Schalter eingespart wurde, praktisch ist mir das zu umständlich und fehleranfällig, da der Zoom nur sehr schwer genau zu bedienen ist.

Speicherkapazität / Akku-Leistung: Die Lytro gibt es mit einem internen Speicher von 8 bzw. 16 MB, was etwa 350 bzw. 700 Aufnahmen entspricht. Da normale Speichermedien Bilder in Lichtfeldtechnik nicht abspeichern können ist eine Speichererweiterung nicht vorgesehen. Wer viel fotografiert, sollte also sein Notebook mitschleppen, damit er den Speicher öfter mal leeren kann.
Die Akkukapazität ist bescheiden. Ich habe am Wochenende ungefähr 200 Bilder mit der Lytro gemacht. Wenn man sich die Bilder auch in der Kamera noch anschauen will ist die Akkukapazität damit am Ende. Da der Akku fest verbaut ist, muss man also zum einem die Akkufüllung stets im Blick haben und zum anderen das Kabel über den Aufladen über den USB-Port immer greifbar.

200 Bilder, warum habe ich dann keine zur Bewertung hochgeladen?
Zum einen, weil man nach Umwandlung in das JPG-Format sowieso keine Effekte mehr erkennen könnte, aber der Hauptgrund ist die böse Überraschung, welche mich bei der Installation der Lytro-Software ereilt hat. Diese startet automatisch beim ersten Anschließen der Kamera und man wird im Laufe des Installationsvorgangs gefragt, ob man eine Änderung an den Netzwerkeinstellungen von Windows zulassen will. Das habe ich dummerweise bejaht (wobei ich ja keine wirkliche Wahl hatte), mit der Folge, dass meine sämtlichen Netzwerkeinstellungen verändert wurden und u.a. meine bisherige WLan-Verbindung gekappt wurde. Nach langer Fehlersuche habe ich als Radikallösung die Lytro-Software mittels einer Systemwiederherstellung von meinem Rechner getilgt und siehe da, alles funktionierte wieder einwandfrei. Leider waren dann auch alle Lytro-Bilder weg. Wer sich also Bilder anschauen will und den Effekt ausprobieren will, der sollte die Webseite von Lytro aufrufen.
Ich bewerte das mal nicht, weil ich nicht weiß, ob das ein nur meinen PC betreffendes Phänomen war. Wenn das aber auch anderen Nutzern passiert, dann wäre das ein absolutes KO-Kriterium. Mein Tipp also: Vor Installation der Lytro-Software eine Systemsicherung durchführen.

Ein Fazit fällt mir sehr schwer: Die Lichtfeldtechnik alleine ebenso wie das grandiose Design der Lytro wäre mir alleine eine 5-Sterne-Bewertung wert.
Allerdings nützt die beste Technik und das schönste Design nichts, wenn die Kamera nicht alltagstauglich ist. Und da offenbart die Lytro mit der Bildqualität und der Handhabung deutliche Schwächen. Mir kam sie so vor wie seinerzeit die ersten Prototypen der Digitalkamera. Faszinierend, aber nur etwas für Technikfreaks. Die Entwicklung hat gezeigt, dass sich diese Prototypen sowohl was Qualität wie auch den Preis angeht soweit verbessert haben, dass die Analogfotografie heute etwas für Nostalgiker ist. Ich glaube, dass die Technik der Lichtfeldfotografie irgendwann mal die bisherige Fototechnik ablösen wird, da sie ungeheure Vorteile für den Hobby- aber auch den Profifotografen bietet.
Aber bis dahin wird es wohl noch etwas dauern. Für Technik-Affine und Fotografen mit Spezialisierung auf Makroaufnahmen ist die Anschaffung sicher schon jetzt eine Überlegung wert. Der normale Kameranutzer sollte auch angesichts des hohen Preises vielleicht erst die weitere Entwicklung abwarten.
Die Lytro ist ein mutiger Versuch, deswegen gebe ich ihr 3 Sterne.
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52 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2013
Gleich vorweg: Wenn jemand die Lytro als alltagstaugliche Kamera erwirbt, wird er gewiss enttäuscht. Auch die technischen Daten, die hier präsentiert werden, tragen eher zur Verwirrung bei. Außerdem sind sie teilweise falsch.

Ich konnte mir unter den "11 Megaray" auch nicht viel vorstellen. De facto bdeutet das, dass in der Kamera ein 11-Megapixel-Chip sitzt (eigentlich nur 10,5 MP), vor dem ein Linsengitter liegt. Das dient dazu, die einfallenden Lichtstrahlen zu brechen und in Form eines Kegels auf den Bildsensor zu projezieren. Daraus lässt sich dann eben die Richtung des Lichteinfalls ermitteln, was das nachträgliche Scharfziehen und auch das "Perspective Shift" ermöglicht. Das bedeutet allerdings, dass jede Linse 6x6 Bildpunkte für einen "Farbwert" benötigt, die Auflösung also von 10,5 MP auf ein Sechsunddreißigstel sinkt, das ergibt 0,29 Megapixel oder eben eine tatsächliche Auflöung von 540 x 540 Pixel. Mit 300 dpi gedruckt ergibt das eine Bildgröße von 4,5 x 4,5 cm. Für den Einsatz als klassische Kamera also völlig unbrauchbar.

Das angepriesene 8-fache optische Zoom ist tatsächlich nur ein 5,5-faches, die Bedienung das Zooms ist nicht nur gewöhnungsbedürftig sondern schlicht unbrauchbar. Um von einem Ende des Zoombereiches zum anderen zu gelangen, muss man langsam ca. 10 Mal über die gesamte Kamerabreite streichen, das dauert etwa 20 Sekunden.

Der eingebaute Monitor ist ca. 2,6 x 2,6 cm groß und nicht besonders hochauflösend. Ich denke, es kann jeder beurteilen, was man darauf erkennen kann. Ich bin auch schon gespannt, wie lange der (natürlich fix verbaute) Akku hält, denn jedes Mal, wenn ich das Ding an den Rechner hänge, um ein paar Bilder herunterzuladen, wird er geladen, auch wenn er noch 98% Kapazität hat. Akkupflege sieht anders aus.

Trotz all dieser Mankos ist die Kanera ein tolles Spielzeug. Die Verarbeitung ist absolut wertig, die Bedienung ist zwar ungewohnt und alles andere als ergonomisch (ist halt nur ein kleines Kasterl), aber sie ist intuitiv, eine Bedienungsanleitung erübrigt sich (Viele Bedienelemente gibt es ja auch nicht.). Beim ersten Anstecken an den PC wird die dazugehörende Software automatisch geladen und installiert, unter Windows 7 jedenfalls eine idiotensichere Angelegenheit.

Das nachträgliche Scharfziehen funktioniert tadellos ebenso wie das Verschieben der Perspektive, das in sehr beschränktem Rahmen 3D-Effekte vermittelt. Diesbezüglich hält die Kamera also alles, was versprochen wird, und das beeindruckend. Und deshalb habe ich das Ding ja auch bestellt.

Ich werde mir die Kamera also jedenfalls behalten, zum klassischen Fotografieren werde ich aber lieber die 5D Mk III einpacken. Die Lytro ist eher ein lustiges und technisch ganz beeindruckendes Gimmick, nicht mehr und nicht weniger. Ob man bereit ist, dafür 400 Euro auszugeben, muss jeder selbst wissen. Als "early Adopter" lebt man immer teuer.
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75 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 9. April 2014
Okay. Die anderen Rezensionen hier sind fast einhellig der Meinung "die Auflösung paßt nicht" und "unausgereift".
Halten wir mal fest: Eine NEUE Technik kommt in Form einer Kamera ERSTMALIG auf den Markt. Jetzt erinnere ich mich einmal an meine erste Digitalkamera zurück: Olympus Camedia mit einer sagenhaften Auflösung von viehschen 640*480 Bildpunkten und einem Batterieverbrauch, an die sich Eltern Jahre später noch mit Tränen in den Augen zurücksehen, wenn der Sproß von der bösen Tante ein batteriebetriebenes Blökespielzeug geschenkt bekommen hat. Kosten für das Gute Stück damals knapp 1.000,- Mark (West).

Wenn man jetzt einfach mal von dem hohen Roß herunterkommt und keine eierlegende Pixelsau erwartet, ist diese Kamera hervorragend dafür geeignet, die Fotografie komplett neu zu erleben.

Motiv auswählen - was zunächst etwas Übung braucht. Hierbei eignen sich besonders Makros. Je näher Sie mit der Kamera an einem Objekt sind, desto besser. Dazu muss es dann nur noch etwas Hintergrund geben. So kann zum Beispiel ein Pfefferkorn, zermahlen zwischen den gnadenlosen Zähnen Luigis Peugeot-Pfeffermühle auf einer Pizza Rucola hervorragend dafür geeignet sein. In der Software (dazu später mehr) kann man dann zwischen Pfefferkorn und der ausgehungerten Drosi weiter hinten auf einem Stück Schinken den Fokus hin- und herbewegen. Das mag bei falscher Motivauswahl recht fad sein, ist aber wie erwähnt mit einiger Übung wirklich interessant zu gestalten.

Der Nachteil dieser Konstruktion ist, dass man eine (kostenfreie!) Software benötigt. Genau genommen ist man nur dann wirklich gut mit der Kamera bedient, wenn man neben einem Computer auch noch ein Smartphone mit angefressenem Apfel oder Android mit sich führt. Dafür gibt es eine App, in der man das Bild sofort herunterladen kann. Dazu wird die Kamera über WLAN verbunden, was etwas Fummelei sein kann, wenn man sich in einem anderen WLAN befindet.

In der Software werden gewisse Einstellungen für das Bild festgelegt, zum Beispiel, wohin der Fokus in der Standardeinstellung zeigt und was fokussiert werden darf vom Betrachter. Über die App kann das Foto dann z. B. direkt zu Fratzenheft (frei übersetzt) hochgeladen werden. Der Betrachter kann dann direkt in der Chronik das Foto anklicken und den Fokus verändern - bei Makros ein hervorragender Effekt. Das Foto kann auch "komplett scharf" eingestellt werden. Zieht man das Foto auf der Seite dann etwas mit der Maus, entsteht ein herrlicher 3D Effekt.

Die Kamera verwendet ein eigenes Dateiformat. Lernen Sie umdenken, wenn Sie die Kamera verwenden. Exportieren Sie das Bild nicht nach JPG, das ist Schrott ob der geringen Auflösung eines Einzelbildes.

Die Kamera besitzt übrigens nur einen internen Speicher. Was die Entwickler dabei geritten hat, ist mir vollkommen schleierhaft. Dass eckige Gehäuse ist auch etwas ... naja ... "suboptimal im Handling".

Aber wir erinnern uns: Es ist NEUE Technik, die ERSTMALIG in einer Kamera auf den Markt kommt. Und genau dafür ist sie hervorragend umgesetzt.

Diese Kamera ist vor allem geeignet, um den Zusammenhang zwischen den Bildparametern "Distanz" und "Tiefenschärfe" zu verstehen und erzeugt einen netten Effekt. Sie findet als ZWEITkamera in jeder Tasche Platz. Sie ersetzt in keinem Fall eine "richtige" Kamera. Bis das soweit weiterentwickelt ist, wird noch viel Zeit vergehen.

Bis dahin sollten wir uns über dieses Spielzeug freuen und die Welt der Fotografie vollkommen neu erleben. Viel Spaß!

PS: Auf die 8GB Variante passen ca. 350 Bilder, auf die 16er ca. 700.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 15. Dezember 2013
Größe: 16GBFarbe: rotVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nur wer up to date ist, Spaß am fotographischen Experimentieren und außerdem gute Augen hat, kann die punktuellen Möglichkeiten der Lytro-Lichtfeldkamera in vollem Umfang nutzen und wird mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Ich hatte mich auf die Kamera und ihre „Living Pictures“ gefreut und war auch gleich nach dem Auspacken von ihrem Äußeren recht angetan.
Sie sieht aus wie eine kleine Röhre, aber eben nicht rund, sondern mit Ecken und Kanten, und macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck.

Mit dabei sind eine Trageschlaufe, ein Reinigungstuch, eine magnetische Objektivabdeckung, eine kurze Bedienungsanleitung (die ausführliche kann man auf der Lytro-Homepage finden, ausschließlich in Englisch!) und ein USB-Kabel, das sowohl zum Laden als auch zum Datenaustausch dient. Leider kann das Gerät mit diesem Lieferumfang nicht direkt am Stromnetz angeschlossen werden, das passende Schnellladegerät gibt es aber nachzukaufen.
Eine vollständige Ladung am PC per USB dauert übrigens gefühlt ewig, nämlich sage und schreibe 8 Stunden für 100%!
Der Akku ist verbaut und kann daher nicht ausgewechselt werden.

Die Kamera an sich ist einfach zu bedienen: Oben an- und ausschalten sowie zoomen durch Streichen über die Oberfläche des Gehäuses, unten der UBS-Anschluss.

Das eigentlich Spezielle der Kamera ist ihre Fähigkeit, Nahaufnahmen zu Stande zu bringen, ohne dass man vorherige Einstellungen vornehmen muss. Die Aufnahmen können dann im Nachhinein am vorhandenen Touchscreen bearbeitet werden, sogenanntes „Refokussieren“, was soviel bedeutet wie den Schärfepunkt nachträglich zu bestimmen und eventuell zu verschieben. Doch hierzu ist das Display für meine Augen definitiv zu klein und die Darstellung farbunecht, unscharf und grieselig.

Die Bearbeitung der Bilder am PC ist nur durchführbar, wenn der PC zum einen über mindestens Win7 (64-bit) verfügt, zum anderen die eigens zum Download bereitstehende Lytro-Software installiert wurde. Besitzer eines Macs oder diverser anderer Apple-Produkte sind bei der Ausschöpfung aller Optionen der Kamera, wie z.B. Teilen der Bilder über soziale Netzwerke, klar im Vorteil.

Nachdem ich also sämtliche Hürden, die sich in den Weg stellten, genommen hatte, und die Fotos endlich auf dem Computer-Bildschirm zu betrachten waren, trat bei mir herbe Ernüchterung ein: Unzählige Bilder aus diversen Perspektiven bei verschiedenen Lichtverhältnissen und tatsächlich für meinen Geschmack nur wenige brauchbar, eines davon s. Kundenbilder.

Die Art mit Schärfe und Unschärfe zu spielen erfordert meiner Meinung nach Übung, Geduld und Auseinandersetzung mit einer völlig anders gelagerten Technik. Nichtsdestotrotz, die Farbwiedergabe entspricht nicht der Realität, und die Qualität der Fotos im Allgemeinen lässt für meinen Geschmack zu wünschen übrig. Aufgrund eines Sehfehlers bleibt mir zudem der angepriesene 3D-Effekt verborgen.

Die Lytro-Lichtfeldkamera läutet vielleicht ein neues Zeitalter in der digitalen Fotographie ein, konzipiert für den besonderen Moment und ein auserwähltes Publikum, mir hingegen fehlen die notwendigen Voraussetzungen und anscheinend auch die Begabung für eine wirklich optimale Nutzung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2015
Für alle diejenigen, die einen Kauf in Erwägung ziehen: Die Lytro ist keine Kamera wie alle anderen Kameras. Ich will jetzt nicht mit langatmigem Technobabbel langweilen - man kann die Schärfeebene der Lytro nachträglich wählen. D.h. in den Bildern der Lytro stehen viel mehr (und andere) Daten, als bei den "gewöhnlichen" Kameras. Deswegen…
…sind die Lytro-Fotos auch beinahe 18MB groß.
…benötigt man einen speziellen Viewer um die Bilder am PC zu betrachten
…kann man die Bilder nur ausdrucken, indem man die gewünschte Schärfeebene aus der Lytro-Datei extrahiert
…ist die Auflösung der extrahierten Fotos sehr gering
…sind die mitgelieferten technischen Spezifikationen (Megarays) ungeeignet zum Vergleich mit anderen Kameras (was m.E. in der Absicht des Herstellers lag)

Dazu kommt dann noch, dass beim Design der Lytro "cool" wichtiger war als "praktisch", weswegen…
…es nur wenige und nahezu unsichtbare (und unpraktische) Bedienungselemente gibt
…es keinen Speicherkarte-Slot gibt, so dass die Foto-Session eben zu ende ist, wenn "die Kamera voll ist"
…es keinen auswechselbaren Akku gibt, so dass die Foto-Session eben zu ende ist, wenn "die Kamera leer ist"
…der stylishe Objektiv-Deckel mit der (zu schwachen) Magnethalterung in der Tasche allenthalben aufgeht
…man auf dem Briefmarkengroßen Touchscreen kaum was sieht.
…es keinen eingebauten Blitz gibt (und einen aufsteckbaren natürlich erst recht nicht - dafür ist die Lytro aber ziemlich lichtstark: Festblende 2.0)

Nach alldem habe ich vollstes Verständnis, wenn man mich fragt, wieso ich dennoch vier Sterne vergebe?!

Ich finde die Lytro faszinierend und nachdem ich sie eine Weile genutzt hatte, kamen mir die Bilder meine heißgeliebten Pentax K30 irgendwie "flach" vor. Die Lytro macht übrigens sehr schöne Makro-Aufnahmen.
Man kann mit der Lytro-Software auf dem PC tolle Dinge anstellen - man kann nicht nur die Schärfe-Ebene wählen, sondern man kann auch die Tiefe dieser Ebene einstellen (oder einfach alles scharfstellen). Man kann auch kleine Filme extrahieren, in denen in denen man sich mit der Schärfe-Ebene und kleiner Perspektivverschiebung "durch das Bild bewegt" - und das wirkt tatsächlich wie ein echter Film - der aber in einem einzigen, eingefrorenen Zeitpunkt spielt. Mir einer herkömmlichen Kamera ist so etwas absolut unmöglich.

FAZIT:
Ich denke zur Zeit ist die Lytro noch keine Alternative zu einer normalen Kamera. Aber sie ist innovativ und einfach anders. Ich bin überzeugt, dass mit steigender Auflösung der Bildsensoren die Lichtfeldkameras die Fotografie revolutionieren werden - das ist aber noch ein paar Jahre hin. Selbst die neue Lytro Illum (z.Zt. 1600€) ist da noch weit von entfernt.
Trotzdem ein tolles, tolles Spielzeug, wenn man für sowas einen Sinn hat! Und mittlerweile sind die "kleinen" Lytros ja günstig zu haben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2015
Vorab: offenbar wurden vor kurzem von Lytro selbst in deren Online-Shop die Preise deutlich gesenkt, was hier wie es scheint viele Händler noch nicht mitbekommen haben. Preise vergleichen lohnt also!

Nachdem die Preise nun gefallen sind, habe ich mich trotz der geringen Auflösung dazu entschlossen, zuzugreifen. Ich habe es nicht bereut, man kann mit der Kamera geniale Bilder machen! Einfach ist das allerdings nicht unbedingt. Am ehesten kann die Technik bei Makro-Aufnahmen glänzen, denn hier wird die mögliche Perspektiven-Verschiebung am deutlichsten. Die Fähigkeit, bis kurz vor die Linse scharfstellen zu können, unterscheidet die Lytro zudem positiv von (den meisten) herkömmlichen Kameras.

Anfangs war ich dennoch recht enttäuscht, weil die Mehrzahl der Bilder zunächst nicht gelang. Zu filigrane räumliche Strukturen (z.B. dünne Zweige im Vordergrund) kann die Kamera und die zugehörige Software nicht ohne unschöne Artefakte verarbeiten. Dies wird daran liegen, dass die Tiefeninformation offenbar nur mit etwa 10% der Auflösung der Farbinformationen vorliegt: exportiert man die Bilder als "bearbeitbare Lebende Bilder", erhält man verschiede TIFFs die leicht unterschiedliche Perspektiven mit großer Tiefenschärfe darstellen mit einer Auflösung von 1134 x 1134 Punkten, aber eine PNG was die Tiefeninformation als Helligkeiten kodiert, mit nur 328 x 328 Punkten.

Außerdem braucht die Kamera wirklich jede Menge Licht, sonst sind keine guten Ergebnisse möglich. Falls also nicht die Sonne scheint (oder gar für Innen-Aufnahmen) besser den ISO-Wert auf etwa 100 stellen, ggf. ein Stativ benutzen und so lange wie nötig belichten. Das bietet sich auch daher an, weil man auf dem Display bei schräger Betrachtung kaum noch etwas erkennt, und auch die Bedienung über das Touch-Display im Kreativ- und Manuellen-Modus recht umständlich ist. Bodennahes Arbeiten wird so recht ungemütlich.

Abseits der Kamera selbst gibt es ein paar weitere Dinge die ich nicht so gut finde:

Während zwischenzeitlich die Software sogenannte "Living Filters" unterstütze (die auch noch in der Artikelbeschreibung erwähnt werden), mit denen auch z.B. gezielt nur die unscharfen Bereiche manipuliert werden konnten (z.B. Farbentzug), unterstützt die neueste Version 4 der Lytro-Desktop-Software diese Funktionen nicht mehr. Die Vorgänger-Version ist anscheinend nicht mehr erhältlich. Es bleibt daher zu hoffen, dass diese Funktionen wieder nachgeliefert werden.

Es gibt kein Plugin, was man auf eigenen Web-Seiten verwenden könnte, sondern man kann nur den Service der Lytro-Seite einbinden. Das bedeutet, dass man in der öffentlichen Darstellung seine "Lebendigen Bilder" auf Lytro angewiesen ist. Da kann man der Firma nur Erfolg wünschen, denn sonst könnte es sein, dass die zum Teilen nötige Infrastruktur irgendwann einmal nicht mehr da ist.

Es gibt bislang auch keine Android Version der Lytro-App, weswegen man sich auch seine eigenen lebenden Bilder auf dem Android-Smartphone nur online anschauen kann. Eine solche App ist aber zumindest angekündigt.

Fazit: Die Kamera ist etwa für Leute, die die Technik gerne selbst einmal ausprobieren möchten. Viele der Beschränkungen scheinen beim Nachfolgemodell durch die 4-fach höhere Auflösung und das bessere Display behoben zu sein. Sollten dort die Preise um eine ähnliche Größenordnung fallen, werde ich dort sicher erneut zugreifen!

PS: In den beiliegenden Fotos eines H0-Modells (Maߟstab 1:87), ausgegeben mit maximaler Tiefenschärfe, sieht man störende Artefakte vor allem an den Geländern. Diese sind mit der Lytro-Software auch nicht wegzubekommen, und treten bei allen Focus-Einstellungen auf. Von drei ähnlich aufgenommen Bildern waren die Fehler bei dem ersten Bild noch am geringsten. Weitere 10 Versuche später entstand das 2. Es ist also viel Geduld gefragt...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2015
Ich habe mir die Kamera gekauft, weil ich die Idee der Lichtfeldkamera super fand. Das nachfokussieren funktioniert auch top, aber die Bilder kann man nicht wirklich verwenden, denn die Qualität lässt doch sehr zu wünschen übrig. Wer also nur was sucht um Spaß beim Fotografieren (und nachfokussieren) zu haben ist die Kamera gut geeignet. Wer mit den Bildern hinterher auch noch mehr anfangen will, sollte wohl eher auf die Nachfolger warten ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2015
Die Idee hinter dieser Art der Bildaufnahme ist interessant und hat mich dazu bewogen die Lytro Lichtfeldkamera zu kaufen.
Keine Zeit auf's Fokussieren zu verschwenden und Fokuspunkte NACH der Aufnahme festlegen zu können ist wirklich eine tolle Sache.

Negativ
- Auflösung viel zu gering Ein scharfes Bild ist lediglich so groß wie ein Daumennagel
- Lichtempfindlichkeit viel zu gering (im tageslichthellen Innenraum rauscht es bereits)
- Kameraformat ist absolut garnicht ergonomisch

Positiv:
- Die Verarbeitungsqualität ist wirklich richtig gut (Exoltiertes Alumnium, gummierter hinterer Teil, innenlaufender Zoom)

Eine interessante Sache noch:
Ich habe die Kamera als "Amazon Warehousedeal" gekauft. Das heißt, dass es sich um Versandrückläufer, Ausstellungsstücke etc. handeln kann. Auf der Kamera waren von Fotos vom Vorbesitzer ... und damit meine ich keine bereits gelöschten, mit spezieller Software wiederhersgestellten Fotos, sondern offen über das Kameramenü direkt abrufbare Fotos. Man hat sich nicht mal die Mühe gemacht die Fotos nach Rücksendung zu löschen. Wirklich schwach.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2014
Nun, wer eine Allroundkamera erwartet, der wird sehr enttäuscht sein. Wenn man sich eine Lichtfeldkamera zulegt muss man auch bedenken was für eine Kamera man kauft und in welchen Grenzen man sich bewegt. Das sind hier in erster Linie Faktor Licht und als zweites Faktor Motiv.
Ein Weitwinkelmotiv ( zum Beispiel eine Landschaftsaufnahme) sind nicht prädestiniert für diese Art der Photographie, eher Macroaufnahmen, Nahaufnahmen und Portraits. Und bei diesen kann man, wen das Motiv richtig gewählt ist, geniale Aufnahmen machen.

Man sollte nicht davon ausgehen, dass man die Informatinen für eine nachträgliche Fokussierung in ein JPEG bekommt - das sprengt den Rahmen des Formats, welches eigentlich Bildinformationen komprimiert.
Dafür ist ein eigenständiges Dateiformat notwendig, aus welchem man jedoch JPEG extrahieren kann - um das Bild z.B. Auszudrucken.
Eine Lytroaufnahme lässt sich aber ohne Probleme recht einfach via Facebook oder Lytro teilen.

Ich hatte auch keinerlei Probleme die Software für die Kamera auf Windows 7, Mac OS X, iPad und iPhone zu installieren.
Man kann die Kamera via Kameraeigenem WLAN oder USB verbinden und dann die Bilder übertragen.
Hinweis: Normalerweise kann ein PC, iPhone, etc. nur mit einem WLAN verbunden sein, daher wird die Internetverbindung via RouterWLAN des Geräts getrennt, wenn man die Kamera via WLAN verbindet - man verbindet sich ja zu einem anderen WLAN.

Das Photographieren mit der Kamera macht sehr viel Spaß und wir haben schon faszinierende Bilder geschossen.

Abzug gibts für die Auflösung. Die ist leider etwas gering. Da könnte man für die Zukunft sicher noch optimieren.
Anfangs liegt der Quader etwas merkwürdig in der Hand, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und eigentlich ist die Bedienung so einfach, das man einfach nur drauf los photographiert.
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