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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... für Entdecker und solche, die Fotografie neu erleben wollen.
Okay. Die anderen Rezensionen hier sind fast einhellig der Meinung "die Auflösung paßt nicht" und "unausgereift".
Halten wir mal fest: Eine NEUE Technik kommt in Form einer Kamera ERSTMALIG auf den Markt. Jetzt erinnere ich mich einmal an meine erste Digitalkamera zurück: Olympus Camedia mit einer sagenhaften Auflösung von viehschen 640*480...
Vor 8 Monaten von Nikoianer veröffentlicht

versus
83 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geniale Technik, aber....
...das Problem dieser Kamera ist die Auflösung, die in der Produktbeschreibung nicht erwähnt wird. Die nämlich ist derart gering, dass die Bilder kaum bis gar nicht zu gebrauchen sind. Es reicht vielleicht für eine Darstellung bei Facebook, wenn das Bild sehr klein ist, aber das war es auch schon.
Des weiteren benötigt die Kamera sehr gute...
Vor 10 Monaten von Rudi Meissner veröffentlicht


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83 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geniale Technik, aber...., 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lytro Lichtfeldkamera (8GB, 11 Megaray, 8-fach opt. Zoom) graphite (Elektronik)
...das Problem dieser Kamera ist die Auflösung, die in der Produktbeschreibung nicht erwähnt wird. Die nämlich ist derart gering, dass die Bilder kaum bis gar nicht zu gebrauchen sind. Es reicht vielleicht für eine Darstellung bei Facebook, wenn das Bild sehr klein ist, aber das war es auch schon.
Des weiteren benötigt die Kamera sehr gute Lichtverhältnisse, bei bewölktem Himmel lassen sich bereits keine guten Bilder mehr machen.
Auf der Webseite des Herstellers sind viele Beispielfotos zu sehen. Ich habe versucht, ähnliche Bilder (um zu testen) zu machen mit gleichen Motiven; gelang mir jedoch nicht. So mag man sich fragen, ob jene Beispielbilder tatsächlich mit dieser Kamera aufgenommen wurden. Ich habe da leichte Zweifel.
Sicher funktioniert die Technik, man kann hinterher jeden Bereich scharf stellen. Das nutzt jedoch nichts, wenn die Bilder aufgrund der geringen Auflösung sowieso mehr oder weniger Unscharf sind. Möglich jedoch, das sich im Sommer bei Sonnenlicht bessere Ergebnisse erzielen lassen.
Ich möchte diese Kamera nun nicht von Grund auf schlecht reden, aber wer sie erwerben möchte, muss sich bewusst sein, das die Auflösung ein großes Manko ist und man optimale Lichtverhältnisse benötigt, um überhaupt gute Fotos machen zu können. Ansonsten ist die Lichtfeldtechnik beeindruckend, und die Kamera hat ein paar sehr schöne Effekte mit "an Bord", die die Bilder aufwerten lassen.
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345 von 368 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zukunftsweisende Technik und tolles Design, aber insgesamt noch unausgereift, 11. November 2013
Von 
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wenn man die Lytro Lichtfeldkamera das erste Mal in der Hand hält, fragt man sich schon, ob das nicht eher eine Taschenlampe ist. Ein hoher, schmaler Quader dessen eine quadratische Vorderseite ein Objektiv ist und die Rückseite ein Display. Sonst nur ein Auslöser auf der Oberseite des Quaders und auf der Unterseite den An-/Aus-Schalter und einen USB-Anschluss. Das Ganze in glänzendem roten Edelstahl mit einer schwarzen Gummi-Manschette hochwertig verarbeitet: Vom Design her ist die Lytro ein echter Hingucker.

Dieses futuristische Design ist durch die innovative Technik bestimmt: Während bei einer normalen Kamera ein 2-dimensionales Bild gespeichert wird, erfasst eine Lichtfeldkamera ein 4-dimensionales Lichtfeld. Bei diesem 4-D-Lichtfeld wird neben Höhe und Breite auch die Position und Intensität eines Lichtstrahls auf dem Bildsensor gespeichert sowie die Richtung, aus der dieser Lichtstrahl eingefallen ist. Möglich wird die Lichtfeldmessung durch ein Gitter aus mehreren Mikrolinsen vor dem Bildsensor, welche das einfallende Licht in unterschiedliche Einzelbilder aus verschiedenen Perspektiven aufteilen. Da dieses Linsen doch etwas Platz benötigen entsteht der längliche Aufbau der Kamera.

Dieses technische Prinzip ist der absolute Vorteil einer Lichtfeldkamera gegenüber herkömmlichen Kamerasystemen: Das Bild muss nicht vor dem Auslösen scharf gestellt werden. Da man ja die räumliche Ebene des Motivs mitgespeichert hat, kann man das Bild später am Computer nach Wunsch fokussieren. Durch diese freie Wahl der Bildschärfe entstehen für den Fotografen völlig neue Möglichkeiten der Bildgestaltung. Je nach Wahl des Fokus kann man verschiedene Bildeinzelheiten stärker betonen oder sogar plastische Effekte erzielen.
Gegenüber der klassischen Fototechnik hat die Lichtfeldtechnik damit auch den Vorteil, dass die Kamera keine Zeit mehr zum Fokussieren benötigt, also ohne Verzögerung auslöst.
Aufgrund dieser Vorteile hat die Lichtfeldtechnik schon das Potenzial dazu, in Zukunft zur Standardtechnik der Fotografie zu werden, denn für den Fotolaien minimiert sie die Fehlermöglichkeiten und bietet dem Fotoprofi zugleich eine bislang nicht mögliche kreative Gestaltungsvielfalt.

Das ich trotz dieser enthusiastischen Einleitung dann doch nur 3 Sterne vergebe liegt daran, dass die Lytro zwar die erste für allgemeine Anwender nutzbare Lichtfeldkamera ist, aber sie letztlich für die normalen nicht-professionellen Fotografen zu viele Nachteile mit sich bringt:

Begrenzte Motivauswahl: Für ein wirklich faszinierendes Lytro-Foto, dass die Vorteile der Technik auch nutzt, braucht man auch das passende Motiv. Die Objekte müssen sich in die Tiefe staffeln, angefangen wenige Zentimeter vor dem Objektiv. Nur wenn diese Bedingung erfüllt ist, wirken die Lytro-Fotos einzigartig und machen richtig Spaß. Dies beschränkt die Einsatzmöglichkeiten auf Makrofotografie und evtl. noch Portraitfotos im Nahaufnahmemodus. Bei allen Fotomotiven, die mehr als wenige Zentimeter vom Objektiv wegliegen (z.B. Landschaftsaufnahmen) wirkt der Effekt nicht mehr.

Bindung an spezielle Technik: Die Effekte der Lichtbildtechnik kann man nur innerhalb von Systemen nutzen, die auf diese Technik eingerichtet sind. Man ist also zu Bildbearbeitung auf das Lytro-eigene Bildbearbeitungsprogramm angewiesen. Dort fokussierte Fotos kann man als JPG-Dateien exportieren. Mit der Umwandlung in das allgemein gängige JPG-Format geht jedoch der Effekt verloren, d.h. dann ist eine weitere Verschiebung des Bildfokus nicht mehr möglich.
Wenn man auch anderen Nutzern die Möglichkeit geben will, die Effekte der interaktiven Bilder zu nutzen, muss man diese in der speziellen Lytro-Website einstellen. Allerdings zeigt sich schon jetzt, dass soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter das Hochladen von Fotos in Lichtfeldtechnik ermöglichen, so dass die Nutzungsmöglichkeiten sich zukünftig sicher erweitern werden.Mit Apple-Geräten kann man bereits jetzt zwischen der Lytro und dem Gerät eine WLan-Verbindung aufbauen.

Bildqualität: Die Bildqualität ist für mich das größte Manko der Lytro. Nur unter optimalen Lichtbedingungen und im Nahbereich gelingen qualitativ gute Fotos. In allen anderen Motivbereichen versagt die Lytro. Vergleicht man die Bilder mit denen einer normalen Digitalkompaktkamera, kann man nur enttäuscht sein. Die Bilder sind in der Vergrößerung unscharf, rauschen und sind nicht farbgetreu. Bei schlechten Lichtverhältnissen sollte man die Lytro besser nicht einsetzen. Mich erinnerten die Bilder doch sehr an die Qualität der Bilder früherer Mobiltelefone.

Handhabung: Eigentlich dank fehlender Bedienungselemente ganz einfach, doch die Schwäche liegt im Detail. Das Display ist ein kleiner (Diagonale: 3,9 Zentimeter) quadratischer Touchscreen, der über 49.000 Bildpunkte verfügt. (zum Vergleich: Meine Nikon DSLR verfügt über ein doppelt so großes Display mit 920.000 Bildpunkten). Das Lytro-Display ist also weder richtig scharf noch lässt es einen großen Einblickwinkel zu. Da man aber auf diesem Display das Motiv beurteilen und alle Einstellungen vornehmen muss, ist das Ergebnis oft entsprechend schlecht.
Die Objektivlinse am anderen Ende der Lytro hat eine Brennweite von 43-340mm und verfügt über einen 8fach-Zoom. Der Zoom wird mittels eines Tastfeldes auf der Oberseite des Kameraquaders eingestellt. Designmäßig mag das eine tolle Lösung sein, da so ein zusätzlicher Schalter eingespart wurde, praktisch ist mir das zu umständlich und fehleranfällig, da der Zoom nur sehr schwer genau zu bedienen ist.

Speicherkapazität / Akku-Leistung: Die Lytro gibt es mit einem internen Speicher von 8 bzw. 16 MB, was etwa 350 bzw. 700 Aufnahmen entspricht. Da normale Speichermedien Bilder in Lichtfeldtechnik nicht abspeichern können ist eine Speichererweiterung nicht vorgesehen. Wer viel fotografiert, sollte also sein Notebook mitschleppen, damit er den Speicher öfter mal leeren kann.
Die Akkukapazität ist bescheiden. Ich habe am Wochenende ungefähr 200 Bilder mit der Lytro gemacht. Wenn man sich die Bilder auch in der Kamera noch anschauen will ist die Akkukapazität damit am Ende. Da der Akku fest verbaut ist, muss man also zum einem die Akkufüllung stets im Blick haben und zum anderen das Kabel über den Aufladen über den USB-Port immer greifbar.

200 Bilder, warum habe ich dann keine zur Bewertung hochgeladen?
Zum einen, weil man nach Umwandlung in das JPG-Format sowieso keine Effekte mehr erkennen könnte, aber der Hauptgrund ist die böse Überraschung, welche mich bei der Installation der Lytro-Software ereilt hat. Diese startet automatisch beim ersten Anschließen der Kamera und man wird im Laufe des Installationsvorgangs gefragt, ob man eine Änderung an den Netzwerkeinstellungen von Windows zulassen will. Das habe ich dummerweise bejaht (wobei ich ja keine wirkliche Wahl hatte), mit der Folge, dass meine sämtlichen Netzwerkeinstellungen verändert wurden und u.a. meine bisherige WLan-Verbindung gekappt wurde. Nach langer Fehlersuche habe ich als Radikallösung die Lytro-Software mittels einer Systemwiederherstellung von meinem Rechner getilgt und siehe da, alles funktionierte wieder einwandfrei. Leider waren dann auch alle Lytro-Bilder weg. Wer sich also Bilder anschauen will und den Effekt ausprobieren will, der sollte die Webseite von Lytro aufrufen.
Ich bewerte das mal nicht, weil ich nicht weiß, ob das ein nur meinen PC betreffendes Phänomen war. Wenn das aber auch anderen Nutzern passiert, dann wäre das ein absolutes KO-Kriterium. Mein Tipp also: Vor Installation der Lytro-Software eine Systemsicherung durchführen.

Ein Fazit fällt mir sehr schwer: Die Lichtfeldtechnik alleine ebenso wie das grandiose Design der Lytro wäre mir alleine eine 5-Sterne-Bewertung wert.
Allerdings nützt die beste Technik und das schönste Design nichts, wenn die Kamera nicht alltagstauglich ist. Und da offenbart die Lytro mit der Bildqualität und der Handhabung deutliche Schwächen. Mir kam sie so vor wie seinerzeit die ersten Prototypen der Digitalkamera. Faszinierend, aber nur etwas für Technikfreaks. Die Entwicklung hat gezeigt, dass sich diese Prototypen sowohl was Qualität wie auch den Preis angeht soweit verbessert haben, dass die Analogfotografie heute etwas für Nostalgiker ist. Ich glaube, dass die Technik der Lichtfeldfotografie irgendwann mal die bisherige Fototechnik ablösen wird, da sie ungeheure Vorteile für den Hobby- aber auch den Profifotografen bietet.
Aber bis dahin wird es wohl noch etwas dauern. Für Technik-Affine und Fotografen mit Spezialisierung auf Makroaufnahmen ist die Anschaffung sicher schon jetzt eine Überlegung wert. Der normale Kameranutzer sollte auch angesichts des hohen Preises vielleicht erst die weitere Entwicklung abwarten.
Die Lytro ist ein mutiger Versuch, deswegen gebe ich ihr 3 Sterne.
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... für Entdecker und solche, die Fotografie neu erleben wollen., 9. April 2014
Von 
Nikoianer (HH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Okay. Die anderen Rezensionen hier sind fast einhellig der Meinung "die Auflösung paßt nicht" und "unausgereift".
Halten wir mal fest: Eine NEUE Technik kommt in Form einer Kamera ERSTMALIG auf den Markt. Jetzt erinnere ich mich einmal an meine erste Digitalkamera zurück: Olympus Camedia mit einer sagenhaften Auflösung von viehschen 640*480 Bildpunkten und einem Batterieverbrauch, an die sich Eltern Jahre später noch mit Tränen in den Augen zurücksehen, wenn der Sproß von der bösen Tante ein batteriebetriebenes Blökespielzeug geschenkt bekommen hat. Kosten für das Gute Stück damals knapp 1.000,- Mark (West).

Wenn man jetzt einfach mal von dem hohen Roß herunterkommt und keine eierlegende Pixelsau erwartet, ist diese Kamera hervorragend dafür geeignet, die Fotografie komplett neu zu erleben.

Motiv auswählen - was zunächst etwas Übung braucht. Hierbei eignen sich besonders Makros. Je näher Sie mit der Kamera an einem Objekt sind, desto besser. Dazu muss es dann nur noch etwas Hintergrund geben. So kann zum Beispiel ein Pfefferkorn, zermahlen zwischen den gnadenlosen Zähnen Luigis Peugeot-Pfeffermühle auf einer Pizza Rucola hervorragend dafür geeignet sein. In der Software (dazu später mehr) kann man dann zwischen Pfefferkorn und der ausgehungerten Drosi weiter hinten auf einem Stück Schinken den Fokus hin- und herbewegen. Das mag bei falscher Motivauswahl recht fad sein, ist aber wie erwähnt mit einiger Übung wirklich interessant zu gestalten.

Der Nachteil dieser Konstruktion ist, dass man eine (kostenfreie!) Software benötigt. Genau genommen ist man nur dann wirklich gut mit der Kamera bedient, wenn man neben einem Computer auch noch ein Smartphone mit angefressenem Apfel oder Android mit sich führt. Dafür gibt es eine App, in der man das Bild sofort herunterladen kann. Dazu wird die Kamera über WLAN verbunden, was etwas Fummelei sein kann, wenn man sich in einem anderen WLAN befindet.

In der Software werden gewisse Einstellungen für das Bild festgelegt, zum Beispiel, wohin der Fokus in der Standardeinstellung zeigt und was fokussiert werden darf vom Betrachter. Über die App kann das Foto dann z. B. direkt zu Fratzenheft (frei übersetzt) hochgeladen werden. Der Betrachter kann dann direkt in der Chronik das Foto anklicken und den Fokus verändern - bei Makros ein hervorragender Effekt. Das Foto kann auch "komplett scharf" eingestellt werden. Zieht man das Foto auf der Seite dann etwas mit der Maus, entsteht ein herrlicher 3D Effekt.

Die Kamera verwendet ein eigenes Dateiformat. Lernen Sie umdenken, wenn Sie die Kamera verwenden. Exportieren Sie das Bild nicht nach JPG, das ist Schrott ob der geringen Auflösung eines Einzelbildes.

Die Kamera besitzt übrigens nur einen internen Speicher. Was die Entwickler dabei geritten hat, ist mir vollkommen schleierhaft. Dass eckige Gehäuse ist auch etwas ... naja ... "suboptimal im Handling".

Aber wir erinnern uns: Es ist NEUE Technik, die ERSTMALIG in einer Kamera auf den Markt kommt. Und genau dafür ist sie hervorragend umgesetzt.

Diese Kamera ist vor allem geeignet, um den Zusammenhang zwischen den Bildparametern "Distanz" und "Tiefenschärfe" zu verstehen und erzeugt einen netten Effekt. Sie findet als ZWEITkamera in jeder Tasche Platz. Sie ersetzt in keinem Fall eine "richtige" Kamera. Bis das soweit weiterentwickelt ist, wird noch viel Zeit vergehen.

Bis dahin sollten wir uns über dieses Spielzeug freuen und die Welt der Fotografie vollkommen neu erleben. Viel Spaß!

PS: Auf die 8GB Variante passen ca. 350 Bilder, auf die 16er ca. 700.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lustiges Spielzeug, 9. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lytro Lichtfeldkamera (8GB, 11 Megaray, 8-fach opt. Zoom) graphite (Elektronik)
Gleich vorweg: Wenn jemand die Lytro als alltagstaugliche Kamera erwirbt, wird er gewiss enttäuscht. Auch die technischen Daten, die hier präsentiert werden, tragen eher zur Verwirrung bei. Außerdem sind sie teilweise falsch.

Ich konnte mir unter den "11 Megaray" auch nicht viel vorstellen. De facto bdeutet das, dass in der Kamera ein 11-Megapixel-Chip sitzt (eigentlich nur 10,5 MP), vor dem ein Linsengitter liegt. Das dient dazu, die einfallenden Lichtstrahlen zu brechen und in Form eines Kegels auf den Bildsensor zu projezieren. Daraus lässt sich dann eben die Richtung des Lichteinfalls ermitteln, was das nachträgliche Scharfziehen und auch das "Perspective Shift" ermöglicht. Das bedeutet allerdings, dass jede Linse 6x6 Bildpunkte für einen "Farbwert" benötigt, die Auflösung also von 10,5 MP auf ein Sechsunddreißigstel sinkt, das ergibt 0,29 Megapixel oder eben eine tatsächliche Auflöung von 540 x 540 Pixel. Mit 300 dpi gedruckt ergibt das eine Bildgröße von 4,5 x 4,5 cm. Für den Einsatz als klassische Kamera also völlig unbrauchbar.

Das angepriesene 8-fache optische Zoom ist tatsächlich nur ein 5,5-faches, die Bedienung das Zooms ist nicht nur gewöhnungsbedürftig sondern schlicht unbrauchbar. Um von einem Ende des Zoombereiches zum anderen zu gelangen, muss man langsam ca. 10 Mal über die gesamte Kamerabreite streichen, das dauert etwa 20 Sekunden.

Der eingebaute Monitor ist ca. 2,6 x 2,6 cm groß und nicht besonders hochauflösend. Ich denke, es kann jeder beurteilen, was man darauf erkennen kann. Ich bin auch schon gespannt, wie lange der (natürlich fix verbaute) Akku hält, denn jedes Mal, wenn ich das Ding an den Rechner hänge, um ein paar Bilder herunterzuladen, wird er geladen, auch wenn er noch 98% Kapazität hat. Akkupflege sieht anders aus.

Trotz all dieser Mankos ist die Kanera ein tolles Spielzeug. Die Verarbeitung ist absolut wertig, die Bedienung ist zwar ungewohnt und alles andere als ergonomisch (ist halt nur ein kleines Kasterl), aber sie ist intuitiv, eine Bedienungsanleitung erübrigt sich (Viele Bedienelemente gibt es ja auch nicht.). Beim ersten Anstecken an den PC wird die dazugehörende Software automatisch geladen und installiert, unter Windows 7 jedenfalls eine idiotensichere Angelegenheit.

Das nachträgliche Scharfziehen funktioniert tadellos ebenso wie das Verschieben der Perspektive, das in sehr beschränktem Rahmen 3D-Effekte vermittelt. Diesbezüglich hält die Kamera also alles, was versprochen wird, und das beeindruckend. Und deshalb habe ich das Ding ja auch bestellt.

Ich werde mir die Kamera also jedenfalls behalten, zum klassischen Fotografieren werde ich aber lieber die 5D Mk III einpacken. Die Lytro ist eher ein lustiges und technisch ganz beeindruckendes Gimmick, nicht mehr und nicht weniger. Ob man bereit ist, dafür 400 Euro auszugeben, muss jeder selbst wissen. Als "early Adopter" lebt man immer teuer.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wir werden wohl keine Freunde, 15. Dezember 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nur wer up to date ist, Spaß am fotographischen Experimentieren und außerdem gute Augen hat, kann die punktuellen Möglichkeiten der Lytro-Lichtfeldkamera in vollem Umfang nutzen und wird mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Ich hatte mich auf die Kamera und ihre „Living Pictures“ gefreut und war auch gleich nach dem Auspacken von ihrem Äußeren recht angetan.
Sie sieht aus wie eine kleine Röhre, aber eben nicht rund, sondern mit Ecken und Kanten, und macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck.

Mit dabei sind eine Trageschlaufe, ein Reinigungstuch, eine magnetische Objektivabdeckung, eine kurze Bedienungsanleitung (die ausführliche kann man auf der Lytro-Homepage finden, ausschließlich in Englisch!) und ein USB-Kabel, das sowohl zum Laden als auch zum Datenaustausch dient. Leider kann das Gerät mit diesem Lieferumfang nicht direkt am Stromnetz angeschlossen werden, das passende Schnellladegerät gibt es aber nachzukaufen.
Eine vollständige Ladung am PC per USB dauert übrigens gefühlt ewig, nämlich sage und schreibe 8 Stunden für 100%!
Der Akku ist verbaut und kann daher nicht ausgewechselt werden.

Die Kamera an sich ist einfach zu bedienen: Oben an- und ausschalten sowie zoomen durch Streichen über die Oberfläche des Gehäuses, unten der UBS-Anschluss.

Das eigentlich Spezielle der Kamera ist ihre Fähigkeit, Nahaufnahmen zu Stande zu bringen, ohne dass man vorherige Einstellungen vornehmen muss. Die Aufnahmen können dann im Nachhinein am vorhandenen Touchscreen bearbeitet werden, sogenanntes „Refokussieren“, was soviel bedeutet wie den Schärfepunkt nachträglich zu bestimmen und eventuell zu verschieben. Doch hierzu ist das Display für meine Augen definitiv zu klein und die Darstellung farbunecht, unscharf und grieselig.

Die Bearbeitung der Bilder am PC ist nur durchführbar, wenn der PC zum einen über mindestens Win7 (64-bit) verfügt, zum anderen die eigens zum Download bereitstehende Lytro-Software installiert wurde. Besitzer eines Macs oder diverser anderer Apple-Produkte sind bei der Ausschöpfung aller Optionen der Kamera, wie z.B. Teilen der Bilder über soziale Netzwerke, klar im Vorteil.

Nachdem ich also sämtliche Hürden, die sich in den Weg stellten, genommen hatte, und die Fotos endlich auf dem Computer-Bildschirm zu betrachten waren, trat bei mir herbe Ernüchterung ein: Unzählige Bilder aus diversen Perspektiven bei verschiedenen Lichtverhältnissen und tatsächlich für meinen Geschmack nur wenige brauchbar, eines davon s. Kundenbilder.

Die Art mit Schärfe und Unschärfe zu spielen erfordert meiner Meinung nach Übung, Geduld und Auseinandersetzung mit einer völlig anders gelagerten Technik. Nichtsdestotrotz, die Farbwiedergabe entspricht nicht der Realität, und die Qualität der Fotos im Allgemeinen lässt für meinen Geschmack zu wünschen übrig. Aufgrund eines Sehfehlers bleibt mir zudem der angepriesene 3D-Effekt verborgen.

Die Lytro-Lichtfeldkamera läutet vielleicht ein neues Zeitalter in der digitalen Fotographie ein, konzipiert für den besonderen Moment und ein auserwähltes Publikum, mir hingegen fehlen die notwendigen Voraussetzungen und anscheinend auch die Begabung für eine wirklich optimale Nutzung.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Spielzeug, 30. März 2014
Nun, wer eine Allroundkamera erwartet, der wird sehr enttäuscht sein. Wenn man sich eine Lichtfeldkamera zulegt muss man auch bedenken was für eine Kamera man kauft und in welchen Grenzen man sich bewegt. Das sind hier in erster Linie Faktor Licht und als zweites Faktor Motiv.
Ein Weitwinkelmotiv ( zum Beispiel eine Landschaftsaufnahme) sind nicht prädestiniert für diese Art der Photographie, eher Macroaufnahmen, Nahaufnahmen und Portraits. Und bei diesen kann man, wen das Motiv richtig gewählt ist, geniale Aufnahmen machen.

Man sollte nicht davon ausgehen, dass man die Informatinen für eine nachträgliche Fokussierung in ein JPEG bekommt - das sprengt den Rahmen des Formats, welches eigentlich Bildinformationen komprimiert.
Dafür ist ein eigenständiges Dateiformat notwendig, aus welchem man jedoch JPEG extrahieren kann - um das Bild z.B. Auszudrucken.
Eine Lytroaufnahme lässt sich aber ohne Probleme recht einfach via Facebook oder Lytro teilen.

Ich hatte auch keinerlei Probleme die Software für die Kamera auf Windows 7, Mac OS X, iPad und iPhone zu installieren.
Man kann die Kamera via Kameraeigenem WLAN oder USB verbinden und dann die Bilder übertragen.
Hinweis: Normalerweise kann ein PC, iPhone, etc. nur mit einem WLAN verbunden sein, daher wird die Internetverbindung via RouterWLAN des Geräts getrennt, wenn man die Kamera via WLAN verbindet - man verbindet sich ja zu einem anderen WLAN.

Das Photographieren mit der Kamera macht sehr viel Spaß und wir haben schon faszinierende Bilder geschossen.

Abzug gibts für die Auflösung. Die ist leider etwas gering. Da könnte man für die Zukunft sicher noch optimieren.
Anfangs liegt der Quader etwas merkwürdig in der Hand, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und eigentlich ist die Bedienung so einfach, das man einfach nur drauf los photographiert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn sie einmal erwachsen ist..., 17. Dezember 2013
Von 
A. Mueller "antjemue" (Chemnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
... wird sie wahrscheinlich die Welt der Fotografie grundlegend revolutionieren. Im Moment empfinde ich sie eher als ein sehr spezielles Werkzeug, welches von mir in den letzten Wochen viel Geduld abforderte. Nichtsdestotrotz freue ich mich noch immer, dass ich diese Kamera für das Amazon Vine Programm testen durfte.

Die Lytro Lichtfeldkamera

für Verbraucher ist eine Weltneuheit, die sich bereits im Design grundlegend von anderen marktüblichen Digitalkameras unterscheidet. Als ich sie das erste Mal auf einem Bild sah (das war im Playboy), dachte ich eher an eine edle Taschenlampe, als an eine Kamera. Auch in natura erinnert mich der quaderförmige Korpus, bei dem sich auf der einen Schmalseite das Objektiv und auf Anderen das quadratische Minidisplay befindet, noch an eine Solche. Aber, sie sieht sehr stylisch aus.

Im Lieferumfang inbegriffen sind eine magnetische Objektivabdeckung, ein antistatisches Reinigungstuch, eine Trageschlaufe zum Befestigen an der Kamera, ein Micro-USB-Kabel und eine Kurzbedienungsanleitung.

Mich faszinierte an der Kamera vor allem die Möglichkeit interaktive Bilder herzustellen, mit denen man spielen kann. Mit Apple Geräten könnte die Kamera wohl sogar per W-LAN verbunden werden um Bilder direkt von der Kamera auf die Geräte oder sogar in soziale Netzwerke zu laden. Als Windows Nutzer kann man diesen einfachen Weg allerdings (noch?) nicht einschlagen. Aber die Lytro-Software gibt es auch für Windows (Vers. 7, 64-bit und höher). Man kann sie sich von der Herstellerseite im Netz kostenlos downloaden. Die Bilder werden von der Kamera per USB-Kabel auf den Rechner geladen, können mit der Software (derzeit wohl auch ausschließlich mit dieser) bearbeitet und von da ins Internet gestellt werden. Allerdings ist Letzteres bislang nur auf den Lytro-Seiten und Facebook möglich.

Der Download der Software und die Installation klappten mit meinem Sony Vaio und Windows 8 problemlos. Wesentlich größere Probleme hatte ich, mit der Kamera überhaupt annehmbare Lytro-Bilder zu machen. Ich meine hier nicht normale Fotos im jpg-Format. In diesem Format kann ich die mit der Lichtfeldkamera geschossenen Bilder zwar auch abspeichern, aber für solche habe ich bereits eine Digitalkamera und auch mein Smartphone. Außerdem können die jpg-Bilder dann ja nicht mehr nachfokusiert werden.

Um den gewünschten Effekt bei den Lytro-Bildern zu erhalten, muss man das Motiv in verschiedenen Ebenen hintereinander anordnen. Angefangen mit einem Objekt direkt vor der Kamera. Ich versuchte mir nach den Anregungen auf der Lytro Seite solche Motive zu legen, knipste voller Elan los und stieß schnell an meine Grenzen. Die Bildqualität hängt sehr von den vorherrschenden Lichtverhältnissen ab. Ein Blitzlicht gibt es nicht. Zu Hause, abends bei Kunstlicht, habe ich bislang nur sehr verpixelte Bilder hinbekommen, bei denen dann die gewünschten Effekte zwar ersichtlich waren, keinesfalls aber wirklich ansehnlich und vorzeigbar. Bei Tageslicht sieht es zwar schon wesentlich besser aus, aber auch da bin ich mit meinen eigenen Werken nicht zufrieden.

Auf dem Minidisplay der Kamera (Bildschirmdiagonale 39 mm) kann ich nicht einschätzen, ob das Bild brauchbar ist. Auf dem Display des Laptops stellte ich dann immer wieder fest, dass die meisten der von mir aufgenommenen Bilder nicht brauchbar waren. Ich bin und bleibe wohl eine Drückdraufknipserin und die Mythen der Fotografie, werden mir auf ewig verborgen bleiben. Obwohl an der Lytro gar nicht so viele Einstellungen möglich sind, überforderten diese mich.

So holte ich mir letztendlich dann Hilfe von einem guten Bekannten, der ein leidenschaftlicher (Hobby)Fotograf ist. Denn das was ich auf den Lytro-Seiten gesehen hatte, musste doch mit meinem Gerät möglich sein. Ist es auch, nur bin ich nicht die richtige Person für die Umsetzung. Er schaffte es dann auch die Aufnahmen so umzusetzen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Natürlich mit genügend Licht und den richtigen Einstellungen. Zwar konnte auch er auf dem kleinen Display nicht viel erkennen, da er aber wusste, was er tut, war fast jede seiner Aufnahmen ein Erfolg. Die erzielten Effekte dann in der Lytro-Software zu bearbeiten und mit den Veränderungen zu spielen, das machte uns beiden einen Heidenspaß. Von der Lichtfeld-Technik, die bei diesem Gerät zwar noch in den Kinderschuhen steckt, ist er in jedem Fall begeistert.

Nicht so gut gefällt ihm, dass der Akku der Kamera fest verbaut ist und doch recht schnell – nach exakt 193 Aufnahmen – alle war. So ist es nicht möglich, einfach einen Ersatzakku mit zu führen. Allerdings funktioniert ein Aufladen auch an meinen mobilen Akkus.

Bei der Bewertung dieser Kamera sind wir etwas zwiespältig. Einerseits gefallen uns die Spielereien, die man damit anstellen kann, wirklich gut. Andererseits stößt jemand ohne Affinität zur Fotografie dabei auch sehr schnell an seine Grenzen und bekommt maximal durch Zufall ein verwertbares Bild zustande. Ganz normale Aufnahmen kann fast jede Smartphone-Kamera besser. Auf alle Fälle sollte aber an dieser Technik weiter entwickelt werden, denn die Möglichkeiten, die sie bereit hält, sind tatsächlich spektakulär.
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31 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Innovativ - aber (noch) nichts für den Alltag, 30. November 2013
Von 
Kalamaria - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zunächst einmal hält man ein sehr, sehr elegantes Teil in der Hand, wobei das ungewöhnliche Format zunächst ausgesprochen gewöhnungsbedürftig ist - nichts erinnert hier an eine herkömmliche Kamera, eher an eine große Taschenlampe, ein modisches Fernglas oder ähnliches. Umorientierung ist also angesagt.

Dass sich die Kamera in erster Linie an technisch aufgeschlossene Menschen mit Spieltrieb und einem Interesse an „Gadgets“ wendet, leitet sich für mich schon aus der Notwendigkeit ab, Windows 7 oder ein ähnlich aktuelles Mac-Betriebssystem vorweisen zu müssen. Andernfalls kann man die aufgenommenen Bilder am Rechner weder anschauen noch verarbeiten. Nutzer von Linux, Android sowie älteren Windows-Betriebssystemen wie XP schauen in die Röhre. Es ist mir schleierhaft, warum dies so sein muss. Der Monitor seinerseits ist für ein so edles Teil ziemlich "mickrig" - was man im Übrigen auch vom Touchscreen sagen kann und lädt keineswegs zur längerfristigen Betrachtung der geschossenen Bilder ein. Ohne das passende - neue - Betriebssystem am heimischen PC oder Laptop ist man also quasi aufgeschmissen.

Für anspruchsvolle Fotografen bietet diese Kamera auch leistungsmäßig nicht wirklich einen Mehrwert. Die Verwendung von Unschärfe im Bild als Gestaltungsmöglichkeit kennen vor allem Fotografen mit Vollformatkameras oder sehr lichtstarken Objektiven. Wer - bevor er ein Foto macht - erstmal nachdenkt, welche Aussage und Stimmung dieses Bild haben soll, wird die mit dieser Kamera gebotenen Möglichkeiten nicht goutieren können. Nach Drücken des Auslösers wird ein „Bild“ aufgenommen, das im Wesentlichen zwei Optionen beinhaltet: die Schärfe im Bild wahlweise auf nahe oder ferne Objekte zu legen – nach der Aufnahme. Dies ist zweifellos neu und frappierend. Nur: Was damit anfangen? Außer natürlich, andere Leute beeindrucken!

Etwas überraschend (und ärgerlich) bei dem Preis fand ich, dass kein Netzteil mitgeliefert wurde. So bleibt erstmal nur die Möglichkeit, die Lytro per USB am Rechner aufzuladen - mit einer elend langen Wartezeit. Durch Zufall wurde jedoch herausgefunden, dass sich einige Smartphone-Kabel bspw. von manchen Samsung-Modellen, durchaus dazu eignen, zum Ladegerät für dieses Modell zweckentfremdet zu werden. Ist aber zweifellos nur eine Notlösung.

Ein Hingucker ist sie aber allemal – die Lytro Lichtfeldkamera. Ich allerdings fühle mich ein wenig zu alt für sie...

Abschliessend noch einmal die augenscheinlichsten Vor- und Nachteile dieser Kamera:
Pro:
- Verblüffendes optisches Konzept; ein echter Hingucker, ein Gadget No 1
- ingesamt ein wertiges Äußeres von hoher Qualität

Kontra:
- Kaum sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, die nicht auch mit einer anderen Kamera zu lösen wären
- wenig intuitive Bedienung
- es wird kein Netzteil mitgeliefert
- keine umfangreiche Bedienungsanleitung beiliegend: Eine umfangreiche Bedienungsanleitung im Netz gibt es nur auf Englisch
- wenig befriedigende Bildqualität
- "futzelliger" Monitor/Touchscreen
- ohne Desktop-Anwendung kaum verwendbar

Fazit: aus meiner Sicht ist das edle Teil für den Hausgebrauch einfach noch zu innovativ. Hier müsste noch einiges an die Nutzerbedürfnisse angepasst werden.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Momentan noch eine Kamera für spezielle Momente, 14. November 2013
Von 
Buchtastisch - Alle meine Rezensionen ansehen
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Format und die erste Inbetriebnahme:

Die Lytro-Lichtfeldkamera erinnert optisch erstmal nicht an eine Kamera mit ihrem Quaderformat. Sie ist noch einigermaßen handlich, wenn auch nicht so handlich wie eine kleine Kompaktkamera. Auch ihr Gewicht ist deutlich spürbar, aber dennoch im Rahmen. Optisch schaut unsere Variante in metallic-rot recht schick und wertig aus. Im Lieferumfang befindet sich eine magnetische Objektivabdeckung (die sich sehr gut anbringen lässt und auch hält), eine Trageschlaufe, ein Reinigungstuch sowie ein Micro-USB-Kabel zum Verbinden mit dem PC. Als erstes muß die Kamera aufgeladen werden. Das hat bei uns eine ganze Weile (bestimmt 3 Stunden) gedauert, der Akkustand wird in dieser Zeit über das Display angezeigt (in Prozent). Die Bedienungsanleitung zum Gerät ist recht klein und dürftig - hier hätte ich mir doch etwas mehr Tiefgang gewünscht. Allerdings gibt es auf der Lytro-Homepage unter der Rubrik "Learn" einige kurze Videos mit denen man sich mit der Bedienung der Lytro-Lichtfeldkamera vertraut machen kann (jedoch nur auf Englisch - die Videos sind aber gut verständlich).

Die Bedienung / Handhabung:

Die Kamera lässt sich leicht bedienen: Objektivschutz entfernen, Startknopf drücken und Auslösebutton drücken. Gezoomt werden kann auch und zwar indem man einfach auf der schwarzen Gummioberfläche (nicht am Display) über die geriffelte Fläche nach rechts (ranzommen) oder links (rauszoomen) mit dem Finger streicht. Das Display ist (zu) klein und nicht gerade überragend. Der Touchscreen funktioniert allerdings so weit zuverlässig. Außerdem kann man am Display wählen, ob man mit oder ohne Kreativ-Modus fotografieren will. Im Kreativ-Modus lässt sich durch einfaches Antippen im Display ein Ziel fokussieren bevor man den Auslöser drückt. Außerdem ist der Kreativ-Modus eher für Makro-Aufnahme geeignet, da man mit der Kamera quasi direkt an das gewünschte Motiv rangehen kann (es ist kein Mindestabstand nötig). Insgesamt ist die Handhabung sehr einfach und unkompliziert, aber man benötigt ein entsprechendes Motiv, um wirklich die Vorteile, die diese Kamera zu bieten hat, nutzen zu können. Dazu später noch mehr.

Die Software:

Wenn die Kamera mit dem PC verbunden wird, ist im Laufwerk, in dem die Kamera erkannt wird, der Link zur Lytro-Homepage hinterlegt, wo schließlich die benötigte Software heruntergeladen werden kann. Wenn die Software heruntergeladen und installiert ist (was bei mir problemlos ging), kann man die Bilder über die Software importieren und am PC nach bearbeiten. Über den Button Perspektivenänderung kann man dann den Fokus des Bildes ändern, indem man einfach auf das gewünschte Bildobjekt klickt, das fokussiert werden soll. Es kann übrigens auch das komplette Bild fokussiert werden. Dazu muß ins Bild geklickt, die Maustaste gehalten und über das Bild gezogen werden. Dann ist alles scharf. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn z.B. auch verschiedene Objektive gleichzeitig fokussiert werden könnten (oder geht das und ich habe es nur nicht gefunden?) - bei der aktuellen Lytrokamera-Software-Kombination ist es nur möglich ein Objektiv oder alles zu fokussieren. Die Software bietet auch verschiedene Filtermöglichkeiten an (nette Spielerei, aber für mich kein wichtiges Feature).

Das Ergebnis / die Bildqualität:

Die Bildqualität ist noch etwas ernüchternd. Über das Display an der Kamera erstrecht. Als ich dort die Bilder gesehen habe, war ich erstmal entsetzt und dachte mir diese Bilder werden nie und nimmer bei mir Verwendung finden. Wenn die Bilder am PC importiert sind (dort bearbeite ich die Bilder auch lieber als über das Mini-Display der Kamera), schaut es schon deutlich besser aus. Dennoch muß man sagen, dass die Kamera momentan noch eine "Schön-Wetter-Kamera" ist - d.h. man braucht entsprechend gute Lichverhältnisse, da ansonsten die Bildqualität dürftig ist. Ebenfalls ist die Bildqualität im Makro-, also Nahbereich deutlich besser als bei weiter entfernten Objekten. Hier muß Lytro auf jedenfall noch nachbessern. Denn so ist die Kamera für mich momentan einfach bei weitem kein Allround-Gerät sondern nur eine Kamera für spezielle Momente - und dafür ist sie dann doch etwas teuer. Außerdem braucht man für die Lytro-Lichtfeldkamera auch entsprechende Motive, um ihre Stärke zu nutzen. Dafür ist es sinnvoll mehrere Ebenen zu haben, damit das Fokussieren auch gut zur Geltung kommt und nicht untergeht.
Die Bilder lassen sich übrigens nach der Bearbeitung auch in das gängige JPG-Format wandeln (heißt bei Lytro "exportieren"). So kann man dann z.B. aus einem Bild auch zwei Bilder mit unterschiedlichem Fokus machen. Dies klappt problemlos und so kann das Ergebnis auch mit anderen geteilt werden.

FAZIT: Insgesamt ein wirklich innovatives Konzept. Und die Kamera hat auch durchaus ihre Stärken - aber ebenso momentan noch ausgeprägte Schwächen. Allerdings könnte das der Anfang einer wirklich interessanten, neuen Kameratechnik sein. Sie muß allerdings noch alltagstauglicher werden - und vor allem mit mehr Bildqualität überzeugen. Dann kann sich dieses Kamerakonzept sicher auch durchsetzen. Momentan ist da noch deutlich Luft nach oben und deshalb vergebe ich 3 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Lytro als Creativwerkzeug, 8. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Lytro Lichtfeldkamera (8GB, 11 Megaray, 8-fach opt. Zoom) graphite (Elektronik)
Ich habe mir eine Lytro in Amerika gekauft.
Ziel: Kreatives Fotografieren, neue Sichtweisen entdecken, experimentieren.

Wenn man die Nachteile: Nur 1MP auflösung, normale Bildqualität,...
toleriert und die Kamera der Kreativität wegen benutzt, wird man nicht enttäuscht.

Sie ist ken Ersatz für eine normale Kamera, denke ich. Allerdings ist es interessant, sich über die Bildgestaltung und die Geschichten, die man mit einem Bilder erzählen kann, Gedanken zu machen und dadurch zu lernen.

Mitlerweile kann man die Lytro fokussier- und 3D-Verschiebe-Effekte als Videoclip ausgeben. Sieht geil aus!
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