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5.0 von 5 Sternen Das Grauen wohnt gleich nebenan
Düstere Horrorgeschichten müssen nicht in einer fremden, unheimlichen Umgebung spielen. Dietzenbach bei Frankfurt klingt unscheinbar und genau das ist für mich das große Plus dieser Geschichten - sie passieren größtenteils im ganz alltäglichen Leben. Die (unfreiwilligen) Akteure sind Menschen wie Du und ich. Sie fahren von der Arbeit...
Vor 13 Monaten von Liselotterie veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Düster ist leider nur das Cover...
da ich mal wieder Lust auf gruselige Geschichten bekam, sah ich mich entsprechend um.
Nach all den guten Rezensionen fiel die Wahl auf die Kurzgeschichten, praktisch für zwischendurch. Allerdings waren die Geschichten leider überhaupt nicht gruselig, sehr seicht geschrieben, kratzten nur ein wenig an der Oberfläche (klar es ist eine Kurzgeschichte und...
Vor 3 Monaten von Supernova veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen wohnt gleich nebenan, 21. Januar 2014
Düstere Horrorgeschichten müssen nicht in einer fremden, unheimlichen Umgebung spielen. Dietzenbach bei Frankfurt klingt unscheinbar und genau das ist für mich das große Plus dieser Geschichten - sie passieren größtenteils im ganz alltäglichen Leben. Die (unfreiwilligen) Akteure sind Menschen wie Du und ich. Sie fahren von der Arbeit nach Hause und nehmen dafür die S-Bahn. Oder sie wollen ihrer schwangeren Frau am Abend nach 22 Uhr unbedingt noch den Fisch besorgen, nach dem dieser so gelüstet.

Bei Svens Geschichte fühlte ich mich an die Bilder von M.C. Escher erinnert ... Wo ist der Anfang, wo das Ende? Die Gartenpforte stand vor meinem geistigen Auge in Esthers Garten ... Bloddy Harry ließ mich schmunzeln, und Crystal Creek (die Geschichte, die als einzige sicher nicht im Umkreis von Frankfurt spielt) jagte mir wirklich eine Gänsehaut über den Rücken.

Ich liebe die Geschichten von Stephen King - eben weil dort am Anfang meist alles so normal aussieht und aus dieser Normalität das Grauen wächst. Genauso ist es bei den Geschichten von Jana Oltersdorff. Es muss nicht einmal Blut fließen, und trotzdem passiert das Grauen im Kopf des Lesers. Der Erzählstil und die Sprache der Autorin kennen keine Gnade. Ich konnte ihnen nicht entrinnen, bevor ich nicht atemlos am Ende der Geschichte angelangt war. ... Um mich gleich darauf in der Unverfänglichkeit des Beginns der nächsten Geschichte zu verlieren.

Danke für ein unterhaltsames, gänsehautgeladenes Lesevergnügen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW, was für Geschichten, 5. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Zwischenstopp - Dunkle Geschichten (Kindle Edition)
Cover:
Gerhard Metzger ([...])
Das Cover ist dunkel, düster und deutet auf Grusel hin. Passend zum Inhalt, aber wir denken, dass man da noch mehr hätte herausholen können. Besonders, da es so unscheinbar und schlicht ist und das im Zusammenhang mit dem Inhalt definitiv nicht zutrifft.

Inhaltsangabe/Meinung:
An dieser Stelle vielen Dank an Jana Oltersdorff für das Rezensionsexemplar.

1. Feuertanz
Die Kurzgeschichtensammlung beginnt mit einem Gedicht. Wir finden, das ist eine wirklich tolle Idee, vor allem da es selbst geschrieben ist und inhaltlich auf die kommenden Geschichten einstimmt.

2. Zwischenstopp
Eine Geschichte, die ihren Titel mehr als gerecht wird und den Leser mitten in einem hautnahen und täglichen Szenario hineinwirft: Die tägliche Fahrt zur Arbeit und nach Hause mit der Frankfurter S-Bahn. Für viele ist das sicherlich nichts außergewöhnliches. Wie sehr man sich da aber irren kann, beweist uns hier die Autorin mit ihrem seltsamen Zwischenstopp, der mitten auf den Bahngleisen stattfindet. Die Idee empfanden wir als erfrischend und auch gespenstisch realistisch, was wohl an der guten Darstellung der Handlung lag. Auch das Mysterium der ganzen Sache entlockte uns einen Schauer, den wir bis zum Ende nicht wieder losbekamen. Auch das miträtseln und die Gedankengänge des Protagonisten, was denn eigentlich da los ist und wer genau die sind: Konnten wir bestens nachempfinden.
Die Stückchen an Erklärungen, die uns Lesern hingeworfen wurden, könnte man als seltsam und ungenügend empfinden. Wenn sie eben nicht genug Platz zum eigenen nachdenken lassen würden. Warum passiert genau das? Und wie wird ausgesucht? Je länger wir darüber nachdachten, desto philosophischer wurden wir. Liegt es am schlechten Kern der Menschen? Falsches Verhalten? Hat gar jemand eines der 10 Gebote gebrochen? Jaja, hier geht es dann doch zu weit, aber liebe Jana, du siehst zu welchen Gedankengängen du uns angeregt hast. Gekonnt wurde hier etwas Normales, mit dem Übernatürlichen verbunden und Jana Oltersdorff lehrt dem Leser die Angst vor dem Bahn fahren.

3. Frau Hegel weiß, was zu tun ist
Eine so pragmatische Person wie Frau Hegel eine ist wünscht sich doch jeder … zumindest wenn man als Außenstehender zusehen kann, wie sie ihren Pragmatismus umsetzt. Die Autorin hat hier erstens einen neuen Denkansatz für die Verbreitung von Vampiren geliefert und gleichzeitig durch ihren Schreibstil die Rolle der Frau Hegel eingenommen. Denn genau durch die Art und Weise, wie die Geschichte geschrieben wurde, kommt der Pragmatismus noch viel besser rüber und wir als Leser sahen, wie Frau Hegel sich mit ihrem Mann streitet und dann entschließt, dass zu tun, was eben zu tun ist. Im Vergleich zur ersten Geschichte zeigte sich hier auch, dass der Autorin ein Charakter- und Szenariowechsel problemlos von den Tasten geht.

4. Das leere Buch
Und wieder beweist Jana Oltersdorff, dass ihr die Inspirationen für ihre Geschichten nie ausgehen und auch die Spannung scheint bei ihr ein Stammgast zu sein. Wahrscheinlich fährt sie gerne Bahn. Aber mal im Ernst, wünscht sich nicht jeder so ein Buch? Also wir hätten gern eins. Gekonnt wird uns hier die Skepsis der Protagonistin vermittelt, die am Ende fast schon dem Wahnsinn verfällt. Die kühle Distanz des Buches macht es nicht nur durch seinen „angenehmen“ Schreibstil (Ja, es las sehr angenehm ^^) sympathisch, sondern auch durch seine gut gemeinten Worte, sobald es diese an die Protagonistin richtet. Ein wirklich fantastisch herausgearbeiteter Gegensatz, der in einem explosiven Abschluss sein Ende findet.

5. Winterblut
Das wäre dann wohl die seltsamste und zugleich schwächste Geschichte in dieser Sammlung. So ganz sind wir auch nach dem Diskutieren nicht auf den Grundgedanken der Geschichte gekommen. Ohne Frage ist sie gut geschrieben und auch unser Kopfkino war sofort im Schnee gefangen. Auch ist die Geschichte gruselig und wir werden im Winter sicher nicht mehr aus dem Auto steigen, aber dennoch fehlte uns hier das gewisse Etwas. So richtig kann man es gar nicht in Worte fassen, denn kaum hat die Geschichte angefangen, ist sie auch schon wieder vorbei. Schade, vielleicht wären hier ein paar mehr Informationen besser gewesen, zumal der bildhafte Schreibstil den anderen Geschichten in nichts nach steht.

6. Die Gartenpforte
WAS FÜR EINE GESCHICHTE! (ERNSTHAFT!) Wir sind während des Lesens fast vor Spannung geplatzt und haben unsere Fingernägel in den eReader gekrallt. (Jana, du schuldest uns genau zwei neue Hüllen!^^) Fantastisch, Spannungsgeladen, unerwartete Geschehnisse und das alles in einer Kurzgeschichte. Was will man mehr? Ohne das „Wie“ und „Warum“ zu entlarven, hat die Autorin hier eine wirklich einzigartige Geschichte auf das Papier gebannt. Wir als Leser können unsere Fantasie anwerfen und selbst einen Blick hinter die Pforte werfen. Nicht ein Wort fällt, was das „Wer“ hinter der Pforte anbelangt und dennoch war uns bewusst, dass man die Pforte lieber geschlossen halten soll, wenn einem sein Leben lieb ist. „Show, don't tell“ der allerfeinsten Art! Idee, Schreibstil EINFACH ALLES WAS UNSER LESERHERZ BEGEHRT!

7. Der perfekte Cocktail
Was Tilly zu dieser Geschichte sagt, könnt ihr hier nachlesen, denn sie hat sie in der Anthologie „Vampire Cocktail“ schon bewertet.
Jack allerdings teilt euch hier gerne seine Meinung mit:
Die Geschichte ist in einer Anthologie vertreten und ich verstand nach dem Lesen ganz genau wieso: Die Idee und die Umsetzung, HEILIGER VAMPIR, war das lecker. Mit Abstand der beste Cocktail, denn ich je getrunken habe. Wartet, nein. Hab ich ja eigentlich nicht aber die Autorin schafft es, dass so gekonnt und schmackhaft mit ihren Worten rüberzubringen. Ich fühlte mich beinahe selbst wie ein Vampir in dieser Bar. Dabei bekam ich als Leser selbst gar nichts von dieser „Party“ mit. Die Autorin verbindet die Elemente „Vampir“, „Blut“ und „Cocktails“ auf so eine erfrischende Art und Weise, das ich die Geschichte förmlich verschlang. Für mich ist es immer noch ein Wunder, wie Autoren in einer Kurzgeschichte so viel Echtheit und Leben einbringen können. Aber ja, wenn es ein Autor schafft, dass ich einen Cocktail „begehre“ und „trinke“ obwohl ich es gar nicht gemacht habe?! ^^

8. Am Anfang und am Ende
Diese Geschichte hat das beste Ende, der gesamten Sammlung! Fängt man an, genauer darüber nachzudenken und greift den Faden der Autorin auf, bekommt man Kopfschmerzen. Aber Gute (Wenn es denn solche gibt). Wir finden es sehr gut, wenn Kurzgeschichten zum Nachdenken anregen, auch wenn es in das Fantastische reingeht. Super Schreibstil, eine wunderbar umgesetzte Idee und ein Aufzeigen der Nebenwirkungen, wenn man sich zu sehr mit der Zeit beschäftigt. Klasse!

9. Die Treppe
Wieder einmal ein ganz großes „WOW“ von unserer Seite her. Es gibt Autoren, die Schreiben eine Geschichte, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Sinn. Ein Ausschnitt, eine Szene, ein Stück vom Leben eines anderen. Liest man solche Geschichten, kommt meistens der Gedanke, was das nun sollte. Nicht bei Jana Oltersdorff. Hier legt sie uns eine Kurzgeschichte vor, ein paar Seiten lang, und dennoch haben wir ein detailliertes Bild des Protagonisten. Ohne das die Autorin es uns sagt, könnten wir auch einige seltsame Ticks von ihm aufsagen, einfach weil wir ein perfektes Bild von ihm haben. Wir verstehen warum er das tut, was er tut. Wir sind mittendrin, denn der Schreibstil von Jana saugt uns in die Geschichte und wir wollten ihm auch gar nicht entkommen. Ungeheuerlich beeindruckend und wieder mal deutlich anders, als seine Vorgänger!

10. Willkommen in Crystal Creek
Diese Geschichte kennt Tilly von ihrer BookRix-Zeit, was schon eine ganze Weile her ist. Und dennoch war sie gespannt und litt mit dem Protagonisten mit. Ohne Probleme schafft es die Autorin, den Leser wieder in den Grusel ihrer Geschichten zu ziehen, auch wenn man diese zum fünften Mal liest. So ist es hier auch. „Willkommen in Crystal Creek“ hat seinen eigenen Horrorcharme und gerade weil der Hintergrund so normal ist, macht es den Gruselfaktor nur noch größer. Wir spürten beim Lesen wie sich „Etwas“ bedrohlich nähert und trotz diesen Wissens konnten wir dem Ende nicht entkommen. Jana hat uns eingefangen in Traum und Realität, ohne Hoffnung auf Erlösung. Grandiose Kurzgeschichte, die immer wieder aufs Neue begeistert.

Fazit:
Am liebsten würden wir „WTF“ schreiben. Da wir aber ein anständiger Blog sind, fallen uns da sicher noch ein oder zwei Worte mehr ein. In „Zwischenstopp“ treffen ein wirklich hammermäßig geiler Schreibstil auf Gruselideen vom feinsten Horrorwerk. Wir sind beeindruckt von der Art und Weise der Umsetzung und konnten nicht aufhören zu Lesen.
Jeder, der auf den guten alten Horror und subtilen Grusel steht oder dem fantastische Aspekte wichtig sind kommt hier auf seine Kosten. Jana Oltersdorff serviert dem Leser ein gekonnte Mischung aus Horror, Grusel und Fantasy, die einen zum Schmunzeln bringt und gleichzeitig macht man sich vor Angst in die Hose. Nach all dem Lob, gab es da noch etwas, was uns gestört hatte? Ja, da gab es eine Sache, die wir uns nach jedem lesen einer Kurzgeschichte gefragt hatten: „Wo ist der Roman?! Ernsthaft?“
Wir wissen selbst, dass so etwas viel Zeit, Nerven und Kraft beansprucht, aber man wird süchtig nach den tollen Ideen und den Schreibstil und WILL mehr. Am besten als dicken Roman verpackt. Das Ganze ist also mehr ein Kompliment als Kritikpunkt und wir können es kaum erwarten, die nächsten Geschichten von Jana Oltersdorff lesen zu dürfen. ^^

Bewertung:
Hätten wir nicht sowieso vor, „Zwischenstopp“ 5 von 5 Marken zu geben, würden wir uns wahrscheinlich gar nicht trauen, ihm weniger zu verleihen. Wer weiß, welchem Horror wir sonst in noch kommenden Geschichten von Jana Oltersdorff ausgesetzt werden würden. Aber absolute verdiente 5 Marken mit einer ganz klaren „KAUFEMPFEHLUNG“!

Liebe Grüße
~ Jack T.R. & Tilly Jones
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Düster ist leider nur das Cover..., 5. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
da ich mal wieder Lust auf gruselige Geschichten bekam, sah ich mich entsprechend um.
Nach all den guten Rezensionen fiel die Wahl auf die Kurzgeschichten, praktisch für zwischendurch. Allerdings waren die Geschichten leider überhaupt nicht gruselig, sehr seicht geschrieben, kratzten nur ein wenig an der Oberfläche (klar es ist eine Kurzgeschichte und kann ja nicht so viel Intensität aufbauen, aber ich habe schon wesentlich bessere gelesen). Die Ideen sind teilweise ganz nett, jedoch nicht gut und spannend umgesetzt, sodass sie nicht an den Nerven zehren. Schade, ich gebe sehr selten nur 1 Stern!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut und eiskalte Schauer inklusive, 8. Oktober 2014
Wenn S-Bahnen plötzlich im Nirgendwo stehen bleiben, Ehefrauen ihre verwandelten Ehemänner pfählen, sich leere Bücher wie von Geisterhand füllen und einem rätselhafte Botschaften aus der Zukunft präsentieren... ja dann seid ihr mitten in "Zwischenstopp - Dunkle Geschichten".

Autopannen, die zu unheimlichen Begegnungen führen. Gartenpforten, die man besser niemals geöffnet hätte. Cocktails, die nur so gut schmecken, weil der Barkeeper ihnen eine sehr spezielle Zutat beimischt. Zeitreisen, die angetreten werden müssen, weil sie bereits stattgefunden haben. Treppen, die nirgendwohin führen – auf den ersten Blick. Und eigenartige Hinweisschilder am Highway, denen man vielleicht doch nicht hätte folgen sollen. Diese Sammlung von mysteriösen, manchmal amüsanten, oft einfach unheimlichen Kurzgeschichten erzählt, was passiert, wenn man nicht aufpasst, wenn man die Warnhinweise ignoriert, wenn die Neugier über die Vorsicht siegt, wenn man einen Weg einschlägt, ohne auch nur zu ahnen, was an seinem Ende lauert. Lesen Sie selbst, Sie werden es nicht bereuen! Oder vielleicht doch…?

Eine Kurzgeschichte besser als die andere! Alle sind von der Thematik her vollkommen unterschiedlich, und doch irgendwo gleich. Gleich düster, gleich makaber, gleich gruselig. Und jede der Geschichten regt auch im Nachhinein noch zum Nachdenken an.

Der Schreibstil ist außergewöhnlich locker und spritzig und in Kombination mit den saugeilen Ideen, jagt einem ein Schauer nach dem anderen über den Rücken. Auch wenn manche Geschichten etwas vorhersehbar waren, so war dennoch jede einzelne ein Genuss.

Eine Anthologie, die sich bestens eignet um sie sich häppchenweise kurz vor dem Schlafengehen einzuverleiben.
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5.0 von 5 Sternen Tolle Kurzgeschichten, 19. Dezember 2013
Von 
Beate Senft (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mal wieder eine ganz tolle Kurzgeschichtensammlung entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich und konnten mich wirklich alle überzeugen. Ganz unbekannt war mir die Autorin Jaja Oltersdorff nicht, da sie schon eine ihrer Stories in der Anthologie "Mängelexemplare" veröffentlicht hatte.
Also schnappte ich mir ihr Buch und nahm mir vor, jeden Abend im Bett eine der Geschichten zu lesen. Nach 5 Abenden war ich fertig, obwohl es 8 Geschichten sind. Ihr seht also, ich war gefesselt und wollte immer weiter lesen. Aber schauen wir uns die Stories doch einmal genauer an.

Der Reigen wird eröffnet mit "Zwischenstopp" Eine Bahn hält immer zur gleichen Uhrzeit an einer bestimmten Stelle im Wald, obwohl es dort keine Haltestelle gibt. Aber nur ein einziger Mensch scheint sich dafür zu interessieren. Der Einstieg war schon ganz schön heftig und genau nach meinem Geschmack. Ja, ich kann auch noch nach sinnlosem Gemetzel wie ein Baby schlafen :-,

Es folgt "Frau Hegel weiß was zu tun ist"
Frau Hegel ist total genervt, weil ihr Mann nur noch vor seinem blöden PC sitzt und idiotische Spiele spielt. Als er dann auch noch beginnt sich zu verändern, lässt sich das Frau Hegel nicht länger bieten. Hier musste ich wirklich schmunzeln. Die Geschichte ist so schön grotesk. Ich fand sie einfach nur total klasse.

Mit "Das leere Buch" geht es weiter
Melanie findet neben sich in der S-Bahn ein wunderschönes, in Leder gebundenes Buch. Da es niemand zu vermissen scheint, nimmt sie es mit nach Hause. Doch dann passiert etwas ganz und gar unvorstellbares. Eine super Idee, die die Autorin hier umgesetzt hat. Eine Mischung aus Gänsehaut, Witz und Unbehagen. Mit hat es sehr gut gefallen.

Danach wird der Leser mit "Winterblut" unterhalten. Anna feierte Weihnachten mit ihrer Familie. Doch trotz des vielen Schnees draußen, möchte sie unbedingt nach Hause fahren. Natürlich baut sie einen Unfall. Da sieht sie einen Mann mit einem weißen Mantel auf der Straße. Ob der ihr helfen kann? Zu der Geschichte möchte ich sonst gar nichts mehr schreiben, weil ich sonst zu viel verrate. Nur soviel: Sie hat mir genauso großen Spaß gemacht wie die Anderen.

Nach "Winterblut" kommt "Die Gartenpforte" Das war eine meiner Lieblingsgeschichten. Der Onkel warnt seine Nichte immer vor der Gartentür, die vollkommen sinnlos mitten im Garten steht. Sie soll etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun haben. Hier hatte ich beim lesen so richtig Gänsehaut. Ganz große Klasse.

"Der perfekte Cocktail" handelt von einer Vampirbar und dem Besuch des Gesundheitsamtes. Dazu kann ich nur sagen: Herrlich skurril und einfach nur klasse.

Danach folgt "Am Anfang und am Ende". Eine Geschichte über das Reisen durch die Zeit und einem etwas seltsamen Ende.

"Die Treppe" schließt sich an und ist wieder eine der Geschichten die so simpel ist, einem aber doch nicht so schnell los lässt. Martin findet in einem alten Haus eine Mappe mit Aufzeichnungen. Er ist neugierig und möchte wissen, was es damit auch sich hat. Er baut es nach und...... Neee, mehr verrate ich nicht. Hat mich aber sehr gut unterhalten.

Den Abschluss bildet meine absolute Lieblingsgeschichte " Willkommen in Crystal Creep" Ein junges Paar ist auf einer Reise durch Vegas. Dafür, dass er durch die Casinos ziehen darf, darf sie dann alte Indianderdörfer besuchen. Dabei sehen sie ein Schild, das sie in Crystal Creek Willkommen heißt. Sie wären lieber nicht hingefahren. Huuuuuuhhhhh sehr gruselig und auch blutig. Davon hätte ich gerne noch viel mehr gelesen.

Aber leider war das schon wieder das Ende. Alle Geschichten waren spannend und gut durchdacht. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und ohne große Beschreibungen. Die Autorin kommt immer sofort auf den Punkt und das hat mir besonders gut gefallen. Ich vergebe für diese tolle Nachttischlektüre 5 von 5 Punkten

© Beate Senft
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert, 25. März 2013
Die Autorin hat hier einige ihrer spannendsten Geschichten zu einem Werk zusammengefasst und bietet sie zu einem unglaublichen Schnäppchenpreis an. Da muss man zuschlagen!
Die Themen der Geschichten dieses Buches haben zwar alle etwas mit einem "Zwischenstopp" zu tun, allerdings wird dieses Thema in jedem Werk von einer anderen Seite angegangen. Sei es der Zwischenstopp im Crystal Creek, der zu einer Horror-Tour wird, oder der Zwischenstopp in der Vergangenheit, der zu ungeahnten Verwicklungen führt, oder auch nur der ungewollte Zwischenstopp auf verschneiter Landstraße.
Neben dem Thema haben alle Geschichten aber noch etwas gemeinsam: Sie sind unheimlich gut geschrieben, nehmen den Leser schon ab der ersten Silbe gefangen und lassen ihn bis zum Ende nicht mehr los (manche sogar darüber hinaus nicht)!
Wer starke Nerven hat, dem sei diese Anthologie wärmstens ans Herz gelegt!
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5.0 von 5 Sternen Dunkle Stories für alle Leser, die es unheimlich lieben. Erstklassig geschrieben., 10. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Zwischenstopp - Dunkle Geschichten (Kindle Edition)
Mir hatte ja schon die Geschichte "Die Brezelfrau" von Jana Oltersdorff richtig gut gefallen. In dieser Anthologie zeigt die Autorin jedoch ihr ganzes Können. Ob Horror, Mystery oder Fantasy, ob alltäglicher Schrecken oder eher Science-Fiction: Alle Kurzgeschichten sind hervorragend geschrieben und unheimlich. Erschreckend. Gruselig. Dunkel. Wie man es auch immer nennen mag, wenn man beim Lesen eine angenehme Gänsehaut bekommt. Ich persönlich habe diese Kurzgeschichtensammlung gestern abend gelesen und hatte danach keine angenehmen Träume. Mein persönlicher Favorit, und die Story von der ich träumte, ist: "Willkommen in Crystal Creek". Horror vom Feinsten. Auch die Geschichte um die praktisch denkende Frau Hegel gefiel mir ausnehmend gut. Ob jedem die Vampirstory (nein, niemand glitzert hier) gefällt, sei dahingestellt. Aber gerade diese Geschichte enthält jede Menge schwarzen Humor. Dieser Humor zieht sich durch mehrere Stories und macht das Lesen zu einem echten Vergnügen. Ich kann diese Sammlung dunkler Geschichten wirklich jedem Mystery/Horror-Fan ans Herz legen und hoffe, bald noch mehr von dieser tollen Autorin lesen zu können. Klare Leseempfehlung!

Fazit: Dunkle Stories für alle Leser, die es unheimlich lieben. Erstklassig geschrieben.
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5.0 von 5 Sternen Was für ein Buch!, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zwischenstopp - Dunkle Geschichten (Kindle Edition)
Auch wenn es sich eigentlich um Kurzgeschichten handelt, vermag das Buch als Gesamtheit überzeugen. Denn (im Gegensatz zu vielen Vorbildern in genau diesem Genre) wird hier nicht eine starke Geschichte als Aufmacher benutzt, nur um dann mittelmäßige Stücke nachzuschieben und unter's Leservolk zu bringen. Jana Oltersdorff überrascht in jeder der insgesamt zehn Geschichten immer wieder auf's neue mit einzigartigen Ideen und einem Schreibstil, der sich gekonnt an die erzählte Handlung anschmiegt. So einzigartig wie die einzelnen Geschichten sind, so verbindet sie die Perfektion dieser Ideen mit einem einzigartigen Stil: Kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig, aber genau so viel, dass die Worte ihre volle Wirkung entfalten und die Geschichte hautnah erlebbar machen.

Zugegeben, einige der Geschichten sind von sehr düsterem Unterton geprägt und wären sie vom Umfang her länger ohne Zweifel dem Genre „Thriller“ zuzurechnen. Doch vermag gerade die Konzentration auf das Wesentliche und der Verzicht auf schmückendes, aber überflüssiges Beiwerk vollends zu überzeugen und das Buch auch dann lesbar und machen, wenn man ansonsten nicht gern zu Spannungsromanen oder Thrillern greift. Es ist die Art, wie erzählt wird, die von sich aus fesselt und zum Nachdenken anregt. Denn auch das haben die Geschichten gemeinsam: Sie geben Raum für eigene Gedanken. Raum, der teilweise so beklemmend wirkt, dass man die Nachttischlampe anknipst um einen heimlichen Blick unters Bett zu werfen….

Etwas mit wenigen Worten erzählen und dennoch eine gesamte Welt und Kulisse zu entwerfen, in der Handlung und Protagonisten angesiedelt sind: Ein Kunststück, das Jana Oltersdorff zweifellos beherrscht. Benötigen andere Autoren für ähnlich überzeugende, spannende Handlungen hunderte von Seiten, spielt Jana Oltersdorff mit Worten, als sei ihr diese Leichtigkeit in die Wiege gelegt und kommt mit deutlich weniger Seiten aus, die absolut nichts in den Geschichten vermissen lassen. Selbst die wenigen Worte reichen aus, um sogar Gefühl zu transportieren und die Protagonisten zum Leben zu erwecken – Ein Punkt, der nur allzu gern bei Büchern dieses Genres vernachlässigt wird und hier zu finden ist, als sei es das Normalste überhaupt und der Beweis, dass es nicht immer der Länge bedarf, um das zu vermitteln, was vermittelt werden soll.

Die Zusammenstellung der Geschichten ist sehr angemessen gewählt: Es gibt Mysteriöses, bei dem man sich fragt, ob es nicht wirklich so geschehen kann, über clevere Spannung bis hin zu feinem, aber nie abschreckenden Horror. Stets wird an der Grenze zur klaren Festlegung gekratzt, aber nie wird sie überschritten, sodass die Geschichten selbst dann begeistern, wenn freiwillig nie die Auswahl zum Horror gehen würde.

Einen negativen Punkt sollte man sich jedoch bewusst sein: Das Buch geht irgendwann zu Ende. Schade.

Insgesamt ist das Buch „Zwischenstopp“ von Jana Oltersdorff eine Anthologie im wahrsten Sinne des Wortes: Eine Sammlung von Blüten – Dem besten, was die Natur an Schönheit bereit hält. Die Geschichten überzeugen jeweils durch einen bestechenden Stil, der sich perfekt an die erzählten Handlungsstränge anpasst und dabei nie langweilig wird. Spannung, Schrecksekunden und nicht zuletzt originelle, intelligente Ideen, die immer wieder zum Vorschein treten und überraschen zeichnen dieses Buch aus. Stephen King benötigte für sein „Shining“ ganze 624 Seiten, um die Leser zu packen und mitzureißen. Jana Oltersdorff benötigt in dem Buch „Zwischenstopp“ für ihre Geschichten jeweils weniger als ein Zehntel davon und erzählt doch weit mehr als der Meister des Nervenkitzels – Ohne das man den Eindruck hat, es würde etwas in den Geschichten fehlen. Wenn das keine Perfektion ist, was dann?
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5.0 von 5 Sternen Vorsicht Suchtgefahr!, 22. Mai 2013
Ich begab mich mit diesen geheimnisvollen, dunklen Geschichten auf ein, für mich bisher noch nie betretenes Terrain der Literatur. Und schon hat es mich gefangen genommen, oder soll ich besser sagen, ich habe das Buch im wahrsten Sinne verschlungen und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Jede einzelne der neun Kurzgeschichten hat einen eigenen Charakter, alle (mit Ausnahme der letzten, Willkommen in Crystal Creek, mit Auflösung) ließen mich staunend weiterdenken. Danke Jana Oltersdorff für die Entführung in die Dunkle Welt.
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5.0 von 5 Sternen Zwischenstopp - Unheimliche Geschichten, 15. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich beginnt jede der neun unheimlichen Kurzgeschichten von Jana Oltersdorff recht harmlos mit alltäglichen Begebenheiten, wie sie jeder Leser auch selbst erleben könnte. Doch plötzlich, aus heiterem Himmel, geschieht das Unfassbare und schier Unglaubliche und das Grauen schlägt zu. Dabei verzichtet die Autorin Jana Oltersdorff auf primitive Effekthascherei durch Unmengen von Blut und wildes Gemetzel, sondern fesselt den Leser mit solidem Grusel, der, verfasst in einem angenehmen Schreibstil und mit gut aufgebauten Spannungsbogen, den Leser förmlich zum Weiterlesen zwingt. Vielleicht vermisst manch einer eine Erklärung oder Auflösung des Geschehens, aber gerade in dem zumeist offenen Ende liegt für mich der besondere Reiz der Geschichten. Lauert vielleicht wirklich Gefahr bei der nächsten Bahnfahrt? Was könnte beim Durchschreiten einer Gartenpforte tatsächlich passieren? Nach dem Lesen dieser Kurzgeschichtensammlung ist man auf alles gefasst, was bisher unmöglich zu sein schien.
Mein Fazit: Zwischenstopp – dunkle Geschichten von Jana Oltersdorff garantieren kurzweiliges Lesevergnügen mit Gänsehauteffekt. Klare Kaufempfehlung und eine Autorin, die ich mir merken werde.
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