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4.0 von 5 Sternen Familienbande...
... darum geht es in Ruben Alves Film -Portugal Mon Amour-. Liebevoll, witzig und unterhaltsam nimmt uns Alves in das Leben der portugiesischen Famillie Ribeiro mit, die seit dreißig Jahren in Frankreich lebt. Alves Film kann Parallelen zu Remi Bezancons -C`est la vie-So ist das Leben- nicht verleugnen. Nichtsdestotrotz ist -Portugal, Mon Amour- eine frische, gut...
Vor 8 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sentimental und unterhaltsam!
Bezaubernde Landschaft, rührender Fado, gutes Essen, temperamentvolle Familienszenen, alle Klischee werden bedient.
Der Film unterhält, auch wenn er an der Realität vorbei agiert.
Vor 6 Monaten von Esther Avril veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Familienbande..., 30. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (DVD)
... darum geht es in Ruben Alves Film -Portugal Mon Amour-. Liebevoll, witzig und unterhaltsam nimmt uns Alves in das Leben der portugiesischen Famillie Ribeiro mit, die seit dreißig Jahren in Frankreich lebt. Alves Film kann Parallelen zu Remi Bezancons -C`est la vie-So ist das Leben- nicht verleugnen. Nichtsdestotrotz ist -Portugal, Mon Amour- eine frische, gut gemachte Komödie, die das Anschauen allemal wert ist...

Die Ribeiros leben seit dreißig Jahren in Frankreich. Aus Portugal sind sie verschwunden, weil Vater Jose(Joaquim de Almeida) sich mit seinem Bruder verkracht hatte. Jetzt ist Jose Vorarbeiter auf dem Bau und der wichtigste Mann für seinen Chef Cailaux(Roland Giraud). Joses Frau Maria(Rita Blanco) ist Concierge in einer Wohnloge und kümmert sich um einen großen Gebäudetrakt. Was Maria und Jose auszeichnet ist ihre absolute Hilfsbereitschaft, die im Lauf der Jahre dazu geführt hat, dass beide von ihrem Umfeld komplett ausgenutzt werden. Als jetzt ein Brief vom Anwalt eintrifft, in dem der Tod des verhassten Bruders mitgeteilt wird, und ganz nebenbei die Übernahme eines Erbes von Haus, Weinbergen und Land, in Aussicht steht, ergeben sich für die Ribeiros völlig neue Perspektiven. Das Erbe hat jedoch einen Haken: Die Ribeiros müssen in Portugal wohnen. Für Sohnemann Pedro(Alex Alves Pereira) ist klar, dass er Frankreich nicht verlassen wird. Auch Tochter Paula(Barbara Cabrita) will nicht weg. Schließlich hat sie sich gerade in Charles(Lannick Gautry) verliebt; den Sohn vom Chef ihres Vaters. So sitzen die Ribeiros in der Zwickmühle. Zudem trauen sie sich nicht, ihren Freunden von dem Erbe zu erzählen. Als die das durch die Hintertür erfahren, wollen sie auf gar keinen Fall, dass die Ribeiros, die ihnen so viel Arbeit abgenommen haben, nach Portugal ausziehen. Also machen sie Familie Ribeiro das Dableiben richtig schmackhaft. Doch irgendwann platzt die Blase aus Lügen und Geheimnissen...

Das hat Ruben Alves richtig gut hinbekommen. Ein Film für die ganze Familie, der sich an die gängigen Klischees von Familienkomödien hält und doch nicht banal ist. Der Plot folgt einem cleveren Drehbuch und die Charaktere der Geschichte sind interessant und vielschichtig. Am Ende gibt es dann die ultimative Familienfilm-Endeinstellung: Großer Tisch, Wein, Essen, Familie und jede Menge Spaß. Warum nicht? Man kann sich in jedem Falle weitaus schlechter unterhalten lassen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sentimental und unterhaltsam!, 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (DVD)
Bezaubernde Landschaft, rührender Fado, gutes Essen, temperamentvolle Familienszenen, alle Klischee werden bedient.
Der Film unterhält, auch wenn er an der Realität vorbei agiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (DVD)
Habe mir den Film gekauft, da ich sehen wollte wie er meine Landsleute darstellt. Und ich muss sagen, der stimmt in vielen Punkten mit dem wahren Leben überein. Das man immer daran denkt was wohl die Nachbarn denken, ob es nicht zu extravagant ist, ob es nicht zu auffällig ist, usw. Ich habe oft schmunzeln, lachen aber auch weinen müssen.
Meiner Meinung nach ist er wirklich sehr gelungen.
Ich kann ihn nur weiterempfehlen.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Der einzige Portugiese, der sich nicht für Fußball interessiert, muss ausgerechnet mein Sohn sein...", 4. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (DVD)
Als Culture-Clash-Komödie wird Ruben Alves Film "Portugal, mon amour" beworben, nun ja.
Völlig falsch ist das zwar nicht, aber man sollte vorab wissen, daß einen keine Schenkelklopferkomödie erwartet und es eigentlich auch weniger um Culture Clash als um eine warmherzige Einwanderergeschichte mit heiteren, aber auch nachdenklichen Momenten geht.
Wenn man dies weiß und nicht mit falschen Erwartungen an den Film herangeht, kann man einen wunderbaren, wirklich berührenden Film um eine portugiesische Großfamilie in Paris erleben.

Die Familie Ribeiro lebt seit über 30 Jahren in Paris und ist, wie man so schön sagt, längst "angekommen":
Mama Maria ist als Concierge die gute Seele eines herrschaftlichen Wohnhauses, Papa José ist geschätzter Vorarbeiter in einer Baufirma und die bereits in Frankreich geborenen Kinder Paula und Pedro sind ohnehin fast nur noch auf dem Papier Portugiesen.
Die vage Sehnsucht nach der alten Heimat ist Maria und José aber geblieben, zumal das arbeitsame und zuverlässige Ehepaar für seine Arbeit eher wenig Wertschätzung erfährt.
Schlichtweg "zu gut und zu blöd" seien sie, wie Tochter Paula es wenig charmant, aber durchaus zutreffend auf den Punkt bringt, wenn ihre Eltern sich von ihren Chefs mal wieder zu Mehrarbeit breitschlagen lassen.
Da flattert eines Tages der Brief eines Notars wie das unverhoffte große Los in das Leben der Ribeiros:
Das Weingut von Josés verstorbenem Bruder sollen sie erben, aber nur unter der Bedingung, auch dauerhaft dort zu leben.
Doch das vermeintliche große Glück erweist sich als tückisch:
Paula hat heimlich einen Freund und will Paris deshalb nicht verlassen, der noch minderjährige Pedro begeistert sich zwar für die Idee, auf einmal "reich" zu sein, hat aber auch keine Lust, in ein für ihn fremdes Land zu ziehen und auch Maria und José müssen sich eingestehen, daß die Gewohnheit sie fest im Griff hat.
Erschwerend kommt noch dazu, daß die Botschaft von dem bevorstehenden Wegzug der Ribeiros wie ein Lauffeuer im Viertel die Runde macht und die Arbeitgeber von Maria und José, sich endlich eingestehend, daß sie so leicht wohl keinen entsprechend "guten und blöden" Ersatz finden werden, sich geradezu überschlagen, um ihre guten und für wenig Geld arbeitenden Angestellten zu halten...

"Portugal, mon amour" hat ein paar wirklich witzige Momente, ist unter dem Strich aber doch eher eine recht leise, nachdenkliche Geschichte.
Der Umgang mit "eigentlich" voll integrierten Einwanderern, deren zuverlässige Arbeit man zwar schätzt, bei denen man aber dennoch ganz selbstverständlich voraussetzt, daß sie für weniger Geld arbeiten als andere, gibt einem genauso zu denken wie die thematisierten "Klassenunterschiede", die auch heutzutage noch lange nicht aus der Welt sind.
Und die sehr berechnenden Versuche insbesondere von Marias Arbeitgeberin, sie durch genau die eigentlich kleinen Vergünstigungen zu halten, die sie ihr, so lange nicht ihr Fortgehen zu befürchten war, jahrelang verweigert hat, hinterlassen schon einen etwas bitteren Beigeschmack.
Dazu kommt die ewige Frage, was und wo denn nun Heimat ist, dort, wo die Wurzeln sind oder doch eher dort, wo man sich seinen eigentlich doch ganz bequemen Alltag eingerichtet hat?
"Home is where the heart is" wird ja gerne etwas kitschig kolportiert, aber auch, wo das Herz nun eher schlägt, lässt sich im Falle der Ribeiros gar nicht so einfach feststellen.
Auch, daß es gar nicht so leicht ist, nach einem langjährigen bescheidenen Leben auf einmal eine größere Summe Geldes zur Verfügung zu haben, wird auf witzige, aber auch entlarvend ehrliche Weise greifbar, zum Beispiel, wenn Maria und José etwas unbehaglich ein Wochenende in einem Luxushotel verbringen sollen und schon bald die Flucht ergreifen oder wenn José sich Luxusautos ansieht und zuallererst fragt, ob es sie auch als Diesel gibt und ob sie eine Anhängerkupplung haben...

Mir hat "Portugal, mon amour" gut gefallen, weil er wunderbar die Balance zwischen heiteren und nachdenklichen Momenten hält und ein sehr stimmiges Bild einer Groß- und Einwandererfamilie mit all ihren kleinen Freuden, Sorgen und Nöten zeichnet.
Sehr schön und passend auch die Musik, allem voran natürlich Linda de Suzas wunderschönes "L'étrangère" - welches Lied könnte schöner zum Inhalt und zur Stimmung des Filmes passen als der wohl größte, stark autobiografisch gefärbte Erfolgstitel der in Frankreich lebenden portugiesischen Sängerin?
Dazu gibt es viele schöne Aufnahmen, allerdings weniger von Portugal als von herrschaftlichen Pariser Häusern und Höfen.

Für das fünfte Sternchen fehlte mir hier zwar der letzte Pep, auch kam mir das Ende leider etwas abrupt daher, aber vier Sternchen hat sich dieser kleine, warmherzige Film mit einem wunderbaren Darstellerensemble allemal verdient.
Außerdem hat er in mir die Überzeugung geweckt, daß man eigentlich endlich mal nach Portugal reisen sollte ;-)
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5.0 von 5 Sternen Typisch Portugal? Nur zum Teil, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (DVD)
Klar, jeder hat doch so sein Portugal-Bild- Fado, Fußball, Fatima. Die Putzfrau, die in der Schule des Kindes putzt, der Lastwagenfahrer aus dem Alentejo, der morgens die Schrippen zum Bäcker fährt. "Portugal mon Amour" spielt ein bißchen auch mit den Vorurteilen, den die französische Mehrheitsgesellschaft gegenüber "ihren" Portugiesen hat- leben doch tatsächlich rund 1 Millionen Portugiesen in Frankreich, mehr als in Lissabon! Und doch, der Film setzt anders an, er versucht die Verzweiflung einer Familie zu zeigen, die es im Grunde allen und jedem Recht machen will, aber niemals für ihr Engagement gewürdigt wird. Der Film endet anders, als man dies vielleicht vermuten würde- ich verrate hier nix! Ein liebenswerter Film, vor allem für Leute, die sich gut mit Portugal auskennen. Aber auch für Leute, die Portugal entdecken möchten! Joaquim de Almeida mal wieder wunderbar in der Rolle des grantelnden Familienoberhauptes. Und dann die Sprüche "Nach dem Sturz von General Alcasar" (gemeint war der Professor Salazar) zeigt dies, wie wenig der Durchschnittsfranzose (in Deutschland ist es lt. meiner Erfahrung leider nicht anders) über Portugal weiß! Fazit: Dieser Film hat Humor, bringt einen zum Lachen und man lernt was über Portugal. Kann ich nur empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Köstlich amüsiert, 23. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (Amazon Instant Video)
Als Portugiese habe ich es mir nicht nehmen lassen, Portugal, mou amour, anzuschauen. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Film spiegelt die typischen Klischees einer portugiesischen Gastarbeiterfamilie wider. Dabei ist es von unerheblicher Bedeutung, dass der Film in Paris spielt. Es könnte genauso gut überall auf der Welt spielen. Trotz oder vielleicht wegen dieser übertrieben, klischeebehafteten Darstellung, finde ich den Film so gut, und mich persönlich auch an meine Eltern erinnert, die in gewisser Art und Weise mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten und haben.

Ich kann den Film nur weiterempfehlen!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Portugal, mon amour..., 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (DVD)
Ein wirklich toller und berührender Film, der zum nachdenken anregt.
Absolut empfehlenswert, da er wohl zu 100% das Leben von den meisten portugiesischen Familien im Ausland wiederspiegelt. Eine gelungene und amüsante Komödie, die man als Portugal-Liebhaber gesehen haben muss! :-)
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klischee, 23. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour [Blu-ray] (Blu-ray)
Bin zwar Portugiese, aber ich fand den Film etwas zu Klischeehaft. Bacalhau, Bauarbeiter, Schimpfwörter und Benfica Lissabon. Portugal ist unendlich soviel mehr als dieser Film versucht zu beschreiben und darzustellen.
Generell trifft vieles zu, hinsichtlich Immigration und Integration, aber nur im groben Sinne.
Für mich ist dies aber ein typischer "Avec"-Film(franz.Production), der versucht das Leben der Portugiesen im Ausland "auf lustige Art und Weise" darzustellen.
Das ist wie wenn man Stichwörter nimmt, die zu einem Land einfallen und darauf basierend ein Film dreht. Ich persönlich fand zum Beispiel der Film Almanya von Yasemin Samdereli viel besser, emotionaler und zutreffender, was hinsichtlich Immigration und Integration angeht. Der Film saß wie ne eins.

Von mir als ehrlicher Nordtuga nur 2,5 bis 3 Sterne.

Grüsse aus Benztown.
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3.0 von 5 Sternen naja., 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (DVD)
den film mit anderen zu vergleichen fällt mir schwer, ich habe wesentlich mehr erwartet. spassfakto ist mässig bis nicht vorhanden, die gags sind doch sehr rahr..alles in allem, brauch ich den kein 2. mal anschauen, und auch nicht empfehlen..
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5.0 von 5 Sternen Maravilha, 8. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Portugal, mon amour (DVD)
Ein toller Film. Wenn man selber aus Portugal kommt findet man soviele Charakterzüge und Angewohnheiten wieder.
Das Lachen ist vorprogrammiert:)
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Portugal, mon amour
Portugal, mon amour von Rita Blanco (DVD - 2014)
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