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61 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2011
Auch nach dieser 5. Staffel zählt STROMBERG für mich immer noch zu den besten tragikomischen Serienformaten im deutschen Fernsehen. Als Fan der ersten Stunde habe ich allerdings erstmals auch ambivalente Gefühle.

STROMBERG begann mit subtilem Humor und fein gezeichneten Charakteren (auch wenn immer schon Klischeetypen bedient wurden) und Details, die einem manchmal erst beim dritten, vierten Anschauen auffielen. Die 5. Staffel wirkt dagegen völlig überdreht: mittlerweile sind alle Figuren in der Schadensregulierung M - Z ziemlich degeneriert, allen voran Ernie, der nur noch eine überzeichnete Karikatur ist, es wird mit Spielzeugpistolen rumgeballert wie im Kindergarten, es wird gebrüllt, manchmal geprügelt und regelmäßig sinn- und ironiefrei für M*ller-Milchreis geworben. Leider werden die Figuren dagegen immer oberflächlicher. Und gerade zur zweiten Hälfte der Staffel wirkt auch die Inszenierung immer fahriger. Der Sinn der Folge mit der Schiffskasko hat sich mir zum Beispiel nicht erschlossen.

Dazwischen stehen jedoch immer noch genug geniale Momente, die ein mehrmaliges Anschauen wert sind - allen voran der großartige Dialog aus Missverständnissen am Ende der vierten Folge! Schade, dass gerade diese Feinheiten im übrigen Handlungschaos untergehen. Vielleicht ist das STROMBERG-Format inzwischen doch ausgelutscht, obwohl zwischendurch immer wieder das Bemühen zu sehen ist, Bernd Stromberg auch menschliche Züge abzugewinnen.

Sehr gefallen hat mir, dass einige Nebenfiguren aus früheren Staffeln wieder auftauchen, allen voran Lars Gärtner als Herr Becker, der ja nach der vierten Staffel seinen Ausstieg erklärt hatte, aber auch Frau Hilpers, der EDV-Fuzzi, (leider zu selten) Herr Möllers, der "Nazi-Koch", der grantelnde Hausmeister und "Sabbel". Die neu eingeführten Figuren bleiben dagegen recht blass, da sich die Handlung fast ausschließlich auf das Quintett "Stromberg-Schirmchen-Tanja-Ulf-Ernie" beschränkt und der Rest des Schauspielerensembles zu reiner Hintergrundstaffage degradiert wird.

Die "Limited-Pop-Up-Edition" enthält neben der neckischen Verpackung eine Bonus-DVD mit einer recht schläfrigen 45minütigen Doku von den Dreharbeiten (in denen tatsächlich die Nebendarsteller in den Vordergrund gestellt werden) und einem geringfügig geänderten Director's Cut der achten Folge (mit eingeblendeten unterhaltsamen Pop-Up-Menüs an Stelle eines Kommentars). Schade, dass es keine lustigen OUTTAKES zu sehen gibt.

3,5 Sterne von einem absoluten STROMBERG-Fan!
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45 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2011
Natürlich hingen für Staffel 5 die Trauben hoch. Als Strombergfan wurde die Erwartungshaltung grob enttäuscht. Inhaltlich herrscht nur noch Rotation und Bäumchenwechseldich in der Capitol.

Die Sprüche und der Humor von Chefautor Ralf Husmann sind immer noch 5 Sterne, während
dramaturgisch Staffel 5 bei 2-3 Sternen versandet. Die neuen Folgen fallen klar zu Staffel 4 ab.

Mittlerweile ist der Nervfaktor von Jennifer und Tanja erschreckend, dass mindestens Jennifer die Serie verlassen sollte. Das Thema Kinder und Büro beherrscht zu überdehnt. Ernie wirkt in der Rolle langsam zu stark überzeichnet, was ich sehr schade finde. Denn Ernie ist die Seele der Capitol. CMH ist als Stromberg nach wie vor die brillante Marionette vom Ideenschreiber Ralf Husmann.

Schade auch, dass Sabbel und der Kantinenkoch Gluta-Martin diesmal nur kurz zu sehen sind. Den dominanten neuen Charakter von Herrn Tremmel aus der Zentrale finde ich ausgezeichnet. Da ließe sich sicherlich in Staffel 6 ein Außendreh in einer Budapester Saunalandschaft organisieren? Vielleicht kommen in Staffel 6 ja auch Charaktere wie Gernot Graf und die Kundin aus dem Knusperhäuschen zurück? Schade auch, dass aktuelle Bürothemen wie Ausbeutung durch Zeitarbeit nicht thematisch aufgegriffen werden. Das Produktplacement von M.M.Reis ist ätzend. Während die DVD-Hülle mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde.

Bonusmaterial: Interessant, dass Nebendarstellern mehr Raum gegeben wurde. Die Extras wirken wie auf letzten Drücker zusammengeklatscht und nicht sehr bedienerfreundlich. Das war schon mal besser.

Gesamturteil: Solide, aber nicht geil abgeliefert.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2012
Zunächst einmal möchte ich mich "outen": ja, ich bin süchtig! Stromberg-süchtig! :-) Wie viele andere Fans auch habe ich die Episoden der Staffeln 1-4 bereits x-mal gesehen. Und das schöne an Stromberg ist, dass sie einfach nicht langweilig zu werden scheinen. Bei manchen Folgen kann ich auch nach besagtem X-tem Mal des schauens noch lachen. Der Humor in Stromberg ist jedenfalls einfach einzigartig und trifft voll meinen Geschmack, was nicht unerheblich an der grandiosen Darstellung von Christoph-maria-herbst liegt.

Und wenn ich nach meiner persönlichen Reihenfolge der Staffeln gefragt werden würde, dann würde ich wohl 2-1-4-3 sagen. Die zweite Staffel finde ich einfach ungeschlagen. Und Staffel 4 liegt meiner Meinung nach sogar gleichauf mit Staffel 1. Die Idee mit Strombergs versetzung nach Finsdorf fand ich einfach klasse und hat dem ganzen frischen Wind gegeben. An dieser Staffel hat mir sehr gefallen, dass es eine interessante zusammenhängende Handlung gab, nämlich zum einen Strombergs Versetzung nach Finsdorf bzw.seine Rückkehrbemühungen und seine "Beziehung" zu Jennifer, die vor allem auch wegen der versetzung oft nicht unter einem guten Stern stand.Auch hielt diese Staffel Sprüche-mässig einiges bereit ("Zu mir kommen behinderte Delphine, um mit mir zu..ähm...schwimmen"). Staffel 3 fand ich insgesamt etwas unausgegoren aber einzelne Episoden zählen zu meinen persönlichen Favoriten ("Lurchi!").

Und nun Staffel 5. Um es mal so auszudrücken: Die 5. Staffel ist die erste, bei der es mir egal war, ob ich eine Folge verpasse und ich bin mir auch schon fast sicher, dass es die erste Staffel sein wird, deren Folgen ich nicht X-mal sehen werde. Diese Staffel bricht leider leider mit vielen Dingen, die Stromberg erst zu Stromberg gemacht haben. Das fing für mich schon mit herrn Becker an. Die kleinen Auseinandersetzungen zwischen ihm und Stromberg waren für mich immer geradezu ein Teil von Stromberg. Und nun stellt sich in Staffel 5 heraus, dass Herr Becker ein Alkoholiker ist und sich mit Stromberg aufgrund seiner Probleme verbrüdert hat. Das geht doch nicht! Um ein weiteres Beispiel zu nennen: Die Beziehungen Stromberg - Schirrmchen, Tanja - Ulf beginnen in dieser Staffel den Mittelpunkt des Geschehens einzunehmen. Und die (also die Beziehungen und alles was damit zusammen hängt) nerven gewaltig. Strombergs Weg in die Chefetage ist dafür nicht halb so interessant oder lustig wie noch sein Ausflug nach Finsdorf. Auch die Sprüche-Frequenz scheint sich für mich verändert zu haben. Alle 5 Sekunden (gefühlt) ein Spruch von Stromberg. Das muss meiner Meinung nach ebenfalls nicht sein. Und ernie wirkt für mich nur noch wie die Karrikatur seiner selbst.
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am 27. Februar 2012
Stromberg ist und bleibt einfach die (aktuell) beste deutsche Fernsehserie!!

Zur Edition: mit dabei, Bleistift und Visitenkarten von Bernd Stromberg. Was soll man sagen, in Ordnung aber muss man nicht haben. Der Schreibtisch zum aufklappen ist auch nicht unbedingt etwas, was einem vom Hocker haut oder zum lachen bringt. Gut gemeint aber mehr auch nicht! Ein Bleistift ist und bleibt halt ein Bleistift...

Zur Staffel generell: Ich habe mir alle Folgen nun schon x-mal angeschaut. Meiner Meinung nach ist hier die erste Folge die schlechteste! Es wirkt alles dann doch extrem übertrieben. Klar sind wieder geniale Sprüche und Dialoge dabei aber man hat das Gefühl das hier versucht wird mit aller Macht alle bisher dagewesenen Folgen zu übertreffen!
Das alles legt sich aber zum Glück im Laufe der Staffel und die Folgen sind, wie angekündigt, deftig aber Klasse!
Für volle 5 Sterne reicht es nicht da jetzt nicht wirklich viel neues passiert und die Staffeln 1 und 2 mit Sicherheit nicht zu übertreffen sind.
Außerdem glaube ich das versucht wird Ernie mehr in die Hauptrolle zu drängen. Mir gefiel die "Nebenrolle" besser da dies authentischer rüber kam.

Bonus-DVD ist auch super. Eine Folge komplett nur mit bzw. über die Statisten! Tolle Sache und verdient!
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Dezember 2011
Stromberg- die fünfte Staffel - endlich ist sie da :-)
Wenn gleich auch nur in der Limited Pop Up Edition kommt sie nett daher.
Mit einem aufklappbarem Capitolbüro, Haftzetteln und Bleistift sicherlich ein netter Gag, aber kein unbedingtes Muss.

Ein Muss jedoch ist die Staffel selber. Stromberg in gewohnt bissig guter Laune aber auch mal melancholisch. grübelnd wie in seinen besten Zeiten. Die anderen mehr oder weniger Klischeecharaktere runden das Gesamtbild der Capitol ab.
Mir gefällt die fünfte Staffel noch mit am besten weil die Gags nicht flach oder abgegriffen sind und ich finde Stromberg noch mehr Seiten von sich als Figur zeigt.

Schade finde ich das es nur 10 Folgen sind , wegen mir hätten es sicherlich auch Doppelt soviele sein können.

FAZIT : Für jeden der Stromberg mag und nicht von Woche zu Woche auf eine neue Folge warten möchte sicherlich eine lohnenswerte Anschaffung. Ob nun normale Version oder Limited Pop Up Edition das bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen .
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am 5. Dezember 2011
Ich, als großer Stromberg-Verehrer, kann zu der 5. Staffel nur Gutes erzählen. Es werden wieder Witze ohne Ende gerissen und die Story an und für sich kommt nicht zu knapp :) ein großes PLUS sind diesmal die 10, ich wiederhole 10 FOLGEN :) ich nehme nicht allzu weg, wenn ich sage das es zu Höhen und Tiefen der gesamten Stromberg-Crew kommt und das Ende der 5. Staffel letztendlich offen bleibt und wir hoffentlich auf die 6. Staffel hoffen können.
Kleiner Stern abzug gibts für das bisschen zu kurz gekommene Bonusmaterial ;) auch wenn ich es sehr empfehlen kann und auch ein Kaufgrund sein könnte, aber in den Staffeln zu vor wurde mehr geboten an reinem Bonusmaterial.
Der AUSGLEICH hierzu? Das geniale Pop-Up mit der DVD-Hülle!!!!!! einfach geniale Idee, mit all seinen kleinen Einzelheiten und Detail!!! Lurchi lässt grüßen :)

Also Leute zusammengefasst: Staffel 5. ein absolutes Muss !!!! 4.8 von 5 Sternen !!! :)
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Als ich die DVD Staffel Stromberg in den Händen hielt von Amazon, habe ich mich sehr über die tolle Aufmachung gefreut. Ist ein Cover, das man aufklappen kann. Zu meiner großen Überraschung waren auch noch die Visitenkarten von Stromberg drin. Muss wirklich sagen: toll gemacht vom äußeren Bild.

Zum Inhalt: bin ein großer Stromberg Fan und habe jede Folge genossen. Sehr kurzweilig, witzig, abgründig, amüsant. Stromberg selbst ist wieder in Top-Form und schlängelt sich in gewohnter Manier aus all den Problemen.

Etwas nervig: die Rolle von Ernie, der immer kindischer und bockiger wird. Ständig maunzt er rum, schießt mit Spielzeugpistolen und ständig gehts um seinen Joghurt. Solche Banalitäten nerven. Er hat viele Sympathie-Punkte verloren.

Ansonsten kann ich diese Staffel absolut empfehlen. Ansehen und sich vor lachen wegschmeißen.
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am 30. November 2011
Der tragikomische Protagonist Bernd Stromberg ist zurück in seinem Wohnzimmer - der Capitol Versicherung. Und startet gleich auf der Karriereleiter durch. Seine Äußerungen sind auch in Staffel 5 gewohnt unsensibel und oft politisch inkorrekt. Die Gags immer noch herausragend.

In der Abteilung herrscht das absolute Chaos: altbekannte Themen, viele gute Nebendarsteller, volles Programm. Ein echter Kontrast zu den Episoden aus dem beschaulichen Finstorf in Staffel 4. Leider bleibt in diesem Tohuwabohu kaum Platz für die "leisen" Töne. Charaktere wie der Sympathieträger "Ernie" oder "Jennifer Schürmann" sind so stark überzeichnet, das das Schauspiel insgesamt ein wenig an Charme verliert. Dennoch ein überzeugendes Beispiel für teils intelligenten, teils grotesken Humor, der im deutschen Reality- und Casting-Fernsehsumpf seinesgleichen sucht. 4 Sterne!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2014
Fernsehserien liegen so gar nicht in meinem Interessengebiet.
Um so grossartiger, wenn es dann einen wirklichen Geniestreich wie "Stromberg" gibt.
Vier Staffeln lang ist jede Folge ein Feuerwerk an archaischem Witz, grandioser Satire, genialen Schauspielleistungen ,allen voran natürlich Christoph Maria Herbst als Stromberg und herausragend ,wie das gesamte Ensemble meine gefühlte Lieblingsfigur Ernie.
Die Serie lebte bei allem sarkastisch, schwarzen Humor immer von ihrer grossen Tiefsinnigkeit, von der Doppelbödigkeit der Charaktere.
Hier stimmte nicht nur jede Pointe, sondern in jeder Geste,oder Mimik geriet das Ganze so überzeugend, daß man anteilnehmen konnte an den Figuren, an ihren grossen und kleinen Schicksalen, Mißverständnisssen, Niederlagen.
Witzig, bis zum von der Sitzkante fallen, dabei aber immer empathisch augenzwinkernd mit den Charakteren.
Oft auch eine gewissse Verlorenheit oder Alltagstristesse abbildend.
Der Wahnsin der täglichen Bürowelt, der oft unbeholfen , irrwitzig und damit so schreiend komisch scheitern läßt.
So konnte man sich doch, ob man wollte oder nicht, sich oder andere durchaus in einigen Handlungsweisen wiedererkennen.
Diese raffinierte Identifikation mit den verschiedenen Figuren, die aber kein Zuschauer so recht vor sich wahr haben will, war das Salz in der Suppe von "Stromberg.
Die fünfte Staffel jedoch gibt all diese meisterlichen Eigenschaften auf.
Hier hat der Mainstream- Teufel zugeschlagen und Stromberg ist nach vier Staffeln längst von Pro 7 zum Marketingprodukt mit T-Shirts, Kaffetassen, Sprüchebüchern mutiert.
Die subversive Satire ist dahin, der feinsinnig, selbstreflektierende Humor wird effektheischend glattgebügelt auf das Schrott- Niveau der herkömmlichen Comedy- Gehirnamöben.
Lustig ist wenn alle pöbeln, ständig stolpern oder sich kloppen, gell.
Geschäftstüchtig wird uns in jedem Bild auch noch unglaublich penetrant Werbung für Milchreissorten, überflüssige Wasserpistolen und ähnliches in die Netzhaut gepfeffert. Ansonsten besteht diese extrem enttäuschende Staffel nur noch aus Geschrei, Hektik ohne Sinn und Verstand, ohne Unterlaß oder Einfühlsamkeit.
Gnadenlos werden die so herrlich skurril aufgebauten Figuren zu hilflos hampelnden, psychopathischen Pappkameraden, die dem Zuschauer kein einziges Lächeln mehr abquälen.
Eine Serie demontiert sich selbst,
Diese Figuren sind wirklich nur noch nervend unsympathisch und peinlich überdreht.
Keine einzige Folge kann nur ansatzweise überzeugen.
Es fehlt jeglicher intelligenter doppelbödiger Witz oder kreative Funke.
Beömmelter Klamauk zum Wegschalten.
Ernies Figur beispielsweise nur noch eine uninteressante, facettenlose Witzfigur.
Stromberg muß wie aus der Maschinenpistole im Sekundentakt Pointen abfeuern, daß einem bald vor Übersättigung die Gehirnzellen verstopfen.
Die Probleme kreisen um erwünschten Nachwuchs, um unerwünschten, um Zeugungsunfähigkeit und ..ja um was.....-
Irgendwie ist es hier auch egal geworden
Die einzelnen Folgen sind in dem Herumgeschreie als abgeschlossene Episoden mit einer Story nicht mehr erkennbar.
Da hat die "Muppet Show" mehr Unterhaltungswert.
Wäre man doch nicht dem schnöden Profit erlegen und hätte die Serie nach vier genialen Staffeln eingestellt.
Gerade die doch auch mitschwingende Melancholie, manchmal unerwartete Ernsthaftigkeit der dritten und vierten Staffel.( z. B. Erikas Tod, Strombergs Angst vor Krebs, Ernies Selbstmordversuch) machten die Folgen bei allem Witz auch immer sehr differenziert und nachdenklich stimmend.
Auf nur ein wenig dieser Komplexität wartet man in der tumben fünften Staffel vergebens.
Ich kann nur jedem Stromberg Fan raten, sich mit den ersten vier Staffeln zu begnügen, sie immer wieder zu geniessen, denn jede Folge ist eine Sternstunde an brillantem süffisanten Witz und entlarvender Beobachtungsgabe.
Die fünfte Staffel bitte ganz aus dem Gedächtnis streichen.
Mit freudigen aber auch gemischten Gefühlen darf man jetzt dem Kinofilm entgegen sehen.
Aber wer weiß, vielleicht erleben wir eine Überraschung:
"Laß das mal den Papa machen"-
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am 7. September 2014
Für mich ist Stromberg das mit Abstand witzigste, was jemals im Fernsehen zu sehen war. Daher war natürlich auch der Kauf dieser Staffel wieder ein muss. Nachdem ich die vorigen im Saturn kaufte, hab ich diesmal Amazon genutzt. Lieferung war kein Problem und sehr schnell, Produkt auch trotz unseres etwas rauhen Postboten unbeschädigt.

Diese DVD-Box macht optisch und qualitativ nochmal ein wenig mehr her als die vorigen und sieht im Regal sehr gut aus. Das Inhalt ist klasse, auch die Qualität und das wie immer umfangreiche Bonuismaterial kann überzeugen.

Statt mit einem der unzähligen Stromberg-Zitaten zu enden, sage ich an dieser Stelle einfach: Absolute Kaufempfehlung!
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