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65
3,8 von 5 Sternen
Torchwood - Staffel 4
Format: Amazon Instant VideoÄndern
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75 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2012
Zum Inhalt werde ich nichts Genaueres sagen, denn damit würde ich denjenigen, die sich diese doch gute Staffel ansehen wollen, nur den "Spaß" daran nehmen.

Zur Staffel generell:
Man bemerkt, dass sich Torchwood nach "Kinder der Erde" doch sehr gewandelt hat - sowohl zum Guten wie auch Schlechten.
Das Gute zuerst: Die Aufteilung der Handlung sowohl auf Wales als auch die USA (wobei letztere ca. 70% der "Location" ausmachen) hat der Serie meiner Meinung nach gut getan. Nicht nur bekommt alles einen etwas "globaleren" Anstrich (was zur Stimmung der weltweiten Krise beiträgt), sondern man kehrt auch zu den altbekannten Schauplätzen zurück (zum Beispiel dem altbekannten Roald Dahl Plass, unter dem sich Torchwood einst befand). Dabei hat man eine super Gratwanderung hinbekommen; für den eingefleischten Fan werden immer wieder kleine Anspielungen gemacht (Cardiff, der Polizeibeamte Andy, die Nachforschungen der CIA in die Geschichte des Torchwood Instituts etc.), für neue Zuschauer ist der Einstieg so gestaltet, dass er auch ohne große Hintergrundkenntnisse auskommt aber vielleicht dazu animiert wird, sich die Vergangenheit der Organisation doch noch zu Gemüte zu führen.
Auch die Geschichte an sich ist genial und sozialkritisch mit einer ordentlichen Portion Spannung - auch wenn die Hintergrundgeschichte in der Mitte etwas die Geschwingkeit der vorangegangenen Episoden bremst, aber das ist nicht weiter tragisch, denn sie fügt sich trotzdem gut ins Gesamtbild ein.
Auch viele der neuen Charaktere sind grandios gestaltet: Der Kinderschänder Danes, die Ärztin Dr. Huarez sowie die Analystin Esther Drummond sind gut gelungen - alle sind sehr vielschichtig und bereichern die Serie; selbst Gwen Cooper als altbekanntes Torchwood-Mitglied ist durch ihre Rolle als Familienmensch und Ex-Agentin sehr überzeugend entwickelt worden.

Nun aber (leider) auch zu ein paar weniger guten Dingen:
Der Charakter Rex Metheson ist nur schwer zu ertragen - er ist der typische amerikanische Macho: Anzugträger mit überhöhtem Actionpotenzial, der über alles schlechte Witze reißen muss (vor allem seine Unkenntnis über Wales bzw. England allgemein hätte so amüsant sein können, doch durch seine herablassende Art wirkt es eher nervig und unglaubwürdig - schließlich arbeitet er beim FBI/CIA oder was auch immer und hat so wenig Ahnung???) - zudem ist er ständig grenzwertig homophob - was sollte das denn? Und dann ließ man ihm noch eine Option zur Serie zurückzukehren - musste man unbedingt einen Amerikaner im Team haben und somit Konkurrenz zu Jack???
Jack hätte durch sein "neues" Leben wesentlich tiefere Charakterzüge bekommen können, stattdessen weist er ständig nur auf diesen Fakt hin. Zudem war er im "alten" Torchwood eine sehr charismatische Figur mit universellem Charme und Sexappeal - hier ist er mehr schwul alles andere (hier bemerkt man die amerikanische Produktionsfirma - Bisexuelle können keine Helden sein, Schwule schon gar nicht - und Ernst nehmen soll man sie erst Recht nicht); statt jemand auf der Straße anzusprechen geht er in eine Schwulenbar und hat nen One-Night-Stand, immer wieder liefert es schlechte Gagvorlagen für Rex der ihn daraufhin lächerlich macht; selbst in der siebten Folge, in der eine Beziehungsgeschichte zwischen Jack und einem Einwanderer wirklich sehr schön dargestellt wird muss Rex diese in der nächsten Folge mit dem Satz "Das alles passiert bloß weil zwei Schwule vor nem halben Jahrhundert rumgemacht haben?" durch den Kakao ziehen - irgendwie unverständlich und nicht gerade gutes Fernsehen.
Und zu guter letzt noch ein Wort zum amerikanischen Produktionsanteil allgemein: Ich habe nichts gegen eine Kooperation von BBC mit Starz, um neue Wege zu beschreiten, aber wieso müssen Kabelsender (allem voran hier: Starz) immer wieder so viel Wert auf die Darstellung möglichst extremer Gewalt legen? Torchwood hatte auch hin und wieder solche Momente, aber in dieser Staffel waren in fast jeder Folge mindestens zwei oder drei Mal abgetrennte Körperteile, Blut oder verkohlte Leichen zu sehen - ab und zu war es gerechtfertigt, aber spätestens als Jack fragte ob man einem zur Unkenntlichkeit verbranntem Mann den Kopf abtrennen könne (natürlich nur um zu sehen, ob er dann trotz des Wunders noch weiterlebte - nee, is klar Starz) wurde mir erneut bewusst: "Die Amerikaner mischen mit".

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Gute Staffel mit leichten Schwächen; und für Staffel 5 (falls es sie geben wird) merket euch eines, liebe Produzenten: Auch wenn es durch finanzielle Gründe weniger Episoden bedeutet - Mehr BBC, weniger Starz ...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2013
Wie schon mehrere Rezensenten vor mir, ist auch mir die starke "amerikanisierung" der sonst doch angenehm "englischen" Serie aufgefallen. Die Figur des Jack tritt irgendwie zu sehr in den Hintergrund und ohne die altbekannte Basis in Cardiff ist es auch nicht mehr wirklich Torchwood. Und ja, auch mir fehlt der Rest der Truppe.

Achtung! Könnte als Spoiler aufgefasst werden!
Die Geschichte an sich, nämlich das die Menschen nicht mehr sterben können, ist wirklich gut. Auch die drastische Konsequenz daraus, nämlich das auch z.B. stark verstümmelte Menschen (s. der Bombenattentäter)einfach weiter "leben". Oder das Verletzungen zwar nicht tödlich sind, aber auch nicht heilen und permante Schmerzen verursachen zeigt deutlich die Kehrseite des "ewigen Lebens". Und die von den Regierungen geplante Lösung dieses Problems der Unsterblichkeit auch bei starken Verletzungen oder "tödlichen" Krankheiten ist ein Szenario das man sich gut vorstellen könnte wenn sowas mal passieren würde (zum Glück total unrealistisch!! :-))
Also, das Thema an sich ist sehr gut, die Umsetzung ist nicht mehr wirklich im bekannten Torchwood-Stil. Das ist echt schade...
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2012
Was habe ich mich gefreut, als es hieß "Torchwood Miracle Day" wird im deutschen Fernsehen laufen. Für mich bedeutete das, es gibt eine DVD-Box. Soweit so gut.

Die Storyline finde ich sehr gut. Wem der Drive in eingigen Folgen fehlen sollte, einach als Doppelfolge ansehen. So haben die einzelen Episoden wesentlich mehr Dynamik.
Russel T. Davis hatte es wieder geschafft, den Zuseher den Spiegel vorzuhalten, und das ohne erhobenen Zeigefinger.
Kein Charkter, so klein die Rolle auch war, wurde stiefmütterlich behandelt. Fand ich gut.

John Barrowman zieht sich den Mantel des Captain Jack Harness wieder wie eine zweite Haut an. Klar hat mir Mr. Barrowman in seiner Paraderolle wieder sehr gut gefallen.
Jack ist ernster, grüblerischer, etwas dunkler. Was auch gut nachvollziehbar ist. Es wäre unglaubhaft gewesen, wenn Jack den ewigen Flirt herausgekehrt hätte. Jemand der den Tod des Enkels zu verantworten hat, und den Partner verliert, der kann nicht einfach so weiter machen, als sein nichts geschehen...

Am meisten hat mich Bill Pullman überrascht. Oswald Danes ist ein Mörder, ein Kinderschänder, und trotz allem noch ein Mensch. Kein Monster, nichts ist Schwarz oder Weiß.
Mr. Pullman, vielen Dank dass sie eine neue Küche brauchten ...

Auch dass Rhys Williams alles andere als nur Gwens Anhängel ist, konnte man auch wieder in dieser Staffel sehen.

Torchwood goes to USA. Klar, wo sollten sie sonst hin? Der Tötungsbefehl scheint noch nicht aufgehoben.
Wenn Fans beklagen, dass Jack sich zurücknimmt und ins 2. Glied zurücktritt. Was sollte er sonst tun? Als einziger sterblicher Mensch auf der Erde, bleibt ihm nichts anderes übrig?
Es wäre natürlich sehr schön gewesen, mehr Jack in Action zu sehen. Aber naja, wir hoffen halt auf eine Staffel 5. Oder einen Spielfilm. Wir werden sehen.

Wenn dieser Staffel nicht 20 Minuten fehlen würden. hätte diese DVD-Box von mir mehr Sterne bekommen.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2013
Als Torchwood-Fan hatte ich mich sehr auf die vierte Staffel gefreut, verhalten jedoch, weil ich wusste, dass BBC das nicht alleine produziert. Und irgendwie sind meine Alpträume wahr geworden. Was auch immer dort mit den Torchwood-Darstellern gedreht wurde, Torchwood ist das nicht! Amerikanisiert, laut, bunt, austauschbare Charaktere, es ist das Grauen.
Als hätte man McGyver und Emergency Room mit Stolz und Vorurteil gekreuzt (natürlich in der BBC-Version). Man kann sich vorstellen, wie viel BBC-Stil da noch übrig bleibt. Die Geschichte selbst finde ich nicht schlecht, aber was daraus geworden ist - nein, danke. Davon bitte nicht mehr. Ein Lichtblick ist Bill Pullman. Er verkörpert den Mörder Danes sehr gut, ich hätte ihn fast nicht erkannt.
John Barrowman und Eve Myles kann ich nicht objektiv beurteilen, weil ich beide von Hause aus gut finde, die könnten im Film eine Tulpe pflücken und ich fänd's gelungen :-), daher hier keine Bewertung dieser beiden Darsteller.
Was mich am meisten stört, ist das künstliche, typisch amerikanische Pathos und das aufgesetzte süßliche Drama. Besonders der Charakter der Esther Drummond ist für mich daher wenig glaubwürdig. Ständiges Geheule wegen privater, für die Geschichte nicht nützliche Dramen, dilettantische Fehler - hallo? Die Dame arbeitet angeblich bei der CIA. Wenn die da alle so ticken, dann gute Nacht.
Alles in allem habe ich mehr Spaß, wenn ich mir die Wiederholungen der ersten Staffeln von Torchwood anschaue, daher nur ein Stern.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2012
Mircale Days - Der Tod streikt

ich bin ein großer Torchwood-fan. Ich habe lange auf die deutsche Ausstrahlung von Torchwood Miracle Days gewartet und dann war ich maßlos enttäuscht. Leider merkt man an dieser Staffel genau, dass eine amerikanische Firma ihre Finger im Spiel hat.

Es wird rumgeschossen ohne Ende und alles explodiert. Das Cast wurde komplett ersetzt. Was kein Wunder ist, wenn man sich entscheidet das ganze Team aus der letzen Staffel sterben zu lassen. Gwen Cooper, die mir in den letzen Staffeln von Torchwood eigentlich ganz gut gefallen hat, ist in dieser Staffel zu einer Lara Croft mit Baby auf dem Arm geworden. Des Weiteren werden Dinge expliziet gezeigt, die absolut nicht notwendig sind. Verkohlte Menschen und Leute die in einem Auto zerquetscht werden bis hin zu einer Szene wo Jack herausfinden will ob ein Mensch auch leben kann wenn man den Kopf abtrennt.

Danke BBC und Starz.Eine Andeutung hätte gereicht.

Auf dem Klischee das Jack Harkness schwul ist wird auch rumgewalzt ohne Ende. Er wird zur Randfigur degradiert und kommt nicht mehr so gut weg wie in den letzten Staffeln. Einer der wenigen Lichtblicke war für mich Reece. Er wurde nicht umgeschrieben und ist für mich immernoch der nette Ehemann der sich um alles Sorgen macht. Vielleicht liegt es an mir, dass ich mich nicht durch stundenlanges rumgeballer beeindrucken lasse. Ich bin sowieso nicht so der Fan von diesen Aktionfilmen wo alles in die Luft geht. Ich denke man hätte viel mehr aus der Idee machen können...

Ich war sowieso der Meinung das Torchwood nach Kinder der Erde einen angemessenen Schluss hatte und das weiter gedreht wurde liegt meiner Meinung nach an der großen Fangemeinde und dem Geld das BBC damit gemacht hat.

Alles in allem kann ich sagen ich habe es gesehen...aber das britische Feeling und die tiefe der Gefühle der Charaktere ist verloren gegangen. Kein Vergleich zu den Staffeln davor.

Das entspricht meiner Meinung und soll kein Angriff an den Geschmack anderer Leute sein. Dies ist rein aus meiner Sicht. Jeder der sich für Torchwood interessiert sollte sich selbst seine Meinung bilden.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2012
Zunächst möchte ich vorausschicken, dass ich keineswegs zu denjenigen Fans gehöre, die diese Staffel nur noch grauenhaft finden. Ganz im Gegenteil, mit einigen kleinen Einschränkungen fühlte ich mich beim Betrachten ausgezeichnet unterhalten und auch das düstere Szenario gefiel mir gut. Die darin aufgeworfenen Fragen (Wie weit würde eine Gesellschaft unter solchen Umständen gehen, welche neuen "Regeln" stellt man auf, wer wird "zum Allgemeinwohl" geopfert) empfand ich als durchaus konsequente Forführung der Serie nach den Geschehnissen aus "Kinder der Erde". Die zwei-Stern-Bewertung betrifft die deutsche Veröffentlichung.

Da ich nicht so lange warten wollte, bis "Miracle Day" endlich auf deutsch erscheinen würde, hatte ich mir bereits die englische Blu-ray-Ausgabe zugelegt. Nun vergleiche ich die deutsche Version damit und bin einigermaßen entsetzt.
Eine kleine Enttäuschung entstand schon mal beim Blick auf das Bonusmaterial. Auf den etwas seltsamen Motion Comic "Web of lies" konnte ich noch verzichten, dieser wirkte wie aus einem Computerspiel stammend. Aber das Fehlen der Audiokommentare zu den Episoden 1 und 10 empfinde ich schon als ärgerlich. Auch gibt es in der englischen Ausgabe wenn man will vor jeder Episode ein Intro von Russel T. Davis und John Barrowman. Hätte man uns auch gönnen können.

Beim Blick auf die auf dem Cover angegebene Laufzeit von "ca. 500 Min." war ich dann aber irritiert, hatte ich doch noch genau in Erinnerung dass jede der 10 Episoden in der englischen Ausgabe deutlich über 50 Minuten lang war. Die tatächliche Laufzeit der Episoden beträgt dann auch nur 494:41'im Unterschied zur englischen Ausgabe mit 528 Minuten.

Da wollte ich natürlich wissen, was denn da so fehlte. Weggelassen wurden zunächst mal die Vorschauen auf die jeweils nächste Episode (am Ende der ersten Episode befindet sich im Original gleich eine ganze mehrminütige Staffelvorschau). Damit kann ich leben. Der danach folgende Abspann läuft im deutschen mit der doppelten Geschwindigkeit. Macht mir auch nix.
Ich habe dann die Laufzeiten der einzelnen Episoden der englischen und deutschen Ausgabe miteinander verglichen, gestoppt habe ich immer am Ende der letzten Szene (also vor der "Next Time"-Vorschau bzw. dem Abspann). Daraus ergaben sich folgende Laufzeiten:

Episode 1: 47:39' in beiden Versionen, ist also auf deutsch uncut.

Episode 2: 50:04' engl. - 49:24' dt. --> auf deutsch fehlen 40 Sekunden.

Episode 3: 51:52' engl. - 49:24' dt. --> auf deutsch fehlen 2:28'

Episode 4: 53:05' engl. - 49:12' dt. --> auf deutsch fehlen 3:53' (!)

Episode 5: 49:50' engl. - 47:14' dt. --> auf deutsch fehlen 2:36'

Episode 6: 49:50' engl. - 46:51' dt. --> auf deutsch fehlen 2:59'

Episode 7: 49:31' in beiden Versionen, also auf deutsch uncut.

Episode 8: 50:52' engl. - 49:11' dt. --> auf deutsch fehlen 1:41'

Episode 9: 52:02' engl. - 49:10' dt. --> auf deutsch fehlen 2:52'

Episode 10: 52:45' engl. - 50:19' dt. --> auf deutsch fehlen 2:26'

Zusammen ergeben die Handlungsschnitte eine Gesamtlänge von 19 Minuten, 35 Sekunden.

Ich hatte es bewusst vermieden, einen Blick in die Fernsehausstrahlung von RTL 2 zu werfen, da bereits im Vorfeld bekannt wurde, dass dort die Episoden zumindest teilweise (durch Ausstrahlung ab 20 Uhr) gekürzt sein würden. Umso enttäuschter war ich dann einige Tage später, als ich die Blu-rays vor mir hatte. Fehlendes Bonusmaterial kann ich ja notfalls noch verschmerzen, aber derartige Handlungsschnitte sind für mich ein absolutes no-go. Bei bis zu knapp 4 Minuten bei einer Episode wird es sich vermutlich nicht um Zensur handeln, sondern eher um Willkür. Dafür sollen wir Geld ausgeben?

Leider fehlt es mir an Zeit, eine genaue Schnittliste anzufertigen. Aber wenn sich jemand dazu bemüßigt fühlen sollte, würde ich mich freuen im Kommentar darüber benachrichtigt zu werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juni 2015
Unglaubwürdige Figuren, unglaubwürdige Handlung.

Torchwood Staffel 1 war stellenweise amüsant, Staffel 2 war spannend, Staffel 3 hatte schon stark nachgelassen.

In Staffel 4 sind Figuren unterwegs, die sogar in einer Billig-Vorabend-Serie unglaubwürdig wirken würden - und diese Figuren handeln haarsträubend. Die Drehbuchautoren scheinen nach dem Prinzip gearbeitet zu haben: "Mach irgendwas mit Verschwörung, aber das muss übermorgen fertig sein."
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38 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2012
Der Schock war groß: Torchwood wandert aus nach Amerika.
Ich war mir sicher: Alle Frauen werden plötzlich toll aussehen, Action ersetzt Handlung und Captain Jack wird heterofiziert und alle Frauen angraben.

Mindestens das Letzte trifft schonmal gar nicht ein, im Gegenteil: Jacks offener Umgang mit Sexualität wird einige Amerikaner entsetzen. Für genau diese Männer aus Übersee - "Gods own Country" - gibt es noch weitere elegante Seitenhiebe.

Worum gehts?
Die Menschen sterben nicht mehr, von einem Tag auf den anderen. Wir sehen dies anhand der Hinrichtung von Oswald Danes, einem Kindermörder, welcher aus dem Knast endlassen und begnadigt wird - mit der Begründung, dass sein Überleben wohl Gottes Wille sei. Ich liebe es, es entspricht dem amerikanischen Denken *lach*
Wenn man sich ewiges Leben für alle wünscht, ist das keine gute Idee:
Verletzungen, Krankheiten, Schmerzen - alles bleibt, es stirbt nur niemand mehr.
Schlecht für die Bevölkerungsentwicklung, toll für einen bestimmten Pharma - Konzern.

Nun die Frage: Was macht man mit denen, die eigentlich tot sein sollten?
Diese Menschen werden zunächst in bestimmte Lager gebracht. Und diese erinnern nicht von ungefähr an KZs.
Nicht zuletzt aufgrund einer "Tea - Party" - Politikerin (wunderbare Anspielungen auf S. Palin!).
Mehr will ich über die vielen Wendungen nicht verraten.

Ja, Torchwood hat sich verändert. Es ist schneller geworden. Ernsthafter. Und kritischer:

Wie gehen wir mit zu vielen Alten Menschen um?
Wie schmutzig sind die Medien geworden?
Ist ewiges Leben eine gute Idee?
Wollen Regierungen das Beste oder das Günstigste?
Und:
Wie groß ist der religiöse Wahn in einem Amerika, in dem jeder zum Prediger werden kann?

Das sind schwere Fragen.

Die neue Staffel ist nicht zuletzt prominent besetzt, ganz zentral mit Bill Pullman, für Trekkies sehr schön: Nana Visitor (Kira Nerys, DS-9) und John DeLancie ("Q", TNG)sind auch dabei!

Lasst Euch nix erzählen von fanatischen Torchwood - Puristen:
Anders ist nicht schlechter, in diesem Fall jedenfalls.
Jack ist Jack geblieben, der britische Humor ist geblieben, Torchwood ist eine der besten, cleversten und mutigsten Serien geblieben.
Alle Sorgen unbegründet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 2015
wenn ich für die ersten staffeln durchweg 5 punkte geben würde, war ich hier doch sehr enttäuscht.
aber: wer die ersten 3 staffeln gesehen hat, sollte sich die 4. auch ansehen.
allerdings ist in den ersten 2 dritteln mit viel enttäuschung zu rechnen.
der britische charme, der tiefgang der figuren, der ideenreichtum kommt hier nicht mehr zum tragen. die story ist oberflächlich umgesetzt und die figuren von Jack und Gwen kommen nicht zu ihrem recht und wirken flach. einzige die beiden schauspieler haben mich durch die besagten ersten 2 drittel der 4. staffel getragen.
wer bis dahin aber durch gehalten hat, wird mit einem besseren letzten drittel belohnt. es kommt wieder tiefgang und ideenreichtum auf und mit kurzen einlagen auch die hauptfiguren wieder zu ihrem alten glanz.
da hat es mir am ende aber doch leid getan, dass hier das ende erreicht wurde. ich hätte dann gerne doch mehr gesehen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
An einem Tag verändert sich das Leben auf der Erde, denn an diesem Tag stirbt niemand. Rund um den Globus kein einziger Toter. Auch am nächsten Tag stirbt kein Mensch genauso am übernächsten,… Die Menschen werden älter, sie verletzen sich, werden krank, aber sie sterben nicht. Das Ergebnis: Die Bevölkerungszahlen explodieren über Nacht.Schnell drohen die Ressourcen auf der Erde zu Ende gehen. Experten prognostizieren das in vier Monaten die Menschheit nicht mehr lebensfähig sein wird. Doch was steckt hinter der Unsterblichkeit? CIA-Agent Rex Matheson (Mekhi Phifer), der am „Miracle Day“ selbst einen Autounfall überlebt hat, glaubt, dass dies kein natürliches Ereignis sein kann und untersucht eine mögliche Verschwörung. Dabei stößt seine Analystin Esther Drummond (Alexa Havins) immer wieder auf den Namen einer alten britischen Einrichtung: „Torchwood“.

Nach Children of Earth wurde Torchwood nun doch weitergeführt. Diesmal ist die BBC nicht alleine verantwortlich, sondern es wurde der amerikanische Sender Starz mit ins Boot geholt. Miracle Day ist ein Zehnteiler mit durchgehender Handlung.Die 4. Staffel des Torchwood Universums wurde in puncto Idee, Umsetzung und Charakteren genauso Top geplant wie Staffel 3, sie hat nur ein großes Problem – die Einmischung der Amerikaner.Es gibt zu viele Handlungsstränge, die erst mit großem Tamtam eingeführt und dann schlichtweg vergessen oder nie aufgeklärt werden. Außerdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass man den Figuren – allen voran Jack & Gwen – partout keine Entwicklungszeit einräumen wollte. Hauptsache Action, ganz nach amerikanischer Art, was an sich ja nicht schlecht sein muss, aber bei "Miracle Day" war es eindeutig zuviel des Guten und störte regelmäßig die Dynamik unter den Darstellern und gibt einen Punkt Abzug.Die beste Rolle der ganzen Staffel hat übrigens der pädophile Mörder Oswald Danes bekommen, erstklassig gespielt von Bill Pullman.

Dennoch ist "Miracle Day" allein aufgrund seiner Idee, was mit der Erde passieren würde, wenn plötzlich kein Mensch mehr stirbt, ganz großes Kino. Und auch an der visuellen Umsetzung gibt es nichts zu meckern. Die Action ist gut gedreht, die Effekte sind 1A gemacht.Eine solide 4. Staffel, die aber hinter ihrem möglichen Potenzial bleibt.
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